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Garde-Rgt. Fahnen Standarten Feldzeichen Preußen 1910 |
Auction number: 0006768691 |
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End of auction: |
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10/17/26 at 10:43 PM a o clock 5 d. 13 h. 35 min. 11 sec.
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Article Place: |
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83454 Anger (Deutschland) |
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Garantie: |
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Condition: |
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Used |
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Start of auction: |
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10/03/26 at 10:43 PM a o clock |
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Price: |
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199.95 € |
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1 |
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| DESCRIPTION |
| Die Fahnen und Standarten der deutschen Armee (Preußische Armee).
Großformatige, originale Farb-Heliogravüre, um 1910.
Nach dem Originalgemälde von Richard Knötel.
In der Platte signiert.
Im unteren Rand mit eingerägtem Adelswappen.
Größe 690 x 275 mm.
Mit zwei vertikalen Bugfalten.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
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1. Leibhusaren-Regiment Nr. 1, 1675, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert, Abzeichenfarben, Achtzehntes Jahrhundert, Adel, Akademische Kunst, Akademische Malerei, Altdeutschland, Aristokratie, Armee, Attilafarbe, Befreiungskriege, Brandenburg, D-14467 Potsdam, D-14469 Potsdam, Degen, Deutsche Geschichte, Deutsche Geschichte, Deutsches Reich, Eckmedaillons, Ehrenzeichen, Elite, Elitetruppe, Emblem, Fahne, Fahnen, Fahnenstangen, Fahnenträger, Fahnentuch, Feldzeichen, Feldzug, Flagge, Flaggen, Franseneinfassung, friderizianisch, Friderizianische Zeit, Friedrich der Große, Garde-Infanterieregimenter, Garde-Jägerbataillon, Garde-Kürassiere, Garde-Kürassiere, Garde-Regimenter, Garnison, Gemälde, Genealogie, Graphik, Heer, Heeresleitung, Heerführer, Heerwesen, Heraldik, Herrscher, Historische Bilder, Hochadel, Hohenzollern, Insignien des Hausordens der Hohenzollern, Kaiserkrone, Königlich Preußische Armee, Kriegsadler, Kriegsauszeichnungen, Kriegsgeschichte, Krone, Kultur, Kulturgeschichte, Kunst, Kunstgeschichte, Leibfahne, Leibkompagnie, Majestät, Militär, Militärgeschichte, Militaria, Monarchie, Nationalfarben, Neunzehntes Jahrhundert, Oberster Kriegsherr, Offizier, Offiziere, Orden, Parade, Paradebänder, Paradebehänge, Patriotismus, Persönlichkeiten, Preußen, Preußenkorps, Preußischer Adler, Preußisches Heer, Pro Gloria et Patria, Regimentsfarben, Regimentsgeschichte, Regimentszeichen, Reichsadler, Reichshauptstadt Berlin, Säbel, Säkularbänder, Schlachtfelder, Schloßgarde-Kompagnie, Schwerter, Soldat, Soldaten, Standarte, Standarten, Standartenträger, Standartentuch, Standartenweihe, Tradition, Truppe, Truppenformationen, Uniform, Vaterland, Waffen, Waffengattung, Wappen, Zeitgeschehen, Zeitgeschichte
Richard Knötel (* 12. Januar 1857 in Glogau; † 26. April 1914 in Berlin) war ein deutscher Maler, Lithograph und Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Historienmaler.
Knötel war der Sohn des Oberlehrers, Malers und Schriftstellers Augustin Knötel. Er erhielt von seinem Vater Zeichenunterricht, studierte seit 1880 an der Berliner Akademie der bildenden Künste und beschäftigte sich eingehend mit der Geschichte des Militärs. Er wirkte als Illustrator für die Zeitschriften Illustrirte Zeitung, Daheim, Über Land und Meer und als Zeichner für den "Berliner Kalender" und den "Verein für die Geschichte Berlins". Knötel illustrierte viele militärische Werke und veröffentlichte die Abhandlung Die preußische Armee von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart (1883) und gab ein Quellenwerk zur Uniformenkunde in 18 Bänden heraus.
Zusammen mit dem Schlachtenmaler Carl Röchling illustrierte er auch zwei geschätzte Kinderbücher.
Carl Röchling, Richard Knötel: Der Alte Fritz in 50 Bildern für Jung und Alt, 1895
Carl Röchling, Richard Knötel: Die Königin Luise in 50 Bildern für Jung und Alt, 1896
Die Königlich Preußische Armee (preußische Armee) war die Armee des preußischen Staates von 1701 bis 1919. Sie ging aus dem seit 1644 existierenden stehenden Heer Brandenburg-Preußens hervor. 1871 ging sie ins Deutsche Heer ein und wurde 1919 als Folge der Niederlage des Deutschen Kaiserreiches im Ersten Weltkrieg aufgelöst.
Die militärische Stärke dieser Armee war Voraussetzung für die Entwicklung Brandenburg-Preußens zu einer der fünf europäischen Großmächte des 18. und 19. Jahrhunderts. Ihre Niederlage zu Beginn der Napoleonischen Kriege 1806 stellte eine Zäsur in ihrer Geschichte dar. Sie leitete eine grundlegende Modernisierung unter Führung von Gerhard von Scharnhorst ein, die die Armee völlig veränderte. Historiker sprechen deshalb von der altpreußischen Armee (1644–1807) und der neupreußischen Armee (1807–1919).
Nach der Reform nahm die preußische Armee zwischen 1813 und 1815 an den Befreiungskriegen teil und leistete einen entscheidenden Anteil zur Befreiung der deutschen Staaten von der französischen Fremdherrschaft. Während der Zeit vom Wiener Kongress bis zu den deutschen Einigungskriegen wurde die preußische Armee zum Instrument der Restauration und trug wesentlich zum Scheitern der nationalstaatlich-bürgerlichen Revolution von 1848 bei.
Die militärischen Erfolge der preußischen Armee in den Einigungskriegen waren entscheidend für den Sieg der verbündeten deutschen Truppen über Frankreich. Im Kaiserreich bildete sie den Kern des deutschen Heeres. Die Verfassung von 1871 sah vor, dass zu Kriegszeiten die preußischen Armeeverbände in die Verbände des deutschen Heeres integriert werden. Im Ersten Weltkrieg war die preußische Armee damit rechtlich nicht selbstständig. Nach Kriegsende musste Deutschland entsprechend den Vorschriften des Versailler Vertrags seine Landstreitkräfte auf 100.000 Mann verkleinern. Die bestehenden Länderarmeen Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs wurden aufgelöst.
Eines der auffälligsten Merkmale der preußischen Armee, das ihr Bild bis in die Gegenwart bestimmt, war ihre bedeutende gesellschaftliche Rolle. Ihr Einfluss auch im zivilen Teil des Staatswesens prägte Preußen als Inbegriff eines militaristischen Staates.
Geschichte
Unter dem Großen Kurfürsten (1640–1688)
Die Anfänge der preußischen Armee als stehendes Heer liegen in der Regierungszeit des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, dem Großen Kurfürsten (1640 bis 1688). In einer Sitzung des Geheimen Rates am 5. Juni 1644 wurde die Aufstellung einer stehenden Armee beschlossen. Vorher hatte Brandenburg im Kriegsfall ein bezahltes Söldnerheer aufgestellt, das nach Kriegsende wieder aufgelöst wurde. Dieses Verfahren, so zeigte der Verlauf des Dreißigjährigen Krieges, war nicht mehr zeitgemäß.
Das Wachstum des Heeres erforderte massive Rekrutenaushebungen in Brandenburg. Die nötigen Rekrutenzahlen konnten nur mit Zwangsmaßnahmen aufgebracht werden. Die für die neue Armee unternommenen Werbungen brachten allein in Kleve 4.000 Mann zusammen. Im Herzogtum Preußen konnten 1.200 reguläre Soldaten und etwa 6.000 Milizen ausgehoben werden. In der Kurmark war die Bilanz aufgrund der dezimierten Bevölkerung weit geringer. Lediglich 2.400 Soldaten konnten ausgehoben werden. Hinzu zu zählen waren noch die 500 Musketiere der Leibgarde des Kurfürsten. Bereits 1646, zwei Jahre nach seiner Gründung, bestand das kurfürstliche Heer aus 14.000 Mann, 8.000 regulären Soldaten und 6.000 bewaffneten Milizen.
Friedrich Wilhelm war es auch, der wesentliche Prinzipien der späteren preußischen Armee durchsetzte: 1. Verbindung des Werbesystems mit der Dienstpflicht einheimischer Bauernsöhne, 2. Rekrutierung der Offiziere aus dem einheimischen Adel, 3. Finanzierung des Heeres durch die kurfürstlichen Domäneneinkünfte.
Im Zweiten Schwedisch-Polnischen Krieg (1655–1660) erreichte das brandenburgisch-preußische Heer bereits eine Gesamtstärke von rund 25.000 Mann einschließlich Garnisonstruppen und Artillerie. Vom Großen Kurfürsten persönlich geführt, besiegten 8.500 Brandenburger und 9.000 Schweden 40.000 Polen in der Schlacht bei Warschau. In diesem Krieg erlangte Friedrich Wilhelm im Vertrag von Oliva im Jahre 1660 die Souveränität im Herzogtum Preußen.
Friedrich Wilhelm und sein Feldmarschall Derfflinger schlugen 1675 die schwedische Armee im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg in der Schlacht von Fehrbellin. Anschließend vertrieb die kurfürstliche Armee die Schweden aus Deutschland und später aus Preußen während der „Jagd über das Kurische Haff“ von 1678. Diesen Siegen verdankte Friedrich Wilhelm seinen Beinamen „Der Große Kurfürst“.
Während der Regierung Friedrich Wilhelms erreichte die Armee zeitweise eine Friedensstärke von 7.000 und eine Kriegsstärke von 15.000 bis 30.000 Mann.
Unter Kurfürst und König Friedrich I. (1688–1713)
Bei Beginn des Reichskrieges mit Frankreich 1688 ordnete Kurfürst Friedrich III. erstmals an, dass zum Mannschaftsersatz neben der Werbung durch einzelne Regimenter auch seine lokalen, kurbrandenburgischen Landesbehörden innerhalb des Reichs einen Teil der Rekruten aufzubringen haben. Seither ergänzte sich die Armeemannschaft mehrheitlich durch zwangsrekrutierte „Inländer“ und weniger durch geworbene „Ausländer“.
