 |
 |
IMAGE |
|
|

|
 |

Tsingtau Marine Reichskriegsflagge Japaner Nahkampf ´14 |
Auction number: 0006950064 |
 |
End of auction: |
 |
10/17/26 at 10:43 PM a o clock 2 d. 19 h. 28 min. 15 sec.
|
 |
Number of bids: |
 |
0 Bids |
|

 |
Article Place: |
 |
83454 Anger (Deutschland) |
 |
Garantie: |
 |
The seller guarantees unlimited for the genuineness of this item and grant a sale or return within 31 days from the day of shipping. |
 |
Condition: |
 |
Used |
 |
Start of auction: |
 |
10/03/26 at 10:43 PM a o clock |
 |
Price: |
|
49.95 € |
 |
Quantity: |
 |
1 |
 |
Payment method: |
|
Bank transfer |
Paypal |
 | |
Cash |
|
 |
Shipping: |
 |
International shipping (worldwide) |
 |
Shipping cost: |
 |
The buyer pays the shipping |
 |
Visitor: |
 |
17 |
|
|
 |



|

| IMAGE GALLERY |
|
|
| Click on image to enlarge |
Click on image to select |
|
| DESCRIPTION |
| Ein Sturm der Japaner auf die Befestigungen von Tsingtau wird zurückgewiesen.
Originaldruck von 1914.
Nach dem Originalgemälde von Franz Schmidt.
In der Platte signiert.
Journalausschnitt in der Größe 175 x 173 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!
Besichtigung jederzeit möglich.
100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!
Visit any time.
Versand nur per Einwurf-Einschreiben (auf Wunsch auch Übergabe-Einschreiben und/oder auch versichert).
Versandkosten für diesen Artikel:
Deutschland: 4,00 Euro
Europa: 5,00 Euro
Welt: 6,00 Euro
Aus großem Bildarchiv, weitere Angebote in meinen anderen Angeboten!!!
Out of a large archiv, more interesting items in my other offers!!!
Das Angebot wird als Sammlerstück verkauft - Urheberrechte sind im Kauf ausdrücklich NICHT enthalten!!!
This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here.
Weitere historische Originale finden Sie in meinen anderen Angeboten!!!
For more original historical prints please take a look in other offers!!!
_________________________________________________________________________________________
Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
_________________________________________________________________________________________
100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.
Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.
Widerruf nach neuem EU-Recht:
Sie haben ein grundsätzliches Rückgaberecht von 1 Monat nach Erhalt der bestellten Ware. Bis zur Höhe von 40,00 Euro trägt der Käufer die Rücksendungskosten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder des Artikels. Die Rücksendung hat per Einschreiben bzw. als Paket zu erfolgen. Rücksendungen haben innerhalb von 1 Monat zu erfolgen. Nachnahmesendungen werden nicht angenommen.
Der Kaufpreis wird sofort zurücküberwiesen.
Der Widerruf ist zu richten an: P. Welz, Heimatweg 14, D-83052 Bruckmühl, Steuer Nr. 64 930 522 814
Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.
Bezahlung:
Der Besteller ist immer Zahlungspflichtiger, auch wenn die Bestellung Namens und Auftrags anderer Personen erfolgt.
Versand ausschließlich gegen Vorauskasse. Zahlungen aus Europa haben spesenfrei mit EU-Standard-Banküberweisung zu erfolgen. Zahlung mit PayPal oder moneybookers (zzgl. 8% Gebühren zu Lasten des Bestellers). Bargeldsendung werden nicht akzeptiert.
Versand:
Versand nach Zahlungseingang (des Gesamtbetrages) innerhalb eines Werktages. Das Angebot ist freibleibend, Zwischenverkauf vorbehalten. Lieferzwang besteht nicht.
Versand ausschließlich per Einschreiben, bzw. versichertem Paket.
