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Foto Landser Schnepper Stahlhelm MG-Trupp Westfront ´18 Auction number: 0006813829 
End of auction: 12/16/25  at  12:37 PM a o clock    4 d. 1 h. 13 min. 47 sec.  
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DESCRIPTION

MG-Trupp.

 

Original-Fotografie von 1918.

 

Auf der Rückseite handschriftlich bezeichnet und datiert: „Zur Erinnerung an die Zeit auf dem Feldrekruten-Depot der 43. R. I. D. (43. Reserve-Infanterie-Division). Ghissignies, im Aug. 1918. Wilhelm Schnepper.

 

Größe 118 x 92 mm.

Auf der Rückseite mit Postkarten-Linierung.

 

Mit altersentsprechend geringfügigen Gebrauchsspuren, etwas fingerknittrig, sonst guter Zustand.

 

EXTREM SELTEN!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

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Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
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Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.

 

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Historische Informationen zum Artikel:

 

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Mit Landser wurden vereinzelt im Ersten und verbreiteter im Z. W. volkstümlich oder Volkstümlichkeit vortäuschend einfache deutsche Heeressoldaten bezeichnet.

Ungeklärte Etymologie

Vor dem Ersten Weltkrieg finden sich vereinzelte Belege mit der Schreibung Lanzer. Nach Pfeifer ist der Begriff Ende des 19. Jahrhunderts „unter sächsischen Soldaten im Sinne von ‚Landsmann‘ entstanden“. Das Handbuch der Soldatensprache von 1905 teilt mit: „Besonders die Sachsen nennen sich gegenseitig Lanzer („Guten Tag, Lanzer“) und werden daher allgemein von den Preußen so geheißen“. 1907 wird Lanzer neben Kamerad für Soldat angegeben. 1910 nennt ein in Sachsen entstandenes Handbuch der Pennälersprache Lanzer für Soldat.

Zur Herkunft des im Ersten Weltkrieg im Deutschen durch die Soldatensprache in der Bedeutung „Soldat“ allgemein verbreiteten Wortes finden sich von Anfang an unterschiedliche Angaben. Wie für einen solchen Jargon-Ausdruck nicht ungewöhnlich, werden mannigfache volksetymologische Erklärungen angeboten. Die Erklärungen stimmen darin überein, dass Landser eine Verkürzung eines längeren Wortes sei.

Kluge hält einen Anschluss des Wortes an Lanz(t) in Lanzknecht für möglich. Duden online schließt das Wort an „Lanz“ an, eine Kurzform von „Lanzknecht“, dies wiederum eine frühneuhochdeutsche Schreibweise für Landsknecht unter Anlehnung an Lanze oder Lanze (Militärischer Verband). Schon das Handwörterbuch der deutschen Sprache von Daniel Sanders (8., neubearb. u. verm. Aufl. von Ernst Wülfing, Leipzig u. Wien 1912, S. 394) führt Lanzener, Lanzer als Lanzenbewaffneter. Die Leipziger Zeitung sieht darin eine Verkürzung von Landsmann. Die sächsischen Soldaten sollen sich untereinander mit „Landser“ „ursprünglich wohl Landsknecht, dann aber wie Landsmann gebraucht“ angeredet haben, was die Preußen übernommen hätten. Der Freiherr von Ompteda betont: Landser heißt „doch nichts anderes als Landsmann“. Der Feldgraue Büchmann von 1916 stellt Landser neben Landstrich.

Der Neue Brockhaus schreibt 1941 unter Landser schlicht „Soldatensprache: Soldat“. 1945 wurde das Wort „Landser“ in den Monatsheften für deutschen Unterricht der University of Wisconsin als das zu jener Zeit gebräuchliche für Soldaten eingestuft. Nach dem Bertelsmann Volkslexikon von 1956 steht das Wort Landser für „Landsmann“ und „Soldat“.

