Fallschirmjäger.
Eine neue Waffe.
Fünfseitiger
Originaldruck von 1941.
Mit
fünf Fotoabbildungen nach Aufnahmen von Senkpiehl und einer ganzseitigen
Farbtafel:
Das
Abzeichen.
Im
Transportflugzeug.
Der
Absprung.
„Bomben“-Verpflegung
auch am Fallschirm.
Fallschirmjäger
im Flug.
Fallschirmjäger.
Nach einem Originalgemälde von Elisabeth Voigt.
Text von Maxim Ziese.
Journalausschnitt in der Größe 160 x 235
mm.
Mit minimalen
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Historische
Informationen zum Artikel:
Maria Agnes
Elisabeth Voigt (* 5. August 1893 in Leipzig; † 1. November 1977 ebenda) war
eine deutsche Malerin, Grafikerin und
Kunstpädagogin.
Leben und
Werk
Voigt wurde
als Tochter des Chemikers und Fabrikanten Karl Herrmann Voigt (1858–1929) und
seiner Frau Marie Luise (geb. Saupe) (1862–1935) geboren. Von 1904 bis 1909
besuchte sie die Servier'sche höhere Mädchenschule (Privatschule) in Leipzig,
von 1910 bis 1911 die Morton Mc Michael School/William Penncharter School,
Philadelphia, USA.
Von 1911 bis
1917 studierte sie an der Königlichen, später Staatlichen Akademie für
graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig. Nach zwischenzeitlicher Tätigkeit als
Laborantin besuchte sie von 1919 bis 1927 die Vereinigten Staatsschulen für
freie und angewandte Kunst in Berlin, vormals Akademische Hochschule für
bildende Künste am Steinplatz in den Klassen der Professoren Ferdinand Spiegel
(Anatomie), Ernst Moritz Geyger und Erich Wolfsfeld. Anschließend war sie zwei
Jahre Atelierschülerin von Carl Hofer.
1927 reiste
sie erstmals nach Tirol und Rom, 1929 folgte eine zweite Italienreise, die
ermöglicht wurde durch ein Liebermannstipendium, mit dem sie für ihr Ölbild
Beweinung am Kreuz 1921 ausgezeichnet wurde.
Von 1928 bis
1933 war Voigt Meisterschülerin bei Käthe Kollwitz. In den Jahren 1930 bis 1933
war sie zusätzlich als Bühnenbildnerin am Alten Theater Leipzig tätig. 1934/35
erhielt sie von der Preußischen Akademie der Künste ein Romstipendium an der
Villa Massimo. Von 1932 bis 1942 war Voigt Mitglied im Verein der Berliner
Künstlerinnen. Ab 1935 war sie als Lehrerin für grafische Techniken an der
Zeichen- und Malschule dieses Vereins tätig.
Seit 1935
lebte und arbeitete sie freischaffend in Berlin.
Ab 1936
folgten regelmäßige Sommeraufenthalte in Osttirol, in den Gemeinden Kals und
Matrei, wo ihre wichtigsten Bildwerke entstanden.
1945 wurde ihr
Atelier in der Berliner Motzstraße zweimal ausgebombt, dabei gingen große Teile
ihres bisherigen Schaffens verloren. Elisabeth Voigt entschloss sich daraufhin,
nach Leipzig zurückzukehren.
1947 wurde sie
als Dozentin an die Staatliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe
Leipzig, heutige HGB, berufen und erhielt einen Lehrauftrag für das
Grundstudium, später auch für das Fachstudium sowie parallel dazu einen
Lehrauftrag an der Abteilung Kunsterziehung des Instituts für Pädagogik der
Universität Leipzig. 1958 erfolgte die Emeritierung. Danach war sie wieder
freischaffend in Leipzig tätig.
Ihr Leben und
Werk wurden geprägt durch Carl Hofer und Käthe Kollwitz sowie durch ihr
künstlerisches Schaffen unter zwei Diktaturen. Trotz ihrer ablehnenden Haltung
gegenüber deren Ideologien[1] war sie beispielsweise mit einer neunteiligen
Holzschnittfolge zu Hermann Löns Roman Der Wehrwolf auf der
nationalsozialistischen Großen Deutschen Kunstausstellung 1937 im Haus der Kunst
in München, wie auch auf Ausstellungen in der DDR vertreten.[2] 1953 geriet
Voigt in den Formalismusstreit der DDR. In dessen Folge verweigerte sie ihre
Teilnahme an der 3. Deutschen Kunstausstellung in Dresden, lehnte den
Nationalpreis der DDR ab und erwog, ihre Lehrtätigkeit aufzugeben. 1958 trat sie
aus dem Verband Bildender Künstler der DDR aus. Auf „die hervorragende Lehrerin“
konnten die Kulturfunktionäre der DDR aber nicht verzichten (Pohl). Sie war
außerdem durch ihre künstlerische Vergangenheit und die Beziehungen zu Hofer und
Kollwitz geschützt (Gillen). So erfolgte im Jahr 1974 ihre Rehabilitierung mit
der Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes Bildender Künstler der
DDR.
