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Alpenkorps 12. Isonzo Vormarsch Pinzano Tagliamento ´17 Auction number: 0006950088 
End of auction: 09/19/26  at  8:20 AM a o clock    9 d. 19 h. 53 min. 55 sec.  
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Start of auction: 09/05/26  at  8:20 AM a o clock
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DESCRIPTION

Vom siegreichen Vormarsch in Italien: Übergang des deutschen Alpenkorps über den Tagliamento bei Pinzolo (es handelt sich um den Ort Pinzano al Tagliamento).

Nach der 12. Isonzoschlacht: Die Tagliamentofront brach seit 3. November 1917 zusammen, am 8. November ging das Alpenkorps bei Pinzano über den Fluss und operierte jetzt im Anschluss an die k.u.k. Gruppe „Krauß“ in westlicher Richtung auf Aviano.

 

Großformatige, farbige Original-Offsetlithographie von 1918.

 

Nach dem Originalaquarell von Albert Reich.

In der Platte signiert.

 

Mit mittiger, vertikaler Bugfalte.

 

Journalausschnitt in der Größe 550 x 363 mm.

 

Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, an der Bugfalte mit zwei sehr kleinen Klammerungslöchern, sonst sehr guter Zustand.

 

Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!

Visit any time.

 

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Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinen anderen Angeboten!!!

 

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Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft  - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!!

 

This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here.

 

 

Weitere historische Originale finden Sie in meinen anderen Angeboten!!!

For more original historical prints please take a look in other offers!!!

 

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Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
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100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.

Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.

 

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Historische Informationen zum Artikel:

 

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Albert Reich, deutscher Maler und Illustrator. Geborgen am 14. Januar 1881 in  Neumarkt in der Oberpfalz als Sohn eines Schuhmacher, gestorben am 12. April 1942 in München. Eintritt in die Zeichenklasse bei Johann Caspar Herterich in der Akademie der Bildenden Künste in München am 30.10.1902.

Der Münchner Maler Albert Reich war während der Weltkriegszeit publizistisch besonders aktiv. Seine Kriegsskizzen brachte er in Bildbänden und mehrfach aufgelegten Ansichtskartenheftchen heraus. Er begleitete im 1. Weltkrieg das Alpenkorps und veröffentlichte die Bildmappen "Das Alpenkorps in Tirol", "Durch Serbien", "Durch Siebenbürgen und Rumänien", "Gegen Italien" und "Das Alpenkorps im Westen". Im Falle der Ansichtskarten aus dem Karpatenraum / Siebenbürgen beschränkte sich Reich vor allem auf die Darstellung von rumänischen Soldaten und ‘Volkstypen’. Auch Buchhandlung H. Zeidner in Kronstadt brachte eine Auswahl von 14 „Bilder-Feldpostkarten“ bayerischer Zeichner, unter anderen von Albert Reich heraus.

 

Der Feind über den Tagliamento geworfen

Berlin, 1. November, abends. (Amtlich.) 
Im Westen und Osten keine wesentlichen Ereignisse. - Am Tagliamento wurde der auf dem Ostufer bei Pinzano und Latisana noch haltende Feind geworfen oder gefangen.

 

Der österreichisch-ungarische Heeresbericht:

Die Schlacht bei Latisana

Das österreichische Küstenland befreit

Wien, 1. November.
Amtlich wird verlautbart:
Italienischer Kriegsschauplatz:
Das Vordringen der Verbündeten in Oberitalien ist gestern durch einen neuen gewaltigen Erfolg gekrönt worden. Das Anstauen der zurückweichenden feindlichen Massen nordöstlich von Latisana bot der Führung Gelegenheit, starken italienischen Kräften durch Umfassung den Rückweg zu verlegen. Deutsche und österreichisch-ungarische Divisionen, die sich westlich von Udine dem Tagliamento näherten, wurden von Norden her angesetzt. Gleichzeitig stießen österreichisch-ungarische Kolonnen längs der Lagunen gegen Latisana vor. Zahlreiche in vollste Verwirrung geratene italienische Verbände in der Gesamtstärke von zwei bis drei Armeekorps wurden zum größten Teil abgeschnitten. In wenigen Stunden waren über 60000 Mann gefangengenommen und mehrere hundert Geschütze erbeutet. Österreichisch-ungarische und deutsche Truppen stehen überall am unteren und mittleren Tagliamento.
Vereinzelte Versuche des Feindes, im Mittellauf Brückenkopfstellungen zu behaupten, wurden durch ungesäumtes Zugreifen deutscher Regimenter vereitelt. Die im Gebiet des oberen Tagliamento vordringenden österreichisch-ungarischen Armeen überwinden, gebirgsgewohnt, in zähem Wollen alle Schwierigkeiten des Geländes. Solcher Art hat die 12. Isonzoschlacht in achttägiger Dauer zu einem über alles Maß glänzenden Erfolge geführt. Die österreichischen Küstenlande sind befreit, weite Strecken venezianischen Bodens liegen hinter den Fronten der Verbündeten. Der Feind hat in einer Woche über 180000 Mann an Gefangenen und 1500 Geschütze eingebüßt. Der große Sieg an den südwestlichen Toren der Monarchie ist eine neue unvergleichliche Kraftprobe der verbündeten Mächte und Völker, eine Kraftprobe, die eine stärkere Sprache reden wird als alles, was in den letzten Wochen bei Freund und Feind über Gegenwart und Zukunft geredet worden ist.

 

Das Deutsche Alpenkorps war ein Großverband des deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg und gilt als die erste deutsche Gebirgstruppe. Während des Ersten Weltkrieges wurde es im Mai 1915 zunächst zu dem Zweck aufgestellt, Österreich-Ungarn bei der Verteidigung seiner Grenze zu Italien zu unterstützen.

Vorläufer

Das deutsche Kaiserreich verfügte bis zum Ersten Weltkrieg über keine Gebirgstruppe. Dennoch wurde bereits 1892 bei den Goslarer und auch den Schlettstadter Jägern auf Befehl des preußischen Kriegsministeriums Skiausbildung durchgeführt. Allerdings wurde der militärische Wert der Skiausbildung von ziviler Seite her viel deutlicher erkannt und vehement propagiert. So lud der Skiclub Schwarzwald bereits 1896 die Schlettstadter Jäger zu Rennen ein, führte 1902 den Patrouillenlauf ein und gab 1905 bei Gründung des Deutschen Skiverbandes (DSV) die Anregung, dass dieser es als seine Hauptaufgabe betrachte, brauchbare Skiläufer für das Heer heranzubilden.

Erst nachdem man im Ersten Weltkrieg zu Beginn des Winters 1914/15 in den Vogesen auf die gut ausgebildeten skibeweglichen französischen Chasseurs alpins getroffen war, ging man an die Aufstellung eigener deutscher Schneeschuh-Bataillone. Am 14. Oktober 1914 erließ der „DSV-Ausschuss zur Bildung des Deutschen freiwilligen Skikorps“ einen Aufruf „an die Skiläufer Deutschlands“, der sie zum Eintritt in die Schneeschuhtruppe aufforderte. Am 21. November 1914 trat in München das Bayerische 1. Schneeschuh-Bataillon zusammen. Kurz darauf folgten die Württembergische Schneeschuh-Kompanie Nr. 1 sowie die preußischen Schneeschuh-Bataillone Nr. 2 und 3.

Geschichte

Mit der Kriegserklärung Italiens am 23. Mai 1915 entstand eine für Österreich-Ungarn bedrohliche Lage: Außer den Besatzungen von Festungswerken befanden sich die aktiven Truppen, die zur Verteidigung im Hochgebirge vorgesehenen k.k. Landesschützen-Regimenter, an der Ostfront in Galizien. Die Donaumonarchie musste zunächst eine Verteidigungslinie aus Standschützen und anderen improvisierten Formationen organisieren. Der deutschen OHL war bewusst, dass bei den geringen Kräften, die Österreich-Ungarn zur Verteidigung der Tiroler Grenze jetzt stellen konnte, die Gefahr für Süddeutschland sehr groß werden konnte. Die beste Sicherung Bayerns war also die Tirols. Wenige Tage vor der Kriegserklärung Italiens hatte das preußische Kriegsministerium verfügt, aus Eliteregimentern um einen bayerischen Kern das Alpenkorps – eine verstärkte Infanteriedivision – aufzustellen. Entsprechend seiner künftigen Verwendung im Hochgebirge sollte das Alpenkorps Gebirgsausrüstung erhalten (z. B. Schneeschuhe, Eispickel, Bergschuhe usw), die zunächst aufgrund fehlender Erfahrung nur mangelhaft war und erst im Verlauf des „Einsatzes in Tirol“ verbessert werden konnte. Da dem Alpenkorps auch Korpstruppen (schwere Artillerie, Kolonnen und Trains, Pionierkompanien, Fernsprecheinheiten und eine Fliegerabteilung) zugeteilt waren, wurde dieser militärische Verband trotz der Mannschaftsstärke einer Division als Korps bezeichnet.

Das Deutsche Alpenkorps wurde klassisch in zwei Jäger-Brigaden untergliedert: Die 1. Jäger-Brigade der Bayerischen Armee unter Generalmajor Ludwig von Tutschek mit dem Infanterie-Leib-Regiment und dem 1. Jäger-Regiment sowie die Preußische 2. Jäger-Brigade unter Oberst Ernst von Below mit dem Jäger-Regiment Nr. 2 (Hannoversches Jäger-Bataillon Nr. 10, Reserve-Jäger-Bataillone Nr. 10 und 14) sowie dem Jäger-Regiment Nr. 3, bestehend aus den früheren vier Schneeschuh-Bataillonen.

Außerdem gehörten sechs Radfahrkompanien, sieben Maschinengewehrabteilungen (Gebirgsmaschinengewehrabteilungen), 48 Feld- und Gebirgsgeschütze und je eine Batterie 10-cm-Kanonen und 15-cm-Haubitzen, ferner Minenwerferabteilungen, Pionierkompanien, Nachrichtentruppen usw. und zeitweise auch die Bayerische Feld-Fliegerabteilung 9 b dazu.

„Einsatz in Tirol“ – Die Dolomiten-Front

Der bayerische Generalleutnant Konrad Krafft von Dellmensingen wurde zum „Führer des Alpenkorps“ ernannt. Dieser war zuvor Generalstabschef der 6. Armee „Kronprinz Rupprecht“ gewesen. Durch einen Streit mit dem Chef der OHL General Erich von Falkenhayn, der damit endete, dass sogar Kaiser Wilhelm II. eingeschaltet wurde, entfernte Falkenhayn daraufhin Krafft aus dem AOK 6 und fand in ihm die ideale Besetzung für den "Führer des Alpenkorps". Denn Krafft war ein besonders bergkundiger Mann, der schon in frühester Jugend mit seinem Bruder Albrecht in den Dolomiten unterwegs gewesen war. Folglich kannte er die Gegend genau und somit auch den ersten Einsatzraum des Alpenkorps. Dieses wurde zunächst als Reserve an die neue Front nach Südtirol entsandt. Die Südwestfront wurde dabei in fünf Verteidigungsabschnitte, so genannte "Rayone" unterteilt, die sich von der Schweizer Grenze im Westen bis an den Karnischen Kamm im Osten zog. Die Front am Isonzo bildete dabei einen eigenen Abschnitt. Die Männer besaßen zwar schon Kampferfahrung von der Westfront aber eine Gebirgsausbildung hatten sie nicht erhalten. So kam es immer wieder zu teils tödlichen Unfällen. Ebenso erkrankten die Männer, etwa weil sie zunächst nur mangelhaft ausgerüstet waren, oder da sie beispielsweise in ihrer Unerfahrenheit den Schnee schmolzen und unverdünnt tranken und in der Folge an Magen-Darm Erkrankungen litten. Der „Einsatz in Tirol“ stellte demnach die eigentliche Gebirgsausbildung des Alpenkorps dar. Von besonderem Wert war hier der gemeinsame Einsatz der deutschen Soldaten mit den Standschützen. Die Standschützen waren gebirgsgewohnte Männer, die den Soldaten des Alpenkorps das richtige Verhalten und den Einsatz im Hochgebirge zeigten. Im Gegenzug halfen die Deutschen dabei, die militärische Ausbildung der Standschützen zu verbessern.

Da die Italiener bei ihrem Angriff äußerst zögerlich vorgingen und somit das Überraschungsmoment verschenkten, verliefen die ersten Wochen nach der Kriegserklärung in relativer Ruhe, der vermeintliche italienische Durchbruch erfolgte nicht. Im Gegenzug verschaffte die so gewonnene Zeit den Männern des Alpenkorps und den übrigen Verteidigern den Vorteil, die teils hochalpine Front noch besser auszubauen und zu verbessern. Dem zahlenmäßig überlegenen Gegner, der über eine bestens ausgebildete Gebirgstruppe, die Alpini verfügte, wäre demnach nicht mehr ohne größere Verluste ein Frontdurchbruch gelungen. Der Einsatz des Alpenkorps beschränkte sich vornehmlich auf Abwehr- und Patroulliengefechte sowie auf die Artillerieunterstützung. Da das Deutsche Reich noch nicht offiziell im Kriegszustand mit den Italienern stand, war es dem Alpenkorps untersagt italienisches Gebiet zu betreten oder für Angriffsunternehmen eingesetzt zu werden, bei denen dies notwendig war. Die Verlegung des Alpenkorps diente in erster Linie dazu, dem österreichisch-ungarischen Verbündeten politisch und moralisch den Rücken zu stärken. Erst ab August 1916, nach dem Eintritt Rumäniens in den Krieg, erfolgte die offene Kriegserklärung Italiens auch an Deutschland.

Das Alpenkorps wurde hauptsächlich in den Rayonen IV.(Fleimstal) und V. (Pustertal) an den Brennpunkten der Dolomiten-Front eingesetzt. So beispielsweise am Col di Lana, am Kreuzbergpass, in den Sextener Dolomiten und an den Tofanen.

Das Alpenkorps trug maßgeblich zur Stabilisierung der Dolomiten-Front bei. Als im Oktober 1915 von der Ostfront österreich-ungarischen Verbände frei wurden und an die Tiroler Front verlegt werden konnten, wurden die Deutschen aus den Dolomiten abgezogen. Sie hinterließen eine gut ausgebaute hochalpine Stellung mit Kavernen, Seilbahnen, Unterkünften und ausgebildeten Standschützen zurück. Sie konnte von den nunmehr allein zuständigen k.u.k.-Truppen übernommen werden. Als Dank, aber vor allem als ein äußerliches Zeichen für den Zusammenhalt der kämpfenden Soldaten, wurden den Männern des Alpenkorps im Juni 1915 vom Landesverteidigungskommando Tirol 20.000 Edelweißabzeichen überreicht, die laut Vorschrift über dem linken Ohr an der Kopfbedeckung zu tragen waren. Dieses Abzeichen war bereits 1907 von der österreichisch-ungarischen Armee als Emblem für ihre Gebirgstruppen eingeführt worden. Es wurde sowohl an den Paroli also auch an der Kappe getragen und besaß einen hohen Stellenwert unter den Männern.

Serbischer Feldzug

Das Korps verließ Mitte Oktober 1915 die Dolomiten und wurde über München und Thionville an die Westfront verlegt, um als Heeresreserve in der Champagne zu dienen. Am 20. Oktober bei Launois südwestlich Charleville ausgeladen, wurden die Soldaten im Raum Sedan bereitgestellt. Drei Tage nach ihrer Ankunft machte jedoch ein neuer Befehl den Abtransport des Korps auf die Balkanhalbinsel nötig. Da sich das Anfang Oktober angegriffene Serbien in ihren Gebirgsteilen noch zäh gegen Österreich-Ungarn und Bulgarien behaupten konnte, wurde das Alpenkorps jetzt zur Verstärkung der 11. Armee dorthin entsandt.

Am 30. Oktober überschritt die Gruppe „Below“ die Donau bei Orsova und rückte in Richtung Krusevac vor. Das Gros des Korps ging westlicher bei Gradiste über die Donau und verfolgte die Serben durch das Tal der südwestlichen Morawa, dem auf dem Kara-Dagh entspringende Hauptstrom Serbiens. Weiter über Pozarevac vorgehend wurde bis 4. November Kragujevac erreicht, am 8. November Kraljevo. Den Serben war aber bereits südlich davon der Rückzug über das Gebirge gelungen. Die bayerischen Jäger sollten das XXII. Reserve-Korps freimachen, das für den dortigen Gebirgskrieg nicht ausgerüstet war. Ab 13. November begann die weitere Verfolgung durch das Gebirge im Sandschak Novipazar, am 14. November kam es beim südlichen Vorstoß zu einem Gefecht an der Dedina Stolica. Die Gruppe „Below“ besetzte zusammen mit Teilen der 44. Reserve-Division Raška. Am 24. November wurde von der Vorhut noch der Ibar bei Ribaric und die Grenze Montenegros erreicht. Nachdem aber das serbische Restheer über Montenegro entkommen war, erfolgte am 28. November der Rückmarsch durch das Morawatal nach Norden auf Krusevac. Am 21. Dezember marschierte das Korps in Nisch in Anwesenheit des Korpskommandeurs an dem Oberbefehlshaber, August von Mackensen, vorüber. Über Nisch vorgehend wurde am 22. Dezember Leskovac erreicht und der weitere Vorstoß entlang der südlichen Morawa nach Makedonien vorbereitet. In den ersten 39 Tagen war das Korps etwa 700 km marschiert.

Da jedoch inzwischen die Franzosen und Briten von Saloniki aus vorgerückt waren, wurde das Korps noch zurückbehalten und verblieb bis zum Jahresende bei Leskovac in Bereitstellung. Bis Mitte Februar 1916 verblieb das Korps in der Nähe von Jelašnica. Von dort wurde das Korps über Kumanovo, Skopje und Veles durch das Strumicatal bis nach Istip im südlichsten Mazedonien vorgezogen. Mit der Verlegung nach Verdun endete für das Korps Ende März 1916 der Abschnitt „Serbien“. Es war ein Feldzug, der dem Korps mehr Verluste durch die Marschstrapazen als durch Kampfhandlungen abverlangte.

Schlacht von Verdun

Am 28. Mai 1916 wurde das Korps der 5. Armee unterstellt, am 1. Juni bezog es Quartier in Azannes. In der Schlacht um Verdun wurden die Alpenjäger am östlichen Maasufer der Angriffsgruppe Ost des Generals von Lochow zugeteilt. Am 8. Juni erfolgte der erste Einsatz des Korps im Abschnitt des I. Bayerischen Korps. Durch die Hassoule-Schlucht, auch Totenschlucht genannt, erreichten sie das heißumkämpfte Fort Douaumont. Von hier aus ging es im Bereich des Dorfes Fleury und dem Zwischenwerk Thiaumont direkt in die Hauptkampflinie. An den Flügeln war rechts die Bayerische 1. Division ebenfalls gegen Thiaumont und als linker Nachbar die 103. Division gegen den Abschnitt Souville-Tavannes angesetzt. Fleury, Thiaumont sowie die Munitionsräume bei Fleury (Poudriere de Fleury) wurden im Rahmen von zwei Großangriffen am 23. Juni und 11. Juli 1916 eingenommen. Ein kleiner Stoßtrupp des Infanterie-Leib-Regimentes erreichte sogar die sogenannte „Filzlausstellung“ (Ouvrage de Morpion) und erzielte damit kurzfristig den weitesten Vorstoß deutscher Truppen vor Verdun. Am 9. August 1916 wurde das Korps aus dem Bereich der 5. Armee und somit aus der Schlacht von Verdun entlassen.

Rumänien-Feldzug

Rumänien hatte Österreich-Ungarn am 27. August 1916 den Krieg erklärt. Unmittelbar darauf rückten russische Truppen in die Moldau ein, links davon brach die rumänische Nordarmee über die östlichen Karpaten in Ungarn und die rumänische 1. und 2. Armee aus der Walachei in Siebenbürgen ein. Am 28. August wurde der deutsche Generalstabschef Erich von Falkenhayn durch das Duo Hindenburg und Ludendorff abgelöst und erhielt ein Armeekommando im rumänischen Feldzug.

Die oberste Heeresleitung an der Ostfront unter der Führung Leopold von Bayern stellte zwei neue Armeen zum Schutz von Siebenbürgen auf. Die nördlichere k.u.k. 1. Armee unter Generaloberst Arz von Straußenburg und die südlichere deutsche 9. Armee unter General Erich von Falkenhayn. Der letztgenannten 9. Armee wurde das von der Westfront freigemachte Alpenkorps zugeteilt, das jetzt an den Rumänischen Kriegsschauplatz verlegt wurde.

Während der Schlacht bei Hermannstadt durchschritt das Alpenkorps das Zibinsgebirge, das die beiden Flügel der auf breiter Front aufmarschierten rumänischen 1. Armee trennte. Über den Gebirgskamm kommend, brachten die Alpenjäger am 26. September die im Frontalangriff stehende deutsche 187. Infanterie-Division die nötige Entlastung. Im Rücken des Feindes vordringend, wurde den Rumänen dabei der Rückzug durch den Roten-Turm-Pass versperrt. Gemäß Aussagen von Gefangenen hatte das Korps mit seinen 9 Bataillonen erfolgreich gegen 54 der rumänischen Armee im Kampf gestanden. Bei Roter Turm wurde zur Erinnerung an diesen Sieg eine Tafel mit der Inschrift „DEUTSCHES ALPENKORPS 26–29.IX 1916“ an der Felswand angebracht.

Am 9. Oktober siegte der linke Flügel der 9. Armee nochmals bei Kronstadt und bereitete den weiteren Einbruch ins südlichere Rumänien vor. Der Befehlshaber des Infanterie-Leib-Regiments, Prinz Heinrich von Bayern, wurde während der Kämpfe am 7. November verwundet und starb am Tag danach. Das Regiment eroberte an jenem Tage die letzte Höhe des Monte Sule, am 21. November brach die Gruppe „Krafft“ endgültig durch das siebenbürgische Gebirge nach Süden durch und gelangte in die Tiefebene der Walachei. Es folgten Verfolgungskämpfe bei Curtea de Argesch bis Pitești. Anfang Dezember hatte das Korps „Krafft“ entscheidenden Anteil an der Schlacht am Argesch, die schließlich zur Einnahme von Bukarest führte. Nach dieser Schlacht schwenkte die 9. Armee von Osten nach Norden ein, den Angelpunkt bildete dabei die Gruppe „Krafft“. Am 7. Dezember eroberten die Jäger zusammen mit dem XXXIX. Reserve-Korps Ploesti und die dortigen Ölfelder.

Mitte Dezember folgten Kämpfe an der Jalomița. Die Gruppe „Krafft“ wurde hierbei am linken Flügel der 9. Armee eingesetzt. Ein Friedensangebot der Mittelmächte blieb in dieser Zeit vom Gegner unbeachtet. Am 21. Dezember kam es zur Weihnachtsschlacht von Rimnicul-Sarat, dem Korps gegenüber standen nicht nur Rumänen, sondern erstmals auch Russen (Trans-Kaspische Kosaken-Brigade). Ein Bataillon wurde am 23. Dezember nach Șindrilița befohlen und hielt Verbindung zur benachbarten Gruppe „Gerok“ der österreichischen Heeresgruppe „Erzherzog Josef“. Nach der Schlacht rückte die 9. Armee zum Sereth nach und wurde an den Putna-Abschnitt vorgeschoben. Das Korps folgte der Magura in Richtung auf Odobești, das auf deren letztem Ausläufer lag.

