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Foto Führer Einweihung Adolf-Hitler-Koog Friesen 1935 Auction number: 0007912175 
End of auction: 12/16/25  at  12:37 PM a o clock    8 h. 10 min. 11 sec.  
Number of bids: 0 Bids

Article Place: 83454 Anger (Deutschland)
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Condition: Used
Start of auction: 12/02/25  at  12:37 PM a o clock
Price: 99.95 €
Quantity: 1
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      City: 83454 Anger
      Country: Deutschland
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DESCRIPTION

Die Rettung des Bauernstandes.

Friesenkinder begrüßen den Führer bei der Einweihung des Adolf-Hitler-Kogs (heute: Dieksanderkoog Kreis Dithmarschen, Gemeinde Friedrichskoog).

Rechts neben Adolf Hitler sein Chefadjudant Wilhelm Brückner, rechts Reichsbauernführer Richard Walther Darré.

 

Großformatige Fotoabbildung im Originaldruck von 1935.

Nach einer Originalaufnahme von Heinrich Hoffmann.

 

Auf grauen Karton aufgezogen..

 

Größe 240 x 325 mm.

 

Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.

 

Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!

Visit any time.

 

Versand nur per Einwurf-Einschreiben (auf Wunsch auch Übergabe-Einschreiben und/oder auch versichert).

Versandkosten für diesen Artikel: 

Deutschland: 4,00 Euro

Europa: 5,00 Euro

Welt: 6,00 Euro

 

Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinen anderen Angeboten!!!

 

Out of a large archiv, more interesting items in my other offers!!!

 

 

Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft  - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!!

 

This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here.

 

 

Weitere historische Originale finden Sie in meinen anderen Angeboten!!!

For more original historical prints please take a look in other offers!!!

 

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Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
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100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.

Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.

 

Widerruf nach neuem EU-Recht:

Sie haben ein grundsätzliches Rückgaberecht von 1 Monat nach Erhalt der bestellten Ware. Bis zur Höhe von 40,00 Euro trägt der Käufer die Rücksendungskosten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder des Artikels. Die Rücksendung hat per Einschreiben bzw. als Paket zu erfolgen. Rücksendungen haben innerhalb von 1 Monat  zu erfolgen. Nachnahmesendungen werden nicht angenommen.
Der Kaufpreis wird sofort zurücküberwiesen.
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Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.

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Versand ausschließlich per Einschreiben, bzw. versichertem Paket.

 

Historische Informationen zum Artikel:

 

30er – Jahre, Fotografie, Photographie, Zeitgeschichte, Deutsche Geschichte, Drittes Reich, III. Reich, 3. Reich, Norddeutschland, Schleswig-Holstein, D-25709 Marne, Nordsee

 

Der Dieksanderkoog ist ein Koog im südlichen Kreis Dithmarschen, der heute ein Ortsteil der Gemeinde Friedrichskoog ist.

Geschichte

Im Jahr 1935 wurde die Eindeichung des von der Nordsee gewonnenen Kooges abgeschlossen. Er erhielt den Namen Adolf-Hitler-Koog, da nach einer umfangreichen Umbenennungsaktion nach der Machtergreifung im Jahr 1933 neue Projekte nur noch nach prominenten nationalsozialistischen Namensträgern benannt werden durften. Der Anstoß zur Namensgebung stammte aus der NSDAP-Ortsgruppe Friedrichskoog, die diesen Vorschlag bereits im April 1933 unterbreitet hatte. Der Adolf-Hitler-Koog sollte ein Musterkoog in Rahmen der nationalsozialistischen Politik von Blut und Boden werden. Die Rassenpolitik spielte auch in dem Landgewinnungsprojekt eine entscheidende Rolle. So traf der Kreisbauernführer des damaligen Kreises Süderdithmarschen im Auftrag des Reichsnährstandes persönlich die Auswahl der 93 Siedler des neuen Adolf-Hitler-Koogs. Nur überzeugte Nationalsozialisten aus Dithmarschen erhielten eine Siedlerstelle, da die nationalsozialistische Koog-Gemeinschaft nach außen ein Symbol der NS-Volksgemeinschaft abgeben sollte. Die nationalsozialistische Propaganda nutzte den Adolf-Hitler-Koog intensiv für ihre Zwecke, so sollte der friedliche Aufbauwille des nationalsozialistischen Deutschland insbesondere dem kritischen Ausland präsentiert werden. Dieser Zweck wurde auch erreicht. Zahlreiche Delegationen ausländischer Politiker und Journalisten besuchten den Musterkoog und zeigten sich beeindruckt von der inszenierten Gemeinschaft. Das Verkehrsaufkommen im Koog stieg durch die vielen Schaulustigen, die auch aus allen Teilen des Reiches anreisten, so stark an, dass die Straßen und Wege befestigt und asphaltiert werden mussten. Auch Wasserleitungen und Stromanschlüsse wurden wegen der vielen Besuchergruppen schneller als üblich verlegt. Wegen der überragenden propagandistischen Bedeutung des Adolf-Hitler-Koogs übernahm das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda die Kosten. Mit Informationsbroschüren und Filmen wie Trutz blanke Hans (1935) und Neuland am Meer (1938) sowie Radioübertragungen von verschiedenen Orten der Westküste machte das Propagandaministerium die Themen Landgewinnung und Adolf-Hitler-Koog im ganzen Reich bekannt.

Im gleichen Jahr 1935 wurde auf der Halbinsel Eiderstedt ein weiterer Musterkoog unter dem Namen Hermann-Göring-Koog (heute: Tümlauer-Koog) eingeweiht, im Jahr 1938 folgte dann der Musterkoog Horst-Wessel-Koog (heute: Norderheverkoog). Insgesamt sollten nach diesen Vorbildern innerhalb von 100 Jahren 43 Köge gewonnen werden, um zusätzlichen Raum für insgesamt 14.000 Siedler zu schaffen. Die Pläne dazu waren bereits in der Weimarer Republik entstanden, wurden aber von den Nationalsozialisten nicht nur verschwiegen, sondern als eigene Ideen ausgegeben. Das Vorhaben wurde 1938 aufgrund des hohen finanziellen und zeitlichen Aufwands bei der Landgewinnung mit dem Horst-Wessel-Koog abgebrochen.

Bauwerke

Im Adolf-Hitler-Koog selbst wurden Höfe gebaut, die sich einerseits an den idealisierten Vorstellungen eines germanischen Bauernhauses orientieren, andererseits in ihrer Uniformität und gleichmäßigen Anordnung an heutige Reihenhaussiedlungen erinnern. Die 1935/36 im Koog auf einer Wurt gebaute Neulandhalle erinnert an einen Haubarg, der eigentlich in Eiderstedt, nicht jedoch in Dithmarschen eine traditionelle Gebäudeform ist. Die von dem Kieler Architekten Richard Brodersen entworfenen Neulandhalle ist der zentrale Ort im Adolf-Hitler-Koog. Sie stand auf einem kahlen Vorlandhügel. Die bewusst als Anti-Kirche geplante Halle war innen und außen eine architektonische Umsetzung nationalsozialistischer Werte. Am Turmgiebel prangte ein Reichsadler mit Hakenkreuz. In seinem Inneren befindet sich eine große Halle, die für Versammlungen und Schulungen der nationalistischen Bauernorganisation dienten. Eine große Glocke in einem separaten hölzernen Glockenturm rief die Bauern, wie in einer Kirche zu den Versammlungen. Die Glocke verschwand in der Nachkriegszeit auf mysteriöse Art. An den Außenmauern der Nordseite waren überlebensgroße Statuen eines Soldaten und eines Bauern angebracht. Die meisten Fresken und Ausstellungsstücke wurden nach 1945 entfernt, einzig das Fresko Deichbau des Altonaer Bildhauers Otto Thämer ist noch erhalten. Heute dient die Halle als Jugendfreizeitzentrum der Kirchenkreise Norder- und Süderdithmarschen.

Politik

Bis 1945 waren 91 von 93 Siedlern im Dieksanderkoog Mitglieder der NSDAP, vorzugsweise mit niedriger Mitgliedsnummer, so dass der Ort auch lange nach Kriegsende ein Zentrum des Rechtsextremismus war.

 

Friedrichskoog ist eine Gemeinde im Südwesten des Kreises Dithmarschen (Schleswig-Holstein) zwischen der offenen Nordsee und der Elbmündung. Ursprünglich durch Landwirtschaft geprägt kam Anfang des 20. Jahrhunderts die Fischerei hinzu, mittlerweile ist es vor allem ein Touristenort. Vor der Küste im Nationalpark Wattenmeer liegen sowohl die Vogelschutzinsel Trischen als auch die größte deutsche Bohrinsel Mittelplate.

Geografie

Friedrichskoog liegt in der Marsch Süderdithmarschens. Das Land, das erst im 19. und 20. Jahrhundert eingedeicht wurde, ist ausnehmend fruchtbar. In der Elbmündung entwickelte es sich aus natürlicher Landgewinnung, die erst zum Entstehen der Dieksander Hallig, heute Friedrichskoog, dann zum entstehen des Dieksanderkoogs und heute zu umfangreichen Salzwiesen vor der Küste führte.