Elisabeth
Voigts Gesamtwerk besteht vorwiegend aus Holzschnitten, Lithografien und
Kreidezeichnungen sowie Aquarellmalerei und 100 Ölgemälden. Thematisch befasste
Sie sich anfangs vorwiegend mit geschichtlichen und literarischen Motiven. Ab
den 1960er Jahren wandte sie sich verstärkt biblischen und religiösen Themen
zu.
Die letzten
Lebensjahre verbrachte Elisabeth Voigt zurückgezogen in Leipzig-Schleußig. Nach
ihrem Tod wurde sie auf dem Leipziger Südfriedhof
beerdigt.
Nachlass
Ein Teil ihres
schriftlichen Nachlasses befindet sich im Leipziger Stadtarchiv. Ihr
bildkünstlerischer Nachlass wird im Museum der bildenden Künste Leipzig
aufbewahrt, das Arbeiten von ihr im Rahmen der Ausstellung Kunst in Leipzig seit
1949 vom 4. Oktober 2009 bis 10. Januar 2010
zeigte.
Außerdem
befinden sich zahlreiche Bildwerke in öffentlichen und privaten Sammlungen im
In- und Ausland, so in der Staatlichen Galerie Moritzburg Halle (Saale), im
Lindenau-Museum Altenburg, im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig und im
Folkwang Museum Essen.
Ausstellungen
23
Einzelausstellungen und 69 Ausstellungsbeteiligungen,
darunter:
1998
Zeichnungen und Holzschnitte, Staatliche Galerie
Moritzburg
2013
Individualität – Humanismus – Unabhängigkeit: Ausstellung zum 120. Geburtstag
der Leipziger Künstlerin Elisabeth Voigt, 21. August bis 29. September 2013,
Bethanienkirche, Leipzig
Auszeichnungen
und Ehrungen
1921
Max-Liebermann-Stipendium
1933 Albrecht
Dürerpreis der Stadt Nürnberg
1934 Rompreis
der Deutschen Akademie der Künste mit Aufenthalt in der Villa Massimo,
Rom
1937 Gold- und
Silbermedaille der Internationalen Kunstausstellung auf der Weltausstellung in
Paris
1940
Grafikerpreis der Stadt Bern
1941
Bronzemedaille der Deutschen Grafikausstellung
1943 Premio
Cremona im Wettbewerb italienischer und deutscher
Künstler
1974
Ehrenmitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der
DDR
2010 Gründung
eines Kunstvereins Elisabeth Voigt e.V. zu Ehren der
Künstlerin
2013
Gedenktafel der Stadt Leipzig am ehemaligen Wohnhaus der Künstlerin,
Brockhausstraße 22
Schüler
(Auswahl)
Fritz
Diedering
Gerhard
Eichhorn
Evelyn
Hartnick-Geismeier
Heinz
Lanzendorf
Wolfgang
Mattheuer
Hans
Mayer-Foreyt
Gerhard Kurt
Müller
Sieghard
Pohl
Siegfried
Ratzlaff
Werner
Schubert-Deister
Gerd
Thielemann
Werner
Tübke
Erhard Werndl
von Lehenstein
Klaus
Zürner
Die
Fallschirmjäger der Wehrmacht waren eine Waffengattung der Luftwaffe für den
operativen Einsatz im rückwärtigen Feindgebiet. Ihre Aufstellung begann
1935/1936 aus der Polizeiabteilung z.b.V. Wecke/Landespolizeigruppe General
Göring.
Als
Aufstellungstag der Fallschirmjägertruppe gilt der 29. Januar 1936, an dem 600
Offiziere und Fallschirmjäger zum 1. Jägerbataillon Regiment General Göring
unter Oberstleutnant Bruno Bräuer mit der 15. Pionierkompanie in Döberitz
aufgestellt wurden. Während des Zweiten Weltkrieges 1939–1945 wurde die
Fallschirmjägertruppe 1940 in Dänemark und Norwegen während des Feldzugs
Weserübung, in Belgien und den Niederlanden während des Feldzugs Fall Gelb und
1941 in Griechenland bei der Einnahme der Brücke von Korinth und dann zur
Einnahme von Kreta eingesetzt.
Aufstellung
Am 29. Januar
1936 begann in der Wehrmacht die erste Rekrutierung von Freiwilligen für die
Aufstellung deutscher Luftlandetruppen. Zur ersten Fallschirmschule wurde der
Fliegerhorst Stendal-Borstel, auf dem die ersten deutschen Fallschirmjäger
ausgebildet wurden. Bis zum 1. Juli wurden die Fallschirmregimenter 1 und 2
aufgestellt und unter dem Kommando von Generalmajor Kurt Student zur 7.
Fliegerdivision zusammengefasst, die der Luftwaffe unterstand. Der wesentliche
Unterschied zu den Fallschirmverbänden anderer Nationen bestand darin, dass
Generalmajor Student durchsetzte, die Truppe nicht taktisch sondern operativ
einzusetzen. Ergänzt wurde die Fallschirmtruppen durch die 22.
