Unsere Männer im Trichterfeld (Dritte Flandernschlacht).
Originaldruck von 1917.
Mit drei Fotoabbildungen nach Aufnahmen der Bufa (Bild- und Filmamt).
Journalausschnitt in der Größe 175 x 255 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.
Sehr Bildqualität – extrem seltener Einblick in das Kriegsgeschehen!!!
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Das Bild- und Filmamt (Bufa) ist eine am 30. Januar 1917 von der Obersten Heeresleitung (OHL) gegründete Einrichtung zur Einbeziehung des Filmmediums in die psychologische Kriegführung. Entstanden ist das Bufa aus der am 1. November 1916 bei der Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amtes eingerichteten "Militärischen Film- und Fotostelle". Maßgeblicher Betreiber der Bufa-Gründung war der Leiter der Militärabteilung des Auswärtigen Amtes, Oberstleutnant Hans von Haeften, der auch die Leitung des neuen Amtes übernahm.
Aufgaben und Arbeitsweise
Die Aufgaben der Bufa, das alle regierungsamtlichen und militärischen Film- und Presseabteilungen - das Foto- und Filmzensurbüro, das Pressebüro des Generalstabs und das Filmbüro des Auswärtigen Amtes - vereinigte, bestanden u. a. in der Versorgung mit Filmen im Inland und an der Front, der Einrichtung von Feldkinos, der Heranziehung von Filmgesellschaften zu Produktionen im regierungsamtlichen Auftrag, der Verteilung des Rohfilmmaterials der AGFA und dem Vertrieb von Filmen im Ausland. Das Bufa setzte Kriegsberichterstatter ein, produzierte Filme und besaß sogar eine eigene Kopieranstalt.
Obwohl verschiedene Privatfirmen wie die Oskar-Messter-Film GmbH in das Bufa eingegliedert wurden, unterlag seine gesamte Tätigkeit der Geheimhaltung.
Filme des Bufa (Auswahl)
Der Feldarzt (1917)
Jan Vermeulen, der Müller aus Flandern (1917)
Unsere Helden an der Somme (1917)
Der papierene Peter (1917)
Der magische Gürtel (1917)
Dem Licht entgegen (1917/18)
Kinderhände (1918)
Gründung der Ufa
Das Bufa wurde am 4. Juli 1917 durch Erich Ludendorff in die Universum Film AG (UFA) umgewandelt, aus der nach Ende des Zweiten Weltkrieges - neben einer Reihe westdeutscher Privatfirmen - wiederum die DEFA hervorging.
Propagandastellen anderer Länder
In Österreich war während des Ersten Weltkrieges das Kriegspressequartier für die Bild- und Filmpropaganda zuständig, in Frankreich das Maison de la Presse, in Großbritannien das War Propaganda Bureau und in den USA das Committee on Public Information.
Die Dritte Flandernschlacht im Ersten Weltkrieg war ein Versuch der Alliierten, einen Durchbruch im Raum Ypern zu erzielen, daher auch der Name Dritte Ypernschlacht. Sie begann am 31. Juli 1917 (am 21. Mai desselben Jahres begann allerdings schon eine Art Voroffensive – die Schlacht von Messines) und endete am 6. November 1917 mit der Eroberung des Dorfes Passendale (Passchendaele). Der Durchbruch gelang nicht und die Geländegewinne waren, wie an der Westfront üblich, sehr gering und mussten mit enormen menschlichen und materiellen Verlusten erkämpft werden. Deswegen steht die Flandernoffensive heute für die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges.
Die Offensive bestand eigentlich aus mehreren Schlachten. Der erste Angriff wird als Schlacht von Messines bezeichnet, die späteren Offensiven im Oktober/November als Schlacht von Passchendaele oder einfach nur Passchendaele.
Ausgangssituation
Das Kriegsjahr 1917 war vom Zusammenbruch des russischen Zarenreiches gekennzeichnet. Nachdem Rumänien Ende 1916/Anfang 1917 größtenteils von den Mittelmächten besetzt war, kehrte an der Ostfront bereits im Wesentlichen Ruhe ein. Die Auflösungserscheinungen in der russischen Armee waren schon im Frühjahr 1917 unübersehbar. Die deutsche Westfront war durch eine erfolgreiche Rückzugsbewegung ('Alberich') auf die Siegfriedstellung im März 1917 zur Kräfteeinsparung bedeutend verkürzt worden. Die Situation der Westalliierten wurde durch diese Ereignisse erschwert. Man sah sich zu größeren Unternehmungen gezwungen.
Die Alliierten starteten an der Westfront mehrere große Offensiven, die aber keine nennenswerten Veränderungen herbeiführten. Gründe dafür waren die schwach geplanten Offensiven, die Unterschätzung der deutschen Kampfkraft, der wenig geplante Einsatz neuer Waffen wie Panzer und Geschütze auf Seiten der Alliierten und letztendlich die Erschöpfung der Materialschlachten. Die Franzosen versuchten an der Aisne und in der Champagne einen Durchbruch. Dabei wurden mehr Truppen und Geschütze eingesetzt als bei der Schlacht um Verdun. Die großen Verluste führten auf französischer Seite zu einer schweren Krise. Es kam zu Meutereien, auf die die französische Militärführung einerseits mit drakonischen Strafen (Hunderte von Todesurteilen) reagierte; andererseits ordnete General Pétain für den Rest des Jahres 1917 die Defensive an und verbesserte Verpflegung und Ruhezeiten zur Schonung der Truppe. Eine allmähliche Verbesserung der Moral trat ein.