Die Salzwiesen zwischen Hafen und Trischendamm waren 2001 insgesamt 485 Hektar groß und bis zu 1,2 Kilometern breit. Ungefähr die Hälfte der Fläche wird intensiv beweidet, die andere Hälfte aus Naturschutzgründen nicht. Etwa 40 Hektar dienen als Spülfläche, um Schlick aufzunehmen, der aus dem Hafenbecken gebaggert wird. Seit den Naturschutzmaßnahmen nahm die Zahl der Vegetationstypen von fünf auf 17 zu, dominante für intensiv genutztes Grünland typische Gesellschaften wie der Andelrasen ist von 53% auf 13% gesunken, dafür zeigten sich erstmals beweidungsempfindliche Pflanzengesellschaften wie Strandquecken-Flur oder Salzmelden-Flur. Der 2001 am weitesten verbreitete Vegetationstyp war die Schlickgras-Flur, die ein Viertel der Fläche einnahm. Im meerseitigen Anschluss an die Salzwiesen sowie auf der dem Hafen abgewandten Seite des Trischendammes liegt das Wattgebiet Mittelplate mit bis zu 12 Kilometern meerseitiger Ausdehnung.

Gemeindegliederung

Friedrichskoog, Friedrichskoog-Spitze, Kaiserin-Auguste-Viktoria-Koog, Dieksanderkoog und Trischen.

Trischen ist eine 180 Hektar große Insel vor der Dithmarscher Küste, die auch als „Vogelinsel“ gilt. Mit Ausnahme eines Vogelwarts im Sommer ist sie unbewohnt, das Betreten der Insel ist verboten.

Geschichte

Die Gemeinde, benannt nach dem dänischen König Friedrich VII., entstand ab 1853 durch Eindeichungen aus der Nordsee und umfasste vor allem die damalige Insel Dieksand. Das Land wurde nach Beendigung des Deichbaus von der dänischen Krone verkauft.

Zur Gemeinde gehört der Dieksanderkoog (ehemals: Adolf-Hitler-Koog), der von 1933 bis 1935 eingedeicht und als nationalsozialistische Mustersiedlung geschaffen wurde.

Politik

Inoffizielles Wappen

Friedrichskoog führt kein Wappen. Ein inoffizielles Wappen und auch eine inoffizielle Hissflagge sind jedoch im Gemeindebild omnipräsent, auch wenn sie nicht von der Gemeinde selbst verwendet werden.

Das Wappen ist zweigeteilt. Es stellt oben einen Bauernhof dar, bestehend aus Wohnhaus und baulich abgesetztem Wirtschaftsgebäude (eine in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts übliche Form, die neben anderen in der Gemeinde zu finden ist; die beiden Gebäudeteile werden in der Regel durch einen kurzen, schmalen Küchen- und Waschküchen-Trakt verbunden, der in der Darstellung jedoch nicht zu erkennen ist), der auf die Fruchtbarkeit des Bodens verweisen soll; unten sind die Nordsee mit Brandung und ein Deich dargestellt. Eine Blasonierung existiert nicht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Friedrichskoog stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Seit 1985 besteht in Friedrichskoog die Seehundstation Friedrichskoog. Sie ist die einzige zur Aufzucht von Heulern autorisierte Stelle an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Ihr Aussehen wurde zahlreichen Fernsehzuschauern durch die Fernsehserie Hallo Robbie! bekannt, von der große Teile in der Station gedreht wurden.

Unweit der Seehundstation verläuft in unmittelbarer Nähe zur Schleuse der 54. Breitengrad, das ist in etwa die gleiche geografische Breite wie Danzig oder die Kommandeur-Inseln in Alaska. Auf der Deichkrone befindet sich ein Gedenkstein, wobei sich der tatsächliche Verlauf aber einige hundert Meter weiter südlich jenseits der Schleuse befindet.

An der „Spitze“ befindet sich der 1935/36 erbaute Trischendamm. Während des Saison finden diverse Veranstaltungen zur Unterhaltung der Gäste statt, meist im oder in der Nähe des „Haus des Kurgastes“ im Ortsteil Spitze.

2008 wurde am Hafen ein 2500 m² Indoor-Spielpark in der architektonisch interessanten Form eines Wals erbaut.

Wirtschaft

Der wohl bedeutendste Wirtschaftszweig in Friedrichskoog dürfte der Tourismus sein. Zwar verfügt Friedrichskoog über keinen Sandstrand – weder natürlich noch künstlich – und kann seinen Gästen nur den Deich anbieten, dafür grenzt der Deich aber unmittelbar an das Wattenmeer und ermöglicht ausgedehnte Wattwanderungen. Im Rahmen der Förderung des Tourismus wurde seit Ende der 1970er der Bereich der „Spitze“ in mehreren Abschnitten massiv ausgebaut, wobei die bisher letzte größere Maßnahme 2007 begonnen wurde. Seit 2004 ist der Ortsteil Friedrichskoog-Spitze als Nordseeheilbad anerkannt, dort befindet sich auch eine große Kurklinik, die auf gemeinsame Aufenthalte mit Kindern spezialisiert ist.

Friedrichskoog verfügt an der Westküste über den Hafen mit den meisten registrierten Krabbenkuttern, der nach Büsum und Husum der drittwichtigste Fischereihafen der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste ist. Hier findet jährlich eine Kutterregatta statt, die einen hohen touristischen Wert hat. Auf Landesebene gibt es dennoch Bestrebungen zur Schließung dieses Tidehafens.

Vor Friedrichskoog im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer befindet sich das größte deutsche Ölfeld, die Mittelplate. Gefördert wird von einer künstlichen Insel im Watt sowie seit 2000 auch von Friedrichskoog aus. Seit 2005 ist eine Pipeline von der Bohrinsel zum Förderbetrieb Holstein in Friedrichskoog in Betrieb. Dort erfolgt die Abtrennung des Öles von den übrigen Bestandteilen (vor allem Wasser) sowie eine Abtrennung des Ölgases. Die so aufbereiteten Produkte werden über eine Leitung nach Brunsbüttel gepumpt, wo teilweise eine Verarbeitung, teilweise eine Weiterleitung zur Raffinerie in Hemmingstedt bei Heide erfolgt.

Im östlichen Teil von Friedrichskoog gab es 2010 über 50 Windkraftanlagen zur Stromerzeugung, die überwiegend mit einer Leistung von je 500 bis 600 kW und Rotordurchmessern um 40 m in der Mitte der 1990er Jahren installiert wurden. Zunehmend werden diese durch größere, leistungsstärkere Anlagen ersetzt, wobei sich die Anzahl reduziert.

Verkehr

Friedrichskoog ist mit dem Auto am besten über die B 5 zu erreichen, die man entweder in Marne oder ein Stück weiter nördlich verlassen muss. Der Eisenbahnbetrieb ist seit Mitte der 1970er eingestellt, die Gleisanlagen wurden mittlerweile komplett zurückgebaut. Der nächstgelegene Bahnhof ist Sankt Michaelisdonn an der Marschbahn (Strecke Hamburg – Niebüll – Westerland), von dort verkehrt eine Buslinie über Marne nach Friedrichskoog.

 

Adolf Hitler (* 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn; † 30. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Politiker und Diktator österreichischer Herkunft. Er war ab 1921 Parteichef der NSDAP, seit 1933 Reichskanzler und von 1934 bis zu seinem Suizid unter der Bezeichnung Führer und Reichskanzler zugleich Regierungschef und Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches.

Biografie

Fast alle Biografen Hitlers weisen auf die enorme Diskrepanz zwischen dessen erster und zweiter Lebenshälfte hin. Bis zu seinem 30. Lebensjahr war er, gemessen an den bürgerlichen Maßstäben seiner Zeit, nicht erfolgreich, da er weder eine Berufsausbildung noch nennenswerte soziale Bindungen hatte. Danach schwang sich Hitler innerhalb weniger Jahre zum deutschen Reichskanzler und schließlich zum diktatorischen Herrscher über weite Teile Europas auf.

Die frühen Jahre

Um seine Herkunft und sein Leben vor dem Eintritt in die Politik machte Hitler stets ein Geheimnis. „Sie dürfen nicht wissen“, sagte er 1930 über seine politischen Gegner, „woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme.“ Döllersheim und Strones, die Heimatdörfer seiner Eltern und Großeltern, ließ er im Sommer 1938, gleich nach dem Anschluss Österreichs evakuieren, um einen Truppenübungsplatz anzulegen (heute: Truppenübungsplatz Allentsteig). Krockow, Kershaw und andere Biografen Hitlers vermuten, dass die Gründe dafür in dessen ungeklärter und von Inzest nicht freien Herkunft zu suchen sind. Hitlers eigene Angaben in Mein Kampf zu seinen frühen Jahren dienten vor allem der Selbststilisierung zu einem idealen nationalsozialistischen Kämpfer, gingen kaum über das hinaus, was damals ohnehin schon bekannt war, und sind daher wenig vertrauenswürdig.

