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All categories > Militaria - 1914-1918 > Literature > Colonies

Im Innern Afrikas die Erforschung des Kassai H. Wißmann Auction number: 0007295979 
End of auction: 02/22/20  at  4:51 PM a o clock    3 d. 6 h. 26 min. 0 sec.  
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DESCRIPTION

Hermann Wißmann - Ludwig Wolf - Curt von Francois - Hans Mueller

 

Im Innern Afrikas die Erforschung des Kassai während der Jahre 1883 1884 und 1885 mit 1 Titelbild über 100 Abbildungen und 2 Karten

 

F. A. Brockhaus Leipzig 1888

Original-Leinen mit goldgeprägten Einbandtiteln und illustriertem Vorderdeckel

Einband berieben, Ecken und Kanten bestossen - siehe Foto

Buchrücken unten angeplatzt

Besitzerstempel + Besitzernotizen - Zahlen

gemusterte Vorsätze

Kleberest auf hinteren Vorsatz

456 Seiten

Seiten und Schnitt alters- und papierbedingt nachgedunkelt + knickspurig

Seite 245-248 sehr knickspurig und kleine Einriße oberhalb der Seite

 

2 Karten hinten im Buch: beide Karten haben Einrisse

- Forschungsgebiet der Wissmann’schen Expedition im Stromgebiet des Kassai 16.06.1884 – 17.07.1885

- Stand der Forschungen in Centralafrika im Jahre 1887

 

Im Auftrag des belgischen Königs Leopold II. tritt Hermann von Wissmann 1883 seine zweite Afrikareise an, bei der er den Verlauf des Kasai und die Zuflüsse im Kongo erkunden soll. Vom Lulua aus, einem Nebenfluss des Kasai, wo Wissmann die Station Luluaburg gründet, startet er mit seinen Trägern und Eingeborenen des Baschilange-Volks auf selbstgebauten Kanus die Erkundung des Kasai. Der undurchsichtige Verlauf des reißenden Flusses, sowie Kämpfe mit Eingeborenen stellen nur einen Teil der Schwierigkeiten dar, mit denen die Expedition zu kämpfen hat. 1885 gelangt man schließlich wieder an die Küste und hat wichtige Ergebnisse vorzuweisen: die Zugehörigkeit des Kasai zum Kongogebiet, Klarheit über den Verlauf einiger Kongonebenflüsse und die Eröffnung neuer Binnenschifffahrtswege.

 

Inhalt u.a.:

- Vorwort

- Von Hamburg nach Malange

- Malange

- Von Malange nach dem Kuango

- Vom Kuango nach dem Kasai

- Vom Kasai bis Mukenge

- Muellers Bericht über seine Reise zu Muata-Kumbana

- Überblick über das durchreiste Gebiet von der Küste bis Mukenge

- Das Volk der Baluba und die Anlage von Luluaburg

- Krieg gegen den Häuptling Katende

- Tätigkeit und Ereignisse auf Luluaburg

- Wolfs Bericht über seine Reise in das Land der Bakuba

- François’ Bericht über seine Reise zu Mona-Tenda

- Von Luluaburg nach dem Kanoebauplatz

- Fahrt vom Kanoebauplatz bis zum Kasai

- Von der Einmündung des Lulua bis zur Einmündung des Sankuru

- Von Sankuru bis zu den feindlichen Bassongo-Mino

- Von den Bassongo-Mino bis zum Kuango

- Vom Kuango zum Kongo

- Von der Kasaimündung zum Stanley Pool

 

Anhang I

I. Metereologisches

II. Zusammenstellung der größeren berührten Wasseradern

III. Astronomische Ortsbestimmungen

IV. Höhen auf der Route Malange-Mukenge

V. Höhen auf der Bakubareise

VI. Anthropologische Messungen

VII. Linguistisches

VIII. Verzeichnis der gesammelten und bisher bestimmten Insekten

Register

 

Aus dem Vorwort von Hermann Wißmann:

„Die in den Jahren 1879–82 von Dr. Pogge und mir durch das südliche Flussgebiet des Kongo ausgeführten Reisen, auf welchen der Kasai, Sankuru und Lomami überschritten wurden, waren die Veranlassung, dass die Erforschung dieser in ihrem Verlauf noch unbekannten Wasseradern in geographischen Kreisen an Interesse und Bedeutung gewann.