Historische Informationen zum Artikel:
1. Weltkrieg, 1. WK, 1.WK, 1914, 20. Jahrhundert, Altdeutschland, Armee, army, Asien, Blaujacken, China, Chinakrieger, Der Europäische Krieg, Deutsche Geschichte, Deutsche Kolonialpolitik, Deutsche Kolonie, Deutsche Kolonien, Deutsche Schutzgebiete, Deutsches Kaiserreich, Deutsches Reich, Deutschland, East Asian Expedition Corps, Elite, Elitetruppe, Erster Weltkrieg, Ferner Osten, Flotte, Front, german, Germania, germany, Heer, Heerführer, Heerwesen, Helden, Heldenkampf, Heldenmut, Heldentum, Historically, Historisch, Historische Bilder, history, Imperial German Navy, Japan, Kaiserlich Deutsches Marineoffizierkorps, Kaiserliche Marine, Kaiserliche Schutztruppe, Kaiserreich, Kaiserzeit, Kampf, Kiautschou, Kiautschougebiet, Kolonialbesitz, Kolonialgebiet, Kolonialgeschichte, Kolonialismus, Kolonial-Kameraden, Kolonialkrieg, Kolonialkrieger, Kolonialpolitik, Kolonialtruppe, Kolonialwesen, Kolonialzeit, Kolonien, Kriegsflotte, Kriegsgegner, Kriegsgeschichte, Kriegsmarine, Landesverteidigung, Marineinfanterie, Marine-Infanterie, Marinetruppen, Matrose, Mikado, Militär, Militärgeschichte, Militaria, Militärmacht zur See, military, Monarchie, Nautik, naval, navy, Nippon, Offizier, Ostasiatische Besatzungsbrigade, Ostasiatisches Expeditionskorps, Ostasiatisches Kreuzergeschwader der Kaiserlichen Marine, Ostasien, Ostasien-Expedition, Ostasiengeschwader, Patriotismus, Reichsmarine, Schutz- und Überseetruppen, Schutzgebiete, Schutztruppe, Schutztruppler, schwarz-weiß-rot, Seebataillon, Seefahrer, Seefahrt, Seegefecht, Seekrieg, Seemacht, Seemann, Seestreitkräfte, Seewehr, Soldat, Streitkräfte, Tapferkeit, Tientsin, Tradition, Truppe, Tsingtau, Uniform, Vaterland, Wilhelminische Ära, wilhelminische Epoche, Wilhelminisches Kaiserreich, Wilhelminisches Zeitalter, Zeitgeschehen, Zeitgeschichte, Zweites Kaiserreich
Die Belagerung von Tsingtau (engl. Siege of Tsingtao; jap. 青島の戦い) fand in der Anfangsphase des Ersten Weltkriegs statt. Der vom Deutschen Reich kontrollierte Hafen im chinesischen Tsingtau (nach der heute üblichen Transkription: Qingdao) wurde während des Ersten Weltkrieges, zwischen dem 13. September und dem 7. November 1914, von vereinigten japanischen und britischen Truppen belagert. Die Belagerung endete mit einem japanisch-britischen Sieg.
Hintergrund
Im späten 19. Jahrhundert versuchte das deutsche Kaiserreich, ebenso wie andere europäische Großmächte auch, seinen Einfluss in der Welt durch imperialistische Expansion zu erweitern. In China mischte sich das Kaiserreich in lokale Angelegenheiten ein. Nach der Ermordung zweier deutscher Missionare 1897 zwang man die Chinesen, das Gebiet Kiautschou auf der Shandong-Halbinsel ab 1898 für 99 Jahre an das Deutsche Kaiserreich zu verpachten. Die Deutschen begannen daraufhin ihren Einfluss auf die restliche Provinz Shandong auszuweiten und bauten den Hafen von Tsingtau. Der Hafen wurde zum Hauptstützpunkt des Ostasiengeschwaders der Kaiserlichen Marine, welches vorrangig zum Schutz der deutschen Kolonien im Pazifischen Ozean diente.
Die Briten betrachteten die deutsche Präsenz in China als eine Bedrohung ihrer eigenen Interessen und pachteten daraufhin Weihaiwei, welches ebenfalls in der Provinz Shandong lag, während Russland und Frankreich Pachtgebiete in Port Arthur (heute Lüshunkou) und Kwangtschouwan in Besitz nahmen. Zudem begannen die Briten damit, enge Beziehungen zu Japan zu knüpfen.
Japan erwarb zu dieser Zeit ebenfalls Kolonialbesitz, auch auf dem asiatischen Festland. Die Annäherung von Japan und Großbritannien mündete am 30. Januar 1902 in der Unterzeichnung der Anglo-Japanischen Allianz. Japan sah darin einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Erlangung einer Weltmachtstellung. Durch den Sieg im Russisch-Japanischen Krieg 1905 gewann Japan gegenüber den europäischen Großmächten enorm an Prestige. Die Allianz wurde weiter gestärkt und blieb bis zum Ersten Weltkrieg bestehen.
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs bat Großbritannien um japanische Hilfe. Die Regierung unter Premierminister Ōkuma Shigenobu sah im Erstarken des Militärs und dessen Einfluss auf die japanische Politik eine ernste Bedrohung und glaubte, durch Hilfeleistung an Großbritannien auch die Kontrolle über das eigene Militär aufrechterhalten zu können. Die japanische Marine, deren Struktur jener der Royal Navy ähnelte, und auch das japanische Heer verlangten immer drängender nach einer Expansion des japanischen Einflussbereiches.
Die japanische Regierung entschied sich, den Briten im Krieg beizustehen. Am 15. August 1914 stellte Japan ein Ultimatum an das Deutsche Reich, nach dem alle deutschen Kriegsschiffe aus chinesischen und japanischen Gewässern abzuziehen und Tsingtau an die Japaner zu übergeben sei. Tags darauf erhielt Generalmajor Kamio Mitsuomi, Befehlshaber der 18. japanischen Infanteriedivision, den Auftrag, die Einnahme von Tsingtau vorzubereiten. Nach Ablauf des Ultimatums am 23. August erklärte Japan dem Deutschen Reich den Krieg, und bereits ab dem 27. August begann die Blockade Tsingtaus von See her.