Im Jahr 1701 krönte sich Friedrich III. zum „König in Preußen“. Dies hatte zur Folge, dass seine Armee seitdem „königlich-preussisch“ und nicht länger „kurbrandenburgisch“ hieß. Der Name Preußen ging im Laufe des 18. Jahrhunderts auf den gesamten, inner- und außerhalb des Reichs gelegenen brandenburg-preußischen Staat über. Der Preis, den Preußen für die kaiserliche Anerkennung der Standeserhöhung zu zahlen hatte, war die Teilnahme am Spanischen Erbfolgekrieg. Die preußischen Truppen nahmen unter anderen an den Schlachten von Höchstädt, Ramillies, Turin, Toulon und Malplaquet teil. Während des Spanischen Erbfolgekrieges teilte Friedrich I. seine Truppen an die verschiedenen Kriegsschauplätze auf. 5.000 Mann wurden in die Niederlande geschickt, 8.000 Soldaten nach Italien. Somit standen ungefähr 3/4 der preußischen Truppen im Dienst der Alliierten. Schon zu der Zeit standen die preußischen Truppen im Ruf, die besten Europas zu sein. Die damit verbundene finanzielle Belastung – zusammen mit seinem luxuriösen Lebensstil – zwang den König, die Armee nach Kriegsende zeitweilig auf 22.000 Mann zu reduzieren. Es war die letzte Reduktion der brandenburg-preußischen Armee.
1692 wurde ein Militärgericht gegründet, das die Disziplin der Soldaten heben sollte.
Um 1700 wurde in der preußischen Armee begonnen, die Soldaten immer einheitlicher zu kleiden. Eine uniforme Kleidung brachte mehrere Vorteile: Erstens erfüllte die Uniform die Soldaten mit einem gewissen Korpsgeist. Zweitens war es leichter, Freund und Feind zu unterscheiden. Drittens wurde die Einkleidung der Soldaten durch die Massenanfertigung billiger. In der preußischen Armee dominierte als Grundfarbe Blau.
Unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. (1713–1740)
Besondere Bedeutung erlangte die Armee seit der Regierungszeit des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. (1713 bis 1740). Die Armee genoss Priorität im nunmehrigen Königreich Preußen in einer Weise, dass der Staat ohne die Armee undenkbar wurde.
Friedrich Wilhelm I. war es auch, der 1733 das erste gesetzliche Rekrutierungssystem (Kantonreglement) einführte, welches bis 1814 Bestand haben sollte. Ziel war es, die oftmals gewaltsamen Werbungen der Armee zu beenden. Das Kantonreglement erzwang eine Registrierung zum Militärdienst aller männlichen Kinder. Zusätzlich wurde das Land in Kantone unterteilt, denen jeweils ein Regiment zugeteilt wurde, aus dem es die Wehrpflichtigen rekrutierte. Die Dienstzeit eines Kantonisten (Wehrpflichtiger) betrug in der Regel zwei bis drei Monate im Jahr. Den Rest des Jahres konnten die Soldaten zu ihren Höfen zurückkehren. Städtische Bürger waren oft vom Militärdienst befreit, hatten aber für die Soldaten Quartiere bereitzustellen.
Die Vergrößerung des Heeres erfolgte schrittweise. 1719 zählte es bereits 54.000, 1729 reichlich 70.000, 1739 über 80.000 Mann (zum Vergleich: im Jahre 1739 hatte Österreich 100.000 Mann, Russland 130.000 Mann, Frankreich 160.000 Mann unter Waffen). Preußen steckte „als Zwerg in der Rüstung eines Riesen“. In der Rangfolge der europäischen Staaten an 13. Stelle stehend, besaß es die dritt- oder viertstärkste Militärmacht. Insgesamt gab Preußen zu dieser Zeit 85 % seiner Staatsausgaben für das Heer aus. Was zur Ebenbürtigkeit mit den Großmachtheeren noch fehlte, wurde durch die Qualität der Ausbildung wettgemacht.
Als Lehr- und Mustertruppe diente das Königs-Regiment der Langen Kerls in Potsdam. Dieses Regiment entsprang der Soldatenliebhaberei des „Soldatenkönigs“ die sich zu einer Art wahnsinniger Zwangsvorstellung steigerte. Der König ließ in allen Himmelsrichtungen Europas Werbeoffiziere aussenden, um allen großgewachsenen Männern ab 1,88 Meter habhaft zu werden, die es gab. Diese Leidenschaft des Königs für „lange Kerls“ hatte einen praktischen Sinn, da diese Füsile mit längeren Läufen benutzen konnten. Der Ladestock konnte schneller aus dem Vorderlader gezogen und eingeführt werden. Damit konnten diese genauer und weiter im Gefecht schießen. Ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Armeen. Das Regiment umfasste drei Bataillone mit 2400 Mann. Jeden Soldaten dieses Regimentes kannte der König persönlich mit Namen, Herkunft, Lebenslauf und privaten Umständen.
Das Offizierskorps bestand seit der Regierungszeit Friedrich Wilhelm I. im Wesentlichen aus Angehörigen des Adels. Dieser musste allerdings regelrecht systematisch gezwungen werden in die Armee einzutreten. Friedrich-Wilhelm I. verbot dem Adel den Militärdienst in einer anderen als der preußischen Armee. Weiterhin erließ er die Anordnung, dass der Adel seine Söhne im Alter von 12–18 Jahren zur Ausbildung und Erziehung in das neu geschaffene Kadettenkorps zu geben hatte. Somit wurde der Adel, ähnlich den einfachen Bauern oder Bürgern, einer Dienstpflicht unterworfen. Grundsätzlich wurden in Friedenszeiten nur in Ausnahmefällen langgediente und besonders bewährte nichtadlige Unteroffiziere zu Offizieren ernannt.
Obwohl Friedrich Wilhelm I. als Soldatenkönig in die Geschichte einging, führte er in seiner gesamten Amtszeit seine Armee nur einmal in den Krieg und zwar während des Großen Nordischen Krieges in der Belagerung von Stralsund (1715).
Unter Friedrich dem Großen (1740–1786) bis zur Niederlage von 1806
Der Nachfolger von Friedrich Wilhelm I., Friedrich der Große (1740–1786), begann nach Neugliederung der preußischen Infanterie ein halbes Jahr nach der Thronbesteigung die Schlesischen Kriege und in europäischer Perspektive den übergeordneten Österreichischen Erbfolgekrieg. Die preußische Armee erlangte einen Sieg über Österreich in der Schlacht bei Mollwitz (1741) unter der Führung von Feldmarschall Kurt Christoph von Schwerin und entschied so den ersten Schlesischen Krieg zu Gunsten Preußens.
Österreich versuchte Schlesien im Zweiten Schlesischen Krieg zurückzuerobern. Die preußische Armee hatte sich jedoch in den zwei Friedensjahren um neun Feldbataillone, 20 Husarenschwadronen (darunter 1 Schwadron Bosniaken) und sieben Garnisonsbataillone vermehrt. Außerdem führte man bei der Kavallerie und der Infanterie am 1. Juni 1743 ein neues Reglement ein, in dem die Erfahrungen des Ersten Schlesischen Krieges berücksichtigt wurden. So wurden Österreich und Sachsen in der Schlacht bei Hohenfriedberg 1745 besiegt. Besonders die Husaren unter der Führung von General Zieten konnten sich in dieser Schlacht auszeichnen.
Österreich verbündete sich daraufhin mit Frankreich im Zuge der Diplomatischen Revolution (1756); Österreich, Frankreich und Russland standen gemeinsam gegen Preußen. Friedrich der Große griff seine Feinde mit einer Armee von 150.000 Mann präventiv an, womit er den Siebenjährigen Krieg auslöste. Obwohl zahlenmäßig unterlegen, erreichte die preußische Armee beachtenswerte Siege in der Schlacht von Roßbach und der Schlacht von Leuthen 1757. Hingegen wurden die preußischen Kräfte in der Schlacht bei Kunersdorf deutlich besiegt (1759).
Mit zunehmend schwindenden physischen Reserven gewann vor allem der Kleinkrieg immer größere Bedeutung. Um die Überlegenheit der Österreicher (Grenzer, Panduren) und Russen (Kosaken) hier ausgleichen zu können, stellte Friedrich Freibataillone („Dreimal blau und dreimal des Teufels, ein exekaberes Geschmeiß!“) auf und griff sogar, mit Aufstellung von Milizeinheiten, der militärischen Entwicklung der Befreiungskriege vor.
Der offensiv orientierte Friedrich II. war ein Verfechter der „Schiefen Schlachtordnung“, welche beträchtliche Disziplin und Mobilität der Truppen erforderte. Dabei wurde der Großteil seiner Streitkraft auf den linken oder rechten Flügel des Feindes konzentriert. Diese ließ er gestuft um die gegnerische Flanke vorrücken. Um den Zug zu vertuschen, griff Friedrich gleichzeitig die gegnerische Linie mit weiteren Einheiten frontal an, um den Gegner beschäftigt zu halten, damit der keine Zeit bekam, seine Formation dem Zug anzupassen. Wenn die Truppen nah an der Flanke des Gegners positioniert waren, konnten die preußischen Einheiten lokale Überlegenheit erlangen, in die Flanke eindringen und die feindlichen Reihen von der Seite her aufrollen und die Formation damit sprengen. Obwohl diese Taktik bei Kunersdorf fehlschlug, wurde sie mit großem Erfolg in der Schlacht von Leuthen und der Schlacht von Roßbach angewandt. Gegen Ende des Siebenjährigen Krieges begann Friedrich II. neue Taktiken auszuarbeiten, um die schräge Gefechtsreihe zu ersetzen.
Die preußische Niederlage schien kurz bevorzustehen, aber Friedrich der Große wurde durch das „Mirakel des Hauses Brandenburg“ gerettet. Der plötzliche Tod der Zarin Elisabeth führte zum Ausscheiden Russlands aus dem Krieg und zur Rettung Preußens. Der Besitz Schlesiens wurde im Frieden von Hubertusburg (1763) bestätigt. Am Ende von Friedrichs Regierungszeit (1786) war die preußische Armee ein fester Bestandteil der preußischen Gesellschaft geworden. Die Mannschaftsstärke der preußischen Armee betrug etwa 193.000 Soldaten. Dies veranlasste den französischen Politiker und Schriftsteller Marquis de Mirabeau zu der Bemerkung, dass „Preußen kein Land mit einer Armee war, sondern eine Armee mit einem Land“ sei.
