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Reklame WMF Threyne Reichsadler Metall Hakenkreuz 1938 Auction number: 0008080290 
End of auction: 12/16/25  at  12:37 PM a o clock    2 d. 9 h. 32 min. 0 sec.  
Number of bids: 0 Bids

Article Place: 83454 Anger (Deutschland)
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Condition: Used
Start of auction: 12/02/25  at  12:37 PM a o clock
Price: 39.95 €
Quantity: 1
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SELLER INFORMATION
   kumelek (121) 
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      96,18% positively rated
      Member since 03/28/08
      City: 83454 Anger
      Country: Deutschland
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WMF Hoheitszeichen.

Entwurf: Andreas Franz Threyne, Königsberg (Deutscher Bildhauer, 1888 – 1965).

Gegossen in den Werkstätten der Württembergischen Metallwarenfabrik Geislingen-Steige.

 

Originaler Reklamedruck von 1938.

 

Journalausschnitt in der Größe 220 x 155 mm.

 

Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.

 

Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!

Visit any time.

 

Versand nur per Einwurf-Einschreiben (auf Wunsch auch Übergabe-Einschreiben und/oder auch versichert).

Versandkosten für diesen Artikel: 

Deutschland: 4,00 Euro

Europa: 5,00 Euro

Welt: 6,00 Euro

 

Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinen anderen Angeboten!!!

 

Out of a large archiv, more interesting items in my other offers!!!

 

 

Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft  - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!!

 

This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here.

 

 

Weitere historische Originale finden Sie in meinen anderen Angeboten!!!

For more original historical prints please take a look in other offers!!!

 

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Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
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100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.

Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.

 

Widerruf nach neuem EU-Recht:

Sie haben ein grundsätzliches Rückgaberecht von 1 Monat nach Erhalt der bestellten Ware. Bis zur Höhe von 40,00 Euro trägt der Käufer die Rücksendungskosten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder des Artikels. Die Rücksendung hat per Einschreiben bzw. als Paket zu erfolgen. Rücksendungen haben innerhalb von 1 Monat  zu erfolgen. Nachnahmesendungen werden nicht angenommen.
Der Kaufpreis wird sofort zurücküberwiesen.
Der Widerruf ist zu richten an: P. Welz, Heimatweg 14, D-83052 Bruckmühl, Steuer Nr. 64 930 522 814

Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.

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Versand ausschließlich gegen Vorauskasse. Zahlungen aus Europa haben spesenfrei mit EU-Standard-Banküberweisung zu erfolgen. Zahlung mit PayPal oder moneybookers (zzgl. 8% Gebühren zu Lasten des Bestellers). Bargeldsendung werden nicht akzeptiert.

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Franz Andreas Threyne (* 10. September 1888 in Köln; † 26. Oktober 1965 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Bildhauer.

Leben und Werke

Nach einer Lehre zum Architekturbildhauer in Köln, die er wegen eines Arbeitsunfalls zwei Jahre lang unterbrechen musste, studierte Threyne von 1912 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs bei Georg Grasegger an der Kölner Kunstschule.

Nach seiner Zeit als Soldat absolvierte Threyne ein Studium an der Staatlichen Kunst- und Gewerbeschule in Königsberg, zu seinen Lehrern dort gehörte Hermann Brachert. Damals begann er sich auch mit keramischer Architekturplastik zu beschäftigen. Aus dieser Zeit stammten etliche gebrannte Kacheln, die die Laibungen des Zollwirtschaftsgebäudes in Königsberg schmückten und das Thema „Zöllner“ zum Teil humoristisch behandelten. Threyne setzte sein Studium ab 1921 in München bei Josef Wackerle fort, um anschließend wieder nach Ostpreußen zurückzukehren, wo er in Cadinen weiter an seiner Ausbildung arbeitete. Er beteiligte sich an der Einrichtung einer keramischen Abteilung an der Kunst- und Gewerkschule; außerdem arbeitete er vier Jahre lang auch als Zeichner bei der Möbelfabrik R. Herrmann.

Keramische Arbeiten Threynes fanden sich an oder in der Sackheimer, der Altstädter und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Königsberg, ebenso waren das Kneiphöfsche Stadtgymnasium die die Gaststätte des Nordbahnhofs mit Keramiken Threynes geschmückt. Im Verkaufsraum der Konditorei Schwermer standen auf Konsolen mehrere etwa 70 cm hohe Keramikmusiker und -tänzer, die Threyne geschaffen hatte.