Zu diesem Zeitpunkt hatte das Ostasiengeschwader unter Maximilian von Spee den Hafen von Tsingtau verlassen, da es noch planmäßig im Juni eine Südseekreuzfahrt begonnen hatte und befand sich nahe der deutsche Kolonie Pagan in den Marianeninseln. Mit Ausnahme des Kreuzers SMS Emden, der Richtung Indischer Ozean entsandt wurde, fuhr das Geschwader von dort aus weiter durch die Südsee und dann an die Westküste Südamerikas. Dort vernichtete es im Seegefecht bei Coronel ein britisches Geschwader, wurde jedoch wenig später selbst im Seegefecht bei den Falklandinseln zerstört.
Aufstellung
Die japanische Marine entsandte am 27. August zunächst einige Schiffe unter Vizeadmiral Katō Sadakichi auf dem Linienschiff Suwō zur Blockade des unter deutscher Kontrolle stehenden Kiautschou. Während des Manövers von Tsingtau schlossen sich den Japanern das britische Linienschiff HMS Triumph und der Zerstörer HMS Usk an. Die britischen Schiffe wurden ohne große Probleme in das zweite Geschwader integriert. Das japanische Geschwader bestand aus überwiegend veralteten, aber auch einigen moderneren Schiffen, darunter die Schlachtschiffe Kawachi und Settsu, der Schlachtkreuzer Kongō und das Flugzeugmutterschiff Wakamiya.
Die 18. japanische Infanteriedivision bildete mit 23.000 Mann die Speerspitze bei den ersten Landungsoperationen. Sie wurde dabei von 142 Artilleriegeschützen unterstützt. Die britische Regierung und auch andere Großmächte waren über die möglichen Absichten Japans in der Region besorgt und beschlossen, ein symbolisches britisches Kontingent aus Tientsin zu entsenden. Die 1.500 Mann starke Truppe wurde von Brigadegeneral Nathaniel Walter Barnardiston kommandiert und bestand aus 1.000 Soldaten des 1. Bataillons der South Wales Borderers, zu denen später 500 Soldaten der 36th Sikhs stießen.
Die Landung begann am 2. September bei Lungkow, wo sich zu diesem Zeitpunkt ein Überschwemmungsgebiet befand, und später, am 18. September, in der Bucht von Laoshan, 30 km östlich von Tsingtau. Insgesamt wurden nicht weniger als 58.000 Soldaten der Alliierten gegen Tsingtau aufgeboten, die neben der üblichen Feldartillerie auch mit etwa 100 Stücken Belagerungsartillerie ausgerüstet waren.
Die Verteidiger
Die Deutschen reagierten auf diese Bedrohung mit der Mobilmachung Tsingtaus und der Konzentration aller vorhandenen asiatischen Hilfstruppen in der Stadt, eingeschlossen der Marinedetachements aus Tientsin und Peking. Kaiser Wilhelm II. erklärte die Verteidigung von Tsingtau zur obersten Priorität, denn er fürchtete einen Prestigeverlust beim Fall der Stadt. Dabei war der Stützpunkt nur unzureichend gegen einen Angriff von der Landseite her befestigt, denn das die Stadt verwaltende Reichsmarineamt hatte dem Ausbau der Hafenanlagen den Vorzug gegeben.
Die deutsche Garnison unter Gouverneur Kapitän zur See Alfred Meyer-Waldeck bestand aus den etwa 1.400 Soldaten des III. Seebataillons (vier Kompanien Marineinfanterie, eine Batterie Feldartillerie und eine berittene Kompanie) sowie ungefähr 3.400 weiteren Marineangehörigen (unter diesen vier Kompanien Matrosenartillerie), Soldaten, Kolonialpolizisten und Kriegsfreiwilligen. Zusammen kamen die Verteidiger auf etwa 180 Offiziere und 4.550 Kombattanten, darunter chinesische sowie österreich-ungarische Kräfte.
Die Befestigungen Tsingtaus bestanden aus:
Fort Hui-tschien-Huk auf der gleichnamigen Landzunge an der Iltis-Bucht mit 3 × 15 cm Schnellladegeschützen in Panzerturmdrehlafetten und 2 × 24 cm Krupp-Langrohrgeschützen,
Fort Yu-ni-san auf der gleichnamigen Halbinsel am Hafen mit 4 × 21 cm Krupp-Langrohrgeschützen,
Tsingtaubatterie am Hafen mit 2 × 15cm Schnellladekanonen und 2 × 15cm Krupp-Langrohrgeschützen,
Batterie Bismarckberg mit 4 × 28 cm Küstenhaubitzen, in Panzerkuppeln mit 360° Wirkbereich montiert und im gewachsenen Felsen eingelassen,
Iltisbergbatterie mit 2 × feststehenden 10,5 cm Schnellladegeschützen mit Splitterschild in der oberen Batterie sowie 6 × freistehenden 12 cm Festungsgeschütze mit hohen Rädern auf Holzlafetten in der unteren Batterie,
fünf Infanteriewerke, von Süden nach Norden durchnummeriert, zur Landseite hin.