Der Nachfolger Friedrichs des Großen, sein Neffe Friedrich Wilhelm II., kümmerte sich kaum um die Armee. Er hatte wenig Interesse an militärischen Fragen und übertrug die Verantwortung für sie vor allem an Karl-Wilhelm Ferdinand, Herzog von Braunschweig, an Wichard von Möllendorff sowie an Ernst von Rüchel. In der Folgezeit büßte die Armee ihren militärischen Qualitätsstandard ein. Geführt durch alternde Veteranen der Schlesischen Kriege, zudem schlecht ausgerüstet, konnte sie nicht mit der französischen Armee der Napoleonischen Kriege mithalten.
Von der Heeresreform unter Scharnhorst bis zu den Befreiungskriegen
Einen großen Umbruch brachte das Jahr 1806. Das Heer, das bis dahin aus Zwangsverpflichteten und Geworbenen bestand, wurde in der Schlacht bei Jena und Auerstedt von der französischen Armee vernichtend geschlagen. Preußen verlor als Folge dieser Niederlage im Frieden von Tilsit 1807 große Teile seines Territoriums und die Armee wurde auf eine Stärke von 42.000 Mann begrenzt. Daraufhin begann Gerhard von Scharnhorst die Heeresreform.
August von Gneisenau, Carl von Clausewitz und andere Offiziere halfen ihm bei der Reorganisation des Heeres. Scharnhorst öffnete die Armee für Bürgerliche mit dem Ziel, den Leistungsgedanken vor den Geburtsrechten des Adels zu verstärken. Dies galt besonders für das Offizierskorps. Das Bürgertum und der Adel sollten eine neue Offiziersschicht bilden, die des wissenschaftlich gebildeten Offiziers.
Er befürwortete das Konzept der Massenaushebung (französisch levée en masse) für das preußische Heer, um die begrenzte preußische Armee zu verstärken; daraufhin wurde die Landwehr als Miliz geschaffen, die eine Stärke von 120.000 Mann erreichte. Nach Abschluss der Reorganisation im September 1808 dienten von den 142 preußischen Generälen des Jahres 1806 nur noch 22, von den übrigen waren 6 gefallen und 17 strafweise ausgeschieden. Scharnhorst führte das „Krümpersystem“ ein, indem bis zu einem Drittel der jeweiligen Soldaten beurlaubt und durch neue Rekruten ersetzt wurde. Dadurch wurde die festgesetzte Höchststärke von 42.000 Mann nicht umgangen, gleichzeitig aber ein Reservoir an dienstfähigen Männern geschaffen.
Scharnhorst reformierte ebenfalls den Strafenkatalog. Stockprügel und der Spießrutenlauf wurden verboten, stattdessen sah das neue System nur noch Arreststrafen vor. Bei kleineren Vergehen wurden die Strafen entsprechend abgestuft, vom Nachexerzieren bis hin zum Arbeitsdienst oder der Strafwache. Diese Reform der Disziplinarstrafen war notwendig, damit das Konzept des Volksheeres aufgehen konnte. Das Bild des in den Dienst gepressten Soldaten, der mit Desertion drohte und den man mit Gewalt in der Armee halten musste, sollte abgelöst werden. Stattdessen sollte der Soldat ein angesehener ehrenhafter Berufsstand werden, der seine Pflichten freiwillig erfüllt. Der Erfolg dieser Reformpolitik ermöglichte Preußen wenige Jahre später, an den Befreiungskriegen erfolgreich teilnehmen zu können.
Der Bündnisvertrag vom 24. Februar 1812 verpflichtete Preußen zur Stellung eines Hilfskorps von 20.000 Mann (14.000 Mann Infanterie, 4000 Mann Kavallerie, 2000 Mann Artillerie mit 60 Kanonen) für den Krieg gegen Russland. Dieses Hilfskorps wurde der 27. Division des X. Armeekorps der „Grande Armée“ zugeteilt. Die teilzunehmenden Bataillone und Regimenter wurden per Losentscheid ausgesucht. Das preußische Hilfskorps (Yorcksches Korps) geriet aber nicht in den Untergang der Großen Armee auf ihrem Weg nach Moskau und zurück, da es auf der linken Flanke in Kurland eingesetzt war. Widerrechtlich wurden dagegen auf direkten Befehl Napoleons zwei Stammkompanien der preußischen Artilleriebrigade der französischen Garde-Artillerie als Trainsoldaten angeschlossen. Diese kamen bis nach Moskau und sind dort im Gefolge der Garde-Artillerie mit untergegangen. Von diesen beiden Einheiten gab es fast keine Rückkehrer. Trotz einiger Gefechte konnte das Hilfskorps von Yorck weitgehend geschont werden und bildete nach einer Ergänzung im Januar/Februar 1813 in Tilsit den Kern der ersten Truppen im Befreiungskampf gegen Frankreich.
Nach der Niederlage der „Grande Armée“ in Russland wurde am 30. Dezember 1812 bei Tauroggen (Tauragė in Litauen) der Waffenstillstand zwischen Preußen und Russland durch den preußischen Generalleutnant Graf Yorck und von Diebitsch, General der russischen Armee, unterzeichnet. Yorck handelte dabei aus eigener Initiative ohne Befehl seines Königs. Die Konvention besagte, dass Yorck seine preußischen Truppen aus der Allianz mit der französischen Armee herauslösen solle. In Preußen wurde dies als Beginn des Aufstandes gegen die französische Fremdherrschaft verstanden.
Als am 17. März 1813 das Volk zum Befreiungskampf aufgerufen wurde, standen 300.000 preußische Soldaten (6 Prozent der Gesamtbevölkerung) bereit. Für die Dauer des Krieges wurde die Allgemeine Wehrpflicht eingeführt, ab 1814 galt sie auch für die Friedenszeit. Neben dem Stehenden Heer und der Landwehr, wurde mit dem Landsturm-Edikt vom 21. April 1813 noch ein drittes Aufgebot geschaffen, der sogenannte Landsturm, der nur für den Verteidigungsfall eingesetzt werden konnte und das letzte Aufgebot darstellte. Am Ende des Jahres 1815 hatte die preußische Armee eine Stärke von 358.000 Mann.
Vom Wiener Kongress bis zu den Einigungskriegen
Nach dem Wiener Kongress wurde ein Großteil der Landwehr und ein Teil der Linienarmee demobilisiert, so dass die Stärke von 358.000 Mann 1815 auf etwa 150.000 Mann im Jahre 1816 sank. In den Jahren zwischen 1816 und 1840 (Tod Friedrich Wilhelm III.) wurde der Militärhaushalt infolge eines strukturellen Haushaltsdefizits des preußischen Staates durch vielerlei Sparmaßnahmen begrenzt. Betrug der Anteil am Haushalt 1819: 38 %, so fiel der Militäranteil am Staatshaushalt 1840 auf: 32 %.
Nach den Befreiungskriegen verblassten viele der zum Teil idealistisch gedachten Militärreformen. Dies ging mit der allgemeinen Restauration der alten Zustände einher. Die Landwehr war nicht in der Lage, den Platz, den ihr neben dem stehenden Heer zugedacht war, einzunehmen, da ihr militärischer Wert zu begrenzt war. Der Offiziersberuf stand zwar weiterhin dem Bürgertum offen, jedoch wurde die Adelsschicht offensichtlich bevorzugt. So wurde die preußische Armee wieder ein Hort für konservative, aristokratische und monarchische Gesinnung. Während der Revolution von 1848 war die preußische Armee das Instrument, das dafür sorgte, dass die Revolution scheiterte und die Herrschaftsstrukturen unangetastet blieben. Nachdem Preußen im Jahre 1850 eine Verfassung bekam, wurden die Soldaten auf den Herrscher vereidigt und nicht etwa auf den preußischen Staat.
1859 wurde Albrecht von Roon (Kriegs- und Marineminister) von Wilhelm I. beauftragt, eine Heeresreform durchzuführen um sich den veränderten Verhältnissen anzupassen. Die Ursachen für den erneuten Reformbedarf lagen im technischen Fortschritt und der stark gestiegenen Bevölkerungszahl (Die Heeresgröße lag wie 1816 bei 150.000 Mann). Weiterhin zeigte sich nach zwei chaotischen Mobilmachungen 1850 und 1859, dass die Landwehr für einen Verteidigungskrieg zwar gut zu gebrauchen war, jedoch bei einem Angriffskrieg nur von begrenztem Wert.
Sein Ziel war es, das System von Scharnhorst auszudehnen und eine bewaffnete Nation zu schaffen. Um dies zu erreichen, schlug er in seiner Heeresreform vor, die Wehrpflicht bei drei Jahren beizubehalten, die Rekrutenzahl um 1/3 zu erhöhen, das Feldheer zu vergrößern und die Landwehr zu verkleinern. Durch einen dadurch ausgelösten Verfassungskonflikt wurde die Reform erst 1866 vom Norddeutschen Bund angenommen. Durch die weitere Zurückdrängung der Landwehr wurde der Prozess der „Entbürgerlichung“ des Heeres weiter vorangetrieben.
Außerdem wurde in dieser Zeit (1850er und 1860er) die veraltete Ausrüstung modernisiert. Die preußische Armee war die erste, die die gesamte Infanterie mit gezogenen Gewehren, den Zündnadel-Hinterladern, ausstattete. Ebenso wurden die bisherigen glattgebohrten Geschütze allmählich durch neue gezogene Geschütze ersetzt. Der starke Drill, der noch von Friedrich Wilhelm I. stammte, wurde mehr und mehr von einem besseren Ausbildungssystem verdrängt, indem mehr Wert auf Gefechtsübungen und Scheibenschießen gelegt wurde. Dadurch wurde die Kampfkraft der Armee deutlich verbessert. Nachdem die Berufsausbildung der Offiziere lange Zeit vernachlässigt worden war, brachte man sie wieder auf einen hohen Stand. Durch diese Umstellungen wandelte sich die preußische Armee wieder in eine der kampfkräftigsten ihrer Zeit. Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 und der Deutsche Krieg von 1866 zeigte diese Tatsache deutlich.
Im Kaiserreich
Mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches im Jahr 1871 wurde die preußische Armee zum Kernbestandteil des Deutschen Heeres, die Badische Armee ging als XIV. Korps in ihr auf. Die preußische Armee blieb in Friedenszeiten rechtlich neben den anderen Länderarmeen (Sächsische Armee, Bayerische Armee, Württembergische Armee) bestehen.
So gab es nach Artikel 63 Absatz 1 der Reichsverfassung vom 16. April 1871 zu Kriegszeiten ein gesamtdeutsches Heer, das dem Oberbefehl des Kaisers unterstand. In Friedenszeiten dagegen war den Bundesfürsten mit eigenem Heer (Preußen, Sachsen, Württemberg und Bayern) der Oberbefehl vorbehalten. Somit hatte in Friedenszeiten der preußische König (der zugleich deutscher Kaiser war) den Oberbefehl über die preußische Armee. Zudem behielt das preußische Parlament in Friedenszeiten das Etatrecht für den Militärhaushalt. Durch die Reichsgründung besaß kein Bundesstaat mehr ein souveränes Kriegführungsrecht.