1926 erhielt er einen Lehrauftrag an der Königsberger Kunst- und Gewerkschule. Ab 1933 oder 1936 arbeitete er freischaffend, 1940 wurde er laut Silke Osman Professor in Königsberg, einer anderen Quelle zufolge hatte er erst 1944 wieder einen Lehrauftrag in Königsberg.

Zu seinen Werken gehören plastische Darstellungen für das Opernhaus Königsberg, etwa eine feuervergoldete Bronzebüste des Komponisten Otto Nicolai, und für die Kinderklinik der dortigen Universitätsklinik. Auch für die Wallfahrtskirche Cressen schuf er Skulpturen. Für das Fernsprechamt Pregel in Königsberg gestaltete er Reliefs mit dem Titel Die Verbindung der Menschen durch den Fernsprecher. Sie wurden 1928 zu beiden Seiten des Portals angebracht. Der Haupteingang des 1936/37 erbauten Raiffeisenhauses an der General-Litzmann-Straße in Königsberg wurde mit zwei über Eck angeordneten 3,20 Meter hohen bronzenen Kolossalfiguren Threynes geschmückt, die Aussaat und Ernte verkörperten.

Monumentale Ausmaße hatten auch die Standbilder des Herzogs Albrecht (1928/30), des Bischofs Georg von Polenz, des Johann Poliander und des Johannes Amandus. Zwei weitere Großplastiken, in Kupfer getrieben, schuf er 1936/37 für Bartenstein, wo sich auch ein Werk Threynes aus Sandstein befand. In Preußisch Holland wurden sein kolossaler Krieger und ein Rosseführer aufgestellt.

Nachdem er bereits zur Zeit der Weimarer Republik ein Kriegerdenkmal für Königsberg geschaffen hatte, folgte 1937 ein Kriegerdenkmal mit einer überlebensgroßen Bronzefigur für Mühlhausen. Threyne fertigte während der Zeit des Nationalsozialismus auch Bildhauerarbeiten für Kasernen, darunter einen Bauern und einen Soldaten. Von Threyne stammten aber auch die Totenmaske des Dichters Alfred Brust und das Relief Simon Dach, das am Wohnhaus Dachs neben dem Blauen Turm bzw. an der Stelle dieses Wohnhauses angebracht war.

Nach Kriegsende zog er nach Brandenburg an der Havel; dort arbeitete er von 1953 bis 1959 in der Werkstatt des Jugendheims als Lehrer. Seine Karriere als Bildhauer setzte er nach dem Ende des Dritten Reichs offenbar ungebrochen fort; der erste Auftrag war eine Büste Thälmanns, die der Brandenburger Oberbürgermeister Max Herm dem sowjetischen Stadtkommandanten schenkte. Auf dem Marienberg wurde eine nahezu martialische Bronzefigur Threynes, der Gefesselte Widerstandskämpfer aufgestellt, in der sich Elemente der NS-Kunst ebenso wiederfinden wie Merkmale des Sozialistischen Realismus.

Threyne folgte in seinen Auftragsarbeiten dem Zeitgeschehen und dem Zeitgeschmack. Michael Schmaedecke kommentierte dies mit der, allerdings im Kontext deutlich relativierten, Bemerkung: „Durch äußere Umstände gezwungen, arbeitet Threyne zeitweise auch im Sinne des offiziellen Kunstgeschmacks“. In der Zeit nach dem Krieg fertigte Threyne auch Mahnmale für Opfer und Widerständler des einst verherrlichten Regimes an. Unter anderem erstellte er das baukünstlerische Gesamtkonzept für eine Mahnmalsanlage für die Widerstandskämpfer, die im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet worden waren. Dazu gehörte auch eine Gedenkwand mit seiner bronzenen Darstellung eines gefesselten Widerstandskämpfers mit geballten Fäusten. Die Anlage befindet sich auf einem Plateau auf halber Höhe des Marienbergs südlich der Willi-Sänger-Straße in Görden.