 

Ein Stahlhelm ist eine aus Stahl bestehende militärische Kopfbedeckung, die primär Schutz vor Granatsplittern bieten soll. Im Verlauf des Ersten Weltkriegs führten die Armeen der europäischen Großmächte derartige Helme ein. Im engeren Sinne sind mit der Bezeichnung Stahlhelm nur die deutschen Formen dieses Helmtyps gemeint, jedoch hat sich der Begriff mittlerweile für jeden aus Stahl hergestellten militärischen Helm durchgesetzt. Der Helm wird manchmal auch nach dem französischen General Louis Adrian Adrianhelm genannt.

Entwicklung

Erster Weltkrieg

Als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, gehörten zur militärischen Ausrüstung der kriegführenden Staaten Kopfbedeckungen, die keinen Schutz vor Gewehrkugeln oder Granatsplittern boten. Auf deutscher Seite fand die lederne Pickelhaube Verwendung, die seit 1842 gebräuchlich war und lediglich Säbelhieben standhalten sollte. Andere Einheiten der Kontingentstruppen des Reiches sowie ausländische Armeen verwendeten unter anderem Tschakos, Mützen oder Kappen. Bereits im Herbst 1914 erfolgte an der Westfront der Übergang zum Stellungskrieg, in dem sich die feindlichen Armeen in ausgedehnten Grabensystemen gegenüberstanden. Seit Anfang 1915 ging man dazu über, Sturmangriffe der Infanterie durch stundenlanges Artilleriefeuer vorzubereiten. Dabei kamen vor allem Splitter- und Schrapnellgeschosse zum Einsatz, die eine verheerende Wirkung gegen Menschen entfalten. Innerhalb kurzer Zeit stieg der Anteil der Verwundungen, die durch Granatsplitter verursacht worden waren, auf fast 80 Prozent. Etwa ein Viertel dieser Verwundungen waren Kopfverletzungen und somit fast immer tödlich, zudem wurden zahlreiche Soldaten grausam verstümmelt.

Deutsches Reich

Da sich die deutsche Armee bei der Entwicklung eines effektiven Kopfschutzes zögerlich verhielt, gingen manche Einheiten seit 1915 dazu über, provisorische Helme herzustellen. Die im felsigen Gebiet der Vogesen stationierte „Armeeabteilung Gaede“ verzeichnete erheblich mehr durch Stein- und Granatsplitter verursachte Kopfverletzungen als Truppen in anderen Frontabschnitten. Die Artilleriewerkstatt der Armeeabteilung entwickelte einen Helm, der aus einer mit Stoff gefütterten Lederkappe bestand. Auf der Vorderseite der Kappe wurde eine 6 mm dicke Stahlplatte angebracht, die nicht nur die Stirn, sondern auch Augen und Nase schützte. Der Gaede-Helm wog 2 Kilogramm und war knapp ein Jahr lang in Gebrauch, bis er nach der Einführung des Helmes M16 eingezogen wurde. Die für die Stoßtrupptaktik maßgebliche Sturm-Abteilung, das Sturm-Bataillon Nr. 5 (Rohr), war der erste Truppenteil, bei dem das Tragen des Helmes zur Pflicht geworden war.

Mit seinem Schreiben vom 15. August 1915 an den Armeearzt der 2. Armee regte der Marinegeneralarzt Prof. Dr. August Bier, damals beratender Chirurg beim XVIII. Armee-Korps an der Westfront, zur Vermeidung von Schädel- und Hirnverletzungen die Entwicklung eines deutschen Stahlschutzhelmes an. Vorangegangen war ein Gespräch zwischen ihm und dem Prof. Dr.-Ing. Friedrich Schwerd von der Technischen Hochschule Hannover (Enkel des Wissenschaftlers Friedrich Magnus Schwerd), der damals als Hauptmann bei der Etappeninspektion der 2. Armee tätig war. In diesem Gespräch versicherte der Techniker Schwerd dem Arzt Bier, dass es möglich sei, einen einstückigen Helm aus vergütetem Chrom-Nickel-Stahl bzw. aus einem ähnlich legierten Stahl mit Augen- und Nackenschutz herzustellen. Der Chef des Generalstabes des Feldheeres, General Erich von Falkenhayn, befürwortete den Vorschlag und gab ihn an das Preußische Kriegsministerium weiter. Bereits am 4. September 1915 wurde Prof. Schwerd nach Berlin gerufen und nahm an einer Sitzung teil, in der er seine Vorschläge zur technischen Realisierung eines deutschen Stahlschutzhelmes vortrug. Im Dezember wurden erste Exemplare des Helmes an der Front erfolgreich getestet. Es folgte die Anordnung der Massenproduktion, Ende Januar 1916 lieferte dann das Eisenhüttenwerk Thale/Harz die ersten 30.000 Helme. General von Falkenhayn ließ die Stahlhelme ab Februar an die Fronteinheiten verteilen. Zu Beginn der Schlacht um Verdun waren manche der dort kämpfenden deutschen Einheiten bereits mit den neuen Helmen ausgerüstet.

