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Fliegertruppe FFA 34 Transport Fokker E.III Lkw 1915 Auction number: 0006950103 
End of auction: 09/19/26  at  8:20 AM a o clock    13 d. 13 h. 31 min. 5 sec.  
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DESCRIPTION

Deutschlands Luftflotte im Weltkrieg.

Schwieriger Flugzeugtransport im Westen.

Flugzeugtransport durch ein Lastautomobil (Fokker E.III der Feldfliegerabteilung 34 / FFA 34, Flieger-Bataillon Nr. 3).

 

Fotoabbildung im Originaldruck von 1915.

Nach einer Aufnahme von Hohlwein & Giercke.

 

Journalausschnitt in der Größe 170 x 115 mm.

 

Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.

 

Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!

Visit any time.

 

Versand nur per Einwurf-Einschreiben (auf Wunsch auch Übergabe-Einschreiben und/oder auch versichert).

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Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinen anderen Angeboten!!!

 

Out of a large archiv, more interesting items in my other offers!!!

 

 

Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft  - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!!

 

This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here.

 

 

Weitere historische Originale finden Sie in meinen anderen Angeboten!!!

For more original historical prints please take a look in other offers!!!

 

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Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
_________________________________________________________________________________________

100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.

Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.

 

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Sie haben ein grundsätzliches Rückgaberecht von 1 Monat nach Erhalt der bestellten Ware. Bis zur Höhe von 40,00 Euro trägt der Käufer die Rücksendungskosten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder des Artikels. Die Rücksendung hat per Einschreiben bzw. als Paket zu erfolgen. Rücksendungen haben innerhalb von 1 Monat  zu erfolgen. Nachnahmesendungen werden nicht angenommen.
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Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.

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Historische Informationen zum Artikel:

 

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Die Feldfliegerabteilung 34 (FFA 34) wurde am 22.08.1914 aus der Fliegerersatz-Abteilung 3/ Flieger-Bataillon Nr. 3 aufgestellt. Abteilungsführer: Hugo Geyer (FlgBtl 4)  

Am 15.01.1917 wurde die Einheit in die Fliegerabteilung (A) 265 (FA (A) 265) umbenannt.

Gehörte zum VI. Reserve-Korps - im Februar zeitweise dem XVI. Armeekorps (5. Armee, Argonnen) zugeteilt.

Fliegerersatz-Abteilung 3 (FEA 3)

aufgestellt am 01.08.1914 in Darmstadt-Griesheim, im Februar 1915 nach Gotha verlegt - bis Kriegsende. In der Fliegerersatzabteilung (FEA) wurde in den ersten Jahren des Krieges das fliegerische Personal (Flugzeugführer / Pilot) und Beobachter). Später erfolgte die Ausbildung der Beobachter in separaten Fliegerbeobachterschulen FBS.

Angehörige der Abteilung:  

Walter Baertling, Franz Gerhard Becker, Otto Behrens , Rudolf Binting, Arthur Bohne (+ 1956), Josef Bösen, Theofil Bonk, Karl Bresler (Absturz), Karl Burmeister, Johannes Claussen, Sylvester Dobrzynski, Gustav Dörr (+ 1928), Friedrich Donnerberg, Otto Giebeler (+ 1969), Heinrich Grede, Otto Gros, Arno Groß, Emil Haax, Karl Hildebrandt, Josef Jacobs (+ 1978), Oswald Kahnt, Josef Kasparek, Ludwig Keutmann, Joseph Kiener, Richard Klein, Max Kleiser von Kleisheim, Arthur Köhring, Hermann Köthke, Heinrich Krein, Max Krug, Conrad Krüger, Johann Küry, Walter Lade, Adolf Laibach, Friedrich Langenfeld, Hans Lesiarek, Eugen Levi, Emil Machi (Werkmeister, + 1975), Theodor Martin, Hasso von der Marwitz, Willy Materne, Willy Meyer, Josef Molls, Karl Müller, Heinrich Nass, Otto Necka, Hans Neuhäuser, Leonhard Olligs, Oskar Ohnesorge, Peter Philipp, Arnold Pitschke, Franz Plunien, Friedrich Polenske, Kurt Priester, Heinrich Recknagel, Karl Resch, Paul Rethberg, Walter von Rieck-Eggebert, August Riehl, Fritz Rösner, Wilhelm Schleichardt, Robert Schlenzig, Walter Schlothauer, Karl Schmidt, Karl Schmock, Gerhard Sedlmayr (+ 1952), Kunibert Seidel (+ 1947), Karl Seitz, Adolf Stammberger, Arthur Sülzenbrück, Kurt Student (+ 1978), Hans Strietholt, Viktor Thaden, Wilhelm Tambach, Hans Thieme, Joachim Thormann, Ernst Vogel, Friedrich Walter, Otto Weller, Arthur Wenzel, Paul Wenzel (+ 1964), Robert Wiesengrund (+ 1944), Karl Zerling, Karl Zohren, Christian Baetzner, Carl Deilmann (+ 1985), Fritz RößlerLiske (erst Felddienst, dann Lehrer), Zottmann (erst Felddienst, dann Lehrer).

Zwischen August und Oktober 1914 traten die folgenden Alten Adler bei der FEA 3 ihren Dienst an: Abelmann, Anslinger, Arntzen, Augst, Breton, Brudereck, Burggraf, Falderbaum, Faller, Gutermuth, Hamster, Heller, Herold, Hillerscheid, Heß, Huck, Kern, Klein, Kohl, Kockrow, Kruse, Lang, Mees, Meiß, Nestler, Neumann, Rieger, Röhr, Pentz, Peschkes, Purucker, Schäfer, Schiffers, Schleiffer, Sido, Tweer und Weiß sowie Oskar Ursinius. Aus Mannheim stammten u. a. die folgenden Angehörigen der Abteilung: Deinhardt, Keller, Martin Klein, Hans Pippart, Schlerf und Richard Dietrich.

 

Kraftfahrtruppen - Deutsches Kaiserliches Automobilcorps.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs entstanden 114 Kraftfahrformationen mit etwa 200 Offizieren und 8000 Mann. Die insgesamt 4000 im Heer eingesetzten Fahrzeuge waren vorwiegend im zivilen Bereich requiriert worden. Jedem Armeeoberkommando war ein Kommandeur der Kraftfahrtruppen zugeteilt, dem eine Anzahl von Lkw-Kolonnen (als Höchstzahl bei der 1. und 2. Armee je 18 Kolonnen) sowie ein Kfz-Park unterstellt waren und der die Einzel-Kfz der Stäbe (meist Pkw) beaufsichtigte. Die Lkw-Kolonnen beförderten zunächst den Nachschub, später auch Truppen und Waffen, besonders Geschütze. Den Kfz-Parks oblagen die Instandhaltung der Kfz sowie der Ersatz an Personal und technischen Mitteln. Für die Etappe bestanden Kraftwagenstaffeln.

Während des Kriegs wuchs die Ausstattung des Heers mit Kfz (neben Lkws auch Pkws, Traktoren und Krafträder) rasch an. Zugleich verlagerte sich der Schwerpunkt ihres Einsatzes immer mehr von der Etappe in das Operationsgebiet. Ab Dezember 1916 unterstanden alle Kraftfahrtruppen in Feld und Heimat einem Chef des Feldkraftfahrwesens. Außerdem wurden die verschiedenartigen Kolonnen einheitlich zu Armeekraftwagenkolonnen formiert (je 54 t Transportkapazität) wie auch den Divisionen Kraftwagenkolonnen zugeteilt. Der Ausbau der Kraftfahrtruppen als Transportformationen und auch die Ansätze für eine Motorisierung der Kampftruppen fanden ihre Grenzen vor allem im Mangel an Rohstoffen, Kraftstoff und Produktionskapazität. Im November 1918 zählten die deutschen Kraftfahrtruppen ca. 2000 Offiziere und 100 000 Mann. Insgesamt waren ca. 25 000 Lkws, 12 000 Pkws, 3200 Sanitäts-Kfz und 5400 Krafträder im deutschen Heer eingesetzt. Zur gleichen Zeit verfügten die Ententearmeen, ihr weitaus größeres Potential nutzend, über 180 000 Lkws und andere Kfz.

 

Fliegertruppen (Kaiserreich)

Die deutschen Fliegertruppen im Kaiserreich umfassten die Luftstreitkräfte der preußischen Armee einschließlich der länderspezifischen Einheiten (Bayern, Sachsen, Württemberg) mit Ausnahme der Luftschiffertruppe und den Seefliegern der kaiserlichen Marine. Sie unterstanden dem Inspekteur der Flieger (IdFlieg). Im ersten Weltkrieg kämpfte sie an nahezu allen Fronten (West-, Ostfront, Balkan, Italien, Dardanellen, Palästina, Kaukasus, Mesopotamien) und zum Teil sogar in den Kolonien (Tsingtao, Deutsch-Ostafrika, Deutsch-Südwestafrika).

Mit der militärischen Niederlage 1918 und der Auflösung des deutschen Kaiserreichs wurde die Fliegertruppe demobilisiert und entsprechend den Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 ersatzlos aufgelöst.

Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg

Bereits 1884 stellte die preußische Armee ein erstes Ballondétachement auf, 1887 entstand daraus eine Luftschifferabteilung, 1901 erweitert zum Luftschifferbataillon.

1910 hielt das Flugzeug Einzug in die Militärluftfahrt, als unter Hauptmann Le Roi die erste Militärfliegerschule entstand.

1911 wurde die Inspektion der Luft- und Kraftfahrtruppen gebildet, dem die Luftstreitkräfte zugeordnet wurden.

1912 entstanden die Königlich-Preußische Fliegertruppe mit unterstelltem sächsischen und württembergischen Détachement innerhalb der Preußischen Armee, dazu die Fliegertruppe der Bayerischen Armee (vgl. 1. Königlich Bayerisches Fliegerbataillon) und schließlich die Seeflieger der Kaiserlichen Marine. Letztere wurden ebenfalls im Jahr 1913 aufgestellt und bestanden aus Marineflieger- und Marineluftschifferabteilungen.

Am 1. Oktober 1913 erfolgte die Gründung der Inspektion der Fliegertruppen (Idflieg), die den Verkehrstruppen unterstellt war. Im Rahmen der Heeresverstärkung waren die Fliegerkräfte zu diesem Zeitpunkt auf 4 Fliegerbataillone mit 12 Kompanien, verteilt auf 11 Stationen angewachsen.

Entwicklung der deutschen Fliegertruppe 1914-18

Mobilmachung

Bei Ausbruch des Krieges wurden aus den vier Fliegerbataillonen 33 Feldfliegerabteilungen und 7 1/2 Festungsfliegerabteilungen mit je sechs bzw. vier Flugzeugen aufgestellt, dazu fünf Fliegerersatzabteilungen und acht Etappenflugzeugparks, die für den Nachschub an Personal und Flugzeugen zu sorgen hatten. Sämtliche privaten und Werksflugzeuge der Industrie wurden beschlagnahmt. Zu Kriegsbeginn standen dem Heer 254 Piloten und 271 Beobachter zur Verfügung, dazu etwa 270 Doppeldecker und 180 Eindecker, von denen aber nur 295 kriegsbrauchbar waren. Die Marine verfügte über eine Marinefliegerabteilung in Stärke von 217 Mann mit 32 Flugzeugen und vier Flugbooten einschließlich der Schulmaschinen; feldverwendungsfähig waren nur 12 Wasser- und ein Landflugzeug.

Im Zuge der Mobilmachung führten Fliegertruppe und Luftschiffertruppe folgenden Aufmarschplan durch:

Kommandoebene Standort Einheit Führer Standort

OHL Berlin Luftschiff Z6 Hptm. Kleinschmidt Köln

  Luftschiff Z7 Hptm. Jacobi Baden-Oos

  Luftschiff Z8 Hptm. Andrée Trier

  Luftschiff Z9 Hptm Horn Düsseldorf

  Luftschiff Viktoria Luise Lt. Lampertz Frankfurt am Main

Gouvernement Köln Köln Festungsflieger-Abteilung 3 Hptm. Volkmann Köln

Gouvernement Germersheim Germersheim Festungsflieger-Abteilung (b)  Germersheim

 Germersheim Feldluftschiffer-Trupp 1(b)  Germersheim

I. Armee (von Kluck) Grevenbroich Feldflieger-Abteilung 12 Hptm. von Detten Grevenbroich

 Grevenbroich Luftschiffer-Abteilung 1 Hptm. von Zychlinski Jülich-Grevenbroich

II. Armeekorps Erkelenz Feldflieger-Abteilung 30 Hptm. Wagenführ Rheydt

III. Armeekorps Bergheim Feldflieger-Abteilung 7 Hptm. Grade Elsdorf

IV. Armeekorps Jülich Feldflieger-Abteilung 9 Hptm Musset Aachen-Forst

Etappen-Inspektion 1 Aachen EtFlzPk 1 Maj. Gundel, Olt. Vogel Düsseldorf

II. Armee (von Bülow) Montjoie Feldflieger-Abteilung 23 Hptm. von Falkenstein Höfen

 Montjoie Luftschiffer-Abteilung 2 Hptm. Spangenberg Aachen

Garde-Korps Malmédy Feldflieger-Abteilung 30 Hptm. von Oertzen Thrimont

VII. Armeekorps Eupen Feldflieger-Abteilung 1 Hptm. von Gersdorf Eupen

IX. Armeekorps Aachen Feldflieger-Abteilung 18 Hptm. Wilberg Aachen-Brand

X. Armeekorps Schleiden Feldflieger-Abteilung 11 Hptm. Geerdtz Aachen-Call

Etappen-Inspektion 2 Bonn EtFlzPk 2 Maj. Holl Hangelar

III. Armee (von Hausen) Prüm Feldflieger-Abteilung 22 Hptm. von Blomberg St. Vith

 Prüm Luftschiffer-Abteilung 7 Hptm. Menzel Niederprüm

XI. Armeekorps St. Vith Feldflieger-Abteilung 28 Hptm. Freytag Wallerode

XII. Armeekorps Waxweiler Feldflieger-Abteilung 29 Hptm. von Jena Ober-Beslingen

XIX. Armeekorps Neuerburg Feldflieger-Abteilung 24 Hptm. von Minkwitz Neuerburg

Etappen-Inspektion 3 Mayen EtFlzPk 3 Maj. Mardersteig Niedermendig

IV. Armee (Herzog Albrecht) Trier Feldflieger-Abteilung 6 Hptm. von Dewall Trier-Euren

 Trier Luftschiffer-Abteilung 3 Hptm. Schoof Trier

VI. Armeekorps Nennig Feldflieger-Abteilung 13 Hptm. Streccius Dillingen

VIII. Armeekorps Luxemburg Feldflieger-Abteilung 10 Hptm. Hantelmann Trier-Euren

XVIII. Armeekorps Luxemburg Feldflieger-Abteilung 27 Hptm. Keller Conz

Etappen-Inspektion 4 Kirn EtFlzPk 4 Maj. Goebel Trier

V. Armee (Kronprinz Wilhelm) Saarbrücken Feldflieger-Abteilung 25 Hptm. Blum Dillingen

 Saarbrücken Luftschiffer-Abteilung 4 Hptm. Stottmeister Saarbrücken

V. Armeekorps Wallerfangen Feldflieger-Abteilung 19 Hptm. von Poser Beaumarais

XIII. Armeekorps Diedenhofen Feldflieger-Abteilung 4 Hptm. Haehnelt Nieder-Jeutz

XVI. Armeekorps Metz Feldflieger-Abteilung 2 Hptm. Kirch Metz

Etappen-Inspektion 5 Homburg (Pfalz) EtFlzPk 5 Olt. Pohl Homburg (Pfalz)

Gouvernement Metz Metz Festungsflieger-Abteilung 1 Hptm. von Kleist Metz-Frescaty

 Metz Feldluftschiffer-Trupp 18 Olt. Rudersdorf Metz-Frescaty

 Metz Feldluftschiffer-Trupp 19 Olt. Neidhardt Metz-Frescaty

 Metz Feldluftschiffer-Trupp 20 Olt. Wolfenstetter Metz-Frescaty

 Metz Feldluftschiffer-Trupp 21 Olt. Schmitt Metz-Frescaty

Gouvernement Diedenhofen Diedenhofen Feldluftschiffer-Trupp 22 Olt. Moller Diedenhofen

VI. Armee (Kronprinz Rupprecht) St. Avold Feldflieger-Abteilung 5 Hptm. Kerksieck St. Avold

 St. Avold bayr. Luftschiffer-Abteilung Hptm. Lochmüller St. Avold

XXI. Armeekorps Dieuze Feldflieger-Abteilung 8 Olt. Jermann Bühl

I. bayr. Armeekorps Saarburg Feldflieger-Abteilung 1b Hptm. Erhardt Bühl

II. bayr. Armeekorps Falkenberg Feldflieger-Abteilung 2b Rittm. Graf Wolfskehl Falkenberg

III. bayr. Armeekorps Kurzel Feldflieger-Abteilung 3b Hptm. Pohl Urville/Metz

Etappen-Inspektion 6b Homburg (Saar) EtFlzPk 6b Olt. Hiller Zweibrücken

VII. Armee (von Heeringen) Straßburg Feldflieger-Abteilung 26 Hptm. Walter Straßburg

 Straßburg Luftschiffer-Abteilung 6 Hptm. Kalsow Straßburg

XIV. Armeekorps Müllheim Feldflieger-Abteilung 20 Hptm. Barends Freiburg i. Br.

XV. Armeekorps Straßburg Feldflieger-Abteilung 3 Hptm. Genée Straßburg

Etappen-Inspektion 7 Appenweiler EtFlzPk 7 Maj. Siegert Baden/Oos

Gouvernement Straßburg Straßburg Festungsflieger-Abteilung 2 Hptm. von Falkenhayn Straßburg

 Straßburg Feldluftschiffer-Trupp 14 Hptm. Batzer Straßburg

 Straßburg Feldluftschiffer-Trupp 15 Rittm. Bartmann Straßburg

Gouvernement Neu-Breisach Neu-Breisach Feldluftschiffer-Trupp 13 Olt. Pachmayr Neu-Breisach

VIII. Armee (von Prittwitz und Gaffron) Marienburg Feldflieger-Abteilung 16 Hptm. Schmoeger Graudenz

 Marienburg Luftschiffer-Abteilung 3 Hptm. Schellbach Königsberg

 Marienburg Luftschiff Z4 Hptm. Von Quast Königsberg

I. Armeekorps Gumbinnen Feldflieger-Abteilung 14 Hptm. Heinrich Insterburg

XVII. Armeekoprs Deutsch-Eylau Feldflieger-Abteilung 17 Hptm. Dincklage Deutsch-Eylau

XX. Armeekorps Allenstein Feldflieger-Abteilung 15 Hptm. Donat Allenstein

3. Reserve-Division Hohensalza Festungsflieger-Abteilung 7 Hptm. von der Goltz Lötzen

Gouvernement Königsberg Königsberg Festungsflieger-Abteilung 5 Hptm. Lölhöffl Königsberg

 Königsberg Feldluftschiffer-Trupp 1 Olt. von Kyckbusch Königsberg

Gouvernement Graudenz Graudenz Festungsflieger-Abteilung 6 Olt. Donnevert Graudenz

 Graudenz Feldluftschiffer-Trupp 26 Hptm. von Gellhorn Graudenz

Gouvernement Posen Posen Festungsflieger-Abteilung 4 Rittm. von Hantelmann Posen

 Posen Feldluftschiffer-Trupp 5 Hptm. Meyer Posen

Gouvernement Thorn Thorn Feldluftschiffer-Trupp 23 Hptm. Granier Thorn

 Thorn Feldluftschiffer-Trupp 24 Olt. Link Thorn

Die Fliegerabteilungen des Heeres blieben logistisch und fachlich der Idflieg und damit der Heimatorganisation zugeordnet, wurden im Feld nun den General- oder Armeeoberkommandos bzw. den Festungskommandanten unterstellt, von dort geführt und eingesetzt. Bereits 1912 hatte daher eine Denkschrift eine einheitliche Führung der Fliegertruppe unter eigenem Kommando gefordert. Stattdessen zeigte sich rasch, dass das Zusammenwirken zwischen Fliegern und Bodentruppen im operativen Einsatz völlig andere Anforderungen als das Verkehrs- und Nachschubwesen stellte, woraus sich zahllose organisatorische Konflikte ergeben mussten: Der Leiter der Idflieg Oberst von Eberhardt, organisatorisch noch immer der Generalinspektion des Militärverkehrswesens (GI), und dort wieder der nachgeordneten Inspektion des Militär-, Luft- und Kraftfahrwesens (ILUK) unterstellt, bemühte sich mit seinem Adjutanten aus Berlin heraus erfolglos, das Durcheinander von Front-, Etappen- und Heimatorganisation zu steuern, trug dem Chef des Generalstabes die Probleme vor und beantragte, zur effektiveren Führung einen "Chef des Feldfliegerwesens" bei der Obersten Heeresleistung (OHL) sowie "Kommandeure der Flieger" auf Armeeebene zu etablieren, stieß aber beim Chef des Generalstabes auf kein Verständnis, der am 27. August 1914 Eberhards Antrag ablehnte. Damit verzögerte sich die notwendige Reorganisation der Luftstreitkräfte um fast zwei Jahre. Maj. Roethe, der dem glücklosen Oberst Eberhardt im Amt nachfolgte, konnte dieses Dilemma nicht lösen.

Vorn vornherein absehbar war, dass die Ersatzabteilungen den Bedarf nach qualifiziertem Personal wie Flugzeugführern, Beobachtern und Monteuren nicht decken konnten.

Ein Freiwilligenaufruf vom 12. August 1914 zugunsten der Fliegertruppe erbrachte 15.000 Meldungen; hier hieß es: "...Die Meldungen von Kriegsfreiwilligen überschreiten zwar, wie bei allen Waffen, so auch bei der Fliegertruppe, den augenblicklichen Bedarf weitaus. Indessen muss hier eine besonders sorgfältige Auswahl getroffen werden und auch von den Ausgewählten werden im Laufe der Ausbildung noch viele zurücktreten müssen. Es kommt deshalb darauf an von vornherein die Geeigneten als Kriegsfreiwillige einzustellen, d. h. Solche, die neben der erforderlichen Intelligenz und tüchtigen Charaktereigenschaften im Besonderen auch schon Vorkenntnisse in der Bedienung und Pflege von Flugmotoren besitzen. Solche Persönlichkeiten werden sich namentlich unter den Studierenden der Techn. Hochschulen und anderer technischer Lehranstalten finden, die sich diesem Sonderfach zugewendet haben. Außerdem werden geübte Mechaniker und Monteure gebraucht. Kriegsfreiwillige melden sich zur Ausbildung als Flugzeugführer oder zur Einstellung als Hilfsmonteure bei der Königlichen Inspektion der Fliegertruppen in Berlin-Schöneberg, Alte Kaserne (Fiskalische Straße), Auswärtige schriftlich.“

Auf Vorschlag des Inspekteurs erging am 18. August 1914 ein Erlass des Ministeriums an alle Generalkommandos, geeignete Bewerber aus den aktiven, Reserve- und Landwehroffizieren, vornehmlich den Ballonführern an die Inspektion zu melden. In Anlehnung an die Flugzeugfabriken entstanden Flugschulen, eine 5. Ersatzfliegerabteilung wurde in Hannover aufgestellt.

Die verfügbare Lieferkapazität von wöchentlich etwa 50 Flugzeugzellen, 18 Reihen- und 6 Umlaufmotoren im Monat war absolut unzureichend, der Nachschubweg nicht organisiert.

Lieferungen an das Heer, die Marine und den österreichisch-ungarischen Verbündeten konkurrierten miteinander, Leitstellen auf Kommandoebene, die den Materialbedarf feststellen und in Anforderungen umsetzen konnten, existierten nicht. Infolgedessen organisierten die Fliegerabteilungen eigenmächtig "Kraftwagenexpeditionen" zu den Flugzeugfabriken und besorgten sich neue Maschinen ab Werk. Die Übersicht und damit die lagegerechte und effiziente Disposition über Nachschubbedarf, Materialzufluss und -vorrat ging verloren. Schließlich behinderten zudem Länderinteressen die Effizienz: Bayern verfügte über eigene Fliegerabteilungen und baute eigene Etappenorganisation unter Führung einer eigenen Inspektion aus, Württemberg verfügte aufgrund seiner Motorenindustrie über besonders viel technisch geschultes Personal, das in anderen Einheiten fehlte, und auch Sachsen beharrte auf eigenen Einheiten. Lediglich die Marineflieger blieben ohne landsmannschaftliche Zugehörigkeit zentral dem Reichsmarineamt zugeordnet.

Eine parlamentarische Kommission, der der bekannte SPD-Politiker Matthias Erzberger sowie die Abgeordneten Dr. Hermann Paasche, Freiherr Karl von Gamp-Massaunen, Graf von Oppersdorf, Schulz-Bromberg, Graf von Westarp und Dr. Otto Wiemer angehörten, kümmerte sich um Verbesserungen in Zusammenarbeit mit Heeres-, Marineverwaltung und Industrie. Etwa 6.000 Arbeiter und Spezialisten wurden vom Kriegsdienst freigestellt, Lizenzverträge zur Produktion fremder Fabrikate angepasst, erbeutetes Material bereitgestellt, Rohstoffe zugewiesen und Fliegeroffiziere zur technischen Abnahme der Flugzeuge abkommandiert. Eine Koordinationszentrale sollte Problemen zwischen militärischer und industrieller Planung vorbeugen.

Kriegsverlauf

1914

Bereits in der ersten Kriegstagen zeichnete sich die Bedeutung der Flieger bei der Luftaufklärung ab. Während Kavalleriepatrouillen oft schon im gegnerischen MG- und Artilleriefeuer scheiterten, das Fernmeldewesen noch in den Kinderschuhen steckte und die Überbringung von Meldungen überwiegend durch Meldeläufer und Brieftauben erfolgte, brachten bei klarem Wetter Flugzeuge zuverlässige Beobachtungsergebnisse und lieferten diese auch schnell und zuverlässig ab. Die Skepsis der Truppenführer und Befehlshaber war in aufrichtige Anerkennung umgeschlagen, überall wurde nach dem Einsatz von Fliegern gerufen und die Aufstellung weiterer Einheiten gefordert. Enge Zusammenarbeit zwischen kämpfender Truppe, Kommandostellen und Fliegern war erforderlich; auf Ebene Armeeoberkommando (AOK)) wurden daher ab Oktober 1914, zunächst uneinheitlich und improvisiert, Stabsoffiziere der Flieger (Stofl) zur Beratung der Armeebefehlshaber eingesetzt.

Taktisch trat neben die reine Augen- und die behelfsmäßigen Fotoaufklärung auch die Feuerleitung der Artillerie aus der Luft, zumal die Überlegenheit insbesondere der Franzosen hierbei rasch zu Tage trat. Der Chef des Generalstabes forderte daher von der Idflieg die rasche Bereitstellung entsprechender Kräfte und Flugzeuge. Die Festungsfliegerabteilungen wurden ab Oktober 1914 auf 6 Flugzeuge verstärkt und in Feldfliegerabteilungen umgebildet, am 28. September wurde die erste „überplanmäßige“ Fliegerabteilung (FlAbt 31) aufgestellt und von Berlin-Johannisthal an die Ostfront verlegt. Bis Ende November konnten 462 neue Flugzeuge an die Fliegertruppe geliefert werden. Die Auslieferung erfolgte inzwischen über Zwischendepots in Köln, Trier, Saarburg, Graudenz (Grudziądz) und Posen (Poznań).

Noch am 17. September 1914 hatte die Frankfurter Zeitung geschrieben: „Der Luftkrieg an sich kann nach den bisherigen Erfahrungen als eine Utopie bezeichnet werden. Die Aufgabe des Fliegers ist zu sehen, aber nicht zu kämpfen, und auch die französischen Flieger folgen diesem Grundsatze.“ Mit dem erbitterten Gefecht in der Luft hatten die Militärbehörden nicht gerechnet, obwohl der Flugpionier und Konstrukteur August Euler bei der ILA bereits 1911 ein Flugzeug mit eingebautem MG ausgestellt hatte. Die französische Aviation Militaire hatte dagegen bereits im Herbst 1914 konsequent damit begonnen, ihre Farman- und Voisin-Bomber mit MGs und leichten Geschützen auszurüsten; diese eher langsamen und als Jagdflugzeuge untauglichen Maschinen wurden von den deutschen Besatzungen als „Bauernschreck“ verlacht. Nachdem jedoch am 15. Oktober 1914 eine deutsche Aviatik dem Angriff einer französischen Voisin zum Opfer gefallen war, änderte sich das Bild; immer häufiger kehrten deutsche Aufklärungsflugzeuge nicht vom Einsatz zurück. Die französische Kampfflieger Garros, Védrines, Pégoud und andere Piloten schossen mit ihren schnellen und wendigen Maschinen die wehrlosen und schwerfälligen deutschen Zweisitzer ungefährdet vom Himmel. Damit erblindete die deutsche Luftaufklärung; die Befehlshaber und ihre Stäbe tappten im Dunkeln, während die Vorbereitung der großen französischen Offensive in der Champagne anlief.