Herkunft

Hitlers Familie stammte aus dem niederösterreichischen Waldviertel an der Grenze zu Böhmen. Im 19. Jahrhundert schwankte der damals in Österreich nicht unübliche Name der Familie noch zwischen Hüttler, Hiedler, Hittler und Hitler. Am wahrscheinlichsten ist, dass sich die verschiedenen Namensvarianten, die sich in der dialektalen Aussprache phonetisch kaum unterscheiden, von Hütte ableiten, der Name also so viel bedeutet wie Kleinbauer oder Häusler. Der spätere Diktator wurde in der oberösterreichischen Stadt Braunau am Inn geboren – am 20. April 1889 um 18:30 Uhr im Gasthof Pommer, Salzburger Vorstadt 219 (heute Hausnummer 15). Er war das vierte von sechs Kindern des Zollbeamten Alois Hitler und dessen dritter Frau Klara (geb. Pölzl). Der Vater wurde unter dem Namen Alois Schickelgruber als unehelicher Sohn der später verehelichten Anna Maria Schicklgruber und Johann Georg Hiedler geboren, wurde aber erst posthum, wohl auf Betreiben seines Onkels Johann Nepomuk Hiedler, bei dem er als Ziehkind aufgewachsen war, legitimiert und nahm als 39-Jähriger den Namen Hitler an. Die Mutter Klara (geb. Pölzl) war die Tochter von Johann Nepomuk Hiedlers ältester Tochter Johanna Hiedler und ihrem Mann Johann Babtist Pölzl. Somit waren Hitlers Eltern Onkel und Nichte zweiten Grades.

Die drei älteren Geschwister Adolf Hitlers verstarben bereits im Kindesalter, noch vor Adolfs Geburt. Von den sechs Kindern des katholischen Paares erreichten nur Adolf und seine Schwester Paula das Schulalter. Aus zweiter Ehe seines Vaters hatte Adolf einen Halbbruder und eine Halbschwester: Alois junior und Angela, die ebenfalls im Haushalt aufwuchsen, da ihre Mutter verstorben war. In Mein Kampf schildert Hitler den Vater als streng, autoritär, mitunter auch jähzornig und gewalttätig. Es ist jedoch umstritten, ob Hitlers Erziehung strenger war als zu dieser Zeit üblich.

Obwohl es keinen Grund zur Annahme gibt, dass Adolf Hitler an Johann Georg Hiedler als Großvater gezweifelt hat, musste die nicht mit völliger Sicherheit geklärte Abstammung für den Propagandisten einer rassistischen Ideologie politisch brisant werden, als er seit Anfang der 1920er-Jahre zunehmend bekannter wurde. Politische Gegner haben schon damals immer wieder nachzuweisen versucht, dass der Führer der antisemitischen und extrem nationalistischen NSDAP selbst jüdische oder tschechische Vorfahren habe. Bereits seit Mitte der 1920er-Jahre gab es Gerüchte über eine vermeintlich jüdische Abstammung Hitlers. Hans Frank griff diese in den Nürnberger Prozessen und in seiner Autobiografie mit der Aussage auf, Hitlers Großmutter sei mit seinem Vater Alois schwanger geworden, als sie als Dienstmagd im Haushalt eines Grazer Juden namens Frankenberger gearbeitet habe. Die sich auf Frank beziehende Literatur verbreitete diese Behauptung weiter, bis sie überzeugend widerlegt wurde. Für Hitler waren derartige Gerüchte und die zum Teil inzestuösen Verhältnisse in seiner Familie Grund genug, seine Herkunft möglichst zu verschleiern.

Kindheit

Wegen seines Berufs zog Alois Hitler mit seiner Familie häufig um: von Braunau zunächst nach Passau, später nach Lambach und schließlich nach Leonding bei Linz.

Auf den verschiedenen Volksschulen, die Adolf Hitler besuchte, war er ein guter Schüler, auf der Realschule in Linz versagte er dagegen völlig. Bereits das erste Jahr dort, 1900/1901, musste er wiederholen, und seine Lehrer bescheinigten ihm „mangelnde Arbeitslust“. An der Realschule in Linz begeisterten sich Schüler, darunter auch Hitler, für die Thesen Georg von Schönerers, sie begrüßten sich mit „Heil!“-Rufen und hefteten sich Kornblumen ans Revers. Die dritte Klasse in der Realschule in Linz schloss er 1904 erneut mit so mangelhaften Noten ab, dass eine Wiederholung der Klasse drohte. Da sein Vater aber in diesem Jahr gestorben war, bot die Schule Hitlers Mutter an, ihn zu versetzen, allerdings nur unter der Bedingung, dass er die Schule wechselte. Hitler besuchte daher nun die Realschule in Steyr, die als weniger anspruchsvoll galt. Aber auch dort besserten sich seine Leistungen nicht. Er blieb sitzen, schaffte die Wiederholungsprüfung nicht und verließ die Schule sechzehnjährig, im Herbst 1905, ohne Abschluss.

Hitler stellte dies später als eine Art von Lernstreik gegen den Vater dar, der ihn in eine Beamtenlaufbahn habe drängen wollen, während er selbst den Beruf des Kunstmalers anstrebte. An dieser Darstellung ist insofern etwas Wahres, als Hitler sich zeitlebens als verkannter Künstler sah, mit regelmäßiger Arbeit nicht zurechtkam, und außerdem Egozentrik zu seinen hervorstechendsten Eigenschaften gehörte. Gegen Hitlers Darstellung spricht jedoch, dass sein Vater schon am 3. Januar 1903 im Alter von 65 Jahren gestorben war. Der Erziehungsdruck auf den 13-Jährigen ließ also nach, ohne dass seine Leistungen deshalb besser wurden.

Jahre in Wien und München

Von 1903 an bezog Hitler eine Halbwaisenrente. Damit und mit der Unterstützung durch seine Mutter war er ab 1905 finanziell unabhängig. Im September 1907 reiste er nach Wien und unterzog sich an der Allgemeinen Malerschule der Wiener Kunstakademie zusammen mit weiteren 112 Kandidaten der Aufnahmeprüfung.

Durch seine mitgebrachte Arbeitsmappe qualifizierte er sich wie 79 weitere Bewerber zur Teilnahme am zweiten Auswahlverfahren, dem Probezeichnen am 1. und 2. Oktober. Nur 28 bestanden diese Prüfung. Die restlichen Bewerber, darunter auch Hitler und Robin Christian Andersen waren zum Studium nicht zugelassen. Er blieb zunächst in Wien. Am 24. Oktober teilte der jüdische Hausarzt Eduard Bloch der Familie mit, die Mutter sei unheilbar krank und habe nicht mehr lange zu leben. Adolf kehrte nach Linz zurück, bevor seine Mutter am 21. Dezember 1907 an Brustkrebs starb. Nach ihrem Tod distanzierte er sich zunehmend von seinen Verwandten.

Anders als die Schilderungen seiner Jugendzeit in Mein Kampf suggerieren, konnte Hitler von seiner Waisenrente anfangs relativ gut leben. Sein Einkommen, zusätzlich aufgebessert durch den Verkauf selbst gemalter Bilder und Postkarten, lag über dem Anfangsgehalt eines Lehrers. Das Empfehlungsschreiben einer Bekannten an den renommierten Bühnenbildner Alfred Roller, der sich zu einem Empfang Hitlers bereit erklärte, führte letztlich zu keinem Ergebnis. Im Herbst 1909 konnte er sich bei seiner zweiten Bewerbung an der Kunstakademie nicht mehr zum Probezeichnen qualifizieren. Danach bemühte er sich kaum, einen Beruf oder auch nur eine Berufsausbildung in Angriff zu nehmen.

In Wien kam er mit den Schriften des Rassenideologen und Antisemiten Jörg Lanz von Liebenfels in Kontakt. Auch die antisemitischen Polemiken von Politikern wie Georg von Schönerer, dem Führer der Alldeutschen Bewegung, und dem Wiener Bürgermeister Karl Lueger nahm er auf. Seine Vorstellung von einer überlegenen arischen so genannten Herrenrasse dürfte sich damals gebildet haben, seine Vorbilder ließ er aber stets unerwähnt. Mehr als für Politik hat sich Hitler nach Aussagen seines damaligen Freundes August Kubizek für Opern interessiert, insbesondere für die Richard Wagners.