Der aus Chromnickelstahl bestehende deutsche Stahlhelm wurde offiziell als Stahlschutzhelm, Modell 1916 oder kurz M1916 bezeichnet. Der M1916 wurde in sechs Arbeitsschritten aus einer 1,1 mm dicken Stahlplatte gefertigt. Es war vorgesehen, dass fünf Prozent aller Stahlhelme – vorzugsweise die der MG-Schützen – mit einer zusätzlichen 1 cm dicken Platte – dem sogenannten Stirnpanzer – zum Schutz der Stirnpartie ausgestattet würden. Dies konnte aufgrund des Rohstoffmangels nicht realisiert werden, zudem war die Stirnplatte bei den Soldaten unbeliebt, da der Helm im vorderen Bereich durch die Stirnplatte überlastet wurde, was während Körperbewegungen zu einem Überkippen des Helms nach vorne führte. Die Stirnplatte wurde oftmals zweckentfremdet und zur Verstärkung der Grabenwände benutzt. Die Verbündeten Österreich-Ungarn und Bulgarien übernahmen nach kurzer Zeit den M1916 und auch die Piloten der deutschen Jagdflugzeuge gingen 1917 dazu über, anstatt der ledernen Fliegerkappe den M1916 zu tragen.

Da die tiefe Krempe an den Seiten und im Nacken des M1916 das Hörvermögen des Helmträgers durch Rauschen beeinträchtigte, wurde sie bei einem Sondermodell des seit 1918 produzierten M1918 an der Ohrenpartie ein Stück ausgeschnitten. Das Modell M1918 wurde jedoch bis zum Kriegsende nur in geringen Stückzahlen hergestellt und erreichte die kämpfende Truppe nicht mehr im vorgesehenen Maße; ebenso wenig wie eine Ausführung ohne den nach vorn gezogenen Schirm (ähnlich der türkischen Exportversion) für die Besatzungen von Panzerfahrzeugen, da hier der Schirm bei der Waffenbedienung und der Beobachtung durch Sehschlitze hinderlich war.

Sowohl der M1916 als auch der M1918 wurden wie fast alles Kriegsmaterial nach einer Vorschrift der Obersten Heeresleitung ab Juli 1918 mit einem Tarnanstrich, der offiziell Buntfarbenanstrich hieß, versehen. Es wurden dazu großflächige scharfeckige Farbfelder in rostbraun, ockergelb und grün aufgetragen, die durch dicke schwarze Linien voneinander getrennt waren. Die Farben waren matt und wurden mit dem Pinsel aufgetragen. Aufgesprühte Farben sind erst seit den 1930er-Jahren belegt. So wie der „Adrian“ und der „Brodie“ sorgte der deutsche Stahlhelm dafür, dass die Zahl der Kopfverletzungen innerhalb kurzer Zeit deutlich sank. Die Schutzwirkung war aufgrund der tieferen Passform und des (eventuell erst bei späteren Modellen) gehärteten Stahls im Vergleich etwa zum französischen Modell besser.