Das alarmierte schließlich auch die höchsten militärischen Stellen. Die Forderung nach einem "Kampfflugzeug" wurde in das Pflichtenheft „Typ III“ umgesetzt, ein schweres dreisitziges und zweimotoriges K-Flugzeug, das sich jedoch als viel zu langsam und schwerfällig für den Luftkampf erweisen sollte, dafür aber zur erfolgreichen Entwicklung der Großflugzeuge führte.

1915

Noch weit von einer einheitlichen taktisch-technisch-logistisch integrierten Führung der Luftstreitkräfte entfernt, berief die Oberste Heeresleitung Major Siegert als Sachverständigen Leiter in die OHL, der die vormals abgelehnten Vorschläge des Idflieg aufgriff. Am 11. März 1915 wurde durch allerhöchste Kabinettsorder schließlich ein Feldflugchef ernannt, der ohne weitere bürokratische Bindung an das Verkehrswesen an den Generalquartiermeister direkt berichtete und, wenn auch ohne taktisch-operativen Befugnisse, die Führung von Feldluftschiffern und Feldfliegern übernahm und Organisation und Ausbildung der Flieger vereinheitlichen und verbessern sollte.

Auch die bisher provisorisch tätigen Stofl wurden nun bestätigt und einheitlich in allen AOK tätig. Sie erhielten zudem mit dem Kommando über die aus der Etappen-Organisation herausgelösten neu unterstellten Armeeflugparks auch die Möglichkeit, die Fliegerabteilungen in ihrem Verantwortungsbereich logistisch zu steuern. Neben einem Stamm erhielten diese Flugparks dafür entsprechend der zu versorgenden Fliegerabteilungen eigenständige Züge, um die logistische Zusammenarbeit weiter zu optimieren: Wartung, Instandsetzung oder Abschub beschädigter Flugzeuge und Motoren, Bevorratung und Umschlag von Ersatzteilen und Munition, Übernahme von Ersatzmaschinen, deren Ausrüstung und Eingefliegen. In den Einsatzverbänden tätige Technische Offiziere beaufsichtigten die Motorenwarte, überwachten den technischen Zustand der Flugzeuge und organisierten den Ab- und Nachschub zu bzw. von den Parks in die Einheiten.

Der neue Feldflugchef Oberstlt. i. G. Hermann von der Lieth-Thomsen, sein Stabsoffizier für Fliegertruppen Major Siegert und der insgesamt 10köpfige Stab kümmerten sich um effiziente Ausbildung des Personals und die technische Verbesserung - insbesondere stärkere Bewaffnung - der deutschen Maschinen. Bis zum 1. Mai 1915 gelangten Mauser-Selbstladegewehre und allmählich auch neue, leichtere Maschinengewehre an die Feldfliegerabteilungen und wurden als Defensivwaffe in die Beobachterkanzel montiert. Nachdem ein MG-Schütze am 19. Mai 1915 den erfolgreichen französische Kampfflieger Roland Garros von der Escadrille MS. 23 bei Ingelmünster mit seinem Morane-Schirmeindecker gezwungen hatte, inspirierte die Beutemaschine mit starr nach vorn schießendem MG auch die Produktion eines deutschen Jagdeinsitzers. Flugzeugkonstrukteur Anton Fokker wurde von der Idflieg mit der Untersuchung des Beuteflugzeugs beauftragt und griff zusammen mit seinem Chefingenieur Platz und dem Waffenspezialisten Heinrich Lübbe das Konzept auf und verbesserte es. Die Verwendung von Ablenkblechen als Geschossabweiser wie bei der französischen Maschine verbot sich, denn Ablenkbleche wurden von den deutschen Stahlmantelgeschossen glatt durchschlagen. Fokker nützte stattdessen das bereits vor dem Krieg des LVG-Konstrukteurs Franz Schneider patentierte Verfahren eines Synchronisationsmechanismus, der mit der Nockenwelle des Motors den MG-Abzug blockierte, sobald sich das Propellerblatt vor dem MG-Lauf befand. Der Mechanismus wurde in einen Fokker M5K-Eindecker eingebaut, der als Fokker E.I in Produktion ging.

Im Oktober 1915 verfügte die Fliegertruppe über 80 Fliegerabteilungen zu je 6 Flugzeugen, 8 Artillerie-Fliegerabteilungen mit je 4 Flugzeugen und 2 FT-Empfangs-Geräten, 18 Armeeflugzeugparks, 12 Fliegerersatzabteilungen, die beiden Brieftaubenabteilungen Ostende und Metz zu je 6 Abteilungen, einen Versuchs- und Übungsflugpark der OHL und 2 Kampfstaffeln zum Heimatschutz.

1916

Im Juni 1916 operierten die Feldfliegerabteilungen 1-61 zu 6 Flugzeugen, die Artilleriefliegerabteilungen 201-227 zu 6 Flugzeugen, die Kagohl 1-5 zu 36 Flugzeugen, dazu die Kampfstaffeln 31-36, die beiden Riesenflugabteilungen 500 und 501 mit je 3-4 Flugzeugen, Fliegerabteilung "Pascha" mit 12 Flugzeugen, das Fliegerkommando Sofia in Bulgarien mit 6 Flugzeugen, Fliegergruppen in der Türkei mit 20 Flugzeugen, die Sonderstaffel S1 mit 6 Flugzeugen. Zwei Kampfeinsitzerstaffeln mit Jagdeindeckern schützen Mannheim und Trier mit je ca. 10 Flugzeugen gegen einfliegende Bombengeschwader. 17 Armeeflugzeugparks sorgten für die Zuführung von Material.

Ende 1916 war die Gesamtzahl der an West- und Ostfront verfügbaren Maschinen auf 910 C-Flugzeuge, 210 D-Flugzeuge und 24 G-Flugzeuge angestiegen; in den Parks waren 423 einsatzbereite Ersatzflugzeuge verfügbar.

Der Großteil der Zeppeline befand sich bei der Marine im Einsatz, dazu verfügten die Heeresluftschiffer über die Luftschiffe LZ 77, 79, 81, 85, 86, 88, 90, 95 Z XII und SL VII. die Feldluftschiffertruppe über 45 Feldluftschifferabteilungen mit je zwei Fesselballons, die unter fachlicher Beratung von Stabsoffizieren der Luftschiffertruppe (StoLuft) auf Heeresgruppenebene geführt wurden.

Den Fliegerabteilungen an der Westfront waren inzwischen je 4 Kampfeinsitzer angegliedert worden, der Aufbau der Jagdstaffeln ging voran, die Artillerieflieger waren vollständig mit FT-Geräten ausgestattet, 7 Kampfgeschwader standen als Bomberformationen zur Verfügung. Mit 1.144 Maschinen war die Stärke der Fliegertruppe zwar deutlich gestiegen, stand aber dennoch vor großen Problemen, zahlenmäßig und qualitativ mit den Alliierten angesichts deren erheblicher Ressourcenüberlegenheit Schritt zu halten. Alle verfügbaren Kräfte, Personal, Material, Maschinen, Industriekapazität, Rohstoffe mussten extrem effizient eingesetzt und genutzt werden; das galt von den Führungs- und Einsatzgrundsätzen an der Front über die Ausbildung des Personals in Etappe und Heimat bis zur Forschung, Konstruktion und Produktion in der Industrie. Feldflugchef Thomsen forderte „die einheitliche Leitung unserer gesamten Rüstung zur Luft, die planmäßige Entwicklung, Ausbildung, Bereitstellung und Verwendung aller Luftstreitkräfte und Luftabwehrmittel und die organisatorische Zusammenfassung des gesamten Flugwesens des Heeres und der Marine.“ Die neue OHL erwirkte daher am 8. Oktober 1916 die kaiserliche Kabinettsorder: „Die wachsende Bedeutung des Luftkrieges erfordert es, die gesamten Luftkampf- und Luftabwehrkräfte des Heeres im Felde und in der Heimat in einer Dienststelle zu vereinigen. Hierzu bestimme ich: der einheitliche Aufbau, die Bereitstellung und der Einsatz dieser Kriegsmittel wird einem „Kommandieren General der Luftstreitkräfte“ (Kogenluft) übertragen, der dem Chef des Generalstabes unmittelbar unterstellt wird. Der Chef des Feldflugwesens tritt, unter Aufhebung seiner Dienststelle, als Chef des Generalstabes zum Kommandierenden General der Luftstreitkräfte.“

Die Seeflieger blieben jedoch weiterhin der Marine zugeordnet. Um sich verschärfenden Konflikte mit dem Reichsmarineamt über die Versorgung mit Flugzeugen, Motoren und Personal zu lösen, war dem Stab des Feldflugchefs jedoch ein Marineoffizier hinzugefügt worden.

Die Marine verfügte über folgende Fliegerkräfte:

Bezeichnung  Standort

Seeflugstation (Nordsee)  Helgoland

Seeflugstation (Nordsee)  Borkum

Seeflugstation (Nordsee) Norderney

Seeflugstation (Nordsee)  List (Sylt)

Seeflugstation (Nordsee)  Tondern

Seeflugstation (Ostsee)  Holtenau

Seeflugstation (Ostsee)  Putzig

Seeflugstation (Marine Korps)  Zeebrügge

1. Marine-Feldflieger-Abteilung   Ghistelle

2. Marine-Feldflieger-Abteilung   Mele

Küstenfliegerstaffel I  

Küstenfliegerstaffel II  

Der neue „Kogenluft“ Generalleutnant von Hoeppner galt, obwohl als Kavallerist ohne bisherige Erfahrung in der Fliegerei, als “ausgezeichneter Truppenführer mit liebenswürdigem Wesen, aber von energischer Willens- und Durchsetzungskraft.“ Hoeppners rechte Hand als Chef des Stabes blieb Oberst Thomson, Maj. Siegert war für die Heimatorganisation zuständig. Am 20. November 1916 wurde der Begriff „Luftstreitkräfte“ als selbständiger Bestandteil des Feldheeres offiziell eingeführt. Eine Woche später wurden die Stabsoffiziere der Flieger bei den AOK zu Kommandeuren der Flieger (Kofl) ernannt und erhielten damit das Kommando über alle Fliegerverbände der Armee.

Militärisch fragwürdig zeigte sich jedoch die Herauslösung aller bayerischen, württembergischen, badischen und sächsischen Flieger aus den bisherigen Verbänden und deren Eingliederung in landsmannschaftliche Truppenteile.

1917

Inzwischen spezialisierten sich auch Kampfflieger auf die Nachtjagd und die Bombengeschwader auf Nachteinsätze. Besonders zu erwähnen sind die Lt. Peters und Frowein der FA 12, die mit ihrer DFW C.V am 11. Februar 1917 über dem französischen Bomberflugplatz Malzéville zwei landende Bomber abschossen, sowie der Kommandeur des Bogohl 1 Hptm. Alfred Keller, der sich bei Kriegsbeginn bereits als Führer der Feldfliegerabteilung 27 ausgezeichnet hatte.

Die Fliegerabteilungen der Westfront waren mit mindestens 160 PS, teilweise sogar mit den seit August zulaufenden 200 bzw. 260 PS starken C-Flugzeugen und zweitem starren MG für den Piloten ausgerüstet.

Nach allen Umstrukturierungen hatten die deutschen Luftstreitkräfte am 1. April 1917 schließlich folgende Stärke erreicht: 37 Jagdstaffeln und 3 Kampfeinsitzerstaffeln zu 14 Flugzeugen, 30 Schutzstaffeln zu 6 Flugzeugen, 81 Fliegerabteilungen (39 zu 4 Flugzeugen, 42 zu 6 Flugzeugen), dazu 4 Fliegerabteilungen in der Türkei und eine in Bulgarien, 15 Artilleriefliegerabteilungen zu 6 Flugzeugen, 3 Bombengeschwader der Obersten Heeresleitung zu 36 Flugzeugen in 6 Staffeln sowie 9 weitere Bombenstaffeln zu 6 Flugzeugen, die beiden Riesenflugzeugabteilungen und 17 Armeeflugzeugparks. Daneben existierten 13 Fliegerersatzabteilungen, 13 Schulen für Artilleriebeobachter, Fliegerschützen, Beobachter, Waffenmeister, Jagdflieger und Flugzeugführer, die Geschwaderschule in Freiburg i. Br. Und Lehrabteilungen/-kommandos für FT-Personal und Infanterieflieger. Auch die Versuchs- und Übungsflugparks Ost und West wurden zu Beobachterschulen umgestaltet. Weitere drei Jagdstaffeln, drei Artilleriefliegerabteilungen und sechs Reihenbildzüge mit je drei Flugzeugen für schnelle und systematische Aufklärungsaufgaben sollten aufgestellt werden.

Im Zuge des „Amerika-Programms“, einer Aufrüstungsoffensive, die aufgrund des amerikanischen Kriegseintritts am 4. April 1917 am 3. Juli 1917 beschlossen wurde, sollten die Fliegerkräfte materiell weiter verstärkt werden. Inzwischen kämpften 46.000 Mann mit 2.360 Flugzeugen an der Front, in der Heimatorganisation dienten weitere 42.000 Mann, sowie 750 Mann mit 100 Flugzeugen für den Heimatschutz. Vorgesehen war die Aufstellung weiterer 40 Jagdstaffeln, 16 Artilleriefliegerabteilungen, Ausbau der Schulorganisation, Aufbau einer Jagdstaffelschule, einer weiteren Ersatzabteilung, die Zuweisung von 1.500 MG monatlich ab Oktober 1917, eine Personalverstärkung um 28.643 Mann bis Ende des Jahres, die Verdoppelung der Produktionskapazität auf 2.000 Flugzeuge und 2.500 Motoren im Monat, was unter dem Druck von Rohstoffknappheit allerdings nur teilweise realisiert werden konnte.

Kampf- und Jagdgeschwader wurden nun per Bahntransport an bedrohte oder wichtige Frontabschnitte geworfen. Drohende Frontdurchbrüche und vor allem die Gefährdung der wichtigen U-Boot-Basen am Kanal wurde verhindert, wobei Hptm. Wilbert sich als Kommandeur der Flieger bei der IV. Armee besonders bewährte.

Die Fliegertruppe war Ende 1917 angewachsen auf auf 20 Kommandeure der Flieger bei den AOK (Kofl), 12 Gruppenführer der Flieger (Grufl), 48 Fliegerabteilungen zu 6 Flugzeugen, 105 Fliegerabteilungen (A) (68 zu 6 Flugzeugen, 37 zu 9 Flugzeugen), 6 Fliegerabteilungen (F) in der Türkei zu 6 Flugzeugen, ein Jagdgeschwader zu 4 Staffeln und 51 weitere Jagdstaffeln mit je 14 Flugzeugen, 30 Schlachtstaffeln, 3 Bombenstaffel der Obersten Heeresleitung zu je 4 Staffeln, 2 Riesenflugzeugabteilungen, 6 Reihenbildzüge zu 3 Flugzeugen, 2 Jagdstaffelschulen zu je 12 Flugzeugen und 8 Kampfeinsitzerstaffeln zu je 12 Flugzeugen.

Die Marineflieger verfügten Ende 1917 über:

’’’Kommandeur der Flieger der Hochseestreitkräfte mit Stab’’’

Seeflugstation Helgoland, Borkum, Norderney, Sylt]]

’’’Kommandeur der Flieger beim Festungsgouvernement Wilhelmshaven’’’

Landflugstation Tondern, Nordholz, Barge, Wangerooge, Hage

’’’ Kommandeur der Flieger der Ostseestreitkräfte’’’

Landflugstation Kiel, Seeflugstationen Apenrade, Flensburg, Holtenau, [[Warnemünde}}, Putzig

’’’ Kommandeur der Flieger beim Befehlshaber der Baltischen Gewässer’’’

Seeflugstationen Libau, Windau, Glyndwr

’’’ Kommandeur der Flieger beim Marine-Corps Flandern’’’

Seeflugstationen Zeebrügge, Ostende

Marine-Feldflieger-Abteilungen Mariakerke, Maele

Marine-Jagdstaffeln Mariakerke, Maele

Küstenfliegerstaffeln 1 und 2, Küstenschutzstaffel

Seeflugstation Chanak (Dardanellen)

Seeflugstation Kawak (Bosporus)

Seeflugstation Xanthi (Schwarzes Meer)

Seeflugstation Warna Schwarzes Meer

Seeflugstation Zupuldak Schwarzes Meer

Seeflugstation Constanza Schwarzes Meer

Seeflugstation Diungi (Schwarzes Meer)

1918

Nach dem Zusammenbruch Russlands und dem Ende des Zwei-Frontenkrieges, manifestiert durch den am 3. März 1918 abgeschlossenen Friedensvertrag von Brest-Litowsk wurden noch einmal erhebliche Verstärkungen für die große, als kriegsentscheidend geplante deutsche Frühjahrsoffensive („Unternehmen Michael“) vor dem absehbaren Eingreifen der Amerikaner frei. Eine letzte, gewaltige Kraftanstrengung setzte für alles auf eine Karte für die große Entscheidungsschlacht im Westen.

Die Gliederung der Luftstreitkräfte umfasste bei Beginn der Offensive am 21. März 1918 folgende Kräfte:

Bezeichnung  Abkürzung Anzahl Bemerkung

Kommandeure der Flieger  Kofl 20 I-XX

Gruppenführer der Flieger   Grufl 20 1-16

Flieger-Abteilungen   FA 48 1-48 zu 6 Flugzeugen

davon Luftbildabteilungen   FA 10 FA 3, 5, 12, 18, 23, 39, 40, 44-46

Flieger-Abteilungen (Artillerie)   FA(A) 100 68 zu 6 und 30, zu 9 Flugzeugen

davon Luftbildabteilungen   FA(A) 4 FA(A) 260, 261, 276, 289

Reihenbildzüge    1-6 zu je 3 Flugzeugen

Flieger-Abteilungen, Heeresgruppe F (Türkei)   FA 5 300-305

Schlachtstaffeln   Schlasta 30 1-30 zu 6 Flugzeugen

Riesenflugzeug-Abteilungen   RFlAbt 2 501, 502

Bombengeschwader der obersten Heeresleitung   Bogohl 7 1-7

Armee-Flugparks   AFlPk  I-XX

Jagdgruppenführer    1-5 z.B. Jagdgruppe 6 mit Jasta 7, 20, 40, 50; Jagdgruppe 9 mit Jasta 3, 37, 54, 56

Jagdgeschwader   JG 1 JG 1 (Jastas 4, 6, 10, 11)

Jagdstaffeln   Jasta 1-77 (ohne 55) 76

Kampfeinsitzerstaffeln   KEST 1-10 10

Jagstaffelschulen   2 Valenciennes, Nivelles

Fliegerübungsabteilung    1 Sedan (für Übungen und Vorführungen bei der Stabsoffizierausbildung)

Fliegerausbildungskommando    1 Sofia

In der Heimat bestanden folgende Einrichtungen:

Bezeichnung  Anzahl

Flieger-Ersatz-Abteilungen   16

Flieger-Beobachter-Schulen   7

Militär-Fliegerschulen   11

Zivile Fliegerschulen   14

Geschwaderschulen   1

Flieger-Schießschule   1 (Asch/Belgien)

Flieger-Waffenmeisterschule   1

Artillerie-Fliegerschulen   2 (Alt-Auz, Doblen)

Bombenlehranstalt   1 (Frankfurt/Oder)

Funkerlehranstalt   1 (Neuruppin)

Riesenflugzeug-Ersatzabteilung   1 (Köln)

Motorschulen   6

Artillerie-Fliegerkommandos   2 (Thorn, Wahn)

Fliegerkommando Nord   1 (Flensburg)

Flugzeughallen-Bauwerke   4

Flugzeughallen-Baukompanien   2

Nach dem Scheitern der Großoffensive, dem Eintreffen amerikanischer Truppen, dem Masseneinsatz alliierter Tanks und der steigenden Kräftüberlegenheit in der Luft waren die deutschen Truppen am Rande der Erschöpfung. Am 8. August 1918 kam mit dem 30 km breiten und 11 km tiefen und Frontdurchbruch zwischen Albert und Montdidier mit dem „schwarzen Tag des deutschen Heeres“ die unvermeidliche militärische Wende. Tapferkeit und Opfermut der Kampfflieger konnten die sich abzeichnende Niederlage nicht mehr verhindern.

Zu diesem Zeitpunkt umfassten die deutschen Luftstreitkräfte an der Front folgende Verbände:

Bezeichnung  Abkürzung Anzahl Bemerkung

Kommandeure der Flieger  Kofl 20 I-XX

Gruppenführer der Flieger   Grufl 20 1-20

Flieger-Abteilungen   FA 48 1-48

Flieger-Abteilungen (Artillerie)   FA (A) 100 199-298

Reihenbildzüge    1-6 zu je 3 Flugzeugen

Flieger-Abteilungen, Heeresgruppe F (Türkei)   FA 5 300-305

Schlachtstaffeln   Schlasta 43 1-38, 45, 47, 49, 52, 52

Riesenflugzeug-Abteilungen   RFlAbt 2 501 (Morville), 502 (Scheldewindeke)

Bombengeschwader der obersten Heeresleitung   Bogohl 8 1-8

Armee-Flugparks   AFlPk 14 I-IX, XVII-XIX, A, B, C

Jagdgeschwader   JG 3 JG 1 (Jastas 4, 6, 10, 11): Monthussart-Ferme

   JG 2 (12, 13 15, 19): V. Armee

   JG 3 (2, 26, 27, 36): Sissonne

Jagdstaffeln   Jasta 1-80 (ohne 55) 79

Kampfeinsitzerstaffeln   KEST 1-10 10

Die Kräfte der Marine sowie in der Heimat blieben weitgehend unverändert.

Kriegsende

Bei Kriegsende war die deutsche Fliegertruppe von etwa 4.200 Mann mit 300 Flugzeugen, mit denen sie ins Feld gerückt war, auf 80.000 Mann mit 5.000 Flugzeugen angewachsen.

Deutsche Flieger blieben 7.425 Mal im Westen und 358 Mal im Osten Sieger im Luftkampf gegen feindliche Flugzeuge, dazu schossen sie 614 gegnerische Fesselballons ab. 3.128 deutsche Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht mehr zurück. Die Gesamtverluste der Fliegertruppe betrugen 12.533 Mann an Toten und Verwundeten, davon waren 4.578 Flieger und 299 Mann Bodenpersonal gefallen und weitere 1.962 Mann in der Heimat bei Flugunfällen tödlich verunglückt. 47.637 Flugzeuge waren in Dienst gestellt, etwa 26.000 davon zerstört, verschrottet oder ausgesondert worden.

Nach der Niederlage Deutschlands verbot Artikel 198 des Versailler Vertrags "Deutschland (...) Luftstreitkräfte weder zu Lande, noch zu Wasser als Teil seines Heerwesens [zu] unterhalten". Die etwa noch 14.000 verbliebenen Flugzeuge und 27.520 Motoren der aufgelösten Fliegertruppe wurden 1919 abgeliefert, bzw. verschrottet.

Gliederung und Einsatzkräfte der deutschen Heeres-Luftstreitkräfte

Übersicht August 1914 bis November 1918 [Bearbeiten]

Formation:  Bezeichnung Auftrag Aug. 14 Feb. 15 Okt. 15 Apr. 16 Juni 17 März 18 Juli 18 Nov. 18

Jagdflieger         

Jasta:  Jagdstaffel Jagd- und Begleitschutz     37 80 80 81

Kesta:  Kampfeinsitzerstaffel Abfangjagd (Heimatschutz)      10 10 11

Aufklärungsflieger         

FA:  Feldfliegerabteilung Aufklärung 33 61 80 81 48 47 53 39

FFA:  Festungsfliegerabteilung Aufklärung 7,5 4     

AFlA, später FA (A):  Feldfliegerabteilung (Artillerie) Artilleriebeobachtung   8 27 96 98 98 93

Schlachtflieger         

Schusta:  Schutzstaffel Luftnahunterstützung, Begleitschutz     30  

Schlasta:  Schlachtstaffel Schlachteinsätze (Luftnahunterstützung)      38 43 43

Bombenflieger         

BA:  „Brieftaubenabteilung“ (Tarnbezeichnung!) strat. Langstreckenbomber  1 2     

Kasta:  Kampfstaffel taktische Bomber    6    

Kagohl:  Kampfgeschwader der Obersten Heeresleitung strat. Langstreckenbomber    5 4   

Bogohl:  Bombengeschwader der Obersten Heeresleitung strat. Langstreckenbomber      7 8 8

RFA:  Riesenflugzeugabteilung strat. Langstreckenbomber    2 2 2 2 1

Daneben bestanden bei Waffenstillstand 1918

7 Reihenbildzüge (RBZ)

21 Armeeflugparks (AFP)

2 Jagdstaffelschulen (JastaSch)

1 Schlachtstaffelschule

Fliegerschießschule Asch

Artillerie-Fliegerschule Ost I und II

Und zahlreiche Ausbildungseinrichtungen und Spezialverbände.

Im Zuge des Aufbaus der Fliegertruppe kam es zu immer größer werdender Spezialisierung. Dabei prägten sich allmählich die folgenden Fliegergattungen heraus:

Jagdflieger

Im Juni traf das erste E-Flugzeug bei der Fliegerabteilung 6b (b=bayrisch) in Bühl-Saarburg ein, die zwar an einem eher ruhigeren Frontabschnitt operierte, aber in der Einflugschneise der französischen Bomberformationen nach Süddeutschland lag. Diese Maschine mit der Bezeichnung Fok. E.I 2/15 wurde von Lt. Kurt Wintgens, der persönlich bei Fokker in Schwerin-Görries auf der Maschine geschult worden war, nach Mannheim geflogen, wo sie durch Olt. von Buttlar von der IdFlieg abgenommen wurde. Wintgens erzielte bereits am 1. Juli 1915 gegen 18 Uhr knapp ostwärts Lunéville in 2.500 m Höhe seinen ersten Luftsieg gegen einen französische Morane-Saulnier-Parasol. Heftige Bodenabwehr hinderte Wintgens jedoch daran, den Absturz zu verfolgen und den Aufschlag auf französischem Gebiet zu beobachten. Am 4. Juli 1915 konnte Lt. Wintgens bei Schlucht in Lothringen ein weiteres französisches Flugzeug zur Landung zwingen, während der Pilot Oswald Boelcke mit seiner Albatros C.I ein Feindflugzeug so auszumanövrierte, dass sein Beobachter es mit MG-Feuer zum Absturz brachte.

Anton Fokker war inzwischen mit dem weiteren Eindecker-Piloten Lt. Parchau und den werksneuen Maschinen E.I 3/15 und 1/15 zum Hauptquartier des Deutschen Kronprinzen in Stenay geflogen, um die Maschinen dort persönlich vorzuführen. Der einsitzige Eindecker überzeugte als Kampfflugzeug nicht zuletzt dadurch, dass er bei gleichen Flugleistungen mehr Gewicht an Waffen und Munition zuladen konnte. Gezielt wurde nicht durch umständliches Hantieren des Beobachters (im Fliegerjargon “Franz“) an der Waffe unter gleichzeitiger Verständigung mit dem Flugzeugführer („Emil“), sondern durch Anvisieren des Feindes mit der ganzen Maschine durch den Piloten. Das ermöglichte auch den Angriff auf Feindflugzeuge, anstatt deren Bekämpfung ’’„auf der Flucht“’’. Hinzu kam das Überraschungsmoment, denn der Frontalangriff durch ein gegnerisches Kampfflugzeuges war alliierten Fliegern bisher noch ein unbekanntes Schreckensbild.