Die preußische Armee als rechtlich eigenständige Armee wurde 1919 mit der Aufstellung der Reichswehr aufgelöst.
Ein wichtiges Nachschlagewerk für und über die preußische Armee war – und ist noch heute zum Beispiel für Historiker oder Genealogen – die regelmäßig vom Kriegsministerium zu Berlin herausgegebene Rangliste.
Nach der Auflösung
Artikel 160 des Versailler Vertrages begrenzte die Größe des Landheeres auf 100.000 und die der Marine auf 15.000 Berufssoldaten. Der Unterhalt von Luftstreitkräften, Panzern, schwerer Artillerie, U-Booten und Großkampfschiffen war dem Reich untersagt. Zugleich wurde die Auflösung von Generalstab, Kriegsakademien und Militärschulen verfügt.
Die meisten Soldaten wurden entlassen; viele hatten Schwierigkeiten, sich nach dem Krieg im Zivilleben zurechtzufinden.
Reichswehrminister Otto Geßler begnügte sich während seiner Amtszeit mit begrenzten politischen und administrativen Aufgaben; es gelang dem Chef der Heeresleitung Hans von Seeckt, die Reichswehr der Kontrolle des Reichstages weitgehend zu entziehen. Unter Seeckt entwickelte sich die Reichswehr zu einem „Staat im Staate“. Sie fühlte sich eher einer abstrakten Staatsidee als der Verfassung verpflichtet und stand der politischen Linken mit ausgeprägtem Misstrauen gegenüber.
V. Seeckt war 1885 in die preußische Armee eingetreten und hatte bis 1918 eine steile Karriere gemacht. Während des Kapp-Putsches 1920 verweigerte Seeckt den Einsatz der Reichswehr gegen die putschenden Freikorps; den Aufstand der Roten Ruhrarmee ließ er aber brutal niederschlagen. Die Reichswehr organisierte außerdem mit der sogenannten „Schwarzen Reichswehr“ eine geheime und mit paramilitärischen Formationen vernetzte Personalreserve, als deren Führungskader sie sich begriff. 1926 wurde v. Seeckt gestürzt.
Unter der Reichspräsidentschaft Hindenburgs erlangte die Reichswehrführung zunehmenden politischen Einfluss und bestimmte schließlich auch die Zusammensetzung der Reichsregierungen mit. Dadurch trug die Reichswehr maßgeblich zur Entwicklung eines autoritären Präsidialsystems während der Endphase der Weimarer Republik bei.
Uniformierung
Allgemeines
Uniformen im modernen Sinn wurden erst mit Einführung der stehenden Heere und der Gründung von Textilmanufakturen eingeführt. Die Grundfarbe der Uniformen war in Preußen blau. Diese war günstig in der Herstellung und meist die Farbe der ressourcenschwachen protestantischen Staaten im Nordosten Europas, wie zum Beispiel Schweden oder Hessen-Kassel. Im Gegensatz dazu trugen reiche römisch-katholische Staaten im Allgemeinen helle (Weiß, Grau und Gelb), reiche protestantische Staaten rote Uniformröcke (Kurhannover, Dänemark, Großbritannien).
Ursprünglich wurde in Brandenburg-Preußen die Uniform Livree oder Montierung genannt, erst ab Friedrich II. setzte sich die Bezeichnung Uniform durch, die alten Begriffe haben sich aber umgangssprachlich noch lange behauptet.
Als grobe Regel galt, dass der preußische Soldat einmal im Jahr eine neue Uniform bekam, insgesamt gab es bis zu fünf Garnituren. Die erste Garnitur wurde zur Parade angelegt, die zweite als Ausgehuniform, die dritte und vierte Garnitur zum täglichen Dienst und die fünfte Garnitur, sofern vorhanden, lag für den Kriegsfall in der Kammer. Jeder Soldat konnte – nachdem er eine Austauschgarnitur erhielt – seine alte Uniform zur freien Verfügung behalten. In der Regel wurde diese zur Einkleidung der Familienmitglieder weiterverwendet. So kam es, dass besonders auf dem Land die ausgesonderten Uniformen durch die Zivilbevölkerung jahrelang getragen wurden. Hergestellt wurden die preußischen Uniformen zum größten Teil durch das extra dafür im Jahre 1713 durch königliche Weisung gegründete königliche Lagerhaus in Berlin.
Insbesondere die Offiziersuniform erfüllte nicht nur repräsentative Funktion, sondern wurde von ihren Trägern auch im Rahmen einer jeweils spezifischen Regimentskultur als Distinktionsmittel genutzt. Auch ohne Dienstgradabzeichen ließen sich über Details der Uniform (z. B. Hutfedern, Portepees) Binnendifferenzierungen vornehmen.
Infanterie
Kurbrandenburgisch/preußische Infanterieuniformen (1644–1709)
Blauer, vorne offener Rock, dazu Halsbinde, Weste, Hosen und Strümpfe in Regimentsfarben. Breite Halbschuhe mit Spangen, eine große Patronentasche und einen breiten, aufgeschlagenen Hut oder Grenadiermütze. Die Offiziere unterschieden sich durch bessere Stoffe, Schnitte und Stickereien an der Uniform. Zeichen ihres Standes waren auch Sponton, Degen und die Offiziersschärpe.
Altpreußische Infanterieuniformen (1709–1806)
1709 wurde ein Reglement für einheitliche preußische Uniformen eingeführt. Es wurde von allen Soldaten (Mannschaften, Unteroffizieren und Offizieren) im Prinzip der gleiche blaue Rock getragen. Die Röcke unterschieden sich in der Qualität der Stoffe und der Schnitte. Dazu eine weiße oder gelbe Weste und eine gleichfarbige Hose. Die Gamaschen waren anfangs weiß, ab 1756 schwarz, mit Halbschuhen. Stiefel wurden zumeist nur von den Stabsoffizieren und Generälen getragen. Ärmel, Rabatten, Kragen und Aufschläge waren in den Regimentsfarben ausgeführt. Ebenso war das jeweilige Regiment an der Form der Ärmelaufschläge sowie der Farbe und der Gestalt der Knöpfe, Borten, Schleifen, Tressen und Stickereien zu erkennen. Kopfbedeckung war der Dreispitz, bei den Grenadieren die Grenadiermütze.
Offiziere waren am Portepee, der Schärpe und am Ringkragen zu erkennen. Die Offiziere untereinander unterschieden sich durch die Stickereien am Rock. Ab 1742 wurden die Generäle durch eine Straußenfeder an der Hutkrempe erkenntlich. Unteroffiziere waren an einer glatten Litze am Hut und Tressen an den Ärmelaufschlagen sowie an der Seitenwaffe zu erkennen. Seit 1741 in der Garde und seit 1789 allgemein durften die Unteroffiziere ab Vizefeldwebel auch das Portepee tragen.
Jäger trugen einen grünen Rock mit grüner Weste und dazu eher olivefarbene Hosen mit schwarzen Gamaschen, ab 1760 Stiefel.
Neupreußische Infanterieuniformen (1806–1871)
Infolge der französischen Revolution und den sich anschließenden Erfolgen der napoleonischen Armeen nach 1789 passten sich die auch die preußischen Uniformen mehr dem neuen französischen Stil an. Bis zum Untergang der altpreußischen Armee in der Schlacht von Jena und Auerstedt glichen sie noch weitgehend den Uniformen zu den Zeiten Friedrichs II.
Im Zuge der Heeresreformen nach dem Untergang der altpreußischen Armee 1806 wurden auch neue Uniformen eingeführt. Die Grundfarbe blieb blau. Die neuen Röcke waren der Mode entsprechend sehr kurz, die Hosen weit nach oben gezogen, teilweise jetzt eher grau, sehr hohe Stehkragen, Rock und Hose sehr eng geschnitten. Als Kopfbedeckung wurde das Tschako in einer hohen und weiten Form eingeführt. Schulterstücke bzw. Epauletten zur Unterscheidung der Dienstgrade wurden ab 1808 eingeführt.
Die neu entstandene Landwehr hatte eine einfach gehaltene Uniform mit einer Litewka aus blauem oder schwarzem Tuch mit farbigem Kragen und weiten leinenen Hosen. Die Abzeichen am Kragen, Aufschlagvorstoß, Mützenrand und Deckelvorstoß waren in den Farben der jeweiligen Provinz gehalten. Auf der Mütze trugen sie ein großes Landwehrkreuz.
1843 wurde ein neuer Helm, im Volksmund „Pickelhaube“ genannt, eingeführt. Die Glocke war anfangs sehr hoch geschnitten. Allgemein änderten sich die Uniformen der Mode entsprechend Mitte des Jahrhunderts zu niedrigeren und weicheren Stehkragen, längeren Rockschößen, weiterem Hosenschnitt und niedrigerem Helm mit kürzeren und runden Augenschirmen in mehreren Schritten. 1853 wurde der sogenannte Gefreiten-Knopf am Kragen als Dienstgradabzeichen eingeführt. 1866 kamen die endgültigen Schulterstücke für die Offiziere. Der Waffenrock wurde einreihig mit acht Knöpfen. Die Stiefel wurden niedriger bis zu der bekannten „Knobelbecher-Form“.
Preußische Infanterieuniformen im Kaiserreich 1871–1919
Die Uniformen blieben bis zum Kriegsausbruch weitgehend unverändert. Nach der Reichsgründung wurde ab 1897 neben der Landeskokarde nun auch die Reichskokarde getragen. 1907 wurde versuchsweise die erste feldgraue Uniform eingeführt, die aber nur im Kriegsfalle angelegt werden sollte. Die feldgraue Uniform erfuhr bis zum Kriegsbeginn und während des Krieges noch einige Änderungen, so wurde die Farbe beispielsweise eher ein Graugrün, der Name „Feldgrau“ aber beibehalten. Im Weltkrieg wurde ausschließlich eine feldgraue Uniform getragen, anfangs die „Pickelhaube“ mit Überzug, ab Mitte des Krieges wurde flächendeckend der Stahlhelm M1916 eingeführt.
Jäger und Schützen trugen einen dunkelgrünen Waffenrock und als Kopfbedeckung ein Tschako. Die Artillerie trug ebenfalls einen dunkelblauen Waffenrock mit schwarzem Kragen. Die Helmspitze endete in einer Kugel. Die Soldaten des Trains trugen dunkelblaue Waffenröcke mit hellblauem Kragen und ein Tschako.