Für die türkischen Streitkräfte wurde eigens eine abgewandelte Form entworfen, bei welcher der markante weit vorgezogene Augenschirm und die im Bereich der Ohren herabgezogene Krempe fehlte. Diesen Helm konnte der muslimische Soldat zum Gebet aufbehalten. Etwa 5400 Stück wurden offenbar seit 1918 produziert und, wie Fotos zeigen, zumindest teilweise in die Türkei geliefert. Einige fanden anscheinend auch bei deutschen Freikorpsverbänden in der Nachkriegszeit Verwendung.

Bei vielen Soldaten war eine starke Identifikation mit dem Stahlhelm gegeben, der als Symbol für eine soldatische Gemeinschaft und als Bindeglied zwischen mittelalterlichen Ritterhelmen und der modernen Kriegsführung betrachtet wurde. So verwundert es nicht, dass sich der im Dezember 1918 gegründete Bund der Frontsoldaten, der schnell zum Sammelbecken demokratiefeindlicher Kräfte wurde, nach dem Stahlhelm benannte.

Herstellerliste Erster Weltkrieg-Stahlhelme (Kürzel)

Gebrüder Bing A.G., Nürnberg = G.B.N. – F. C. Bellinger, Fulda = B.F. – Gebrüder Gnüchtel A.G., Lauter i/Sa. = G. – Vereinigte Deutsche Nickelwerke, Schwerte i/Westf. = Ni. – R. Lindenberg A.G., Remscheid-Hasten = „Glockensymbol“ L. – Herm. Weissenburger & Co., Stuttgart-Cannstatt = W. – C. Thiel & Söhne, Lübeck = T.J. – Eisenhüttenwerk Thale A.G., Thale a/Harz = E.T. – Eisenhütte Silesia, Paruschowitz Oberschlesien = Si. – Siemens & Halske A.G., Siemenstadt bei Berlin = verschlungenes Symbol S und H – Körting & Mathissen, Stuttgart = kleines Dreieck + K – Berndorf, Österreich = Bär-Symbol bzw. „B“ auf Helmglockendach.

 

Das MG 08, zunächst auch als „Gerät 08“ bezeichnet, war ein Maschinengewehr aus deutscher Produktion, das insbesondere im Ersten Weltkrieg verwendet wurde. Die Entwicklung geht auf das 1884 von dem US-amerikanisch-britischen Erfinder Hiram S. Maxim (1840–1916) entwickelte Maxim-Maschinengewehr zurück. Das MG 08 gab es in vielen Varianten. Die bekannteste Variante war das leichte MG 08/15, auf das sich die Redewendung „nullachtfünfzehn“ zurückführen lässt.

Als schweres Maschinengewehr wurde das MG 08 in seiner Grundform verwandt.

Maschinengewehre aus der Familie 08 kamen im Zweiten Weltkrieg noch vereinzelt zum Einsatz.

Aufgrund des Ortes ihrer Produktion wurde die Waffe bei den deutschen Streitkräften, insbesondere den Luftstreitkräften, auch „Spandau-MG“ genannt.

Modelle

Das Maschinengewehr wurde nach seinem Einführungsjahr 1908 benannt. Die Zusätze /15 und /18 geben die Modellvariante in Form ihres Erscheinungsjahres an. Zusätzlich stand „l“ für Luftkampf.

Vorläufer

Die Entwicklung baute auf Hiram Maxims Konzept für eine Maschinenwaffe auf, welches ab 1884 von Maxim entwickelt worden war. In Deutschland wurde dieses Konzept vor allem durch die Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken aufgegriffen. Das erste Modell erhielt die Bezeichnung MG 01 und wurde zum MG 03 und schließlich hin zum MG 08 im Jahre 1908 weiterentwickelt, das in Berlin-Spandau hergestellt wurde.