Am 16. Juli 1915 waren bereits elf Eindecker an der Front; sie operierten zunächst als Begleitschutz für die schwerfälligen B- und C-Flugzeuge der Feldfliegerabteilungen, die nun wieder ungehindert ihren Auftrag ausführen konnten. Obwohl den Fokkerpiloten aus Geheimhaltungsgründen das Überfliegen der Front verboten war hatten diese bis zum 1. August hatten bereits fünf Abschüsse erzielt, darunter war auch der erste Luftsieg des Lt. Max Immelmann von der FA 62. Am 9.8. hatte Wintgens bereits seinen dritten Gegner bei Gondrexange besiegt, am 19.8. schoss Oswald Boelcke seinen ersten Gegner ab. Immelmann und Boelcke erzielten bei der Schlacht in der Champagne weitere Abschüsse, während ihr Kamerad Wintgens in Lothringen aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht zum Zuge kam.

Hptm. Stenzel, Stofl bei der VI. Armee, zog einige Eindeckerpiloten zu einem "Kampf-Einsitzer-Kommando" (KEK) zusammengezogen. Im Verband und offensiv eingesetzt errangen die deutschen Kampfeindecker - von alliierter Seite als „Fokker-Plage“ bezeichnet - an ihrem Frontabschnitt bald die Luftüberlegenheit.

Als Ende 1915 immer öfter feindliche Geschwader in das Reichsgebiet einflogen und Bombardierungen durchführten, wurden die ersten Kampfstaffeln für den Heimatschutz aufgestellt. Da es den Alliierten bisher noch nicht gelungen war den Synchronisationsmechanismus nachzubauen, montierten sie MGs an den Flugzeugen so, dass sie über den Propeller hinweg oder seitlich an ihm vorbei schossen, oder verwendeten Druckpropellerflugzeuge mit freiem Schussfeld nach vorn.

Angesichts dieser schwierigen Situation griff Feldflugchef Thomsen eine Denkschrift von Oswald Boelcke auf, der die Aufstellung selbständig operierender Jägerstaffeln forderte, die über reine Begleitschutz- und Sicherungsaufträge hinausgehend systematisch Feindflugzeuge angreifen und abschießen sollten. Hptm. Haehnelt, Stofl der V. Armee bei Verdun, griff diesen Vorschlag auf, fasste alle verfügbaren Jagdflugzeuge in seinem Bereich zusammen und bildete daraus in Stärke von je 10-12 Eindeckern drei "Jagdgruppen", die eine in Sivry unter Leitung Boelckes, die beiden anderen in Avillers und Bantheville. Nach diesem Vorbild entstanden bei der Fliegerabteilung 32 in Berthincourt und der Fliegerabteilung 23 in Roupy weitere Jagdgruppen.

Die Eindecker hatten mit der Fokker E.IV mit 2 MG die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht, deren Produktion durch Engpässe bei Umlaufmotoren nicht weiter gesteigert werden. Lt. Immelmann, der das KEK 3 bei der Feldfliegerabteilung 9 führte, hatte sich versuchsweise gar ein drittes MG in seine E.IV montieren lassen, stürzte jedoch bei Sallaumines mit seiner Maschine am 16. Juni 1916 tödlich ab, vermutlich nachdem im Kampf durch Versagen den Synchronisationsgetriebes das eigene MG-Feuer seinen Propeller zersägt hatte. In der Entwicklung befanden jedoch sich neuartige Kampfdoppeldecker mit großer Feuerkraft durch ein zweites synchronisiertes MG und stärkeren Reihenmotoren von 160 bis 200 PS.

Boelcke erhielt die Erlaubnis, sich fronterfahrene Piloten aus verschiedenen Einheiten auszusuchen und stellte die Jagdstaffel (Jasta) 2 auf, der aus der Türkei zurückgekehrte Olt. Buddecke bildete aus dem Kampfeinsitzerkommando Vaux die Jasta 4. Zwischen dem 25. und 28. August 1916 starteten weitere fünf Jagdstaffeln, jeweils mit Kampfdoppeldeckern der Typen Albatros, Halberstadt und Fokker ausgerüstet. Nachdem die Kampfflieger zunächst noch einzeln aufstiegen und im „Pirschflug“ auf die Jagd nach feindlichen Maschinen gegangen waren, übte Boelcke mit seinen Piloten systematisch den Einsatz in geschlossener Formation, in Rotte, Kette, Schwarm und dem Staffelkeil, der sich bald als klassische Kampfformation für Jagdfliegerverbände herausbildete. Als er am 18. September 1916 die Staffel erstmals über Achiet-le-petit über dem Schlachtfeld der Somme in den Einsatz führte, meldete der Heeresbericht 10 Abschüsse. Der Heeresbericht vom 24. September 1916 meldete bereits 24 Abschüsse unter besonderer Nennung der Jagdflieger Buddecke, Höhndorf und auch Kurt Wintgens, der bereits am nächsten Tag nach 18 Luftsiegen fiel.

Die Jastas brachten weitere, noch erfolgreichere Jagdflieger hervor, darunter Freiherr Manfred von Richthofen mit 80, Ernst Udet mit 62 Luftsiegen, Erich Löwenhardt mit 53, Werner Voss mit 48, Fritz Rumey mit 45 sowie Bruno Loerzer und Rudolf Berthold mit 44, Paul Bäumer mit 43, Josef Jacobs mit 41 sowie Oswald Boelcke, Lothar von Richthofen und Franz Buchner mit 40 Luftsiegen. 61 deutsche Jagdflieger erhielten die höchste Kriegsauszeichnung "Pour-le-Mérite", 25 davon sollten noch während des Krieges fallen. Auch Oswald Boelcke, der als Lehrmeister in Theorie und Praxis die Einsatzgrundsätze der Jagdfliegerei herausgebildet hatte, fiel während eines Einsatzfluges am 28. Oktober 1916 dem tragischen Zusammenstoß mit der Maschine von Lt. Erwin Böhme, einem Staffelkameraden, zum Opfer. Diese Fliegerhelden dienten als Leitbilder in der Propaganda, die auf diese Weise auch noch im Zeitalter der Massen- und Materialschlachten den Mythos des Kriegshelden nutzen konnte. Skeptisch beschrieb Richthofen in seinem 1917 erschienen Buch „Der rote Kampfflieger“ den publizistischen Aufwand um seine Person und wehrte sich dagegen, „als Pensionär meines Ruhmes“ vom Fronteinsatz freigestellt zu werden, während „der arme Kerl im Schützengraben weiter seine Pflicht tun muss“.

Der „Rote Kampfflieger“ Manfred von Richthofen, mit 80 Luftsiegen der erfolgreichste Jagdflieger des ersten Weltkrieges, fiel im April 1918 und wurde von den Alliierten mit allen militärischen Ehren beigesetzt.

Dessen Bruder Lothar von Richthofen erzielte 40 Abschüsse und überlebte den Krieg, kam aber 1922 bei einem Flugzeugunfall ums Leben.

Oswald Boelcke, gefallen Oktober 1916, gilt noch heute als Lehrmeister der deutschen Jagdflieger.

Max Immelmann, als "Adler von Lille" einer der ersten deutschen Jagdflieger, gefallen im Sommer 1916.

Ernst Udet, mit 62 Luftsiegen erfolgreichster Jagdflieger nach Manfred von Richthofen, nahm sich im 2. Weltkrieg als Generalluftzeugmeister das Leben.

Erich Löwenhardt, 54. Luftsiege, stürzte im August 1918 zu Tode, als sich nach dem Absprung aus seinem abstürzenden Flugzeug sein Fallschirm nicht öffnete.

Auch Fritz Rumey, 45. Luftsiege, stürzte am 24.9.1918 tödlich ab, weil auch sein Fallschirm nicht öffnete.

Der Mainzer Julius Buckler, 36 Luftsiege, erhielt das Verwundetenabzeichen in Gold, überlebte trotz schwerer Verwundungen beide Kriege und starb 1960 in Bonn.

Die deutschen Jagdflieger blieben lange Zeit den alliierten Fliegern technisch und taktisch überlegen; insbesondere die Briten mit ihren Druckpropeller-Flugzeugen wie der Royal Aircraft Factory F.E.8 oder der Airco D.H.2 - von deutschen Kampffliegern summarisch als "Vickers-Gitterrümpfe" bezeichnet -, und die veralteten B.E.2, fielen den deutschen Jagdfliegern reihenweise zum Opfer: Allein am 9. März 1917 brachte Richthofens Jasta 11 einen ganzen Verband von F.E.8 „Gitterrümpfen" zum Absturz, am 23. April 1917 wurden 20 gegnerische Flugzeuge, am 24. April 19 Feindmaschinen abgeschossen; die Verluste erreichten im "Bloody April" 1917 ihren Höhepunkt. Die deutsche Luftüberlegenheit wirkte sich nun schlachtentscheidend aus: Der Rückzug in die Siegfriedlinie im Rahmen einer geplanten Frontverkürzung zwischen Arras und Soissons kam teilweise einer französisch-britischen Offensive zuvor. Diese lief sich sich unter schweren Verlusten im Niemandsland tot und musste im Mai 1917 eingestellt werden musste, unter anderem weil die alliierte Seite aufgrund der Bedrohung durch deutsche Jagdflieger keine hinreichende Luftaufklärung durchführen, Verbindung zu den eigenen Angriffsverbänden halten und diesen keine ausreichende Luftnahunterstützung geben konnte.

Um durch massiven Jägereinsatz kurzfristig die Luftüberlegenheit zu erringen wurde 1917 aus den vier Jastas 4, 6, 10 und 11 das erste Jagdgeschwader (JG) "Richthofen" gebildet und an die Schwerpunkte der Westfront geworfen. Im geschlossenen Verband erkämpften deren rot bemalte Albatrosjäger über den Schützengräben die Herrschaft in der Luft. Je nach Lage wurden daraufhin lagebedingt weitere Jastas zu „Jagdgruppen“ zusammengefasst, bei denen erfahrene „Jagdgruppenführer“ zeitlich und räumlich begrenzt an einem bestimmten Frontabschnitt kommandierten, allerdings ohne selbst die Verbände in der Luft zu führen.

Ende 1917 war es zwar gelungen, die Stärke der Jagdfliegerverbände deutlich zu erhöhen, trotzdem zeichnete sich die alliierte Kräfteüberlegenheit immer mehr ab. In besonderen Schwerpunkten wurde die Zahl der Maschinen pro Jasta von 14 auf 18 erhöht. Zu diesem Zeitpunkt waren im Einsatz:

Jasta Führer Jasta Führer Jasta Führer

Westfront    

1 Olt. Kummetz 2 Boelcke Lt. von Bülow-Bothkamp 3 Olt. Kohze

4 (JG 1) Olt. von Döring 5 Hptm. Flashaar 6 Olt. Reinhard

7 Lt. Jacobs 8  9 Olt. Kurt Student

10 (JG 1) Lt. Klein 11 (JG 1) Lt. Lothar v. Richthofen 12 Olt. Blumenbach

13 Lt. Güttler 14 Lt. Werner 15 Lt. Raben

16b Lt. Geigl 17 Hptm. Frhr. v. Esebeck 18 Hptm. Buddecke

19 Lt. Göttsch 20 Lt. Raven von Barnekow 21s Olt. Oscar v. Boenigk

22 Lt. Lenz 23b Lt. Kissenberth 24 Lt. Kroll

26 Lt. Loerzer 27 Lt. Göring 28w Lt. Thuy

29 Olt. Schmidt 30 Lt. Bethge 31 Olt. Viehweger

32b Olt. v. Schleich 33 Lt. von Schoenebeck 34b Olt. Greim

35b Olt. Justinus 36 Lt. Bongartz 37 Lt. Udet

39 Olt. Loeser 40 Lt. King 41 Lt. Höhn

42 Olt. Odebrett 43 Lt. Flecken 44 Lt. Lotz

45 Lt. Rolfes 46 Lt. Matthaei 47w

48 Lt. Küppers 49 Lt. Ray 50 Lt. Arntzen

51 Olt. Graudert   

Mazedonien    

25 Hptm. Burckhardt 38 Olt. Grasshoff 

Palästina (Asien-Korps)    

55 (1F) Hptm. Walz   

1918 wurden weitere Jagdgeschwader gebildet: Das JG 2 mit den Jastas 12, 13, 15 und 19, das JG 3 mit den Jastas 26, 27, 36 und schließlich das JG 4.

Mit ihren stets weiter perfektionierten Jagdflugzeuge erreichten die deutschen Jagdflieger immer höhere Abschusszahlen, doch die alliierte Kräfteüberlegenheit und die Verluste auch an unersetzlichen erfahrenen Piloten stiegen. Am 15. März 1918 traf die Fliegertruppe der Tod des Geschwaderkommandeurs Hptm. Ritter von Tutschek, dessen Nachfolger wurde der kriegsversehrte, einarmige Hptm. Rudolf Berthold wurde. Danach traf der Tod Manfred von Richthofens am 21. April 1918 Heer und Heimat als Schock. Richthofens Leichnam wurde von den kanadischen Truppen mit militärischen Ehren bestattet: Ein Beweis für das ritterliche Verhalten, das man gegenüber dem Gegner im Luftkampf an den Tag legte.

Infanterie- und Schlachtflieger

Auch alle Zweisitzer waren inzwischen mit 2 MGs bestückt - nach vorn einem starren, synchronisierten MG für den Piloten und nach hinten einem beweglichen MG für den Beobachter. Stärkere Motoren erlaubten auch hier größere Zuladung an Bomben oder Ausrüstung und größere Reichweite. Mit diesen Maschinen wurden über Verdun erstmals massiv Kampfstaffeln und -geschwader für taktische Bombenflüge eingesetzt und verschafften damit der Infanterie wesentliche Feuerunterstützung. So griff am 24. April 1917 die Schutzstaffel 7 unter Hptm. Zohrer, deren Kernauftrag eigentlich in Begleitschutz für Aufklärer und Bomber lag, mit den Bordwaffen seiner Maschinen in die Gefechte der Bodentruppen ein und verhalf dem deutschen Gegenangriff bei Gravelle durch Niederhalten gegnerischer Artillerie zum Erfolg. Derartige Erfahrungen führten dazu, dass der Ruf nach direkter Luftnahunterstützung immer größer wurde, bildete man nach dem Vorbild der Jagdstaffeln auch Schutz-, später Schlachtstaffeln, die mit leichten, später auch gepanzerten, zweisitzigen Kampfflugzeugen direkt in die Bodenkämpfe eingriffen. Da die Infanterie anstatt frontaler Massenangriffe und breiter Schützengräben immer mehr zur Stoßtrupp- und Stützpunkt-Taktik bei beweglicher Gefechtsführung überging, kam der Verbindung und Zusammenarbeit zwischen Infanterie und Schlachtflieger immer größere Bedeutung zu. Fliegerschützen griffen mit MG und Handgranate in die die Bodenkämpfe ein, warfen Meldungen ab und versorgten ab Sommer 1918 einzelne Stoßtrupps sogar mit Trinkwasser-, später auch mit Proviantbomben.

Artillerie- und Aufklärungsflieger

Bereits im August 1914 gewannen Meldungen deutscher Aufklärungsflieger beim Wettlauf an die Marne und besonders Aufsehen erregend bei der Schlacht bei Tannenberg große Bedeutung bei der Operationsführung. Hier hatte eine deutsche Flugzeugbesatzung den überraschenden Anmarsch feindlicher Reservekräfte festgestellt, war daraufhin unmittelbar neben dem Armeegefechtsstand gelandet, um diese Eilnachricht zu überbringen und hatte damit entscheidend zum Sieg über die russische 2. Armee beigetragen.

Neben der Gefechtsfeldaufklärung orteten Luftbeobachter Feindziele und leiteten das Einschießen über Signalzeichen, was jedoch klare und unmissverständliche Zeichengebung und direkte Sichtverbindung zwischen Bodenstation und Flugzeug bzw. Fesselballon erforderte. Man verständigte sich durch Auslegen farbiger Tüchern am Boden und Abfeuern farbiger Leuchtpatronen in der Luft, die oft aber nur schwer auszumachen waren. Ab 1915 wurde durch Funk-Telegrafie die Feuerleitung aus Flugzeug oder Fesselballonen Luftschiffertruppe wesentlich vereinfacht. Frontversuche hatten gezeigt, dass die Funkreichweise aus dem Flugzeug zwischen 30 und 42 km betrug; im Februar 1915 begann das Funkerlehrkommando in Döberitz daher, einsatztechnisch die Funk-Telegrafie zwischen Flugzeug und Bodenstation mit neuen FT-Geräten von Huth und Telefunken zu erproben. Im März erprobten bereits drei Fliegerabteilungen die neuen Einschießverfahren aus der Luft, funkten deren Koordinaten an die Batteriestellungen und korrigierten die Trefferlage per FT-Sendegerät, zunächst noch ohne Empfangsteil. Die Verfahren wurden weiter verbessert und die Entwicklung leichterer Geräte ermöglichte nun auch den Einbau von FT-Sende- und Empfangsstationen in das Flugzeug. bereits Juni 1915 gelang ein Feindflug, bei dem zwei Flugzeuge miteinander und mit der Bodenstation Verbindung hielten, 1916 wurde FT erstmals bei einer Lehrvorführung in Geschwaderflug durchgeführt.

Neu aufgestellte Artillerie-Fliegerabteilungen (AFlA) wurden den Korpsartillerieführern unterstellt und von diesen oft aber bis auf Divisionsebene verteilt. Diese AFlA waren mit zunächst nur über vier B- oder C-Flugzeugen mit eingebauten FT-Geräten ausgestattet, jede Abteilung erhielt zudem 2 FT-Geräte als Boden-Empfangsstation. Als Artilleriebeobachter wurden bevorzugt ausgebildete Artillerieoffiziere verwendet, die als Beobachter aus der Luft das eigene Artilleriefeuer leiteten, aber auch allgemeine Aufklärungseinsätze flogen. Da als Flugzeugführer auch Unteroffiziere und Mannschaften werden konnten, wurden weitere Piloten für den Aufbau anderer Einheiten oder die Jagdfliegerei gewonnen

Die Aufklärungsflugzeuge, 1916 wegen der immer stärkeren Flugabwehr bereits in Höhen von über 4.000 m operierend, lieferten mit hoch auflösenden Kameras und später auch Reihenbildnern wichtige Erkenntnisse bis tief aus dem Hinterland des Feindes. Ganze Frontabschnitte wurden systematisch zu fotografiert; bei den Armeeoberkommandos entstanden Stabsbild-Abteilungen mit Labor-, Instandsetzungs- und Archiveinrichtungen, die ihnen zugeordneten Fliegerabteilungen erhielten Flugzeuge mit Reihenbildkameras zur systematischen strategischen Aufklärung und Kartierung des gegnerischen Stellungs- und Etappenraumes und Funkgeräte meist für vier ihrer sechs Flugzeuge. Von den Firmen Zeiss, Görz, Ernemann und Mester entwickelte spezielle Reihenbildkameras mit großer Brennweite wurden senkrecht aufgehängt in die Maschinen eingebaut. Durch stereoskopische Aufnahmetechniken entstanden räumlich dimensionierte Bildaufnahmen, die Vermessungstechniker und Kartographen in entsprechend gefertigte Frontkarten für die Stäbe umsetzten.

Bombenflieger

Für strategische, vor allem weitreichende Bombenflüge stützten sich Heeres- und Marineleitung zunächst auf Zeppeline, eigenständige Bomberformationen oder Bombenflugzeuge wie in der russischen oder französischen Fliegertruppe existierten nicht. Es kam lediglich zu spektakulären Einzelaktionen, als z.B. Lt. von Hiddessen von Bord seiner "Taube" am 13. August 1914 einige Bomben auf Paris oder Günter von Plüschow im fernen Tsingtau umgebaute Granaten auf die japanischen Belagerungskräfte schleuderten.

Ende des Jahres 1914 jedoch warfen deutsche Seeflieger erstmals Bomben auf Dover, die ersten Zeppelinangriffe auf England wurden vorbereitet und unter der Tarnbezeichnung "Brieftaubenabteilung Ostende" (BAO) entstand eine erste Formation mit "Kampfflugzeugen", d.h. zwei- bis dreisitzigen, zum Teil zweimotorischen Maschinen mit MG oder Bordkanone und Bombenzuladung. Nach derem ersten nächtlichen Geschwaderangriff im Januar 1915 auf Dünkirchen wurde die BAO auf sechs Abteilungen verstärkt und an die Ostfront verlegt, wo sie bei der Durchbruchsschlacht von Tarnow-Gorlice operierte. Als zweites Geschwadfer wurde die "Brieftaubenabteilung Metz" (BAM) geschaffen. Als Eliteverbände geplant für Aufklärungs-, Bomber- und Luftkampfeinsätze übten diese Formationen erstmals systematisch Aufstieg, Sammeln, Flug und Einsatz im taktischen Verbund bis zur Geschwadergröße, dazu Nachteinsätze, gezielten Bombenwurf und Luftkampf. BAO und BAM verfügten über eigene Bahnwaggons um schnell an verschiedene, bereits vorbereitete und mit Anschlussgleisen versehene Einsatzflugplätze verlegen zu können.

Aus BAO und BAM wurden im Dezember 1915 in die neuen Kampfgeschwader der OHL (Kagohl) 1 und 2 zu je sechs Staffeln mit je sechs Flugzeugen aufgestellt. Die Kampfflieger hatten als Jagdflieger ’’„die feindlichen Kampfgeschwader aufzusuchen und zu schlagen“ und als Bomber durch „Massenangriffe mit Bombenwurf verheerend zu wirken.“’’ Bald zeigte sich, dass die schweren, langsamen Kampfflugzeuge zum Luftkampf ungeeignet oder sogar dem Gegner unterlegen waren. Die zunächst geplante Aufstellung der schweren Fliegerabteilungen 101-103 wurde aufgegeben, stattdessen sollten die Kagohl 3 - 5 bis April 1916 einsatzbereit werden. Diese Verbände waren zur raschen Eisenbahnverlegung vorbereitet und konnten für Bombeneinsätze an Frontschwerpunkten eingesetzt werden.

Angesichts der gegnerischen Luftüberlegenheit im Frühjahr 1916 waren die Kampfgeschwader immer mehr gezwungen, „Sperre“ zu fliegen. Den Staffeln wurden dazu bestimmte Sektoren zugewiesen, in denen sie das Eindringen gegnerischer Flieger in den eigenen Luftraum zu verhindern hatten. Da die Alarmierung aufgrund der unzureichenden Nachrichtenverbindungen viel zu lange dauerte, um vom Boden aus startend ein bereits in kriegsmäßiger Höhe operierendes Geschwader angreifen zu können, hatten die Einheiten „nach Dienstplan“ in zugewiesene Frontabschnitten mit Kampfflugzeugen zu patrouillieren. Diese wenig erfolgreiche und praxisfremde Maßnahme führte zur entsprechender Verzettelung und sinnloser Kräftevergeudung: Die viel zu langsamen, zu wenig steigfähigen und zu wenig wendigen C-Flugzeuge der Kampfstaffeln waren als Jagdflugzeuge kaum zu verwenden. Hinzu kam, dass aufgrund der alliierten Luftüberlegenheit vor allem im Verlauf der Somme-Schlacht ab Sommer 1916 die Kampfflieger als Begleitschutz für Aufklärungs- und Artillerieflieger eingesetzt wurden und daraufhin die Kampfgeschwader (Kagohl) 3, 5, 6 und 7 und drei selbständige Kampfstaffeln aufgelöst und in 27 Schutzstaffeln für Begleitschutzaufgaben umgegliedert wurden. Lediglich der Umbildung noch der verbliebenen Kampfgeschwader zu Schutzstaffeln konnte sich der Kogenluft erfolgreich widersetzen.

Angesichts der Tatsache, dass die bisher als strategische Bomberflotte operierenden Zeppeline immer höhere Verluste auf ihren Raids verzeichneten, wurden die verbliebenen Schutzstaffeln im Frühjahr 1917 zu Bombengeschwadern der obersten Heeresleitung (Bogohl) umgebildet, darunter das in der Sommeschlacht dezimierte Bogohl 1 unter Hptm. Kastner, das sich danach an der Ostfront und schließlich in Mazedonien hervorragend bewährte, das Bogohl 2 unter Hptm. Kastner-Kirdorf, das an der Ostfront kämpfte, und das mit 6 Staffeln doppelt so starke Bogohl 3, das unter Hptm Brandenburg von Gontrode bei Gent, das als „England-Geschwader“ Langstreckeneinsätze gegen die britische Insel fliegen sollte. Der erste Bombereinsatz gegen England fand Ende Mai 1917 mit 22 Flugzeugen gegen Folkestone statt und tötete 95 Menschen. Vorerst noch aufgrund widriger Wetterbedingungen am Boden gehalten, startete Bogohl 3 erst am 13. Juni 1917 seinen ersten Einsatz gegen London; der 15minütige Bombardement forderte 162 Tote unter der Bevölkerung. Alle 18 Bombenflugzeuge kehrten wohlbehalten vom Einsatz zurück, von den über 90 aufgestiegenen Abfangjägern wurde einer abgeschossen. Erst als am 7. Juli 1917 über 100 Abfangjäger gegen die 22 anfliegenden Gothas aufstiegen, wurde eines der Großflugzeuge zum Absturz gebracht und drei beschädigt, während deren Bordschützen zwei Jagdflugzeuge abschossen, und als moderne Sopwith Camels die Abfangstaffeln verstärkten, musste das Englandgeschwader auf Nachtangriffe umstellen.

Die Kagohl 3, 5 und 6 wurden wieder aufgestellt, dazu kam das Kagohl 7 unter Führung von Hptm. Hermann Köhl. Die Riesenflugzeugabteilungen 500 und 501 waren bereits 1916 in Alt-Auz/Kurland in die Fronterprobung gegangen. Diese verstärkten ab Mitte September die Großflugzeuge mit ihren gewaltigen viermotorigen Zeppelin-Staaken Riesenflugzeugen.

Ende 1917 hatten die Briten den Schutz ihrer Hauptstadt mit Flak und Abwehrflugzeugen wesentlich verstärkt und 1918 einen 80 km breiten Sperrballongürtel um London gezogen. Nachdem beim Nachtangriff vom 28. auf den 29. Januar 1918 ein Großflugzeug abgestürzt und vier weitere durch Bruchlandungen in Belgien beschädigt worden waren, wurden die England-Angriffe eingestellt und die Flugzeuge zur taktischen Luftunterstützung an der Front herangezogen.

Die Riesenflugzeuge flogen nun allein gegen London: Am 16. February warf eines der vier Riesenflugzeuge erstmals eine 1.000 kg-Bombe ab, wobei ein Flügel des Krankenhauses in Chelsea zerstört wurde. Eines der Riesenflugzeuge kollidierte mit einer Ballonsperre und stürzte 1.000 m in die Tiefe, befor der Pilot die Maschine doch noch abfangen konnte. In der nächsten Nacht traf ein Volltreffer eines Riesenflugzeugs den St. Pancras Bahnhof.

Der letzte Angriff der Riesen fand in der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 1918 statt, noch einmal begleitet von 38 Großflugzeugen, von denen sechs von Abfangjägern und Flak abgeschossen wurden.

Die Raids der Zeppeline, der Groß- und Riesenflugzeuge von Armee und Marine gegen Ziele im tiefen Hinterland wie London und Paris banden erhebliche Abwehrkräfte und versetzten die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Gegen Paris wurden 2 Luftschiffangriffe und 44 Fliegerangriffe dokumentiert; nach französischen Angaben kamen dabei 278 Menschen ums Leben, 636 wurden verletzt. Auf englische Ziele wurden bis Kriegsende 27 Geschwaderangriffe geführt und 111.935 kg Bomben abgeworfen. 836 Menschen kamen dabei ums Leben, 1.965 wurden verletzt. Häufige Fliegeralarme führten zudem zu spürbaren Produktionsausfällen in der Rüstungsindustrie, außerdem wurde der Gegner gezwungen, wesentliche Kräfte zum Heimatschutz von der Front abzuziehen: 1916 waren in England bereits 11 Squadrons und 1 Reserve-Squadron eingesetzt, im Herbst 1918 war deren Zahl auf 6 Geschwader mit 16 Squadrons angestiegen, 576 Offizieren und 3.548 Unteroffizieren und Mannschaften waren zur Abwehr deutscher Bomberangriffe eingesetzt. Dazu kamen 480 Ballonabwehrkanonen, 706 Scheinwerfer und 245 Horchapparate.