Am 2. Januar 1917 erreichte das Korps Bolotești. Über den sechs bis acht Meter breiten jedoch nur einen Meter tiefen Putna kam es aber zu keinem weiteren Vorgehen mehr. Am anderen Ufer war die Grenze zum Kaiserreich Russland, am Fluss folgten Monate des Stellungskrieges.

Am 10. April 1917 schied das Alpenkorps aus der 9. Armee aus und ging mehrere Wochen im Raum von Kronstadt in Ruhequartiere. Der neue Korpskommandeur besichtigte seine Einheiten am 13. April in Mühlbach. Im Mai wurden neue Jagdkommandos, die späteren Sturmtrupps ausgebildet, gleichzeitig wurden kompanieweise MW-Züge aufgestellt.

Ende Mai 1917 wurde das Alpenkorps ins Ober-Elsass zurück an die Westfront verlegt. Während der Minenwerfer-Ausbildung am Kaiserstuhl wohnten mehrere Truppenteile einem Vortrag des Ritter des Ordens Pour le Mérite, Hauptmann Hans-Joachim Haupt, über die Erstürmung des Forts Douaumont bei. Am 14. Juni wurde das Korps ins „Loch von Belfort“ verlegt.

Anfang August 1917 verlegte das Alpenkorps abermals nach Rumänien. In der Durchbruchsschlacht an der Șușița überquerten die Jäger am 12. August 1917 die Putna in Richtung Străoane. Unter der Führung des Hauptmanns Fischer griff die Gruppe der beiden 10. Jäger-Bataillone am 15. August Muncelul an. Mit der Einnahme Munceluls endete am 28. August die letzten größeren Kämpfe an diesem Abschnitt, es folgten erneut Stellungskämpfe, diesmal bei Zabrautioru.

Italien-Feldzug

Im Anschluss an die Elfte Isonzoschlacht richtete Kaiser Karl an die deutsche OHL die Bitte um Truppenhilfe für die wankende Isonzofront. Es geschah zu dem Zeitpunkt, als sich die Flandernschlacht auf ihrem Höhepunkt befand, trotzdem entsprach die OHL dem Ansinnen und entsandte sechs Divisionen zum italienischen Kriegsschauplatz. Unter den nach Italien abgehenden Verbänden befand sich auch das Alpenkorps, dessen Führung ab 5. September Generalmajor Ludwig von Tutschek übernommen hatte.

Matarello südlich von Trient wurde der Versammlungsraum des vorerst dem k.u.k. 11. Armeeoberkommando unterstellten Alpenkorps. Die Aufgabe des Korps war es, den gegenüberliegenden Italienern die Ankunft deutscher Verbände anzuzeigen und von geplanten Angriffsvorbereitungen bei Tolmein abzulenken. Im Raum des anscheinend günstigsten Angriffspunktes verfügte man aber noch nicht über genügend Soldaten. Am 10. Oktober wurde das Korps dem Bayerischen III. Armee-Korps (Gruppe „Stein“) der neuaufgestellten 14. Armee unterstellt und bereitete sich für die Zwölfte Isonzoschlacht vor.

In der Durchbruchsschlacht durch die Julischen Alpen, welche vom 24. bis zum 27. Oktober 1917 andauerte, fiel es dem Alpenkorps zu die Höhe 1114, den Mittelpunkt der ganzen Kolovratstellung, anzugreifen. Bei Tolmein antretend gelang dem Korps zusammen mit der 12. Division der schnelle Durchbruch durch die Stellungen des italienischen XXVII. Korps unter General Badoglio. Bereits am ersten Angriffstag am 24. Oktober eroberte das Infanterie-Leib-Regiment diese Kuppe und den Monte Kuk, das Dorf Luico fiel am folgenden Tag. Nach der Erstürmung des Monte Matajur am 26. Oktober war auch die zweite italienische Stellung - verteidigt vom IV. Korps unter General Cavacciochi - im Wanken.

Der Durchbruch der 14. Armee war am 27. Oktober auf der ganzen Angriffsfront gelungen und daher die italienische 2. Armee im vollen Rückzug. Das Korps marschierte auf Clenia, erstürmte den Monte Madlessena und verfolgte die Italiener weiter in Richtung auf Cividale. Die 14. Armee schnitt derweil auch der zwischen Görz und Adria zurückweichenden 3. italienischen Armee des Herzogs von Aosta den Rückzug ab und griff vom oberen Tagliamento die rückwärtigen Verbindungen des Feindes an. Östlich Udines befand sich das Hauptquartier des italienischen Generalstabschefs Cardonas, bis 29. Oktober fiel auch dieses in deutsche Hände.

Die Tagliamentofront brach seit 3. November zusammen, am 8. ging das Alpenkorps bei Pinzano über den Fluss und operierte jetzt im Anschluss an die k.u.k. Gruppe „Krauß“ in westlicher Richtung auf Aviano. Der deutsch-österreichische Vorstoß konnte von den Italienern erst am Piave-Fluss aufgehalten werden, nachdem sie um sechs französische sowie fünf englische Divisionen verstärkt worden waren. Beim Dorf Vas gelang dem Jäger-Regiment 1 am 18. November der Übergang am Piave, dabei wurde die auf Alano operierende deutsche Jäger-Division dem Alpenkorps unterstellt. Links von der Jäger-Division stehend, wurde das Korps gegenüber dem Monte Tomba in der Ersten Piaveschlacht eingesetzt. Es verließ am 16. Dezember die Tomba-Stellung und wurde etwa 100 km hinter die Frontlinie nach Cordenons und Vivaro, wo es Weihnachten verleben sollte, zurückgezogen.

Erneut an der Westfront

Im Januar 1918 wurde das Korps erneut an die Westfront transportiert und in Saarburg ausgeladen. Bis 7. April verharrte das Korps in Cirey als Reserve der deutschen Argonnenfront. Von dort wurde es zur Heeresgruppe „Kronprinz Rupprecht“ nach Flandern verlegt, um ab 9. April in Lille ausgeladen an der Operation Georgette (oder auch „Schlacht an der Lys“) teilzunehmen. Am 12. April löste das Korps die 10. Ersatz-Division bei Steenwerk ab und griff am Vormittag des 13. April Bailleul an. Nach einer kurzen Erholungspause wurde das Korps zur „Zweiten Schlacht um den Kemmel“ auf die vorgelagerte Rossignolhöhe verlegt. Die Sturmtrupps des Korps wurden mit Flammenwerfern ausgerüstet und griffen von der Stirnseite her an. Die sogenannte „Zweite Schlacht“ brachte dem Korps 3500 Mann an Verlusten, aber am 25. April gelang die Erstürmung des Berges. Der Kemmelberg wurde behauptet, bis das Korps am 7. Mai den Abschnitt wieder verließ. Bis 15. Mai wurde das Korps als neue Heeresgruppenreserve nach Tourcoing, ab 17. Mai in Ruhequartiere um Eename verlegt.

Nach zwölf Wochen der Ruhe verließ das Korps Flandern und wurde als Eingreif-Division in den Brennpunkt des Abwehrkampfes der 18. Armee bei Roye hineingeworfen. Nach dem Schwarzen Tag des deutschen Heeres wurde das Korps zuerst als OHL-Reserve im Raum Nesle, im Bereich der neugebildeten Heeresgruppe „von Boehn“ eingesetzt. Am 18. August erging der Befehl, dass die 18. Armee die Aufgabe des Geländes westlich der Somme vorbereiten solle, bis 28. August ging das Alpenkorps auf die Linie Épénancourt bis Béthancourt zurück. Lastkraftwagen beförderten das Korps am 1. September in den Raum nördlich von Péronne zurück. Vor der Siegfriedstellung hatte das Korps als Reserve der 2. Armee den Kanal bei Moislains zu sichern, bevor es sich am 4. September auf die Tincourt-Stellung zurückzog.

Die neubezogene Épehy-Stellung, eine Höhe vor der Niederung des Schelde-Kanals, galt es nach dem Korpsbefehl am 5. unter allen Umständen zu halten. Am 8. September konnten starke englische Angriffe auf Epehy noch abgewiesen werden. Allen war bewusst, wenn Epehy verloren ginge, dann wäre die Kanalstellung einerseits und andererseits die östlichen Höhen davor unhaltbar, es gäbe dann kein Halten mehr. Der Kanal hatte eigentlich vorher zur Hauptwiderstandslinie (HWL) ausgebaut werden sollen. Bedingt durch den Zeitmangel konnte dieses Vorhaben jedoch nicht mehr vollendet werden. Die Schlacht von Epehy am 18. September sollte für das Korps ein Großkampftag werden. Die Engländer überliefen, unterstützt von Tanks, die Stellung und somit das Korps. Hauptmann Fischer – Kommandeur des Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 10 – fiel. Heinrich Kirchheim, Kommandeur des Jäger-Bataillons Nr. 10 wurde für seine Leistung an jenem Tage am 13. Oktober mit dem Orden Pour le Mérite ausgezeichnet. Am 22. September wurden die abgekämpften Truppen durch die 8. Division freigemacht und noch einmal nach Serbien abtransportiert.

Kriegsende in Serbien

Die Balkanfront war bereits im Wanken, am 29. September 1918 kapitulierte Bulgarien. Vom 3. bis zum 9. Oktober wurde im altvertrauten Nisch ausgeladen, auf den Höhen der Pasjaca Planina sollte eine erste Abwehrstellung bezogen werden. Das übergeordnete XXXIX. Reserve-Korps versuchte den Zusammenbruch der 11. Armee zu verzögern. Die dem Alpenkorps benachbarte 219. Division verlor die Höhen bei Toplica, es blieb der deutschen 11. Armee nur noch der Rückzug auf die Linie Kraljevo–Kruševac–Knjaževac, um von den verfolgenden Serben nicht umfasst zu werden. Nach letztem Widerstand südlich von Kragujevac und den Rückzug der benachbarten k.u.k. 30. Division aus Kraljevo begann ab 30. Oktober die allgemeine Absatzbewegung des Alpenkorps auf Belgrad. Über Semlin wurde der Rückzug durch das sich bereits feindlich verhaltende Ungarn angetreten. Über die Eisenbahnlinie Szegedin, Budapest, Wien und Salzburg wurde die deutsche Grenze erreicht.

Führer des Alpenkorps

Dienstgrad-Name-Datum

Generalleutnant-Konrad Krafft von Dellmensingen-21. Mai 1915 bis 28. Februar 1917

Generalleutnant-Leo Sontag-1. März bis 4. September 1917

Generalmajor-Ludwig von Tutschek-5. September 1917 bis 2. Dezember 1918

Edelweißabzeichen

Das vom Alpenkorps getragene Edelweißabzeichen war österreich-ungarischen Ursprungs. Für Hilfe in höchster Not, als nach dem italienischen Kriegseintritt die Grenzen zur k.u.k. Monarchie nahezu entblößt waren und deutsche Truppen zur Hilfe abgestellt wurden, bis die Front durch herangeführte Verstärkungen stabilisiert war. Aus Dankbarkeit für diese Hilfe verlieh das Landesverteidigungskommando Tirol den Männern des Alpenkorps im Juni 1915 das Edelweiß der k.k. Gebirgstruppe - noch heute wird ein ähnliches Abzeichen von der deutschen Gebirgstruppe getragen.

 

Italienfront ist die deutsche Bezeichnung für die zwischen Italien und Österreich-Ungarn verlaufende Front des Ersten Weltkrieges.

Die Front verlief zwischen 1915 und 1917 vom Stilfser Joch an der Schweizer Grenze über den Ortler und den Adamello zum nördlichen Gardasee. Östlich der Etsch verlief die Front dann über den Pasubio und weiter auf die Sieben Gemeinden. Von dort aus bedrohte Österreich-Ungarn die italienischen Isonzoarmeen im Rücken, weswegen durchaus von einem Zweifrontenkrieg gesprochen werden kann.

Ausgangslage

Italien war vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges im sogenannten Dreibund mit Österreich-Ungarn und Deutschland verbündet. 1914 weigerte sich Italien, auf der Seite der Mittelmächte in den Krieg einzutreten mit der Begründung, dass der Dreibund ein Defensivpakt sei. Es bestehe nur eine Bündnispflicht, wenn einer der Bündnispartner angegriffen würde, laut italienischer Ansicht hätten jedoch Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg begonnen und somit bestehe keine Bündnispflicht.

Der tatsächliche Grund war, dass die Entente von Beginn an Italien Versprechungen machte, welche den Bestrebungen der italienischen Irredenta entsprachen. In Friaul und Südtirol sowie im Trentino und in Triest lebten unterschiedlich starke italienische Minderheiten und die Entente versprach diese österreichischen Gebiete Italien im Falle eines Kriegseintrittes auf ihrer Seite. Österreich wies zwar darauf hin, dass mehr Italiener als Minderheit in Frankreich und in der Schweiz lebten, fand damit aber kein Gehör. Ein weiterer Grund dafür war wohl auch, dass Italien Österreich als den vermeintlich schwächeren Gegner betrachtete. So gab es Pläne im italienischen Generalstab, binnen vier Wochen bis nach Wien vorzurücken. Auch die italienische Wirtschaft hatte kein Interesse daran, an der Seite der Mittelmächte zu kämpfen. Die italienische Wirtschaft war sehr abhängig von Rohstoffimporten auf dem Seeweg, diese wären im Falle eines Krieges gegen die Entente blockiert worden.

Die italienische Bevölkerung war allerdings keineswegs kriegsbegeistert und musste mittels Propaganda erst motiviert werden. Hier tat sich vor allem der Dichter Gabriele d'Annunzio hervor, der es verstand, antiösterreichische Stimmung zu erzeugen. Auch General Luigi Cadorna gelang es, mit optimistischen Versprechungen und Prognosen das Parlament auf seine Seite zu ziehen.

Kriegshandlungen

Am 23. Mai 1915 trat Italien trotz des Bündnisses auf Seiten der Entente gegen Österreich-Ungarn in den Ersten Weltkrieg ein. Im Manifest vom 23. Mai 1915 An meine Völker! sagte dazu Kaiser Franz Josef: “Der König von Italien hat mir den Krieg erklärt. Ein Treubruch, dessengleichen die Geschichte nicht kennt, ist von dem Königreiche Italien an seinen beiden Verbündeten begangen worden.“ Italien verfügte bei Kriegsbeginn über ein Heer von 900.000 Mann, das sich in vier Armeen sowie die Karnische Gruppe gliederte. Oberbefehlshaber war General Luigi Cadorna. Der festgelegte Operationsplan sah vor, mit der 2. und 3. Armee über den Fluss Isonzo in Richtung Laibach vorzustoßen, um ein strategisches Zusammenwirken mit dem russischen und serbischen Heer zu ermöglichen. Die Karnische Gruppe sollte Richtung Villach in Kärnten vorstoßen, die 4. Armee Toblach angreifen. Die gegen Südtirol eingesetzte 1. Armee sollte sich defensiv verhalten. Bereits in den ersten Wochen zeigte sich, dass die geplanten Operationsziele völlig unrealistisch waren.

Bis Oktober 1917 lief die Front in nördlicher Richtung durch die Dolomiten und dann in östlicher Richtung durch die Karnischen Alpen. In den Julischen Alpen verlief sie im Wesentlichen entlang der heutigen italienisch-slowenischen Grenze und am Isonzo entlang nach Süden. Südlich von Görz fanden etliche Schlachten auf dem östlich des Isonzounterlaufes gelegenen Karstplateau statt (1.–12. Isonzoschlacht), von wo aus die italienische Armee in Richtung Triest und Laibach vorstoßen wollte. Die Frontlinie endete bei Duino an der Adria. Insgesamt handelte es sich um eine ca. 600 km lange Front (Luftlinie), die zwischen der Schweiz und der Adria in Form eines liegenden „S“ verlief. Der Großteil der Front lag im Hochgebirge, weswegen die genannten 600 km aus topografischen Gründen in Wirklichkeit um mehrere hundert Kilometer verlängert werden müssen.

Von Oktober 1917 bis Oktober 1918 verlief die Front nach der Schlacht von Karfreit (12. Isonzoschlacht) von der Hochfläche der Sieben Gemeinden über den Monte Grappa und im Tiefland am Piave entlang bis zur Adria.

An der Italienfront fanden folgende größere Ereignisse statt:

der Gebirgskrieg 1915–1918

zwölf Isonzoschlachten

drei Piaveschlachten.

 

Die Zwölfte Isonzoschlacht oder auch Schlacht von Karfreit (dem heutigen Kobarid), italienisch Battaglia di Caporetto, ist die Bezeichnung der letzten Isonzoschlacht im Ersten Weltkrieg. Sie begann am 24. Oktober 1917 und endete als solche am 27. Oktober 1917, mit dem Erreichen des als Minimalziel festgesetzten Tagliamento. Die weiteren Ereignisse machen es jedoch erforderlich die untrennbar damit verbundenen Kampfhandlungen bis zum Übergang in den Stellungskrieg am Piave zu behandeln. Letzteres geschah nach dem Befehl zum Einstellen der Offensive am 3. Dezember 1917.

Ausgangslage

Im österreichisch-ungarischen Hauptquartier in Baden bei Wien war man zu der Erkenntnis gekommen, dass ein weiterer Angriff wie der vorangegegangene (Elfte Isonzoschlacht) nicht mehr würde abgewehrt werden können. Man war daher gezwungen zu reagieren und sah die einzige Möglichkeit darin, selbst zum Angriff überzugehen. Mit eigenen Kräften allein würde dieses Vorhaben jedoch nicht durchfürbar sein, weswegen man den deutschen Bündnispartner um Unterstützung bat. Obwohl der deutsche Chef des Generalstabes Generalfeldmarschall von Hindenburg und mit ihm sein „Erster Generalquartiermeister“ General der Infanterie Ludendorff den Schwerpunkt auf den Osten legen wollten, sahen sie ein, dass eine Entlastung Österreich-Ungarns notwendig sein würde. Als operatives Minimalziel war zunächst nur die Rückeroberung der verlorenen Gebiete bis zur Reichsgrenze und falls der Angriffsschwung ausreichen sollte, ein Vordringen bis zum Tagliamento vorgesehen. Die deutschen Truppen sollten spätestens nach dem Erreichen des Flusses wieder abgezogen werden.

Wortlaut des Operationsbefehls

BEFEHL

* Ziel der Operation ist, die Italiener über die Reichsgrenze und, wenn möglich über den Tagliamento zurückzuwerfen. Hierzu wird die ganze Heeresfront an einem noch zu bestimmenden Tage gleichzeitig die Offensive ergreifen.

* Der deutschen 14. Armee wird die Aufgabe zufallen, die feindliche Front im Raume der Jeza-Höhe westlich Tolmein zu durchbrechen, dann zunächst die Linie: Höhen nördlich Cividale - Reichsgrenze nordwestlich der Korada zu gewinnen. Die Armee wird ferner dem rechten Flügel der 2. Isonzo-Armee das Überschreiten des Isonzo zu erleichtern haben.

* Dem Korps Krauß (k.u.k. I. Korps) wird obliegen, aus dem jetzigen Raum der k.u.k. 93. Infanterie-Truppendivision (bei Flitsch) vorbrechend, die rechte Flanke der 14. Armee zu decken.

* Die 2. Isonzo-Armee wird, den Nordflügel stark haltend, den Angriff gleichzeitig mit der 14. Armee aufnehmen und vorerst die Reichsgrenze nordwestlich Korada - Mt. Santo zu erreichen haben.

* Die 1. Isonzo-Armee wird zunächst durch kräftiges Anfassen möglichst starke feindliche Kräfte zu binden, bzw. auf sich zu ziehen haben.

* Als Angriffstag wird vorläufig der 22. Oktober in Aussicht genommen.

Kdo. der Südwestfront

Truppen

Neu aufgestellt wurde für diesen Zweck die 14. Armee, ein zunächst rein deutscher, später ein gemischter deutsch-österreich-ungarischer Verband unter dem Kommando von General der Infanterie Otto von Below, die den Hauptstoß (dieser zielte auf die linke Schulter der italienischen 2. Armee) führen sollte. Österreich-Ungarn zog die bisherige 1. und 2. Isonzoarmee zur „Heeresgruppe Boroëvić“ am linken Flügel zusammen und setzte zur Unterstützung die 10. (k.u.k) Armee unter dem Kommando von Feldmarschall Freiherr von Krobatin aus den Karnischen Alpen von Norden gegen die italienische Flanke an. Im Verlauf der Kampfhandlungen griff dann auch noch die 11. (k.u.k) Armee unter Feldmarschall Franz Conrad von Hötzendorf aus Tirol her ein.

An Verbänden standen sich 41 italienische Divisionen mit 3626 Geschützen und 34 Divisionen der Verbündeten mit 3302 Geschützen gegenüber.

Beteiligte Großverbände

I. II.

10. Armee (Österreich-Ungarn) unter Feldmarschall Freiherr von Krobatin

14. Armee (Deutsches Reich) unter General der Infanterie Otto von Below

Heeresgruppe Boroëvić (Österreich-Ungarn) unter Generaloberst Boroëvić

11. Armee (Österreich-Ungarn) unter Feldmarschall Franz Conrad von Hötzendorf 1. Amee - General Brusati

2. Armee - General Capello

3. Armee - General Herzog von Aosta

4. Armee - General Giardino

Bereitstellungen der 14. Armee

Links:

„Gruppe Scotti“ mit 1. (k.u.k.) InfTrpDiv bei Selo, dahinter 5. (d) InfDiv

„Gruppe Berrer“ mit 200 (d) InfDiv im Südteil des Tolmeiner Brückenkopfes, dahinter die 26. (d) InfDiv

Mitte:

„Gruppe Stein“ (kgl. bay. III. Korps) mit Alpenkorps im Nordteil des Brückenkopfes, 12. (d) InfDiv nördl. Tolmein, 50. (k.u.k.) InfTrpDiv bis zum Krn. Hinter dem Alpenkorps östl. Sela die 117. (d) InfDiv

Rechts:

Gruppe Krauß: (I. k.u.k. Korps) mit 55. (k.u.k.) InfTrpDiv bis zum Becken von Flitsch, 22. (k.u.k.) SchtzDiv im Becken von Flitsch, k.u.k. Edelweißdivision bis zum Rombon. Dahinter nordöstlich Soca die Deutsche Jägerdivision.