MG 08

Das MG 08 war wassergekühlt und auf einer höhenverstellbaren Lafette (sog. Schlitten) montiert. Mit einem Richtaufsatz für indirektes Feuer konnte das MG 08 auch aus der Deckung heraus benutzt werden. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges besaß Deutschland 4.919 Stück MG 08. Die Waffe war zu schwer, um der eigenen Infanterie zu Fuß zu folgen. Strukturell befanden sich die meisten MG bei den eigens gebildeten MG-Kompanien der Infanterieverbände. Weiterentwicklungen erschienen notwendig.

Für das MG 08 gab es zwei verschiedene Lafetten:

der Gewehrschlitten und

der Dreifuß 16, der insbesondere zum Transport auf Tragtieren geeignet war.

Beide Lafetten konnten mit einem Aufsatzstück und einem Kreiskorn auch zum Fliegerbeschuss genutzt werden.

Zur Vereinfachung des Füllens der Munitionsgurte wurde der Gurtfüller 16 verwendet, der an einem Tisch oder im Gefecht „am besten“ am Hinterrad des Maschinengewehrwagens angeschraubt werden konnte.

MG 08/15

Ab 1915 wurde das MG 08/15 auf Basis des MG 08 entwickelt und ab Sommer 1917 als leichtes MG 08/15 an die Truppe ausgegeben.

Die maßgeblichen Neuerungen gegenüber dem MG 08 waren:

Ersatz der schweren Lafette durch ein Zweibein.

Pistolengriff mit Schulterstütze anstelle der Spatengriffe.

Gurt in Gurttrommel (Patronenkasten 16). Dadurch konnte das MG geladen getragen werden.

Verringerte Kühlwassermenge (von 4 auf 2,8 Liter).

Durch die Modifikationen sollte das Mitführen von Maschinengewehren bei Sturmangriffen erleichtert oder überhaupt erst ermöglicht werden.

MG 08/18

Gegen Kriegsende wurde das MG 08/15 zum luftgekühlten MG 08/18 weiterentwickelt. Dieses Modell war leicht genug für Sturmangriffe, aber wegen seiner späten Einführung diente es hauptsächlich nur noch zur Absicherung des deutschen Rückzugs.

lMG 08 und 08/15

Speziell für Militärflugzeuge wurden zum starren Gebrauch die luftgekühlten lMG 08 und lMG 08/15 entwickelt. Zum beweglichen Gebrauch wurde das auf das MG 08 basierende luftgekühlte Parabellum MG 14 entwickelt.

Bilder zur Entwicklung

Technische Daten

Modell Konstruktionsjahr Munitionszuführung Kühlung Kühlwasser Zieloptik Gesamtlänge Gewicht Zusatz

08 1888–1908 250 Patronen

im Leinengurt Wasser 4 Liter Zielfernrohr ZF12

400 m–2000 m 1190 mm 23 kg

mit Kühlwasser Schlitten, 37 kg / Dreifuß 31 kg

08/15 1915 100 Patronen

im Leinengurt  2,8 Liter Keine 1390 mm 19,5 kg

inkl. Kühlwasser & Zweibein Gabelstütze (Zweibein): 1,2 kg

08/18 1918  Luft -   16 kg

inkl. Zweibein

Geschichte

Kaiserliches Heer

Vorläufer

Zwar hatte das preußische Kriegsministerium schon im Jahr 1889 die Einführung von Maschinengewehren genehmigt, jedoch wurden erst im Jahr 1901 die ersten fünf Maschinengewehr-Abteilungen (mit dem MG 01) bei der Infanterie aufgestellt. Aber schon drei Jahre später, 1904, gab es 16 Abteilungen (mit MG 01 und MG 03), darunter auch je eine sächsische und eine bayerische.

Maschinengewehr-Kompanien/-Abteilungen bestanden aus je drei Zügen, die wiederum jeweils zwei Maschinengewehre besaßen.

Zum Transport der jeweils sechs Maschinengewehre waren sechs vierspännige Maschinengewehrwagen und drei Munitionswagen zugestanden worden, auf denen die Bedienungen der Maschinengewehre aufgesessen transportiert wurden. Durch die hohe Beweglichkeit war auch ein Zusammenwirken mit der Kavallerie möglich.

