WMF
Hoheitszeichen.
Entwurf:
Andreas Franz Threyne, Königsberg (Deutscher Bildhauer, 1888 –
1965).
Gegossen
in den Werkstätten der Württembergischen Metallwarenfabrik
Geislingen-Steige.
Originaler
Reklamedruck von 1938.
Journalausschnitt in der Größe 220 x 155
mm.
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1933 – 1945,
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Franz Andreas
Threyne (* 10. September 1888 in Köln; † 26. Oktober 1965 in Freiburg im
Breisgau) war ein deutscher Bildhauer.
Leben und
Werke
Nach einer
Lehre zum Architekturbildhauer in Köln, die er wegen eines Arbeitsunfalls zwei
Jahre lang unterbrechen musste, studierte Threyne von 1912 bis zum Ausbruch des
Ersten Weltkriegs bei Georg Grasegger an der Kölner Kunstschule.
Nach seiner
Zeit als Soldat absolvierte Threyne ein Studium an der Staatlichen Kunst- und
Gewerbeschule in Königsberg, zu seinen Lehrern dort gehörte Hermann Brachert.
Damals begann er sich auch mit keramischer Architekturplastik zu beschäftigen.
Aus dieser Zeit stammten etliche gebrannte Kacheln, die die Laibungen des
Zollwirtschaftsgebäudes in Königsberg schmückten und das Thema „Zöllner“ zum
Teil humoristisch behandelten. Threyne setzte sein Studium ab 1921 in München
bei Josef Wackerle fort, um anschließend wieder nach Ostpreußen zurückzukehren,
wo er in Cadinen weiter an seiner Ausbildung arbeitete. Er beteiligte sich an
der Einrichtung einer keramischen Abteilung an der Kunst- und Gewerkschule;
außerdem arbeitete er vier Jahre lang auch als Zeichner bei der Möbelfabrik R.
Herrmann.
Keramische
Arbeiten Threynes fanden sich an oder in der Sackheimer, der Altstädter und der
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Königsberg, ebenso waren das Kneiphöfsche
Stadtgymnasium die die Gaststätte des Nordbahnhofs mit Keramiken Threynes
geschmückt. Im Verkaufsraum der Konditorei Schwermer standen auf Konsolen
mehrere etwa 70 cm hohe Keramikmusiker und -tänzer, die Threyne geschaffen
hatte.
1926 erhielt
er einen Lehrauftrag an der Königsberger Kunst- und Gewerkschule. Ab 1933 oder
1936 arbeitete er freischaffend, 1940 wurde er laut Silke Osman Professor in
Königsberg, einer anderen Quelle zufolge hatte er erst 1944 wieder einen
Lehrauftrag in Königsberg.
Zu seinen
Werken gehören plastische Darstellungen für das Opernhaus Königsberg, etwa eine
feuervergoldete Bronzebüste des Komponisten Otto Nicolai, und für die
Kinderklinik der dortigen Universitätsklinik. Auch für die Wallfahrtskirche
Cressen schuf er Skulpturen. Für das Fernsprechamt Pregel in Königsberg
gestaltete er Reliefs mit dem Titel Die Verbindung der Menschen durch den
Fernsprecher. Sie wurden 1928 zu beiden Seiten des Portals angebracht. Der
Haupteingang des 1936/37 erbauten Raiffeisenhauses an der
General-Litzmann-Straße in Königsberg wurde mit zwei über Eck angeordneten 3,20
Meter hohen bronzenen Kolossalfiguren Threynes geschmückt, die Aussaat und Ernte
verkörperten.
Monumentale
Ausmaße hatten auch die Standbilder des Herzogs Albrecht (1928/30), des Bischofs
Georg von Polenz, des Johann Poliander und des Johannes Amandus. Zwei weitere
Großplastiken, in Kupfer getrieben, schuf er 1936/37 für Bartenstein, wo sich
auch ein Werk Threynes aus Sandstein befand. In Preußisch Holland wurden sein
kolossaler Krieger und ein Rosseführer aufgestellt.