Flugschulen, Ausbildungseinrichtungen und Spezialeinheiten

Der ständige Bedarf an neuen Flugzeugbesatzungen erforderte den Aufbau umfangreicher Schul- und Ausbildungseinrichtungen. Neben den den Flugzeugfabriken angegliederten Flugschulen wurde nun bei jeder Fliegerersatzabteilung eine Militärfliegerschule aufgebaut; die Kapazität im Oktober 1915 betrug bereits 2.100 Ausbildungsplätze für Flugschüler. Eine Geschwaderschule bildete von Piloten und Fliegerschützen aus, die Artillerieschule Jüterbog richtete Beobachterlehrgänge in Zielortung und Feuerleitung ein, in Döberitz erfolgte die Ausbildung von Fliegerfunkpersonal. Bei den Firmen Daimler-Benz und Oberursel lernten die Monteure, Schweißer- und Spleisskurse fanden in Großenhain, weitere Spezialistenlehrgänge bei Bosch statt.

Ein „Bauausschuss der Fliegertruppen“ kümmerte sich mit Hilfe fronterfahrener Offiziere um Erkundung, Auf- und Ausbau der Frontflugplätze.

Der Armeeflugpark 1 in Tergnier betrieb als Versuchs- und Übungsflugpark West der OHL neben der Ausbildung von Flugzeugführern und Beobachtern Truppenerprobungen und -versuche im Vorfeld der Fronterprobung, gefolgt vom „Versuchs- und Übungspark Ost der OHL“ in Polen.

Ausbildungs- und Ausrüstungshilfe für die Verbündeten

Zum Ausbau der Fliegertruppe kam Ausbildungs- und Ausrüstungshilfe für die Verbündeten, insbesondere der Türkei. Bereits 1915 war Lt. Buddecke von der FA 23 mit seinem Fokker in die Türkei in Marsch gesetzt, worden um an der Gallipoli-Front Jagdeinsätze zu fliegen. Hauptmann Serno wurde Anfang 1916 nach Konstantinopel abkommandiert, um als Feldflugchef den Aufbau der osmanischen Fliegertruppe nach deutschem Vorbild zu organisieren. Im Rahmen der „Operation Pascha“ übernahm eine in Czernahevic stationierte Transportfliegerabteilung übernahm den Transport von technischem Material und Ersatzteilen nach Adrianopel, während die verstärkte Fliegerabteilung 300 das deutsch-türkische Expeditionskorps in Palästina unterstützte. Die dort kämpfende deutsch-türkische Heeresgruppe F wurde im Laufe des Krieges durch mehrere deutsche Feldfliegerabteilungen (300-305) und eine Jagdstaffel (Jasta F) verstärkt.

Nach gleichem Vorbild unterstützte ab Mai 1916 das Fliegerausbildungskommando in Sofia die bulgarischen Streitkräfte beim Aufbau ihrer Fliegertruppe nach deutschem Muster unterstützte.

Material und Bewaffnung

Eingesetzte Flugzeugtypen

Zu Beginn des Krieges verfügte die Fliegertruppe vor allem über die wegen ihrer vogelähnlichen Tragflächen als „Tauben“ bezeichnete Eindecker sowie über Rumpfdoppeldecker der Firmen Albatros, Aviatik, DFW), LVG und Otto. Nachdem sich bald die Überlegenheit insbesondere französischer Baumuster gegenüber den deutschen "Tauben" erwies, kopierten u. a. die Firmen Fokker und Pfalz kopierten u. a. die französischen Typen Morane-Saulnier LA und N, die als Fokker Fokker- oder Pfalz A.-Typen in den Einsatz gelangten.

Im Verlaufe des Krieges kam es zu einer Vielfalt von Flugzeugfabrikaten und -typen sowie nach Verwendungszweck unterschiedlichen Flugzeuggattungen. So verwendete die deutsche Fliegertruppe Jagdflugzeuge (u. a. von Albatros, Fokker, Siemens-Schuckert und Pfalz), Mehrzweckflugzeuge (z.B. von Albatros, Aviatik, Rumpler, AEG, LFG Roland, LVG und DFW), Infanterie- und Schlachtflugzeuge (u.a. Hannoversche Waggonfabrik, Junkers, Halberstadt), schwere Bombenflugzeuge (u. a. Gotha, Friedrichshafen) und Riesenflugzeuge (Zeppelin-Staaken, Siemens-Schuckert).

Das Idflieg-Klassifizierungssystem

Zur Klassifizierung dieser verschiedenen Flugzeuggattungen verwendete die Idflieg ein einheitliches System. Von den Gattungen wurden bis zum Jahr 1918 geliefert:

Kenngröße Gattung 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 Summe

A:  zweisitzige, unbewaffnete Eindecker (Schul- und Mehrzweckflugzeuge) 11 60 168 294 13 22   568

B:  zweisitzige, bewaffnete Doppeldecker (Schul- und Mehrzweckflugzeuge) 13 76 278 1.054 1.312 440 2.993 25 6.191

C:  zweisitzige, bewaffnete Doppeldecker (Aufklärungs- und Mehrzweckflugzeuge)     2.674 4.726 10337 7.319 25.056

CL:  leichte zweisitzige, bewaffnete Doppeldecker (Begleitjäger) bis 750 kg Leergewicht       k.A. k.A. k.A.

CLS:  Sonderfall: Nur Halberstadt CLS I, 1918        1 1

D:  einsitzige, bewaffnete Doppeldecker (Jagdflugzeuge)     1 2.129 4.945 5.132 12.207

Dr:  einsitzige, bewaffnete Dreidecker (Jagdflugzeuge)       335 1 336

E:  einsitzige, bewaffnete Eindecker (Jagdflugzeuge)     347 300  381 1.028

F:  (die ersten drei Flugzeuge des Dreideckers Fokker Dr.I)       3  3

G:  dreisitzige, bewaffnete Doppeldecke mit drei Motoren (Großflugzeuge)     185 465 589 89 2.028

GL:  dreisitzige, bewaffnete Doppeldecker mit zwei bis drei Motoren (leichte Großflugzeuge)       k.A. k.A. k.A.

J:  zweisitzige, bewaffnete und gepanzerte Infanterieflugzeuge       450 463 913

DJ:  Sonderfall: Nur AEG DJ I, 1918        

PE:  Sonderfall: Vorläufer von AEG DJ I        1 1

K:  (s. G.-Flugzeug)        

N:  zweisitzige, bewaffnete Doppeldecker (Nachtflugzeuge)      100 94 10 204

R:  bewaffnete Doppeldecker mit drei bis vier Motoren (Riesenflugzeug)        

Rs:  bewaffnetes Flugboot mit drei bis vier Motoren (nur Marine)        

S:  Sonderfall: Nur Ago S I [Schlachtflugzeug]        2 2

W:  Wasserflugzeug (Marine)        

Gesamt:   24 136 446 1.348 4.532 8.182 19.746 14.123 48.537

Auch die Marine hatte ihre Baumuster nach Typen ausdifferenziert:

B:  Bombenflugzeug ohne Bordwaffen

B FT:  Bombenflugzeug mit Sende-Funktelegraph

H FT:  Flugzeug mit Sende- und Empfangs-Funktelegraph

C:  bewaffneter Zweisitzer mit MG

C 2MG:  bewaffneter Zweisitzer mit 2 MG

C 3MG:  bewaffneter Zweisitzer mit 3 MG

C HFT; Flugzeug mit Sende- und Empfangs-Funktelegraph und MG

E; Einsitzer mit 1 bis 2 MG

ED; Einsitzer-Wasserflugzeug mit 1 bis 2 MG

T:  zweimotoriges Torpedoflugzeug

G:  zweimotoriges Bombenflugzeug

R:  mehrmotoriges Riesenflugzeug

Rs:  mehrmotoriges Riesenflugboot

Anforderungskriterien

Zu Beginn des Krieges setzte die deutsche Fliegertruppe zunächst vor allem auf die verschiedenen "Tauben"-Modelle unterschiedlicher Fabrikate; formschöne, "Apparate" mit vogelähnlichen Schwingen und stabilen Flugeigenschaften, aber wenig wendig, langsam und mit geringer Gipfelhöhe. Daneben standen in der Hauptsache Rumpfdoppeldecker der Firmen Albatros, LVG, Aviatik, DFW und Otto zur Verfügung. Alle zivilen Maschinen wurden requiriert und voreilig weitere 500 Tauben bei der Industrie bestellt.

Die zu Beginn des Krieges geltenden "kriegsmäßigen" Leistungsanforderungen

Einsatzhöhe 800 m, zu erreichen in 15 Minuten

Gipfelhöhe von 1.200 m

Geschwindigkeit von 90 bis 100 km

Flugdauer von 4 Stunden

erwiesen sich als völlig unzureichend, die langsamen „Tauben“ kaum noch verwendbar, Entwicklungsvorgaben für einen „leichten Typ Nr. II“ wurden vorgelegt, einen Zweisitzer, der 1.000 m Höhe in 5 Minuten steigen sollte. Die Geschwindigkeitsanforderung von 90 – 100 km/h blieb unverändert, da schneller fliegende Maschinen für nicht sicher steuerbar gehalten wurden.

Wie sehr die Anforderungskriterien an Flugzeuge hinsichtlich Einsatzhöhe, Geschwindigkeit und Nutzlast im Verlauf des Krieges gesteigert wurden veranschaulicht folgendes Bild:

Baujahr Motorleistung Flugzeugtyp Nutzlast Steiggeschwindigkeit Max. Geschwindigkeit

1914:  100 PS B 365 kg 1.000 m in 15 Min 90 - 100 km/h

1918:  260 PS C 435 kg 1.000 m in 2:18 Min 160 - 180 km/h

"     2.000 m in 4:18 Min

"     3.000 m in 8 Min

"     5.000 m in 21:30 Min

"     7.000 m in 50 Min

1918:  160 PS D 230 kg 1.000 m in 1:36 Min 220 km/h

"     2.000 m in 3:24 Min

"     3.000 m in 5:42 Min

"     5.000 m in 15:18 Min

"     7.000 m in 21:18 Min

Jagdflugzeuge (E-, D-, Dr.-Typen)

Einen Durchbruch in der Jagdfliegerei erzielte Deutschland 1915 mit den Kampfeindeckern mit synchronisiertem MG. Nachdem Anfang 1915 ein LVG E.I-Eindecker mit synchronisiertem MG auf dem Weg zur Fronterprobung zu Bruch gegangen war, griff die Firma Fokker die Idee auf und lieferte Jagdeindecker, die an der Front dringend benötigt wurden.

Kampfeinsitzer im Einsatz 1915/16

Fokker  E.I 56

Fokker  E.II 23

Fokker  E.III 258

Pfalz  E.I 74

Pfalz  E.II 80

Pfalz  E.III 20

Pfalz  E.IV 24

Pfalz  E.V 20

Pfalz  E.VI 20

Siemens-Schuckert  E.I 20

Siemens-Schuckert  E.III 6

Gesamt   641

Behaupteten bis Anfang 1916 vor allem Fokker-Eindecker im Luftkampf den Himmel, so tauchte mit den ersten französischen Nieuport 17 jedoch ein neuartiger gefährlicher Gegner auf, der den deutschen Eindeckern klar überlegen war. Eilig wurden Firmen wie Euler, Albatros, Fokker und Siemens-Schuckert Beutemaschinen zur Verfügung gestellt, um der neuen Bedrohung entsprechend begegnen zu können. Während die Euler D.I und die Siemens-Schuckert D.I fast reine "Nieuport-Kopien" waren, gingen Albatros und Fokker neue Wege. Bis Ende 1917 dominierten daraufhin Albatros-Jägern in den deutschen Jagdstaffeln, nur wenige "Haifischen", Halberstadt- und Fokker-Doppeldecker kamen an die Front.

Nachdem bereits Anfang 1917 mit der französischen SPAD S.VII und den britischen Sopwith Pups und Triplanes ebenbürtige und Mitte des Jahres mit der SPAD S.XIII, der Sopwith Camel sowie der S.E.5 überlegene alliierte Jäger auftauchten, gerieten die deutschen Flieger erneut in die Defensive; zwar brachte die Idflieg eine leistungsgesteigerte Albatros des Typs D.V an die Front, aber die in gewaltigen Stückzahlen georderte Maschine war der stärkeren Motorisierung nicht mehr gewachsen, neigte bei voller Kampfbelastung zu Unterflügelbrüchen - ein Risiko, dass schon bei der Albatros D.III aufgetaucht war - und musste nach mehreren tödlichen Unfällen sicherheitstechnisch überarbeitet werden.

Einzige Alternative war neben der von bayerischen Staffeln verwendeten Pfalz D.III nun der bekannte Dreidecker, den Fokker ab Herbst 1917 in begrenzter Stückzahl lieferte. Anton Fokker hatte bei einem Besuch bei der Jasta 11 Ende April 1917 einen Luftkampf mit mit britischen Sopwith Triplanes beobachtet und eine Beutemaschine begutachtet. Daraufhin gab er seinem Chefkonstrukteur Platz sofort den Auftrag, einen Dreidecker mit Rotationsmotor zu entwickeln. Der Ingenieur musste angesichts des revolutionären Dreideckerkonzepts zunächst zahlreiche technische Probleme lösen, doch im August 1917 stand die erste Maschine zur Erprobung bereit, zwei weitere gingen an die Kampfflieger von Richthofen und Werner Voss, danach wurde das JG 1 mit Dreideckern ausgestattet; diese mussten jedoch nach zwei tragischen Unfällen durch Flügelbruch gesperrt und statisch verstärkt werden.

Im Dezember 1917 tauchten nach technischer Überarbeitung die Dreidecker wieder an der Front auf, ihre militärische Bedeutung blieb jedoch hinter ihrem spektakulärem Ruf zurück. Lt. Krefft, Technischer Offizier im Geschwader Richthofens, hatte indessen einen Wettbewerb gefordert, bei dem die Prototypen der verschiedenen Flugzeugfirmen kriegsmäßig durch erfahrene Frontflieger getestet werden sollten. Ende Januar 1918 kam es zu einem Testwettbewerb in Adlershof, wobei erneut eine Fokker, der Doppeldecker Fokker D.VII, von den Piloten als bestes Kampfflugzeug ausgewählt wurde. Ende April, die deutsche Frühjahrsoffensive hatte ihren Höhepunkt erreicht, kam die D.VII an die Front und erwies bereits bei ihrer Feuertaufe im Mai über der Aisne ihre enormen Gefechtseigenschaften. Diese Maschine galt als besonders stabil und belastbar; ihre feste Bauweise mit den breiteren selbst tragenden Flügeln ermöglichte sogar den Verzicht auf die übliche komplizierte Verspannung durch Kabel und Stahlbänder zwischen den Tragflächen. Die D.VII wurde nun zum deutschen Standardjäger für den letzten Kriegsmonate, ab Sommer 1918 begleitet vom Eindecker D.VIII sowie einigen Siemens-Schuckert D.III/IV, Pfalz D.XII und LFG Roland D.VI. Bemerkenswert ist die kurz vor Kriegsende erschienene Junkers D.I, der als Tiefdecker aus Ganzmetall richtungsweisend für den späteren Flugzeugbau werden sollte.

Aufklärungs- und Mehrzweckflugzeuge (C-Typen)

Auch die C-Flugzeuge wurden anforderungsgerecht weiterentwickelt. Eine fast unübersehbare Typenvielfalt zahlreicher Hersteller gelangte in den Einsatz, vor allem der Firmen AEG, Aviatik, DFW, LVG und Albatros. Die Rumpler C-Flugzeuge, darunter vor allem die C.VII, bewährten sich als Höhenaufklärer. Als Infanterieflieger zeichnete sich 1915/16 die vor allem der den Albatros-Jägern nicht unähnliche Roland "Walfisch" aus: Robust, wendig, schnell und, wie der britische Kampfflieger Albert Ball schrieb, "das beste deutsche Flugzeug, es feuert nach vorn und hinten und kann nur von unten erfolgreich bekämpft werden." Zudem ging man 1916 dazu über, den bunten Flugzeugpark der Flugzeugparks mit den an die angeschlossenen Fliegerabteilungen stärker zu vereinheitlichen und damit technisch auf einen Stand zu bringen. Die letzten A-Flugzeuge der Artilleriefliegerabteilungen und ausgesonderte nicht mehr fronttaugliche C-Flugzeuge zu Schulungszwecken abzuschieben.

Schutz- und Schlachtflugzeuge (CL-, CLS, J-, DJ-Typen)

Als im November 1917 die Schlacht bei Cambrai tobte griffen mit großem Erfolg neue, leichter gebaute Infanterieflugzeuge in die Bodenkämpfe ein: Die CL-Typen. Ursprünglich als leichtere Zweisitzer für Aufklärung und Luftkampf konzipiert erwiesen sie ihren Gefechtswert bei der unmittelbaren Unterstützung der Infanterie als "Schlachtflugzeuge", darunter die Typen Hannover CL.III, Halberstadt CL.II und die gepanzerten Albatros und AEG J.I. Besonders bemerkenswert waren die "Blechesel" Junkers J.I und die gegen Kriegsende auftauchende CL.I, beide ganz aus Metall und daher besonders beschussfest.

DFW arbeitete am Entwurf eines neuen Großbombers, während Gotha das Konzept eines leichteren Bombers (GL-Flugzeug) verfolgte. Sablatnik, Albatros und AEG entwickelten dagegen aus den C-Flugzeugen einsatzreife Nachtbomber (N-Flugzeuge).

Groß- und Riesenflugzeuge (G- und R-Typen)

Inzwischen waren auch die Groß- und Riesenflugzeuge zur Frontreife gelangt. Seit Anfang 1915 unternahm man mit AEG- und Gotha-Großflugzeugen erste Langstreckeneinsätze. Am 1. Oktober 1915 waren 25, bis zum 1. Februar 1916 36 Großflugzeuge geliefert worden, die von zwei zwischen den Tragflächen angebrachten Motoren mit einer Stärke von 150, später bis zu 260 PS-Stärke angetrieben wurden und bei einer Geschwindigkeit von 140 bis 160 km/h bei einer Flugzeit von 4 bis 8 Stunden bis zu 2.000 kg Bomben ins Ziel tragen konnten. Die Bewaffnung bestand darüber hinaus aus bis zu 4 MG; neben Flugzeugführer und Beobachter waren 1-2 Fliegerschützen mit an Bord.

Der Bau von viermotorigen Riesen- oder R-Flugzeugen folgte einer Idee, die bereits vor dem Krieg von dem Flieger Helmuth Hirth mit den Zeppelinwerken am Bodensee und der Firma Bosch in Stuttgart konzipiert worden war und deren Konstruktion im Jahre 1915 durch die Firmen Versuchsanstalt Gotha Ost, Siemens-Schuckert und Linke-Hofmann aufgenommen wurde. 1917 kamen die viermotorigen Zeppelin-Riesenflugzeuge hinzu. Wie bei den G-Flugzeugen waren bei einigen Typen die Triebwerke dezentral in zwei Motorgondeln zwischen den Tragflächen angebracht, bei denen allerdings zwei Motoren in Tandemform eingebaut waren. Dazu wurde ein zusätzlicher Stand für den Motorwart in der Gondel eingerichtet. Zum Teil brachte man sie aber auch im Rumpf unter, von wo die Kraftübertragung auf die außerhalb eingesetzten Propeller erfolgte, um während des Fluges eine bessere Wartung durch die Besatzung zu ermöglichen. Seit Anfang 1916 wurden die ersten Riesenflugzeuge zur Fronterprobung an die beiden in Alt-Auz an der Ostfront operierenden Riesenflugzeugabteilungen geliefert. Ab 1917 flogen Riesenflugzeuge als gewaltige Giganten mit über 40 m Spannweite und bis zu 2.000 kg Bombenlast in den Geschwadern der Großflugzeuge bei deren nächtlichen Missionen mit.

Die Marine trieb die Entwicklung von Riesenflugbooten voran und konnte erstmals Torpedoflugzeuge in den Einsatz bringen. Im Herbst 1917 fiel das russische Kriegsschiff „Slawa“ dem Angriff eines Torpedoflugzeugs bei Oesel zum Opfer.

Seeflugzeuge

In den Seeflugzeugstationen der Marine wurden Wasserflugzeuge der Firmen Flugzeugbau Friedrichshafen, Gotha, Rumpler, Albatros, Hansa-Brandenburg und Sablatnig eingesetzt, auf den Landflugstationen dienten im wesentlichen die gleichen Baumuster wie im Heer.

Flugzeugmotoren

An Motoren wurde während des Krieges geliefert

Zeit Standmotoren Umlaufmotoren Summe

August bis Dezember 1914:  748 100 848

Januar bis Dezember 1915:  4.544 493 5.037

Januar bis Dezember 1916:  6.930 892 7.822

Januar bis Dezember 1917:  10.364 836 11.200

Januar bis Dezember 1918:  13.757 1.785 15.542

Gesamt:  36.343 4.106 40.449

Waffen und Munition

Da sich die wassergekühlten Infanteriemaschinengewehre als zu schwer und unhandlich für den Einsatz im Flugzeug erwiesen - die Entwicklung leichterer Maschinenwaffen war versäumt worden - dienten zunächst Handwaffen und Selbstladegewehre als Selbstverteidigung gegen Flugzeuge. Erst ab 1915 wurden MGs in die Frontflugzeuge eingebaut. Standard-Defensivwaffe neben dem anfangs ebenfalls gelieferten Bergmann-Maschinengewehre-MG (lMG 15) später das luftgekühlte Parabellum-MG, das im Luftkampf mit seinem 500 Schuss-Trommelmagazin und einer Feuerrate von 600 Schuss pro Minute dem alliierten Lewis-MG mit einer 40-Schuss-Munitionstrommel taktisch überlegen war. Als Frontal-MG kam das von den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM)in Spandau produzierte und von den Alliierten daher bald als "Spandau-MG" bezeichnete lMG 08/15 mit verkleideter Patronenzufuhr zum Einsatz. Daneben gelangte vereinzelt bei Großflugzeugen die 20 mm Becker-Kanone zum Einsatz. Es ist zu beachten, dass in den B-Flugzeugen der Beobachter vorn - also vor dem Piloten - saß und somit zwischen Tragflächen, Streben und Spanndrähten kaum über ein Schussfeld verfügte. Ausnahme waren hier lediglich die wenigen Otto- und Ago-Druckpropellerflugzeuge, die aufgrund der hinter der Flugzeugzelle angebrachten Propellerschraube dem Beobachter freie Sicht und Schussfeld nach vorn boten. Erst als Frühjahr 1915 mit dem Erscheinen der C-Flugzeuge der Beobachter eine Kanzel hinter dem Pilotensitz erhielt, konnte er wirksam mit dem auf einer Ringlafette beweglich montierten MG gegen Feindflugzeuge und Bodenziele feuern.

Revolutionär jedoch wirkte das mit dem Motor synchronisierte und daher starr nach vorne durch den Propellerkreis schießende MG, das es dem Piloten erlaubte, mit der ganzen Maschine zielend das Feuer im Frontalangriff gegen ein feindliches Flugzeug eröffnen zu können. Diese Erfindung, durch den schweizerischen Ingenieur der LVG Franz Schneider bereits am 15. Juli 1913 patentiert, war zusammen mit einem zweiten Beobachter-MG auf Ringlafette bereits Ende 1914 in einem LVG Eindecker eingebaut worden, der allerdings bei der Überführung an die Front verloren gegangen worden war. Im Frühjahr 1915 griff Anton Fokker auf und baute sie in einen seiner Eindecker, den er im Mai 1915 persönlich in Gegenwart des Deutschen Kronprinzen bei der Feldfliegerabteilung 62 vorführte. Ab Mitte 1915 tauchten nun die ersten Kampfeinsitzer an der Front auf, später erhielten jedoch sukzessive auch alle Zweisitzer mindestens ein synchronisiertes MG für den Piloten, während die Jagdflugzeuge ab 1916 zunehmend auf zwei starre MG aufgerüstet wurden. Bis zum 1. Dezember 1915 waren 1.138 MG an die Truppe ausgeliefert worden:

lMG 08 beweglich lMG 08 starr lMG 14 lMG 15

179 260 450 249

Ab April wurden monatlich 1915 300-400 weitere MG 08 und 130 lMG 14 geliefert.

Für die MG wurde zunächst konventionelle Infanteriemunition (S. bzw S.M.K.)-Munition verschossen, die allerdings im Luftkampf nur bedingt geeignet war. Kompetenzstreitigkeiten mit der Gewehrprüfungskommission (GPK), die sich vor allem nach den Anforderungen an Infanteriewaffen richtete, verstellten den Blick auf die Gefechtsanforderungen im Luftkampf. Die Waffenwirkung wurde nachhaltig verbessert durch die Entwicklung von Leuchtspurgeschossen, die das Zielen im Luftkampf vereinfachten. Mit spezieller Phosphor-Brandmunition wurden gegnerische Fesselballone bekämpft. Erst April 1917 nahm endlich eine Versuchsabteilung für Fliegerwaffen die Arbeit auf, die der Idflieg unterstellt war.

Hatte man zu Beginn des Krieges nur auf eine behelfsmäßige Bewaffnung der Flugzeuge - mit Fliegerpfeilen und umgebauten Granaten zum Abwurf gegen Bodenziele verwendet - die in der Vorkriegszeit entwickelte kugelförmige APK-Bombe mit 5 bis 10 kg erwies sich als nicht feldverwendungsfähig - kamen bald darauf die nach ihrem Hersteller Carbonit AG benannten Carbonit-Bomben mit 4,5, 10 und 20 kg Gewicht zum Abwurf, wenn auch deren birnenförmige und damit aerodynamisch ungünstige Form zu großer Zielungenauigkeit führte. Erst die auf genaue Spezifikation durch die Prüfanstalt und Werft der Fliegertruppe (P.u.W.-Anstalt) von der Firma Goertz in Friedenau konstruierte P.u.W.-Bombe in den Gewichten 12, 50 und 100 kg mit Sprengwirkung ermöglichte dank ihrer Torpedoform mit zur Rotation leicht gedrehten Stabilisierungsflächen bessere Zielgenauigkeit und verursachte zudem mit ihrem Rotationszünder weniger Blindgänger. Als Luftminen mit 300 und sogar 1.000 kg Gewicht konnten sie ganze Häuserblocks zum Einsturz bringen. Neben den gegen Personenziele eingesetzten Sprengbomben kamen später auch Brandbomben zum Einsatz.

Dagegen nutzten Infanterie- und Schlachtflieger Handgranaten, ab 1918 auch kleinere „Ifl-Bomben“ oder „Ifl-Mäuse“ zur Bekämpfung von Bodentruppen. Daneben wurden mit Fallschirm versehene Wasser- oder Proviantbomben über eigenen Stützpunkten abgeworfen.

Foto- und flugtechnische Ausrüstung

Hinzu kamen weitere Neuerungen. Insbesondere die Fotoaufklärung erzwang die Entwicklung von hoch auflösenden Kameras und Reihenbildgeräten, mit denen im Überflug ganze Frontabschnitte aufgenommen und später z.T. stereoskopisch ausgewertet wurden. Die Arbeit in Einsatzhöhen von 6.000 m und mehr erforderte Sauerstoffgeräte und beheizbare Kleidung und Handschuhe. Besonders bekannt wurde der erfolgreichen Höhenaufklärer Rumpler "Rubild" mit entsprechender Spezialausrüstung und Funkeinrichtung; die "Rubild" konnte sogar auf ein Defensiv-MG verzichten, da sie auf in größer Flughöhe den alliierten Jagdflugzeugen durch ihre überlegene Geschwindigkeit entkommen konnte.

Bei der Fernaufklärung besonders aber der Artilleriebeobachtung kam es vor allem auf klare Kommunikation an: Zunächst erfolgte die Verständigung umständlich über Sichtzeichen wie Fliegersichttücher und Leuchtsignale, doch ab 1915 gelangten die ersten FT-Geräte (FT=Funk-Telegrafie, d.h. Tastfunk) zum Einbau. Besserer Verständigung zwischen schießender Batterie und Luftbeobachter wuchs die Effizienz der Artillerieflieger, aber auch deren notwendige technische und taktische Spezialisierung.