Im Jahr 1906 wurden Truppenversuche mit einer Bespannung aus nur noch zwei Pferden durchgeführt. Dabei marschierten die Bedienungen zu Fuß – wie der Rest der Infanterie.

MG 08

Im Jahr 1908 wurde dann das verbesserte MG 08 eingeführt, das um die Hälfte leichter war als sein Vorgänger. In diesem Jahr wurde an der Infanterie-Schießschule auch eine „Lehr-Maschinengewehr-Kompanie“ aufgestellt.

Wieder drei Jahre später, 1911, hatte bereits jede Infanterie-Brigade (zu zwei Regimentern) eine zweispännig gefahrene Maschinengewehr-Kompanie.

Im Jahr vor Kriegsbeginn, 1913, hatte jedes Infanterieregiment und jedes selbstständige Jägerbataillon (mit Ausnahme der beiden bayerischen) eine Maschinengewehr-Kompanie (MG.-Komp.) mit sechs schweren Maschinengewehren, die zweispännig gefahren wurden. Insgesamt gab es damit 233 Maschinengewehr-Kompanien.

Allerdings gab es bei der Infanterie von den ursprünglich 16 vierspännigen Maschinengewehr-Abteilungen nur noch elf, darunter auch je eine sächsische und eine bayerische, die für die bei Mobilmachung aufzustellenden elf Kavallerie-Divisionen vorgesehen waren.

Dazu kamen 1913 bei 15 Infanterie-Regimentern, die in Festungen lagen, zusätzlich noch jeweils eine (unbespannte) Festungs-Maschinengewehr-Kompanie. Diese wurden mit den älteren Maschinengewehren MG 01 und MG 03 ausgerüstet, die so aus der Feldtruppe zurückgezogen wurden.

Erster Weltkrieg

MG 08

Bei der Mobilmachung zu Kriegsbeginn 1914 verfügten über eine Maschinengewehr-Kompanie oder -Abteilung zu je sechs Maschinengewehren:

alle 218 Infanterie-Regimenter,

88 (92?) der 113 Reserve-Infanterie-Regimenter,

keines der 75 Landwehr-Infanterie-Regimenter

16 der 18 selbstständigen Jäger-Bataillone,

keines der 18 Reserve-Jäger-Bataillone,

alle 11 Kavalleriedivisionen.

Außerdem verfügten alle 42 (43?) mobilgemachten Ersatz-Bataillone (es gab insgesamt 334) über einen Maschinengewehr-Zug mit zwei Maschinengewehren.

Die noch fehlenden Maschinengewehr-Kompanien wurden erst nach Kriegsbeginn aufgestellt und ins Feld nachgeführt.

Vor und während des Ersten Weltkrieges hatte jedes schwere MG 08 eine Bedienung von 5, später 6, Soldaten, deren Aufgaben wie folgt verteilt waren:

Gewehrführer: sorgt für die Befolgung aller Kommandos beim Schießen.

Schütze 1: Trägt Munition und gräbt den Dampfschlauch ein. Liegt im Gefecht hinter dem Gewehrführer und dem Richtschützen und hält Verbindung zum Schützen 5 beim Zugführer.

Schütze 2: Richtschütze und Gewehrführer. Er trägt das MG

Schütze 3: Unterstützt den Richtschützen beim Laden und Laufwechsel, trägt den Schlitten.

Schütze 4: Ersatzmann, Beobachter, trägt Munition.

Schütze 5: Einer der drei Munitionsschützen vom Munitionswagen und Gehilfe des Zugführers. Ab 1915 als Schütze 5 bezeichnet, trägt er den Panzermantel für Wasserkühlung mit Schutzschild (1915 eingeführt) und führt Munition und Wasser nach. Liegt im Gefecht beim Zugführer und hält Verbindung zum Schützen 1 seines MG.