Nach der zweiten Ablehnung durch den Vorstand der Kunstakademie ging Hitler allmählich das Geld aus. Zudem musste er fürchten, zum Militär eingezogen zu werden. Ob er deshalb allerdings im Herbst 1909 tatsächlich für einige Monate obdachlos war bzw. im Obdachlosenasyl in Meidling Zuflucht suchte ist nicht wirklich gesichert. Sicher ist, dass er Anfang 1910 in das Männerwohnheim in der Meldemannstraße zog. Als Maler von Sehenswürdigkeiten Wiens fand er ein bescheidenes Auskommen. Hitler malte und zeichnete in Wien bis Mitte 1910 zahlreiche kleinformatige Bilder. Da er selbst eher kontaktscheu war, übernahm ein Mitbewohner, Reinhold Hanisch, den Verkauf seiner Bilder. Weil er sich bei einem Geschäft von Hanisch betrogen fühlte, übertrug er den Verkauf einem jüdischen Mitbewohner namens Siegfried Löffner. Im August 1910 wurde Hanisch durch Löffner wegen der angeblichen Unterschlagung eines Hitler-Bildes bei der Wiener Polizei angezeigt. Da sich bei dieser Gelegenheit herausstellte, dass Hanisch in Wien unter dem falschen Namen Fritz Walter gemeldet war, wurde er am 11. August 1910 zu einer Gefängnisstrafe von sieben Tagen verurteilt. 1912 wurde Hitler seinerseits von einer anonymen Person wegen des unberechtigten Führens des Titels eines „akademischen Malers“ bei der Polizei angezeigt und ermahnt, diesen Titel zukünftig nicht mehr zu gebrauchen. In der Forschung wird angenommen, dass der Maler Karl Leidenroth, ein Freund Hanischs, die Anzeige in dessen Auftrag erstattete, um sich für die Anzeige aus dem Jahr 1910 zu revanchieren. Danach schränkte Hitler seine künstlerische Tätigkeit ein. Bemerkenswerterweise arbeitete er beim Handel mit seinen Bildern mit zahlreichen weiteren Juden zusammen, so mit dem ungarischen Männerheimbewohner Josef Neumann, der als sein Verkäufer fungierte, sowie den Händlern Jakob Altenberg und Samuel Morgenstern. Es ist daher fraglich, ob Hitlers Antisemitismus damals bereits so ausgeprägt war, wie er in Mein Kampf behauptete.

Die Historiker gingen davon aus, dass Hitler Hanisch 30 Jahre später 1938 verhaften ließ – beziehungsweise ihn nach dem Einmarsch in Österreich bereits verhaftet vorfand – um ihn dann im Konzentrationslager Buchenwald ermorden zu lassen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Hanisch bereits am 4. Februar 1937 während seines Aufenthaltes im Wiener Inquisitenspital an einem Herzschlag starb. Brigitte Hamann förderte nach intensiven Recherchen zu Hitlers Zeit in Wien nicht nur einen Bericht des untersuchenden Gerichtsarztes in der Wiener Todesfallaufnahme zu Tage, sondern auch einen Brief von Hitlers Wiener Emissär Franz Feiler vom 11. Mai 1938, in dem Feiler seinem Vertrauensmann im NSDAP-Hauptarchiv Ernst Schulte-Strathaus mitteilte, Hanisch sei „vor 1,5 Jahren gestorben.“

Nachdem Hitler im Mai 1913 das Erbe des Vaters ausgezahlt worden war, zog er vom Männerwohnheim in Wien nach München um, wo er bei dem Schneider Josef Popp in der Maxvorstadt zur Untermiete wohnte. Der Umzug hatte auch den Zweck, dem Militärdienst in Österreich zu entgehen. In Mein Kampf schrieb er später, er habe sich nach einer „deutschen Stadt“ gesehnt. Hier las er die rassistischen Schriften Houston Stewart Chamberlains. Hitler malte in München weiterhin Aquarelle und gelegentlich Ölbilder, meist Architekturdarstellungen nach fotografischen Vorlagen. Er verkaufte die Arbeiten vornehmlich in der Kunsthandlung Stuffle am Maximiliansplatz.

Nach längerer Suche durch die österreichische Polizei und Vorführung beim österreichischen Konsulat in München durch Beamte der Münchner Kriminalpolizei am 19. Januar 1914 fuhr er am 5. Februar 1914 zur Musterung nach Salzburg. Hier wurde er als waffenunfähig beurteilt und vom Militärdienst in Österreich zurückgestellt. Dass Hitler nicht prinzipiell dem Kriegsdienst aus dem Weg gehen wollte, zeigte er als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg.

Im Ersten Weltkrieg

Der 25-jährige Hitler begrüßte begeistert den Kriegsausbruch im Jahr 1914. Eine Fotografie Heinrich Hoffmanns zeigt ihn inmitten der Großdemonstration am 2. August 1914 auf dem Odeonsplatz. Diese Fotografie wurde später massenhaft verbreitet.

Hitler trat am 16. August 1914 als Freiwilliger in die Bayerische Armee ein. Dort wurde der Österreicher am 8. Oktober 1914 auf den König von Bayern und anschließend auf den österreichischen Kaiser Franz Joseph vereidigt. Als Soldat des 16. Kgl. Bay. Reserve-Infanterie-Regiments (6. Königlich Bayerische Reserve-Division) verbrachte er fast die gesamte Kriegszeit als Meldegänger an der Westfront. Man beurteilt die Teilnahme am Ersten Weltkrieg für Hitlers späteres Leben als kaum überschätzbar: „Der Krieg und die Folgen haben Hitler geschaffen.“

Nach seiner Beteiligung an der Ersten Flandernschlacht erhielt Hitler am 3. November rückwirkend zum 1. November 1914 seine Beförderung zum Gefreiten. Am 2. Dezember desselben Jahres wurde er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Den spontanen Weihnachtsfrieden 1914 missbilligte er. Hitler hinterließ mehrere Feldpostbriefe, von denen der vom 5. Februar 1915 der bedeutendste ist. Nach einer detailreichen Schilderung der Kampfhandlungen äußert er am Schluss seine Hoffnung auf die endgültige Abrechnung mit den Feinden im Inneren.

Seit dem 26. September 1916 war er Teilnehmer der Schlacht an der Somme. Bei Le Bargur wurde Hitler am 5. Oktober 1916 (nach eigenen Angaben am 7. Oktober) am linken Oberschenkel verwundet, als im Unterstand der Meldegänger eine Granate explodierte. Man schickte ihn vom 9. Oktober bis zum 4. Dezember in das Vereinslazarett Beelitz, das ihm mit seinen weißen Betten und sorgenden Krankenschwestern geradezu unwirklich vorkam.

Erst im März 1917 kam er wieder an die Front und nahm im Sommer an der Dritten Flandernschlacht teil, woraufhin er das Militärverdienstkreuz III. Klasse mit Schwertern erhielt. Nach einem Heimaturlaub in Berlin im Oktober 1917 war er ab Ende März 1918 an der Deutschen Frühjahrsoffensive beteiligt. Im Mai erhielt er ein Regimentsdiplom für hervorragende Tapferkeit und das Verwundetenabzeichen in Schwarz; am 4. August wurde er auf Initiative des jüdischen Regimentsadjutanten Hugo Gutmann mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet.

Hitler galt als korrekter Soldat, der aber bei seinen Kameraden wegen seiner unkritischen Haltung gegenüber den Offizieren eher unbeliebt war: „Den Vorgesetzten achten, niemandem widersprechen, blindlings sich fügen“, so schilderte er selbst seine damalige Haltung während des Putschistenprozesses im Jahr 1924. Kurz vor Kriegsende wurde Hitler nach einem am 15. Oktober 1918 mit Senfgas durchgeführten britischen Angriff am 21. Oktober in das Lazarett der vorpommerschen Stadt Pasewalk eingewiesen, wo er sich bis zum 19. November aufhielt. Die vorübergehende Blindheit, derentwegen er behandelt wurde, führte er selbst auf eine Augenverletzung infolge des Gasangriffs zurück. Hier wurde er mit den anderen Verwundeten am 10. November durch den Lazarettgeistlichen über die Novemberrevolution und die laufenden Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne informiert, was Hitler selbst später als seelische Krise schilderte, bei der es ihm „um die Augen wieder schwarz ward“. Demnach hatte es nicht nur mit Hitlers österreichischer Staatsbürgerschaft zu tun, dass er – obwohl mehrfach verwundet und mit dem Eisernen Kreuz beider Klassen sowie weiteren Ehrenzeichen versehen – nie über den Status eines Gefreiten hinauskam. Fritz Wiedemann und Max Amann betonten in diesem Zusammenhang, Hitler selbst habe eine Berücksichtigung bei Beförderungen abgelehnt.

Hitlers Aufstieg

Politische Anfänge

Hitler behauptete später, die Empörung über den verlorenen Krieg und den „Verrat der Novemberverbrecher“ habe in ihm den Entschluss reifen lassen, Politiker zu werden. Auch dies darf angezweifelt werden angesichts der unklaren Haltung zu den Zeitereignissen, die er in den ersten Monaten nach Kriegsende erkennen ließ.

Von politischen Ambitionen Hitlers ist unmittelbar nach dem Krieg nichts festzustellen. Am 21. November 1918 verließ er das Lazarett in Pasewalk. Er kehrte in die Kaserne des 2. bayerischen Infanterie-Regiments, die Oberwiesenfeldkaserne in München zurück und zeigte zunächst nur das Bestreben, nicht entlassen zu werden. Zwischendurch bewachte er vom 12. Februar bis zum 7. März 1919 in Traunstein französische und russische Kriegsgefangene bis zur Auflösung des dortigen Lagers. Er ließ sich mehrfach zu einem der Vertrauensleute seines Regiments wählen und war damit eine Art Verbindungsmann zur aus der Novemberrevolution hervorgegangenen neuen bayrischen Staatsregierung unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner (USPD).