Viele der schweren Geschütze waren bei der Einnahme der Taku-Forts im Jahr 1900 erbeutet worden, die 12 cm-Geschütze der Iltisbergbatterie waren veraltete Belagerungsgeschütze und hatten bereits die Belagerung von Paris 1870 mitgemacht.
Die Panzerkreuzer SMS Scharnhorst und SMS Gneisenau des Ostasiengeschwader hatten die Stadt am 20. Juni 1914 zu einer geplanten Südsee-Kreuzfahrt verlassen. Der einzig verbliebene Kreuzer SMS Emden lief am 31. Juli aus und kehrte am 6. August nochmals mit seiner ersten Prise, dem russischen Dampfer Rjäsan nach Tsingtau zurück, um noch am gleichen Tag mit seinem künftigem Begleitdampfer Markomannia und dem Hilfskreuzer Prinz Eitel Friedrich wieder auszulaufen und zum Kreuzergeschwader unter Vizeadmiral Maximilian von Spee bei Pagan zu stoßen.
Man verfügte noch über einige kleinere Kriegsschiffe: den österreich-ungarischen Geschützten Kreuzer SMS Kaiser Elisabeth, das deutsche Torpedoboot SMS S 90 sowie die fünf Kanonenboote SMS Iltis, SMS Jaguar, SMS Tiger, SMS Luchs und SMS Cormoran, deren Bewaffnung und Personal der Ausrüstung der beiden Hilfskreuzer Prinz Eitel Friedrich und Cormoran diente.
Von den Kanonenbooten blieb nach der Ausrüstung der Hilfskreuzer nur Jaguar einsatzfähig. Die Besatzung der Kaiserin Elisabeth wurde zum Teil zur Verstärkung der Landtruppen abgezogen, auch wurden ihre Bug- und Heckgeschütze zur Verstärkung der Landbatterien ausgebaut, während die verbliebene Artillerie den Verteidigern Feuerunterstützung gab. Außerdem befanden sich in Tsingtau zwei Flugzeuge – zwei Rumpler Tauben –, die mit einem der letzten Schiffe vor Errichtung der Seeblockade den Hafen erreicht hatten und von denen eines von Gunther Plüschow geflogen wurde, der später als der „Flieger von Tsingtau“ bekannt werden sollte.
Der Angriff
Die erste Landungswelle, die am 2. September bei Lungkow an Land ging, bestand aus 2.300 japanischen und 2.000 britischen Soldaten. Die Befestigungen der Stadt wurden von den Verteidigern um behelfsmäßige Feldbefestigungen erweitert, um den Japanern die Annäherung zu erschweren. Als die Angreifer anmarschierten, zog Meyer-Waldeck seine Truppen von den äußeren zwei Verteidigungsringen zurück und konzentrierte sie auf der innersten Verteidigungslinie.
Bereits am 26. und 27. September versuchten die Angreifer vergeblich, die Befestigungen mit rollenden Sturmangriffen zu überrennen, und erlitten dabei schwere Verluste. Am Tage darauf war die Stadt völlig eingekreist, und die eigentliche Belagerung begann. Vorsorglich versenkten die Verteidiger in der folgenden Nacht die abgerüsteten Kanonenboote Iltis, Tiger, Luchs und Cormoran. Während die Japaner sich immer näher an die Befestigungen heranarbeiteten, ihre Belagerungsartillerie in Stellung brachten und mehrere parallele Grabenlinien aushoben, blieben die deutschen Verteidiger nicht untätig und bemühten sich nach Kräften, die Arbeiten der Belagerer zu stören. Dabei leisteten die beiden Flugzeuge wertvolle Dienste, welche Luftaufklärung flogen und der deutschen Land- und Schiffsartillerie Zieldaten lieferten. Eines der beiden Flugzeuge, geflogen von Leutnant Friedrich Müllerskowsky, stürzte bereits beim ersten Flug ab, wobei der Pilot schwer verletzt wurde. Das andere, von Gunther Plüschow geflogene, versetzte den Japanern ständig lästige Nadelstiche, und die deutsche Propaganda machte aus ihm den heldenhaften „Flieger von Tsingtau“, der jedoch auch bei seinen Gegnern durchaus Respekt genoss. Plüschow gab an, ein japanisches Farman-MF.7-Flugzeug abgeschossen zu haben, und warf hin und wieder kleine aus Artilleriegranaten gebastelte Bomben auf ihre Stellungen und Schiffe. Die Japaner waren in der Luft jedoch weit überlegen, und die Maschinen des Flugzeugmutterschiffes Wakamiya schrieben Geschichte als die ersten Flugzeuge, die erfolgreich von einem Schiff aus Land- und Seeziele angriffen. Der österreichisch-ungarische Kreuzer Kaiserin Elisabeth und das deutsche Kanonenboot Jaguar wurden vor Tsingtau am 6. September 1914 (mittags) Ziel des ersten seegestützten Luftangriffes in der Geschichte, beide Schiffe wurden dabei nicht getroffen. Die Flugzeuge der Wakamiya wurden auch zu den ersten, welche nachts einen Bombenangriff flogen.