Deutschland erklärte den uneingeschränkten U-Boot-Krieg und setzte damit die britische Marine unter Druck. Dies hatte aber auch zur Folge, dass die USA in den Krieg gegen Deutschland eintraten, was auf deutscher Seite komplett unterschätzt wurde und sich erst nach und nach im Kriegsjahr 1918 auswirkte, schließlich aber entscheidend für die Niederlage Deutschlands war. Wobei anzumerken ist, dass die USA trotz ihrer offiziellen Neutralität den Positionen der Entente eher zugeneigt waren und ein Kriegseintritt zu deren Gunsten früher oder später erwartet wurde.
Die Planung
Der britische Oberbefehlshaber Sir Douglas Haig plante bereits 1916 eine Operation im Raum Flandern. Diese Pläne wurden aber wegen der Schlacht an der Somme verschoben. Die Absicht Haigs war ein Durchbruch bis zur belgischen Küste, um die deutschen U-Boot-Stützpunkte bei Oostende und Zeebrugge zu erobern und auf diese Weise die von den deutschen U-Booten ausgehende Gefahr abzuwenden. Außerdem sollte so die Frontlinie verkürzt und eine Einschließung deutscher Truppen ermöglicht werden.
Haig glaubte, wie bereits bei der Somme-Offensive, dass die deutsche Armee kurz vor dem Kollaps stand. Der Premierminister David Lloyd George stand der Offensive sehr kritisch gegenüber, segnete die Pläne aber ab, da er keinen Alternativplan aufbringen konnte.
Zuerst mussten allerdings die deutschen Stellungen auf dem Bergrücken vom Wytschaete, bzw. der deutsche Frontbogen bei Wijtschate und Mesen (Wytschaete und Messines) erobert werden, da sonst kein Angriff auf die U-Boot-Stützpunkte möglich wäre.
Die Offensive
Die Schlacht von Messines
Am Morgen des 21. Mai 1917 eröffneten die Briten unter General Herbert Plumer mit 2.000 Geschützen den Angriff gegen den Wytschaetebogen. Die deutschen Stellungen wurden 17 Tage lang ununterbrochen beschossen.
Die eigentliche Schlacht von Messines begann um 3:10 Uhr mit der Sprengung von 19 Minen. Durch die Explosionen starben circa 10.000 Soldaten und die 3. bayerische Division wurde fast komplett vernichtet. Dies sorgte dafür, dass die deutschen Vorbereitungen für eine Verteidigung zusammenbrachen.
Neun alliierte Divisionen gingen daraufhin zum Angriff über und wurden durch den Einsatz von Giftgas und 72 Panzern unterstützt. Innerhalb von drei Stunden war der Frontbogen eingenommen und die Deutschen mussten sich zurückziehen.
Die Schlacht bei Messines oder Mesen gilt als eine der wenigen relativ erfolgreichen Offensiven im Ersten Weltkrieg und bestärkte die Moral der alliierten Truppen. Plumer wollte den Angriff weiterführen, wurde jedoch zurückgehalten – da die Truppen erst aufgefrischt und Verteidigungsstellungen aufgebaut werden sollten.
Die Großoffensive
Die nachfolgende Offensive wurde von der französischen 1. Armee mit sechs Divisionen und der britischen 5. Armee geführt. Um 3:50 Uhr am 31. Juli 1917 begann nach tagelangem Artilleriebeschuss die eigentliche Großoffensive in Flandern mit dem Angriff bei Pilckem. Die Alliierten wurden von ca. 22 Panzern unterstützt, von denen allerdings viele in den durch den Artilleriebeschuss entstandenen Kratern steckenblieben.
Doch wie üblich hatte die schwere Bombardierung mit 3.000 Geschützen die Verteidiger nur gewarnt, so dass das britische Ziel, die Straße von Menin zu erobern, abgewehrt werden konnte und nur kleine Geländegewinne erzielt wurden. 31.000 alliierte Soldaten starben, wurden verwundet oder blieben vermisst.
Zur Verteidigung setzten die Deutschen das erste Mal Senfgas ein, das nicht nur die Atemwege, sondern auch die Haut angreift.
Außerdem begann ein starker Regen, der das Schlachtfeld in ein riesiges Schlammfeld verwandelte. Verschärft wurde die Situation vor allem auch dadurch, dass der britische Beschuss die Entwässerungskanäle zerstört hatte. Um den Truppen Bewegung zu ermöglichen, wurden Holzlatten als Fußwege verlegt. Die Soldaten, die etwa 45 kg Material trugen, liefen Gefahr, zu ertrinken, wenn sie von diesen Wegen abrutschten. Die Schützengräben wurden überflutet und der Einsatz von Panzern war nun gar nicht mehr möglich.