Hitler war im April 1919 Vertrauensmann seiner Kompanie in München und wurde am 15. April zum Ersatz-Bataillons-Rat der Soldatenräte der – seit 13. April kommunistischen – Münchner Räterepublik gewählt. Die Münchner Garnison stand seit November 1918 fest hinter der Revolution und dem radikalen Wandel zur Räterepublik. Hitler teilte in jenen Monaten offensichtlich die Ansichten der sozialistischen Regierung in einem gewissen Maße, auf jeden Fall äußerte er keine abweichende Meinung, andernfalls wäre er nicht als Vertrauensmann der Soldaten gewählt worden. Vermutlich trug er sogar die rote Armbinde der Revolution, wie alle Soldaten der Münchner Garnison, weswegen Hitler später über diese Zeit wenig verlauten ließ. Als Erklärungen sind opportunistische Erwägungen (Hinauszögerung der Demobilisierung) und/oder das seinerzeitige allgemeine „ideologische Durcheinander in den Köpfen“ denkbar. Unter den engeren Kameraden war Hitler spätestens seit Mitte April 1919 als Konterrevolutionär bekannt, wofür auch die Denunziation zweier Kollegen aus dem Bataillons-Rat bei einem Tribunal wenige Tage nach Niederschlagung der Räterepublik spricht.

Gerade jetzt begann Hitler, erstmals eine gewisse politische Aktivität zu entwickeln. Nach der blutigen Niederwerfung der Räterepublik ließ er sich von einer Untersuchungskommission der Münchener Reichswehrverwaltung anwerben, die damals den entscheidenden Machtfaktor in Bayern darstellte. Es gibt Hinweise darauf, dass er sich das Wohlwollen der neuen Machthaber erkaufte, indem er Regimentskameraden verriet, die sich auf Seiten der Räteregierung engagiert hatten. Offensichtlich erfüllte er die in ihn gesetzten Erwartungen, denn die entscheidenden Männer der so genannten schwarzen Reichswehr – beispielsweise der Hauptmann Ernst Röhm – scheinen in dem Gefreiten Hitler bald einen potenziellen Agitator gesehen zu haben, mit dessen Hilfe sich nationalistische Ideen unter Arbeitern verbreiten ließen. Seine Vorgesetzten schickten Hitler vom 5. bis 12. Juni und vom 26. Juni bis zum 5. Juli 1919 zu Schulungen für Propaganda-Redner. Einer der Vortragenden war Professor Karl Alexander von Müller. Danach setzten sie Hitler als V-Mann ein und beauftragten ihn im Rahmen eines Aufklärungskommandos damit, politische Parteien und Zirkel zu bespitzeln, die im nachrevolutionären München wie Pilze aus dem Boden schossen.

Dazu gehörte auch die von dem Journalisten Karl Harrer und dem Schlosser Anton Drexler gegründete Deutsche Arbeiterpartei (DAP), die fremdenfeindliche, antisemitische und sozialistische Ideen propagierte. Am 12. September 1919 besuchte Hitler, aufgrund einer Empfehlung von Hauptmann Karl Mayr aus der völkisch-nationalistischen Vereinigung „Eiserne Faust“, erstmals eine ihrer Versammlungen. Als dabei ein Redner die Trennung Bayerns vom Reich forderte, widersprach Hitler ihm so energisch wie wortreich und fiel durch sein Rednertalent auf. Erstmals hatten er selbst und andere eine gewisse Begabung an ihm entdeckt: Er konnte Zuhörer fesseln und Emotionen wecken. Drexler meinte angeblich sofort zu Harrer: „Dör hot a Goschn, den kennt ma braucha!“ (Hochdeutsch: „Der hat Rednertalent, den könnten wir brauchen!“) und versuchte, ihn noch am gleichen Abend anzuwerben. Im Auftrag seiner Vorgesetzten trat Hitler am 19. Oktober 1919 der DAP bei – als 55. Mitglied, nicht als siebentes, wie er später stets behauptete. Seine Mitgliedsnummer 555 rührte daher, dass die DAP mit der Zählung ab 501 begann, um etwas mehr Größe vorzutäuschen. Zu dieser Zeit kam Hitler auch erstmals mit dem antisemitischen Schriftsteller Dietrich Eckart von der Thule-Gesellschaft in Kontakt. Eckart war auf der Suche nach einem Agitator, der Arbeiter und Angehörige der Unterschichten für rechtsradikale Ideen gewinnen sollte. Als einer der ersten sah Eckart, der im August 1921 Chefredakteur des Völkischen Beobachters wurde, in Hitler diesen Mann und förderte ihn seither mit Rat und Tat.

Da Hitler mit seinen aufputschenden Reden immer mehr Zuhörer und Mitglieder anlockte, gewann er bald größere Bedeutung für die kleine DAP. Zunächst war er dort als Werbeobmann tätig und im Frühjahr 1920 an der Ausarbeitung des 25-Punkte-Programms der DAP beteiligt, die sich auf sein Betreiben in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Als er am 31. März 1920 schließlich aus der Armee entlassen wurde, konnte er bereits von seinen Honoraren als Redner leben. Als Agitator war er für die noch wenig beachtete NSDAP unersetzlich. Dies nutzte er aus, als er im Juli 1921 die alte Parteiführung entmachtete und mit einem Ultimatum seine Wahl zum Vorsitzenden der NSDAP erzwang.

Hitler war nun eine politische Lokalgröße, die vom instabilen, antidemokratischen und militaristischen politischen Klima in Bayern profitieren konnte und dort „sowohl in der intellektuellen Öffentlichkeit wie bei der bayerischen Regierung und Verwaltung […] vielfach Unterstützung fand.“ Außerhalb Bayerns erregte er eher Belustigung als Furcht. 1921 und 1922 suchte er in mehreren Reden vor dem Berliner Nationalklub die Unterstützung des oberen Bürgertums.

Putsch und Inhaftierung

Gustav Ritter von Kahr hatte nach der Niederschlagung der Münchner Räterepublik 1919 versucht, die „Ordnungszelle Bayern“ zu etablieren, durch die zuerst in Bayern „Ruhe und Ordnung“ wiederhergestellt werden sollten, um anschließend auf die gesamte Weimarer Republik auszustrahlen und dort einen monarchistischen und militaristischen „nationalen Wiederaufbau“ einzuleiten. Am 26. September 1923 erhielt Kahr als „Generalstaatskommissar“ diktatorische Vollmachten von der bayerischen Regierung unter Eugen von Knilling und verbündete sich mit Landespolizeichef Hans von Seißer und dem gerade aus Berlin amtsenthobenen Landeskommandanten der Reichswehr, Otto von Lossow zu einem „Triumvirat“, das den offenen Konflikt mit der „roten Reichsregierung“ suchte. Hitler plante, sich an die Spitze dieser Bewegung zu setzen, um mit Unterstützung von Kahr und Erich Ludendorff, dem früheren Generalquartiermeister der Obersten Heeresleitung (OHL), inzwischen Sympathisant der NSDAP, nach dem Vorbild von Mussolinis Marsch auf Rom vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu stürzen. Aufgrund der französischen Ruhrbesetzung, der enormen Inflation und heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er, auch bei breiten Bevölkerungsschichten Unterstützung zu finden.

Am Abend des 8. November 1923 betrat Hitler mit einigen Bewaffneten den Münchner Bürgerbräukeller, in dem Kahr eine Rede vor 3.000 geladenen Gästen hielt, darunter ein Großteil der bayerischen Regierung. Hitler schoss einmal in die Luft, und rief die „nationale Revolution“ aus. Mit Ludendorff und dem anwesenden Triumvirat um Kahr einigte er sich durch „Druck und Überredung“ auf den sofortigen Putsch und eine „provisorische deutsche Nationalregierung“ unter der Leitung Hitlers. Obwohl man die anwesenden Minister verhaftete und das Hauptquartier im Bürgerbräu aufschlug, scheiterte der Hitler-Ludendorff-Putsch noch in der Nacht, da Kultusminister Franz Matt nach Regensburg fliehen konnte, Ernst Röhm nur die Besetzung des Wehrkreiskommandos VII, nicht aber der Münchner Kasernen, gelang, und Kahrs Triumvirat seine Zustimmung widerrief. Am nächsten Morgen versuchten die 2.000 teilweise bewaffneten Putschisten, verstärkt von herbeigeeilten Nationalsozialisten aus anderen bayerischen Städten, Röhm im Wehrkreiskommando zu erreichen, „um dort die militärische Gewalt zu übernehmen und die ‚nationale Revolution‘ mit einem ‚Marsch auf Berlin‘ ins ganze Deutsche Reich zu exportieren.“ Die dem Kahr-treuen Polizeichef Seißer unterstehende Landespolizei stoppte den Zug nahe der Feldherrnhalle, wo Schüsse fielen, die 20 Todesopfer forderten, davon vier Polizisten. Ludendorff wurde noch am 9. November verhaftet, Hitler, der geflohen war, als die Putschisten auseinandergetrieben wurden, einige Tage später.