Die Seestreitkräfte der Verteidiger blieben ebenfalls nicht untätig, die Artillerie des Kanonenbootes Jaguar und k. u. k. Kreuzers Kaiserin Elisabeth gab der Infanterie Feuerunterstützung. In der Nacht des 17. Oktober versuchte das Torpedoboot S 90 aus dem Hafen auszubrechen und versenkte dabei mit einem einzelnen Torpedo den japanischen Geschützten Kreuzer Takachiho, der mit 271 seiner 354 Besatzungsmitglieder unterging. Das Boot konnte jedoch den Blockadekräften nicht entkommen und versenkte sich nach Aufbrauch der Brennstoffvorräte in chinesischen Gewässern selbst.
Am 31. Oktober unternahmen die Japaner einen Generalangriff, um die Stadt pünktlich zum Geburtstag des japanischen Kaisers zu Fall zu bringen. Sie wurden jedoch abgeschlagen, und so begannen sie mit einer siebentägigen planmäßigen Beschießung der Festungsanlagen, wobei sie eine ähnliche Vorgehensweise wählten wie neun Jahre zuvor bei der Belagerung von Port Arthur. Wie schon damals beschossen landgestützte 28 cm-Haubitzen die Befestigungen und Forts, während die Infanterie unter dem Schutz des Sperrfeuers ihre Laufgräben näher an die Stadt herantrieb, um zum Sturm ansetzen zu können. Die Deutschen leisteten zähen Widerstand und erwiderten das Feuer mit ihren schweren Geschützen, bis die Munition ausging. Am 2. November versenkte die Restbesatzung der Kaiserin Elisabeth ihren Kreuzer, nachdem diesem die Munition ausgegangen war.
In der Nacht zum 6. November gelang der japanischen Infanterie der Einbruch in die letzte Verteidigungslinie, und trotz heftigen Widerstandes wurden die Verteidiger in die Stadt zurückgeworfen. Die Angreifer beherrschten nun die Höhen über der Stadt, und da die Deutschen ihre Munition verschossen hatten und weiterer Widerstand sinnlos war, zerstörten sie die noch intakten Verteidigungsanlagen, versenkten in der Nacht das letzte verbliebene Kriegsschiff, das Kanonenboot Jaguar, und baten um die Aufnahme von Kapitulationsverhandlungen.
Die Kapitulation
Am 7. November ergaben sich die deutschen Truppen gemeinsam mit ihren österreich-ungarischen Alliierten. Die Stadt wurde unter ehrenvollen Bedingungen übergeben, und die Soldaten und viele deutsche Beamte wie Karl Joseph Wilhelm Juchheim wurden in Japan interniert, unter anderem im Kriegsgefangenenlager Bandō. Die meisten deutschen Zivilisten konnten in Tsingtau bleiben und ihre Geschäfte fortführen. - Allein Gunter Plüschow entkam mit einer Etrich Taube als einziger Deutscher aus Tsingtau, er führte dabei die letzten Depeschen des Gouverneurs und die Spitze der Bataillonsflagge des III. Seebataillons mit sich. 76 Schwerverwundete wurden an die Briten abgegeben, die zwar keine Gefangenen gemacht hatten, aber gegenüber Japan das Abstellen von Gefangenen gefordert hatten. Die meisten Gefangenen wurden im Dezember 1919 und im Januar 1920 entlassen.
|
If you want to translate the description above, please select your language
|
| Description |
|
Translating...
A Japanese assault on the fortifications of Tsingtao is repelled. Original print from 1914. Based on the original painting by Franz Schmidt. Signed on the plate. Journal clipping measuring 175 x 173 mm. With minimal signs of age and use, otherwise in very good condition. Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!! 100% authenticity guaranteed – no reproduction, no reprint!!! Viewing is possible at any time. 100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint! Visit anytime. Shipping only via registered mail (registered mail with delivery confirmation and/or insurance also available upon request). Shipping costs for this item: Germany: 4.00 euros Europe: 5.00 euros World: 6.00 euros From a large image archive, more offers in my other listings!!! Out of a large archive, more interesting items in my other offers!!! This item is being sold as a collector's item - copyrights are expressly NOT included in the purchase!!! This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here. You can find more historical originals in my other listings!!! For more original historical prints please take a look at other offers!!! _________________________________________________________________________________________ Terms and conditions of sale and delivery _________________________________________________________________________________________
100% guarantee of authenticity on all items offered. Reproductions, if offered, will be clearly identified as such. Books and albums have not been checked for completeness unless explicitly stated. Normal signs of age and use, underlining, etc., are not mentioned but are taken into account in the price. Revocation under new EU law: You have a general right of return for one month after receiving your order. The buyer bears the return shipping costs up to a value of €40.00. To meet the deadline, it is sufficient to send the cancellation notice or the item back in a timely manner. Returns must be sent by registered mail or as a parcel. Returns must be made within one month. Cash on delivery shipments are not accepted. The purchase price will be refunded immediately. The cancellation notice should be sent to: P. Welz, Heimatweg 14, D-83052 Bruckmühl, Tax ID No. 64 930 522 814
The sale and delivery of items from the period 1933-1945 is governed by Sections 86 Paragraph 3 and 86a of the German Criminal Code (StGB). The buyer agrees to acquire items bearing emblems of the Third Reich and its organizations solely for historical and scientific purposes and not to use them for propaganda purposes in any way. Sales are permitted only for the purposes of civic education, defense against anti-constitutional and other unlawful activities, scientific and contemporary education, and military historical research. By placing an order, the buyer commits to strict compliance with these legal provisions.