Kavallerie
Die Husaren trugen eine Attila in Regimentsfarben mit Schnurbesatz und Achselschnüren. Einige Regimenter trugen dazu einen Pelz. Die Dragoner hatten einen Waffenrock aus kornblumenblauem Tuch mit je nach Regiment verschiedenenfarbigen Kragen, Aufschlägen und Schulterklappen. Der Helm war ähnlich dem der Infanterie. Die Ulanen hatten eine Ulanka (Waffenrock) aus dunkelblauem Tuch mit Epauletten und je nach Regiment verschiedenenfarbigen Kragen, Aufschlägen und Vorstößen. Als Kopfbedeckung wurde eine Tschapka getragen. Bei den Kürassieren war der Koller aus weißem Kirsey mit gleichfarbigem Kragen und Schulterklappen, je nach Regiment mit verschiedenenfarbenen Ärmelaufschlägen, Borten, Vorstößen und Kragenpatten. Kopfbedeckung war ein Stahlhelm (Kürassierhelm). Die Jäger zu Pferde hatten einen Koller und Waffenrock aus graugrünem Tuch mit hellgrünen Schulterklappen und Aufschlägen. Geschwärzter Stahlhelm als Kopfbedeckung.
Dienstgrade
Dienstgradgruppen
Es gab sechs Dienstgradgruppen in der preußischen Armee: 1. Mannschaften (Gemeine), 2. Unteroffiziere (mit und ohne Portepee), 3. Subalternoffiziere, 4. Hauptleute, 5. Stabsoffiziere und 6. Generale.
Der Mannschaftsdienstgrad beschränkte sich auf den einfachen Soldaten, seinerzeit „Gemeiner“ genannt, der auch nach der jeweiligen Waffengattung bezeichnet wurde und als zweiter Dienstgrad den Gefreiten bei der Infanterie. Bei der Kavallerie verzichtete man ganz auf den Gefreitendienstgrad. Erst 1859 änderte sich dies durch die Einführung des Obergefreiten-Dienstgrades teilweise. Allerdings blieb dieser Dienstgrad nur auf die Artillerie beschränkt. Im Verlaufe des 18. Jahrhunderts wurden einige Dienstgradbezeichnungen in Preußen modernisiert. Anstelle der bisherigen Bezeichnungen Obristwachtmeister und Obrist setzte sich die Bezeichnung Major und Oberst durch.
Im 18. Jahrhundert waren Dienstgradabzeichen zur Unterscheidung der verschiedenen Dienstgrade noch nicht üblich. Sie wurden erst 1808 in Preußen eingeführt. Mit der Einführung einer einheitlichen Uniformierung in der preußischen Armee, bekamen die Offiziere nach und nach Abzeichen zur Unterscheidung der verschiedenen Rangklassen. So galt das Tragen eines Degens im 18. Jahrhundert bereits als Rangabzeichen. Weitere Unterscheidungsmerkmale waren zum Beispiel die Qualität und der Schnitt der Uniform an sich.
Die Dienstgrade der preußischen Armee waren Vorbild für die Dienstgrade der nachfolgenden deutschen Armeen bis zur heutigen Bundeswehr.
Dienstgradabzeichen
Die Gefreiten trugen an jeder Kragenseite einen Auszeichnungsknopf (der sog. Gefreitenknopf) mit dem preußischen Adler. Die Obergefreiten trugen an jeder Kragenseite den größeren Auszeichnungsknopf der Feldwebel und Sergeanten, außerdem die Säbeltroddel der Unteroffiziere.
Unteroffiziere ohne Portepee trugen goldene oder silberne Tresse am Kragen und den Aufschlägen des Waffenrocks. Säbeltroddel oder Faustriemen mit einem in der Landesfarbe gemischten Quast. Die Sergeanten trugen dazu einen großen Auszeichnungsknopf.
Unteroffiziere mit Portepee (Feldwebel, Wachtmeister, Vizefeldwebel und Vizewachtmeister) trugen dazu das Offiziersseitengewehr mit Portepee.
Offiziersstellvertreter trugen die Abzeichen der Vizefeldwebel (beziehungsweise Vizewachtmeister) mit dem Unterschnallkoppel der Offiziere. Die Schulterklappen hatten eine Tresseneinfassung.
Leutnants und Hauptleute trugen ein Schulterstück (Achselstück) aus mehreren nebeneinander liegenden Pattschnüren. Darauf befand sich, aus Metall geprägt die Nummern oder Namenszüge, die auch die Mannschaften tragen. Ein einfacher Leutnant trug keinen Stern, ein Oberleutnant trug einen silbernen Stern, ein Hauptmann hatte zwei silberne Sterne. Die Epauletts waren ohne Fransen, sonst wie die Schulterstücke.
Die Epauletten der Stabsoffiziere hatten geflochtene mit Silber durchzogene Schnüre. Beim Major ohne Stern, der Oberstleutnant hatte einen goldenen Stern, ein Oberst zwei goldene Sterne. Darauf befand sich, aus Metall geprägt die Nummern oder Namenszüge, die auch die Mannschaften trugen. Epauletts mit silbernen Fransen, sonst wie die Schulterstücke.
Die Generale besaßen am Kragen und den Aufschlägen eine Eichenlaubstickerei. An den Schulterstücken waren die goldenen geflochtenen Schnüre silberdurchwirkt. Generalmajor ohne Stern, Generalleutnant ein Stern, General der Infanterie usw. zwei Sterne, Generaloberst drei Sterne und der Generalfeldmarschall zwei gekreuzte Kommandostäbe. Epauletts mit goldenen Fransen.
Bewaffnung
Die Bewaffnung der Soldaten der preußischen Armee war je nach Dienstgrad und Regiment verschieden. Im 17. und 18. Jahrhundert bestand das Wehrmaterial aus Degen, Säbel, Pike, Bajonett, Muskete, Gewehr (Steinschlossflinte), Karabiner, Kanone, Haubitze und Mörser. Die Hieb- und Stichwaffen änderten sich wenig im Laufe des 19. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die sog. Zündnadelgewehre hinzu, wovon 60.000 Stück im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. im Jahre 1840 gefertigt wurden. Hinzu kamen außerdem ein größtenteils neugeschaffenes, erleichtertes Material an altbewährten glatten Geschützen (Kanonen und Haubitzen), bei denen sowohl Wirkung als auch Beweglichkeit ausgewogener berücksichtigt wurden.
Organisation
Altpreußische Armee
Wie alle Armeen in der Zeit von 1644 bis 1806 bestand die Armee aus den Waffengattungen der Infanterie und Kavallerie. Als eigenständige Waffengattung kam die Artillerie später hinzu. Die preußische Armee konzentrierte sich mehr auf die Infanterie. So stellten die beiden Waffengattungen Kavallerie und Artillerie wenig mehr als Unterstützungskräfte der Infanterie in der Ansicht der damaligen Befehlshaber dar. Dies äußert sich zum Beispiel in der sehr auf die Infanterie zentrierten Ausbildung der Artillerie oder der Dragoner. Wie der Anstieg der numerischen Größe der Armee in Verlaufe der Zeit vermuten lässt, so stieg die Zahl der neugegründeten militärischen Einheiten parallel mit an. Bei allen drei Waffengattungen stellte das Regiment die größte Organisationsform in der Armee dar. Die Stärke veränderte sich natürlich in Verlaufe der Zeit, so dass einheitliche Zahlenangaben nicht möglich sind.
Die Infanterie bildete bis 1806 nach und nach insgesamt 60 Infanterieregimenter aus.
Die Kavallerie hatte bis 1806 eine Anzahl von 35 Regimentern gebildet.
Die Artillerie bestand 1806 aus 4 Feldartillerieregimentern, einem reitenden Artillerieregiment und 17 Garnisonartilleriekompanien.
Neben diesen drei Waffengattungen gab es auch noch kleinere Gruppen in der preußischen Armee. Zu nennen wären die technischen Truppen (zum Beispiel Mineure und die Ingenieure), Spielleute, das rudimentäre Sanitätswesen und die Feldprediger.
Neupreußische Armee
Die altpreußische Armee wurde im Krieg von 1806 durch Napoleon völlig zerschlagen, viele Soldaten gingen in Gefangenschaft. Die preußischen Generäle hatten 1806 schmerzlich erfahren, dass die bisherige Organisationsstruktur mit dem Regiment als größte Organisationsform, strikt getrennt nach den einzelnen Waffengattungen, nicht mehr zeitgemäß war. Mit der Neuaufstellung der Armee ab 1807 wurde beschlossen, die alten Regimenter in ihrer bestehenden Form aufzulösen und eine neue Struktur zu schaffen.
Die Reformer um Scharnhorst bildeten daraufhin gemischte Truppenverbände, in denen die verschiedenen Waffengattungen (Artillerie, Kavallerie, Infanterie) integriert waren. Diese Truppenverbände sollten in der Lage sein, sämtliche in einer Schlacht bzw. in einem Feldzug auftretenden Probleme/Aufgaben eigenständig zu lösen. So entstanden zusätzlich zu der bisherigen Gliederung folgende Großverbände: 1. das Armeekorps, 2. die Division, 3. die Brigade.
Die neue Gliederung der preußischen Armee war folgende:
Armeekorps,
Division,
Brigade
Regiment,
Bataillon,
Kompanie.
Nach der erfolgten Reformierung und der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht 1814 entstand das typische Nebeneinander von Linienarmee und Landwehr in der Armee. So wurde im Kriegsfall jedem Linienregiment ein Landwehrregiment zugeordnet, die zusammen eine Brigade bildeten. Eine weitere wichtige strukturelle Änderung stellte die Einrichtung des preußischen Kriegsministeriums ab dem 25. Dezember 1808 dar, anstelle der zuvor auf verschiedene Behörden verteilten Militärverwaltung.
Die preußische Infanterie gliederte sich ab 1807 in eine Linieninfanterie, Leichte Infanterie/Jäger und der Landwehrinfanterie. Die Linieninfanterie behielt weiterhin die alten Bezeichnungen Musketier, Füsilier, Grenadier, jedoch gab es außerhalb des Namensbereiches keinerlei Unterschiede mehr. Die Kavallerie gliederte sich ebenfalls in eine Linienkavallerie und die Landwehrkavallerie, letztere wurde jedoch 1866 aufgelöst. Die Linienkavallerie bestand weiterhin aus verschiedenen Kavallerietypen: den Kürassieren, Husaren, Dragonern und neu hinzugekommen die Ulanen. Ein Sonderfall in der Armee stellten die Garderegimenter dar, die zusammen das Gardekorps bildeten (Armeekorps mit eigener Gliederung). Die preußische Armee bildete bis 1914 insgesamt acht Garde-Kavallerieregimenter und 11 Garde-Infanterieregimenter aus.