Der Hitler-Prozess gegen zehn Putsch-Teilnehmer begann am 26. Februar 1924 vor dem bayerischen Volksgericht unter Vorsitz des Hitlersympathisanten Georg Neithardt. Obwohl Ludendorff der allgemein bekannteste Teilnehmer war, stellte Hitler sich als alleinigen Initiator des ganzen Unternehmens dar. Er bestritt den Vorwurf des Hochverrats, indem er behauptete, die „Novemberverbrecher“ von 1918 seien die eigentlichen Verräter. Schließlich wurde Ludendorff freigesprochen, fünf Angeklagte wegen Beihilfe zum Hochverrat, Hitler und drei weitere Angeklagte wegen Hochverrats zur Mindeststrafe von fünf Jahren Festungshaft und einer Geldbuße von 200 Goldmark.

Das Gericht betonte Hitlers „ehrenhafte Gesinnung“ und lehnte die im Gesetz zum Schutz der Republik für straffällig gewordene Ausländer vorgesehene Ausweisung mit der Begründung ab, Hitler denke und fühle deutsch, sei viereinhalb Jahre freiwillig im deutschen Heer Soldat gewesen und dabei verwundet worden, so dass Hitlers Ausweisung nicht in Frage komme. Auch von seiner Haftstrafe musste er wegen guter Führung nur neun Monate in der Festung Landsberg absitzen. Bereits am 20. Dezember 1924 wurde Hitler entlassen. Er hatte die Haftzeit genutzt, um das Manuskript des ersten Teils seines Werks Mein Kampf zu verfassen, in dem er in autobiographischer Form offen seine politischen Ziele und die Ideologie des Nationalsozialismus beschrieb.

Dank der Berichterstattung über den Prozess wurde Hitler nun auch im Norden Deutschlands als der radikalste aller völkischen Politiker bekannt. Seine Stellung in der NSDAP war gefestigter denn je und in der völkischen Bewegung gewann seine Stimme erheblich an Gewicht. Hatte er sich bis dahin eher als Trommler der Bewegung gesehen, der den Weg für einen anderen Retter Deutschlands wie etwa Ludendorff frei machen sollte, so sah er sich nun zunehmend selbst in der Rolle des großen Führers. All das nützte ihm jedoch zunächst wenig. Zwar wurde die NSDAP nach einem anfänglichen Verbot wieder zugelassen, aber die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Weimarer Republik stabilisierten sich. Der bis 1929 anhaltende wirtschaftliche Aufschwung bot radikalen Parteien kaum Ansätze für ihre Agitation.

Neubeginn und Aufstieg der NSDAP

Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit, die NSDAP unter seine alleinige Kontrolle zu bringen. In Norddeutschland hatte sich unter Gregor Strasser ein starker Parteiflügel gebildet, der Hitlers Anlehnung an die alten, monarchistischen Machteliten nicht mittragen wollte und einen sozialrevolutionären Kurs befürwortete. Hitler gelang es rasch, Strasser und seine Anhänger entweder politisch kaltzustellen oder wie Joseph Goebbels auf seine Seite zu ziehen.

Aus dem fehlgeschlagenen Putsch hatte Hitler den Schluss gezogen, dass es die Macht im Staat nicht auf revolutionärem, sondern auf legalem Weg zu erobern galt. Ihm ging es darum, die Demokratie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen und zu untergraben. Die NSDAP sollte in die Parlamente einziehen, aber ohne dort konstruktiv mitzuarbeiten. Zudem sollte die SA mit spektakulären Aufmärschen, Straßenschlachten und Krawallen die Blicke der Öffentlichkeit auf die Partei und ihren Führer lenken und zugleich die Schwäche des demokratischen Systems offenbaren. Für die späteren Wahlerfolge der Partei waren nicht zuletzt ihre für die damaligen deutschen Verhältnisse völlig neuen Methoden der Werbung und Massenbeeinflussung verantwortlich. Ein Grundstein für den Erfolg dieses Vorgehens war die Fähigkeit Hitlers, massenwirksame politische Reden zu halten. Mit seiner Ruhrkampagne versuchte er jedoch vergeblich, die Unterstützung der Ruhrindustrie zu gewinnen.

Eine erste Möglichkeit, in ganz Deutschland propagandistisch tätig zu werden, war das 1929 von NSDAP und DNVP gemeinsam initiierte Volksbegehren gegen den Young-Plan, der eine abschließende Regelung der Reparationsfragen zwischen Deutschland und seinen ehemaligen Kriegsgegnern vorsah. Das Volksbegehren scheiterte zwar, aber Hitler und die NSDAP gewannen in den Reihen des nationalistisch-konservativen Bürgertums erheblich an Zustimmung, was sich bei den Landtagswahlen in Thüringen im Herbst 1929 erstmals in einem deutlichen Zuwachs an Wählerstimmen auszahlte. Vor allem konnte Hitler seither auf die publizistische Unterstützung durch das Presseimperium des DNVP-Vorsitzenden Alfred Hugenberg setzen. Dieser sah – wie zuvor Ludendorff und später Papen – in Hitler und der NSDAP nur willige, lenkbare Instrumente, um den deutschnationalen Kräften zu einer Massenbasis zu verhelfen.

Zum Durchbruch auf nationaler Ebene verhalf Hitler aber erst die Weltwirtschaftskrise, die Ende 1929 ausbrach und Deutschland besonders hart traf. Über die Finanzkrise des Reichs brach am 27. März 1930 die Weimarer Koalition auseinander. Hermann Müller (SPD), dem letzten Kanzler, der noch über eine demokratisch gesinnte Reichstagsmehrheit verfügte, folgte das erste Präsidialkabinett des Zentrums-Abgeordneten Heinrich Brüning, das sich allein auf das Vertrauen des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg stützen konnte. Bei den Neuwahlen am 14. September steigerte die NSDAP ihren Stimmenanteil mit einem Schlag von 2,6 auf 18,3Prozent. Statt mit 12 Abgeordneten, wie bis dahin, zog sie nun mit 107 in den Reichstag ein. Die staatstragenden, demokratischen Parteien der Mitte hatten keine Mehrheit mehr, und Hitler war endgültig zu einem Machtfaktor in der deutschen Politik geworden.

1931 erhielt Hitler durch die Vermittlung von Ernst Röhm, der Verbindungen zu Kurt von Schleicher hatte, eine Einladung zu einem Termin bei Hindenburg. Am 10. Oktober, einen Tag vor dem Treffen der Harzburger Front, trat Hitler gemeinsam mit Hermann Göring vor den Reichspräsidenten. Diese Begegnung soll wenig erfolgreich verlaufen sein. Hitler sei in gewohnter Manier in lange Monologe verfallen, statt die Fragen des Feldmarschalls abzuwarten. In diesem Zusammenhang ist überliefert, dass Hindenburg später zu Schleicher gesagt habe, er hätte ihm da einen sonderbaren Kerl geschickt: Dieser „böhmische Gefreite“ wolle Reichskanzler werden? Niemals! „Höchstens Postminister“. Hindenburg verwechselte Hitlers Geburtsort, das österreichische Braunau, mit dem gleichnamigen Ort in Böhmen.

Hitlers Weg zur Kanzlerschaft

Den nach freiwilliger Aufgabe der österreichischen Staatsbürgerschaft seit 1925 staatenlosen Hitler machte erst die Anstellung als Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt des Freistaates Braunschweig mit sofortiger Abordnung an die Braunschweigische Gesandtschaft beim Reichsrat in Berlin Ende Februar 1932 zum deutschen Staatsangehörigen. Damit erfüllte er eine formale Voraussetzung zur Kandidatur bei der Reichspräsidentenwahl im selben Jahr. Nachdem Hindenburg im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit verfehlt und sich erst im zweiten Wahlgang im Unterschied zu Hitler (36,8%) mit 53% durchgesetzt hatte, bedurfte es weiterer Etappen bis zur Reichskanzlerschaft. Am 31. Juli 1932 wurde die NSDAP mit 37,3% stärkste Partei bei den Reichstagswahlen, verlor aber bei erneuten Reichstagswahlen am 6. November 1932 beträchtlich, wobei sie mit 33,1% relativ stärkste Partei blieb. Als die NSDAP bei den Landtagswahlen in Lippe 39,5% der Stimmen erzielte, wertete die Partei das als Zeichen ihrer Stabilisierung, so dass nach dem Rücktritt Schleichers am 28. Januar 1933 der Weg für Hitler frei wurde, der seit Ende 1932 zusammen mit Goebbels und Göring kompromisslos auf seine Kanzlerschaft gedrängt hatte.

Die Kamarilla um Paul von Hindenburg trieb zur Unterstützung einer nationalistisch ausgerichteten Regierung die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler voran. Unterstützung suchte Hitler weiterhin bei Großindustrie und Banken. Schon in der Frühphase der NSDAP hatte er antikapitalistische Tendenzen in der Partei klein zu halten versucht und stets darauf bestanden, allein die Juden für die Misere der Wirtschaft verantwortlich zu machen. Bei einer Rede vor dem Düsseldorfer Industriellenclub 1932 hob Hitler die Rolle der Wirtschaftseliten lobend hervor und betonte, dass das deutsche Volk nicht überleben könne, solange die Hälfte der Deutschen „Eigentum als Diebstahl“ betrachtete – eine Anspielung auf das immer noch große Wählerpotential von SPD und KPD. Trotz dieser Bemühungen blieb der Anteil der großindustriellen Spenden an den Finanzen der NSDAP aber gering, was sich unter anderem an der erheblichen Finanznot zeigte, in die die Partei im Herbst 1932 geriet – gerade zu dem Zeitpunkt, als sich in der berühmten Industrielleneingabe mehrere Bankiers, Agrariern und Industrielle bei Hindenburg für eine Kanzlerschaft Hitlers einsetzten. Größere Bedeutung für den Aufstieg der NSDAP hatte ihre Selbstfinanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder bei Redeveranstaltungen.