Flugzeugmarkierungen und -anstriche

Die Flugzeuge hatten bei Kriegsbeginn meist keinerlei Tarnanstrich, sondern waren mit beigem oder später feldgrauem Leinen bespannt. Außerdem experimentierte man 1915 mit transparente Verkleidung, um das Flugzeug am Himmel schwerer erkennbar zu machen. Werksseitig erhielten die Flugzeuge 1915/16 braun-grüne, ab 1916 auch violett-grüne Tarnanstriche. Im Laufe des Jahres 1917 setzte sich allerdings später die Rauten- oder „Lozenge-Tarnung“ durch, ein regel- oder unregelmäßiges Muster aus verschiedenfarbenen Sechsecken von oben in dunklen oder an der Flugzeugunterseite in hellen Farbtönen.

Daneben führte das Bedürfnis, mit seiner Maschine für die Kameraden auch im Einsatz erkennbar zu sein, zu einer oft bunten Vielfalt an individuellen und zum Teil sehr kunstvollen Markierungen und Kennzeichen; am bekanntesten sind die des Jagdfliegers Manfred von Richthofen, der von den Alliierten wegen seiner stets rot bemalten Maschinen als „Roter Baron“ oder „Le Diable Rouge“ („Roter Teufel“) gefürchtet und dessen rotbunte Jagdstaffel als „Richthofen’s Flying Circus“ bekannt wurde.

Ganze Staffeln gingen nach dem Vorbild der roten Kampfflieger der Jasta 11 dazu über, ihre Maschinen mit einheitlichen Farben und individuell nach Pilot unterschiedlichen Symbolen zu bemalen. So bemalte das JG 1 die Rümpfe seiner Maschinen rot, das JG 2 blau. Das erleichterte die Führung geschlossener Verbände in der Luft und steigerte den Einsatzmut der Piloten, denn Freund und mitunter auch Feind wussten nun genau, wer im Luftgefecht wagemutig angriff oder „feige ausbüxte“. Außerdem konnte eine abgestürzte Maschine rasch aus der Luft erkannt werden, was die Suche vermisster Kameraden erleichterte.

An den Rumpfseiten oder dem Seitensteuer wurden eindeutige Markierungen angebracht, die aus Herstellernamen, Verwendungszweck, Seriennummer und Baujahr bestanden. So bedeutete die Markierung Fok Dr. I 425/17 einen Fokker Dreidecker mit der Nummer 425 aus dem Jahr 1917 handelte, bei einer Fok D.VII (Alb) 5147/18 handelte es sich um eine in Lizenz von Albatros hergestellte Maschine aus dem Jahr 1918.

Hoheitsabzeichen

Das Hoheitsabzeichen für Flugzeuge der deutschen Flugzeuge, der k.u.k. Luftfahrtruppen und der bulgarischen Flieger war bis 1917 das Eiserne Kreuz, ein schwarzes Tatzenkreuz auf weißem Quadrat, später auch nur mit weißen Randstreifen. Ab Ende 1917 wurde das Balkenkreuz aufgebracht, ähnlich dem der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg. Die osmanischen Flugzeuge waren dagegen mit einem schwarzen Quadrat markiert.

 

Die Fokker Flugzeugwerke waren bis zu ihrer Insolvenz 1996 zeitweilig der einzige niederländische Hersteller ziviler Verkehrsflugzeuge. Sie wurden 1912 in Johannisthal bei Berlin gegründet. Der Name bzw. die Marke Fokker gehört heute der Stork Aerospace Gruppe.

Geschichte

Gründung

Anton Herman Gerard Fokker produzierte ab 1912 mit seiner AHG Fokker Aeroplanbau Flugzeuge in Berlin-Johannisthal. 1913 erfolgte die Verlegung des Unternehmens nach Schwerin und eine Umfirmierung in Fokker Aeroplanbau GmbH. Aus diesem Werk stammten die berühmten Fokker-Eindecker, der Dreidecker Fokker Dr.I (oftmals mit Manfred von Richthofen, dem Roten Baron in Verbindung gebracht) und die Fokker D.VII, ein Flugzeugtyp mit für seine Zeit außerordentlichen Leistungsparametern.

Vor und während des Ersten Weltkrieges baute Fokker die folgenden Typen:

Fokker M.I bis M.IV „Spinne“ - Militärisches Mehrzweckflugzeug

B.I - Schulflugzeug

B.II - Schulflugzeug

B.III - Schulflugzeug

B.IV - Schulflugzeug

D.I - Jagdflugzeug, Doppeldecker

D.II - Jagdflugzeug, Doppeldecker

D.III - Jagdflugzeug, Doppeldecker

D.IV - Jagdflugzeug, Doppeldecker

D.V - Jagdtrainer

D.VI - Jagdflugzeug, Doppeldecker

D.VII - Jagdflugzeug, Doppeldecker

E.V/D.VIII - Jagdflugzeug, Eindecker

Dr.I - Jagdflugzeug, Dreidecker

E.I - Jagdflugzeug, Eindecker

E.II - Jagdflugzeug, Eindecker

E.III - Jagdflugzeug, Eindecker

E.III - Jagdflugzeug, Eindecker

E.IV - Jagdflugzeug, Eindecker

Zwischen den Weltkriegen

1919 verlegte Anton Fokker mit einem ausgeklügelten Plan innerhalb von sechs Wochen seine Fabrik per Eisenbahn in die Niederlande. Dort gründete er zusammen mit der Familie van Beuningen und Fentener van Vlissingen die Steinkohlen Handels Vereinigung (SHV) und am 21. Juli 1919 mit einigen anderen Unternehmern die niederländische Flugzeugfabrik N.V. Nederlandsche Vliegtuigenfabriek Fokker.

Fokker nutzte die Hallen der ELTA, der ersten niederländischen Luftfahrtausstellung in Amsterdam, die im Sommer 1919 eröffnet hatte. Neben der Weiterentwicklung von Militärflugzeugen verlegte Fokker sich auf die Entwicklung von Verkehrsflugzeugen. Er war einer der ersten im Flugzeugbau, der eine Rohrrumpfkonstruktion aus verschweißten, nahtlosen Rohren fertigte.

1920 wurde die Netherlands Aircraft Manufacturing Company of Amsterdam als Tochtergesellschaft für den Vertrieb in Nordamerika gegründet.[2] 1927 wurde die Fokker Aircraft Corporation of America gegründet, in der die Nordamerikageschäfte des Konzerns gebündelt wurden und die daher auch die dann unter Fokker Aircraft Corporation firmierende Netherlands Aircraft Manufacturing Company of Amsterdam übernahm. Es gab zwei Fabriken in den USA, in Passaic, New Jersey (seit 1927) und in Glen Dale (bei Wheeling), West Virginia (ab 1928).[3] Diese Tochtergesellschaft wurde 1931 vollständig durch General Motors übernommen.[4]

Am 30. Dezember 1933 legte eine vierköpfige Besatzung mit einer dreimotorigen Fokker „Pelikan“ den Hin- und Rückflug auf der Postflugstrecke Amsterdam-Batavia in Rekordzeit zurück. 1936 hatte der Betrieb in Amerika 40 Prozent Marktanteil. Weltweit flogen Anfang der dreißiger Jahre 54 Luftfahrtgesellschaften mit dem populären F.VIIa-3m.

Auch Militärflugzeuge wurden weiterentwickelt. Nach anfänglichem Weiterbau von Kriegstypen, wie der D.VIII wurden neue Modelle konstruiert. Hier sind die auch im Export sehr erfolgreichen C.V und D.XXI zu nennen. Auf der Pariser Luftfahrtschau (Salon d’Aviation) 1936 wurde der zweimotorige Zerstörer Fokker G.I mit Doppelrumpf und vier Maschinengewehren in der Rumpfnase präsentiert. Es war aber überwiegend der einmotorige Jagdeinsitzer Fokker D.XXI, der zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im Luftkampf gegen die Messerschmitt Bf 109 eingesetzt wurde. Die Fokker G.I kam kaum zum Einsatz, und die nicht schon am Boden zerstörten Maschinen wurden später von der deutschen Luftwaffe als Schulflugzeuge übernommen.

Zwischen den Kriegen baute Fokker die folgenden Typen:

C.I - Aufklärer

C.IV - Aufklärer

C.V - Aufklärer, leichter Bomber und Jagdflugzeug

C.VI - Aufklärer

C.VII-w - Aufklärer, See

C.VIII-w - Aufklärer, See

C.X - Aufklärer

C.XI-w - Aufklärer, See

C.XIV-w - Aufklärer, See

C-2

D.XXI - Jagdflugzeug

D.XXIII - Zerstörer

G.I - Zerstörer

Nach dem 2. Weltkrieg

Nach 1945 verkürzte das Unternehmen die Firma auf „Fokker“. Es war wirtschaftlich gesund, insbesondere durch den Erfolg der Fokker S-11, von der unmittelbar nach dem Krieg über einhundert Exemplare verkauft werden konnten. 1956 führte man die Fokker F-27 Friendship - „Freundschaft“ ein, ein Flaggschiff in der Geschichte von Fokker. Die niederländische Regierung hatte 27 Millionen Gulden zu den Entwicklungskosten beigetragen. Die F-27 gehörte weltweit zu den meistverkauften Turboprop-Flugzeugen. Bis zum Ende der Produktion 1986 setzte das Unternehmen weltweit 786 Stück dieses Typs ab. Die niederländischen Luftstreitkräfte verwenden Flugzeuge dieses Modells bis heute.

Im Jahre 1969 suchte Fokker die Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigte Flugtechnische Werke GmbH (VFW) in Bremen. Die Kooperation blieb jedoch erfolglos. Das einzige Produkt war das Flugzeug VFW 614, von dem lediglich 19 Exemplare produziert wurden. Anfang 1980 wurde die Zusammenarbeit beendet.

Weg in die Insolvenz

1987 war Fokker wirtschaftlich stark angeschlagen. Die Entwicklungskosten für die neuen Modelle Fokker 50 und Fokker 100 nahmen ungeahnte Ausmaße an. Die Regierung stieg mit 212 Millionen Gulden ein, mit der Auflage, "Fokker" sollte einen strategischen Partner suchen. British Aerospace und DASA kamen dafür in Betracht.

Fokker erhielt 1990 den König-Willem-I-Preis für gute Unternehmensführung und Erneuerung. Prinz Claus händigte den Preis an M. Kuilman, den Vorsitzenden der Geschäftsführung von Fokker aus. Ein Jahr später wurde bekannt gegeben, dass ein neuer Flugzeugtyp mit der Bezeichnung Fokker 70 entwickelt wird.

Nach jahrelangem und schwierigen Verhandlungen wurde am 30. Oktober 1992 ein Vorvertrag zwischen Fokker und der DASA unterzeichnet. Die Probleme bei Fokker konnten jedoch nicht behoben werden. 1994 feierte Fokker das 75jährige Unternehmensjubiläum. Stolz wurde das neue Modell Fokker 70, eine verkürzte Weiterentwicklung der Fokker 100, präsentiert. Der Absatz dieses Modells erfüllte jedoch nicht die Erwartungen (insgesamt wurden bis zur Auflösung von Fokker im Jahr 1996 47 Exemplare produziert), womit die Probleme zunahmen.

Der deutsche Mutterkonzern Daimler-Benz AG beendete am 22. Januar 1996 die Verhandlungen und trennte sich von Fokker. Am 23. Januar 1996 wurde in Amsterdam die vorläufige gerichtliche Aufsicht mit Zahlungsaufschub eingeleitet. Am 15. März 1996 meldete Fokker Insolvenz an.

Weiterentwicklung

Teile des Betriebes blieben bestehen. Die Raumfahrtabteilung operierte als selbstständiger Betrieb bis 2002 unter dem Namen Fokker Space, danach als Dutch Space. Die Einrichtungen für Flugzeugzubehör und Flugzeugservice/-reparatur, welche auch für Wartung und Ersatzteilversorgung der sich noch in Betrieb befindenden Fokker zuständig waren, sind seit 1996 unter dem Namen Fokker Services Teil des Stork Konzerns. Ende August 2009 gab Stork die Absicht bekannt, die Luftfahrtaktivitäten des Konzerns unter dem Namen Fokker zu bündeln und so den traditionsreichen Namen wiederzubeleben.

Anfang 1998 lancierte ein niederländisches Unternehmen mit dem Namen Rekkof (Fokker rückwärts geschrieben) den Plan, die Produktion der Fokker 70 und 100 wieder aufzunehmen. Einige Male, zuletzt im November 2005, wurde bekanntgegeben, dass man unter anderem mit Iran Air wie auch mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM über den Kauf einiger Exemplare verhandele. KLM sagte hierzu, dass man zwar grundsätzlich interessiert sei, jedoch nicht in Kaufverhandlungen mit Rekkof stehe; auch mit dem Iran und anderen zwischenzeitlich genannten Interessenten wurden bis dato keine Verträge abgeschlossen.

Der aktuelle Status des Projekts Rekkof ist nicht bekannt; die Rekkof-eigene Website wurde zuletzt im September 2008 aktualisiert, die letzte Äußerung gegenüber der Presse stammt jedoch vom November 2005.

 

Luftkrieg

Die wenig robusten Flugzeuge bei Kriegsbeginn wurden hauptsächlich zur Fernaufklärung eingesetzt. Doch bereits in diesem Zeitraum erfüllten sie eine wichtige, von den Generälen anfangs unterschätzte Aufgabe.

Als die Briten in Frankreich ankamen, brachten sie gerade einmal 48 Aufklärungsmaschinen mit. Sie beobachteten ständig die Front und meldeten die Feindbewegungen an das Oberkommando. Ihnen war es besonders zu verdanken, dass General Joffre die Offensive an der Marne einleitete. Das deutsche Heer hatte bei seinem Vormarsch beabsichtigt, Paris westlich zu umgehen. Als es plötzlich nach Südosten abdrehte und dabei eine große Lücke zwischen den einzelnen Armeen hinterließ, wurde dies zuerst von den Fliegern der Royal Flying Corps (RFC) bemerkt. Sie gaben die Nachricht an die französische Kommandokette weiter, die daraufhin den Gegenangriff an der Marne einleiten konnte.

Auf diesem Wege gewann die Luftaufklärung zunehmend an Bedeutung. Als der Stellungskrieg einsetzte, wurden die Flieger auch zu Artilleriekoordinierung eingesetzt, weswegen erste Methoden zu ihrer Bekämpfung entwickelt wurden.

Der französische Luftfahrtpionier Roland Garros war der erste, der ein echtes Jagdflugzeug entwickelte. Er montierte ein Maschinengewehr an die Spitze seines Flugzeugs. Um den Propeller nicht zu beschädigen, verstärkte er ihn mit Stahlplatten. Im Frühjahr 1915 machte er mit seiner neuen Waffe 18 Tage lang über Flandern Jagd auf die Deutschen, bis er bei einer seiner Missionen abgeschossen wurde.

Wenig später baute der Niederländer Anton Herman Gerard Fokker ein Unterbrechergetriebe in seine Fokker E.III ein. Durch die Synchronisation setzte das MG immer dann sein Feuer aus, wenn es den Propeller getroffen hätte. Die ersten erfolgreichen Piloten dieser Maschinen waren Max Immelmann und Oswald Boelcke, die den Ruf der Fokkergeißel begründeten. Bis Anfang 1916 dominierten die Deutschen den Himmel über der Westfront.

Angriffe durch Bombenabwürfe kamen zuerst eher selten vor, wurden aber im Laufe des Krieges verstärkt. Die ersten Bomben wurden von einem deutschen Zeppelin am 24. August 1914 über Antwerpen abgeworfen.

Im Dezember desselben Jahres griff man auch die britische Insel an. Die Engländer wiederum konzentrieren sich bei ihren Angriffen auf die Industrie Westdeutschlands und die Zeppelinwerke am Bodensee. Der Erste Weltkrieg war die erste militärische Auseinandersetzung, in der Bomber eingesetzt wurden. Bei diesen handelte es sich um besonders große und stabile Doppeldecker, die Fliegerbomben mit einem Gewicht von teilweise über einer halben Tonne mit sich führten. Bis 1918 starben durch deutsche Bomben, die von Zeppelinen abgeworfen wurden, 1400 britische Zivilisten und fast 5000 wurden verwundet.

Im Zuge der Militarisierung der Luftfahrt wurde auch über den Meeren aufgerüstet. Bisher nur zur Aufklärung eingesetzte Wasserflugzeuge bzw. Marineflieger, die auf dem Wasser landeten, wurden bewaffnet und gegen Häfen, Küstenbefestigungen und militärische Einheiten zu Luft und zu Wasser eingesetzt. Der Erste Weltkrieg war zudem der erste Krieg, in dem frühe Flugzeugträger zum Einsatz kamen. Dazu bauten US-Amerikaner und Briten mehrere ihrer Kriegsschiffe um. Diese frühen Modelle waren nur für den Einsatz von Wasserflugzeugen geeignet, die vom Deck starteten und in der Nähe des Flugzeugträgers landeten, um mit einem Kran an Bord befördert zu werden. Die vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges beschleunigte Entwicklung von Flugzeugträgern sollte sich während des Zweiten Weltkrieges bei den Kämpfen im Pazifik als entscheidend herausstellen.

Bis 1917 wurden immer wieder schwere Angriffe auf London geflogen, worauf einige Industrien den Betrieb sogar stilllegen mussten. Danach wurden die Luftschiffe, welche eine zu große Angriffsfläche boten und zu unbeweglich waren, zunehmend durch Großflugzeuge abgelöst.

Ab 1916 verloren die Deutschen ihre Lufthoheit wieder. Die Alliierten hatten sich neu organisiert und flogen nun mit einigen robusten Flugzeugen (zum Beispiel Nieuport 11) sehr erfolgreiche Angriffe. Die Deutschen reagierten. Oswald Boelcke bildete einige der besten Flieger aus und vermittelte ihnen sein Kampfwissen, welches er in der Dicta Boelcke niederschrieb. Die deutschen Jagdstaffeln (kurz Jasta), insbesondere die Jasta 11, brachten den Alliierten schwere Verluste bei.

Nach dem Tod Boelckes wurde Anfang 1917 die Jasta 11 von Manfred von Richthofen geleitet. Er sorgte mit seinen Piloten für den blutigen April, in dem die Alliierten 443 Flieger verloren. Richthofen selber schoss in dieser Zeit 20 Flugzeuge ab, sein Bruder Lothar brachte es auf 15 Abschüsse. Ein anderer Pilot, Kurt Wolf, errang in diesem April 22 Luftsiege.

Als 1918 die US-Amerikaner eintrafen, wendete sich das Blatt. Die US-Amerikaner waren zwar unerfahren. Ihre zahlenmäßige Überlegenheit an Flugzeugen konnten die Deutschen jedoch nicht ausgleichen. Ab Sommer 1918 mussten die kaiserlichen Piloten ihr Glück mit Sturzangriffen versuchen, da sie sonst keine Chance gegen die alliierten Geschwader hatten. Daraufhin ließen die Alliierten mehrere Staffeln übereinander fliegen, wodurch die Deutschen weiterhin bedrängt wurden.

Am 21. April 1918 wurde Manfred von Richthofen durch einen australischen MG-Schützen abgeschossen, während er von Arthur Roy Brown verfolgt wurde. Er war mit 80 bestätigten Luftsiegen der erfolgreichste Jagdflieger des Ersten Weltkrieges. Durch den Verlust ihres Idols und durch zunehmende Nachschubschwierigkeiten verstärkte sich der Druck auf die kaiserlichen Jagdstaffeln. Zum Kriegsausgang konnten die Luftstreitkräfte wenig beitragen. Der Krieg wurde am Boden entschieden.

Zahlreiche gefallene Flieger, u. a. Richthofen, wurden in Berlin auf dem Invalidenfriedhof beigesetzt.

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Description

Germany's Air Force during World War.

Difficult aircraft transport in the West.

A aircraft transport by a truck (Fokker E.III from the Field Fighter Unit 34 / FFA 34, Flight Battalion No. 3).

 

Image from the original print of 1915.

After an interview with Hohlwein & Giercke.

 

A journal page measuring 170 x 115 mm.

 

With minimal signs of aging and wear, in very good condition.

 

Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!!

 

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Historical information about the item:

 

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The Field Fighter Department 34 (FFA 34) was established on August 22, 1914 from the Replacement Fighter Department 3/ Fighter Battalion No. 3. Department leader: Hugo Geyer (FlgBtl 4)  

On January 15, 1917, the unit was renamed to the Airplane Department (A) 265 (FA (A) 265).

Part of the VIth Reserve Corps - temporarily assigned to the XVIth Army Corps (5th Army, Argonnen) in February.

Fliegerersatz-Section 3 (FEA 3)

Arranged on 01.08.1914 in Darmstadt-Griesheim, moved to Gotha in February 1915 – until the end of the war. In the Aircraft Replacement Department (FEA), during the early years of the war, aircraft personnel (aircraft pilots and observers) were trained. Later, observers were trained at separate Aircraft Observer Schools FBS.

Department members:  

Walter Baertling, Franz Gerhard Becker, Otto Behrens , Rudolf Binting, Arthur Bohne (+ 1956), Josef Bösen, Theofil Bonk, Karl Bresler (Absturz), Karl Burmeister, Johannes Claussen, Sylvester Dobrzynski, Gustav Dörr (+ 1928), Friedrich Donnerberg, Otto Giebeler (+ 1969), Heinrich Grede, Otto Gros, Arno Groß, Emil Haax, Karl Hildebrandt, Josef Jacobs (+ 1978), Oswald Kahnt, Josef Kasparek, Ludwig Keutmann, Joseph Kiener, Richard Klein, Max Kleiser

von Kleisheim, Arthur Köhring, Hermann Köthke, Heinrich Krein, Max Krug, Conrad Krüger, Johann Küry, Walter Lade, Adolf Laibach, Friedrich Langenfeld, Hans Lesiarek, Eugen Levi, Emil Machi (Werkmeister, + 1975), Theodor Martin, Hasso von der Marwitz, Willy Materne, Willy Meyer, Josef Molls, Karl Müller, Heinrich Nass, Otto Necka, Hans Neuhäuser, Leonhard Olligs, Oskar Ohnesorge, Peter Philipp, Arnold Pitschke, Franz Plunien, Friedrich Polenske, Kurt Priester, Heinrich Recknagel, Karl ReschPaul Rethberg, Walter von Rieck-Eggebert, August Riehl, Fritz Rösner, Wilhelm Schleichardt, Robert Schlenzig, Walter Schlothauer, Karl Schmidt, Karl Schmock, Gerhard Sedlmayr (+ 1952), Kunibert Seidel (+ 1947), Karl Seitz, Adolf Stammberger, Arthur Sülzenbrück, Kurt Student (+ 1978), Hans Strietholt, Viktor Thaden, Wilhelm Tambach, Hans Thieme, Joachim Thormann, Ernst Vogel, Friedrich Walter, Otto Weller, Arthur Wenzel, Paul Wenzel (+ 1964), Robert Wiesengrund (+ 1944), Karl Zerling, KarlZohren, Christian Baetzner, Carl Deilmann (+ 1985), Fritz RößlerLiske (first in the military, then a teacher), Zottmann (first in the military, then a teacher).

Between August and October 1914, the following Old Eagles joined the FEA 3 service: Abelmann, Anslinger, Arntzen, Augst, Breton, Brudereck, Burggraf, Falderbaum, Faller, Gutermuth, Hamster, Heller, Herold, Hillerscheid, Heß, Huck, Kern, Klein, Kohl, Kockrow, Kruse, Lang, Mees, Meiß, Nestler, Neumann, Rieger, Röhr, Pentz, Peschkes, Purucker, Schäfer, Schiffers, Schleiffer, Sido, Tweer and Weiß as well as Oskar Ursinius.

Members of the department originating from Mannheim included, among others: Deinhardt, Keller, Martin Klein, Hans Pippart, Schlerf, and Richard Dietrich.

 

Kraftfahrtruppen - German Imperial Automobile Corps.

At the beginning of World War I, 114 motorized units were formed, with approximately 200 officers and 8,000 men. The total of 4,000 vehicles deployed in the army were primarily used in civilian applications. Each army headquarters was assigned a commander for the motorized troops, to whom a number of truck units were assigned (the maximum number for the 1st and 2ndA military force consisted of 18 columns) along with a vehicle park, which was responsible for overseeing the individual vehicles of the units (mostly cars). The truck columns initially transported supplies, and later also troops and weapons, especially artillery. The vehicle park was tasked with maintaining the vehicles, as well as providing replacements for personnel and technical resources. For this stage, car squads were established.

During the war, the military's equipment with vehicles (including light trucks, tractors, and motorcycles in addition to light vehicles) grew rapidly. At the same time, the focus of their use shifted increasingly from field operations to the operational area. Starting from December 1916, all vehicle units in the field and home regions were under the command of a head of field vehicle affairs.In addition, the various columns were uniformly organized into army vehicle columns (each with a transport capacity of 54 tons), and also assigned to vehicle columns of divisions. The expansion of the motorized troops as a transport force, as well as the beginnings of motorization of combat units, were limited mainly by a lack of raw materials, fuel, and production capacity. In November 1918, German motorized troops numbered approximately 2,000 officers and 100,000 soldiers.In total, approximately 25,000 Lkws, 12,000 Pkws, 3,200 medical vehicles, and 5,400 motorcycles were deployed in the German army. At the same time, the German Navy, utilizing its much larger capabilities, had 180,000 Lkws and other vehicles available.

 

Flying Troops (Empire)

The German Air Force units during the Imperial Reich included the Prussian Army air forces along with regional units (Bavaria, Saxony, Württemberg), except for the airship units and the imperial navy's sea pilots. They were under the command of the Air Force Inspector (IdFlieg).

During World War I, she fought on almost all fronts (Western Front, Eastern Front, Balkans, Italy, Dardanelles, Palestine, Caucasus, Mesopotamia), and sometimes even in colonies (Tsingtao, German East Africa, German South West Africa).

Due to the military defeat in 1918 and the dissolution of the German Empire, the flying troops were demobilized, and according to the terms of the Treaty of Versailles in 1919, they were disbanded without compensation.

From the Beginnings to the First World War

As early as 1884, the Prussian army established a first balloon detachment. In 1887, this evolved into a balloon pilot unit, and in 1901 it was expanded into a balloon pilot battalion.

In 1910, aircraft entered military aviation when Captain Le Roi established the first military flight school.

In 1911, the Air and Armored Forces Inspection was established and assigned to the air forces.

In 1912, the Royal Prussian Fighter Unit, with its Saxon and Württemberg detachments under its command within the Prussian Army, along with the Bavarian Army Fighter Unit (see 1. Royal Bavarian Fighter Battalion) and finally the Naval Fighters of the Imperial Navy, were established. The latter were also formed in 1913 and consisted of naval fighter and marine airship units.

On October 1, 1913, the Air Force Inspection (Idflieg) was established, which was subordinate to the Air Transport Forces. As part of military reinforcement efforts, the air forces at that time had grown to 4 air battalions with 12 companies, distributed across 11 stations.

Development of German Air Forces 1914-18

Mobilmachung

When war broke out, four fighter battalions were reorganized into 33 field air units and 7 1/2 fortress air units, each with six aircraft, respectively four aircraft. In addition, there were five replacement air units and eight staging aircraft parks responsible for supplying personnel and aircraft. All private and factory aircraft from the industry were seized.

At the start of the war, the army had 254 pilots and 271 observers at its disposal, along with approximately 270 biplanes and 180 monoplanes. However, only 295 of these aircraft were suitable for military use. The navy operated a naval pilot unit consisting of 217 personnel, equipped with 32 aircraft and four seaplanes, including training aircraft. Only 12 waterplanes and one landplane were ready for field use.