Von Ende 1815 bis 1859 blieb die Struktur der preußischen Armee weitgehend gleich. Eine größere Veränderung fand 1861 infolge der Heeresreform durch von Roon statt, als zusätzliche Linienregimenter gegründet wurden auf Kosten der Landwehr, die erheblich an Bedeutung verlor. Durch die Bildung des Norddeutschen Bundes wurden weitere Kontingente kleinerer Staaten in die Armee integriert. Von der Reichsgründung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs stieg die Stärke der preußischen Armee immer mehr an. Sie bildete bis zu 80 % der Reichsarmee.
1900 bestanden 17 preußische Armeekorps (daneben drei bayerische mit separater Nummerierung, zwei sächsische und ein württembergisches). Einem Armeekorps unterstanden in der Regel zwei Divisionen. Die Gesamtstärke eines Armeekorps betrug: 1.554 Offiziere, 43.317 Mann, 16.934 Pferde, 2.933 Fahrzeuge. Die Divisionen umfassten in der Regel zwei Infanteriebrigaden zu je zwei Regimentern, zwei Kavallerieregimenter zu vier Schwadronen und eine Feldartilleriebrigade zu zwei Regimentern. Ein Infanterie-Regiment bestand aus normalerweise aus drei Bataillonen, welche aus je vier Kompanien bestanden, pro Regiment also zwölf Kompanien.
Daneben standen einem Armeekorps als Korpstruppen ein bis zwei Fußartillerieregimenter, ein Jägerbataillon, ein bis zwei Pionierbataillone, ein Trainbataillon sowie teilweise verschiedene weitere Verbände, wie beispielsweise ein Telegraphenbataillon, ein bis zwei Feldpionierkompanien, ein bis zwei Sanitätskompanien, Eisenbahnkompanien usw. zur Verfügung. Ein Infanterieregiment hatte 1900 eine Friedensstärke von 69 Offizieren, sechs Ärzten, 1.977 Unteroffizieren und Mannschaften sowie sechs Militärbeamte, insgesamt also 2.058 Mann. Ein Kavallerieregiment kam auf 760 Mann und 702 Dienstpferde. Diese Stärke galt für Regimenter mit hohem Etat, Regimenter mit mittlerem oder niedrigerem Etat hatten eine geringere Stärke. Eine Infanteriekompanie mit hohem Etat hatte fünf Offiziere und 159 Unteroffiziere und Mannschaften, mit niedrigerem Etat vier Offiziere und 141 Unteroffiziere und Mannschaften.
1914 umfasste die preußische Armee: 166 Infanterieregimenter, 14 Jäger-/Schützen Bataillone, 9 MG- Abteilungen, 86 Kavallerieregimenter, 76 Artillerieregimenter, 19 Fußartillerieregimenter (Festungsartillerie), 28 Pionierbataillone, 7 Eisenbahnbataillone, 6 Telegrafenbataillone, 4 Fliegerbataillone, 1 Kraftfahrbataillon, 19 Train-Abteilungen.
Lebensverhältnisse der Armeeangehörigen in der altpreußischen Armee (1644–1807)
Wohnverhältnisse
Nach der Einführung des stehenden Heeres durch den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm änderte sich das Leben der Soldaten grundlegend. Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges hatten die Landsknechte Anspruch auf Sold und die Beute bei Erstürmung und Plünderung einer eroberten Stadt. Einen sonstigen Anspruch auf Verpflegung gab es nicht. Ein einheitliches Rechts- und Bestrafungssystem hat es für die Soldaten ebenfalls nicht gegeben. Zur Sommerzeit verblieben die Truppen in temporären Lagern und zur Winterzeit wurden sie einquartiert.
Diese Form der Einquartierung wurde nun für die stehenden Regimenter üblich. Das heißt, dass die Bürger den Soldaten eine Stube (zur Straße gelegen) in ihren Häusern zur Verfügung zu stellen hatten. Diese Einquartierungen verursachten bei den Wirten eine erhebliche Last (dies gilt besonders für verheiratete Soldaten). Als Ausgleich erhielten die Wirte für einen verheirateten Soldaten 14 Groschen, für einen unverheirateten 10 Groschen pro Monat. Die Kavallerieregimenter lagen zunächst in Dörfern auf dem Land, wurden dann aber auch in die Städte verlegt. Der Grund für die Verlegung lag in der besseren Kontrolle der Soldaten in der Stadt (die Stadt als abgeschlossenes System) und den ausufernden Disziplinlosigkeiten derselben gegen die ländliche Bevölkerung. Alle von der Einquartierung nicht betroffenen Hausbesitzer hatten eine Abgabe zu entrichten.
Die unverheirateten Soldaten mussten zusammen mit anderen Soldaten kameradschaftlich ihren Haushalt führen. Die täglichen Lebensmitteleinkäufe und die Zubereitung der Mahlzeiten geschah eigenständig und ohne Bevormundung.
Nur in den Festungsorten Magdeburg und Kolberg lagen die Mannschaften in der Zeit vor dem Siebenjährigen Krieg in Baracken. Ansonsten dauerte es noch sehr lange, bis das gesamte Heer in eigenen Kasernen untergebracht wurde. Kurz nach dem Siebenjährigen Krieg wurde in Berlin die erste Kavalleriekaserne errichtet, der bald weitere folgten. Diese sollten in erster Linie die verheirateten Soldaten und ihre Familien aufnehmen. Die erste Infanteriekaserne wurde 1767 in Prenzlau gebaut. Sie war für 240 Mann gedacht. Weitere Kasernen folgten in Berlin, Spandau, Nauen, Neuruppin, Frankfurt/O und Königsberg. Auch in diesen Kasernen lag die Kapazität bei 240 Mann. Allerdings reichten die Kasernen bei weitem nicht aus, um alle Soldaten und deren Familien dort unterzubringen.
In den Kasernen teilte sich ein Verheirateter mit Frau und Kindern und zwei ledigen Soldaten eine Stube. Die Reinigung oblag der Frau des Verheirateten. Sie erhielt dafür von jedem Soldaten 6 Groschen im Monat. Diese beengten Wohnverhältnisse führten zu häufigen Konflikten und gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Soldaten durften zum Teil heiraten, wenn das Verhältnis zu unverheirateten in einer Kompanie nicht 1/3 überstieg. Dazu benötigten sie die Erlaubnis des Kompaniechefs. Besonders bei den angeworbenen Ausländern wurde gern gesehen, wenn sie heirateten, da dann die Gefahr der Desertion erheblich verringert war.
Verdienst und Unterhalt
Ein einfacher Fußsoldat erhielt nach Abzug von Brot- und Kleidungskosten einen Taler und acht Groschen im Monat[ (zum Vergleich: eine Mahlzeit mit Getränk kostete um 1750 etwa 2 Groschen, ein Taler bestand aus 24 Groschen). Das Quartier der Soldaten war dagegen frei und ein Soldat erhielt 1 1/2 Pfund Kommißbrot täglich. Auch bedingt durch diese äußerst karge Entlohnung durften die Soldaten einem Beruf nachgehen, um einen Zuverdienst zu erhalten. So gab es Handwerksmeister, die Ungelernten arbeiteten bei den Tuchmachern, als Wollspinner oder als Handlanger im Baugewerbe. Während eines Feldzuges versorgte sich der Soldat von seinem Gehalt und den Zulagen, die er erhielt. Diese waren zwei Pfund Brot täglich und wöchentlich zwei Pfund Fleisch.
Was den Offiziersrang betrifft, so musste sich ein Offizier der unteren Ränge mit einem sehr niedrigen Gehalt von 9–13 Talern pro Monat zufriedengeben. Davon musste er das aufwendige standesgemäße Leben finanzieren, das von einem Offizier erwartet wurde. Somit war eine solche Position für eine längere Zeit ein Verlustgeschäft. Erst mit dem Kapitänsrang (Befehlshaber einer Kompanie), den man nach durchschnittlich 15 Jahren Dienstzeit erreichte, konnte der Offizier ein reichlicheres Einkommen erwarten. Dem Kommandierenden einer Kompanie oblag neben der militärischen Führung die wirtschaftliche Haushaltsführung einer Kompanie. Wirtschaftete der Capitain einer Kompanie gut, so konnte er durchaus 2000 Taler Überschuss pro Jahr erwirtschaften, welchen er für sich beanspruchen durfte. Der eigentliche Sold war allerdings immer noch knapp bemessen und lag bei etwa 30 Talern pro Monat.
Rekrutierung und Desertion
Eine Veränderung der Lebensweise der Soldaten beim Übergang des Söldnerheeres zum stehenden Heer war die Rekrutierung. Bis etwa 1700 war das System der freien Werbung üblich gewesen. Durch den Spanischen Erbfolgekrieg sollte sich das dauerhaft ändern. Preußen war nicht mehr in der Lage, die hohen Abgänge seiner Regimenter durch freie Werbung zu ersetzen, somit stellte nicht mehr das Finanzierungssystem sondern das Aufbringungsproblem die Hauptsorge der preußischen Armee dar. So ging man zur Zwangswerbung über. Trotz der dadurch entstehenden Probleme (Desertion) setzte sich das Verfahren durch, Teile der Bevölkerung zu Soldaten zu pressen. Im Laufe des Spanischen Erbfolgekrieges kam es zu regelrechten Menschenjagden. Die Werber bedienten sich dabei aller möglichen Listen und Verbrechen, um möglichst großer, wehrtauglicher Männer habhaft zu werden. So änderte der Spanische Erbfolgekrieg radikal den Soldatentypus innerhalb der preußischen Armee, vom freiwillig verpflichteten Söldner zum gepressten, zwangsdienenden Soldaten. Statt eines Lebensberufes war das „Soldat-Sein“ zu einem lebenslänglichen Schicksal ohne Ausweg verkommen.
Nach dem Krieg und der Rückkehr der Regimenter in die Garnison setzte eine Desertionswelle ein, die alles bisher Dagewesene übertraf. Allein 1714 desertierten 3.471 Musketiere (fast drei komplette Regimenter). Der dadurch hervorgerufene Mangel an Soldaten rief eine erneute Menschenjagd hervor, indem die Werber wiederum brutal, rücksichtslos und willkürlich jeden Mann rekrutierten, dessen sie habhaft werden konnten. Dadurch kam es in einigen Provinzen des Landes zu Aufruhr in der Bevölkerung. Aus Furcht vor lebenslangem Militärdienst verließen viele junge Männer in dieser Zeit das Land.