Die Befürwortung seiner Ernennung zum Reichskanzler durch die nationalkonservativen Kreise um Franz von Papen sicherte sich Adolf Hitler, indem Papen zum Vizekanzler mit dem Recht, bei allen Vorträgen des Kanzlers beim Reichspräsidenten zugegen zu sein, ernannt wurde und die klassischen Ministerien von Konservativen besetzt wurden. Papen glaubte, Hitler dadurch „einrahmen“ zu können. Beim Treffen Papens mit Hitler im Haus des Bankiers Schröder einigten sich beide auf eine Reichskanzlerschaft Hitlers. Das Militär erhoffte sich von einem Reichskanzler Hitler eine Beseitigung oder zumindest eine Lockerung der Fesseln des Versailler Vertrags sowie eine Aufrüstung beziehungsweise Vergrößerung der Reichswehr. Nationalkonservative aus Wirtschaft und Politik wollten durch Hitler eine Stabilisierung der Regierung und auch eine Neuorientierung der politischen Kultur in Richtung einer autoritären Monarchie erreichen.

 

Wilhelm Brückner (* 11. Dezember 1884 in Baden-Baden; † 20. August 1954 in Herbsdorf, heute Nußdorf (Chiemgau)) war ein deutscher Offizier, Nationalsozialist und langjähriger Chefadjutant von Adolf Hitler.

Leben und Wirken

Brückner wuchs in Baden-Baden auf und legte am dortigen Realgymnasium sein Abitur ab. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft in Straßburg, Freiburg, Heidelberg und München. 1905 renoncierte er beim Corps Transrhenania München, wurde aber nach vier Monaten als Fuchs entlassen und kam in SC-Verruf.

Im Ersten Weltkrieg wurde er in einem bayerischen Infanterie-Regiment Offizier und als Oberleutnant verabschiedet. Nach dem Krieg trat er in das Freikorps „Epp“ ein und war im Schützenregiment 42 als Mitglied der Reichswehr an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik beteiligt.

Gegen Ende 1919 besuchte er wieder die Universität, wurde aber für drei Jahre Aufnahmetechniker beim Film. Nachdem Brückner Hitler 1919 als Soldat kennengelernt hatte, trat Brückner Ende 1922 der NSDAP bei. Am 1. Februar 1923 wurde er zum Führer des SA-Regiments München ernannt. Im selben Jahr nahm er aktiv am Hitlerputsch teil. Nach der Niederschlagung des Putsches wurde er zu einer Freiheitsstrafe von anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch bereits nach viereinhalb Monaten wieder entlassen. Nach der Haftentlassung übernahm er sogleich wieder die Führung eines SA-Regiments. Außerdem war er als dritter Generalsekretär bis 1927 beim Verein für das Deutschtum im Ausland (VDA) tätig. Während der nächsten Jahre lebte er von seinem Einkommen als kaufmännischer Vertreter, bis er 1929 beim Deutschen Auslandsinstitut eine feste Anstellung fand.

Am 1. August 1930 wurde Brückner in den Kreis der Adjutanten und Leibwächter Hitlers berufen und stieg innerhalb dieser Gruppe schließlich bis zum Chef-Adjutanten des NSDAP-Führers auf. Infolgedessen gelangte Brückner in die ständige Nähe Hitlers und wurde zu einem seiner engsten Mitarbeiter, was sich auch in einem Auftritt in dem Propagandafilm Hitler über Deutschland (1932) niederschlug. Auf eigenen Antrag wurde er 1934 Corpsschleifenträger von Transrhenania. „Wer dem Führer so nahe steht, kann kein schlechter Mensch sein“.

Am 9. November 1934 wurde Brückner zum SA-Obergruppenführer ernannt. In der Folge eines Autounfalls im selben Jahr konnte Brückner Hitler den Begleitarzt Karl Brandt vermitteln.

Brückner war in der zehnten und elften Wahlperiode (1936–1938) Mitglied des Reichstages.

Am 15. Januar 1936 bekam er die Ehrenbürgerschaft von Detmold, die ihm am 9. November 1945 wieder aberkannt wurde. Brückner, der wegen seiner Unkompliziertheit und Leutseligkeit bei Bittstellern und Alltagsbesuchern der Reichskanzlei sehr beliebt war, verlor mit Ausbruch des Krieges immer mehr an Bedeutung. Er musste dabei mehr und mehr den Adjutanten der Wehrmacht und der SS weichen. Am 18. Oktober 1940 wurde er wegen einer Auseinandersetzung mit Hitlers Hausintendanten Arthur Kannenberg überraschend entlassen. Drahtzieher war höchstwahrscheinlich Martin Bormann.

Ihm folgte Julius Schaub nach. Brückner ging zur Wehrmacht, wo er bis zum Rang eines Obersten aufstieg. Im November 1944 wurde er schwer verwundet. Von 1945 bis 1948 befand sich Brückner in amerikanischer Internierungshaft.

 

Richard Walther Darré (eigentlich Ricardo Walther Oscar Darré, auch Richard Walter Darré; * 14. Juli 1895 in Belgrano, Buenos Aires, Argentinien; † 5. September 1953 in München) war ein deutscher Agrarpolitiker, Schriftsteller und SS-Funktionär im Range eines SS-Obergruppenführers in der Zeit des Nationalsozialismus. Er war „Reichsbauernführer“ und 1933 bis 1942 „Reichsernährungsminister“ (Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft).

Leben

Walther Darré wurde als Sohn des Kaufmanns und Leiters des Handelshauses Hardt & Co., Richard Oskar Darré und dessen Ehefrau Emilia Berta Eleonore (geb. Lagergren) geboren. Bedingt durch den Beruf des Vaters zog die Familie häufig um. Darré verbrachte seine Kindheit in Belgrano, einem Viertel von Buenos Aires, wo er die deutsche Schule besuchte. Später ging er zur Oberrealschule in Heidelberg, zum Pädagogium Godesberg sowie zur King’s College School in Wimbledon.

Ab Oktober 1914 besuchte Darré die Deutsche Kolonialschule in Witzenhausen, meldete sich aber als Kriegsfreiwilliger und war im Ersten Weltkrieg Soldat im Deutschen Heer an der Westfront. Nach Kriegsende, das er als Leutnant erlebte, schloss er sich kurzzeitig einem Freikorps in Berlin an. 1920 beendete er das Studium zum Diplomkolonialwirt in Witzenhausen. Er setzte sein Studium der Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Viehzucht und Vererbungsfragen in Gießen und Halle fort und schloss es 1925 in Halle (Saale) mit dem Diplom ab. Danach arbeitete er bei dem Ostpreußischen Stutbuch für Warmblut Trakehner Abstammung in Insterburg. Anschließend war er 1927 mit einem Zeitauftrag des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft als Sachverständiger für Tierzucht in Finnland und 1928/29 im Auftrag der ostpreußischen Landwirtschaftskammer in Riga tätig.

1922 heiratete er zunächst Alma Staadt und 1931 Charlotte von Vietinghoff, die Sekretärin von Paul Schultze-Naumburg.

Darré war auch schriftstellerisch tätig. Beeinflusst von seinen Erfahrungen in der Tierzucht und den Theorien des Rassenideologen Hans F. K. Günther, dessen Nordischem Ring er seit 1927 angehörte, verherrlichte er mit den beiden Bänden Das Bauerntum als Lebensquell der nordischen Rasse (1929) und Neuadel aus Blut und Boden (1930) das Bauerntum. Dieses betrachtete er als rassischen Mittelpunkt des deutschen Volkes und postulierte die Sanierung der Landwirtschaft unter rassischen und geistigen Gesichtspunkten als Voraussetzung, um die rassischen Qualitäten des deutschen Volkes wiederherzustellen, die infolge der Industrialisierung verfallen seien. Mit dem Begriffspaar „Blut und Boden“ wollte Darré die Wechselbeziehung zwischen rassischem Niveau und bäuerlicher Tätigkeit herausstellen. War es Darré in seinem ersten Buch noch darum gegangen, angebliche Unterschiede zwischen der germanischen und der slawischen Rasse in ihrer Beständigkeit und ihrem bäuerlichen Charakter zu zeigen, hoffte er mit dem zweiten Buch nachzuweisen, dass die innere Gliederung der alten deutschen Gesellschaft in mythischer Vorzeit funktionalen Charakter besessen habe. In der Konsequenz forderte er die erneute Verbäuerlichung Deutschlands sowie die Schaffung und Auslese eines neuen Adels mit besten rassischen Eigenschaften.