Armeereserven:

Hinter dem linken Flügel in der Tiefe: 13. (k.u.k.) SchtzDiv, 4. (k.u.k.) InfTrpDiv und 33. (k.u.k.) InfTrpDiv

Angriffsrichtungen

„Gruppe Scotti“: Globocak - Tribil - Castel del Monte

„Gruppe Berrer“: Monte Hum - Monte San Martino - Cividale

„Gruppe Stein“:

linker Flügel: Jeza - Kolowratrücke - Monte Matajur - Natisonetal

rechter Flügel: Idersko - Karfreit - Monte Mia - Monte Juanes - Monte Madlessena

„Gruppe Krauß“:

Hauptstoß im Tal von Flitsch über Saga auf den Stol

linker Flügel 55. (k.u.k.) InfTrp: Vrsic - Ravna - Starosela

alle Kräfte dann: Monteaperta - Monte le Zuffine

Nördliche Nebenkolonne im Gebirge: Prevalascharte - Neveasattel - Resiutta - Venzone

Die Italienischen Streitkräfte standen:

2. Armee: Vom Rombon bei Flitsch bis zur Wippach bei Görz (28 Divisionen)

3. Armee: Von der Wippach bei Görz über die südliche Karsthochfläche bis zum Meer (13 Divisionen)

Lageentwicklung bis zum 24. Oktober 1917

Obwohl der Angriffszeitpunkt von zwei übergelaufenen tschechischen und rumänischen Offizieren verraten worden war und auch die italienische Feindaufklärung bereits früher entsprechende Meldungen an die Heeresleitung weitergegeben hatte, konnte man sich auf italienischer Seite nicht rechtzeitig zu wirksamen Gegenmaßnahmen entschließen. Ein Untersuchungsausschuss unter Vorsitz von General Caneva stellte nach dem Krieg fest, dass die Evindenz folgende Erkenntnisse gewonnen und gemeldet habe:

14. September 1917: Sperrung der Österreichisch-Schweizer Grenze, Anwesenheit einer deutschen Division in Südtirol, Abzug Österreich-Ungarischer Truppenteile aus Südtrol und Verlegung an andere Fronten, Verlegung von etwa 15 Österreich-Ungarischen Divisionen von der russischen Front nach Kärnten und Krain

30. September 1917: Deutsche Offiziere erscheinen in größerer Zahl an der Front bei Tolmein, deutsche Truppen treffen in Grahovo ein

2. Oktober 1917: eine Österreich-Ungarische Division wird in das Baca-Tal verlegt, die 12. deutsche Infanterie-Division wird aus dem Elsaß nach Kärnten verlegt, deutsche Truppen erscheinen in Villach

3. Oktober 1917: an der Front bei Tolmein trifft deutsche Infanterie und Artillerie ein

18. Oktober 1917: umfangreiche Truppenbewegungen von Villach nach Laibach

General Cadorna war jedoch der Meinung, die Stellungen seien stark genug, um die Angreifer lange genug aufzuhalten bis Verstärkungen herangeführt seien. Aus diesem Grund unternahm er nichts gravierendes, es wurden lediglich Hindernisse ausgebaut, sowie die Artillerie etwas verstärkt und einige Bersaglieri und Alpini Kompanien in die betroffenen Abschnitte gelegt.

Durch die nun folgenden Ereignisse sah sich die 4. italienische Armee, die westlich der Linie Feltre - Belluno - Pieve stand und die Front nach Tirol hielt, plötzlich massiv im Rücken bedroht und war letztendlich gezwungen sich schnellstens aus den Höhenstellungen der Dolomiten zurückzuziehen.

Chronologischer Ablauf der Ereignisse der Schlacht

24. Oktober 1917

Von dem um 02.00 Uhr einsetzenden Artillerieschlag der Verbündeten wurden die italienischen Truppen völlig überrascht. Der hohe Anteil an Gasgranaten, sowie die, von den italienischen Soldaten auf ihrer Seite bisher nicht gekannt Intensität des Artilleriefeuers, führten unverzüglich nicht nur zu starken Verlusten in den viel zu dicht belegten vordersten Gräben, sondern auch zu ersten Auflösungserscheinungen. Der besonders angegriffene rechte Abschnitt der 2. (it) Armee gab fast sofort nach und begann die dadurch entstandenen und in der Luft hängenden Flügel mitzureissen. Aus diesem Grund konnten bereits am Morgen des gleichen Tages im Raum Flitsch und Tolmein tiefe Einbrüche erzielt und eine nicht erwartete Anzahl an Gefangenen gemacht werden. Der 12. (d) InfDiv war es bis zum Abend gelungen, 27 Kilometer zu überwinden und bis nahe Robic an der Landesgrenze vorzustoßen.

25. Oktober 1917

Trotz der numerischen Überlegenheit der italienischen Infanterie und Artillerie ermöglichte das beginnende Chaos und letztendlich der falsche und zu späte Einsatz der Reserven den Erfolg der Verbündeten. Es standen zwar italienischerseits 144 Infanteriebataillone als Reserven zur Verfügung, diese waren jedoch nicht sofort verfügbar, sondern weit verstreut im Bereich der Ebene südlich des Gebirges zwischen Civedale, Palmanova und dem Isonzo disloziert. Sie wurden überstürtzt und ohne Plan den Angreifern entgegengeworfen und aufgerieben. Am Abend dieses Tages war das vordere italienische Stellungsstem, sowie der Monte Stol genommen.

Die südlich bis zur Adria operierende 3. (it) Armee begann an diesem Tag ebenfalls zu weichen, da ihre linke Flanke in der Luft hing und die Gefahr einer Einkesselung immer drohender wurde. Große Teile wurden in die Panik mit hineingezogen und vergößerten das Chaos noch.

Die auf den Karnischen Alpen stehenden Teile der 2. (it) Armee begannen ebenfalls zu weichen. Einerseits dem Druck der 10. (k.u.k.) Armee nachgebend, andererseits um nicht durch die vorwärtsdrängenden Teile der 14. (d/ö) Armee abgeschnitten zu werden.

Obwohl die Führung der 14. (d/ö) Armee von Anfang an bestrebt war, den Angriff über das ursprünglich fixierte Nahziel (Görz und die Reichsgrenze) hinaus weiterzutragen wurde man doch von den bisherigen Ergebnissen überrascht. Das Kommando der k.u.k. Südwestfront befahl nach den bisherigen Ergebnissen dann jedoch unverzüglich die Verfolgung zunächst bis an den Tagliamento und setzte diesen als vorläufiges operatives Ziel fest.

26. Oktober 1917

Nach der Erstürmung des Monte Matajur, Monte Hum und Globocak war die zweite italienische Stellung überwunden. Die dritte Stellung war praktisch nicht mehr vorhanden, der operativen Durchbruch somit gelungen.

Der beginnende Druck machte sich im Bereich vor der 1. (k.u.k.) Isonzoarmee bemerkbar. Auch hier wichen die Italiener zurück. Am Abend dieses Tages hatte die 2. (k.u.k.) Isonzoarmee den Isonzo erreicht. Lediglich der rechte Flügel der Armee kam im Rombon-Gebiet wegen des schwierigen Geländes und sehr schlechten Wetters langsamer vorwärts. Auch war hier der Widerstand erheblich stärker als in den übrigen Frontabschnitten.

27. Oktober 1917

Görz fiel ohne Widerstand an die österreichisch-ungarischen Truppen, womit das ursprünglich vorgegebene Minimalziel bereits erreicht war. Die 14. (d/ö) Armee traf auf die Ebene und begann mit der Verfolgung der 2. (it.) Armee. Zu diesem Zeitpunkt bestand diese nur noch aus einem Konglomerat von hastig zurückfluteten Truppenteilen, die von den Angreifern oftmals überflügelt und zu tausenden gefangengenommen wurden. Bis dahin hatte die italienische Armee bereits etwa 200.000 Gefangene und eine ungeheure Menge an Kriegsgerät verloren.

Als sich abzuzeichenen begann, dass man die Operation über den Tagliamento hinaus würde fortführen können, begann man die die Ziele weiter zu stecken. Die Truppen wurden angewiesen sich der Brücken über den Fluss zu bemächtigen, bevor sie zerstört werden konnten. Es galt die Masse der italienischen Isonzo Armeen vor oder hinter dem Fluss einzuholen und zu vernichten. Dazu erließ der der General von Below den folgenden Armeebefehl:

A.H.Qu. 27. Oktober 1917 10° Abends

Armeebefehl

1.Tagliamento-Brücken bei Ragogna-Dignano-Codroipo gewinnen, ehe sie der Feind zerstört

2.Gefechtsstreifen:

- Krauß links:Colloredo (ausschl.) - Daniele Süd (einschl.) - Vacile (einschl.)

- Stein links: Plaino (einschl.) - Silvella - (einschl.) - Gradiska (einschl.)

- Scotti links: Eisenbahn Udine -- Codroipo - (einschl.) - Casarsa - (einschl.)

3. A.O.K. am 28.10. Kneza, am 29.10. Karfreit.

Höchstkdo. Krainburg

Der italienische Generalstabschef, General Cadorna erließ den allgemeinen Rückzugsbefehl für das italienische Isonzo-Heer. Er selbst verließ sein Hauptqaurtier in Udine am Nachmittag. Die Zivilbevölkerung begann ebenfalls die Stadt zu verlassen und das Durcheinander auf den Rückzugsstrassen noch zu vergrößern.

Ablauf der folgenden Ereignisse vom 28. Oktober bis zum 11. November

28. Oktober

Am Abend begann der Angriff der 10. (k.u.k) Armee in die linke Flanke der 2. (it) Armee. Der Große Pal östlich des Plöcken Passes und Pontebba werden erobert. Die 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee erreicht die Linie Prepotto - Cormòns, die 1. (k.u.k.) Isonzo-Armee den Unterlauf des Isonzo.

Zwischen dem Meer und Kärnten befanden sich die gesamten italienischen Streitkräfte auf dem Rückzug. Um 10.00 Uhr hatten die letzten Nachuten unbehelligt den Isonzo überschritten. Die 3. (it) Armee zog sich auf die Höhe von Palmanova zurück, stark behindert durch etwa 250.000 Versprengte der 2. (it) Armee und unzählige zivile Flüchtlinge.

Am Tagliamento waren bedingt durch das Hochwasser mehrere Kriegsbrücken zerstört und weggerissen worden. Die zurückflutenten Truppenteile der 2. (it) und 3. (it) Armee konzentrierten sich daher in zwei Flügeln auf die Brücke von Pinzano im Norden und die von Codroipo im Süden. In dieses Vakuum zwischen den beiden Flüchtlingsströmen stießen die Spitzen der 14. (d/ö) Armee und standen bei Rivis kurz vor dem Tagliamanto.

Udine wurde an diesem Tag von der 29. (d) Infanteriedivision eingenommen.

Das Wetter war an diesem Tag geprägt von ungewöhnlich starken Regenfällen, die ein kämpfendes Vorwärtskommen stark erschwerten. Dazu kamen die bereits vorher hochgehenden Flüsse und Bäche, deren Pegel dadurch noch weiter anschwoll. Den abziehenden Italienern standen genügend feste Brücken zur Verfügung, die sie jedoch hinter sich weitgehend zerstörten, sodass die Verfolger auf Kriegsbrücken und die nicht gänzlich zerstörten Festbrücken angewiesen waren. Erstere mußten allerding zuerst gebaut, letztere instandgesetzt werrden.

Bei Salt konnte die feste Brücke über den Torrente Torre im brauchbaren Zustand eingenommen und das Gewässer vom (d) Reserve Jäger Bataillon Nr. 18 überquert werden.

Des weiteren fanden Kämpfe im Rombon - Gebiet und Resia Tal statt.

29. Oktober

Die Armeestäbe befanden sich ab diesem Tag in Krainburg (14. (d) Armee), Tarvis (10. (k.u.k.) Armee), Ober-Loitsch (2. (k.u.k.) Isonzo Armee), Sana (1. (k.u.k.) Isonzo-Armee), Adelsberg (Hgrp. Boroevic) und in Marburg a.d.Drau das Kdo k.u.k. Südwestftont.

Die 14. (d/ö) Armee erreichte mit Masse den Tagliamento, der weitere Vormarsch verzögerte sich jedoch zunächst, da die Truppen der Verbündeten umgruppiert und geordnet werden mussten. Die k.u.k Verbände des linken Abschnitts (1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee) hingen noch zurück. Die 1. (k.u.k.) Isonzo-Armee hatte Schwierigkeiten bei der Überwindung des Isonzo. Die Funktelegraphische Verbindung war wegen ungünstiger Witterungseinflüsse unterbrochen, man war sich im Hauptquartier der 14. (d/ö) Armee zu diesem Zeitpunkt über die Lage dieser Verbände im unklaren. Die 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee konnte mit ihrem rechten Flügel Anschluss an die 14. (d/ö) Armee finden. Die 10. (k.u.k.) Armee erreichte die Linie Forni Avoltri - Rigolata - Paluzza - Paidaro - Moggio - Udinese.

Generalleutnant Albert von Berrer war an diesem Tag gefallen, den Befehl über die „Gruppe Berrer“ übernahm Generalleutnant Eberhard von Hofacker.

Die 22. (k.k.) Schützendivision erhielt den Befehl bei Tarcento eine Kriegsbrücke über den „Torrente Torre“ zu schlagen. Nach der Fertigstellung gelangte noch während des Vormittags die 43. (k.k.) Schützenbrigade auf das westliche Ufer und besetzte Tarcento.

Am Abend war das Panzerwerk „Chiusaforte“ im Raccolanatal durch das k.u.k. Feldjägerbtaillon Nr. 30 eingenommen worden.

Die 200. (d) InfDiv eroberte bei Bonzicco einen Brückenkopf

Die 7. (k.u.k.) Gebrigsbrigade rückt über die nicht vollständig gesprengte Brücke von Firmano vor und erreichte ohne Feindberührung das Gebiet um San Gottardo - La Buse dai Veris - Laipacco. In der irrigen Annahme, diese Brücke sei nicht mehr passierbar bog die 22. (k.k.) Gebirgsbrigade über Cividale in den Raum Remanzacco - Selvis - Orzano ab. Auch diese Brigade hatte keinen Feindkontakt.

Die 3. (it) Armee begann mit dem XXIII. (it) und dem XIII. (it) Korps im südlichen Bereich mit dem Übergang über den Tagliamento. Am nördlichen Flügel vermengte sich der Rückzug stark mit den ohne Ordnung zurückflutenden Teilen der 2. (it) Armee, was hier teilweise zu chaotischen Zuständen führte.

30. Oktober

Der linke Flügel der 14. (d/ö) Armee schwenkte nach Südwesten ab und griff bei Codroipo und östlich davon an, um die italienischen Truppen vor dem Tagliamento abzuschneiden. Als Folge dessen wurde die Brücke bei Codroipo gegen 14:30 Uhr gesprengt. Dadurch gerieten über 60.000 Mann des II., VI., XXIV. und XXVII. Korps der 2. (it) Armee, sowie des V. und IX. Korps der 3. (it) Armee in Gefangenschaft. Die hier diszipliniert zurückmarschierenden Truppenteile der 2. (it) Armee konnten rechtzeitig nach Süden ausweichen und zusammen mit den Resten der 3. (it) Armee (die alles schwere Gerät bereits vor Ort zurückgelassen hatte) bei Madrisio und Latisana ungehindert den Fluss überschreiten.

Als Folge der nicht mit der Führung der 2. (k.u.k) Isonzo-Armee abgesprochenen Linksschwenkung der 14. (d/ö) Armee kam es dazu, dass sich die beiden Truppenkörper im Vormarsch kreuzten, was einerseits zu Problemen vor Ort als auch zu Unstimmigkeiten auf der Kommandoebene führte.

Bei der 10. (k.u.k.) Armee erreicht die 22. (k.k.) Schützendivision Gemona. Dort wurde ein, sich aus dem Gebirge zurückziehendes Alpinibataillon gefangengenommen. Die Sperrwerke von Osoppo und Ospedaletto waren bereits verlassen und wurden besetzt. Spitzen der Division erreichten den Tagliamento, auf dessen gegenüberliegenden Ufer die Ortschaften Bordano, Braulins, Trasaghis und Peonis noch von italienischen Truppen besetzt waren.

Für die Gruppe Stein wurde die Verfolgung der zurückweichenden Italiener in südwestlicher Richtung befohlen.

Die (k.u.k.) 50. InfTrpDiv und die (d) 12. InfDiv griffen die italienischen Stellungen auf dem Monte Ragogna an

Der Ort Pozzuolo wurde von der 10. (k.u.k.) Gebirgsbrigade eingenommen.

31. Oktober 1917

Die 10. (k.u.k.) Armee war auf ganzer Breite bis zum Plöckenpass auf dem Vormarsch. Italienische Truppen begannen bereits bis hinauf nach Cortina d'Ampezzo ihr stationäres Gerät abzubauen und zurückzuschaffen. Auf Seiten der Verbündeten schloss man hieraus, dass die Italiener nicht beabsichtigten am Tagliamento stehen zu bleiben, sondern erst am Piave eine neue Front zu errichten.

Am Spätabend dieses Tages stellte sich die Situation am linken Flügel der 14. (d/ö) Armee folgendermaßen dar:

Das Alpenkorps stand östlich Dignano mit der Absicht den Übergang über den Tagliamento zu erzwingen. Dazu stand eine große Menge an erbeutetem Brückengerät zur Verfügung.

Die 200.(d) InfDiv befand sich bei San Odorico und östlich davon

Die 26. (d) InfDiv hatte Condroipo eingenommen und versuchte die Brücken (eine Eisenbahnrücke, eine Holzbrücke und eine Kriegsbrücke) intakt in die Hände zu bekommen.

Die 5. (d) InfDiv kämpfte in der Linie Rivolto-Galleriano-Sclaunico. Die Artillerie litt hier bereits unter Munitionsmangel.

Die 117. (d) InfDiv Stand mit Teilen bei Pasian di Prato, bei Pozzuolo und in Udine

Die (k.u.k.) 1. InfTrpDiv bei Udine und in Mortigliano

Die 28. (k.u.k) InfTrpDiv mit Teilen zwischen Pozzuolo und Udine

Die 57. (k.u.k) InfTrpDiv mit Teilen zwischen Pozzuolo und Udine

Die 15. (k.u.k.) Gebirgsbrigade erhielt den Befehl, den Monte Ragnogna einzunehmen. Dieser Berg beherrschte die Brücken von Cornino und San Pietro und musste unbedingt erobert werden. (Was aber an diesem Tage nicht mehr gelang.) Danach sollte die 5. (k.u.k.) Gebirgsbrigade den Tagliamento auf der Brücke von Cornino überschreiten und auf Pinzano vorstoßen.

Im Bereich der 3. (it) Armee befanden sich zu diesem Zeitpunkt nur noch vier Infanteriebrigaden als Nachhuten auf dem östlichen Ufer des Tagliamento. Sechs Infanteriebrigaden hatten sich in völliger Ordnung über den Fluss zurückgezogen. Noch warteten dagegen die Teile der 2. (it) Armee mit den Resten des II., VI. und XXIV. Korps auf eine Möglichkeit zum Übergang.

Wegen unzureichender Absprachen gerieten wieder Teile der 14. (d/ö) Armee und der 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee ineinander

Gegen 17.00 Uhr erreichten die 60. (k.u.k.) InfTrpDiv von Süden und die 5. (d) InfDiv von Norden den Ort Roveredo.

Zu nennenswerten Kämpfen kam es an diesem Tag lediglich östlich von Latisana, wo die deutsch/österreichischen Kräfte starken Druck auf die zurückweichenden Italiener ausübten.

1. November 1917

Die Truppen der Verbündeten versuchten an diesem Tag an mehreren Stellen vergeblich den Tagliamento zu überschreiten. Frühmorgens wurde die Tagliamentobrücke bei Cornino von italienischen Pionieren gesprengt. Die Sprengungen waren jedoch nur unvollständig, sodass es gelang ein Bataillon des (k.u.k.) InfRgt Nr. 30 auf die unter der Brücke liegenden Flussinsel vorzuschieben. Bedingt durch den starken Widerstand vom westlichen Ufer und den immer noch reißenden Fluss (obwohl er inzwischen um ca. 80 cm gefallen war) gelang zu diesem Zeitpunkt kein weiteres Vordringen.

Die von den Italienern nur unzureichend gesprengte Brücke bei Madrisio wurde instandgesetzt und würde in absehbarer Zeit wieder benutzbar sein.

Der Monte Ragogna wurde an diesem Tag eingenommen, die rückwärtige Bedrohung der Flussübergänge war somit ausgeschaltet.

Die gesprengte Brücke bei Pinzano war vorläufig nicht wieder herzustellen. Dieser Flussübergang fiel somit zunächst aus.

Die weniger schlagkräftige 10. (k.u.k) Armee rückte nur stockend vor und verhinderte dadurch zunächst die wichtige Wegnahme des Panzerwerks „Monte Festa“, das das für den Nachschub wichtige Fellatal sperrte. Daraufhin wurde umgruppiert und die 10. (k.u.k) Armee erhielt die (k.u.k.) Edelweiß-Division und die 22. (k.k.) Schützendivision zugeteilt.

Versuche der (d) Jägerdivision, den Fluss bei Braulins zu überqueren scheiterten am Feindwiderstand und der immer noch reißenden Strömung.

Den ganzen Tag über erfolgten Verschiebungen und Umgruppierungen, um die durcheinandergeratenen Truppenteile in ihre zugewiesenen Gefechtsabschnitte einzuweisen.

Nach hartnäckigem Widerstand im Häuserkampf erreichte die 10. (k.u.k.) InfTrpDiv in Latisana die (bereits gesprengten) Brücken.

2. November 1917

Auf dringliche Forderungen des AOK 14 begannen an diesem Tag die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv und die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv (General d. Inf. Krauß) mit Versuchen den Tagliamento zu überqueren.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv hatte hierzu bei Cornio, die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv bei Pontaiba anzutreten. (Die hier stehende Holzbrücke war nur ungenügend zerstört und wieder begehbar zu machen.) Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv würde von den nachfolgenden 22. (k.k.) Schützendivision und der (k.u.k.) Edelweiß-Division unterstützt. Die (d) Jäger-Division sollte bei Braulins den Fluss überqueren und von dort aus die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv unterstützen.

Nach mehreren missglückten Versuchen bei Codroipo und Madrisio gelang es dem IV. Bataillon des bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiments Nr. 2 den Fluss gegen 18.00 Uhr auf einer wiederhergestellten Brücke zu überqueren und einen Brückenkopf zu bilden. Bis zum späten Abend hatte der Brückenkopf ausgeweitet werden können, musste sich aber die ganze Nacht über gegen starke italienische Gegenangriffe behaupten, die nur mit Mühe abgewiesen werden konnten.

Am oberen Tagliamento machte die 10. (k.u.k.) Armee erhebliche Fortschritte. Die 1. (k.u.k.) und die 2. (k.u.k.) Isonzo Armee waren den ganzen Tag mit dem Umgruppieren ihrer Verbände beschäftigt und traten dadurch zunächst auf der Stelle.

Der Versuch der 50. (k.u.k.) InfTrpDiv bei Pontaiba überzusetzen scheiterte an der Strömung, die den Bau von Schwimmbrücken nicht zuließ.

3. November 1917

Bis zum Abend waren die Umgruppierungen abgeschlossen. Neue Angriffe sollten jedoch erst nach dem Nachziehen der schweren Artillerie erfolgen. Desungeachtet brach am Morgen die 38. (k.u.k.) Infanteriebrigade unter ihrem Kommandanten Oberst Graf Zedtwitz aus dem Brückenkopf aus, drangen über den Torrento Pontaiba vor und besetzten den Monte Santos bei Manazzos. Die Übergangsstellen über den Tagliamento waren damit gesichert.

Die Feindaufklärung fing Telegramme von General Cadorna ab mit denen er, in völliger Unkenntnis der tatsächlichen Lage immer noch versuchte die Front am Tagliamento zu stabilisieren. An Truppen stand ihm im Zentrum lediglich noch das Korps des Generalleutnant di Giorgio, bestehend aus den Resten der 20. (it) InfDiv bei Ragogna und der 33. (it) InfDiv bei Pinzano zur Verfügung.

Der für diesen Zeitpunkt geplante Abzug von zunächst fünf deutschen Divisionen wurde zurückgestellt.

Die Versuche, den Tagaliamento bei Amaro, Venzone und Braulins zu überqueren, wurden von der Deutschen Jägerdivision ergebnislos abgebrochen. Sie erhielt nunmehr den Befehl, den Fluss bei Cornino zu passieren.