Dies änderte sich erst mit der Einführung des Kantonssystem 1733. Dieses System machte die quasi vorhandene Wehrpflicht berechenbarer. Das Kantonsystem trug auch dazu bei, dass die Desertionen in Grenzen gehalten wurden. Insgesamt desertierten von 1713 bis 1740 30.216 preußische Soldaten. 1720 desertierten 820 Infanteristen, 1725 nur noch 400 Infanteristen. Diese Zahl blieb bis 1740 etwa konstant.
Während des Siebenjährigen Krieges war die Desertionsrate des preußischen Heeres nicht höher als in anderen europäischen Heeren. Ein guter Nachweis ist neben den Zahlen die Weigerung des allergrößten Teils der kriegsgefangenen preußischen Soldaten in die österreichische Armee einzutreten. Dies obwohl sie nicht auf Rückkehr hoffen durften und die Haftbedingungen sehr schlecht waren. Selbst in den bittersten Momenten, zum Beispiel nach der Schlacht bei Kunersdorf 1759, verlor die preußische Armee, im Vergleich zu anderen europäischen Streitkräften, nur wenige Männer durch Desertion. Die im preußischen Diensten stehenden Nicht-Preußen hatten keine höhere Desertionsrate als die Preußen selbst.
Militärische Ausbildung und Alltag
Für die damalige Linientaktik im Gefecht wurden Soldaten benötigt, die ihre Waffe und den Gleichschritt perfekt beherrschten und auch unter dem enormen Stress des Gefechts zuverlässig „funktionierten“. So entstand ein System, in dem der Soldat zum willenlosen Vollstrecker der Befehle seiner Vorgesetzten erzogen wurde.
Der militärische Alltag während der eineinhalbjährigen Ausbildung bzw. der jährlichen zweimonatigen Dienstzeit bestand aus bis zu fünfstündigen Exerzier- und Drillübungen auf Exerzierplätzen und anschließendem Putzen und Reinigen der Ausrüstung. Dienstantritt war bereits um 5:30 Uhr, allerdings war gegen Mittag in der Regel schon Dienstschluss. Bei den Exerzier- und Drillübungen bediente man sich auch der Prügelstrafe (galt bis 1812), die allerdings rechtlich begrenzt waren. So wurde laut Militärstrafenkatalog derjenige bestraft, der einen Mann bei der Prügel blutig schlug.
Zu den drakonischen Körperstrafen hingegen zählte der Spießrutenlauf, der in den neuen Kriegsartikeln von 1713 mehrmals angedroht wurde. In Fällen extrem möglichen Durchlaufes – bis zu 30 mal – kam diese Strafe einem Todesurteil gleich. Trotz der teilweise sehr harten Strafen muss auch der Kontext gesehen werden, dass die Gewalt in den Regimentern zum Charakter der damaligen Zeit gehörten. So war es auch normal, dass der Bauer von seinem Gutsherren geprügelt wurde. Strafen wie Spießrutenlaufen oder Hängen waren dagegen im Dreißigjährigen Krieg viel schlimmer ausgeprägt als in späteren Zeiten. Der Unterschied zwischen den Strafen der preußischen Armee und denen anderer europäischer Armeen lag dann auch nicht in der Härte, sondern in der Rechtmäßigkeit. So wurde die traditionelle Härte und Misshandlung des gemeinen Soldaten in der ganzen Armee nach gleichen Regeln, nach Rechtsgrundsätzen und nicht mehr nach persönlicher Willkür durchgeführt.
Durch Friedrich Wilhelm II. wurde die Prügelstrafe eingeschränkt, nach der Reorganisation der Armee 1807 quasi abgeschafft und nur für die Personen in der zweiten Klasse des Soldatenstandes beibehalten. Durch das Militärstrafgesetzbuch von 1872 sind alle Körperstrafen aufgehoben worden.
Ab 1714 wurde ein Beurlaubungssystem eingeführt, bei dem die etwa 18 Monate lang ausgebildeten Soldaten jedes Jahr nach einer zweimonatigen Exerzierzeit für zehn Monate beurlaubt wurden. Diese Regelung galt allerdings nicht für die geworbenen Ausländer (1740: 1/3 Anteil am Heer), die als Wach- und Ausbildungsposten durchgehend ihren Dienst in der Garnison verrichteten.
Die Beurlaubten mussten während ihrer Urlaubszeit immer ein militärisches Kleidungsstück tragen (vermutlich die Stiefeletten). Damit waren sie äußerlich gekennzeichnet und auch vor der Willkür der Gutsherren geschützt, denn sie unterlagen nur der Militärgerichtsbarkeit.
Der Dienst in der Armee war theoretisch lebenslang bis zur Dienstuntauglichkeit. In der Praxis diente aber die Mehrheit der Soldaten 10–15 Jahre. Erst ab 1787 gab es offizielle Richtlinien, wonach Soldaten bei der Kavallerie 12 Jahre und Soldaten der Infanterie 10 Jahre dienen und danach entlassen werden sollten.
Alters- und Invalidenversorgung
Für die preußische Führung hatten gut ausgebildete und kriegserfahrene Soldaten einen hohen Wert. Deshalb wurden sie so lange wie möglich in der Truppe gehalten. Nur wenige konnten jedoch die Rolle eines ehrwürdigen Vorbilds für die jungen Rekruten erfüllen. Die meisten waren traurige Gestalten, die lediglich aus sozialen Gründen bei der Truppe belassen wurden.
Veteranen, die nicht mehr in der Lage waren, Posten zu verrichten, erhielten eine monatliche Unterhaltsbeihilfe von 1 Taler aus der Invalidenkasse. Nach dem Ende des zweiten Schlesischen Krieges gab Friedrich II. die Anweisung zum Bau von Invalidenhäusern in Berlin, Stolp und Carlshafen für ausgediente, kriegsinvalide Soldaten.
Am 15. November wurde das Invalidenhaus in Berlin eröffnet. In dieser Einrichtung waren insgesamt Plätze für 631 Personen, davon 13 Offiziere und 126 Frauen, vorgesehen. Aufgabe der Invalidenhäuser war es, kriegsbeschädigten Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften ein Unterkommen, Verpflegung, Kleidung und ärztliche Betreuung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Invalidenhäuser hatten ein ausgesprochen militärisches Gepräge, so hatten die Invaliden neben Wachdiensten auch außerhalb des Dienstes Uniform zu tragen.
Die dienstuntauglichen Offiziere erhielten bei Bedürftigkeit Gouverneur- oder Kommandantenposten in den Festungen. Fehlten freie Stellen, zahlte der König den Generälen eine einmalige Pension von 1.000 bis 2.000 Talern, Stabsoffizieren einige hundert, Kapitänen und Leutnanten weit weniger. Ein Anspruch darauf bestand allerdings nicht. Jede Versorgung war reine Gnadensache.
Um die Not der häufig mittellosen Witwen mit oft zahlreichen Kindern zu lindern, ließ Friedrich aktive Offiziere deren Patenschaft übernehmen oder stellte die Söhne bei entsprechendem Alter vorrangig in die Armee ein. Friedrich Wilhelm I. sorgte durch das von ihm im Jahre 1724 gestiftete Militärwaisenhaus für die zahlreichen Kriegswaisen. Dieses war zunächst nur für die Kinder seines Leibregimentes, der Langen Kerls, gedacht. Später fanden dort auch die Kinder anderer Soldaten Unterkunft und der Platzbedarf wuchs, so dass das Haus bereits 1742 erweitert und 1771 durch einen Neubau ersetzt werden musste. Im Jahre 1758 beherbergte das Haus 2.000 Waisen.
Lebensverhältnisse der Armeeangehörigen in der neupreußischen Armee (1807–1919)
Verdienst und Unterhalt (um 1900)
Das Einkommen (Löhnung) der Mannschaften und Unteroffiziere bestand aus der Löhnung, Brotgeld, dem Beköstigungsgeld und der Bekleidung und Wohnung mit Heizung, Beleuchtung usw. In besonderen Fällen wurde hierfür eine finanzielle Entschädigung gezahlt. Dazu kamen kostenlose ärztliche Behandlung und Arzneien. Verheiratete Unteroffiziere bekamen auch für ihre Familie kostenlose ärztliche Behandlung und Arzneien. Einige Unteroffiziere (wie zum Beispiel Wallmeister, Zeugfeldwebel) bekamen auch ein Gehalt.
Verdienst der einzelnen Dienstgrade im Detail (um 1900)
Dienstgrad Gehalt oder Löhnung Beköstigungsgeld bzw. Servis Wohnungsgeldzuschuss
Mannschaften und Unteroffiziere – Löhnung monatlich in Mark
Gemeine 6,60 ca. 9,— Unterkunft wird gestellt
Gefreiter 8,10 ca. 9,— Unterkunft wird gestellt
Unteroffizier 21,60 ca. 13,— Unterkunft wird gestellt
Sergeant 32,10 ca. 13,— Unterkunft wird gestellt
Vizefeldwebel 41,10 ca. 13,— Unterkunft wird gestellt
Feldwebel 56,10 ca. 13,— Unterkunft wird gestellt
Offiziere – Gehalt jährlich in Mark
Zeugfeldwebel (kein Offizier, aber Gehaltsempfänger) 1.104,— bis 1.404,— 300,— Dienstwohnung
Leutnant 900,— bis 1.188,— 288,— bis 420,— 216,— bis 420,— (unverheiratete Leutnante 6,— Tischgeld)
Hauptleute und Rittmeister II. Klasse 2.700,— 432,— bis 972,— 360,— bis 900,—
Hauptleute und Rittmeister I. Klasse 3.900,— 432,— bis 972,— 360,— bis 900,—
Stabsoffiziere (kein Regimentskommandeur) 5.850,— 594,— bis 1.314,— 540,— bis 1.200,—
Stabsoffiziere (als Regimentskommandeur) 7.800,— 594,— bis 1.314,— 600,— bis 1.500,—
Kommandierender General 12.000,— 1.188,— bis 2.520,— Dienstwohnung mit Einrichtung
Dazu im Vergleich:
1910 verdiente ein Metallarbeiter (Dreher, Schlosser, Eisenbieger, Schleifer usw.) wöchentlich zwischen M 20,– bis M 40,–.
10,00 M würde heute einer Kaufkraft von 54,49 Euro entsprechen.