1958 gestaltete er einen Gedenkstein mit dem Flammenemblem der Fédération Internationale de la Résistance, der gegenüber dem Eingang zur Justizvollzugsanstalt Brandenburg-Görden aufgestellt wurde. Am Alten Zuchthaus in Brandenburg wurde 1962 ein Relief Threynes zur Erinnerung an die Opfer der Euthanasie-Aktionen der Nationalsozialisten angebracht; es zeigt einen verletzlichen Menschen mit geschlossenen Augen, „der zusammenzuckend einen qualvollen Gifttod stirbt.“

Wie schon in der Vorkriegszeit verewigte Threyne auch in seiner späteren Zeit noch Geistesgrößen. 1953 schuf er eine Bronzebüste Goethes, die im Brandenburger Theaterpark aufgestellt wurde. Der Sockel trägt ein Zitat aus Faust II.[8] Am Walter-Rathenau-Platz in Brandenburg steht seit 1960 ein Gedenkstein für Friedrich Grasow. Er besteht aus einem Findling, an dem eine von Threyne gestaltete Reliefplatte aus Bronze mit dem Porträt Grasows montiert ist.

Threyne übersiedelte in den frühen 1960er Jahren nach Westdeutschland.

Nachwirkungen

Viele der Werke Threynes sind aufgrund der Empfindlichkeit der Materialien und der Kriegseinwirkungen nicht erhalten geblieben. Im Jahr 1984 wurden Werke Threynes zusammen mit Werken seiner Kollegen Edmund May und Erich Schmidt-Kestner in einer Ausstellung im Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloss Ellingen gezeigt. Der Kunsthistoriker Günther Krüger stellte damals fest: „Alle kleinen Figuren sind bei ihm mit genrehafter Liebenswürdigkeit geschildert, ganz gleich, ob es sich um die Majolika des Knaben mit der Ente, die Knaben mit Hund in Ton oder die Terrakotta-Reliefs aus dem Leben der Zöllner – auch der biblischen – handelt. Dagegen haben die drei Reformatoren, der Bischof Georg von Polenz, Poliander und Johannes Amandus, sowie das Standbild Herzog Albrechts etwas echt Statuarisches [...]“

Zu Threynes Schülern gehörten Maria Ewel, Charlotte Szalinski, Gerhard Steer und Ulrich Benkmann.

 

Die WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG hat ihren Stammsitz in Geislingen an der Steige. Das Unternehmen produziert seit 1853 Haushalts- und Hotelwaren aus Glas und Metall, unter anderem Kochgeschirr, Küchengeräte, Essbestecke und Trinkgläser.

Geschichte

Die WMF ist entstanden aus der Metallwarenfabrik „Straub & Schweizer“, die 1853 vom Geislinger Müller Daniel Straub gemeinsam mit den Brüdern Schweizer in Geislingen an der Steige gegründet wurde. Dies war bereits die zweite industrielle Gründung von Straub, denn aus einer Reparaturwerkstätte, die er im Zusammenhang mit der Erbauung der Geislinger Steige eingerichtet hatte, ging 1850 die „Maschinenfabrik Geislingen“ hervor, die vor allem Mühlenturbinen herstellte und in ganz Europa vertrieb. Ab 1862 arbeitete Gottlieb Daimler für etwa drei Jahre als Konstrukteur für die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Nach dem Ausscheiden der Brüder Louis und Friedrich Schweizer wurde die Fabrik 1866 in „Straub & Sohn“ umbenannt. Die erste Filiale entstand aus dem in Berlin eingerichteten Musterlager.

1880 schloss sich das Unternehmen mit der Metallwarenfabrik „Ritter & Co“, Esslingen am Neckar, zur „Württembergischen Metallwarenfabrik“ in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft zusammen. Die WMF war geboren und ging am 9. September 1887 an die Börse.

In den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts erarbeitete sich die WMF in privaten Haushalten durch die Entwürfe von Wilhelm Wagenfeld einen Ruf als Produzent schöner und langlebiger Haushaltswaren, der bis heute anhält.

Erfolgreichster Geschäftsbereich der WMF ist seit Beginn der 1960er Jahre die Produktion hochwertiger Kaffeemaschinen für den Gastronomiebereich. Anfang 2006 übernahm die WMF den Schweizer Hersteller M. Schaerer AG und baute damit ihre Marktstellung in diesem Bereich aus.

Bekannte und kuriose Produkte

In den 1970er Jahren brachte die WMF die „Nusskanne“ auf den Markt, eine Glaskanne, die mit Erdnüssen gefüllt und mit einem großen Korken oben verschlossen auf den Tisch gestellt wird, um daraus die Erdnüsse hygienisch in die Hand zu portionieren. Das WMF-Nusskannen-Nachfolgemodell „Mac Nut“ aus Kunststoff wurde Ende der 1990er Jahre mangels Nachfrage schon nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen.