Die nach Norden zur Unterstützung der 10. (k.u.k.) Armee in Marsch gesetzte 22. (k.k.) Schützendivision wurde zurückgerufen um der 55. (k.u.k.) InfTrpDiv über den Tagliamento zu folgen.

4. November 1917

Im Laufe des Vormittags drangen die Verbündeten bis an den Torrente Arzino vor und besetzten die Brücken. Durch selbstständiges Vorgehen konnte auch der Torrente Pontaiba überschritten werden.

Der Kommandeur der 14. (d/ö) Armee, General d. Inf. von Below trug dem Oberbefehlshaber der k.u.k. Südwestfront, Erzherzog Eugen seine Absicht vor, das Operationsziel bis an die Etsch auszudehnen. Dieser hielt jedoch an der Piave als größtmöglicher Geländegewinn fest. Des weiteren wurde das Eingreifen der 11. (k.u.k.) Armee aus dem Trentino besprochen zu der von Below glaubte, größere Kräfte abgeben zu können. Von Below wollte möglichst bald von Belluno aus über das westliche Piaveufer vordringen um dann nach Süden abzudrehen, während gleichzeitig die 11. (k.u.k.) Armee Rückendeckung gewähren sollte. Gleichzeitig wurde eine eventuelle amphibische Landung hinter der Piavemündung besprochen. Nunmehriges Fernziel sollte die Etsch und Verona sein.

Der Versuch der 216. (d) InfBrig den Taglaimento bei Tolmezzo zu überschreiten scheiterte am Widerstand der auf dem Westufer stehenden 36. (it) InfDiv und 63. (it) InfDiv.

Abgefangene Funknachrichten des italienischen Oberkommandos sagten aus, dass die 4. (it) Armee den rechten Flügel der 14. (d) Armee aus Norden her anzugreifen habe.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv überquert den Taglaimento bei Cornino. Hinter ihr folgten Teile der (d) Jägerdivision mit dem Garde-Reserve-Jäger-Bataillon und dem Garde-Reserve-Schützen-Bataillon.

5. November 1917

Wohl auch durch den ständigen Rückgang des Hochwassers gelang es der 9. (k.u.k.) InfTrpDiv gegen 21:00 Uhr bei schwacher Abwehr den Tagliamento bei Cordroipo zu überqueren. Ab etwa 03:00 Uhr konnte dieser Brückenkopf ausgebaut und Verstärkungen nachgeführt werden. Ein großer Teil der hier das Westufer verteidigenden italienischen Soldaten wurde gefangengenommen.

Die 22. (k.k.) Schützendivision überquerte am Morgen bei Cornino den Tagliamento. In Treviso wurde das Haupquartier der „Gruppe Krauß“ eingerichtet.

Der bei Pinzano geschaffene Brückenkopf konnte durch die 12. (d) InfDiv und Teile der 50. (k.u.k.) InfTrpDiv nach Westen und Süden ausgweitet werden.

Von der 11. (k.u.k.) Armee wurde gemeldet, dass die Italiener das Gebiet der Drei Zinnen, der Tofana Gruppe mit Cortina d'Ampezzo sowie südlich von Arabba bis zum Rolle-Pass räumen würden.

Ein Befehl des Oberkommandos der Südwestfront verlangte die unausgesetzte Verfolgung über den Piave hinaus, sowie inzwischen die Brenta als operatives Ziel.

Von der Einkesselung bedrohte Teile der 4. (it) Armee setzten sich nach Südwesten in Bewegung und versuchten Anschluss an die zurückgehenden Verbände der 2. (it) Armee zu gewinnen. Die Deutsche Jägerdivision brachte diese Bewegung nach schweren Kämpfen bei Gerchia zum stehen.

Bis zum Abend befanden sich die italienischen Truppen der Dolomitenfront bis zum Colbricon auf dem völligen Rückzug. Österreich-Ungarische Truppen besetzten Cortina d'Ampezzo und Tredolo.

Die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee überquerten den nur noch schwach verteidigten Tagliamento und erreichten die Linie Azzano Decimo - Villotta - Pramaggiore - Belflore - Lison.

6. November 1917

Der linke Flügel der 10. (k.u.k.) Armee setze die Verfolgung im Gebirge fort. Die 59. (k.u.k.) GebBrig und die 216. (k.u.k.) InfBrig erreichten Tramonti.

Die Deutsche Jägerdivision wehrte starke italienische Gegenagriffe im Raum Gerchia ab und griff dann ihrerseits die hier kämpfende 36. (it) InfDiv an. Bis zum Abend konnte bis in den Raum Pielungo - Palamagior und mit einzelnen Abteilungen bis Palazzo Ceonis vorgestoßen werden. An diesem Tag wurden etwa 4.000 Gefangene gemacht und eine große Menge an Material erbeutet.

Bei der „Gruppe Krauß“ erreichten die 55. (k.u.k.) und die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv ihre Marschziele in Malnisio, bzw. Montereale ohne auf größeren Widerstand zu stoßen. Die 22. (k.k.) SchützenDiv erreichte Meduno und erhielt dort den Befehl über das Gebirge auf Belluno vorzugehen. Die 55. (k.u.k.) und die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv erhielten den Auftrag entlang des Torrente Cellina den Vormarsch auf Vittorio fortzusetzen.

Die 12. (d) InfDiv setzte die Verfolgung fort und erreichte, in drei Kolonnen marschierend die Livenza-Übergänge bei Fiaschetti, Sacile und Carolana. Alle Brücken waren jedoch zerstört worden.

Die 13. (k.k.) SchützenDiv überschritt den Tagliamento und drang bis Vivaro vor.

Inzwischen waren die Truppen der italienischen Tirolfront bereits bis zum Valsugana zurückgewichen.

Das AOK 14 hatte jetzt vor, die sich vom Valsugana über das Grappa-Massiv zum Piave langsam bildende feindliche Front an der schwächsten Stelle zwischen Brenta und Piave anzugreifen und hier durchzustoßen.

Die 10. (k.u.k.) Armee rückte im Gebirge weiter vor, die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee erreichten in der Ebene die Livenza.

7. November 1917

Erste Meldungen über das Auftauchen von englischen und französischen Divisionen bei Conegliano und Treviso erreichten das AOK 14.

Die „Gruppe Krauß“ erhielt den Befehl noch vor der 10. (k.u.k) Armee bis Longarone und Belluno vorzudringen und den Angriff der 14 (d/ö) Armee auf den Piave durch einen Angriff auf Feltre zu unterstützen.

Die „Gruppe Scotti“ sollte am Gebirgsfuß gegen den Piave vorrücken.

Die italienische Tirolfront wich vor der nachdrängenden 11. (k.u.k.) Armee weiter zurück. Primör, das Cordevole- und Boite-Tal sowie Auronzo wurden eingenommen.

Das Panzerwerk „Monte Festa“ ergab sich, nachdem ein Ausbruchversuch der Besatzung gescheitert war.

Die Radfahr-Kompanie des (d) Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 8 konnte bei einer eigenen Stärke von 60 Mann bei Tramonti ein 3.000 Mann starkes italienisches Infanterieregiment mit 22 Maschinengewehren und zwei Revolverkanonen gefangennehmen.

Die 117. (d) InfDiv erkämpfte sich gegen hinhaltenden Widerstand bei Brugnera den Übergang über die Livenza. Am Abend konnte auf dem westlichen Ufer ein Brückenkopf gebildet werden.

Die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee überquerten die Livenza.

8. November 1917

Wegen des erwarteten heftigen Widerstandes hinter Vittorio wurden hier die Truppen durch das Nachziehen schwerer Artillerie, der 1. (k.u.k.) InfTrp Div und der 5. (d) InfDiv verstärkt.

Das I. (k.u.k.) Korps erhielt den Befehl, über Longarone - Belluno auf Feltre vorzugehen.

Die 15. (k.u.k.) GebBrig erreichte Vittorio und drang weiter nach Westen vor um möglichst eine oder mehrer Piavebrücken in die Hand zu bekommen. Der Vormarsch blieb jedoch bei Revine Lago stecken.

Südlich der (d/ö) 14 Armee erreichten die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee den Monticano-Abschnitt

9. November 1917

Eine Kompanie des Württembergischen Gebirgsbataillons unter Oberleutnant Erwin Rommel und eine Kompanie des (k.k.) slowenischen Schützeregiments „Marburg“ Nr. 26 überquerten südlich Langarone den Piave auf einem Wehr und errichteten einen Brückenkopf auf dem westlichen Ufer. Der Kommandant der 22. (k.k.) Schützdivision, Generalmajor Müller, schob sofort Verstärkungen nach, sodass dieser Brückenkopf gegen italienische Angriffe gehalten werden konnte.

Die Spitzen der 10. (k.u.k.) Armee hatten inzwischen das östlich Piaveufer bei Codissaga (nördlich von Langarone) erreicht und schossen von dort auf die zusammengedrängten italienischen Truppen in der Stadt.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv trat um 07:00 Uhr von Vittorio aus den Vormarsch gegen Belluno an. Bei Fadalto blieb dieser jedoch zunächst vor einer italienischen Riegelstellung liegen und konnte auch bis zum Abend nicht fortgesetzt werden.

Die 117. (d) InfDiv erreichte mit Teilen gegen 15:00 Uhr den Piave und wurden vom gegenüberliegenden Ufer mit Artillerie beschossen. Die 200. (d) InfDiv überschritt als Armeereserve den Tagliamento bei Bonzicco und hielt zunächst im Raum Pordenone - Pozzo an. Die 1. (k.u.k.) InfTrpDiv verlegte in den Raum Flaibano - Plasencis, die 5. (d) InfDiv, sowie die 4. (k.u.k) und die 33. (k.u.k.) InfTrpDiv verblieben in ihren Verfügungsräumen westlich und östlich von Udine.

Im Bereich der „Heeresgruppe Conrad“ (11. (k.u.k.) Armee) räumten die Italiener ihre Stellungen im Raum Asiago. Nördlich des Valsugana zogen sie sich in den Bereich östlich Castello Tesino zurück.

Die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee erreichte nach Kämpfen mit italienischen Nachhuten den Piave.

10. November 1917

Das Württembergische Gebirgsbataillon als Vorhut der 22. (k.k.) Schützendivision erreichte Belluno. Die Division selbst traf am Abend ebenfalls dort ein. Die Edelweiß-Division wurde nach Longarone beordert um dort den Rücken der 22. (k.k.) Schützedivision gegen aus dem Norden anrückende italienische Verbände zu decken.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv marschierte bis Castione gegenüber Belluno. Die Piavebrücken waren jedoch hier, bei Ponte nelle alpi und Cesana bereits gesprengt.Die 50. (k.u.k) InfTrpDiv gelangte bei Bas und San Vito an den Piave. Wegen der gesprengten Brücken und des heftigen Artillerifeuers unterblieb der Versuch den Fluss zu überqueren.

Bei Vidor versuchte die 12. (d) InfDiv den hier vorhandenen italienischen Brückenkopf einzudrücken und gleichzeitig mit Masse über die Brücke vorzudringen. Starke italienische Gegenwehr, unterstützt von massivem Artilleriefeuer verhinderte dieses Vorhaben. In der Nacht wurde der Brückenkopf jedoch aufgegeben und die Brücke gesprengt.

Die 13. (k.k.) Schützendivision erreichte bei Nervesa den Fluss und entwickelte sich in ganzer Breite auf dem östlichen Ufer. Dabei wurden auf der gegenüberliegenden Seite starke feindliche Kräfte und Feldbefestigungen erkannt. Auf Grund einlaufender Meldungen und sonstiger Informationen musste das Oberkommando zur Kenntnis nehmen, dass am Piave nun doch mit erheblichem Widerstand zu rechnen sein würde. Des weiteren drohte eine Überdehnung der Nachschublinien, da sich der letzte nutzbare Bahnhof in San Lucia bei Tolmein befand. Nichstdestoweniger stand die „Gruppe Krauß“ (noch vor den Einheiten der 10. (k.u.k.) Armee) auf beiden Seiten des Flusses und war bereit, flussabwärts die italienischen Stellungen flankierend aufzurollen. Allerdings befand sich südlich von Feltre das Grappa Massiv, was sich dann als unüberwindbares Hinernis herausstellen sollte. Die italienischen Einheiten hatten das Becken von Feltre bereits unter Zurücklassung nahezu der gesamten Ausrüstung geräumt und sich so der Umklammerung entzogen. Die nachdrängende (k.u.k.) 10. Armee unter Generaloberst von Krobatin und (k.u.k.) 11. Armee unter Feldmarschall Conrad von Hötzendorf durchbrachen die italienischen Sperrriegel bei Pieve di Cadore und im Val Sugana, kamen jedoch über die Linie Asiago - Monte Baldo nicht hinaus.

Der Mangel an Artilleriemunition bewog die Führung, von einem gewaltsamen Vordringen über den Piave auf breiter Front zunächst abzusehen.

11. November 1917

Am 11. November wurde an mehreren Stellen der Piave überschritten und auf dem westlichen Ufer Brückenköpfe eingerichtet. ein weiters vordringen war jedoch nicht mehr möglich.

Ausklingen der Offensive vom 12. November - 3. Dezember 1917

Insbesondere durch den Mangel an Artilleriemunition zur Unterstützung eines weiteren Angriffs über den Piave hinaus, kam die Offensive hier zum Stillstand. Es folgten bis Ende des Monats noch weitere verlustreiche Versuche das Grappa Massiv zu erobern, diese hatten jedoch gegen die stark ausgebauten Gebirgsstellungen keinen Erfolg. Auch die 11. (k.u.k.) Armee kam nicht weiter vorwärts. Beides wäre jedoch nötig gewesen, um die italienische Verteidigungsstellung am Piave vom Norden her zum Einsturz zu bringen und so Vicenza, Padua und letztendlich Venedig zu bedrohen. Es rächte sich jetzt, dass man nicht dem Vorschlag von Generalfeldmarschall von Hindenburg gefolgt war, der angeregt hatte durch Judikarien und am Gardasee entlang einen Stoß auf Brescia und Mailand zu führen.

Am 29. November 1917 entschloss sich das Oberkommando der Südwestfront zum Einstellen der Offensivbewegungen. Dieser Befehl wurde am 3. Dezember 1917 erlassen.Die Umstände sind bis heute nicht gänzlich geklärt, eine nicht unwesentliche Rolle dürfte jedoch die schlechte allgemeine Versorgungslage gespielt haben.

Die Brückenköpfe auf dem Westufer wurden aufgegeben, die k.u.k. Truppen zogen sich auf das Ostufer zurück und gingen in den Stellungskrieg über.

Der größte Teil der italienische Armee war zu diesem Zeitpunkt völlig demoralisiert und am Ende. Man hatte jedoch begonnen, am Piave frische Truppen eingesetzt die an dem vorhergegangenen Desaster nicht beteiligt waren und deren Widerstnd sich zusehends versteifte, je mehr sich die Front dem italienischen Kernland näherte.

Die sofort einsetzenden alliierten Verstärkungen und der Materialnachschub kamen zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Entfaltung. Mit Hilfe der USA konnten dann aber die existenzbedrohenden italienischen Materialverluste schnell wieder ausgeglichen werden. Am Korsett der englischen und französischen Unterstützungsdivisionen richtete man die Armee wieder auf.

Italienische Verluste

Die Angaben über die italienischen Verluste während der Zwölften Isonzoschlacht und den unmittelbar darauffolgenden Kämpfen differenzieren stark. Das ist hauptsächlich auf die massive Geschichtsklitterung der faschistischen Ära Mussolini zurückzuführen, als man aus Gründen des Nationalstolzes solche Ereignisse schönredete und eigene Erfolge wie die sog. Schlacht von Vittorio Veneto über Gebühr aufbauschte. Diese verfälschten Angaben findet man heute noch in diverser italienischer Literatur ebenso wie auf der it.wp. Auch gibt es manchmal Zahlen, die sich nur auf die 2. (it) Armee beziehen und die daher ebenfalls irreführend sind.

Die tatsächlichen italienischen Verluste von Menschen und Material wurden 1918 von einer Kommission des k.u.k. Evidenzbureaus unter der Leitung von Oberst Ritter von Pohl für den Zeitraum 20. Oktober 1917 bis 20. November 1917 wie folgt eruiert:

Personalverluste:

ca. 13.000 Gefallene

ca. 30.000 Verwundete

ca. 300.000 Versprengte

ca. 66.000 Deserteure

298.745 Gefangene + 6220 Überläufer

Gesamtverluste (wenn auch nur temporär)ca: 714.000 Mann. Das entsprach bei einer Truppenstärke von ca. 667.000 Mann bei der 2. (it) Armee und ca. 207.000 Mann bei der 3. (it) Armee einem Prozentsatz von 84 %

Materialverluste:

3152 Geschütze aller Kaliber

1732 Minenwerfer aller Kaliber

2899 Maschinengewehre

ca. 300.000 Gewehre

eine nicht mehr feststellbare Menge an Pionier, - und Traingerät, Kleidung und Ausrüstung, Munition, Verpflegung und Schlachtvieh

Politische Folgen

Die italienische Regierung überlegte im November bereits eine Umsiedlung nach Neapel, da sich westlich des Piave zunächst ein militärisches Vakuum aufgetan hatte und man das schlimmste befürchtete.

Erst die Niederlage von Caporetto bewog die italienische Politik von den Forderungen des Londoner Vertrags etwas abzugehen und eine Verständigung mit Serbien und dem Südslawischen Komitee unter Ante Trumbić zu suchen.

Die, im Abschnitt „Lageentwicklung bis zum 24. Oktober 1917“ erwähnte Untersuchungskommission, deckte schonungslos die Mängel auf die zu dieser Katastrophe geführt hatten und brachte teilweise erschreckendes Versagen in Organisation und Führung zum Vorschein.

Dem vormaligen Generalstabschef Luigi Cadorna wurde im Jahre 1919 vom Parlament sein Rang kassiert und die Bezüge gestrichen.

Sonstiges

Der Roman von Ernest Hemingway A Farewell to Arms (deutsch In einem andern Land), in dem er seine persönlichen Erlebnisse mit verarbeitet, spielt vor dem Hintergrund der Schlacht von Karfreit.

Erwin Rommel nahm als Oberleutnant im württembergischen Gebirgsbataillon an der Schlacht teil und spielte eine wichtige Rolle durch die Eroberung des Monte Matajur. Für seine Leistungen erhielt er den Orden Pour le Mérite verliehen.

Fazit

Die Zwölfte Isonzoschlacht war keinesfalls als Durchbruchschlacht geplant, sondern sollte lediglich der Entlastung der äußerst bedrängten Isonzofront dienen. Bei anderer Vorbereitung und mehr Ressourcen wäre es vielleicht möglich gewesen, die Zangenbewegung aus dem Trentino nach Süden zu vollenden um damit auch die 4. italienische Armee zu vernichten, was für Italien die endgültige Niederlage bedeutet hätte. Die österreichisch-ungarische Führung war von dem anfänglichen Erfolg völlig überrascht worden. Im großen und Ganzen gesehen hat man strategisch versagt (wie bereits 1916 bei der Südtiroloffensive), als man in Deutschland die ungeheuere Tragweite eines Durchbruchs nach Venetien nicht sehen wollte und statt dessen seine Kräfte bei Verdun vergeudete. Man war wieder einmal nicht Willens oder in der Lage gewesen, so etwas als möglich vorherzusehen und es dann vollständig auszunutzen.

Zur Unterstützung der italienischen Seite mussten mehrere britische und französische Divisionen nach Italien verlegt werden. So wurde ein Auseinanderfallen des italienischen Heeres und ein Ausscheiden Italiens aus dem Krieg verhindert. (hierzu vgl. „Erste Piaveschlacht“). In diesem Falle hätte die Entente nicht nur Russland, das in Folge der nach westlichem gregorianischem Kalender im November 1917 stattfindenden Oktoberrevolution aus dem Weltkrieg ausschied, sondern auch noch Italien verloren. „Caporetto“ wurde in Italien zum Synonym für eine „schwere Niederlage“. Benito Mussolini bezeichnete den gescheiterten Generalstreik in Italien 1922 als das „Caporetto des italienischen Sozialismus“.

Die Gebietsgewinne für die Mittelmächte gingen bis zum Kriegsende auf Grund der sich rapide verschlechternden militärischen Stärke wieder verloren.

Aufstellung 14. Armee und 2. (it) Armee

Deutschland/Österreich-Ungarn

14. Armee

Armeeoberkommando: General der Infanterie Otto von Below
Chef des Stabes: Generalleutnant Konrad Krafft von Dellmensingen
Höherer Artilleriekommandeur: Generalmajor Richard von Berendt
Stabssitz: Gorenji Log

I. k.u.k. Korps (Gruppe Krauß - General der Infanterie Alfred Krauß)

Stabssitz: Am Monte Nero (Krn)

33. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Edelweiß-Division)

22. k.u.k. Schützendivision

55. k.u.k. Infanterie-Truppendivision

Deutsche Jägerdivision

Kgl. Bay. III. Armeekorps (Gruppe Stein - Generalleutnant Hermann von Stein)

Stabssitz: Mengore

50. Infanterie-Truppendivision

12. (d) Infanteriedivision

117. (d) Infanteriedivisison

Deutsches Alpenkorps

LI. (d) Armeekorps (Gruppe Berrer - Generalleutnant Albert von Berrer)

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

26. (d) Infanteriedivision

200. (d) Infanteriedivision

XV. k.u.k. Korps (Gruppe Scotti - Feldmarschalleutnant Karl Scotti

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

1. k.u.k. Infanterie-Truppendivision

5. (d) Infanteriedivision

Armeereserve

4. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant Alfred Pfeffer von Ehrenstein)

13. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant von Kalser)

33. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Generalmajor Arthur Iwansky von Iwanina)

Der 14. Armee in der Folgezeit noch zugewiesene Großverbände

35. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant von Podhoransky)

94. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant Lawrowski)

Stärke:

98.400 Soldaten (nur Infanterie)

164 Bataillone (einschl. 65 deutsche)

1.759 Geschütze aller Kaliber

Italien

2ª ARMATA (2. Armee)

Comandante in capo: (Oberbefehlshaber) Generalleutnant Luigi Capello
Stabschef: Oberst Silvio Egidi
Stabssitz: Am Monte Rombon in Vipacco

Erste Linie:

IV Corpo d'armata (IV. Armeekorps) Generalleutnant Alberto Cavaciocchi

Stabssitz: Am Monte Rombon in Dolje

50ª Divisione (50. Infanteriedivision) Generalmajor Giovanni Arrighi

Brigata (Brigade) "Friuli" - 87. und 88. Infanterieregiment

Brigata "Foggia" - 280. Infanterieregiment

Battaglioni alpini (Alpinibataillone) "Borgo S. Dalmazio", "Dronero" und "Saluzzo"

2º Gruppo alpini - (2. Alpinigruppe) mit den Alpinibatillonen "Ceva", "Mondovì" und "Monviso"

43ª Divisione Generalleutnant Angelo Farisoglio

Brigata "Genova" und "Etna" - 223. Infanterieregiment

V raggruppamento alpini: 5º gruppo (5. Alpinigruppe) mit den Bataillonen "Albergian", "Chisone" und "Belluno")

9º reggimento bersaglieri (9. Bersaglieriregiment)

46ª Divisione Generalleutnant Giulio Amadei

Brigata "Caltanissetta" - 147. und 148. Infanterieregiment

Brigata "Alessandria" - 155. und 156. Infanterieregiment

Brigata "Etna" - 224. Infanterieregiment

2º reggimento bersaglieri (2. Bersaglieriregiment)

34ª Divisione, riserva di corpo d'armata (Korpsreserve)

Brigata "Foggia" (ohne 280. Infanterieregiment)

Battaglione alpini (Alpinibataillon) "Argentera".