Durch Vermittlung des Architekten Paul Schultze-Naumburg traf der inzwischen bekannte Autor Darré im Frühjahr 1930 Hitler und erhielt das Angebot, eine der bäuerlichen Welt gewidmete Abteilung der NSDAP zu leiten. Darré wurde so zum Berater Hitlers in landwirtschaftlichen Angelegenheiten und Leiter des agrarpolitischen Apparats der Reichsleitung. Erst im Juli 1930 trat Darré der NSDAP (Mitgliedsnummer 248.256) und der SS (SS-Nr. 6.882) bei.

Der Apparat von Fachberatern, den Darré von München aus aufbaute, sollte Anregungen von unten aufnehmen und an die Zentrale weiterleiten, um ein spezielles politisches und ideologisches Programm für die Landbevölkerung auszuarbeiten. Der Historiker Gustavo Corni weist darauf hin, dass die Erfolge, welche die NSDAP bei der Reichstagswahl 1930 vor allem auf dem Land erzielte, nicht auf Darrés Tätigkeit zurückgeführt werden können, da dessen agrarpolitischer Apparat noch im Aufbau befindlich war. Stattdessen habe es sich um eine Protestwahl gehandelt.

Ab dem 31. Dezember 1931 leitete Darré im Rang eines SS-Standartenführers das neu gegründete Rasse- und Siedlungshauptamt (RuSHA) innerhalb der SS. Himmler selbst hatte ihn 1930 gebeten, beim Aufbau der SS als biologischer Elite behilflich zu sein. Himmler förderte Darré, seit sie sich im Mai 1930 kennengelernt und befreundet hatten. Beide teilten Ideen zur Aufzucht einer „reinen deutschen Rasse“ und verknüpften damit die Konzeption vom Germanen als einem ackerbebauenden Siedler. Beide wollten ein neues, reinrassiges Bauerntum heranziehen, das ein neuer deutscher Adel werden würde.

1932 gründete Darré die Monatsschrift Deutsche Agrarpolitik (ab 1939 Odal). Darin propagierte er seine Vorstellungen vom Bauernadel.

Nach der Machtübernahme der NSDAP wurde er 1933 Leiter des Parteiamts für Agrarpolitik. Er übernahm den Vorsitz der Reichsführergemeinschaft der vereinigten landwirtschaftlichen Verbände und wurde am 28. Mai zum Reichsbauernführer, am 29. Juni zusätzlich zum Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft ernannt. Als Preußischer Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten war er qua Amt Mitglied im Preußischen Staatsrat. Damit hatte er die Leitung der gesamten deutschen Agrarpolitik inne.

In der Folge beschloss die Regierung das Reichserbhofgesetz, das die Vererbung von Hofstellen reglementierte und die Erbteilung ausschloss. Ebenso baute er den so genannten Reichsnährstand auf, der alle Personen und Verbände, die an der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte mitwirkten, vereinigte und gleichschaltete. Als Propagandaveranstaltung führte er 1933 das Reichserntedankfest auf dem Bückeberg bei Hameln ein, das bis 1937 jährlich abgehalten wurde und dem jeweils in Goslar der sogenannte Reichsbauerntag voranging.

Darré war ab Ende 1932 Mitglied des Reichstags und ab November 1933 Reichsleiter, SS-Gruppenführer, Mitglied der Akademie für Deutsches Recht und Ehrenpräsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Am 9. November 1936 erhielt er das Goldene Parteiabzeichen der NSDAP. Zwischen 1933 und 1937 war er Mitglied des Senats der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Innerhalb der SS wurde er bis zum Obergruppenführer befördert.

In seiner Schrift Blut und Boden, ein Grundgedanke des Nationalsozialismus griff er die Blut-und-Boden-Ideologie erneut auf. So geriet er immer mehr in Gegensatz zum Beispiel zu der von Hermann Göring geleiteten Vierjahresplan-Verwaltung, zu Hjalmar Schacht und zur Reichsbank. Während Darré an eine Rückkehr zu Verhältnissen wie vor der industriellen Revolution dachte, rüstete das Dritte Reich die Industrie im Sinne der Kriegswirtschaft auf. Der Zuchtgedanke, z. B. die Einteilung junger Mädchen in „zuchtunwerte“ oder werte Klassen und die Selektion der gesamten Menschheit nach bestimmten Auslesekriterien bestimmte Darrés Tätigkeit im Rasse- und Siedlungshauptamt, das die logistische Basis bildete, um die Bevölkerung der besetzten Gebiete einer Selektion zu unterziehen und anschließend zu deportieren und/oder zu eliminieren.

Im September 1938 ergab sich ein Konflikt mit Himmler, da Darrés Pläne zur Förderung bäuerlicher Siedlungen im Reich dessen Generalplan Ost widersprachen. Darré wurde als Leiter des Rasse- und Siedlungshauptamts abgesetzt und trat mit Beginn des Zweiten Weltkriegs auch als Minister für Ernährung und Landwirtschaft immer mehr in den Hintergrund. Am 16. Mai 1942 verfügte Hitler, dass Darré „mit Rücksicht auf seinen seit längerer Zeit angegriffenen Gesundheitszustand“ von der Leitung des Reichsamtes für Agrarpolitik „bis auf weiteres“ beurlaubt werde und die Geschäftsführung des Amtes an Herbert Backe zu übertragen sei. Zwar übernahm Backe somit faktisch den Aufgabenbereich von Darré als Minister, seine offizielle Ernennung zum Reichsernährungsminister erfolgte indessen erst im April 1944.

Kriegsende, Festnahme und letzte Lebensjahre

Die letzten Kriegsjahre verbrachte Darré zurückgezogen in einem Jagdhaus in der Schorfheide. 1945 wurde er verhaftet und auf dem Gelände der Flakkaserne Ludwigsburg inhaftiert. Vom amerikanischen Militärgericht wurde er wegen der Beschlagnahme des Eigentums polnischer und jüdischer Bauern sowie wegen der Anordnung, deutschen Juden die Grundnahrungsmittel zu verweigern und dadurch Zivilpersonen dem Hunger auszuliefern, angeklagt. Am 14. April 1949 wurde Darré im Wilhelmstraßen-Prozess wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Plünderung und Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Organisation zu sieben Jahren Haft verurteilt, aber bereits im August 1950 aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg wieder entlassen.

Die letzten Lebensjahre verlebte Darré in Bad Harzburg. Er starb am 5. September 1953 in einer Münchner Privatklinik; beerdigt ist er auf dem Friedhof an der Hildesheimer Straße in Goslar. Bemerkenswert ist dabei die hohe Anteilnahme der Stadt Goslar: Neben NS-Größen wie Hartwig von Rheden nahmen mehrere hundert Goslarer Bürger, aber auch ihr damaliger Oberbürgermeister Alexander Grundner-Culemann mit dem damaligen Oberstadtdirektor Helmut Schneider an der Trauerfeier teil. Die Stadt übernahm sogar die Begräbniskosten.

Darré war Ehrenbürger der „Reichsbauernstadt“ Goslar. Obwohl diese Würde vermutlich schon durch seine Verurteilung in den Nürnberger Prozessen aufgrund der Kontrollratsdirektive Nr. 38, spätestens mit seinem Tod automatisch erloschen war, wurde sie ihm 2013 von der Stadt Goslar rein symbolisch nochmals aberkannt.

Schriften (Auswahl)

Das Bauerntum als Lebensquell der Nordischen Rasse, Lehmann, München 1929 (5 Auflagen bis 1936).

Neuadel aus Blut und Boden. Lehmann, München 1930.

Zur Wiedergeburt des Bauerntums. Stellung und Aufgaben des Landstandes. Das Zuchtziel des deutschen Volkes. Lehmann, München 1931.

Das Schwein als Kriterium für nordische Völker und Semiten. Lehmann, München 1933.

Walther Rathenau und das Problem des nordischen Menschen. Walther Rathenau und die Bedeutung der Rasse in der Weltgeschichte. Lehmann, München 1933.

Unser Weg. In: Odal. Monatsschrift für Blut und Boden, Jg. 2, Heft 10, April 1934, S. 690–720.

Ostelbien. In: Odal. Monatsschrift für Blut und Boden, Jg. 2, Heft 12, Juni 1934, S. 842–858.

Stedingen. In: Odal. Monatsschrift für Blut und Boden, Jg. 3, 1934, Heft 1, S. 2–18.

Ein Jahr Reichsnährstand. In: Odal. Monatsschrift für Blut und Boden, Jg. 3, 1934, Heft 2, S. 82–94

Um Blut und Boden. Reden u. Aufsätze, hrsg. v. Hanns Deetjen, Wolfgang Clauß. Eher, München 1940.

Neuordnung unseres Denkens (= Schriftenreihe für die weltanschauliche Schulung der Ordnungspolizei. H. 5). Berlin 1942. (Sonderdruck)

Aufbruch des Bauerntums. Reichsbauerntagsreden 1933–1938. Reichsnährstand Verlag, Berlin 1942.

Zucht als Gebot. Blut u. Boden, Berlin 1944.

als C. Carlsson: Bauer und Technik. Sonderdruck aus Mappe 10/1951 der Klüter Blätter. Deutsche Sammlung im Türmer Verlag, Lochham bei München 1951.
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