During the mobilization, the fighter units and airship units implemented the following deployment plan:

Command Level Location Unit Leader Location

OHL Berlin Luftschiff Z6 Hptm. Kleinschmidt Köln

  Luftschiff Z7 Captain Jacobi Baden-Oos

  Luftschiff Z8 Captain Andrée Trier

  Luftschiff Z9 Captain Horn Düsseldorf

  Luftschiff Viktoria Luise Lt. Lampertz Frankfurt am Main

Köln Government Köln Fortress Air Unit 3 Captain Volkmann Köln

Gouvernement Germersheim Germersheim Festungsflieger-Abteilung (b)  Germersheim

Germersheim Field Airman Unit 1(b) Germersheim

I. Army (von Kluck) Grevenbroich Field Air Unit 12 Captain von Detten Grevenbroich

 Grevenbroich Airship Unit 1 Captain von Zychlinski Jülich-Grevenbroich

II. Erkelenz Army Corps Field Aviation Division 30 Captain Wagenführ Rheydt

III. Bergheim Army Corps Field Air Unit 7 Captain Grade Elsdorf

IV. Jülich Field Aviation Division 9 Army Corps, Captain Musset Aachen-Forst

Stage Inspection 1 Aachen EtFlzPk 1 Maj. Gundel, Olt. Vogel Düsseldorf

II. Army (von Bülow) Welcome Field Aviation Department 23 Captain von Falkenstein Höfen

 Montjoie Luftschiffer-Abteilung 2 Captain Spangenberg, Aachen

Garde-Korps Malmédy Field Air Unit 30, Major General von Oertzen Thrimont

VII. Eupen Army Corps, 1st Field Aviation Division, Captain von Gersdorf, Eupen

IX. Aachen Army Corps Field Fighter Division 18 Captain Wilberg Aachen-Brand

X. Armeekorps Schleiden Field Fighter Division 11 Captain Geerdtz Aachen Call

Stage Inspection 2 Bonn EtFlzPk 2 Maj. Holl Hangelar

III. Armee (von Hausen) Prüm Field Air Unit 22 Captain von Blomberg St. Vith

 Prüm Luftschiffer-Abteilung 7 Captain Menzel Niederprüm

XI. Armeekorps St. Vith Field Air Unit 28 Captain Freytag Wallerode

XII. Waxweiler Field Air Unit 29, Captain von Jena Ober-Beslingen

XIX. Armeekorps Neuerburg Field Air Unit 24, Captain von Minkwitz Neuerburg

Stage Inspection 3 Mayen EtFlzPk 3 May. Mardersteig Niedermendig

IV. Army (Herzog Albrecht) Trier Field Air Unit 6 Captain von Dewall Trier-Euren

 Trier Air Raider Unit 3 Captain Schoof Trier

VI. Nennig Field Air Unit 13, Captain Streccius Dillingen, Armored Corps

VIII. Luxembourg Army Corps Field Air Unit 10, Captain Hantelmann Trier-Euren

XVIII. Luxembourg Army Corps Field Air Unit 27 Commander Keller Conz

Stage Inspection 4 Kirn EtFlzPk 4 May. Goebel Trier

V. Army (Prince Crown Prince Wilhelm) Saarbrücken Field Aviation Unit 25 Captain Blum Dillingen

 Saarbrücken Luftschiffer-Abteilung 4 Captain Stottmeister Saarbrücken

V. Armeekorps Wallerfangen Field Air Unit 19, Captain von Poser Beaumarais

XIII. Armeekorps Diedenhofen Feldflieger-Abteilung 4 Hptm. Haehnelt Nieder-Jeutz

XVI. Metz Army Corps Field Fighter Unit 2 Captain Kirch Metz

Stage 5 Inspection Homburg (Pfalz) EtFlzPk 5 Olt. Pohl Homburg (Pfalz)

Metz Governmental Fortress Air Unit 1 Captain von Kleist Metz-Frescaty

Metz Feldluftschiffer-Trupp 18 Olt. Rudersdorf Metz-Frescaty

 Metz Field Airman Unit 19 Commander. Neidhardt Metz-Frescaty

 Metz Field Pilot Unit 20 Olt. Wolfenstetter Metz-Frescaty

 Metz Feldluftschiffer-Trupp 21 Olt. Schmitt Metz-Frescaty

Diedenhofen Government Diedenhofen Feldluftschiffer-Trupp 22 Olt. Moller Diedenhofen

VI. Army (Prince Crown Prince Rupprecht) St. Avold Field Air Unit 5 Commander Kerksieck St. Avold

 St. Avold bayr. Luftschiffer-Abteilung Hptm. Lochmüller St. Avold

XXI. Armeekorps Dieuze Field Air Unit 8, Senior Major Jermann Bühl

I. Bayr. Army Corps Saarburg Field Air Unit 1b Captain Erhardt Bühl

II. Bayr. Armored Corps Falkenberg Field Air Unit 2b Commandant. Count Wolfskehl Falkenberg

III. Bayr. Army Corps Kurzel Field Aircraft Division 3b Captain Pohl Urville/Metz

Stage Inspection 6b Homburg (Saar) EtFlzPk 6b Olt. Hiller Zweibrücken

VII. Army (von Heeringen) Straßburg Field Air Unit 26 Captain Walter Straßburg

 Straßburg Airship Division 6 Captain Kalsow Straßburg

XIV. Müllheim Army Corps Field Fighter Unit 20 Captain Barends Freiburg i. Br.

XV. Straßburg Field Air Unit 3, Army Corps, Captain Genée Straßburg

Stage Inspection 7 Appenweiler EtFlzPk 7 May. Siegert Baden/Oos

Straßburg Government Straßburg Fortress Air Unit 2 Captain von Falkenhayn Straßburg

 Straßburg Field Pilot Unit 14 Captain Batzer Straßburg

 Straßburg Field Pilot Unit 15 Commandant Bartmann Straßburg

Neu-Breisach Government Neu-Breisach Feldluftschiffer-Trupp 13 Olt. Pachmayr Neu-Breisach

VIII. Army (von Prittwitz und Gaffron) Marienburg Field Air Unit 16 Commander Schmoeger Graudenz

 Marienburg Airship Division 3 Captain Schellbach Königsberg 

 Marienburg Airship Z4 Captain Von Quast Königsberg

I. Gumbinnen Military Corps Field Air Unit 14 Commander Heinrich Insterburg

XVII. Army Air Force Unit 17, Commander Dincklage, Deutsch-Eylau

XX. Armeekorps Allenstein Feldflieger-Abteilung 15 Hptm. Donat Allenstein

3. Reserve-Division Hohensalza Festungsflieger-Abteilung 7 Hptm. von der Goltz Lötzen

Königsberg Government Königsberg Fortress Air Unit 5 Captain Lölhöffl Königsberg

Königsberg Field Airman Unit 1, Olt. by Kyckbusch Königsberg

Graudenz Government Graudenz Fortress Air Unit 6 Olt. Donnevert Graudenz

Graudenz Field Pilot Unit 26, Captain von Gellhorn Graudenz

Posen Government Posen Fortress Air Unit 4 Rittm. by Hantelmann Posen

 Unit 5 Posen Field Pilot Corps Commander Meyer Posen

Government Officer Thorn Thorn Feldluftschiffer-Trupp 23, Captain Granier Thorn

 Thorn Feldluftschiffer-Trupp 24 Olt. Link Thorn

The army air units remained logistically and professionally under the command of the Idflieg, thus belonging to the army headquarters organization. On the field, they were subordinate to general or army headquarters commanders or fortress commanders, from whom they were directed and deployed. Therefore, by 1912, a document already called for unified leadership of the air forces under their own command.Instead, it soon became clear that the interaction between air forces and ground troops in operational deployment posed completely different requirements than those of transportation and supply operations, which led to numerous organizational conflicts: Colonel von Eberhardt, head of the Idflieg, was still organized under the General Inspection of Military Transportation (GI), and there, under the subordinate Inspection of Military, Air, and Motor Vehicles (ILUK). He tried to…Without success in reaching his adjutant in Berlin to manage the chaos caused by front, stage, and home organization, he presented these problems to the Chief of the General Staff and requested the establishment of a “Chief of Field Aviation Forces” under the Supreme Army Command, as well as “Commanders of Aviation” at army level, in order to achieve more effective leadership. However, he did not receive any understanding from the Chief of the General Staff, who rejected Eberhard’s request on August 27, 1914.This caused the necessary reorganization of the air force to be delayed by almost two years. Major Roethe, who succeeded the unfortunate Colonel Eberhardt in office, was unable to resolve this dilemma.

It was foreseeable from the beginning that the replacement departments were unable to meet the need for qualified personnel such as pilots, observers, and technicians.

A volunteer call on August 12, 1914 for the Fighter Corps generated 15,000 applications; it read: "...The applications from war volunteers far exceed the current need, just like with all arms, including the Fighter Corps. However, a particularly careful selection must be made here, and many of the selected individuals will also have to withdraw during training."

It is therefore important to recruit the appropriate candidates as military volunteers from the beginning. That is, those who not only possess the necessary intelligence and good character traits but also have prior knowledge of operating and maintaining aircraft engines. Such individuals can be found among students at technical universities and other technical institutions that have chosen this specialized field as their area of study.In addition, skilled mechanics and technicians are needed. War volunteers should apply for training as aircraft pilots or as assistant technicians with the Royal Air Force Inspection in Berlin-Schöneberg, Alte Kaserne (Fiskalische Straße), via written application from abroad.

At the suggestion of the Inspector, on August 18, 1914, a decree was issued by the Ministry to all General Commands. Suitable candidates from active, reserve, and land army officers, especially balloon pilots, were required to report to inspection. Based on aircraft factories, flight schools were established, and a 5th Replacement Airplane Department was set up in Hannover.

The available delivery capacity of approximately 50 aircraft engines per week, 18 row engines, and 6 circulating engines per month was absolutely insufficient, and the supply chain was not organized.

Deliveries to the army, navy, and Austrian-Hungarian allies competed with each other. There were no command-level units capable of determining material needs and translating them into requirements. As a result, the air force units organized independent "car expeditions" to aircraft factories and obtained new machines directly from the manufacturers.The overview, and thus the appropriate and efficient arrangement of supply needs, material inflows, and inventory, was lost.Finally, national interests also hindered efficiency: Bavaria had its own aircraft units and organized its own stages under its own inspection authority. Württemberg, due to its engine industry, had a large number of technically trained personnel that were lacking in other units. Saxony also maintained its own units. Only the naval pilots remained under the direct control of the Imperial Navy without any national affiliation.

A parliamentary commission, which included the well-known SPD politician Matthias Erzberger and members such as Dr. Hermann Paasche, Freiherr Karl von Gamp-Massaunen, Graf von Oppersdorf, Schulz-Bromberg, Graf von Westarp, and Dr. Otto Wiemer, worked on improvements in collaboration with the army, naval administration, and industry.Approximately 6,000 workers and specialists were released from military service, production licenses for manufacturing foreign products were adjusted, captured materials were provided, raw materials were assigned, and air force officers were dispatched for the technical inspection of aircraft. A coordination center should be established to prevent conflicts between military and industrial planning.

War Scenario

1914

From the very first days of the war, the importance of aircraft in air reconnaissance became evident.

While cavalry patrols often failed to withstand enemy machine gun and artillery fire, the field of communications was still in its infancy, and the transmission of reports was mainly done by messengers and couriers. In clear weather, aircraft could provide reliable observation results, and these were also delivered quickly and reliably.The skepticism of army commanders and leaders turned into genuine recognition. Calls were made everywhere after the deployment of aircraft, and the formation of additional units was requested. Close cooperation between the fighting troops, command posts, and aircraft was necessary; therefore, at the Army High Command level, starting from October 1914, initially in an inconsistent and improvised manner, staff officers of the air force (Stofl) were assigned to advise army commanders.

Strategically, in addition to the pure eye observation and makeshift photo reconnaissance, aerial artillery fire control was also included. The superiority of the French was quickly evident in this regard. Therefore, the Chief of the General Staff demanded that the Idflieg quickly provide the necessary forces and aircraft.The Fortress Air Units were reinforced to 6 aircraft starting from October 1914 and reconfigured into Field Air Units. On September 28, the first "unplanned" Air Unit (FlAbt 31) was established and transferred from Berlin-Johannisthal to the Eastern Front. By the end of November, 462 new aircraft could be delivered to the Fighter Corps. Delivery was then carried out through intermediate depots in Cologne, Trier, Saarburg, Grudziądz, and Poznań.

As of September 17, 1914, the Frankfurt Zeitung wrote: "Air warfare in itself can, based on current experience, be considered an utopia."

The task of a fighter is to see, not to fight; and the French fighters also follow this principle. The military authorities did not expect the intense aerial battles, although the aviator and designer August Euler had already demonstrated a aircraft equipped with an internal machine gun at the ILA in 1911.In contrast, the French Military Aviation had already begun systematically equipping its Farman and Voisin bombers with machine guns and light guns in autumn 1914. These rather slow and unsuitable as fighter aircraft machines were laughed at by the German crews as “Bauernschreck”. However, on the 15th…In October 1914, when a German aviator was killed in an attack by French Voisin aircraft, the situation changed. More and more German reconnaissance planes did not return from their missions. The French fighter pilots of Garros, Védrines, Pégoud, and other pilots used their fast and agile machines to shoot down the vulnerable and heavy German two-seater aircraft without any danger.The German air reconnaissance was blinded; the commanders and their staff wandered in the darkness, while preparations for the large French offensive in the Champagne were underway.

This eventually alerted the highest military authorities. The demand for a "combat aircraft" was incorporated into the “Type III” specification—a heavy three-seat, two-engine K-type aircraft. However, it turned out to be too slow and cumbersome for aerial combat, yet it led to the successful development of larger aircraft.

1915

Still far from a unified tactical-technical-logistical integrated command of the air forces, the Supreme Army Command appointed Major Siegert as an expert leader in the OHL, who took on the previously rejected proposals of the Idflieg. On the 11th

In March 1915, by a supreme cabinet order, a field air commander was finally appointed. He reported directly to the General Quartermaster without any further bureaucratic ties to the transportation sector. Although he did not have tactical-operational authority, he took charge of the leadership of field aircraft pilots and ground airmen. His role was to unify and improve the organization and training of pilots.

The previously provisional staff members have now been confirmed and unified across all AOK units. They also gained control over the newly assigned army airfields derived from the stage organization, allowing them to manage the aircraft units within their areas of responsibility from a logistical perspective.

In addition to a base, these airfields were given independent trains, corresponding to the aircraft departments they had to serve, in order to further optimize logistical cooperation: maintenance, repair, or recovery of damaged aircraft and engines; stockpiling and transfer of spare parts and ammunition; taking over replacement aircraft, their equipment, and aircraft that have landed.Technical officers working in the units supervised the engine observers, monitored the technical condition of the aircraft, and organized the supply and distribution of supplies between the parks and units.

The new field flight commander, Colonel i. G. Hermann von der Lieth-Thomsen, his staff officer for flying units, Major Siegert, and a total of 10 members of the staff were responsible for the efficient training of personnel and the technical improvement—especially stronger weaponry—of German machines. By the 1st

In May 1915, Mauser self-loaders and, gradually, new, lighter machine guns were brought to the field fighter units. They were installed in the observer cockpits as defensive weapons. After a machine gunner forced the successful French fighter Roland Garros from the MS. 23 squadron at Ingelmünster to retreat with his Morane shield aircraft on May 19, 1915, the machine gun firing straight ahead also inspired the production of a German sniper seat.Aircraft designer Anton Fokker was tasked by the Idflieg with investigating the captured aircraft. Together with his chief engineer Platz and weapons specialist Heinrich Lübbe, he adopted and improved upon this concept. The use of distraction panels as anti-missile devices, as in the French machine, was not feasible, because these panels would be easily penetrated by German steel-cased bullets.Instead, Fokker utilized a synchronization mechanism technique patented by LVG engineer Franz Schneider before the war. This mechanism blocked the MG trigger with the engine rotor whenever the propeller blade was in front of the MG trigger mechanism. The mechanism was installed in the Fokker M5K single-seater aircraft, which was produced under the name Fokker E.I.

In October 1915, the Fighter Corps had 80 fighter units, each with 6 aircraft; 8 artillery fighter units, each with 4 aircraft and 2 FT reception devices; 18 army airfield complexes; 12 aircraft replacement units; the two mailplane units in Ostende and Metz, each with 6 units; a trial and training airfield complex for the OHL; and 2 combat squads for home defense.

1916

In June 1916, Unit 1-61 field aircraft units operated 6 aircraft, Unit 201-227 artillery aircraft units operated 6 aircraft, Unit 1-5 Kagohl units operated 36 aircraft, along with Units 31-36 combat squads, Units 500 and 501—the two giant aircraft units—each with 3-4 aircraft, Unit "Pascha" with 12 aircraft, the Sofia Air Force Command in Bulgaria with 6 aircraft, air force groups in Turkey with 20 aircraft, and Special Squadron S1 with 6 aircraft.

Two combat aircraft squads equipped with hunting radars protect Mannheim and Trier, each with approximately 10 aircraft, to counter incoming bomber formations. 17 army aircraft parks ensured the supply of materials.

By the end of 1916, the total number of aircraft available on both the Western and Eastern Fronts amounted to 910 C-aircraft, 210 D-aircraft, and 24 G-aircraft; there were 423 ready-to-deploy replacement aircraft available in the parks.

Most zeppelins were in service with the Navy. The Army airships were equipped with zeppelins such as LZ 77, 79, 81, 85, 86, 88, 90, 95, Z XII, and SL VII. The field airships unit consisted of 45 field airships units, each with two glider balloons, which were operated under professional guidance from staff officers of the airships unit (StoLuft) at the army group level.

The air force units on the Western Front were now each equipped with 4 combat aircraft. The formation of hunting squadrons was progressing, while artillery pilots were fully equipped with FT equipment. 7 combat wings were available as bomber formations.

With 1,144 machines, the strength of the fighter force had indeed increased significantly, but it still faced great challenges. In terms of numbers and quality, it struggled to keep up with the Allies, who had a significant advantage in resources.All available forces, personnel, materials, machinery, industrial capacity, and raw materials had to be used with extreme efficiency; this applied from the leadership and deployment principles on the front lines, through the training of personnel at various stages—both in the field and at home—to research, design, and production in industry.Field Commandant Thomsen demanded “the unified command of all our armament for the air force, the planned development, training, deployment, and use of all air forces and air defense measures, as well as the organizational integration of the entire aviation system of the Army and the Navy.” Therefore, the new OHL was established on the 8th.October 1916: Imperial Cabinet order: “The growing importance of air warfare requires that all air combat and air defense forces of the army be unified under one command post, both on the field and at home. For this purpose, I decree that the unified organization, deployment, and use of these military resources shall be entrusted to a ‘Commander-in-Chief of the Air Forces’ (Kogenluft), who will be directly subordinate to the Chief of the General Staff.”The head of field aviation operations assumes the position of Chief of the General Staff, replacing his previous role, to become the Commander-in-Chief of the Air Forces.

However, the Sea Fighters were still assigned to the Navy. To resolve the escalating conflicts with the Imperial Navy Department regarding aircraft, engines, and personnel supply, an naval officer was added to the staff of the Field Flight Commander.

The Navy had the following aircraft forces:

Designation  Location

Seeflugstation (North Sea) Helgoland

Seeflugstation (North Sea) Borkum

Seeflugstation (North Sea) Norderney

Seeflugstation (North Sea) List (Sylt)

Seeflugstation (North Sea) Tondern

Seeflugstation (Ostsee) Holtenau

Seeflugstation (Baltic Sea) Putzig

Seeflugstation (Marine Corps) Zeebrügge

1. Marine-Feldflieger-Abteilung   Ghistelle

2. Marine-Feldflieger-Abteilung   Mele

Coast Air Squadron I  

Coast Air Squadron II  

Hoeppner’s new “Kogenluft” General Lieutenant was regarded as “an excellent unit leader with a likable personality, but with strong will and determination.” Hoeppner’s right-hand man as head of the staff remained Colonel Thomson, while Major Siegert was responsible for the local organization. On the 20thIn November 1916, the term "air forces" was officially introduced as a separate component of the field army. A week later, the air force officers' staff officers were appointed as commanders of the air forces (Kofl) by the AOK, thereby taking command of all air force units in the army.

However, the separation of all Bavarian, Württembergian, Badenian, and Saxon airmen from their current units and their integration into national troops was deemed militarily questionable.

1917

By now, combat aircraft had also specialized in night raids, and bombing squadrons conducted early morning missions. Notably, Lt. Peters and Frowein from FA 12, who shot down two landing bombers over the French bomber airfield of Malzéville on February 11, 1917, using their DFW C.V, along with Hptm. Alfred Keller, commander of Bogohl 1, who had already distinguished himself as the leader of Field Airplane Division 27 at the start of the war.

The aircraft units on the Western Front were equipped with at least 160 horsepower, and in some cases with C-aircraft powered by 200 or 260 horsepower that had been introduced since August, along with a second fixed machine gun for the pilot.

After all the reorganizations, the German Air Force finally reached the following strength on April 1, 1917: 37 Fighter Squadrons and 3 Combat Aircraft Squadrons with 14 aircraft each, 30 Protection Squadrons with 6 aircraft each, 81 Flying Units (39 with 4 aircraft, 42 with 6 aircraft), plus 4 Flying Units in Turkey and one in Bulgaria, 15 Artillery Flying Units with 6 aircraft each, and 3 Bomber Battalions of the High Command with 36 aircraft

6 flight squadrons and 9 additional bomb squadrons with 6 aircraft each; two large aircraft departments and 17 army aircraft parks. In addition, there were 13 aircraft replacement departments, 13 schools for artillery observers, air gunners, observers, weapon masters, fighter pilots, and aircraft pilots. There was also a flight school in Freiburg i. Br. And training departments/commands for FT personnel and infantry flyers.Both the Eastern and Western experimental and training airfields have been reconfigured into observation schools. Three additional hunting squadrons, three artillery flying units, and six formation trains with three aircraft each are to be established for rapid and systematic reconnaissance missions.

As part of the “America Program,” an armament offensive that was decided on July 3, 1917, due to the United States' entry into war on April 4, 1917, the air force should be further strengthened materially. At that time, 46,000 men were fighting with 2,360 aircraft on the front line, while another 42,000 men served in the home organization, along with 750 men with 100 aircraft for homeland defense.

It was planned to establish another 40 fighter squadrons, 16 artillery aircraft units, expand the training organization, create a fighter squadron school, and another replacement unit. From October 1917, 1,500 machines would be allocated per month, and 28,643 personnel would be added by the end of the year. Production capacity would be doubled to 2,000 aircraft and 2,500 engines per month, although this could only be partially realized due to the pressure of raw material shortages.

The Kampf- und Jagdgeschwader were now transported by train to threatened or important front sections. Potential front breakthroughs and the risk to important submarine bases along the canal were prevented, and Hptm. Wilbert proved himself particularly effective as the air force commander in the IV Army.

By the end of 1917, the air force unit had grown to include 20 commanders of air units at the AOK (Kofl), 12 group leaders of air units (Grufl), 48 air units with 6 aircraft each, 105 air units (A) (68 with 6 aircraft, 37 with 9 aircraft), 6 air units (F) in Turkey with 6 aircraft each, one fighter wing with 4 squadrons and 51 additional fighter squadrons, each with 14 aircraft, 30 combat squadrons, and 3 bombing squads under the Supreme High Command

4 squadrons, 2 giant aircraft divisions, 6 flight groups with 3 aircraft each, 2 fighter squadron schools with 12 aircraft each, and 8 combat aircraft squadrons with 12 aircraft each.

By the end of 1917, the naval pilots had:

‘’’Commander of the Air Force Forces with Staff’’’

Seeflugstation Helgoland, Borkum, Norderney, Sylt]]

‘’’Commander of the Air Force at the Wilhelmshaven Fortress Government’’’

Landflugstation Tondern, Nordholz, Barge, Wangerooge, Hage

‘’’ Commander of the Eastern Naval Air Forces’’’

Kiel Landflight Station, Seaflight Stations Apenrade, Flensburg, Holtenau, [[Warnemünde}}, Putzig

‘’’ Commander of the Fighters Unit under the Commander of the Baltic Waters’’’

Seeflugstationen Libau, Windau, Glyndwr

‘’’ Commander of the Air Force in the Flandern Naval Corps’’’

Seeflugstationen Zeebrügge, Ostende

Marine-Feldflieger-Abteilungen Mariakerke, Maele

Marine-Jagdstaffeln Mariakerke, Maele

Coast Air Patrol Units 1 and 2, Coast Protection Unit

Seeflugstation Chanak (Dardanelles)

Seeflugstation Kawak (Bosporus)

Seeflugstation Xanthi (Black Sea)

Seeflugstation Black Sea Color Station

Seeflugstation Zupuldak Schwarzes Meer

Seeflugstation Constanza Schwarzes Meer

Seeflugstation Diungi (Black Sea)

1918

After the collapse of Russia and the end of the two-front war, as reflected in the Brest-Litovsk Peace Treaty signed on March 3, 1918, significant reinforcements were once again available for Germany’s major spring offensive ("Operation Michael") that was deemed decisive in the war, in anticipation of American intervention.

A final, immense effort was put into everything for the crucial decision-making battle in the west.

The structure of the Air Force at the beginning of the offensive on March 21, 1918 included the following forces:

Designation Abbreviation Count Comment

Commanders of the Fighters Kofl 20 I-XX

Fighter Group Leader   Grufl 20 1-16

Flieger-Abteilungen   FA 48 1-48 for 6 aircraft

davon Luftbildabteilungen   FA 10 FA 3, 5, 12, 18, 23, 39, 40, 44-46

Fighter Units (Artillery)   FA(A) 100 68 to 6 and 30, to 9 aircraft

davon Air Photos Departments   FA(A) 4 FA(A) 260, 261, 276, 289

Row configurations    1-6 for 3 aircraft each

Air Force Units, Army Group F (Turkey)   FA 5 300-305

Battle Stations   Schlasta 30 1-30 for 6 Aircraft

Riesenflugzeug-Abteilungen   RFlAbt 2 501, 502

Top Army Command Bomber Wing   Bogohl 7 1-7

Army Airfields   AFlPk  I-XX

Fighter Group Commanders    1-5, e.g., Fighter Group 6 with Jasta 7, 20, 40, 50; Fighter Group 9 with Jasta 3, 37, 54, 56

Jagdgeschwader   JG 1 JG 1 (Jastas 4, 6, 10, 11)

Jagdstaffeln   Jasta 1-77 (excluding 55) 76

Kampfeinsitzerstaffeln   KEST 1-10 10

Jagstaffels schools 2 Valenciennes, Nivelles

Air Training Department    1 Sedan (for exercises and demonstrations during staff officer training)

Airman Training Command    1 Sofia

The following facilities existed in the homeland:

Designation  Count

Flieger-Ersatz-Abteilungen   16

Flieger-Beobachter-Schulen   7

Military Pilots Schools   11

Civil Air Forces Schools   14

Pilot Training Schools   1

Flieger-Schießschule   1 (Asch/Belgium)

Flieger-Waffenmeisterschule   1

Artillery Piloting Schools   2 (Alt-Auz, Doblen)

Bomb Production School 1 (Frankfurt/Oder)

Funkerlehranstalt   1 (Neuruppin)

Riesenflugzeug-Ersatzabteilung   1 (Cologne)

Motor shops   6

Artillery Fighter Commandos 2 (Thorn, Wahn)

North Air Command Unit 1 (Flensburg)

Aircraft Hangar Structures   4

Aircraft Hangar Construction Companies   2

After the failure of the major offensive, the arrival of American troops, the massive deployment of Allied tanks, and the increasing air superiority, German forces were on the brink of exhaustion. On August 8, 1918, with a 30 km wide and 11 km deep breakthrough between Albert and Montdidier, the inevitable military turning point known as the "Black Day of the German Army" occurred.The courage and willingness to sacrifice of the combat pilots could no longer prevent the impending defeat.

At this time, the German Air Force on the front line included the following units:

Designation Abbreviation Count Comment

Commanders of the Fighters Kofl 20 I-XX

Fighter Group Leader   Grufl 20 1-20

Fighter Units   FA 48 1-48

Flying Units (Artillery)   FA (A) 100 199-298

Row configurations    1-6 for 3 aircraft each

Air Force Units, Army Group F (Turkey)   FA 5 300-305

Battle Staves   Schlasta 43 1-38, 45, 47, 49, 52, 52

Riesenflugzeug-Abteilungen   RFlAbt 2 501 (Morville), 502 (Scheldewindeke)

Top Military Command Bomber Wing   Bogohl 8 1-8

Army Airfields   AFlPk 14 I-IX, XVII-XIX, A, B, C

Jagdgeschwader   JG 3 JG 1 (Jastas 4, 6, 10, 11): Monthussart-Ferme

   JG 2 (12, 13 15, 19): V. Army

   JG 3 (2, 26, 27, 36): Sissonne

Jagdstaffeln   Jasta 1-80 (excluding 55) 79

Kampfeinsitzerstaffeln   KEST 1-10 10

The forces in the navy and at home remained largely unchanged.

End of War

By the end of the war, the German air force had grown from approximately 4,200 personnel with 300 aircraft on the field to 80,000 personnel with 5,000 aircraft.