XXVII Corpo d'armata (XXVII. Armeekorps) Generalleutnant Pietro Badoglio

Stabssitz: Breg

19ª Divisione - Generalmajor Giovanni Villani

Brigate "Napoli", "Taro" und "Spezia"

65ª Divisione - 274. Infanterieregiment, I. und II. Bataillon /275. Infanterieregiment

22ª Divisione - brigata (Brigade) "Pescara"

64ª Divisione - 276. Infanterieregiment, III. Btl /275. Infanterieregiment und II. Btl/208. Infanterieregiment

Riserva di corpo d'armata: (Korpsreserve)

X Gruppo Alpini: (X. Alpinigruppe) Bataillone "Vicenza", "Monte Berico", "Morbegno" und "Adige"

Brigata "Puglie" und brigata "Roma" (bereits in die Front eingeschoben)

XXIV Corpo d'armata (XXIV. Armeekorps) Generalleutnant Enrico Caviglia

Stabssitz: Breg al monte Zgorevnice

49ª Divisione - brigata "Lambro", "Sele" und "Ravenna" (am Morgen des 24. Oktober wurde die „brigata Lambro“ dem XIV Corpo d'armata zugewiesen und ersetzte dort die Brigade "Palermo")

68ª Divisione - brigata "Grosseto"

10ª Divisione - brigate "Verona" und "Campobasso"

II Corpo d'armata (II. Armeekorps) Generalmajor Alberico Albricci

Stabssitz: Zgorevnice al monte Sella di Dol

67ª Divisione - brigate "Cremona" und "Tortona"

44ª Divisione - brigate "Re" und "Brescia"

8ª Divisione - brigate "Udine" und "Forlì"

Riserva di corpo d'armata: (Korpsreserve) brigata "Aquila"

VI Corpo d'armata (VI. Armeekorps) Generalleutnant Giacomo Lombardi

Stabssitz: Sella di Dol a Borgo Carinzia (Gorizia)

66ª Divisione - brigate "Cuneo" ed "Abruzzi" (die brigata "Milano" war aus taktischen Gründen dem AOK direkt unterstellt)

24ª Divisione - brigate "Gaeta" ed "Emilia"

VIII Corpo d'armata (VIII. Armeekorps) Generalamajor Francesco Grazioli

Stabssitz: Borgo Carinzia (Gorizia) al Vipacco

48ª Divisione - brigate "Piemonte" und "Borgo Maurizio"

59ª Divisione - brigate "Pesaro" und "Modena"

7ª Divisione - brigate "Lucca" und "Bergamo"

Brigata "Sesia" in Görz (aus taktischen Gründen dem AOK direkt unterstellt)

Zweite Linie:

VII Corpo d'armata (VII. Armeekorps) Generalmajor Luigi Bongiovanni

Stabssitz: Zwischen dem Monte Matajur und dem Globočak

3ª Divisione - brigate "Elba" und "Arno"

62ª Divisione - brigata "Salerno" und IV brigata bersaglieri (IV. Bersaglieri Brigade)

Riserva di Corpo d'armata: (Korpsreserve) brigata "Firenze"

XIV Corpo d'armata (VII. Armeekorps) Generalleutnant Sagramoso - (Armeereserve)

Stabssitz: zwischen der Quelle des Judrio und demIsonzo

20ª Divisione brigate "Palermo" und "Livorno"

30ª Divisione brigate "Treviso" und "Girgenti"

XXVIII Corpo d'armata (XXVII. Armeekorps) Generalmajor Saporiti - (Armeereserve)

Stabssitz: Im Judrio-Tal nördlich von Cormons

23ª Divisione - brigate "Messina", "Sassari", "Venezia" und "Avellino"

47ª Divisione I. und V. brigate bersaglieri

Brigata "Milano"

Riserve del Comando Supremo (Reserve des Oberkommandos)

60ª Divisione - brigate "Taranto" und "Ferrara" (bei VIII Corpo d'armata)

53ª Divisione - brigate "Vicenza" und "Potenza" (bei XIV Corpo d'armata)

13ª Divisione - brigate "Massa Carrara" und "Jonio" (bei XXVIII Corpo d'armata ausgenommen brigata "Teramo" )

Stärke der 2. Armee:

20.222 Offiziere

646.795 Unteroffiziere und Mannschaften

353 Infanteriebataillone (davon 17. Alpinibataillone und 24 Bersaglieribataillone

2430 Geschütze aller Kaliber.

 

Der Gebirgskrieg 1915–1918 im Ersten Weltkrieg war ein großangelegter Stellungskrieg in gebirgigem Gelände an der Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Italien, und war als Gebirgskrieg in den Alpen in seiner Art einmalig.

Vorgeschichte: Italien war vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges im sogenannten Dreibund mit Österreich-Ungarn und Deutschland verbündet. 1914 weigerte sich Italien, auf der Seite der Mittelmächte in den Krieg einzutreten. Als Grund führte Italien an, dass der Dreibund ein Defensivpakt sei. Es bestehe nur eine Bündnispflicht, wenn einer der Bündnispartner angegriffen würde, laut italienischer Ansicht hätten jedoch Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg begonnen und somit bestehe keine Bündnispflicht. Der eigentliche Grund war, dass die Entente von Beginn an Italien Versprechungen machte. In Friaul und Südtirol, sowie im Trentino und in Triest lebten unterschiedlich starke italienische Minderheiten und die Entente versprach diese österreichischen Gebiete Italien im Falle eines Kriegseintrittes auf ihrer Seite. Österreich wies zwar darauf hin, dass mehr Italiener als Minderheit in Frankreich und in der Schweiz lebten, fand damit aber kein Gehör. Ein weiterer Grund dafür war wohl auch, dass Italien Österreich als den vermeintlich schwächeren Gegner betrachtete. So gab es Pläne im italienischen Generalstab, binnen vier Wochen bis nach Wien vorzurücken. Auch die italienische Wirtschaft hatte kein Interesse daran, an der Seite der Mittelmächte zu kämpfen. Die italienische Wirtschaft war sehr abhängig von Rohstoffimporten auf dem Seeweg, diese wären im Falle eines Krieges gegen die Entente blockiert worden. Die italienische Bevölkerung war allerdings keineswegs kriegsbegeistert und musste mittels Propaganda erst motiviert werden. Hier tat sich vor allem der italienische Dichter Gabriele d'Annunzio hervor, der es verstand, antiösterreichische Stimmung zu erzeugen. Auch General Luigi Cadorna gelang es, mit optimistischen Versprechungen und Prognosen das italienische Parlament auf seine Seite zu ziehen. Am 23. Mai 1915 trat Italien trotz des Bündnisses auf Seiten der Entente gegen Österreich-Ungarn in den Ersten Weltkrieg ein. Italien verfügte bei Kriegsbeginn über ein Heer von 900.000 Mann, das sich in vier Armeen sowie die Karnische Gruppe gliederte. Oberbefehlshaber war General Luigi Cadorna. Der festgelegte Operationsplan sah vor, mit der 2. und 3. Armee über den Fluss Isonzo in Richtung Laibach vorzustoßen, um ein strategisches Zusammenwirken mit dem russischen und serbischen Heer zu ermöglichen. Die Karnische Gruppe sollte Richtung Villach in Kärnten vorstoßen, die 4. Armee Toblach angreifen. Die gegen Südtirol eingesetzte 1. Armee sollte sich defensiv verhalten. Bereits in den ersten Wochen zeigte sich, dass die geplanten Operationsziele völlig unrealistisch waren. General Cadorna war zwar ein gewandter Redner, sein militärisches Geschick stand jedoch in keiner Relation dazu. Die österreichische Grenze war zwar in Erwartung eines italienischen Kriegseintrittes gut befestigt worden, allerdings nur mit schwachen Landsturmeinheiten besetzt. Für manche Frontabschnitte waren zu Beginn überhaupt keine k.u.k. Truppen verfügbar. Hier marschierten Freiwillige nachts von Gipfel zu Gipfel und täuschten durch viele Fackeln eine stärkere Besetzung vor. General Cadorna scheute jedes Risiko wie auch eine rasche Offensive. Die Österreicher brachten ihrerseits schließlich Verstärkung von der serbischen und russischen Front an die italienische Grenze und schafften es so, bereits nach zwei Wochen eine geschlossene Verteidigung zu organisieren. Der deutsche Verbündete griff der Donaumonarchie unter die Arme: das neuaufgestellte Alpenkorps wurde noch im Mai 1915 nach Südtirol verlegt und blieb dort bis in den Herbst. Deutschland war allerdings erst seit August 1916 formell mit Italien im Kriegszustand. Das gebirgige Gelände stand einem schnellen italienischen Vormarsch entgegen und begünstigte die Verteidiger zusätzlich. Der Kriegsschauplatz: Die Front befand sich zum größten Teil in gebirgigem Gelände und stellte somit besondere Anforderungen an die Kriegsführung (vgl. Gebirgskrieg). So musste buchstäblich jede Wasserflasche und jedes Stück Feuerholz von Maultieren in die Stellungen transportiert werden. Da ab dem Winter 1916/17 die Pferde und Maultiere auf Grund von Futtermangel kaum noch leistungsfähig waren, wurden diese mehr und mehr durch elektrisch betriebene Seilbahnen bzw. Zugverbindungen ersetzt. Die kürzeste Verbindung nach Kärnten bzw. ins nördliche Slowenien wurden außerdem durch noch in der napoleonischen Zeit errichtete Forts (z.B. Fort Herrmann oder Herrmannswerk) versperrt. Der österreichisch-ungarischen Armeeführung war jedoch bewusst, dass diese Sperranlagen einem Beschuss mit modernen Artilleriegeschützen nicht standhalten würden. Die Geschütze und Besatzungen dieser Forts waren deshalb noch vor Kriegsausbruch, bis auf eine minimale Restmannschaft, die eine Vollbesetzung vortäuschte, abgezogen worden. Die italienischen Truppen wurden vor diesen Forts gestoppt und die italienische Artillerie schoss die Forts nieder, was der österreichischen Armee die Zeit verschaffte, die sie zum Aufbau ihrer Verteidigungslinien benötigte. Am Isonzo und in Richtung Triest war das Gelände eher hügelig und verkarstet und somit offen für Großangriffe. Demzufolge konzentrierten sich die italienischen Angriffe immer wieder in diesem Abschnitt. Vor allem die einzigen zwei österreichischen Brückenköpfe westlich des Isonzo, bei Tolmein und bei Görz, wurden immer wieder angegriffen. Hier zeigte sich jedoch das mangelnde militärische Geschick Cadornas. General Cadorna hatte zu Beginn eine konservative, veraltete Kriegsführung bei Angriffen seiner Soldaten. So gingen seine Soldaten dicht gedrängt und gestaffelt vor, was alle anderen kriegsführenden Länder wegen der außerordentlich hohen Verluste, die diese Taktik durch gegnerische Maschinengewehre forderte, längst vermieden. Die österreichischen Verteidiger fügten so einzelnen italienischen Kompanien in den Anfangstagen hohe Verluste (bis 90 %) zu. Außerdem war Cadorna zu zögerlich und verschenkte so des Öfteren bereits erkämpfte Anfangserfolge. Die Österreicher ihrerseits hatten mit Generaloberst Svetozar Boroevic von Bojna einen ihrer fähigsten Kommandanten an die italienische Front entsandt. Vor allem die Defensive war eine Spezialität General Boroevics und so schaffte er es immer wieder, trotz deutlicher Unterlegenheit gegen einen bis zu dreimal stärkeren Gegner, einen italienischen Durchbruch zu verhindern. Sein Geschick trug ihm bald den Beinamen „der Löwe vom Isonzo“ ein. Am 1. Februar 1918 wurde er von Kaiser Karl I. zum Feldmarschall befördert. Beide Seiten hatten aufgrund der ungeheuren Strapazen und Entbehrungen mit Disziplinproblemen bis hin zur Desertion zu kämpfen. In der k.u.k. Armee waren italienische und tschechische Einheiten stark betroffen. Der Nationalismus und die Propagierung eines eigenen tschechischen Nationalstaats durch die Entente begann Wirkung zu zeigen. Die schlechte Versorgungslage der k.u.k. Einheiten tat ein Übriges, um die Moral zu senken. Bei den italienischen Einheiten war oft der noch heute existierende Unterschied zwischen den Nord- und Süditalienern Grund für das Überlaufen zum Feind. Süditaliener betrachteten den Krieg häufig als einen sie nichts angehenden Krieg „Roms und des Nordens“. Besondere Gefahren drohten den Soldaten beider Seiten nicht nur vom Feind, sondern auch aus der Natur. Teilweise kamen mehr Soldaten durch Lawinen, Felsstürze und sonstige Unfälle ums Leben als durch feindlichen Beschuss. Aufgrund des schwierigen Geländes wurde auch wieder auf den Minenkrieg zurückgegriffen, wobei feindliche Stellungen, zum Teil sogar ganze Berggipfel, untergraben und in die Luft gesprengt wurden. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Col di Lana. Schlachten: Während in den Dolomiten eher Halteschlachten geschlagen wurden, fanden die wesentlichen Ereignisse in den Karnischen und Julischen Alpen statt. Hierbei ragten besonders die Isonzo- und Piaveschlachten heraus. Erst nach dem erfolgreichen Feldzug gegen Serbien im Herbst 1915 ergab sich für Österreich eine Möglichkeit, gegen Italien offensiv zu werden. Geplant war eine Offensive von zwei österreichischen Armeen, ausgehend von der Hochfläche von Lavarone in Richtung Venedig. Durch ungünstige Witterungsverhältnisse konnte der Angriff jedoch erst am 15. Mai 1916 beginnen, wodurch der Überraschungseffekt verloren ging. Trotz des schwierigen Geländes erzielte die Offensive Anfangserfolge, lief sich jedoch bald fest. Die Anfang Juni 1916 einsetzende russische Brussilow-Offensive zwang die Österreicher endgültig zum Einstellen des Angriffes. Die österreichische Frühjahrsoffensive 1916 auf dem Gebiet der Sieben Gemeinden blieb erfolglos. Lediglich an der Kärntner und Isonzo-Front gelang es, den Stellungskrieg in den Bewegungskrieg zu überführen. Die 12. Isonzo-Schlacht im Herbst 1917 führte zum Zusammenbruch der italienischen Dolomitenfront im Hochgebirge, ein Erfolg, der nicht ausgenutzt werden konnte. Die Gebirgsfront bestand zwischen dem Stilfser Joch und dem Piave bis 1918 weiter. Der südliche Abschnitt der österreichischen Gebirgsfront brach Ende Oktober 1918 nach der Schlacht von Vittorio Veneto zusammen.

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Description

On the victorious advance in Italy: The crossing of the German Alpine Corps across the Tagliamento near Pinzolo (this is the location Pinzano al Tagliamento).

After the 12th Isonzo Battle: The Tagliamento Front collapsed on November 3, 1917. On November 8, the Alpine Corps crossed the river at Pinzano and now operated in the western direction towards Aviano, following the k.u.k. Group "Krauß".

 

A large-format, colored original offset lithograph from 1918.

 

After the original watercolor painting by Albert Reich.

Signed on the plaque.

 

With a mid-touch vertical fold.

 

A journal page measuring 550 x 363 mm.

 

With minimal signs of wear and tear, a small hole in the seam with two very tiny binding holes, otherwise in very good condition.

 

Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!!

 

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Albert Reich, German painter and illustrator. Born on January 14, 1881, in Neumarkt in der Oberpfalz as the son of a shoemaker, died on April 12, 1942, in Munich. Entered the drawing class with Johann Caspar Herterich at the Academy of Fine Arts in Munich on October 30, 1902.

The Munich painter Albert Reich was particularly active in publishing during World War I. He published his war sketches in picture albums and multiple issue postcards collections. During World War I, he served with the Alpine Corps and released the picture albums "The Alpine Corps in Tyrol", "Through Serbia", "Through Transylvania and Romania", "Against Italy", and "The Alpine Corps in the West".In the case of postcards from the Carpathian region/Siebenbürgen, the empire mainly limited itself to depicting Romanian soldiers and ‘folk types’. The H. Zeidner bookstore in Kronstadt also offered a selection of 14 ‘picture field postcards’ by Bavarian illustrators, including those by Albert Reich.

 

The enemy thrown across the Tagliamento River

Berlin, November 1st, evening. (Official.) 
No significant events in the west or east. - At the Amtaglia, the enemy still stationed on the eastern shore near Pinzano and Latisana was either eliminated or captured.

 

Austro-Hungarian Army Report:

Battle of Latisana

Austrian coastal region liberated

Vienna, November 1.
Official announcement:
Italian battleground:
The allies' advance in Upper Italy was crowned by a new great victory yesterday. The encirclement of the retreating enemy forces northeast of Latisana provided the leadership with an opportunity to force the enemy forces to retreat through a siege.The German and Austrian-Hungarian divisions, which were approaching the Tagliamento River to the west of Udine, were attacked from the north. At the same time, Austrian-Hungarian troops advanced along the lagoons toward Latisana. Numerous Italian units, whose overall strength was two to three army corps, were completely confused and were largely cut off. In just a few hours, over 60,000 men were captured, and several hundred guns were taken as prisoners.Austro-Hungarian and German troops are present everywhere along the lower and middle Tagliamento river.
A few enemy attempts to establish bridgeheads in the middle section were thwarted by the unwavering advance of German regiments. The Austro-Hungarian armies advancing into the area of the upper Tagliamento overcome all difficulties of the terrain, adapted to mountain conditions and with tough wool clothing. This is the situation on the 12th.The Isonzo battle, lasting eight days, resulted in a remarkable success. The Austrian coastal regions were freed, and vast areas of Venetian territory lay behind the enemy lines. In just one week, the enemy lost more than 180,000 soldiers as prisoners and 1,500 guns.The great victory at the southwestern gates of the Monarchy is a new, unprecedented test for the allied powers and nations. It will speak a language stronger than anything discussed over the past weeks by friends and enemies regarding the present and the future.

 

The German Alpine Corps was a large military organization of the German Army during World War I and is considered the first German mountain troops. During World War I, it was established in May 1915 initially to assist Austria-Hungary in defending its border with Italy.

Precursor

The German Empire had no mountain troops until the First World War. Nevertheless, in 1892, under the orders of the Prussian War Ministry, skia training was carried out at both Goslar and Schlettstadt units. However, the military value of skia training was recognized much more clearly by civilians and vigorously promoted.

In 1896, the Skiclub Schwarzwald organized the Schlettstadter Jäger for races, introduced patrol runs in 1902, and in 1905, when the German Ski Federation (DSV) was established, he suggested that the organization should regard training competent skiers for the military as its main mission.

Only after encountering well-trained French Alpine skiers from the First World War during the winter of 1914/15 in the Vosges, did Germany begin to form its own snowshoe battalions. On October 14, 1914, the “DSV Committee for the Formation of the German Volunteer Ski Corps” issued a call to “German skiers,” urging them to join the snowshoe unit. On the 21st

In November 1914, the Bavarian 1st Snowshoe Battalion assembled in Munich. Shortly thereafter, the Württemberg 1st Snowshoe Company, along with the Prussian 2nd and 3rd Snowshoe Battalions, followed.

History

With Italy’s declaration of war on May 23, 1915, a threatening situation arose for Austria-Hungary: in addition to the troops stationed at fortresses, active units of the k.k. Landesschützen-Regimenter, designated for defense in the high mountains, were also on the Eastern Front in Galicia. The Austro-Hungarian Monarchy had to initially organize a defensive line using standing soldiers and other improvised formations.

The German OHL was aware that with the limited forces that Austria-Hungary could now deploy to defend the Tyrolean border, the threat to southern Germany could become very great. Therefore, the best security for Bavaria was Tyrol. A few days before Italy declared war, the Prussian War Ministry ordered the formation of an Alpine Corps—a reinforced infantry division—from Bavarian elite units.According to its future use in the high mountains, the Alpine Corps should be provided with mountaineering equipment (such as snowshoes, ice picks, mountain boots, etc.). Initially, due to lack of experience, this equipment was of poor quality, and it could only be improved during the “expedition in Tyrol”.When the Alpine Corps was also assigned military units such as heavy artillery units, squads and trains, pioneer companies, radio units, and an air force unit, this military formation was referred to as a corps, despite having the strength of a division.

The German Alpine Corps was traditionally divided into two Hunters Brigades: The 1st Hunters Brigade of the Bavarian Army under Major General Ludwig von Tutschek, including the Infantry Leib Regiment and the 1st Hunters Regiment; and the Prussian 2nd Hunters Brigade under Colonel Ernst von Below, including the Hunters Regiment No. 2 (Hannoverian Hunters Battalion No. 10, Reserve Hunters Battalions No. 10 and 14), as well as the Hunters Regiment No.3, consisting of the previous four snowshoe battalions.

In addition, there were six motorcycle companies, seven machine gun sections (mountain machine gun sections), 48 field and mountain guns, along with one battery of 10-cm cannons and 15-cm howitzers. There were also mine launcher units, pioneer companies, communication troops, etc., and occasionally the Bavarian Field Air Force Section 9 b d was also included.

„Deployment in Tyrol” – The Dolomites Front

Bavarian Lieutenant General Konrad Krafft von Dellmensingen was appointed as the "Leader of the Alpine Corps." He had previously been the Chief of Staff of the 6th Army, "Prince Rupprecht." Due to a dispute with the head of the OHL, General Erich von Falkenhayn, which ended with even Emperor Wilhelm II being involved, Falkenhayn removed Krafft from the AOK 6 and saw him as the ideal candidate for the "Leader of the Alpine Corps".

Krafft was a particularly knowledgeable man about mountains; he had already traveled to the Dolomites with his brother Albrecht when they were still young. Therefore, he knew the area well, and thus also the first deployment area of the Alpine Corps. This unit was initially sent as a reserve to the new front in South Tyrol. The Southwest Front was divided into five defensive zones, known as “Rayone,” which stretched from the Swiss border in the west to the Carpathian foothills in the east.The front along the Isonzo formed its own distinct unit. Although the men had some experience in combat from the Western Front, they had no mountain warfare training. As a result, there were often deadly accidents. The men also became ill, either because they were poorly equipped at first, or because, due to their inexperience, they melted snow and drank it undiluted, leading to gastrointestinal problems.Thus, the “Deployment in Tyrol” served as the actual mountain training for the Alpine Corps. Of particular importance here was the joint deployment of German soldiers with the ground gunners. The ground gunners were men accustomed to mountain conditions who demonstrated the correct behavior and tactics for deploying in high mountains to the soldiers of the Alpine Corps. In turn, the Germans helped improve the military training of the ground gunners.

Since the Italians moved slowly during their attack, losing the surprise element, the first weeks after the war declaration were relatively quiet, and no apparent Italian breakthrough occurred. In return, the time gained allowed the men of the Alpine Corps and other defenders to better develop and improve the high-altitude front.