Pay: The person placing the order is always liable for payment, even if the order is placed in the name and on behalf of other persons. Shipping is only available with prepayment. Payments from Europe must be made free of charge via EU standard bank transfer. Payment via PayPal or Moneybookers is also accepted (plus an 8% fee payable by the buyer). Cash payments are not accepted.
Shipment: Shipping within one business day after receipt of payment (of the total amount). This offer is subject to change without notice and prior sale is reserved. There is no obligation to deliver. Shipping is exclusively via registered mail or insured parcel. Historical information about the article: World War I, WWI, 1914, 20th century, Old Germany, Army, Asia, Bluecoats, China, Chinese Warriors, The European War, German history, German colonial policy, German colony, German colonies, German protectorates, German Empire, German Reich, Germany, East Asian Expeditionary Corps, Elite, Elite troops, First World War, Far East, Fleet, Front, German, Germania, Germany, Army, Commanders, Military affairs, Heroes, Heroic struggle, Heroism, Historically, Historical images, History, Imperial German Navy, Japan, Imperial German Naval Officer Corps, Imperial Navy, Imperial Protection Force, Empire, Imperial era, Battle, Kiautschou, Kiautschou territory, Colonial possessions, Colonial territory, Colonial history, Colonialism, Colonial comrades, Colonial war, Colonial warriors, Colonial policy, Colonial troops, Colonial affairs, Colonial era, Colonies, Navy, Enemy, Military history, Navy National defense, Marine infantry, Marine troops, Sailor, Mikado, Military, Military history, Militaria, Naval power, Monarchy, Nautical science, Naval, Navy, Japan, Officer, East Asian Occupation Brigade, East Asian Expeditionary Corps, East Asian Cruiser Squadron of the Imperial Navy, East Asia, East Asia Expedition, East Asia Squadron, Patriotism, Imperial Navy, Protection and Overseas Troops, Protectorates, Protection force, Protection troops, Black-white-red, Naval battalion, Seafarer, Seafaring, Naval battle, Naval war, Sea power, Seaman, Naval forces, Naval defense, Soldier, Armed forces, Bravery, Tianjin, Tradition, Troop, Tsingtao, Uniform, Fatherland, Wilhelmine era, Wilhelmine epoch, Wilhelmine Empire, Wilhelmine age, Current events, Contemporary history, Second Empire The Siege of Tsingtao (Japanese:青島の戦い) took place in the early stages of World War I. The German-controlled port in the Chinese city of Tsingtao (later transliterated as Qingdao) was besieged by combined Japanese and British forces between September 13 and November 7, 1914. The siege ended in a Japanese-British victory. background In the late 19th century, the German Empire, like other major European powers, sought to expand its global influence through imperial expansion. In China, the Empire interfered in local affairs. Following the assassination of two German missionaries in 1897, the Chinese were forced to lease the Kiautschou region on the Shandong Peninsula to the German Empire for 99 years, beginning in 1898. The Germans then began to extend their influence over the rest of Shandong Province and constructed the port of Tsingtao. This port became the main base for the East Asia Squadron of the Imperial German Navy, which primarily served to protect the German colonies in the Pacific Ocean. The British viewed the German presence in China as a threat to their own interests and consequently leased Weihaiwei, also located in Shandong Province, while Russia and France took possession of leased territories in Port Arthur (now Lüshunkou) and Kwangchouwan. In addition, the British began to establish close relations with Japan. Japan also acquired colonial possessions during this period, including on the Asian mainland. The rapprochement between Japan and Great Britain culminated in the signing of the Anglo-Japanese Alliance on January 30, 1902. Japan saw this as a further step towards achieving world power status. Through its victory in the Russo-Japanese War of 1905, Japan gained enormous prestige in the eyes of the major European powers. The alliance was further strengthened and remained in place until the First World War. With the outbreak of the First World War, Great Britain requested Japanese assistance. The government under Prime Minister Ōkuma Shigenobu viewed the growing strength of the Japanese military and its influence on Japanese politics as a serious threat and believed that by providing aid to Great Britain, it could maintain control over its own military. The Japanese navy, whose structure resembled that of the Royal Navy, and the Japanese army were increasingly demanding an expansion of Japan's sphere of influence. The Japanese government decided to support the British in the war. On August 15, 1914, Japan issued an ultimatum to the German Empire demanding the withdrawal of all German warships from Chinese and Japanese waters and the surrender of Tsingtao to the Japanese. The following day, Major General Kamio Mitsuomi, commander of the 18th Japanese Infantry Division, received orders to prepare for the capture of Tsingtao. After the ultimatum expired on August 23, Japan declared war on the German Empire, and the blockade of Tsingtao from the sea began