The German air force won aerial combat against enemy aircraft 7,425 times in the west and 358 times in the east. Additionally, they shot down 614 enemy balloon targets. 3,128 German aircraft did not return from operations. The total losses of the air force unit amounted to 12,533 casualties, including 4,578 pilots and 299 ground personnel who died, and another 1,962 who died in accidents at home.

47.637 aircraft were put into service, approximately 26,000 of which were destroyed, scrapped, or removed.

After Germany's defeat, Article 198 of the Treaty of Versailles prohibited "Germany (...) from maintaining land-based or naval air forces as part of its military force". The approximately 14,000 remaining aircraft and 27,520 engines from the dissolved Flying Corps were delivered, or scrapped, in 1919.

Structure and Deployment Forces of the German Army Air Force

Overview from August 1914 to November 1918 [Edit]

Formation:  Task Designation Aug. 14 Feb. 15 Oct. 15 Apr. 16 Jun. 17 Mar. 18 Jul. 18 Nov. 18

Fighter Pilot         

Jasta:  Jagdstaffel Hunting and Escort Unit     37 80 80 81

Kesta:  Battle Rider Squad Hunting (Home Defense)      10 10 11

Education Pilot

FA:  Feldfliegerabteilung Aufklärung 33 61 80 81 48 47 53 39

FFA:  Festungsfliegerabteilung Reconnaissance Unit 7,5 4     

AFlA, later FA (A):  Field Fighter Department (Artillery) Artillery Observation   8 27 96 98 98 93

Battle Flyer         

Schusta:  Schutzstaffel Air Support, Escort Protection     30  

Schlasta:  Battle Staff Battle Units (Air Support)      38 43 43

Bombing Aircraft         

BA:  “Brieftaubenabteilung” (Cover Name!) strategic long-range bomber 1 2     

Kasta:  Battle Staff Tactical Bomber    6    

Kagohl:  Supreme Army Command Fighter Wing Long-Range Bomber Unit    5 4   

Bogohl:  Supreme Military Command Bombardment Wing Strategic Long-Range Bombers      7 8 8

RFA:  Riesenflugzeugabteilung strategic long-range bomber    2 2 2 2 1

Additionally existed during the ceasefire of 1918

7 Row Layout Units (RBZ)

21 Army Airfield Parks (AFP)

2 Jastas Staff Schools (JastaSch)

1 Schlachtstaffelschule

Fliegerschießschule Asch

East I and II Artillery Piloting School

And numerous training institutions and specialized associations.

As the fighter unit was being established, there was increasing specialization. Gradually, the following types of aircraft became distinct:

Fighter Pilot

In June, the first E-plane arrived at Flight Department 6b (b = Bavarian) in Bühl-Saarburg. Although it operated in a relatively quiet front area, it was located in the approach route for French bomber formations toward southern Germany. This aircraft, designated Fok. E.I 2/15, was flown to Mannheim by Lt. Kurt Wintgens, who had received personal training on the aircraft at Fokker in Schwerin-Görries. There, it was handed over to Olt.He was taken off by von Buttlar from the IdFlieg. Wintgens achieved his first air victory on July 1, 1915, at around 6 p.m., just east of Lunéville, at an altitude of 2,500 m. However, intense ground resistance prevented Wintgens from continuing his descent and observing the crash on French territory. On July 4, 1915, Lieutenant…Wintgens forced another French aircraft to land at Schlucht in Lorraine, while pilot Oswald Boelcke navigated an enemy aircraft with his Albatros C.I so that his observer could cause it to crash with MG fire.

By now, Anton Fokker had flown with the other single-seater pilot, Lt. Parchau, and the newly produced machines E.I 3/15 and 1/15 to the headquarters of the German Crown Prince in Stenay, where he personally demonstrated the aircraft. The single-seater single-engine plane was particularly effective as a fighter aircraft because it could carry more weapons and ammunition when its flight performance was equal.

The attack was not carried out through the cumbersome movements of the observer (in pilot jargon “Franz”) around the weapon, while simultaneously communicating with the flight controller (“Emil”), but rather by the pilot using the entire aircraft to target the enemy. This also enabled attacks on enemy aircraft, instead of fighting them “while they are in flight”.In addition, there was a surprise element—the frontal attack by an enemy fighter aircraft was a terrifying phenomenon that the Allied pilots had never encountered before.

On July 16, 1915, eleven monoplanes were already on the front line; they initially served as escort aircraft for the heavy B- and C-fighters of the field fighter units, allowing them to carry out their missions without interference. Although Fokker pilots were prohibited from flying over the front line for confidentiality reasons, by August 1 they had already achieved five kills, including the first aerial victory of the lieutenant.

Max Immelmann from the FA 62. On August 9th, Wintgens had already defeated his third opponent at Gondrexange, and on August 19th, Oswald Boelcke shot down his first opponent. Immelmann and Boelcke made further kills during the battle in the Champagne region, while their comrade Wintgens failed to participate due to poor weather conditions in Lorraine.

Hptm. Stenzel, Stofl bei der VI. Armee, gathered some single-seater pilots to form a "Kampf-Einsitzer-Kommando" (KEK). When deployed in formation and on offense, the German single-seater fighters—referred to by the Allies as the "Fokker Plague"—soon gained air superiority at their front line.

By the end of 1915, enemy fighter squadrons frequently flew into the German territory and carried out bombardments. As a result, the first defense units were established for home defense.

Since it has not yet been possible for the Allies to replicate the synchronization mechanism, they mounted MGs on aircraft in such a way that these weapons flew over or beside the propellers, or used pressure propeller aircraft with a free firing range forward.

In light of this difficult situation, Field Commandant Thomsen seized a memo by Oswald Boelcke, which called for the establishment of independent hunting squads that would systematically attack and shoot down enemy aircraft beyond mere escort and security missions. Hptm. Haehnelt, Stofl of the V.At Verdun, the army adopted this proposal, gathered all available hunting aircraft in their area, and formed three "hunting groups" with 10–12 wings each. One group was located in Sivry under Boelcke's leadership, while the other two were in Avillers and Bantheville. Following this model, additional hunting groups were established at the Air Force Unit 32 in Berthincourt and Air Force Unit 23 in Roupy.

The single-seater aircraft had reached the limits of their performance with the Fokker E.IV equipped with a 2-MG engine, and its production could not be increased due to shortages of running engines. According to Immelmann, who led the KEK 3 at the Field Airplane Division 9, he even tried to install a third engine on his E.IV, but he crashed his aircraft at Sallaumines on the 16th.

In June 1916, it was fatal, likely due to a failure during combat that caused the synchronization gear to damage the aircraft's propeller with its own machine gun fire. However, new types of combat double-decker aircraft were being developed at that time, featuring high firepower thanks to a second synchronized machine gun and stronger series engines with 160 to 200 PS.

Boelcke was allowed to select foreign-trained pilots from various units and established Jasta 2, led by Olt. Buddecke who returned from Turkey. Jasta 4 was formed from the combat biplane squadron Vaux. Between August 25 and 28, 1916, five more fighter squadrons were launched, each equipped with double-decker combat aircraft of the Albatros, Halberstadt, and Fokker types.

After the fighter planes first flew individually and engaged in “pursuit flights” to hunt down enemy aircraft, Boelcke practiced with his pilots the use of formations—closed groups, lines, chains, flocks, and the squad formation—systematically. This later became a classic combat formation for fighter units. On the 18th…In September 1916, this squadron was deployed for the first time over Achiet-le-petit above the Somme battlefield, and the military report reported 10 kills. The military report from September 24, 1916, indicated 24 kills, with special mention of fighter pilots Buddecke, Höhndorf, and Kurt Wintgens, who died the very next day after 18 aerial victories.

The Jastas produced even more successful fighter pilots, including Baron Manfred von Richthofen with 80 air victories, Ernst Udet with 62, Erich Löwenhardt with 53, Werner Voss with 48, Fritz Rumey with 45, Bruno Loerzer and Rudolf Berthold with 44, Paul Bäumer with 43, Josef Jacobs with 41, and Oswald Boelcke, Lothar von Richthofen, and Franz Buchner with 40 air victories.61 German fighter pilots received the highest military award, “Pour-le-Mérite”. 25 of them were killed during the war. Oswald Boelcke, who had established the principles of fighter flying in both theory and practice, also died in a tragic collision with an aircraft belonging to Lieutenant Erwin Böhme, a fellow squadron member, during a flight on October 28, 1916.These airman heroes served as role models in propaganda, allowing the myth of the war hero to continue to be utilized even during the era of mass and material battles. Skeptically, Richthofen described the public effort surrounding his person in his 1917 book "The Red Fighter Aircraft," and he resisted being relieved from frontline service as a "retired man of fame," while "the poor man in the trench still had to fulfill his duty."

The "Red Eagle" Manfred von Richthofen, with 80 aerial victories, was the most successful hunting pilot of World War I. He died in April 1918 and was buried by the Allies with all military honors.

His brother Lothar von Richthofen achieved 40 kills and survived the war, but died in a plane crash in 1922.

Oswald Boelcke, died in October 1916, is still considered a master of German fighter pilots today.

Max Immelmann, known as "Adler von Lille," was one of the first German hunting pilots, who fell in the summer of 1916.

Ernst Udet, the most successful fighter pilot with 62 air victories after Manfred von Richthofen, took his own life as General Air Force Commander during World War II.

Erich Löwenhardt, 54 years old, died in August 1918 when he fell from his crashing aircraft after jumping out, but his parachute failed to open.

Fritz Rumey, with 45 air victories, died in a fatal crash on September 24, 1918, because his parachute also failed to open.

Julius Buckler from Mainz, with 36 aerial victories, received the Gold Medal for Wounded Personnel. He survived both wars despite severe injuries and died in Bonn in 1960.

The German fighter pilots remained technically and tactically superior to the Allied fighters for a long time; in particular the British with their pressure propeller aircraft such as the Royal Aircraft Factory F.E.8 or the Airco D.H.2 — generally referred to by German combat fighters as "Vickers mesh bombers" — and the outdated B.E.2, were systematically defeated by the German fighter pilots: Just on the 9th

In March 1917, Richthofen’s Jasta 11 caused a whole squadron of F.E.8 “Gitterrümpfen” to crash. On April 23, 1917, 20 enemy aircraft were shot down, and on April 24, another 19 enemy machines were destroyed. The losses reached their peak during the “Bloody April” of 1917. German air superiority now had a decisive impact: the retreat to the Siegfried Line as part of a planned reduction in the front line between Arras and Soissons was partly preceded by a French-British offensive.This operation failed due to significant losses in no man's land and had to be discontinued in May 1917. This was partly because the Allied side, due to the threat from German fighter planes, was unable to conduct sufficient air reconnaissance, maintain contact with its own attacking units, or provide them with adequate ground support.

In 1917, to quickly gain air superiority through a massive fighter operation, the first Fighter Wing "Richthofen" was formed using four Jastas—4, 6, 10, and 11—and deployed to the key positions on the Western Front. In a closed formation, their red-painted Albatros fighters seized control in the air over the trenches.Depending on the situation, additional Jastas were then grouped into "Hunting Groups" based on their location. Experienced "Hunting Group Leaders" commanded these groups at a specific front area within a time and space limit, but they did not lead the units in the air themselves.

By the end of 1917, although it was possible to significantly increase the strength of the fighter unit associations, the Allied superiority became increasingly evident. A particular focus was placed on increasing the number of machines per Jasta from 14 to 18. At that time, there were:

Jasta Leader Jasta Leader Jasta Leader

Westfront    

1 Olt. Kummetz 2 Boelcke Lt. von Bülow-Bothkamp 3 Olt. Kohze

4 (JG 1) Olt. von Döring 5 Hptm. Flashaar 6 Olt. Reinhard

7 Lt. Jacobs 8  9 Olt. Kurt Student

10 (JG 1) Lt. Klein 11 (JG 1) Lt. Lothar v. Richthofen 12 Olt. Blumenbach

13 Lt. Güttler 14 Lt. Werner 15 Lt. Raben

16b Lt. Geigl 17 Hptm. Frhr. v. Esebeck 18 Hptm. Buddecke

19th Lt. Göttsch, 20th Lt. Raven von Barnekow, 21s Olt. Oscar v. Boenigk

22 Lt. Lenz 23b Lt. Kissenberth 24 Lt. Kroll

26 Lt. Loerzer 27 Lt. Göring 28w Lt. Thuy

29 Olt. Schmidt 30 Lt. Bethge 31 Olt. Viehweger

32b Olt. v. Schleich 33 Lt. von Schoenebeck 34b Olt. Greim

35b Olt. Justinus 36 Lt. Bongartz 37 Lt. Udet

39 Olt. Loeser 40 Lt. King 41 Lt. Höhn

42 Olt. Odebrett 43 Lt. Flecken 44 Lt. Lotz

45 Lt. Rolfes 46 Lt. Matthaei 47w

48 Lt. Küppers 49 Lt. Ray 50 Lt. Arntzen

51 Olt. Graudert   

Macedonia    

25 Hptm. Burckhardt 38 Olt. Grasshoff 

Palestine (Asia Corps)    

55 (1F) Captain Walz   

In 1918, additional Fighter Winges were established: JG 2 with Jastas 12, 13, 15, and 19, JG 3 with Jastas 26, 27, 36, and finally JG 4.

With their continuously improved hunting aircraft, German fighter pilots achieved increasingly high shooting rates, but the Allied superiority and losses among irreplaceable experienced pilots also increased. On March 15, 1918, the air force was struck by the death of squadron commander Hauptmann Ritter von Tutschek, and his successor became the war-worn one-armed captain Rudolf Berthold.

Subsequently, Manfred von Richthofen's death hit the army and home country like a shock on April 21, 1918. Richthofen's body was buried with military honors by Canadian troops—a testament to the chivalrous behavior he demonstrated toward his aerial combat opponent.

infantry and combat aircraft

Now, all two-seater vehicles were also equipped with 2 MGs – one rigid, synchronized MG for the pilot at the front, and a movable MG for the observer at the rear. More powerful engines also allowed for a greater load of bombs or equipment and longer range.

With these machines, mass combat squads and wings were first used in tactical bombing operations over Verdun, providing essential fire support for the infantry. On April 24, 1917, the 7th Protection Squad under Captain [Name] attacked.Zohrer, whose main mission was actually to provide escort protection for reconnaissance and bomber aircraft, used the weapons on his machines to participate in ground troops’ battles, and helped the German counterattack at Gravelle by repelling enemy artillery fire.Such experiences led to an increasing demand for direct air support. Following the example of hunting squadrons, protection squadrons were also created, later on combat squadrons, which used light, and later armored, two-seat fighters to directly participate in ground battles.As the infantry increasingly turned to shock troops and support base tactics instead of frontal mass attacks and wide trenches during mobile combat operations, the connection and cooperation between infantry and fighter planes became even more important. Fighter gunners entered ground battles using machine guns and hand grenades, dropped reports, and starting from summer 1918, even supplied individual shock troops with drinking water, and later also with supply bombs.

Artillery and Reconnaissance Fighter

Already in August 1914, reports from German reconnaissance pilots during the battle at the Marne, especially those during the Battle of Tannenberg, were of great importance for operational command.A German crew on the aircraft had noticed the unexpected approach of enemy reserve forces. Consequently, they landed right next to the army combat post to deliver this urgent message, thereby contributing significantly to the victory over the Russian 2nd Army.

In addition to battlefield reconnaissance, air observers identified enemy targets and directed fire based on signal signals. However, this required clear and unambiguous signaling along with direct visual communication between ground stations and aircraft or balloon platforms. Communication was achieved by casting colored cloths on the ground and firing colored flares in the air, which were often difficult to identify.

Starting from 1915, radio-telegraphy significantly simplified the communication between aircraft or balloon platforms and airship units. Front experiments had shown that the range of radio signals from aircraft ranged from 30 to 42 km. Therefore, in February 1915, the Radio Technicians Training Unit in Döberitz began testing the use of new FT devices from Huth and Telefunken for radio-telegraph communication between aircraft and ground stations.In March, three flight departments already tested the new firing procedures from the air. They sent the coordinates to the battery stations and adjusted the firing angle using an FT-S transmitter—initially without a receiving component. The procedures were further improved, and the development of lighter devices now allowed FT-S transmitting and receiving stations to be installed inside the aircraft.In June 1915, a enemy flight was successful, during which two aircraft maintained communication with each other and the ground station. In 1916, FT was first conducted during a training demonstration in squadron flight.

The newly established Artillery Fighter Units (AFlA) were subordinate to Corps Artillery Commanders, who often distributed them up to the division level. These AFlA were initially equipped with only four B- or C-type aircraft equipped with FT equipment, and each unit also received 2 FT devices as ground reception stations.As artillery observers, trained artillery officers were preferred. They directed their own artillery fire from aerial observation positions but also participated in general reconnaissance missions. Since non-commissioned officers and rank-and-file personnel could also serve as aircraft pilots, additional pilots were recruited for establishing other units or aerial combat operations

The reconnaissance aircraft, which in 1916 operated at altitudes exceeding 4,000 m due to increasingly powerful air defense, provided important insights deep into the enemy's rear areas with high-resolution cameras and later imagery systems.

Entire front sectors were systematically photographed; at the army high command levels, staff photo departments with laboratories, repair facilities, and archives were established. The fighter units assigned to them received aircraft equipped with rangefinders for systematic strategic reconnaissance and mapping of the enemy positions and battlefields, along with radio equipment for most of their six aircraft.Special long-focal-length cameras developed by companies such as Zeiss, Görz, Ernemann, and Mester were installed vertically inside the machines. Using stereoscopic imaging techniques, spatially detailed images were created, which surveying engineers and cartographers then translated into appropriately prepared front maps for the authorities.

Bomber

For strategic, especially large-scale bombing missions, the Army and Navy command initially relied on zeppelins. There were no independent bomber formations or bombers like those in the Russian or French air forces. Only spectacular individual operations occurred, for example, when Lt. von Hiddessen disembarked from his "Taube" on the 13thIn August 1914, some bombs were dropped on Paris, or Günter von Plüschow in the distant Tsingtau used reconfigured grenades to attack the Japanese siege forces.

However, at the end of 1914, German sea pilots first dropped bombs on Dover. The first zeppelin attacks on England were being prepared, and under the codename "East End Mail Poultry Department" (BAO), a first unit consisting of "combat aircraft" was formed. These were two to three-seat machines, some double-engine, equipped with machine guns or naval guns and bomb payloads.After its first night attack in January 1915 on Dünkirchen, the BAO was reinforced to six units and moved to the Eastern Front, where it participated in the Tarnow-Gorlice breakthrough battle. As a second unit, the “Metz Mail Poultry Unit” (BAM) was established.As elite units designed for awareness, bomber, and air combat operations, these formations conducted systematic training in ascending, gathering, flying, and engaging in tactical formations up to squadron sizes. In addition, they carried out early-night missions, targeted bomb drops, and air combat activities. The BAO and BAM had their own train cars so they could quickly move to various pre-prepared airfield locations equipped with connecting tracks.

In December 1915, six squadrons with six aircraft each were formed from the BAO and BAM units to become the new OHL (Kagohl) 1 and 2 fighter wings.The fighter planes, as hunting aircraft, were to “seek out and destroy the enemy fighter units.” As bombers, they were to “cause devastating damage through mass attacks with bomb drops.” However, it soon became clear that the heavy, slow fighter planes were not suitable for air combat or even competitive against the enemy. The initial plan to deploy the heavy fighter units 101-103 was abandoned; instead, the Kagohl 3–5 were to be ready for use by April 1916.These organizations were prepared for rapid railway construction and could be deployed for bomb drops at frontline points.

Due to the enemy air superiority in spring 1916, fighter squadrons were increasingly forced to fly "blocked" missions. Each squadron was assigned specific sectors in which they had to prevent enemy aircraft from entering their airspace.Since the alerting due to insufficient communication links took too long, it was impossible to attack a squadron that was already operating at war-time altitude from ground level. Therefore, the units were required to patrol the assigned front areas with combat aircraft according to the duty schedule.This poorly successful and impractical measure led to corresponding confusion and pointless waste of resources: the too slow, insufficiently capable, and inflexible C-aircraft of the combat squads could hardly be used as fighter aircraft.In addition, due to the Allied air superiority, especially during the Battle of the Somme starting from summer 1916, combat aircraft were used as escort support for reconnaissance and artillery flying units. As a result, the 3rd, 5th, 6th, and 7th Combat Air Divisions, along with three independent combat squadrons, were dissolved and reorganized into 27 protection squadrons for escort duties.Only the remaining Battle Wing to Guard Units could successfully resist the Kogen air.

Given the fact that the zeppelins previously operating as strategic bomber fleets were experiencing increasing losses during raids, the remaining defense squadrons were converted into bomb squads under the Supreme Military Command (Bogohl) in spring 1917, including Bogohl 1, which was reduced in number during the Somme Battle, under the command of Hptm.

Kastner – which proved to be highly effective on the Eastern Front and eventually in Macedonia; Bogohl 2 under Captain Kastner-Kirdorf, who fought on the Eastern Front; and Bogohl 3, twice as strong with 6 squadrons, under Captain Brandenburg from Gontrode near Gent, which was intended to carry out long-range attacks against the British island as “England Squadron”. The first bombing attack against England took place at the end of May 1917, with 22 aircraft targeting Folkestone, killing 95 people.For now, due to unfavorable weather conditions on the ground, Bogohl 3 did not begin its first mission against London until June 13, 1917. The 15-minute bombing caused 162 deaths among the population. All 18 bomb planes returned safely from the mission. Of the over 90 dive bombers involved, one was shot down. It wasn’t until the 7th…In July 1917, over 100 fighter planes were launched against the 22 Gothas approaching on their approach. One of the larger aircraft crashed, and three were damaged. Meanwhile, the onboard gunners shot down two fighter planes. As modern Sopwith Camels reinforced the intercept squadrons, the England Squadron had to switch to night attacks.

Kagohl 3, 5, and 6 were re-deployed, along with Kagohl 7 under the command of Captain Hermann Köhl. The Riesenflugzeugabteilungen 500 and 501 had already been sent to frontline testing in Alt-Auz/Kurland in 1916. Starting mid-September, these units reinforced the large aircraft with their massive four-engine zeppelin-inspired Riesenflugzeugen.

By the end of 1917, the British had significantly strengthened the protection of their capital with anti-aircraft artillery and defensive aircraft. In 1918, they established a 80 km wide air defense belt around London. After a large aircraft crashed during the night attack on January 28–29, 1918, and four more were damaged due to crashes in Belgium, attacks against England were suspended, and the aircraft were used for tactical air support at the front lines.

The giant aircraft flew alone against London: On February 16th, one of the four giant aircraft dropped a 1,000 kg bomb for the first time, destroying a wing of the Chelsea hospital. One of the giant aircraft collided with a balloon barrier and crashed 1,000 meters down, though the pilot was able to recover the plane. The next night, a full-scale strike by a giant aircraft hit the St. Pancras station.

The last attack by the giants took place on the night of October 19th to 20th, 1918, with 38 large aircraft accompanying them, six of which were shot down by sniper planes and anti-aircraft guns.

The raids by Zeppelines—large and giant aircraft used by the Army and Navy—against targets in the deep interior, such as London and Paris, required significant defense forces and caused panic among the population. Against Paris, 2 airship attacks and 44 aerial attacks were documented; according to French reports, 278 people died and 636 were injured.

Up to the end of the war, 27 air raid attacks were carried out on English targets, and 111,935 kg of bombs were dropped. 836 people lost their lives, and 1,965 were injured.Frequent air raid warnings also led to noticeable production disruptions in the arms industry. Additionally, the enemy was forced to withdraw essential forces from the front lines for home defense. In 1916, there were already 11 squadrons and 1 reserve squadron operating in England. By autumn 1918, this number had increased to 6 squadrons with 16 squadrons in total. 576 officers and 3,548 non-commissioned officers and soldiers were deployed to defend against German bomber attacks.In addition, there were 480 balloon defense guns, 706 headlights, and 245 listening devices.

Flight Schools, Training Institutions, and Special Units

The constant need for new aircraft crews required the establishment of extensive training and educational facilities. In addition to the flight schools attached to aircraft factories, a military flight school was now set up at each aircraft replacement department. By October 1915, the capacity already stood at 2,100 training places for flight students.A pilot and fighter gunner-based driving school established an artillery school in Jüterbog that offered observer training in target acquisition and fire control. In Döberitz, air traffic control personnel received training. At companies like Daimler-Benz and Oberursel, technicians learned skills, while welding and brazing courses took place in Großenhain. Additional specialist training programs were conducted at Bosch.

A "Front Airfield Committee" was responsible, with the help of frontier-experienced officers, for exploring, building, and expanding front airfields.

The Army Airfield Park 1 in Tergnier served as the OHL's Western Experimental and Training Airfield, alongside the training of pilots and observers, it conducted unit exercises and tests prior to frontline trials, followed by the "OHL's Eastern Experimental and Training Airfield" in Poland.

Training and equipment assistance for allies

To expand the air force unit, training and equipment support was provided to allied nations, especially Turkey. As early as 1915, Lieutenant Buddecke from FA 23 was sent to Turkey with his Fokker to conduct flying missions on the Gallipoli front. Captain Serno was deployed to Constantinople at the beginning of 1916 to organize the construction of the Ottoman air force unit according to German models as the field flight commander.

As part of "Operation Pascha," a transport fighter unit stationed at Czernahevic took over the transportation of technical materials and spare parts to Adrianople, while the reinforced Fighter Unit 300 provided support to the German-Turkish Expeditionary Force in Palestine. The German-Turkish Army Group F fighting there was later strengthened throughout the war by several German field fighter units (300-305) and a fighter squadron (Jasta F).

Following the same model, starting from May 1916, the Air Training Command in Sofia supported the Bulgarian military forces in establishing an air force unit based on German models.

Materials and Weapons

Installed Aircraft Types

At the beginning of the war, the flying force mainly had monoplanes known as “Tauben” due to their bird-like wings, as well as biplane designs from companies such as Albatros, Aviatik, DFW), LVG, and Otto. Soon after, the superiority of French design concepts over German “Tauben” became evident, and companies like Fokker and Pfalz replicated these designs.

The French Morane-Saulnier LA and N types, which were deployed as Fokker Fokker or Pfalz A-type aircraft.

During the war, there was a variety of aircraft manufacturers and types, as well as different aircraft categories based on their purpose. For example, the German flying force used hunting aircraft (such as those from Albatros, Fokker, Siemens-Schuckert, and Pfalz), multi-purpose aircraft (e.g., from Albatros, Aviatik, Rumpler, AEG, LFG Roland, LVG, and DFW), and infantry and combat aircraft (among others)

Hannover Waggonfabrik, Junkers, Halberstadt), heavy bomb aircraft (including Gotha and Friedrichshafen) and giant airships (Zeppelin-Staaken and Siemens-Schuckert).

Idflieg Classification System

To classify these various aircraft types, the Idflieg used a unified system. By 1918, types were supplied from:

Species Size 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 Total

A: two-seater, unarmed single-engine aircraft (school and multi-purpose planes) 11 60 168 294 13 22   568

B: two-seat armed biplane aircraft (school and multi-purpose planes) 13 76 278 1.054 1.312 440 2.993 25 6.191

C: two-seater armed biplane aircraft (intelligence and multi-purpose planes)     2.674 4.726 10337 7.319 25.056

CL: light two-seater, armed biplane escorter with a maximum empty weight of 750 kg       k.A. k.A. k.A.

CLS:  Special Case: Only Halberstadt CLS I, 1918        1 1

D:  Single-seat armed biplane (Fighter aircraft)     1 2.129 4.945 5.132 12.207

Dr:  single-seat, armed trijet aircraft       335 1 336

E:  Single-pilot armed monoplane (fighter aircraft)     347 300  381 1.028

F:  (the first three aircraft of the four-seater Fokker Dr.I)       3  3

G: three-seater, armed double cabin with three engines (large aircraft)     185 465 589 89 2.028

GL: two-seater armed biplane with two to three engines (light large aircraft)       k.A. k.A. k.A.