The numerically superior opponent, which had a well-trained mountain troops known as the Alpini, would therefore not have been able to break through the front line without significant losses. The use of the Alpine Corps mainly consisted of defensive and patrol operations, as well as artillery support.Since the German Empire was not yet officially in a state of war with the Italians, it was forbidden for the Alpine Corps to enter Italian territory or be used in offensive operations where this was necessary. The relocation of the Alpine Corps was primarily aimed at providing political and moral support to the Austro-Hungarian ally.Only after August 1916, following Romania's entry into the war, Italy also made an open declaration of war against Germany.

The Alpine Corps was primarily deployed in Rayon IV (Fleimstal) and Rayon V (Pustertal) at the battlefronts of the Dolomites. For example, at Col di Lana, the Kreuzberg Pass, the Sextener Dolomites, and the Tofanen areas.

The Alpine Corps played a significant role in stabilizing the Dolomites front. When Austrian-Hungarian forces on the Eastern Front were freed in October 1915 and able to be moved to the Tyrolean front, the Germans were withdrawn from the Dolomites. They left behind a well-developed high-altitude position with caves, ropeways, accommodations, and trained field gunners.She could be taken over by the now sole responsible Austrian-Hungarian troops. As a token of gratitude, and more importantly, as a symbol of the unity among the fighting soldiers, the men of the Alpine Corps were given 20,000 Edelweiss badges in June 1915 by the Tirol Defense Command. According to the regulations, these badges had to be worn above the left ear on their headwear.This badge was already introduced by the Austro-Hungarian Army in 1907 as a symbol for its mountain troops. It was worn both on the chest and on the cap, and held a high status among the men.

Serbian Campaign

The Corps left the Dolomites in mid-October 1915 and was transferred to the Western Front via Munich and Thionville, to serve as a military reserve in the Champagne region. On October 20th, when they were discharged near Launois, southwest of Charleville, the soldiers were assigned to the area around Sedan. However, three days after their arrival, a new order required the Corps’ relocation to the Balkan Peninsula.While Serbia, which had been attacked at the beginning of October, was still able to resist Austria-Hungary and Bulgaria in its mountainous areas, the Alpine Corps was now sent there to reinforce the 11th Army.

On October 30th, the "Below" unit crossed the Danube near Orsova and advanced toward Krusevac. The majority of the force moved westward across the Danube at Gradiste, following the Serbs through the valley of the southwestern Morava River, the main stream of Serbia that originates from the Kara-Dagh mountain range. Continuing forward through Pozarevac, they reached Kragujevac by November 4th and Kraljevo on November 8th.However, the Serbs had already managed to retreat south through the mountains. The Bavarian hunters were supposed to free up the XXII Reserve Corps, which was not equipped for the mountain warfare there. Starting from November 13, further pursuit took place through the Sandschak Novipazar mountains. On November 14, a battle occurred near Dedina Stolica during the southern advance. The “Below” group occupied Raška together with some units of the 44th Reserve Division. On the 24th…In November, the vanguard still reached the Ibar near Ribaric and the border of Montenegro. However, after the remaining Serbian army escaped from Montenegro, they retreated on November 28 through Morawatal toward the north to Krusevac. On December 21, the corps passed by Niš in the presence of the corps commander, August von Mackensen. Moving forward past Niš on the 22nd…On December 15th, Leskovac is reached, and further advances along the southern Morava region towards Macedonia are prepared. In the first 39 days, the unit marched approximately 700 km.

However, since the French and British advanced from Saloniki, the unit was retained and remained at Leskovac until the end of the year for deployment. Until mid-February 1916, the unit stayed near Jelašnica. From there, it was moved via Strumica to Istip in southern Macedonia through Kumanovo, Skopje, and Veles.With the move to Verdun, the "Serbia" sector ended for the Corps at the end of March 1916. It was an campaign that required the Corps to suffer more losses from marching and trekking than from combat actions.

Battle of Verdun

On May 28, 1916, the Corps of the 5th Army was assigned to this unit. On June 1, it settled in Azannes. During the Battle of Verdun, the Alpine Hunters were placed on the eastern slope of the East Attack Group under General von Lochow’s command. On June 8, the Corps was deployed in the area of the 1st Bavarian Corps. Through the Hassoule Gorge, also known as the Skeleton Gorge, they reached the fiercely contested Fort Douaumont.

From here, it directly led to the main battle line in the area of the village of Fleury and the intermediate position of Thiaumont. On the right wing, the Bavarian 1st Division was also positioned against Thiaumont, while on the left side, the 103rd Division faced the area of Souville-Tavannes. Fleury, Thiaumont, and the ammunition stores near Fleury (Poudriere de Fleury) were captured through two major attacks on June 23 and July 11, 1916.A small infantry regiment unit even reached the so-called "Cheeseboard" (Ouvrage de Morpion), achieving a short-term breakthrough for German troops at Verdun. On August 9, 1916, this unit was removed from the 5th Army and thus from the Battle of Verdun.

Romania Campaign

Romania declared war on the Austro-Hungarian Empire on August 27, 1916. Immediately afterwards, Russian troops advanced into the Moldavia, while the Romanian Northern Army crossed the eastern Carpathians into Hungary and the Romanian 1st and 2nd Armies from Wallachia into Transylvania. On the 28th

In August, German Chief of Staff Erich von Falkenhayn was replaced by the duo of Hindenburg and Ludendorff, and he was given command of an army unit during the Romanian campaign.

The highest military command on the Eastern Front, under the leadership of Leopold von Bayern, formed two new armies to protect Transylvania. The northern k.u.k. 1st Army, led by Generaloberst Arz von Straußenburg, and the southern German 9th Army, led by General Erich von Falkenhayn. The 9th Army was assigned the Alpine Corps freed from the Western Front, which was now moved to the Romanian battlefield.

During the battle near Hermannstadt, the Alpine Corps crossed the Zibins Mountains, which separated the two wings of the Romanian 1st Army that were advancing across a wide front. As they reached the mountain peak, the Alpine hunters provided necessary relief to the German 187th Infantry Division engaged in a frontal attack on September 26. By advancing behind the enemy’s back, they blocked the Romanian troops from retreating through the Red Tower Pass.

According to prisoners' statements, the unit, with its 9 battalions, successfully fought against 54 Romanian troops. At Red Tower, a plaque bearing the inscription "GERMAN ALPINE UNIT 26–29.IX 1916" was placed on the rock wall as a reminder of this victory.

On October 9, the left wing of the 9th Army won again at Kronstadt and prepared for further advances into southern Romania. The commander of the Infantry Leib Regiment, Prince Heinrich of Bavaria, was wounded during the battles on November 7 and died the following day. That day, the regiment captured the last high ground at Monte Sule on the 21st.

In November, the “Krafft” group finally crossed the Transylvania Mountains to the south and reached the lowlands of Wallachia. Followed by pursuit battles at Curtea de Argesch and Pitești. At the beginning of December, the “Krafft” corps played a crucial role in the battle at Argesch, which ultimately led to the capture of Bucharest. After this battle, the 9th Army turned east toward the north, with the “Krafft” group serving as the key point along the route. On the 7th...In December, the hunters captured Ploesti along with the XXXIX. Reserve Corps and the oil fields there.

After mid-December, battles occurred along the Jalomița River. The “Krafft” group was deployed on the left flank of the 9th Army. A peace offer from the Central Powers remained ignored by the enemy during this period. On December 21st, the Christmas battle of Rimnicul-Sarat took place; facing the corps were not only Romanian troops but also Russians (Trans-Caspian Cossack Brigade) for the first time. A battalion was involved on the 23rd

Ordered after December after Șindrilița, it established contact with the neighboring "Gerok" group of the Austrian Army Group "Archduke Joseph". After the battle, the 9th Army moved to Sereth and advanced to the Putna sector. The corps followed the Magura towards Odobești, which was located on its last extension.

On January 2, 1917, the Bolotești Corps arrived there. However, on the Putna, which was six to eight meters wide but only one meter deep, no further action was taken. On the other side was the border with the Russian Empire; months of trench warfare followed along the river.

On April 10, 1917, the Alpine Corps left the 9th Army and spent several weeks in quiet quarters near Kronstadt. On April 13, the new Corps Commander inspected his units in Mühlbach. In May, new hunting commands, which later became stormtroops, were trained, and company-level MW trains were also established.

In late May 1917, the Alpine Corps was moved back to Upper Alsace for the Western Front. During the grenade launcher training at Kaiserstuhl, several units attended a lecture by Captain Hans-Joachim Haupt, a Knight of the Order of Merit, about the assault on the Douaumont Fortress. On June 14, the corps was transferred to the "Belfort Gorge".

In early August 1917, the Alpine Corps moved again to Romania. During the breakthrough battle at the Șușița, the scouts crossed the Putna River toward Străoane on August 12, 1917. Under the command of Captain Fischer, the group from the two 10th Scouts Battalions attacked Muncelul on August 15. With the capture of Muncelul, the operation ended on the 28th.

In August, the last major battles took place in this sector, followed by further trench warfare, this time at Zabrautioru.

Italian Campaign

Following the eleventh Battle of Isonzo, Emperor Karl requested military assistance from the German OHL for the unstable Isonzo front. This happened at a time when the Battle of Flanders was at its peak, yet the OHL agreed to the request and sent six divisions to the Italian battlefield. Among the units that moved to Italy was also the Alpine Corps, whose command began on the 5th.

In September, Major General Ludwig von Tutschek took over.

Matarello, south of Trento, served as the assembly room for the Alpine Corps, which was initially under the command of the 11th Imperial Russian Army High Command. The mission of the corps was to inform the opposing Italians of the arrival of German forces and divert their planned attacks toward Tolmein. However, there were not enough soldiers available in the area at the seemingly most advantageous attack point. On the 10th

On October, the unit was assigned to the Bavarian III Army Corps ("Stein" Group) of the newly formed 14th Army and prepared for the 12th Isonzo Battle.

During the breakthrough battle through the Julian Alps, which lasted from October 24 to 27, 1917, the Alpine Corps was tasked with attacking the height of 1114, the center of the entire Kolovrat position. Starting at Tolmein, the Corps, along with the 12th Division, managed to achieve a rapid breakthrough through the positions of Italy’s XXVII Corps under General Badoglio. As early as the first day of the attack on October 24

On October, the Infantry Light Regiment captured this hilltop and Monte Kuk, and the village of Luico fell the next day. After the capture of Monte Matajur on October 26, the second Italian position—defended by the IV Corps under General Cavacciochi—also began to falter.

The breakthrough by the 14th Army occurred on October 27 across the entire offensive front, causing the Italian 2nd Army to retreat completely. The corps advanced toward Clenia, captured Monte Madlessena, and continued pursuing the Italians toward Cividale. Meanwhile, the 14th Army also cut off the 3rd Army, which was retreating between Görz and the Adriatic Sea.

The Aosta Duke's Italian army halted its retreat and attacked the enemy's rear lines from above the Tagliamento River. To the east of Udine was the headquarters of Italian General Staff Chief Cardona; by October 29th, this location also fell into German hands.

The Tagliamentofront collapsed on November 3rd. On the 8th, the Alpine Corps crossed the river at Pinzano and subsequently operated toward Aviano under the k.u.k. Krauß group. The German-Austrian advance could only be stopped by the Italians at the Piave River after they were reinforced with six French and five British divisions. At the village of Vas, Regiment 1 of the Hunters’ Regiment succeeded on the 18th.

November at the Piave Crossing, during which the German Hunter Division operating at Alano was subordinated to the Alpine Corps. Positioned to the left of the Hunter Division, the corps was deployed opposite Monte Tomba in the First Piave Battle. On December 16, it left the Tomba position and retreated about 100 km behind the front lines to Cordenons and Vivaro, where it would spend Christmas.

Again at the Western Front

In January 1918, the corps was transported again to the Western Front and unloaded in Saarburg. Until April 7, the corps remained in Cirey as a reserve unit on the German Argonne front. Thereafter, it was moved to the Army Group “Princ Imperial Rupprecht” in Flanders, so that from April 9 it could be unloaded in Lille and participate in the Operation Georgette (or “Battle of the Lys”). On April 12, the corps took over the 10th...The replacement division at Steenwerk withdrew and attacked Bailleul in the morning of April 13. After a short rest period, the unit was moved to Rossignolhöhe for the “Second Battle of Kemmel”. The assault units were equipped with flamethrowers and attacked from the front side. The so-called “Second Battle” caused the unit to suffer 3,500 casualties, but on April 25, they managed to capture the hill. Kemmelberg was held until the unit arrived there on the 7th.He left that section again. Until May 15th, the unit was stationed as a new military reserve group in Tourcoing, and starting from May 17th, it was moved to rest areas near Eename.

After twelve weeks of rest, the Corps left Flandern and was deployed as an intervention division into the defense battle zone of the 18th Army near Roye. After the German Army’s Black Day, the Corps was first used as an OHL reserve in the Nesle area, within the newly formed Army Group “von Boehn”. On August 18, orders were given for the 18th Army to prepare for operations in the area west of the Somme until the 28th.

On August, the Alpine Corps returned to the line at Épénancourt until Béthancourt. On September 1st, trucks transported the corps back to the area north of Péronne. Before the Siegfried position was established, the corps served as a reserve for the 2nd Army, guarding the canal near Moislains, before retreating to the Tincourt position on September 4th.

The newly assigned Épehy position, a high ground located before the lowlands of the Scheldt Canal, was required to be held under all circumstances according to the corps order on the 5th. On September 8, strong English attacks on Épehy were still repelled. Everyone knew that if Épehy fell, both the canal positions and the eastern heights would become untenable, and there would no longer be any possibility of holding them.

Actually, the canal was supposed to be expanded to become the main resistance line (HWL) in the past. However, due to time constraints, this project could no longer be completed. The battle of Epehy on September 18th was meant to be a major combat day for the corps. The British, with the help of tanks, captured the position and thus the corps as well. Captain Fischer—commander of the 10th Reserve Hunter Battalion—fell. Heinrich Kirchheim, commander of the 10th Hunter Battalion,…10 was awarded the Pour le Mérite medal for his services on that day, on October 13th. On September 22nd, the exhausted troops were relieved by the 8th Division and transported back to Serbia once more.

War Conditions in Serbia

The Balkan Front was already in disarray. On September 29, 1918, Bulgaria surrendered. From October 3 to 9, troops were deployed at the familiar Nisch area, where a first defensive position was to be established on the heights of the Pasjaca Planina. The overarching XXXIX Reserve Corps attempted to delay the collapse of the 11th Army. The 219th Division, adjacent to the Alpine Corps, lost the heights at Toplica, leaving the German 11th Army behind.

The army could only retreat along the line Kraljevo–Kruševac–Knjaževac, in order not to be captured by the pursuing Serbs. After last resistance south of Kragujevac and the retreat of the neighboring k.u.k. 30th Division from Kraljevo, the general withdrawal of the Alpine Corps toward Belgrade began on October 30th. Through Semlin, the retreat was carried out through Hungary, which was already hostile.The German border was reached via the Szegedin, Budapest, Vienna, and Salzburg railway line.

Commandant of the Alpine Corps

Rank-Name-Date

General Lieutenant Konrad Krafft von Dellmensingen—May 21, 1915 to February 28, 1917

General Lieutenant-Leo Sontag - March 1 to September 4, 1917

Generalmajor-Ludwig von Tutschek-9 September 1917 to 2 December 1918

Edelweiss Badge

The Alpines Corps awarded Alpine Cross badge originated from Austria-Hungary. It was given for assistance in dire times, after Italy’s entry into the war, when the borders with the k.u.k. Empire were nearly erased, and German troops were dispatched to provide help until the front line was stabilized by reinforcements.

In gratitude for this assistance, the Tirol Defense Command awarded the men of the Alpine Corps the Edelweiß of the k.k. Mountain Army in June 1915 — today, a similar badge is still worn by the German Mountain Army.

 

Italienfront is the German term for the front line of World War I that ran between Italy and Austria-Hungary.

The front line ran between 1915 and 1917 from the Stiervaal Pass on the Swiss border, through the Ortler mountain range and the Adamello, to the northern Lake Garda. To the east of the Etsch River, the front line continued through the Pasubio and extended to seven municipalities. From there, Austria-Hungary threatened the Italian Isonzo forces from behind, which makes it appropriate to refer to this as a two-front war.

Initial Situation

Before the outbreak of World War I, the Italian War was allied with Austria-Hungary and Germany in what was known as the Triple Alliance. In 1914, Italy refused to enter the war on the side of the Central Powers, arguing that the Triple Alliance was a defensive pact.

According to Italian opinion, a alliance obligation only exists if one of the alliance partners is attacked. However, Germany and Austria-Hungary initiated the war, so there is no alliance obligation.

The real reason was that the Entente promised Italy from the start commitments that aligned with the efforts of the Italian non-recognition movement. In Friuli and South Tyrol, as well as Trentino and Trieste, there were various strong Italian minorities, and the Entente promised these Austrian territories to Italy if war broke out on their side.

While Austria pointed out that more Italians lived as a minority in France and Switzerland, it was ignored. Another reason for this was probably that Italy regarded Austria as a supposedly weaker opponent. Thus, there were plans in the Italian general staff to advance within four weeks to Vienna. The Italian economy also had no interest in fighting alongside the minor powers.The Italian economy was highly dependent on raw material imports by sea; these would be blocked in the event of a war against the Entente.

However, the Italian population was by no means enthusiastic about war, and had to be motivated through propaganda. Here, the poet Gabriele d'Annunzio stood out, as he knew how to create an anti-Austrian sentiment. General Luigi Cadorna also succeeded in winning the parliament on his side with optimistic promises and predictions.

War Activities

On May 23, 1915, Italy joined World War I despite being part of the Entente against Austria-Hungary. In the manifest dated May 23, 1915, "To My Peoples!", Emperor Franz Joseph said: "The King of Italy has declared war on me."

A betrayal of this kind, unlike anything the history has seen, was committed by the Kingdom of Italy to its two allies. At the start of the war, Italy had an army of 900,000 men, which was divided into four armies and the Carnian Group. The supreme commander was General Luigi Cadorna. The planned operational plan called for the use of the 2nd and 3rd armies.To advance across the Isonzo River towards Ljubljana, enabling strategic coordination with the Russian and Serbian armies. The Carnian Group was to advance toward Villach in Carinthia, while the 4th Army would attack Toblach. The 1st Army, deployed against South Tyrol, should adopt a defensive posture. Already in the first weeks, it became clear that the planned operational objectives were completely unrealistic.

From October 1917, the front moved north through the Dolomites and then east through the Carpathian Alps. In the Julian Alps, it mainly ran along the current Italian-Slovenian border and along the Isonzo River toward the south. South of Gorz, several battles took place on the karst plateau located east of the Isonzo River (1.–12.(Isonzo Battle), from which the Italian army intended to advance towards Trieste and Ljubljana. The front line ended at Duino on the Adriatic Sea. Overall, it was a frontline of approximately 600 km (in air distance) that ran in the shape of a lying “S” between Switzerland and the Adriatic Sea. Most of the front line was located in the high mountains, so the aforementioned 600 km actually need to be extended by several hundred kilometers due to topographical reasons.)

From October 1917 to October 1918, the front line, after the Good Friday Battle (12th Isonzo Battle), stretched from the plateau of the Seven Communities, along Monte Grappa, through the Piave lowlands, all the way to the Adriatic Sea.

The following major events took place on the Italian Front:

The Mountain War 1915–1918

Twelve Isonzo battles

Three battles with Piaveschlachten.

 

The Twelfth Battle of Isonzo, also known as the Battle of Karfreit (today Kobarid), in Italian: Battaglia di Caporetto, is the last battle of Isonzo during World War I. It began on October 24, 1917, and ended as such on October 27, 1917, when the target point of Tagliamento was reached.However, subsequent events make it necessary to address the closely linked combat operations up until the transition to trench warfare on the Piave River. This occurred following the order to cease the offensive on December 3, 1917.

Initial Situation

At the Austrian-Hungarian headquarters in Baden bei Wien, it was realized that another attack, like the previous one (The Eleventh Isonzo Battle), could no longer be repelled. Therefore, they were forced to respond, and the only option seenHowever, this project would not be feasible by itself with just their own efforts, which is why they asked for support from the German ally. Although the German head of the General Staff, Field Marshal von Hindenburg, and his “First General Quartermaster” General of Infantry Ludendorff wanted to focus on the east, they recognized that it was necessary to relieve Austria-Hungary of some burden.The initial minimal objective for the operatives was simply reclaiming the lost territories up to the Reich borders. If the attack momentum proved sufficient, they were also to advance as far as the Tagliamento River. The German troops should withdraw by the latest by reaching the river.

Operation Command Text

ORDER

* The objective of the operation is to push the Italians back across the imperial border and, if possible, over the Tagliamento. To this end, the entire army front will launch a offensive simultaneously on a yet to be determined date.

* The 14th German Army will be tasked with breaking through the enemy front at the Jeza Heights west of Tolmein, starting with capturing the area: the heights north of Cividale – the imperial border northwest of Korada. Additionally, the army will assist the right wing of the 2nd Isonzo Army in crossing the Isonzo River.

* The Dem Korps Krauß (k.u.k. I. Korps) will be dispatched from the current location of the k.u.k. 93rd Infantry Brigade (at Flitsch), to cover the right flank of the 14th Army.

* The 2nd Isonzo Army, with a strong hold on the northern wing, will launch an attack simultaneously with the 14th Army. For now, their goal is to reach the imperial border northwest of Korada - Mt. Santo.

* The 1st Isonzo Army must first engage as many strong enemy forces as possible through forceful action, or draw them towards itself.

* October 22 is currently scheduled as the attack date.

Person. Southwest Front

Troops

The 14th Army was deployed for this purpose—initially purely German, later a mixed German-Austro-Hungarian force under the command of Infantry General Otto von Below—to deliver the main strike (aimed at the left shoulder of the Italian 2nd Army). Austria-Hungary deployed the previous 1st and 2nd Armies.

An army unit from the "Boroëvić Army Group" gathered on the left flank and deployed the 10th (K.u.k.) Army under Field Marshal Freiherr von Krobatin from the Carnic Alps from the north against the Italian flank. During the combat operations, the 11th (K.u.k.) Army under Field Marshal Franz Conrad von Hötzendorf from Tyrol also joined in.

41 Italian divisions with 3,626 guns faced off against 34 allied divisions with 3,302 guns.

Participating Major Organizations

I. II.

10. Army (Austro-Hungarian Empire) under Field Marshal Freiherr von Krobatin

14. Army (German Reich) under General of the Infantry Otto von Below

Heeresgruppe Boroëvić (Austro-Hungarian Empire) under Generaloberst Boroëvić

11. Army (Austro-Hungary) under Field Marshal Franz Conrad von Hötzendorf, 1st Army - General Brusati

2. Army - General Capello

3. Army - General Herzog von Aosta

4. Army - General Giardino

Deployments of the 14th Army

Links:

„Gruppe Scotti“ with 1. (k.u.k.) InfTrpDiv at Selo, followed by 5. (d) InfDiv

„Berrer Group“ with 200 (d) InfDiv in the southern part of the Tolmeiner bridge head, behind it the 26th (d) InfDiv

Midnight:

„Stein Group“ (royal Bavarian III Corps) with the Alpine Corps in the northern part of the bridgehead, 12th (d) InfDiv north of Tolmein, 50th (k.u.k.) InfTrpDiv up to Krn. Behind the Alpine Corps, east of Sela, the 117th (d) InfDiv

Right side:

Gruppe Krauß: (I. k.u.k. Corps) with 55. (k.u.k.) InfTrpDiv up to the Flitsch bay, 22. (k.u.k.) SchtzDiv in the Flitsch bay, k.u.k. Edelweißdivision up to the Rombon. Behind them, to the northeast of Soca is the German Hunter Division.