Heute vermarktet die WMF unter anderem eine Kinderbesteck-Serie namens Seelöwe, die das Linux-Maskottchen Tux auf der Gabel zeigt.

Marken im Konzern

Seit 1998 gehört auch Silit, ein Hersteller von Kochtöpfen, zur WMF. Silit wird weiterhin von der WMF als eigenständige Marke geführt. Ebenso sind die Marken alfi, ein Hersteller von Isolierkannen, Auerhahn, Anbieter von hochwertigen Bestecken, sowie Kaiser Backformen dem Hause WMF zugeordnet. 2008 wurde die petra electric GmbH & Co. KG in Burgau (Bayern) erworben, die Elektrokleingeräte herstellt.

Zudem gibt es eine Beteiligung mit 24,9 % an der BHS tabletop AG, die hochwertige Porzellanmarken wie Bauscher, Tafelstern professional porcelain und Schönwald unter einem Dach vereint. In der Schweiz besteht eine Beteiligung an der Kaffeeautomatenfirma M. Schaerer AG, die rund 73 Mio € umsetzt.

Die „Marke Tischfein“ ist eine Vertriebsmarke der WMF, in der Vergangenheit wurde unter diesem Namen der Großhandel und großflächige Einzelhandel beliefert. Seit 2002 ist die Marke Tischfein für Sondergeschäfte vorgesehen, das geht aus dem Geschäftsbericht 2002 der Württembergischen Metallwarenfabrik hervor. So tragen verschiedene Aktionsartikel großer Discounter, wie Lidl in Deutschland oder Hofer in Österreich, das Fabrikat „Marke Tischfein“.

Einer der bekanntesten Handelsnamen der WMF ist Cromargan, ein rostfreier, säureresistenter Edelstahl mit 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel. Chrom macht das Material rostfrei, Nickel macht es säurefest und verleiht ihm Glanz. Cromargan wird überwiegend für Bestecke und Küchengeräte verwendet.

Weniger bekannt ist Ikora, eine von WMF entwickelte Oberflächenveredelung.

 

Reichsadler in der Zeit des Nationalsozialismus

In der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) wurde der Reichsadler des Deutschen Reiches – mit einem vollkommen anderen Erscheinungsbild als die kaiserlichen Adler – meist mit dem Hakenkreuz und einem Eichenkranz in Verbindung gebracht, oft auch mit einem dem Jupiterkult und dem Napoleonischen Adler entlehnten Blitzbündel. Es wurden z. B. kleine und größere Statuen des Reichsadlers mit ausgebreiteten Schwingen gefertigt, der auf einem Siegerkranz mit eingraviertem Hakenkreuz stand. Noch heute kann man an Gebäuden aus dieser Zeit solche Adler sehen. Lediglich das Hakenkreuz, das ein Symbol der NSDAP und ihrer völkischen und antisemitischen Programmatik war, wurde im Zuge der Entnazifizierung Deutschlands aus dem Kranz herausgemeißelt.

Reichsadler und Parteiadler

Die Nationalsozialisten übernahmen 1933 den Reichsadler der Weimarer Republik und modifizierten ihn, indem sie ihn mit ihrem Parteisymbol des Hakenkreuzes und einem Eichenkranz ergänzten. Die Blickrichtung des Adlers bestimmte dabei die Bedeutung:

Adler nach links blickend (vom Betrachter aus gesehen) war der Reichsadler/Staatsadler/Staatswappen,

Adler nach rechts blickend (vom Betrachter aus gesehen) war der Parteiadler/Parteiabzeichen.

Es gibt mehrere Theorien zu dem von Hitler selbst entworfenen „Parteiadler“. Die wohl populärste und wahrscheinlichste Theorie sagt aus, dass der Parteiadler die „Rückseite“ des Reichsadlers darstellt. Symbolisch würde das im Sinne eines Einparteiensystems, des Führerprinzips und der totalitären Staatsauffassung des NS-Regimes bedeuten, dass es zwei voneinander abhängige „Hälften“ gibt: das Reich und die Partei. Beide vereinigten sich in dem Amt des „Führers“, der sowohl Reichskanzler, als auch Parteivorsitzender, ab 1934 auch Reichspräsident und somit Staatsoberhaupt war.
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