J: 450,463,913 armed and armored infantry aircraft with two seats

DJ:  Special Case: Only AEG DJ I, 1918        

PE:  Special Case: Precursor of AEG DJ I      1 1

K:  (s. G.-Flugzeug)        

N:  two-seater armed biplane (night aircraft)      100 94 10 204

R:  armed biplane with three to four engines (large aircraft)        

Rs:  Armed aircraft carrier with three to four engines (only for the Navy)        

S:  Special Case: Only Ago S I [Combat Plane]        2 2

W: Waterplane (Marine)        

Total: 24 136 446 1.348 4.532 8.182 19.746 14.123 48.537

The Navy also differentiated its model trees by type:

B:  Bomb aircraft without onboard weapons

B FT:  Bomb aircraft with transmitting radio transmitter

H FT:  Aircraft with Transmitting and Receiving Radio Communication Equipment

C:  armed Zweisitzer with MG

C 2MG:  armed Zweisitzer with 2 MG

C 3MG:  armed two-seater with 3 MG

C HFT; Aircraft with transmitting and receiving radio telegraphy and MG

E; Single car with 1 to 2 MG engines

ED; Single-seat waterplane with 1 to 2 MG engines

T: two-engine torpedo aircraft

G: two-engine air bomb aircraft

A multi-engine giant aircraft

Rs:  multi-motor giant flying ship

Requirements Criteria

At the beginning of the war, the German flying force primarily relied on various "Tauben" models from different manufacturers. These were beautifully designed "apparates" with bird-like wings and stable flight capabilities, but they were less maneuverable, slow, and had a low peak altitude. In addition, main body double-decker aircraft from companies such as Albatros, LVG, Aviatik, DFW, and Otto were also available.

All civil machines were required, and 500 more pigeons were quickly ordered for use in industry.

The "military-related" performance requirements in effect at the beginning of the war

Operation height of 800 m, reachable in 15 minutes

Elevation of 1,200 m

Speed of 90 to 100 km/h

4-hour flight duration

It was found to be completely insufficient; the slow “Dumb” models were hardly usable anymore. Development requirements for a “light Type II” two-seater were proposed—a vehicle that should ascend 1,000 meters in 5 minutes. The speed requirement of 90–100 km/h remained unchanged, as faster flying machines were considered difficult to control safely.

The following image illustrates how the requirements for aircraft in terms of altitude, speed, and payload increased over the course of the war:

Year Model Power Aircraft Type Payload Takeoff Speed Maximum Speed

1914:  100 PS B 365 kg 1.000 m in 15 Minutes at 90 - 100 km/h

1918:  260 PS C 435 kg 1.000 m in 2:18 Minutes 160 - 180 km/h

" 2.000 m in 4:18 Min "

" 3.000 m in 8 Minutes

" 5.000 m in 21:30 Min

" 7.000 m in 50 Minutes

1918:  160 PS D 230 kg 1.000 m in 1:36 Min 220 km/h

" 2.000 m in 3:24 Min

" 3.000 m in 5:42 Min

" 5.000 m in 15:18 Minutes

" 7.000 m in 21:18 Minutes

Flying Jets (E-, D-, Dr. Types)

In 1915 achieved Germany a breakthrough in fighter aviation with fighters equipped with synchronized machine guns. After an LVG E.I-fighter with synchronized machine guns broke down on its way for front testing in early 1915, the Fokker company adopted this idea and supplied fighter planes that were urgently needed on the front line.

Fighter Pilot on Duty 1915/16

Fokker E.I 56

Fokker E.II 23

Fokker E.III 258

Pfalz  E.I 74

Pfalz E.II 80

Pfalz E.III 20

Pfalz  E.IV 24

Pfalz  E.V 20

Pfalz EVI 20

Siemens-Schuckert E.I 20

Siemens-Schuckert E.III 6

Total   641

Until early 1916, primarily Fokker monoplanes were flying in air battles. However, with the introduction of the French Nieuport 17, a new and dangerous opponent emerged that was clearly superior to German monoplanes. Companies such as Euler, Albatros, Fokker, and Siemens-Schuckert were urgently provided with combat aircraft to deal with this new threat.

While the Euler D.I and Siemens-Schuckert D.I were almost pure "Nieuport copies," Albatros and Fokker took new paths. By the end of 1917, Albatros fighters dominated German air forces, while only a few "shark" and Halberstadt and Fokker biplanes reached the front.

After early 1917, Allied fighters equivalent to the French SPAD S.VII and British Sopwith Pups and Triplanes, and superior by mid-year with the SPAD S.XIII, Sopwith Camel, and S.E.5, appeared on the scene, German pilots once again fell into a defensive position; although the Idflieg brought the enhanced performance Albatros aircraft of the D.V type to the front, this massive production model was far more powerful

The motorization could no longer handle the load, and it tended to suffer wing fractures under full combat stress—a risk that had already appeared with the Albatros D.III—and had to be revised for safety measures after several fatal accidents.

The only alternative besides the Pfalz D.III used by Bavarian squadrons was now the well-known triplane aircraft that Fokker supplied in limited quantities starting from autumn 1917. During a visit to Jasta 11 at the end of April 1917, Anton Fokker observed a aerial battle with British Sopwith Triplanes and inspected a captured aircraft.Then, he immediately ordered his chief designer to develop a three-span aircraft with a rotary engine. The engineer had to overcome numerous technical challenges due to this revolutionary three-span design concept. However, in August 1917, the first machine was ready for testing. Two more were assigned to the Richthofen and Werner Voss fighter pilots. Later, the JG 1 was equipped with three-span aircraft. However, after two tragic accidents involving wing breakage, these aircraft had to be replaced.

In December 1917, after technical improvements, the triplane aircraft reappeared on the front lines, but their military significance fell short of their spectacular reputation. Lieutenant Krefft, a technical officer in Richthofen’s squadron, had therefore called for a competition where the prototypes from various aircraft companies would be tested against experienced frontline pilots in combat conditions.In early January 1918, a test competition took place at Adlerhof. Once again, the Fokker D.VII double-decker aircraft was chosen by the pilots as the best combat aircraft. At the end of April, when the German Spring Offensive reached its peak, the D.VII arrived on the front line. From its first flight over the Aisne in May, it demonstrated its excellent combat capabilities.This machine was considered particularly stable and durable; its solid structure with wider self-supporting wings allowed for the elimination of the usual complex rigging using cables and steel bands between the wings. The D.VII became the German standard fighter in the last months of the war; from summer 1918, it was accompanied by the single-engine D.VIII, along with some Siemens-Schuckert D.III/IV, Pfalz D.XII, and LFG Roland D.VI aircraft.Remarkable is the Junkers D.I, which was published just before the end of the war. As a deep-diving aircraft made entirely of metal, it set a standard for later aircraft construction.

Education and Multi-purpose aircraft (C-Type)

The C-aircraft were also developed according to requirements. A nearly overwhelming variety of models from many manufacturers was put into service, mainly from companies such as AEG, Aviatik, DFW, LVG, and Albatros. The Rumpler C-aircraft, especially the C.VII, proved effective as altitude reconnaissance aircraft.

As a infantry pilot, in 1915/16, Roland “Walfisch” stood out—especially among the Albatros hunters: robust, agile, fast, and, as British fighter pilot Albert Ball said, “the best German aircraft. It can fire from both front and rear, and can only be effectively attacked from below.” Additionally, in 1916, efforts were made to further standardize the colorful aircraft fleet with the associated pilot units, thereby achieving technical uniformity.Transport to the front. Transporting the last A-fighters from the artillery fighter units and the C-fighters that are no longer suitable for combat for training purposes.

Protection and combat aircraft (CL-, CLS, J-, DJ types)

When the Battle of Cambrai took place in November 1917, new, lighter-built infantry aircraft successfully entered ground combat: the CL types. Originally designed as lighter two-seater aircraft for reconnaissance and air combat, they proved their value in directly supporting infantry as “battle aircraft,” including the Hannover CL.III, Halberstadt CL.II types, as well as the armored Albatros and AEG J.I. models

Particularly noteworthy were the "Blechesel" Junkers J.I and the CL.I model that emerged toward the end of the war; both were entirely made of metal and therefore extremely resistant to fire.

DFW worked on designing a new large bomber, while Gotha pursued a concept for a lighter bomber (GL-aircraft). In contrast, Sablatnik, Albatros, and AEG developed operational night bombers (N-aircraft) based on the C-aircraft.

Large and Superportable Aircraft (G and R Types)

By now, large and giant aircraft had also reached full readiness for combat. Since early 1915, initial long-range missions were carried out using AEG and Gotha large aircraft. On October 1, 1915, there were 25, up to the 1

February 1916: 36 large aircraft were delivered. They were powered by two engines mounted between the wings, with power outputs ranging from 150 to later up to 260 PS. At speeds of 140 to 160 km/h and flight times of 4 to 8 hours, they could carry up to 2,000 kg of bombs. The weapons system also included up to 4 machine guns. In addition to the pilot and observer, 1–2 air gunners were on board.

The construction of four-engine giant or R-type airships followed an idea originally conceived by pilot Helmuth Hirth before the war with the Zeppelin factories at the Bodensee and the Bosch company in Stuttgart. Their design was undertaken in 1915 by the Versuchsanstalt Gotha Ost, Siemens-Schuckert, and Linke-Hofmann companies. In 1917, four-engine Zeppelin giants were added to the fleet.

Like in the G-aircraft, in some types the engines were mounted separately in two engine pods between the wings. However, two engines were installed in a tandem configuration. An additional stand for the engine mechanic was provided within each pod. In some cases, the aircraft was also placed under the fuselage, from where the power was transmitted to the propellers located outside, so that maintenance by the crew could be carried out more easily during flight.Since early 1916, the first giant aircraft were delivered to the two giant aircraft units operating on the Eastern Front at Alt-Auz for frontline testing. Starting in 1917, these giant aircraft flew as massive giants with a span of over 40 meters and a payload of up to 2,000 kg in the squadrons of large aircraft during their nighttime missions.

The Navy accelerated the development of giant airships and was able to deploy torpedo planes for the first time. In autumn 1917, the Russian warship "Slawa" was destroyed by an attack from a torpedo plane off Oesel.

Sea Planes

At the Navy seaplane stations, waterplanes from companies such as Flugzeugbau Friedrichshafen, Gotha, Rumpler, Albatros, Hansa-Brandenburg, and Sablatnig were used. At landplane stations, the same design models were primarily employed as in the army.

Aircraft Engines

A Motor was delivered during the war

Time Engine Rotating Engine Total

August to December 1914:  748 100 848

January to December 1915:  4.544 493 5.037

January to December 1916:  6,930,892 7,822

January to December 1917:  10.364 836 11.200

January to December 1918:  13.757 1.785 15.542

Total:  36.343 4.106 40.449

Weapons and Ammunition

Since water-cooled infantry machine guns proved too heavy and inconvenient for use in aircraft — the development of lighter weapon systems was neglected — initially, hand weapons and self-loaders were used for self-defense against aircraft. It wasn't until 1915 that machine guns were installed in frontline aircraft.

The Standard Defensive Weapon included, alongside the Bergmann Machine Gun MG (LMG 15) that was supplied at first, the air-cooled Parabellum MG. In air combat, with its 500-round magazine and a firing rate of 600 rounds per minute, it was tactically superior to the Allied Lewis MG, which had a 40-round magazine.As a front-mounted MG, the 08/15 MG produced by the German Arms and Munitions Factories in Spandau was soon referred to by the Allies as “Spandau-MG”. This MG used modified ammunition feeding systems. Additionally, the 20 mm Becker cannon was occasionally used on large aircraft. It should be noted that in B-type aircraft, the observer sat at the front—that is, in front of the pilot—so there was little shooting range between the wings, ribs, and struts.Exceptions here were merely a few Otto- and Ago-type propeller aircraft, which, due to the propeller screw mounted behind the aircraft cell, provided the observer with clear visibility and a wide firing range forward. Only in early 1915, with the introduction of C-type aircraft that came with a cockpit behind the pilot’s seat, could the observer effectively fire at enemy aircraft and ground targets using the MG mounted on a ring chassis.

However, revolutionary was the MG that synchronized with the engine and thus shot straight ahead through the propeller circle, allowing the pilot to fire at a target with the entire machine against an enemy aircraft. This invention was already developed by Swiss engineer Franz Schneider on the 15th.

Patented in July 1913, it was combined with a second observer MG on a Ringlafette and had already been installed in an LVG single-seater by the end of 1914. However, it was lost during the transfer to the front. In the spring of 1915, Anton Fokker took it and installed it in one of his single-seaters. He demonstrated it in May 1915 in the presence of the German Crown Prince at the Field Airplane Department 62.Starting from mid-1915, the first combat aircraft appeared on the front lines. Later, however, all two-seater planes were gradually equipped with at least one synchronized machine gun for the pilot. Meanwhile, fighter planes from 1916 onward were increasingly equipped with two solid machine guns. By December 1, 1915, 1,138 machine guns had been delivered to the troops:

lMG 08 movable lMG 08 Starr lMG 14 lMG 15

179 260 450 249

Starting from April, an additional 300-400 MG 08 and 130 lMG 14 rifles were supplied each month.

For the MG, conventional infantry ammunition (S. or S.M.K.) was initially used, but it was only moderately suitable for air combat. Disputes with the Gun Testing Commission (GPK), primarily concerning requirements for infantry weapons, distracted attention from the combat requirements in air combat.

The weapon effectiveness was significantly improved through the development of tracer bullets, which made targeting in air combat easier. With special phosphorus incendiary munitions, enemy balloon balloons were also destroyed. It wasn't until April 1917 that a test department for aircraft weapons, under the Idflieg, finally began its work.

At the beginning of the war, only makeshift aircraft armament was used—with air cannonballs and modified bombs for dropping on ground targets—the spherical APK bomb developed before the war, weighing 5 to 10 kg, proved unusable in combat. Soon after, Carbonit bombs named after their manufacturer Carbonit AG were introduced, with weights of 4.5, 10, and 20 kg for deployment, although their bulb-shaped...

This led to an aerodynamically unfavorable shape, which caused significant target inaccuracy. It was only the P.u.W.-bomb, designed according to precise specifications by the testing institute and the aircraft unit of the Fliegertruppe (P.u.W.-Anstalt) in Friedenau, and manufactured by the Goertz company, with weights of 12, 50, and 100 kg and explosive power, that allowed better target accuracy due to its torpedo-shaped design and the easily rotated stabilizing surfaces. Additionally, its rotation trigger reduced the number of unexploded ordnance.With air mines weighing 300 and even 1,000 kg, they were able to cause entire apartment blocks to collapse. In addition to explosive bombs used against human targets, firebombs were also later employed.

In contrast, infantry and combat aircraft used hand grenades; starting from 1918, smaller "Ifl-Bombs" or "Ifl-Mice" were also used to counter ground troops. Additionally, water or supply bombs equipped with parachutes were dropped from their own bases.

Photographic and flight equipment

Additional innovations were introduced. In particular, photo clarification led to the development of high-resolution cameras and sequential imaging devices, which allowed for rapid capture of entire front sections, and later, some of these images were analyzed stereoscopically. Working at altitudes of 6,000 meters or higher required oxygen equipment, heated clothing, and gloves.Especially known for its successful altitude reconnaissance aircraft, the Rumpler "Rubild," which was equipped with specialized equipment and radar systems; the "Rubild" could even omit a defensive missile, as it could escape from Allied fighter planes at high altitudes due to its superior speed.

In special cases, such as artillery observation, clear communication was essential: Initially, communication was carried out through complicated visual signals like aircraft visors and lights, but starting from 1915, the first FT devices (FT = Radio Telegraphy, i.e., touch radio) were introduced for installation.

To improve communication between the firing battery and the air observer, the efficiency of artillery pilots increased, as well as their necessary technical and tactical specialization.

Airplane Markings and Stains

At the beginning of the war, aircraft generally had no camouflage markings, but were covered with beige or later field gray canvas. Additionally, in 1915, transparent coatings were tested to make aircraft more difficult to identify in the sky. From the factory side, aircraft received brown-green camouflage in 1915/16, and from 1916, purple-green camouflage.

However, over the course of 1917, the "Rauten" or "Lozenge camouflage" became more prevalent. This is a irregular pattern consisting of various colored hexagons that start at the top in dark colors and transition to light tones on the underside of the aircraft.

Additionally, the need to be recognizable with his plane for the comrades during operations led to a variety of individual and often very creative markings and identifiers; the most famous are those of the fighter pilot Manfred von Richthofen, who was feared by the Allies due to his always red-painted plane as “Red Baron” or “Le Diable Rouge” (“Red Devil”), and his red-painted fighter squadron as

“Richthofen’s Flying Circus” became known.

Several squadrons, following the example of the red fighter planes of Jasta 11, began painting their aircraft with uniform colors and individual symbols unique to each pilot. For instance, JG 1 painted the hulls of its planes red, while JG 2 used blue.

This made leading closed organizations more effective in the air, and boosted pilots' courage, as both friends and sometimes enemies now knew exactly who would attack bravely or retreat timidly during aerial combat. Additionally, an crashed aircraft could be quickly identified from the air, making the search for missing comrades easier.

Unique markings were applied to the side panels or side controls, consisting of manufacturer names, intended use, serial numbers, and production years. For example, the marking Fok Dr. I 425/17 referred to a Fokker triplane with serial number 425 from 1917, while the marking Fok D.VII (Alb) 5147/18 indicated a machine produced under license by Albatros in 1918.

National Emblem

The insignia for German aircraft, the k.u.k. Air Force, and Bulgarian pilots was the Iron Cross until 1917—a black pawcross on a white square, later also with white border lines. From the end of 1917, the bar cross was used, similar to that of the Wehrmacht during World War II. In contrast, Ottoman aircraft were marked with a black square.

 

Fokker Aircraft Industries was temporarily the only Dutch manufacturer of civil aircraft until its bankruptcy in 1996. It was founded in 1912 in Johannisthal near Berlin. The name or brand Fokker now belongs to the Stork Aerospace Group.

History

Establishment

Anton Herman Gerard Fokker produced aircraft under his AHG Fokker Aeroplanbau company in Berlin-Johannisthal starting in 1912. In 1913, the company moved to Schwerin and was rebranded as Fokker Aeroplanbau GmbH.From this aircraft were the famous Fokker single-seaters, the four-seater Fokker Dr.I (often associated with Manfred von Richthofen, the Red Baron), and the Fokker D.VII, a aircraft model that had exceptional performance parameters for its time.

During and before World War I, Fokker developed the following models:

Fokker M.I bis M.IV „Spinne“ - Military Multi-purpose Aircraft

B.I - School Flying Machine

B.II - School Aircraft

B.III - School Aircraft

B.IV - School Flying Machine

D.I - Jet aircraft, Biplane

D.II - Jet aircraft, Biplane

D.III - Jet aircraft, Biplane

D.IV - Jagged aircraft, Biplane

D.V - Command Trainer

D.VI - Fighter Aircraft, Biplane

D.VII - Jagged aircraft, biplane

E.V/D.VIII - Jet aircraft, single-engine

Dr.I - Jet aircraft, four-engine

E.I - Single-engine aircraft, Monoplane

E.II - Single-Engine Plane, Monoplane

E.III - Single-Engine Aircraft, Monoplane

E.III - Single-Engine Aircraft, Monoplane

E.IV - Single-Engine Fighter Aircraft, Monoplane

Between the World Wars

In 1919, Anton Fokker, using a sophisticated plan, moved his factory by train to the Netherlands within six weeks. There, he established the Steinkohlen Handels Vereinigung (SHV) along with the van Beuningen family and Fentener van Vlissingen. On July 21, 1919, together with several other entrepreneurs, he founded the Dutch Aircraft Factory N.V. Nederlandsche Vliegtuigenfabriek Fokker.

Fokker utilized the halls of ELTA, the first Dutch aviation exhibition in Amsterdam, which opened in summer 1919. In addition to developing military aircraft, Fokker focused on the development of commercial aircraft. It was one of the first aircraft manufacturers to create a tube fuselage structure made from welded, seamless tubes.

In 1920, the Netherlands Aircraft Manufacturing Company of Amsterdam was established as a subsidiary for sales in North America.[2] In 1927, the Fokker Aircraft Corporation of America was founded, which consolidated the North American operations of the company. As a result, it took over the Netherlands Aircraft Manufacturing Company of Amsterdam, which later operated under the name Fokker Aircraft Corporation.[/p]There were two factories in the United States, one in Passaic, New Jersey (since 1927) and one in Glen Dale, near Wheeling, West Virginia (starting in 1928).[3] This subsidiary was fully acquired by General Motors in 1931.[4]

On December 30, 1933, a four-person crew aboard a three-engine Fokker “Pelikan” aircraft completed the round trip flight on the Amsterdam-Batavia route in record time. In 1936, the company held 40 percent market share in America. By the early 1930s, there were 54 airlines worldwide using the popular F.VIIa-3m aircraft.

Military aircraft were also developed further. After initial expansion of combat types like the D.VIII, new models were created. These include the C.V and D.XXI, which were also very successful in exports. At the 1936 Paris Air Show (Salon d’Aviation), the two-engine destroyer Fokker G.I with a double fuselage and four machine guns mounted on the nose was presented.However, it was mostly the single-engined fighter aircraft Fokker D.XXI that was used in air combat against the Messerschmitt Bf 109 at the beginning of World War II. The Fokker G.I was hardly used, and the machines that were not already destroyed on the ground were later taken over by the German Air Force as training aircraft.

During the interwar period, Fokker developed the following types:

C.I - Educator

C.IV - Educator

C.V - Exploiter, light bombers and fighter aircraft

C.VI - Educator

C.VII-w - Explainer, View

C.VVIII-w - Enlightener, See

C.X - Educator

C.XI-w - Educator, See

C.XIV-w - Enlightener, See

C-2

D.XXI - Jet Aircraft

D.XXIII - Destroyer

G.I - Destroyer

After the Second World War

After 1945, the company shortened its name to "Fokker". It was economically healthy, especially due to the success of the Fokker S-11, which was sold in just over a hundred units immediately after the war. In 1956, the Fokker F-27 Friendship – "Friendship" – was introduced, a flagship aircraft in Fokker’s history. The Dutch government contributed 27 million guilders for the development costs.

The F-27 was one of the most sold turboprop aircraft worldwide. By the end of production in 1986, the company had delivered 786 units of this model globally. The Dutch Air Force still uses aircraft of this model today.

In 1969, Fokker sought collaboration with the German United Aviation Technology Works GmbH (VFW) in Bremen. However, the partnership was unsuccessful. The only product was the VFW 614 aircraft, which was produced in just 19 units. The collaboration ended in early 1980.

Path to Bankruptcy

In 1987, Fokker was severely financially damaged. The development costs for the new Fokker 50 and Fokker 100 models escalated to unprecedented levels. The government invested 212 million guilders, with the condition that "Fokker" would seek a strategic partner. British Aerospace and DASA were considered as potential partners.

In 1990, Fokker received the King Willem I Award for excellent business leadership and renewal. Prince Claus presented the award to M. Kuilman, the CEO of Fokker. A year later, it was announced that a new aircraft model called the Fokker 70 would be developed.

After years of difficult negotiations, a preliminary contract was signed between Fokker and DASA on October 30, 1992. However, the problems at Fokker could not be resolved. In 1994, Fokker celebrated its 75th anniversary. The new Fokker 70 model—a shortened evolution of the Fokker 100—was proudly presented.

However, the units of this model did not meet expectations (a total of 47 units were produced until the dissolution of Fokker in 1996), which led to further problems.

The German parent company Daimler-Benz AG ended the negotiations on January 22, 1996, and separated from Fokker. On January 23, 1996, provisional judicial supervision with a payment delay was initiated in Amsterdam. On March 15, 1996, Fokker filed for bankruptcy.

Further Development

Some parts of the business remained operational. The aerospace division operated as a separate entity until 2002 under the name Fokker Space, and later as Dutch Space. The facilities for aircraft accessories and aircraft service/repair, which were also responsible for maintenance and spare parts supply for still operating Fokker aircraft, have been part of the Stork Group since 1996 under the name Fokker Services.

In late August 2009, Stork announced its intention to consolidate the airline operations of the company under the Fokker name, thereby reviving the traditional brand name.

In early 1998, a Dutch company named Rekkof (Fokker spelled backwards) proposed to resume production of the Fokker 70 and 100 aircraft. Several times, most recently in November 2005, it was announced that negotiations were being held, including with Iran Air and the Dutch airline KLM, regarding the purchase of some aircraft.

KLM stated that while there is general interest, it is not ready to enter negotiations with Rekkof; no agreements have been reached with Iran and other previously mentioned parties to date either.

The current status of the Rekkof project is unknown; the Rekkof official website was last updated in September 2008, but the last statement to the press dates back to November 2005.

 

War in the Air

The less robust aircraft at the beginning of the war were primarily used for long-range reconnaissance. However, even during this period, they fulfilled an important task that generals initially underestimated.

When the British arrived in France, they brought only 48 reconnaissance machines. They continuously monitored the front line and reported enemy movements to the high command. It was thanks to them that General Joffre launched the offensive at the Marne. During their advance, the German army intended to bypass Paris to the west.As suddenly it turned southeast, leaving a large gap between the various armies, this was first noticed by the Royal Flying Corps (RFC) aircraft. They relayed the information to the French command chain, which then could launch a counterattack at the Marne.

In this way, air reconnaissance became increasingly important. When trench warfare began, pilots were also used for artillery coordination, which led to the development of early methods to counter them.

The French aviation pioneer Roland Garros was the first to develop a real fighter aircraft. He mounted a machine gun at the front of his plane. To avoid damaging the propeller, he reinforced it with steel plates. In spring 1915, he used his new weapon to hunt down the Germans across Flanders for 18 days until he was shot down during one of his missions.

Shortly thereafter, the Dutchman Anton Herman Gerard Fokker incorporated a breakout gear into his Fokker E.III. Through synchronization, the engine would stop firing whenever it hit the propeller. The first successful pilots of these machines were Max Immelmann and Oswald Boelcke, who established the reputation of the Fokker Devil. By early 1916, the Germans dominated the sky over the Western Front.

Attacks via bomb drops were relatively rare at first, but increased over the course of the war. The first bombs were dropped by a German zeppelin over Antwerp on August 24, 1914.

In December of the same year, attacks were also launched on the British island. The English, in turn, focus their attacks on West Germany’s industry and the zeppelin factories near the Bodensee. World War I was the first military conflict in which bombers were used.

These were particularly large and stable biplanes that carried air bombs weighing up to half a ton. As a result, German bombs dropped from zeppelins killed 1,400 British civilians by 1918, and nearly 5,000 people were injured.

As aviation became militarized, efforts were also made on the seas. Watercraft used previously only for reconnaissance—those that landed on water—were armed and deployed against ports, coastal defenses, and military units both by air and on land. The First World War was also the first war in which early aircraft carriers were used.In addition, Americans and Britons modified several of their warships. These early models were only suitable for using waterplanes that took off from the deck and landed near the aircraft carrier, then were transported onto the ship using a crane. The rapid development of aircraft carriers that took place during World War I should prove to be crucial during the Pacific battles of World War II.

Until 1917, severe attacks on London were carried out using various aircraft, which forced some industries to suspend operations altogether. After that, airships—which offered too large an attack area and were too stationary—were gradually replaced by larger aircraft.

Starting from 1916, the Germans regained their air dominance. The Allies reorganized themselves and now conducted very successful attacks using some sturdy aircraft (such as the Nieuport 11). The Germans responded. Oswald Boelcke trained some of the best pilots and imparted his combat knowledge to them, which he recorded in the Dicta Boelcke.

The German Luftkrieg Units (abbreviated as Jasta), especially Jasta 11, caused heavy losses to the Allies.

After Boelcke's death, Jasta 11 was led by Manfred von Richthofen at the beginning of 1917. He and his pilots caused the bloody April, during which the Allies lost 443 airmen. Richthofen himself shot down 20 aircraft during this period, while his brother Lothar managed 15 shootdowns. Another pilot, Kurt Wolf, achieved 22 aerial victories that April.

When the Americans arrived in 1918, things changed. Although the Americans were inexperienced, their numerical superiority in aircraft couldn’t offset the Germans. Starting from summer 1918, the German pilots had to rely on dive attacks to try their luck, as they had no chance against the Allied squadrons.Thus, the Allies allowed several squadrons to fly one above another, continuing to put the Germans under continuous pressure.

On April 21, 1918, Manfred von Richthofen was shot down by an Australian machine gunner while being pursued by Arthur Roy Brown. With 80 confirmed aerial victories, he was the most successful hunting pilot during World War I. The loss of his "idol" and increasing supply difficulties increased the pressure on the imperial air combat units. The air forces could contribute little to the end of the war.The war was decided on the ground.

Many fallen pilots, including Richthofen, were buried on the Invalidenfriedhof in Berlin.

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