Infanterie-(Luftlande)-Division des Heeres, die über leichte, luftverlastbare
Ausrüstung für die Luftverlegbarkeit verfügte.
Operativer
Einsatz
Zum ersten
Einsatz dieser Verbände kam es im Zuge der Besetzung des Sudetenlandes, als im
Herbst 1938 deutsche Luftlandetruppen bei Freudenthal hinter den
tschechoslowakischen Linien landeten.
Luftlandungen
1940/41
Während des
Zweiten Weltkriegs kam es zu zahlreichen Einsätzen von Luftlandetruppen. Die
ersten führte die Rote Armee während des Winterkrieges (1939/40) in Finnland und
während der Besetzung Bessarabiens durch. Diese Unternehmen scheiterten unter
großen Verlusten, weil die Truppen nur örtlich in kleinen Gruppen abgesetzt
wurden.
Eine wesentliche Rolle nahmen deutsche Luftlandetruppen im April 1940
bei der Durchführung des Angriffs auf Dänemark und Norwegen ein. Zu ihren
Aufträgen zählten vor allem die Einnahme von Flugplätzen und operativ wichtigen
Verkehrsknotenpunkten und ermöglichten damit die Anlandung weiterer deutscher
Verbände. Die nächsten Einsätze der Luftlandeverbände erfolgte im Mai während
des Westfeldzuges. Wichtige Einsatzziele waren die Einnahme operativ wichtiger
Brücken in Holland sowie durch Fallschirm-Pioniere unter Rudolf Witzig das
belgische Sperrfort Eben-Emael. Damit wurden große Teile der niederländischen
Streitkräfte gebunden. Während des im folgenden Jahr durchgeführten Unternehmens
Marita eroberten deutsche Fallschirmjäger den Übergang über den Kanal von
Korinth (26. April 1941). Den Höhepunkt des operativen Einsatzes der deutschen
Luftlandetruppen bildete vom 20. Mai bis zum 1. Juni 1941 die verlustreiche
Eroberung der Insel Kreta.
Nach der
Eroberung Kretas kam es zu „Sühnemaßnahmen“ an der Zivilbevölkerung, so beim
Massaker von Kondomari, da sich griechische Zivilisten entgegen dem
Kriegsvölkerrecht widerrechtlich an den Kämpfen beteiligt hatten und dabei
Verwundete der Fallschirmjäger gefoltert und getötet sowie Leichen geschändet
wurden. Auch auf anderen Kriegsschauplätzen waren Fallschirmjäger an der
Partisanenbekämpfung beteiligt. Vor Gerichten wird zum Teil heute immer noch um
Entschädigungen Deutschlands für diese Hinrichtungen gestritten. Wie von
Verbänden anderer Waffengattungen auch wurden nach damaligen Kriegsgebräuchen in
der Asymmetrischen Kriegsführung durch Fallschirmjäger nicht nur Zivilisten
getötet, sondern teilweise auch (weibliche) Geiseln aus der Zivilbevölkerung
genommen, um sie bei Transporten mitzuführen, in der Hoffnung, so vor Anschlägen
von Partisanen sicher zu sein.
Ende der
Luftlandungen
Nach diesem
Einsatz bemerkte Hitler am 17. Juli jedoch, dass die Zeit der Fallschirmtruppe
nun vorüber sei, weil sich ihr Überraschungseffekt verflogen hätte. In den
folgenden Jahren wurden weitere Fallschirm-Großverbände wie die 2.
Fallschirmjäger-Division aufgestellt. Diese wurden aber in einzelnen Regimentern
als reguläre Infanterie und "Feuerwehr" an Brennpunkten im Osten und in Afrika
eingesetzt. Diese trugen diese Bezeichnung teilweise nur aus Prestigegründen,
ohne durchgehend eine Fallschirmsprungausbildung erhalten zu haben. Tatsächlich
waren nur zwei Divisionen für den Fallschirmsprung ausgebildet und ausgerüstet.
Letzter Großeinsatz im Fallschirmsprung wurde 1944 während der Ardennenoffensive
mit dem Unternehmen Stößer durch eine Fallschirmjägerkampfgruppe unter Oberst
Friedrich August von der Heydte durchgeführt.
Motivation
Die
amerikanische Military Intelligence Division, die den Auftrag der
Feindaufklärung hatte, versuchte während des Zweiten Weltkriegs, durch Befragung
von Kriegsgefangenen Aufschluss darüber zu erhalten, was den inneren
Zusammenhalt der deutschen Wehrmacht ausmachte. Sie fanden ihre Annahme vielfach
bestätigt, dass ein harter Kern von Nationalsozialisten die militärischen
Einheiten ideologisch und militärisch zusammenhielt. Die Größe des harten Kerns
lag bei 10 bis fünfzehn Prozent. Fallschirmjäger- und Waffen-SS-Divisionen
hätten jedoch einen weit höheren Anteil überzeugter Nationalsozialisten gehabt,
oft die gesamte befragte Gruppe.