Wohl war man geneigt anzunehmen, dass diese Ströme Zuflüsse des Kongo seien, doch beruhte alles, was ihren Lauf und ihre Mündung betraf, nur auf Erkundigungen. Livingstone hatte, obwohl er den Kasai weit südlicher als Pogge und ich kennenlernte, dennoch mehr über ihn zu erfahren gewusst, als es uns möglich gewesen war. »Der Kasai«, sagt er, »nimmt später den Namen Saire an, wendet sich nach Nordwesten und Westen und ergießt sich unter dem Namen Kongo bei Banana ins Meer.«

Die jetzige Karte zeigt, wie zutreffend diese Erkundigungen über den Lauf des Flusses waren, wenn man von der später durch Stanley gelösten Lualaba-Kongo-Frage absieht. Stanley glaubte, dass die Ikelembamündung, die er auf seiner denkwürdigen Kongotalfahrt in der Nähe des Äquators entdeckte, die des Kasai sei.

Als er jedoch später fand, dass diese wegen ihrer geringen Wassermassen nicht die eines mächtigen Flusses sein könne, ließ er die Frage offen, ob nicht in dem südlichen Kongobecken ein Binnensee gleich dem Tschadsee vorhanden sei, in welchen der Kasai münde, um dann aus diesem sich schließlich in mehreren Armen mit dem Kongo zu vereinigen.

Se. Maj. König Leopold II., dessen tatkräftiger Unterstützung die Afrikaforschung schon so viele und große Erfolge verdankte, betrauten mich kurz nach meiner Rückkehr von meiner Durchquerung Afrikas mit dem Auftrag, das Kasaiproblem zu lösen und zu diesem Zwecke die Führung einer größeren Expedition zu übernehmen.

Ich zögerte nicht, diesen Auftrag anzunehmen, da die Afrikanische Gesellschaft in Berlin damals über keine Mittel für neue Unternehmungen verfügte, daher auch ihrem Reisenden und meinem früheren Gefährten Dr. Paul Pogge, der noch im Inneren Afrikas weilte und auf Ablösung wartete, keine Unterstützung schicken konnte. Von Dr. Pogge fehlten aber seit langer Zeit alle Nachrichten; beunruhigende Gerüchte über sein Schicksal waren bis an die Küste gedrungen, sodass es mein lebhafter Wunsch war, möglichst schnell über ihn, dem ich mich in Freundschaft und Dankbarkeit verpflichtet fühlte, Gewissheit zu erhalten und ihm die nötige Unterstützung noch frühzeitig zu bringen. Se. Maj. der König hatten mir allergnädigst ausreichende Vollmacht gegeben, Pogge und seine Arbeiten im Inneren für die Afrikanische Gesellschaft in Deutschland zu unterstützen. Ferner war mir auch die Allerhöchste Vergünstigung gewährt, ethnographische und sonstige wissenschaftliche Sammlungen für die königlichen Museen in Berlin machen zu dürfen. Ich erhielt der Vielseitigkeit des Unternehmens entsprechende Mittel, dasselbe in keiner Weise beengende Direktiven und schritt sofort an die Zusammensetzung und Ausrüstung der größten bis dahin nach dem Inneren des dunklen Kontinents entsandten Expedition. Die Europäer, die ich als meine Begleiter zur Unterstützung, Übernahme detachierter Unternehmungen und zur Ausführung verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten auswählte, waren:

Dr. Ludwig Wolf, königlich sächsischer Stabsarzt, der bereits Erfahrungen in tropischen Gebieten gesammelt hatte und zugleich mit den anthropologischen Arbeiten betraut wurde;

Curt von François, königlich preußischer Hauptmann, der Geograph der Expedition war;

Franz Mueller, königlich preußischer Leutnant, dem die meteorologischen Beobachtungen und photographischen Aufnahmen oblagen;

Hans Mueller, Leutnant im königlich preußischen Feldjägercorps und Forstreferendar, der als Zoologe und Botaniker tätig war.