Zum Transport der MG 08 bei Märschen war je MG ein zweispänniger Maschinengewehrwagen (MG.W.) vorhanden. Für jeden Zug zu zwei MG war zusätzlich noch ein zweispänniger Munitionswagen (M.W.) zuständig. Bei der Kavallerie wurden die Wagen wie oben erwähnt vierspännig gefahren, da hier die Bedienungen aufgesessen gefahren wurden.

Im Ersten Weltkrieg erwies sich das MG 08 wegen seines hohen Gewichts als nur bedingt für den Bewegungskrieg geeignet: Es konnte der Infanterie zu Fuß nicht schnell genug folgen. Seine Stärken spielte es in gut ausgebauten Stellungen aus: Bei der Abwehr gegnerischer Angriffe zeigte sich sehr schnell die enorme Leistungsfähigkeit von Maxims Konstruktion, auch unter widrigen Bedingungen.

Die Maschinengewehre wurden in sogenannten „Nestern“ positioniert. Dabei wurde versucht, das Maschinengewehr, wie auch die Bedienmannschaft vor feindlicher Waffenwirkung zu schützen.

Schon mit seiner gegenüber Gewehren ungleich höheren Feuerkraft allein leitete das Maschinengewehr das Ende der Kavallerie ein. Ein MG konnte mühelos eine ganze Reiter-Schwadron bekämpfen und machte diese alte Waffengattung schon kurz nach Anfang des Krieges praktisch bedeutungslos.

Im weiteren Kriegsverlauf wurde dann die enorme Wirkung des Maschinengewehrs für die Infanterie erkannt. Das führte dazu, dass die Maschinengewehrkompanien der Regimenter deutlich verstärkt wurden. Im Herbst 1916 wurden die (sehr starken) Maschinengewehr-Kompanien aufgeteilt. Jedes Bataillon eines Infanterieregiments erhielt eine Maschinengewehr-Kompanie zu sechs MG 08, was die Menge der Maschinengewehr-Kompanien verdreifachte. Die selbstständigen Jägerbataillone hatten schon im Sommer 1916 eine zweite Maschinengewehr-Kompanie erhalten.

Schließlich wurden die Maschinengewehrkompanien Anfang 1918 auf zwölf Maschinengewehre verstärkt.

MG 08/15

Außerdem musste das Maschinengewehr der Infanterie auch abgesessen folgen können. Zu viele Infanterieangriffe scheiterten wegen mangelnder Maschinengewehrunterstützung, bzw. zu viele Maschinengewehre gingen verloren, weil sie nicht rechtzeitig abgebaut werden konnten. Daher wurde das Maschinengewehr nun als leichtes Maschinengewehr mit Zweibein und Schulterstütze ausgeführt. Davon erhielt jede (Schützen-)Kompanie zunächst zwei, später vier. Anfang 1918 wurde die Zahl sogar auf sechs erhöht. Zum Transport der MG 08/15 und der zugehörigen Munition wurden den (Schützen-)Kompanien je zwei Feldwagen zugeteilt.

Die Maschinengewehre wurden in der Menge mehr und mobiler. Am Ende des Krieges wurde ein luftgekühltes Maschinengewehr herausgebracht, das effektiv von nur noch zwei Soldaten bedient werden musste. Damit hatte praktisch jede Kompanie eine Maschinengewehrgruppe.

Reichswehr

In der Reichswehr wurden überwiegend das schwere MG 08, als auch die leichten Maschinengewehre 08/15 und 08/18 genutzt.

Gemäß Versailler Vertrag waren dem Heer nur 1.926 (+4 % Reserve) Maschinengewehre aller Typen genehmigt. Allerdings existierte im Jahr 1927 ein geheimer Bestand von ca. 12.000 Maschinengewehren.