Nachdem er
bereits zur Zeit der Weimarer Republik ein Kriegerdenkmal für Königsberg
geschaffen hatte, folgte 1937 ein Kriegerdenkmal mit einer überlebensgroßen
Bronzefigur für Mühlhausen. Threyne fertigte während der Zeit des
Nationalsozialismus auch Bildhauerarbeiten für Kasernen, darunter einen Bauern
und einen Soldaten. Von Threyne stammten aber auch die Totenmaske des Dichters
Alfred Brust und das Relief Simon Dach, das am Wohnhaus Dachs neben dem Blauen
Turm bzw. an der Stelle dieses Wohnhauses angebracht war.
Nach
Kriegsende zog er nach Brandenburg an der Havel; dort arbeitete er von 1953 bis
1959 in der Werkstatt des Jugendheims als Lehrer. Seine Karriere als Bildhauer
setzte er nach dem Ende des Dritten Reichs offenbar ungebrochen fort; der erste
Auftrag war eine Büste Thälmanns, die der Brandenburger Oberbürgermeister Max
Herm dem sowjetischen Stadtkommandanten schenkte. Auf dem Marienberg wurde eine
nahezu martialische Bronzefigur Threynes, der Gefesselte Widerstandskämpfer
aufgestellt, in der sich Elemente der NS-Kunst ebenso wiederfinden wie Merkmale
des Sozialistischen Realismus.
Threyne folgte
in seinen Auftragsarbeiten dem Zeitgeschehen und dem Zeitgeschmack. Michael
Schmaedecke kommentierte dies mit der, allerdings im Kontext deutlich
relativierten, Bemerkung: „Durch äußere Umstände gezwungen, arbeitet Threyne
zeitweise auch im Sinne des offiziellen Kunstgeschmacks“. In der Zeit nach dem
Krieg fertigte Threyne auch Mahnmale für Opfer und Widerständler des einst
verherrlichten Regimes an. Unter anderem erstellte er das baukünstlerische
Gesamtkonzept für eine Mahnmalsanlage für die Widerstandskämpfer, die im
Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet worden waren. Dazu gehörte auch eine
Gedenkwand mit seiner bronzenen Darstellung eines gefesselten
Widerstandskämpfers mit geballten Fäusten. Die Anlage befindet sich auf einem
Plateau auf halber Höhe des Marienbergs südlich der Willi-Sänger-Straße in
Görden.
1958
gestaltete er einen Gedenkstein mit dem Flammenemblem der Fédération
Internationale de la Résistance, der gegenüber dem Eingang zur
Justizvollzugsanstalt Brandenburg-Görden aufgestellt wurde. Am Alten Zuchthaus
in Brandenburg wurde 1962 ein Relief Threynes zur Erinnerung an die Opfer der
Euthanasie-Aktionen der Nationalsozialisten angebracht; es zeigt einen
verletzlichen Menschen mit geschlossenen Augen, „der zusammenzuckend einen
qualvollen Gifttod stirbt.“
Wie schon in
der Vorkriegszeit verewigte Threyne auch in seiner späteren Zeit noch
Geistesgrößen. 1953 schuf er eine Bronzebüste Goethes, die im Brandenburger
Theaterpark aufgestellt wurde. Der Sockel trägt ein Zitat aus Faust II.[8] Am
Walter-Rathenau-Platz in Brandenburg steht seit 1960 ein Gedenkstein für
Friedrich Grasow. Er besteht aus einem Findling, an dem eine von Threyne
gestaltete Reliefplatte aus Bronze mit dem Porträt Grasows montiert ist.
Threyne
übersiedelte in den frühen 1960er Jahren nach Westdeutschland.