Ferner nahm ich noch in den Dienst der Expedition den Schiffszimmermann Bugslag, der sich schon auf der erfolgreichen Reise des Herrn Major von Mechow in Afrika bewährt hatte, dann die Büchsenmacher Schneider und Meyer.

In Berlin und Hamburg wurde innerhalb zweier Monate die Ausrüstung mit besonderer Rücksicht auf die Erforschung des Kasai und auf Anlage von Stationen beschafft. Ein für 16 Trägerlasten eingerichtetes zerlegbares Stahlboot erhielt den Namen »Paul Pogge«. Die Bewaffnung bestand aus 500 Gewehren und einem von Herrn Friedrich Krupp geschenkten, für unsere Reisezwecke besonders angefertigten Geschütz.

Die Expedition war unabhängig von der Association internationale und marschierte unter der von Sr. königl. Hoheit dem hochseligen Prinzen Friedrich Karl huldvollst geschenkten deutschen Fahne.

Als ich Malange, den am weitesten nach Osten vorgeschobenen Posten portugiesischer Machtstellung in Angola, erreicht hatte, traf ich unerwartet Dr. Pogge wieder. Die Freude des Wiedersehens war tief getrübt dadurch, dass ich meinen Freund als einen Schwerkranken umarmt hielt. Die Strapazen und Entbehrungen im Inneren hatten die Gesundheit des einst so kräftigen Mannes vollständig gebrochen. Es gelang mir, in zwei Tagen seine geschäftlichen Angelegenheiten in Malange zu ordnen, damit er schnell nach der Küste und weiter nach Europa reisen konnte. Doch alle Fürsorge war vergebens! Er erreichte noch lebend das Meer, um dann fast unmittelbar vor der beabsichtigten Einschiffung nach der Heimat zu sterben. Im holländischen Hause zu São Paulo de Loanda hat Dr. Pogge durch den Chef desselben, Herrn Konsul Wenniger, bis zu seinem Lebensende alle erdenkliche Pflege erhalten, wofür ich auch an dieser Stelle aufrichtig danke.

Auch zweien meiner Gefährten war es leider nicht vergönnt, die Erfolge der Expedition und damit die größte Belohnung einer aufopfernden Tätigkeit zu erleben: Leutnant Franz Mueller und Büchsenmacher Meyer erlagen frühzeitig den Einflüssen eines fremden Klimas. Ehre ihrem Andenken!

Den übrigen Mitgliedern der Expedition spreche ich für die hingebende Aufopferung, durch die sie den Erfolg ermöglicht und gesichert haben, meinen tief gefühlten Dank aus. Hans Mueller hat nach dem Tod seines Bruders die photographischen Ausnahmen gemacht.

Als ich mich im September 1885 schwer erkrankt vom Kongo nach Madeira begeben musste, übertrug ich die Führung der Expedition Stabsarzt Ludwig Wolf, der durch selbständige Erforschung des Sankuru und seiner Nebenflüsse weitere Erfolge erzielte. Wiederhergestellt übernahm ich einen neuen Auftrag von Sr. Maj. dem König der Belgier, der mich wieder in die östlichen Teile des während unserer Anwesenheit im Inneren entstandenen Kongostaates führte und meine Rückreise dann nach der Ostküste richtete. Hier fand ich den ersten Gruß aus der Heimat von meinem Reisegefährten und Freund Ludwig Wolf, dem ich als letztem Landsmann im Inneren Afrikas zum Abschied die Hand geschüttelt hatte, als er nach Westen und ich nach Osten ging. Wolf hatte inzwischen als mein Vertreter das vorliegende Werk in meinem Sinne vorbereitet und schon mit den ehemaligen Mitgliedern der Expedition Hauptmann Curt von François und Forstreferendar Hans Mueller die gemeinsame Bearbeitung desselben unternommen, an deren Durchsicht und Abschluss ich mich dann nach meiner Rückkehr beteiligte. Dadurch, dass Wolf sich bis dahin allein der Redaktion unterzogen hatte, ist die schnelle Herstellung unseres Reisewerks ermöglicht und seinen Kameraden viel Mühe und Zeit erspart geblieben…“

 

 

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