MG 08/15

Die leichten Maschinengewehre 08/15 bzw. 08/18 wurden in den Schützenkompanien (1.–3. Kompanie jedes Bataillons) verwendet. Hier wurden jedem der drei Schützenzüge je zwei leichte Maschinengewehre zugewiesen, so dass jeder Zug zwei Maschinengewehrgruppen (zu je 1 Unteroffizier, 4 MG-Schützen, 1 Zielfernrohrschütze und 2 Gewehrschützen) und zwei bis drei Schützengruppen (zu je 1 Unteroffizier und 7 Gewehrschützen) hatte. Eine Schützenkompanie hatte so insgesamt sechs leichte Maschinengewehre. Diese wurden auf den Gefechtswagen mitgeführt, auf Handwagen gezogen oder von den Bedienungen getragen. Je zwei (leere) Handwagen wurden bei Märschen hinten an einen der drei Gefechtswagen angehängt. Jägerkompanien hatten anstelle der sechs Handwagen insgesamt sechs Tragtiere mit je einem Tragtierführer.

Um 1930 wurden die Schützenzüge auf drei starke, sog. Einheitsgruppen umgegliedert, die aus je einem Schützentrupp (1 Unteroffizier und 7 Schützen (Stärke einer früheren Schützengruppe)) sowie einem leichten Maschinengewehrtrupp (1 Unteroffizier und 4 MG-Schützen, mit einem leichten MG) bestand. Damit stieg die Anzahl der leichten Maschinengewehre in der Schützen-Kompanie auf neun.

Der Kavallerie waren gemäß Versailler Vertrag keine leichten Maschinengewehre erlaubt. Man behalf sich hier mit „von der Infanterie entliehenen“ MG 08/15 und MG 08/18. Jeder Reiterzug führte ein MG auf einem Tragtier mit.

Eigene leichte Maschinengewehre erhielt die Kavallerie erst 1931 mit dem neuen MG 13.

MG 08

Die schweren Maschinengewehre 08 wurden in den Maschinengewehrkompanien (4. Kompanie jedes Bataillons) verwendet. Diese hatte – wie am Ende des Krieges – zwölf schwere Maschinengewehre, jedoch waren diese in vier Zügen zu jeweils 3 Maschinengewehren gegliedert. Bei den ersten drei Zügen („zweispännige Züge“ oder auch „Kampfzüge“) marschierten die Bedienungen zu Fuß, während die Maschinengewehre auf zweispännigen schweren Maschinengewehrwagen (für bis zu zwei schwere Maschinengewehre) mitgeführt wurden. Beim jeweils vierten Zug („Begleitzug“) mussten die Bedienungen nicht zu Fuß marschieren, sondern wurden auf vierspännigen leichten Maschinengewehrwagen (für je ein schweres Maschinengewehr) gefahren.

Um 1930 wurde jeweils einer der vier Züge aufgelöst, die verbleibenden drei Züge dafür auf je vier schwere Maschinengewehre gebracht. Die Maschinengewehrzüge gliederten sich nun entweder in

zwei Halbzüge mit je einem zweispännigen schweren Maschinengewehrwagen oder in

zwei Halbzüge mit je zwei vierspännigen leichten Maschinengewehrwagen.

Insgesamt blieb die Maschinengewehrkompanien also bei 12 Maschinengewehren.

Der Kavallerie waren gemäß Versailler Vertrag zwar 24 MG je Kavalleriedivision zugestanden worden – das entspricht vier MG je Reiterregiment, jedoch waren diese MG "ohne Etat", d. h., es gab für diese MG kein Personal. 1923 erreichte die Reichswehr hier Zugeständnisse der Alliierten, so dass bei jedem Reiterregiment ein Maschinengewehrzug aus Personal aufgestellt werden konnte, das aus anderen Bereichen abgestellt ("abkommandiert") wurde. Diese Maschinengewehrzüge mussten allerdings in zwei Halbzügen zu je zwei MG aufgestellt werden, die in unterschiedlichen Garnisonen lagen (damals waren alle Reiterregimenter auf zwei Standorte aufgeteilt). Zur Beweglichmachung der Maschinengewehre und der Bedienungen wurden vierspännige leichte Maschinengewehrwagen benutzt. Im Zuge der verdeckten Aufrüstung der Reichswehr wurde 1932 die Anzahl der Maschinengewehre von vier auf acht verdoppelt und diese in vier Halbzüge zu je zwei MG gegliedert

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