Entwurf zu einem Kriegerdenkmal.
Von Professor Eduard Beyrer, München.
(Münchner Kunstaustellung im Glaspalast 1925).
Das Gefallenendenkmal zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Universitätsangehörigen von Erlangen wurde 1925 vom Bildhauer Eduard Beyrer geschaffen und am 1. Juli 1930 im Schlossgarten von Erlangen der Öffentlichkeit übergeben. Auf Befehl der US-Militärregierung wurde die Kriegerfigur im November 1946 zerstört und durch eine Blumenschale ersetzt.
Fotoabbildung im Originaldruck von 1925.
Journalausschnitt in der Größe 125 x 160 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.
Sehr gute Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
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Historische Informationen zum Artikel:
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Eduard Maximilian Beyrer, Münchner Bildhauer, Denkmal- und Porträtplastiker. Geboren am 24. Oktober 1866 in München, gestorben am 07. Juli 1934 in München.
Der Bildhauer Eduard Beyrer war Sohn des Bildhauers Josef Beyrer, ab 1880 Mitarbeit in dessen Atelier. Er studierte 1892-95 in der Bildhauerschule bei Wilhelm von Rümann an der Münchener Akademie (Eintritt am 04.05.1892 ). 1895-96 Staatsstipendium für Italien, vor allem in Rom tätig (1895-1896). 1897 Rückkehr nach München. 1900 Reise nach Paris, 1911 nach Athen und Istanbul. Tätig in München von 1897-1934 als freischaffender Bildhauer. Er wirkte an der Gestaltung vieler Brunnen, auch außerhalb Bayerns, mit. Zu seinen Hauptwerken gehören der Prinzregentenbrunnen in Kulmbach, 1897 mit dem Architekten Martin Dülfer ausgeführt, die Statue des Herzogs Johann von Bayern am Neuen Rathaus in München, 1904 und das Kriegerdenkmal in Grünstadt 1905. Von ihm stammen auch die Putten im Wartesaal Bruno Pauls im Nürnberger Hauptbahnhof. Besonders intensiv befasste er sich mit der Gestaltung von Grabdenkmälern und Porträtbüsten. Im alten nördlichen und südlichen Friedhof und auf dem Waldfriedhof in München stehen viele seiner Werke. Zahlreiche internationale Preise und öffentliche Aufträge. Gesamte Schaffenszeit: 1881-1934 in Deutschland.
Gefallenendenkmal
Zu Ehren der im Ersten Weltkrieg gefallenen Universitätsangehörigen wurde das von dem Bildhauer Eduard Beyrer im Jahre 1925 geschaffene Denkmal am 1. Juli 1930 im Schlossgarten in Erlangen der Öffentlichkeit übergeben. Es zeigte einen halbnackten Krieger mit Stahlhelm auf einem Sessel sitzend, die Arme an die Lehnen gefesselt, der in der Hand ein zerbrochenes Schwert hält. Die Inschrift „Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten“ zeugt von dem als Diktat empfundenen Vertrag von Versailles. Auf Befehl der US-Militärregierung wurde die Kriegerfigur im November 1946 zerstört und durch eine Blumenschale ersetzt. Übrig blieben nur die 8 Steinblöcke mit 384 Namen sowie das Podest.Von Beginn an wurde dieses Denkmal durch wechselnde politische Strömungen instrumentalisiert. Während der Weimarer Republik und des DR fanden hier nationale Kundgebungen statt. So verlangte der n. Student Sunkel in seinem Redebeitrag anlässlich der Enthüllung 1930 die Beseitigung der Weimarer Republik. Auch die Beschmierungen anlässlich des Golfkrieges 1991 lassen sich dieser „Tradition“ zuordnen. Heute sind lediglich vier Gedenksteine mit den Namen der Toten erhalten.