on August 27. At this time, the East Asia Squadron under Maximilian von Spee had left the port of Tsingtao, having begun a South Pacific cruise as planned in June, and was near the German colony of Pagan in the Mariana Islands. With the exception of the cruiser SMS Emden, which was dispatched towards the Indian Ocean, the squadron continued from there through the South Pacific and then to the west coast of South America. There, it destroyed a British squadron in the Battle of Coronel, but was itself destroyed shortly afterwards in the Battle of the Falkland Islands. Lineup On August 27, the Japanese Navy initially dispatched several ships under Vice Admiral Katō Sadakichi aboard the battleship Suwō to blockade Kiautschou, which was under German control. During the Tsingtao maneuvers, the British battleship HMS Triumph and the destroyer HMS Usk joined the Japanese forces. The British ships were integrated into the second squadron without major problems. The Japanese squadron consisted mostly of outdated ships, but also included some more modern vessels, such as the battleships Kawachi and Settsu, the battlecruiser Kongō, and the aircraft carrier Wakamiya. The 18th Japanese Infantry Division, with 23,000 men, formed the spearhead of the initial landing operations. It was supported by 142 artillery pieces. The British government, along with other major powers, was concerned about Japan's potential intentions in the region and decided to send a symbolic British contingent from Tianjin. This force of 1,500 men was commanded by Brigadier General Nathaniel Walter Barnardiston and consisted of 1,000 soldiers from the 1st Battalion of the South Wales Borderers, later joined by 500 soldiers from the 36th Sikhs. The landing began on September 2nd near Lungkow, which was then a flooded area, and later, on September 18th, in Laoshan Bay, 30 km east of Tsingtao. In total, no fewer than 58,000 Allied soldiers were deployed against Tsingtao, equipped not only with standard field artillery but also with approximately 100 siege artillery pieces. The defenders The Germans reacted to this threat by mobilizing Tsingtao and concentrating all available Asian auxiliary troops in the city, including naval detachments from Tianjin and Peking. Kaiser Wilhelm II declared the defense of Tsingtao his top priority, fearing a loss of prestige should the city fall. However, the base was inadequately fortified against an attack from the landward side, as the Imperial Naval Office, which administered the city, had prioritized the expansion of the port facilities. The German garrison under Governor Captain Alfred Meyer-Waldeck consisted of approximately 1,400 soldiers of the 3rd Naval Battalion (four companies of marine infantry, one battery of field artillery, and one mounted company) as well as roughly 3,400 additional naval personnel (including these four companies of naval artillery), soldiers, colonial police, and war volunteers. The defenders together numbered about 180 officers and 4,550 combatants, including Chinese and Austro-Hungarian forces. The fortifications of Tsingtao consisted of: Fort Hui-tschien-Huk on the promontory of the same name on Iltis Bay with 3 × 15 cm quick-loading guns in armored turret swivel mounts and 2 × 24 cm Krupp long-barreled guns, Fort Yu-ni-san on the peninsula of the same name at the harbor with 4 × 21 cm Krupp long-range guns, Tsingtau battery at the harbor with 2 × 15cm rapid-fire guns and 2 × 15cm Krupp long-range guns, Bismarckberg Battery with 4 × 28 cm coastal howitzers, mounted in armored cupolas with a 360° firing range and embedded in the bedrock, Iltisberg battery with 2 × fixed 10.5 cm rapid-charging guns with splinter shields in the upper battery and 6 × freestanding 12 cm fortress guns with high wheels on wooden carriages in the lower battery, five infantry fortifications, numbered from south to north, facing the landward side. Many of the heavy guns had been captured during the capture of the Taku forts in 1900; the 12 cm guns of the Iltisberg battery were outdated siege guns and had already participated in the siege of Paris in 1870. The armored cruisers SMS Scharnhorst and SMS Gneisenau of the East Asia Squadron had left the city on June 20, 1914, for a planned South Seas cruise. The only remaining cruiser, SMS Emden, sailed on July 31 and returned to Tsingtao on August 6 with its first prize, the Russian steamer Ryazan, before sailing again that same day with its future escort steamer Markomannia and the auxiliary cruiser Prinz Eitel Friedrich to join the cruiser squadron under Vice Admiral Maximilian von Spee at Pagan. They still had some smaller warships: the Austro-Hungarian protected cruiser SMS Kaiser Elisabeth, the German torpedo boat SMS S 90, and the five gunboats SMS Iltis, SMS Jaguar, SMS Tiger, SMS Luchs and SMS Cormoran, whose armament and personnel served to equip the two auxiliary cruisers Prinz Eitel Friedrich and Cormoran. Of the gunboats, only Jaguar remained operational after the auxiliary cruisers were refitted. Part of the crew of the Kaiserin Elisabeth was withdrawn to reinforce the land troops, and her bow and stern guns were also removed to strengthen the land batteries, while the remaining artillery provided fire support for the defenders. In