Nachwirkungen
Viele der
Werke Threynes sind aufgrund der Empfindlichkeit der Materialien und der
Kriegseinwirkungen nicht erhalten geblieben. Im Jahr 1984 wurden Werke Threynes
zusammen mit Werken seiner Kollegen Edmund May und Erich Schmidt-Kestner in
einer Ausstellung im Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloss Ellingen
gezeigt. Der Kunsthistoriker Günther Krüger stellte damals fest: „Alle kleinen
Figuren sind bei ihm mit genrehafter Liebenswürdigkeit geschildert, ganz gleich,
ob es sich um die Majolika des Knaben mit der Ente, die Knaben mit Hund in Ton
oder die Terrakotta-Reliefs aus dem Leben der Zöllner – auch der biblischen –
handelt. Dagegen haben die drei Reformatoren, der Bischof Georg von Polenz,
Poliander und Johannes Amandus, sowie das Standbild Herzog Albrechts etwas echt
Statuarisches [...]“
Zu Threynes
Schülern gehörten Maria Ewel, Charlotte Szalinski, Gerhard Steer und Ulrich
Benkmann.
Die WMF
Württembergische Metallwarenfabrik AG hat ihren Stammsitz in Geislingen an der
Steige. Das Unternehmen produziert seit 1853 Haushalts- und Hotelwaren aus Glas
und Metall, unter anderem Kochgeschirr, Küchengeräte, Essbestecke und
Trinkgläser.
Geschichte
Die WMF ist
entstanden aus der Metallwarenfabrik „Straub & Schweizer“, die 1853 vom
Geislinger Müller Daniel Straub gemeinsam mit den Brüdern Schweizer in
Geislingen an der Steige gegründet wurde. Dies war bereits die zweite
industrielle Gründung von Straub, denn aus einer Reparaturwerkstätte, die er im
Zusammenhang mit der Erbauung der Geislinger Steige eingerichtet hatte, ging
1850 die „Maschinenfabrik Geislingen“ hervor, die vor allem Mühlenturbinen
herstellte und in ganz Europa vertrieb. Ab 1862 arbeitete Gottlieb Daimler für
etwa drei Jahre als Konstrukteur für die Metallwarenfabrik Straub &
Schweizer. Nach dem Ausscheiden der Brüder Louis und Friedrich Schweizer wurde
die Fabrik 1866 in „Straub & Sohn“ umbenannt. Die erste Filiale entstand aus
dem in Berlin eingerichteten Musterlager.
1880 schloss
sich das Unternehmen mit der Metallwarenfabrik „Ritter & Co“, Esslingen am
Neckar, zur „Württembergischen Metallwarenfabrik“ in der Rechtsform einer
Aktiengesellschaft zusammen. Die WMF war geboren und ging am 9. September 1887
an die Börse.
In den 50er
und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erarbeitete sich die WMF in privaten
Haushalten durch die Entwürfe von Wilhelm Wagenfeld einen Ruf als Produzent
schöner und langlebiger Haushaltswaren, der bis heute
anhält.
Erfolgreichster Geschäftsbereich der WMF ist seit Beginn
der 1960er Jahre die Produktion hochwertiger Kaffeemaschinen für den
Gastronomiebereich. Anfang 2006 übernahm die WMF den Schweizer Hersteller M.
Schaerer AG und baute damit ihre Marktstellung in diesem Bereich
aus.
Bekannte und
kuriose Produkte
In den 1970er
Jahren brachte die WMF die „Nusskanne“ auf den Markt, eine Glaskanne, die mit
Erdnüssen gefüllt und mit einem großen Korken oben verschlossen auf den Tisch
gestellt wird, um daraus die Erdnüsse hygienisch in die Hand zu portionieren.
Das WMF-Nusskannen-Nachfolgemodell „Mac Nut“ aus Kunststoff wurde Ende der
1990er Jahre mangels Nachfrage schon nach kurzer Zeit wieder vom Markt
genommen.
Heute
vermarktet die WMF unter anderem eine Kinderbesteck-Serie namens Seelöwe, die
das Linux-Maskottchen Tux auf der Gabel zeigt.