Am Morgen des 16. August 1917 begann die nächste britische Offensive zwischen der IJzer und Leie, die auch als Schlacht von Langemarck bezeichnet wird. Den Briten gelang es zwar einige kleinere Orte zu erobern, der erhoffte Durchbruch konnte aber auch diesmal nicht errungen werden. Er scheitert abermals an der äußerst verbissenen deutschen Verteidigung. Am 20. August wurde der Angriff eingestellt. Haig tauschte den Befehlshaber der Offensive Sir Hubert Gough, indem er dessen Truppen weiter nach Norden verlegte, durch Herbert Plumer aus. Plumer hatte bereits den Frontbogen bei Messines erobert.
Plumer plante einige kleinere Eroberungen, dazu wurde im Laufe des Septembers und Oktobers mehrmals angegriffen. Am 20. September führte er einen Angriff an der Straße von Menen (Menin) durch, wobei 1,4 km Gebietsgewinn erzielt werden konnten. Bei dem Angriff betrugen die britischen Verluste 21.000 Soldaten. 1.295 Geschütze wurden eingesetzt, was je einem Geschütz auf 5 m Frontbreite entsprach.
Nach mehreren Angriffen am 22. September gelang den Alliierten ein 800 m tiefer Geländegewinn an der Straße von Menen, den sie allerdings mit dem Verlust von 300 Mann bezahlten.
Am 26. September unternahm Plumer einen Angriff am Polygon-Wald und am 4. Oktober bei Broodseinde. Bei den Angriffen wurden 1,8 km Gelände erobert unter dem Verlust von 30.000 Soldaten. Ein weiterer Angriff am 9. Oktober bei Poelcapelle scheiterte und die Deutschen schafften es sogar, im Gegenstoß Geländegewinne zu erzielen.
Haig verlangte aber größere Geländegewinne und fühlte sich in seinem Glauben bestärkt, dass die deutsche Armee vor dem Zusammenbruch stünde.
Die erste Passchendaele-Schlacht
Am 12. Oktober wurde ein erneuter Versuch unternommen, bei Poelkapelle offensiv zu werden. Eigentlich wird nur diese Schlacht und eine darauf folgende Operation als Passchendaele bezeichnet, nach dem Dorf Passendale, das während dieses Angriffes eingenommen werden sollte. Dennoch wird der Begriff im Volksmund auch für die gesamte Operation benutzt.
Die Offensive fand immer noch unter schlechten Witterungsbedingungen statt, sodass die Artillerie nicht an das Schlachtfeld herangeführt werden konnte und das Vorankommen der angreifenden Soldaten sehr langsam war. Für die vorbereiteten deutschen Verteidiger war es leicht, den Angriff abzuwehren. Die Verluste der Angreifer betrugen etwa 10.000 Soldaten.
Die Moral auf alliierter Seite sank durch diese Niederlagen stark.
Die zweite Passchendaele-Schlacht
Das mittlerweile erschöpfte ANZAC-Corps wurde nun durch kanadische Verbände ersetzt. Die Kanadier hatten einen besonders guten Ruf auf alliierter Seite. Bis Mitte Oktober hatten die kanadische 4. und 5. Division ihre Stellungen bezogen.
Der kanadische General Arthur Currie erklärte gegenüber Haig, dass die Eroberung etwa 16.000 Soldaten das Leben kosten würde. Haig bestand dennoch auf der Durchführung des Angriffes.
Am 26. Oktober wurde der Angriff gestartet und am 30. Oktober konnten die Kanadier mit Hilfe von zwei britischen Divisionen das Dorf Passendale sowie die umliegenden Anhöhen erobern und die Geländegewinne halten, bis weitere Verstärkung am 6. November eintraf. Dieser Angriff forderte die erwarteten 16.000 Opfer.
Wegen der großen Verluste stellte die britische Führung die Offensive am 10. November ein.
Ergebnis
Die Offensive bei Ypern scheiterte und der geplante Durchbruch wurde nicht erreicht. Auf beiden Seiten gab es hohe Verluste. Die Alliierten hatten den Verlust von 325.000, die Deutschen von etwa 260.000 Soldaten zu beklagen. Wegen der Eroberung von Passendale wurde die Offensive von den Alliierten dennoch als Erfolg gefeiert.
Vor allem die Panzer versagten auf dem schlammigen Schlachtfeld in Flandern. So wurde vor Cambrai eine weitere große Offensive geplant, bei der die Panzer ihre Überlegenheit ausspielen sollten. Dort kamen die Briten zunächst gut voran, jedoch wurden sie von deutschen Gegenangriffen wieder zurückgedrängt.
Die britischen Geländegewinne von 1917 in Flandern wurden während der deutschen Frühjahrsoffensive 1918 zurückerobert.
Aus dieser Schlacht stammt das Foto eines einst dichten Waldes, von dem nur noch kahle Stümpfe in einer Trichterlandschaft bleiben. Ein Sinnbild für die Schrecken des Krieges.