addition, two aircraft—two Rumpler Taubes—were in Tsingtao. They had arrived in the port on one of the last ships before the naval blockade was established, and one of them was flown by Gunther Plüschow, who would later become known as the "Aviator of Tsingtao." The attack The first wave of landing troops, which touched down at Lungkow on September 2nd, consisted of 2,300 Japanese and 2,000 British soldiers. The town's fortifications were reinforced by the defenders with makeshift field fortifications to impede the Japanese approach. As the attackers advanced, Meyer-Waldeck withdrew his troops from the outer two defensive rings and concentrated them on the innermost defensive line. On September 26 and 27, the attackers unsuccessfully attempted to overrun the fortifications with rolling assaults, suffering heavy losses in the process. The following day, the city was completely encircled, and the actual siege began. As a precaution, the defenders scuttled the decommissioned gunboats Iltis, Tiger, Luchs, and Cormoran during the following night. While the Japanese advanced ever closer to the fortifications, positioning their siege artillery and digging several parallel trench lines, the German defenders remained active and endeavored to disrupt the besiegers' work. The two aircraft proved invaluable in this effort, conducting aerial reconnaissance and providing target information to the German land and naval artillery. One of the two aircraft, piloted by Lieutenant Friedrich Müllerskowsky, crashed on its very first flight, seriously injuring the pilot. The other aircraft, flown by Gunther Plüschow, constantly harassed the Japanese, and German propaganda turned him into the heroic "Aviator of Tsingtao," though he also commanded respect from his adversaries. Plüschow claimed to have shot down a Japanese Farman MF.7 aircraft and occasionally dropped small bombs, fashioned from artillery shells, on their positions and ships. However, the Japanese were far superior in the air, and the aircraft of the seaplane carrier Wakamiya made history as the first planes to successfully attack land and sea targets from a ship. The Austro-Hungarian cruiser Kaiserin Elisabeth and the German gunboat Jaguar were the targets of the first sea-based air attack in history off Tsingtao on September 6, 1914 (at midday); neither ship was hit. The Wakamiya's aircraft also became the first to conduct a night bombing raid. The defenders' naval forces were also active, with the artillery of the gunboat Jaguar and the Austro-Hungarian cruiser Kaiserin Elisabeth providing fire support to the infantry. On the night of October 17th, the torpedo boat S 90 attempted to break out of the harbor and, in doing so, sank the Japanese protected cruiser Takachiho with a single torpedo; the Takachiho went down with 271 of its 354 crew members. However, the boat could not escape the blockading forces and, after running out of fuel, scuttled itself in Chinese waters. On October 31, the Japanese launched a general assault, hoping to bring the city down in time for the Japanese Emperor's birthday. However, they were repulsed, and so they began a seven-day systematic bombardment of the fortifications, employing a similar strategy to that used nine years earlier at the Siege of Port Arthur. As before, land-based 28 cm howitzers shelled the fortifications and forts, while the infantry, under the cover of the barrage, advanced their trenches closer to the city in preparation for the assault. The Germans put up a tenacious resistance, returning fire with their heavy guns until they ran out of ammunition. On November 2, the remaining crew of the Kaiserin Elisabeth scuttled their cruiser after it had exhausted its charge. On the night of November 6th, Japanese infantry broke through the last line of defense, and despite fierce resistance, the defenders were driven back into the city. The attackers now controlled the heights above the city, and since the Germans had exhausted their ammunition and further resistance was futile, they destroyed the remaining intact defenses, sank the last remaining warship, the gunboat Jaguar, during the night, and requested the commencement of surrender negotiations. The surrender On November 7, the German troops surrendered along with their Austro-Hungarian allies. The city was handed over under honorable conditions, and the soldiers and many German officials, such as Karl Joseph Wilhelm Juchheim, were interned in Japan, including in the Bandō prisoner-of-war camp. Most German civilians were allowed to remain in Tsingtao and continue their businesses. Gunter Plüschow was the only German to escape from Tsingtao, flying an Etrich Taube aircraft. He carried with him the governor's last dispatches and the finial of the 3rd Naval Battalion's flag. Seventy-six seriously wounded soldiers were handed over to the British, who, although they had taken no prisoners, had demanded that Japan release prisoners. Most of the prisoners were released in December 1919 and January 1920. |
Attention
This is an automatic translation of the user-description.
The quality is that of a machine and not of a human being.
So if you still feel unsure just contact the seller.
Most of our sellers speak englisch
|

more items of this seller
|
|
|
|
|
 |

|
 |
 |