Army Forces:

Behind the left panel in the background: 13. (k.u.k.) SchtzDiv, 4. (k.u.k.) InfTrpDiv, and 33. (k.u.k.) InfTrpDiv

Attack Methods

„Gruppe Scotti“: Globocak - Tribil - Castel del Monte

„Berrer Group“: Monte Hum - Monte San Martino - Cividale

„Stein Group”:

Linker Flügel: Jeza - Kolowratrücke - Monte Matajur - Natisonetal

Right Wing: Idersko - Karfreit - Monte Mia - Monte Juanes - Monte Madlessena

„Krauß Group“:

Main shot in Flitsch Valley over Saga on the Stol

Linker Flügel 55. (k.u.k.) InfTrp: Vrsic - Ravna - Starosela

All forces then: Monteaperta - Monte le Zuffine

Northern Mountain Side Column: Prevalascharte - Neveasattel - Resiutta - Venzone

The Italian Armed Forces were:

2. Army: From Rombon near Flitsch to Wippach near Görz (28 Divisions)

3. Army: Von der Wippach near Görz across the southern Karst plateau to the sea (13 Divisions)

Area development up to October 24, 1917

Although the timing of the attack was revealed by two former Czech and Romanian officers, and the Italian intelligence service had already sent similar reports to the army command earlier, the Italian side failed to decide on effective countermeasures in time.

A committee of inquiry led by General Caneva identified that after the war, Evindenz had made the following findings and reported them:

September 14, 1917: Blockade of the Austrian-Swiss border, the presence of a German division in South Tyrol, the withdrawal of Austro-Hungarian troops from South Tyrol and their relocation to other fronts, and the transfer of approximately 15 Austro-Hungarian divisions from the Russian front to Carinthia and Carniola

September 30, 1917: German officers arrive in large numbers at the front near Tolmein, German troops arrive in Grahovo

October 2, 1917: an Austro-Hungarian division is moved to the Baca Valley, the 12th German Infantry Division is transferred from Alsace to Carinthia, German troops arrive in Villach

October 3, 1917: German infantry and artillery arrive at the front near Tolmein

October 18, 1917: extensive troop movements from Villach to Laibach

However, General Cadorna believed that the positions were strong enough to hold the attackers at bay for a long time until reinforcements arrived. For this reason, he did nothing drastic; merely built up obstacles, strengthened the artillery slightly, and placed some Bersaglieri and Alpini companies in the affected areas.

Due to the subsequent events, the 4th Italian Army, which was located west of the Feltre - Belluno - Pieve line and held the front in Tyrol, suddenly found itself under severe rear threats and was ultimately forced to quickly withdraw from its positions on the Dolomites.

Chronological sequence of battle events

October 24, 1917

The artillery attack initiated at 02:00 by the Allies completely caught the Italian troops off guard. The high proportion of gas bombs, along with the intensity of the artillery fire that the Italian soldiers had never seen before, immediately led to heavy losses not only in the densely packed front trenches, but also to early signs of disintegration.

The particularly heavily attacked right sector of the 2nd (It) Army almost immediately surrendered and began to pull down the hanging wings caused by the attack. As a result, deep breakthroughs were achieved in the areas of Flitsch and Tolmein by the morning of the same day, and an unexpected number of prisoners were captured. By evening, the 12th (D) InfDiv was able to cover 27 kilometers and advance close to Robic on the border.

October 25, 1917

Despite the numerical superiority of Italian infantry and artillery, the emerging chaos, and ultimately the wrong and late use of reserves, allowed the Allied forces to achieve success.

Although Italy had 144 infantry battalions available as reserves, they were not immediately available and were scattered across the plain south of the mountains between Civedale, Palmanova, and the Isonzo. They were overwhelmed and rushed against the attackers without any plan and destroyed. By evening that day, the Italian front positions and Monte Stol were taken by force.

The 3rd (Italian) Army, operating south to the Adriatic Sea, also began to collapse that day, as its left flank was exposed in the air and the risk of being trapped became increasingly severe. Large sections were swept up in panic, further increasing the chaos.

The parts of the 2nd (It) Army stationed in the Carnic Alps also began to collapse. On one hand, they were under pressure from the 10th (K.u.K.) Army, and on the other hand, they wanted to avoid being cut off by the advancing parts of the 14th (D/O) Army.

Although the command of the 14th (d/ö) Army has been striving from the beginning to expand the attack beyond the originally designated close targets (Görz and the Imperial border), they were surprised by the current results. However, based on these outcomes, the k.u.k. Southwestern Front command immediately ordered a pursuit that would first reach the Tagliamento river, setting this as a temporary operational goal.

October 26, 1917

After capturing Monte Matajur, Monte Hum, and Globocak, the second Italian position was overcome. The third position was virtually no longer present, thus an operational breakthrough was achieved.

The initial pressure began to be felt in the area before the 1st (Hungary–Austria) Isonzo Army. The Italians also retreated here. That evening, the 2nd (Hungary–Austria) Isonzo Army reached the Isonzo River. Only the right wing of the army progressed more slowly in the Rombon region due to the difficult terrain and very bad weather. Additionally, the resistance here was significantly stronger than in the other front areas.

October 27, 1917

Görz surrendered to the Austrian-Hungarian troops without resistance, thus achieving the originally set minimum goal. The 14th (d/ö) Army encountered the terrain and began pursuing the 2nd (it.) Army. At that time, the latter consisted only of a cluster of hurried retreating units, which were often outnumbered by the attackers and captured by thousands.So far, the Italian army had already lost approximately 200,000 prisoners and a vast amount of military equipment.

As it became clear that the operation could be continued beyond the Tagliamento river, the targets were further placed on the ground. The troops were instructed to capture the bridges over the river before they were destroyed. The goal was to catch up with and destroy the majority of the Italian Isonzo army either ahead or behind the river. To this end, General von Below issued the following army command:

A.H.Qu. October 27, 1917 10° Evening

Military Order

1. Tagliamento-Bridges near Ragogna-Dignano-Codroipo win, before they are destroyed by the enemy

2. Action Movies:

- Krauß left: Colloredo (excluded) - Daniele Süd (included) - Vacile (included)

- Stein links: Plaino (one link) - Silvella - (one link) - Gradiska (one link)

- Scotti links: Eisenbahn Udine -- Codroipo - (part) - Casarsa - (part)

3. A.O.K. on 28.10. Kneza, on 29.10. Karfreit.

Top Performer. Krainburg

Italian Chief of Staff General Cadorna issued the general retreat order for the Italian Army along the Isonzo River. He himself left his main camp in Udine in the afternoon. The civilian population also started leaving the city, further increasing the chaos on the retreat routes.

The sequence of the following events from October 28 to November 11

October 28

In the evening, the 10th (Hungary–Austria) Army launched an attack on the left flank of the 2nd (Italy) Army. The Greater Pal area east of the Plöcken Pass and Pontebba will be captured. The 2nd (Hungary–Austria) Isonzo Army reaches the Prepotto-Cormòns line, while the 1st (Hungary–Austria) Isonzo Army controls the lower section of the Isonzo River.

All Italian troops were retreating between the sea and Carinthia. At 10:00, the last reinforcements crossed the Isonzo without any resistance. The 3rd (IT) Army retreated to the heights of Palmanova, greatly hindered by approximately 250,000 scattered troops from the 2nd (IT) Army and countless civilian refugees.

Due to the flood, several war bridges over the Tagliamanto River were destroyed and removed. As a result, the troops from the 2nd (IT) and 3rd (IT) Armies concentrated in two groups on the bridge at Pinzano in the north and the bridge at Codroipo in the south. Into this gap between the two refugee flows, the top units of the 14th (DÖ) Army advanced and were near the Tagliamanto River at Rivis.

On this day, Udine was captured by the 29th (d) Infantry Division.

On that day, the weather was characterized by unusually heavy rainfall, which greatly hindered progress. Additionally, rivers and streams that were already high were further elevated due to this rain.

The retreating Italians had enough fixed bridges at their disposal, but they largely destroyed them behind themselves, forcing the pursuers to rely on war-built bridges and those bridges that were not completely destroyed. Nevertheless, the former had to be built first, while the latter needed to be repaired.

The fixed bridge over the Torrente Torre stream was captured in usable condition by Bei Salt, allowing the water to be crossed by the (d) Reserve Scout Battalion No. 18.

Further battles took place in the Rombon area and the Resia Valley.

October 29

From this day on, the military units were located in Krainburg (14th (d) Army), Tarvis (10th (Hungarian Empire) Army), Ober-Loitsch (2nd (Hungarian Empire) Isonzo Army), Sana (1st (Hungarian Empire) Isonzo Army), Adelsberg (Hgrp. Boroevic), and in Marburg a.d.Drau as the Hungarian Empire’s Southwestern Division Headquarters.

The 14th Army (d/ö) reached the Tagliamento River in large numbers, but further advances were initially delayed because the allied troops had to be reorganized and rearmed. The Hungarian-Croatian forces in the left sector (1st (Hungarian-Croatian) and 2nd (Hungarian-Croatian) Isonzo Army) were still lagging behind. The 1st (Hungarian-Croatian) Isonzo Army faced difficulties in crossing the Isonzo River.

The telegraphic communication link was interrupted due to unfavorable weather conditions. At that time, the headquarters of the 14th (D/Ö) Army was uncertain about the situation of these units. The 2nd (K./U.K.) Isonzo Army managed to connect with the 14th (D/Ö) Army through its right flank. The 10th (K./U.K.) Army reached the line of Forni Avoltri - Rigolata - Paluzza - Paidaro - Moggio - Udinese.

General Lieutenant Albert von Berrer fell that day, and General Lieutenant Eberhard von Hofacker took command of the "Berrer Group".

The 22nd (k.k.) Guard Division was ordered to build a war bridge over the "Torrente Torre" at Tarcento. After completion, during the morning hours, the 43rd (k.k.) Guard Brigade reached the western bank and occupied Tarcento.

In the evening, the "Chiusaforte" artillery unit was taken over by the k.u.k. Field Scouts Battalion No. 30 in Raccolanatal.

The 200th (d) InfDiv seized a foothold at Bonzicco

The 7th (k.u.k.) Hussars brigade advanced across the partially destroyed bridge at Firmano and reached the area around San Gottardo - La Buse dai Veris - Laipacco without any contact with the enemy. In a mistaken belief that the bridge was no longer passable, the 22nd (k.k.) Mountain Brigade moved through Cividale into the area of Remanzacco - Selvis - Orzano. This brigade also had no contact with the enemy.

The 3rd (Italian) Army began with the XXIII and XIII Corps in the southern area, crossing the Tagliamento river. On the northern flank, the retreat mixed heavily with the disorganized units of the 2nd (Italian) Army, which led to some chaotic conditions here.

October 30

The left wing of the 14th (d/ö) Army moved westward and attacked near Codroipo and east of it to cut off the Italian troops at the Tagliamento river. As a result, the bridge at Codroipo was blown up around 14:30. This led to the capture of over 60,000 soldiers from the 2nd (it) Army’s II., VI., XXIV., and XXVII. Corps, as well as the 3rd (it) Army’s V. and IX. Corps.

The disciplined units of the 2nd Army that were retreating here were able to move southward in time, and together with the remnants of the 3rd Army (which had already left all heavy equipment behind), they were able to cross the river without obstruction at Madrisio and Latisana.

Due to the 14th (d/ö) Army's leftward turn that was not agreed upon with the command of the 2nd (k.u.k) Isonzo Army, the two military units encountered each other during their advance. This led to problems on the ground as well as disagreements at the command level.

In the 10th (Hungarian-Austrian) Army, the 22nd (Austrian) Schützendivision reaches Gemona. There, an Alpine battalion retreating from the mountains was captured. The blockades at Osoppo and Ospedaletto had already been abandoned and were taken over. Top units of the division reached the Tagliamento, on whose opposite bank the towns of Bordano, Braulins, Trasaghis, and Peonis were still under Italian troops control.

For the Stein group, the pursuit of the retreating Italians in the southwest direction was ordered.

The (k.u.k.) 50th InfTrpDiv and the (d) 12th InfDiv attacked the Italian positions on Monte Ragogna

The town of Pozzuolo was captured by the 10th (Hungarian Empire) Mountain Brigade.

October 31, 1917

The 10th (K.u.k.) Army was in full advance all the way to the Plöcken Pass. Italian troops had already begun dismantling their permanent units up to Cortina d’Ampezzo. From this, the allies concluded that the Italians did not intend to stay at the Tagliamento, but would establish a new front at the Piave instead.

On this late evening, the situation on the left wing of the 14th (d/ö) Army looked like this:

The Alps Corps was located east of Dignano with the aim of forcing a crossing over the Tagliamento river. A large quantity of captured bridge equipment was available for this purpose.

The 200.(d) InfDiv was located at San Odorico and to the east of it

The 26th (d) InfDiv had Condroipo and tried to capture the bridges (a railway bridge, a wooden bridge, and a war bridge) intact.

The 5th (d) InfDiv fought along the Rivolto-Galleriano-Sclaunico line. The artillery was already suffering from a shortage of ammunition here.

The 117th (d) InfDiv stand with parts at Pasian di Prato, Pozzuolo, and Udine

The (K.u.k.) 1. InfTrpDiv in Udine and Mortigliano

The 28th (k.u.k) InfTrpDiv with sections between Pozzuolo and Udine

The 57th (k.u.k) InfTrpDiv with sections between Pozzuolo and Udine

The 15th (k.u.k.) Mountain Brigade was ordered to capture Monte Ragnogna. This mountain controlled the bridges at Cornino and San Pietro and had to be conquered. (However, this was no longer possible on that day.) Afterwards, the 5th (k.u.k.) Mountain Brigade was to cross the Tagliamento at the Cornino bridge and advance towards Pinzano.

At that time, only four infantry brigades were stationed on the eastern bank of the Tagliamento River as rearguard units within the 3rd (Italian) Army. Six infantry brigades had retreated across the river in perfect order. Meanwhile, parts of the 2nd (Italian) Army with the remnants of the II., VI., and XXIV. Corps were waiting for a chance to cross over.

Due to insufficient agreements, parts of the 14th (d/ö) Army and the 2nd (k.u.k.) Isonzo Army clashed with each other

Around 5:00 PM, the 60th (k.u.k.) InfTrpDiv from the south and the 5th (d) InfDiv from the north reached the town of Roveredo.

On this day, notable battles took place only east of Latisana, where German/Austrian forces exerted strong pressure on the retreating Italians.

November 1, 1917

On this day, allied troops attempted in vain to cross the Tagliamento at several locations. In the early morning, the Tagliamento bridge near Cornino was blown up by Italian pioneers. However, the explosions were only partial, allowing a battalion from the (k.u.k.) InfRgt No. 30 to be pushed onto the river island below the bridge.Due to strong resistance from the western shore and the still rushing river (although it had dropped by about 80 cm), no further progress was possible at this time.

The bridge near Madrisio, which was only partially destroyed by the Italians, has been repaired and will be usable again in the foreseeable future.

The Monte Ragogna was captured on this day, thereby eliminating the rear threat to the river crossings.

The collapsed bridge in Pinzano cannot be restored yet. Therefore, this river crossing is temporarily unavailable.

The less effective 10th (k.u.k) Army advanced slowly, which initially prevented the important capture of the tank factory "Monte Festa," which blocked the vital Fellatal supply route. As a result, the unit was reorganized, and the 10th (k.u.k) Army was assigned the (k.u.k) Edelweiß Division and the 22nd (k.k.) Schützendivision.

The attempts by the (d) Hunter Division to cross the river at Braulins failed due to enemy resistance and the still-rushing current.

Throughout the day, there were movements and rearrangements to assign the misplaced units to their assigned combat sectors.

After persistent resistance in the house battle, the 10th (K.u.k.) InfTrpDiv in Latisana reached the (already blown up) bridges.

November 2, 1917

On this day, the 50th (K.u.k.) InfTrpDiv and the 55th (K.u.k.) InfTrpDiv (General d. Inf. Krauß) began attempts to cross the Tagliamento following urgent demands from the AOK 14.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv was to take place with Cornio, and the 50th (k.u.k.) InfTrpDiv with Pontaiba. (The wooden bridge here was only partially destroyed and could not be made accessible again.) The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv would be supported by the subsequent 22nd (k.k.) Schützendivision and the (k.u.k.) Edelweiß-Division. The (d) Jäger-Division was to cross the river at Braulins and then support the 55th (k.u.k.) InfTrpDiv from there.

After several failed attempts at Codroipo and Madrisio, the 4th Battalion of the Bosnian-Herzegovinian Infantry Regiment No. 2 managed to cross the river on a restored bridge around 6:00 PM and establish a bridgehead.By late evening, the bridgehead had been able to expand, but it had to hold off intense Italian counterattacks throughout the entire night, which could only be repelled with great difficulty.

The 10th (k.u.k.) Army made significant progress on the Upper Tagliamento region. The 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Armies were busy reorganizing their units throughout the day and were thus initially unable to move forward.

The attempt to construct a 50th (Hungarian Empire) InfTrpDiv bridge over Pontaiba failed due to currents that prevented the construction of floating bridges.

November 3, 1917

By evening, the reorganizations were completed. However, new attacks were to be carried out only after the heavy artillery arrived. Nevertheless, early in the morning, the 38th (Habsburg) Infantry Brigade under Colonel Graf Zedtwitz broke out from the bridgehead, advanced through the Torrento Pontaiba area, and occupied Monte Santos near Manazzos. Thus, the crossings over the Tagliamento were secured.

The enemy reconnaissance began receiving messages from General Cadorna, in which he, completely unaware of the actual situation, still tried to stabilize the front at the Tagliamento river. At the center of the troops, he was only provided with the corps of Lieutenant General di Giorgio, consisting of the remnants of the 20th (IT) Infantry Division at Ragogna and the 33rd (IT) Infantry Division at Pinzano.

The reduction of the initial five German divisions planned for this time has been postponed.

The attempts to cross the river at Amaro, Venzone, and Braulins were discontinued without success by the German Hunting Division. They have now been ordered to cross the river at Cornino.

The 22nd (K.K.) Guard Division, which was deployed northward to support the 10th (Hungarian Empire) Army, was recalled to follow the 55th (Hungarian Empire) Infantry Replacement Division across the Tagliamento River.

November 4, 1917

During the morning hours, the allies advanced to the Arzino stream and seized the bridges. By acting independently, the Pontaiba stream could also be crossed.

The commander of the 14th (d/ö) Army, General d. Inf. von Below, informed Archduke Eugen, the commander of the k.u.k. Southwestern Front, of his intention to extend the operational goal as far as the Etsch River. However, Eugen insisted on crossing the Piave River for maximum terrain advantage. Additionally, intervention by the 11th (k.u.k.) Army from Trentino was discussed, as Below believed it could provide greater forces.

Von Below wanted to advance from Belluno as soon as possible across the western Piave River, then turn south, while at the same time the 11th (Habsburg-Russian) Army would provide cover. Meanwhile, a potential amphibious landing behind the Piave estuary was discussed. The current long-term goal was to reach the Etsch and Verona.

The attempt by the 216th (d) InfBrig to cross the Laimento near Tolmezzo failed due to the resistance from the 36th (it) InfDiv and 63rd (it) InfDiv on the western shore.

intercepted military communications from the Italian high command stated that the 4th (IT) Army was to attack the right wing of the 14th (D) Army from the north.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv unit crosses the Taglaimento at Cornino. Behind them were parts of the (d) Hunter Division, including the Garde-Reserve-Hunter Battalion and the Garde-Reserve-Cannonnery Battalion.

November 5, 1917

Also due to the continuous decline of the flood, by around 21:00, the 9th (K.u.k.) InfTrpDiv managed to cross the Tagliamento near Cordroipo with a weak defense. Around 03:00, this bridgehead was expanded and reinforcements were sent to assist. A large portion of the Italian soldiers defending the western shore here were captured.

On the morning near Cornino, the 22nd (k.k.) Protection Division crossed the Tagliamento River. A main headquarters for the "Krauß Group" was established in Treviso.

The bridgehead established at Pinzano could be expanded westward and southward through the 12th (d) InfDiv and parts of the 50th (k.u.k.) InfTrpDiv.

It has been reported from the 11th (k.u.k.) Army that the Italians will withdraw from the Three Peaks area, the Tofana Group with Cortina d’Ampezzo, and up to the Rolle Pass south of Arabba.

A command from the Supreme Command of the Southwest Front demanded continuous pursuit beyond the Piave, with the Brenta now serving as the operational target.

Parts of the 4th (German) Army under threat of encirclement moved southwest, attempting to join the retreating units of the 2nd (German) Army. The German Scouts Division halted this movement after fierce battles at Gerchia.

By evening, the Italian troops on the Dolomites front had completely retreated all the way to Colbricon. The Austro-Hungarian troops occupied Cortina d'Ampezzo and Tredolo.

The 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Army crossed the barely defended Tagliamento River and reached the line of Azzano Decimo - Villotta - Pramaggiore - Belflore - Lison.

November 6, 1917

The left wing of the 10th (Habsburg-Royal) Army continues the pursuit in the mountains. The 59th (Habsburg-Royal) GebBrig and the 216th (Habsburg-Royal) InfBrig have reached Tramonti.

The German Hunter Division repelled strong Italian counterattacks in the Gerchia area, and then attacked the 36th (Italian) InfDiv that was fighting there. By evening, advances had been made as far as the Pielungo - Palamagior area, and individual units reached even Palazzo Ceonis. Approximately 4,000 prisoners were taken that day, and a large amount of equipment was captured.

In the "Krauß Group," the 55th (k.u.k.) and 50th (k.u.k.) InfTrpDiv units reached their targets in Malnisio, or Montereale, without encountering significant resistance. The 22nd (k.k.) SchützenDiv unit arrived at Meduno and was ordered to attack the mountains near Belluno. The 55th (k.u.k.) and 50th (k.u.k.) InfTrpDiv units were tasked with continuing their advance toward Vittorio along the Torrente Cellina river.

The 12th (d) InfDiv continued its pursuit and reached the Livenza crossings at Fiaschetti, Sacile, and Carolana, marching in three columns. However, all bridges had been destroyed.

The 13th (k.k.) SchützenDiv crossed the Tagliamento and advanced to Vivaro.

By now, the Italian Tyrol front troops had retreated to the Valsugana.

The AOK 14 was now planning to attack and break through the enemy front that is slowly forming from Valsugana across the Grappa Range to the Piave, at the weakest point between the Brenta and Piave rivers.

The 10th (k.u.k.) Army advanced further into the mountains, while the 1st and 2nd (k.u.k.) Isonzo Armies reached Livenza in the plains.

November 7, 1917

The first reports of the emergence of English and French divisions at Conegliano and Treviso reached the AOK 14.

The "Krauß Group" was ordered to advance before the 10th (Hungarian Empire) Army to Longarone and Belluno, and to support the attack by the 14th (Austro-Hungarian) Army on the Piave by attacking Feltre.

The "Scotti Group" was to advance against the Piave River at the mountain base.

The Italian Tyrol front retreated further before the pursuing 11th (K.u.k.) Army. Primör, the Cordevole and Boite valleys, and Auronzo were captured.

The "Monte Festa" tank unit was surrendered after a crew attempt to escape failed.