Marken im
Konzern
Seit 1998
gehört auch Silit, ein Hersteller von Kochtöpfen, zur WMF. Silit wird weiterhin
von der WMF als eigenständige Marke geführt. Ebenso sind die Marken alfi, ein
Hersteller von Isolierkannen, Auerhahn, Anbieter von hochwertigen Bestecken,
sowie Kaiser Backformen dem Hause WMF zugeordnet. 2008 wurde die petra electric
GmbH & Co. KG in Burgau (Bayern) erworben, die Elektrokleingeräte
herstellt.
Zudem gibt es
eine Beteiligung mit 24,9 % an der BHS tabletop AG, die hochwertige
Porzellanmarken wie Bauscher, Tafelstern professional porcelain und Schönwald
unter einem Dach vereint. In der Schweiz besteht eine Beteiligung an der
Kaffeeautomatenfirma M. Schaerer AG, die rund 73 Mio €
umsetzt.
Die „Marke
Tischfein“ ist eine Vertriebsmarke der WMF, in der Vergangenheit wurde unter
diesem Namen der Großhandel und großflächige Einzelhandel beliefert. Seit 2002
ist die Marke Tischfein für Sondergeschäfte vorgesehen, das geht aus dem
Geschäftsbericht 2002 der Württembergischen Metallwarenfabrik hervor. So tragen
verschiedene Aktionsartikel großer Discounter, wie Lidl in Deutschland oder
Hofer in Österreich, das Fabrikat „Marke
Tischfein“.
Einer der
bekanntesten Handelsnamen der WMF ist Cromargan, ein rostfreier,
säureresistenter Edelstahl mit 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel. Chrom
macht das Material rostfrei, Nickel macht es säurefest und verleiht ihm Glanz.
Cromargan wird überwiegend für Bestecke und Küchengeräte
verwendet.
Weniger
bekannt ist Ikora, eine von WMF entwickelte
Oberflächenveredelung.
Reichsadler in
der Zeit des Nationalsozialismus
In der Zeit
des Nationalsozialismus (1933–1945) wurde der Reichsadler des Deutschen Reiches
– mit einem vollkommen anderen Erscheinungsbild als die kaiserlichen Adler –
meist mit dem Hakenkreuz und einem Eichenkranz in Verbindung gebracht, oft auch
mit einem dem Jupiterkult und dem Napoleonischen Adler entlehnten Blitzbündel.
Es wurden z. B. kleine und größere Statuen des Reichsadlers mit
ausgebreiteten Schwingen gefertigt, der auf einem Siegerkranz mit eingraviertem
Hakenkreuz stand. Noch heute kann man an Gebäuden aus dieser Zeit solche Adler
sehen. Lediglich das Hakenkreuz, das ein Symbol der NSDAP und ihrer völkischen
und antisemitischen Programmatik war, wurde im Zuge der Entnazifizierung
Deutschlands aus dem Kranz herausgemeißelt.
Reichsadler
und Parteiadler
Die
Nationalsozialisten übernahmen 1933 den Reichsadler der Weimarer Republik und
modifizierten ihn, indem sie ihn mit ihrem Parteisymbol des Hakenkreuzes und
einem Eichenkranz ergänzten. Die Blickrichtung des Adlers bestimmte dabei die
Bedeutung:
Adler nach
links blickend (vom Betrachter aus gesehen) war der
Reichsadler/Staatsadler/Staatswappen,
Adler nach
rechts blickend (vom Betrachter aus gesehen) war der
Parteiadler/Parteiabzeichen.
Es
gibt mehrere Theorien zu dem von Hitler selbst entworfenen „Parteiadler“. Die
wohl populärste und wahrscheinlichste Theorie sagt aus, dass der Parteiadler die
„Rückseite“ des Reichsadlers darstellt. Symbolisch würde das im Sinne eines
Einparteiensystems, des Führerprinzips und der totalitären Staatsauffassung des
NS-Regimes bedeuten, dass es zwei voneinander abhängige „Hälften“ gibt: das
Reich und die Partei. Beide vereinigten sich in dem Amt des „Führers“, der
sowohl Reichskanzler, als auch Parteivorsitzender, ab 1934 auch Reichspräsident
und somit Staatsoberhaupt war.