Deutscher
Junge.
Originale
farbige Offsetlithographie von 1941.
Nach
dem Originalgemälde von Willy Hugo Demmler.
In
der Platte signiert.
Journalausschnitt in der Größe 153 x 234
mm.
Mit minimalen
Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Hervorragende
Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
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Historische Informationen zum
Artikel:
1933
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Zeitgeschichte
Wilhelm
„Willy“ Hugo Demmler (* 14. März 1887 in Hamburg;
† 17. November 1954 in Düsseldorf) war ein
deutscher Porträt-, Genre-, Landschafts- und Stilllebenmaler der Düsseldorfer
Schule.
Leben
Demmler,
Spross einer alten mecklenburgischen Familie, studierte Malerei an
der Kunstakademie Düsseldorf. Bis 1907 war er
in Güstrow ansässig, danach ließ er sich in Düsseldorf nieder, wo er
1914 die Landschaftsmalerin Paula Barthold heiratete. Von 1914 bis
1948 war er Mitglied im Verein der Düsseldorfer Künstler. 1928 beteiligte
er sich an der Ausstellung „Deutsche Kunst“ im Kunstpalast Düsseldorf, 1935
ebenda an der „Weihnachts-Verkaufs-Ausstellung Düsseldorfer Künstler“. In den
Jahren 1939 bis 1941 waren seine Bilder auf der „Herbstausstellung Düsseldorfer
Künstler“ in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen, 1942 dort in der
Ausstellung „Frühjahrsausstellung Düsseldorfer
Künstler“.
Die
Hitlerjugend oder Hitler-Jugend (abgekürzt HJ) war die Jugend- und
Nachwuchsorganisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei
(NSDAP). Sie wurde in der Zeit des Nationalsozialismus ab 1933 zum einzigen
staatlichen Jugendverband mit bis zu 8,7 Millionen Mitgliedern (98 Prozent aller
deutschen Jugendlichen) ausgebaut. Der totalitäre Anspruch sollte möglichst
ungehemmt von Familie und Schule verwirklicht werden: „Die HJ will sowohl die
Gesamtheit der Jugend, wie auch den gesamten Lebensbereich des jungen Deutschen
erfassen.“ Dies galt seit Gründung des Bundes Deutscher Mädel (BDM) 1930 für
beide Geschlechter. Der 1939 auch gesetzlich geregelte Pflichtdienst aller
HJ-Angehörigen war nach dem „Führerprinzip“ organisiert und umfasste
ideologische Schulung, gemeinsame Wanderungen bzw. Märsche und körperliche
Übungen im Freien. Diese sollten schon die zehnjährigen männlichen Jugendlichen
abhärten und langfristig auf den Kriegsdienst vorbereiten: „Was sind wir?
Pimpfe! Was wollen wir werden? Soldaten!“ Das Einüben von Befehl und Gehorsam,
Kameradschaft, Disziplin und Selbstaufopferung für die „Volksgemeinschaft“
gehörten zu den vorrangigen Erziehungszielen. Im Zweiten Weltkrieg versahen
HJ-Einheiten spezifische soziale, polizeiliche und militärische Hilfsdienste und
stellten in der Endphase des Krieges einen hohen Anteil der
Kriegsopfer.