The cycling unit of the (d) Reserve-Jäger-Battalion No. 8 was able to capture a 3,000-man Italian infantry regiment at Tramonti with 22 machine guns and two revolver cannons, using a force of only 60 men.

The 117th (d) InfDiv managed to overcome persistent resistance at Brugnera and cross the Livenza River. That evening, a bridgehead was established on the western bank.

The 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Army crossed the Livenza River.

November 8, 1917

In view of the expected strong resistance behind Vittorio, the troops were reinforced by deploying heavier artillery, the 1. (k.u.k.) InfTrp Division and the 5. (d) InfDiv.

The 1st (K.u.k.) Corps was ordered to advance over Longarone – Belluno on Feltre.

The 15th (K.u.k.) Brigade reached Vittorio and advanced further west in order to capture one or more Piave bridges. However, the advance came to a halt at Revine Lago.

South of the (d/ö) 14th Army, the 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Armies reached the Monticano sector

November 9, 1917

A company from the Württemberg Mountain Battalion under Lieutenant Oberleutnant Erwin Rommel and a company from the (K.K.) Slovenian Guard Regiment "Marburg" No. 26 crossed the Piave River south of Langarone on a embankment and established a bridgehead on the western bank. The commander of the 22nd

(k.k.) The Schützdivision, Major General Müller, immediately sent reinforcements, allowing this bridgehead to hold off Italian attacks.

The top ranks of the 10th (K.u.k.) Army had now reached the eastern bank of the Piave near Codissaga (north of Langarone), and fired from there at the concentrated Italian troops in the city.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv unit began its advance against Belluno at 07:00 from Vittorio. However, at Fadalto, the unit remained stationary in front of an Italian position until evening, and continued movement was not possible.

The 117th (d) InfDiv reached the Piave around 15:00 with parts, and was bombarded by artillery from the opposite shore. The 200th (d) InfDiv crossed the Tagliamento near Bonzicco as a military reserve and initially stayed in the area of Pordenone - Pozzo. The 1st (k.u.k.) InfTrpDiv moved to the area of Flaibano - Plasencis, along with the 5th (d) InfDiv, the 4th (k.u.k.), and the 33rd.

(k.u.k.) InfTrpDiv remains in its storage areas to the west and east of Udine.

Within the "Conrad Army Group" (11th (Habsburg) Army), the Italians withdrew their positions in the Asiago area. To the north of Valsugana, they retreated into the area east of Castello Tesino.

The 1st (K.u.k.) and 2nd (K.u.k.) Isonzo Army reached the Piave after battles with Italian remnants.

11 November 1917

The Württembergische Gebirgsbataillon, as the vanguard of the 22nd (k.k.) Schützendivision, reached Belluno. The division itself arrived there that evening as well. The Edelweiß-Division was ordered to go to Longarone to cover the rear of the 22nd (k.k.) Schützendivision against Italian forces approaching from the north.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv marched to Castione opposite Belluno. However, the Piave bridges at Ponte nelle Alpi and Cesana had already been blown up. The 50th (k.u.k.) InfTrpDiv reached the Piave near Bas and San Vito. Due to the blown-up bridges and intense artillery fire, attempts to cross the river were abandoned.

At Vidor, the 12th (d) InfDiv attempted to crush the existing Italian foothold and advance across the bridge with force. Strong Italian resistance, supported by heavy artillery fire, prevented this attempt. However, during the night, the foothold was abandoned and the bridge was blown up.

The 13th (k.k.) Guard Division reached the river at Nervesa and expanded across the entire eastern bank. Meanwhile, strong enemy forces and field fortifications were identified on the opposite side. Based on incoming reports and other information, the high command realized that significant resistance would be expected along the Piave River.Furthermore, there was a risk of overstretching the supply lines, as the last usable station was located in San Lucia near Tolmein. Nevertheless, the “Krauß Group” (before even reaching the units of the 10th (K.u.K.) Army) stood on both sides of the river, ready to roll along downstream to flank the Italian positions. However, south of Feltre lay the Grappa Massif, which turned out to be an insurmountable obstacle.The Italian forces had already cleared the basin of Feltre, leaving almost all equipment behind, thereby escaping the encirclement. The pursuing 10th Army under Generaloberst von Krobatin and the 11th Army under Field Marshal Conrad von Hötzendorf broke through the Italian barriers at Pieve di Cadore and in the Val Sugana, but they were unable to advance beyond the Asiago-Monte Baldo line.

The shortage of artillery ammunition prompted the leadership to initially refrain from a violent advance across the Piave River on a broad front.

November 11, 1917

On November 11th, the river level exceeded the mark at several locations along the Piave, and bridgeheads were built on the western bank. However, further advance was no longer possible.

Aftermath of the Offensive from November 12 to December 3, 1917

In particular, due to a shortage of artillery ammunition to support another attack beyond the Piave River, the offensive here came to a halt. Further costly attempts to capture the Grappa Range were made until the end of the month, but they failed against the well-defended mountain positions. The 11th (Habsburg-Romantic) Army also failed to advance further.

However, both approaches would have been necessary to bring down the Italian defensive position on the Piave from the north, thereby threatening Vicenza, Padua, and ultimately Venice. Now, it is a retribution for not following the proposal of General Field Marshal von Hindenburg, who suggested launching an attack on Brescia and Milan along the Garda Lake and through Judikarien.

On November 29, 1917, the Supreme Command of the Southwest Front decided to cease all offensive operations. This order was issued on December 3, 1917. The circumstances remain partially unclear to this day, but the poor overall supply situation is likely to have played a significant role.

The bridgeheads on the western bank were abandoned, and the k.u.k. troops retreated to the eastern bank and entered trench warfare.

At that time, most of the Italian army was completely demoralized and at its end. However, fresh troops were beginning to be deployed along the Piave River, those who had not been involved in the previous disaster. Their resistance became increasingly strong as the front line approached the Italian core territory.

The immediate arrival of allied reinforcements and supplies had not yet arrived at that time. However, with US assistance, the critical Italian material losses could be quickly restored. The army was able to rebuild itself under the support of the British and French auxiliary divisions.

Italian losses

The details regarding the Italian losses during the Twelfth Isonzo Battle and the subsequent battles differ significantly. This is mainly due to the extensive historical distortion of the fascist era under Mussolini, where such events were glorified for national pride, and one’s own successes, such as the so-called Battle of Vittorio Veneto, were exaggerated excessively.

These distorted statements can still be found today in various Italian literature and on it.wp. Sometimes there are also numbers that refer only to the 2nd (Italian) army, and therefore are also misleading.

The actual Italian losses of people and materials were recorded in 1918 by a commission from the k.u.k. Evidence Bureau under the leadership of Colonel Ritter von Pohl for the period from October 20, 1917, to November 20, 1917, as follows:

Personal loss:

Approximately 13,000 casualties

Approximately 30,000 wounded

Approximately 300,000 Dispersed

Approximately 66,000 deserters

298.745 Captives + 6220 Rebels

Total losses (even if only temporary): approximately 714,000 people. This corresponded to 84% of the 667,000 troops in the 2nd (it) Army and 207,000 people in the 3rd (it) Army

Material loss:

3152 guns of all calibers

1732 Miners of all Calibers

2899 Machine Guns

Approximately 300,000 guns

A quantity of pioneers, trainer devices, clothing and equipment, ammunition, supplies, and livestock that cannot be determined anymore

Political Consequences

In November, the Italian government already considered relocating to Naples, as a military void emerged to the west of the Piave river, and they feared the worst would happen.

It was the defeat at Caporetto that prompted Italian policy to deviate slightly from the demands of the London Treaty, and to seek a settlement with Serbia and the South Slavic Committee under Ante Trumbić.

The investigation committee mentioned in the "Position Development until October 24, 1917" section harshly exposed the shortcomings that led to this disaster, revealing some frightening failures in organization and leadership.

The former Chief of Staff Luigi Cadorna was stripped of his rank by Parliament in 1919 and had his salary cut.

Other

Ernest Hemingway's novel A Farewell to Arms (German: In einem andern Land), in which he processes his personal experiences, is set against the backdrop of the Battle of Carphait.

As a Oberleutnant, Erwin Rommel participated in the battle with the Württemberg Mountain Battalion and played an important role by capturing Monte Matajur. For his achievements, he was awarded the Pour le Mérite Order.

Conclusion

The Twelfth Isonzo Battle was not planned as a breakthrough battle at all; it was intended solely to relieve the extremely strained Isonzo front. With different preparations and more resources, it might have been possible to complete the advance from Trentino to the south, thereby destroying the 4th Italian Army as well—which would have meant the final defeat for Italy.The Austrian-Hungarian leadership was completely surprised by the initial success. Overall, they failed strategically (just as they did in the Southern Tyrol offensive in 1916), as they were unwilling to see the immense significance of breaking through into Venice in Germany, instead wasting their forces at Verdun. Once again, they lacked the will or ability to anticipate such a situation and fully exploit it.

To support the Italian side, several British and French divisions had to be moved to Italy. This prevented the breakdown of the Italian army and Italy’s withdrawal from the war. (See also “First Piage Battle” for more details).

In this case, the Entente would have lost not only Russia—which withdrew from World War I due to the October Revolution in November 1917 according to the Western Gregorian calendar—but also Italy. “Caporetto” became a synonym for a “severe defeat” in Italy. Benito Mussolini referred to the failed general strike in Italy in 1922 as the “Caporetto of Italian Socialism.”

The territorial gains for the Central Powers were lost again by the end of the war due to the rapidly deteriorating military strength.

Deployment of the 14th Army and the 2nd (Italian) Army

Germany/Austria-Hungary

14. Army

Army High Command: Infantry General Otto von Below
Staff Chief: Lieutenant General Konrad Krafft von Dellmensingen
Senior Artillery Commander: Major General Richard von Berendt
Staff Headquarters: Gorenji Log

I. k.u.k. Corps (Krauß Group - General of Infantry Alfred Krauß)

Stabssitz: Am Monte Nero (Krn)

33. k.u.k. Infantry Brigade (Edelweiß Brigade)

22. k.u.k. Protection Division

55. k.u.k. Infantry Division

German Hunting Division

Kgl. Bay. III. Army Corps (Stein Group – General Hermann von Stein)

Stabssitz: Mengore

50. Infantry Division

12. (d) Infantry Division

117. (d) Infantry Division

German Alpine Corps

LI. (d) Army Corps (Berrer Group - Major General Albert von Berrer)

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

26. (d) Infantry Division

200. (d) Infantry Division

XV. K.u.K. Corps (Scotti Group – Field Marshal Lieutenant Karl Scotti

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

1. k.u.k. Infantry Division

5. (d) Infantry Division

Army Reserve

4. k.u.k. Infantry Divisional Army (Field Marshal Lieutenant Alfred Pfeffer von Ehrenstein)

13. k.u.k. Infantry Division (Feldmarschalleutnant von Kalser)

33. K.u.k. Infantry Divisional Corps (Major General Arthur Iwansky von Iwanina)

Large units assigned to the 14th Army later on

35. K.u.K. Infantry Division (Field Marshal Lieutenant von Podhoransky)

94. k.u.k. Infantry Division (Field Marshal Lieutenant Lawrowski)

Strength:

98.400 soldiers (only infantry)

164th Battalion (including 65 German)

1.759 guns of all calibers

Italy

2ª ARMATA (2nd Army)

Commander-in-Chief: (Oberbefehlshaber) General Lieutenant Luigi Capello
Chief of Staff: Colonel Silvio Egidi
Staff Headquarters: Am Monte Rombon in Vipacco

First Line:

IV Army Corps (IV. Armeekorps) Major General Alberto Cavaciocchi

Stabssitz: Am Monte Rombon in Dolje

50th Division (50th Infantry Division) Major General Giovanni Arrighi

Brigade "Friuli" - 87th and 88th Infantry Regiment

Brigade "Foggia" - 280th Infantry Regiment

Alpine battalions ("Borgo S. Dalmazio", "Dronero" and "Saluzzo")

2nd Alpini Group - (2. Alpinigruppe) consisting of the Alpini battalions "Ceva", "Mondovì" and "Monviso"

43rd General Lieutenant Division Angelo Farisoglio

Brigade "Genova" and "Etna" - 223rd Infantry Regiment

Alpine Alpini grouping: 5th group (5. Alpinigruppe) consisting of battalions "Albergian", "Chisone" and "Belluno")

9th Bersaglieri Regiment (9. Bersaglieriregiment)

46th General Lieutenant Division Giulio Amadei

Brigade "Caltanissetta" - 147th and 148th Infantry Regiment

Brigade "Alessandria" - 155th and 156th Infantry Regiment

Brigade "Etna" - 224th Infantry Regiment

2nd Bersaglieri Regiment (2. Bersaglieriregiment)

34th Division, Army Reserve (Korpsreserve)

Brigade "Foggia" (without the 280 Infantry Regiment)

Alpine Battalion "Argentera".

XXVII Army Corps (XXVII. Armeekorps) Major General Pietro Badoglio

Stabssitz: Breg

19th Division - Major General Giovanni Villani

Brigade "Napoli", "Taro" and "Spezia"

65th Division - 274th Infantry Regiment, 1st and 2nd Battalions /275th Infantry Regiment

22nd Division - Pescara Brigade (Brigade)

64th Division - 276th Infantry Regiment, 3rd Battalion / 275th Infantry Regiment and 2nd Battalion / 208th Infantry Regiment

Army Reserve Unit: (Korpsreserve)

X Gruppo Alpini: (X. Alpinigruppe) Battalion "Vicenza", "Monte Berico", "Morbegno" and "Adige"

Brigade "Puglia" and brigade "Rome" (already deployed to the front)

XXIV Army Corps (XXIV. Armeekorps) Lieutenant General Enrico Caviglia

Stabssitz: Breg al monte Zgorevnice

49th Division – Lambro Brigade, "Sele" and "Ravenna" (On the morning of October 24, the “Lambro Brigade” was assigned to the XIV Army Corps and replaced the Palermo Brigade there)

68th Division - Grosseto Brigade

10th Division - "Verona" and "Campobasso" Brigades

II Corps (II. Armeekorps) Major General Alberico Albricci

Stabssitz: Zgorevnice on the Sella di Dol Mountain

67th Division - "Cremona" and "Tortona" Brigades

44th Division - "Re" and "Brescia" Brigades

8th Division - "Udine" and "Forlì" Brigades

Army Reserve Unit: (Korpsreserve) Aquila Brigade

VI Army Corps (VI. Armeekorps) Major General Giacomo Lombardi

Stabssitz: Sella di Dol a Borgo Carinzia (Gorizia)

66th Division - "Cuneo" and "Abruzzi" Brigades (the "Milan" brigade was directly subordinate to the AOK for tactical reasons)

24th Division - "Gaeta" and "Emilia" Brigades

VIII Army Corps (VIII. Armeekorps) Major General Francesco Grazioli

Stabssitz: Borgo Carinzia (Gorizia) at Vipacco

48th Division - "Piemonte" and "Borgo Maurizio" Brigades

59th Division - "Pesaro" and "Modena" Brigades

7th Division - "Lucca" and "Bergamo" Brigades

Brigade "Sesia" in Görz (directly subordinate to the AOK for tactical reasons)

Second Line:

VII Army Corps (VII. Armeekorps) Major General Luigi Bongiovanni

Stabssitz: Between Monte Matajur and Globočak

3rd Division - "Elba" and "Arno" Brigades

62nd Division – Salerno Brigade and IV Bersaglieri Brigade (IV. Bersaglieri Brigade)

Army Corps Reserve: (Korpsreserve) Firenze Brigade

XIV Army Corps (VII Army Group) Lieutenant General Sagramoso - (Reserve Army)

Stabssitz: located between the source of Judrio and Isonzo

20th Brigade "Palermo" and "Livorno" Divisions

30th Brigade Divisions "Treviso" and "Girgenti"

XXVIII Army Corps (XXVII. Armies Corps) Major General Saporiti - (Reserve Army)

Stabssitz: Located in the Judrio Valley north of Cormons

23rd Division – brigades "Messina", "Sassari", "Venezia" and "Avellino"

47th Division of I. and V. Bersaglieri Brigades

Brigata "Milano"

Supreme Command Reserve (Reserve des Oberkommandos)

60th Division – "Taranto" and "Ferrara" Brigades (under VIII Army Corps)

53rd Division – "Vicenza" and "Potenza" Brigades (under 14th Army Corps)

13th Division – brigades "Massa Carrara" and "Jonio" (except for the brigade "Teramo" within the XXVIII Army Corps)

Strength of the 2nd Army:

20.222 Officers

646.795 Non-commissioners and Crews

353 Infantry Battalion (including 17 Alpine Battalion and 24 Bersaglieri Battalion)

2,430 guns of all calibers.

 

The Mountain War of 1915–1918 during World War I was a large-scale trench warfare campaign in mountainous terrain on the border between Austria-Hungary and Italy. It was unique among Alpine mountain wars for its scale and nature.

History: Before the outbreak of World War I, Italy was allied with Austria-Hungary and Germany in what was known as the Triple Alliance. In 1914, Italy refused to enter the war on the side of the Central Powers. Italy cited the fact that the Triple Alliance was a defensive pact as the reason.According to Italian opinion, there is only a alliance obligation if one of the allied parties is attacked. However, since Germany and Austria-Hungary initiated the war, there is no alliance obligation. The real reason was that the Entente made promises to Italy from the very beginning.In Friuli and South Tyrol, as well as in Trentino and Trieste, there were various-sized Italian minorities. The Entente promised to give these Austrian territories to Italy in case of war. Austria pointed out that there were more Italians as a minority in France and Switzerland, but this was ignored. Another reason for this may be that Italy considered Austria to be the weaker opponent.So, there were plans in the Italian General Staff to advance within four weeks to Vienna. The Italian economy also had no interest in fighting alongside the Central Powers. The Italian economy was highly dependent on raw material imports by sea; these would be blocked in case of a war against the Entente. However, the Italian population was not at all enthusiastic about war, and it had to be motivated through propaganda.Here, the Italian poet Gabriele d’Annunzio stood out most prominently; he was able to create an anti-Austrian sentiment. General Luigi Cadorna also succeeded in winning the support of the Italian Parliament by making optimistic promises and predictions. On May 23, 1915, Italy joined World War I despite being part of the Entente against Austria-Hungary.At the beginning of the war, Italy had an army of 900,000 men, which was divided into four armies and the Carnian Group. The commander-in-chief was General Luigi Cadorna. The planned operation involved the 2nd and 3rd Armies crossing the Isonzo River toward Laibach, in order to enable strategic cooperation with the Russian and Serbian armies. The Carnian Group was to advance toward Villach in Carinthia, while the 4th Army was to attack Toblach.The 1st Army, deployed against South Tyrol, was supposed to adopt a defensive stance. Already in the first weeks, it became clear that the planned operational targets were completely unrealistic. General Cadorna was a skilled speaker, but his military expertise was not proportional to his abilities. The Austrian border had indeed been well fortified in anticipation of an Italian invasion, but it was occupied only by weak landtroop units.At the beginning, there were no k.u.k. troops available for certain front positions at all. Here, volunteers marched from peak to peak at night, and with many torches, they pretended to have a stronger force. General Cadorna avoided any risk, as well as a rapid attack. The Austrians, on the other hand, brought reinforcements from the Serbian and Russian fronts to the Italian border, and in just two weeks, they managed to establish a solid defense.The German ally provided support to the Austro-Hungarian Empire: the newly formed Alpine Corps was moved to South Tyrol in May 1915 and stayed there until the autumn. However, Germany had officially entered war with Italy only starting from August 1916. The mountainous terrain posed a challenge to an swift Italian advance and also favored the defenders.The battlefield: The front was mostly located in mountainous terrain, which posed special challenges for warfare (see mountain warfare). In fact, every water bottle and piece of firewood had to be transported from mules to the positions. Since, starting from the winter of 1916/17, horses and mules were hardly capable of performing well due to a lack of food, they were increasingly replaced by electrically operated cableways or train connections.The shortest routes to Carinthia or northern Slovenia were also blocked by forts built during the Napoleonic period (e.g., Fort Herrmann or Herrmannswerk). However, the Austrian-Hungarian military leadership was aware that these barriers would not withstand attacks using modern artillery shells.The guns and crew of these forts were removed before the war began, except for a minimal remaining force that pretended to be fully manned. The Italian troops were stopped in front of these forts, and the Italian artillery destroyed the forts, giving the Austrian army the time it needed to establish its defensive lines.Along the Isonzo River and towards Trieste, the terrain was more hilly and karst-like, making it vulnerable to major attacks. As a result, Italian attacks repeatedly focused on this area. In particular, the two Austrian bridgeheads west of the Isonzo River, at Tolmein and Görz, were attacked repeatedly. However, this showed Cadorna’s lack of military skill.At the beginning, General Cadorna had a conservative and outdated military tactics when attacking his soldiers. His troops were arranged in tight formations, which other warring nations had long avoided due to the extremely high losses caused by enemy machine guns under this tactic. The Austrian defenders inflicted heavy losses on individual Italian companies in the early days—up to 90%.Moreover, Cadorna was too hesitant and thus often wasted the early successes he had achieved. On the other hand, the Austrians sent one of their most capable commanders, General Oberst Svetozar Boroevic from Bojna, to the Italian front. In particular, defense was Boroevic’s specialty; he was able to prevent any Italian breakthrough, despite being significantly outnumbered by an opponent three times stronger.His skill soon earned him the title “the Lion of the Isonzo”. On February 1, 1918, he was promoted to Field Marshal by Emperor Karl I. Both sides had to deal with discipline problems, even to the point of desertion, due to the immense hardships and hardships they endured. In the k.u.k. army, Italian and Czech units were severely affected. Nationalism and the efforts of the Entente to promote a separate Czech nation-state began to show results.The poor supply situation of the k.u.k. units did nothing but further undermine morale. Among the Italian units, the still-existing difference between northern and southern Italians was often the reason for those to flee to the enemy. Southern Italians often regarded the war as a war that had nothing to do with them—a war between “Rome and the North”. The soldiers on both sides faced not only threats from the enemy but also from nature.In some cases, more soldiers died due to avalanches, rockfalls, and other accidents than from enemy fire. Due to the difficult terrain, mine warfare was also used again; enemy positions, and sometimes entire mountain peaks, were destroyed and blown up into the air. The most well-known example of this is Col di Lana.Battles: While in the Dolomites, mostly defensive battles took place, the major events occurred in the Carpathian and Julian Alps. In particular, the Isonzo and Piave battles stand out. It was not until after the successful campaign against Serbia in the autumn of 1915 that Austria had a chance to launch an offensive against Italy. The plan was for two Austrian armies to launch an attack from the highland area of Lavarone towards Venice.However, due to unfavorable weather conditions, the attack could not begin until May 15, 1916. As a result, the surprise effect was lost. Despite the difficult terrain, the offensive achieved initial success, but soon became stuck. The Russian Brusilov offensive that started in early June 1916 forced the Austrians to stop their attack permanently. The Austrian Spring Offensive of 1916 in the territory of the Seven Communities was also unsuccessful.Only at the Carinthian and Isonzo front was it possible to transform the static defense battle into a mobile warfare operation. The 12th Isonzo Battle in autumn 1917 led to the collapse of Italy's Dolomite front in the high mountains, a success that could not be exploited. The mountain front continued to exist between the Stielfsler Pass and the Piave River until 1918. The southern section of Austria's mountain front collapsed at the end of October 1918 after the Battle of Vittorio Veneto.

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