Lebensumstände des Offiziers
Die finanziellen Verhältnisse der unteren Offiziersdienstgrade waren ausgesprochen karg. Die Leutnante waren auf Zulagen von zu Hause angewiesen. Je nach Exklusivität des Regiments und des daraus resultierenden Lebensstiles waren Zulagen von M 50,– bis M 200,– monatlich nötig. Von seinem Gehalt konnte ein Leutnant nicht leben. Dies sorgte natürlich auch für eine soziale Auswahl, der angehende Offizier musste aus Verhältnissen kommen, die es sich leisten konnten, die Offiziere zu bezuschussen. Im Regelfall vergingen bis zur Beförderung zum Hauptmann rd. 10 Jahre, die nächste Beförderung zum Major dauerte dann noch einmal rd. 15 Jahre. Die wenigsten Offiziere schafften es bis zum Stabsoffizier, sondern verließen vorher das Heer, was jederzeit problemlos möglich war, da es keine Verpflichtungszeiten gab.
Für eine Ehe wurde ein Jahreseinkommen von wenigstens M 4.000,– als notwendig angesehen, was erst der Hauptmann erreichte. Vorher konnte der Offizier nur heiraten, wenn die Braut genügend Geld mit in die Ehe brachte. Um zu heiraten, musste die „Heiratserlaubnis“ vorliegen, die vom Vorgesetzten erteilt wurde. Die finanzielle Frage spielte bei der Erteilung der Heiratserlaubnis eine wichtige Frage, genauso wie die Herkunft der Braut. Erst ab Hauptmann aufwärts wurden die Offiziersgehälter denen der höheren Beamten vergleichbar.
Militärische Ausbildung, Alltag und Rekrutierung
Jedes Armeekorps hatte seinen eigenen Ersatzbezirk, um seinen Personalbedarf zu decken. Die allgemeine Wehrpflicht hat sich aus heutiger Sicht als Integrationsfaktor bewährt. Mit rund 200.000 bis 300.000 jährlich eingezogenen Männern wurden längst nicht alle Wehrpflichtigen gezogen. Die jungen Männer erlebten eine Organisation mit großer Disziplin, in der versucht wurde, Gerechtigkeit zu praktizieren, wenn auch nicht immer mit Erfolg. Unzulänglichkeiten und einzelne Übergriffe wurden sogar im Reichstag diskutiert und die obere Führung war bemüht, drastisch durchzugreifen. Die Menschenführung war aber deutlich besser als zu Zeiten vor den Reformen der Befreiungskriege und auch vielen ausländischen Heeren in ihrer Zeit voraus. Der Dienst im Heer wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts deutlich attraktiver, und so meldeten sich 1912 bereits 64.000 Männer freiwillig zum Dienst.
Die Masse der Unteroffiziere ging aus den Reihen der Kapitulanten hervor, Wehrpflichtigen, die ihren zweijährigen Wehrdienst freiwillig um ein Jahr verlängert hatten. Ein Aufstieg zum Offizier war in der Regel nicht möglich, so dienten die meisten zwölf Jahre und wechselten dann wegen fehlender Aufstiegsmöglichkeiten in die zivile Verwaltung.
Bei dem Offiziersnachwuchs wurde immer mehr auf nichtadlige Bevölkerungsschichten zurückgegriffen. Voraussetzung war in Preußen für den Offiziersbewerber die Primareife, vor dem Ersten Weltkrieg hatten aber bereits 2/3 der Offiziersbewerber das Abitur. 1913 waren 70 % der Offiziere bürgerlicher Abstammung. Das Offizierskorps gewann in Preußen nach 1815 eine dominierende gesellschaftliche Stellung, so dass das Bürgertum den Lebensstil der militärischen Elite nachahmte. Jeder Offizier war verpflichtet, die „Standesehre“ zu wahren und zu verteidigen. Die Standesehre beinhaltete Treue gegenüber dem Monarchen und Volk und Vaterland, das „preußische“ Pflichtbewusstsein unter dem Überbegriff des „Dienens“, aber auch Treue nach unten, eine persönliche Fürsorgepflicht für seine Untergebenen. Diese Standesehre führte zu einem homogenem, geschlossenen Offizierskorps, welches über einheitliche konservative Normen und Wertvorstellungen verfügte.
Wehrpflicht
(Stand um 1900, abgesehen von kleinen Änderungen für den gesamten Zeitraum seit den Befreiungskriegen gültig.) Jeder Preuße, sofern tauglich, war vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr wehrpflichtig. Jeder Wehrpflichtige konnte vom 20. bis zum 39. Lebensjahr zum Dienst in Heer oder Marine herangezogen werden. Die Dienstpflicht zerfiel in die aktive Dienstpflicht, die Reservepflicht, die Landwehrpflicht und die Ersatz-Reserve-Pflicht. Wer keiner dieser Kategorien angehörte, gehörte zum Landsturm.
Die preußischen Wehrdienstarten im Detail
Wehrdienstart Beschreibung
Aktive Dienstpflicht Dauer: bei der Infanterie und allen übrigen Truppen 2 Jahre; bei der Kavallerie und der reitenden Artillerie 3 Jahre; beim Train 1 oder 2 Jahre und bei der Marine 3 Jahre.
Einjährig-Freiwillige Junge Männer mit dem Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung oder welche eine Prüfung bestanden und die in der Lage waren, sich selbst einzukleiden, konnten ihrer Dienstpflicht als sogenannte Einjährig-Freiwillige genügen. Sie mussten sich zwischen dem vollendeten 17. und 20. Lebensjahr freiwillig melden. Die Prüfung erstreckte sich auf drei Sprachen (deutsch und zwei Fremdsprachen) sowie Geographie, Geschichte, Literatur, Mathematik, Physik und Chemie. Die Einstellung erfolgte zum 1. Oktober eines jeden Jahres, ausnahmsweise auch zum 1. April eines Jahres. Die Einjährig-Freiwilligen durften, sofern möglich, sich den Truppenteil selbst aussuchen und dienten nur ein Jahr.
Die Einjährig-Freiwilligen wurden, sofern sie sich eigneten, zu Offizieren der Reserve und der Landwehr ausgebildet, ansonsten zu Unteroffizieren der Reserve und Landwehr.
Reservepflicht Die aus dem aktiven Dienst entlassenen traten zur Reserve über. Die Reservepflicht dauerte so lange, bis zusammen mit der aktiven Dienstpflicht sieben Jahre erreicht waren. Während der Reserve waren sie zur Teilnahme an Übungen von acht Wochen Dauer verpflichtet.
Ersatz-Reserve-Pflicht Es gab bei der Landwehr das erste und das zweite Aufgebot. Nach der Reserve traten sie zum ersten Aufgebot über. Bei bis zu zweijährigem aktivem Dienst dauerte die Dienstpflicht fünf Jahre, Männer die mind. drei Jahre aktiv dienten, verblieben nur drei Jahre im ersten Aufgebot. Die Männer des ersten Aufgebotes konnten zu Übungen herangezogen werden.
Danach traten sie zum zweiten Aufgebot über. Die Landwehrpflicht endete am 31. März des Jahres, in welchem sie das 39. Lebensjahr vollendeten. Für diejenigen, die vor dem 20. Lebensjahr mit dem Dienst begonnen hatten, endete die Landwehrpflicht entsprechend früher.
Landsturm Alle Personen vom 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr, welche nicht zu den obigen Gruppen gehörten und wehrfähig waren, gehörten zum Landsturm. Übungen gab es in Friedenszeiten nicht.
Jedes Armeekorps hatte einen eigenen Ersatzbezirk, aus welchem es seine Soldaten bezog. Lediglich das Gardekorps und die Marine hatten keinen eigenen Bezirk. Das Gardekorps bezog seine Soldaten aus allen preußischen Provinzen und einzelnen Bundesstaaten, die Marine aus dem ganzen Reich. Die Garde konnte sich die geistig und körperlich besten Wehrpflichtigen aussuchen mit mind. 1,70 m Körpergröße. Von den Garderekruten musste mind. die Hälfte mindestens 1,75 m groß sein.
Der Wehrdienst begann im Oktober eines jeden Jahres. Die Vereidigung erfolgte, nach dem Verlesen der Kriegsartikel und Vorbereitung durch Geistliche, konfessionsweise in den Kirchen oder Synagoge, mit der Hand auf der Fahne oder bei der Artillerie auf der Kanone. Jeder Bundesstaat hatte eine eigene Eidesformel. Die Vereidigung erfolgte auf den jeweiligen Landesherrn und den Kaiser. Elsässer und Lothringer wurden nur auf den Kaiser vereidigt. Leisteten Wehrpflichtige in einem anderen Bundesstaat ihren Wehrdienst ab, leisteten sie den Eid ihres eigenen Bundesstaates mit Belehrung, dem Landesherrn ihres Truppenteiles ebenfalls verpflichtet zu sein. Es gab die Möglichkeit, sich freiwillig zu zwei-, drei- oder vierjährigem aktiven Dienst zu melden. Auch konnte der Wehrdienst freiwillig verlängert werden, diese Freiwilligen hießen dann Kapitulanten, aus ihnen wurden bevorzugt die Unteroffiziere rekrutiert.
Verhältnis zwischen Armee und Zivilgesellschaft (1644–1871)
Zur Zeit der altpreußischen Armee (1644–1806)
Bis zur Einführung des stehenden Heeres 1644 war das Verhältnis zwischen Armee und Zivilisten ähnlich schlecht wie in anderen Ländern zur damaligen Zeit. Die Angeworbenen hatten keine Bindung an das Land, das sie verteidigen sollten. Dadurch waren die eigenen Söldner mindestens genauso gefürchtet wie die Feinde, vor denen sie es schützen sollten. Nach der Einrichtung eines stehenden Heeres wurde das Ansehen der Soldaten nur langsam verbessert. Der Grund dafür lag in den großen Belastungen der Zivilisten. Sie waren es, die die finanziellen Belastungen zu tragen hatten und ständig von Zwangswerbungen bedroht waren. Allerdings wurde durch das stehende Heer die Disziplin der Soldaten verbessert und die Übergriffe auf Zivilisten verringerten sich.
Durch die Einquartierung der preußischen Soldaten waren sie der Zivilbevölkerung näher als die Soldaten anderer Armeen. Die Abkapselung der Soldaten fand erst durch die Errichtung und Einquartierung der Soldaten in ummauerten Kasernen ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts statt. Durch das Kantonssystem war eine Trennung zwischen Zivilisten und Militär nur schwer möglich gewesen, da die preußischen Soldaten in der Zeit des 18.Jahrhunderts in Friedenszeiten nur zwei Monate im Jahr zum Dienst verpflichtet waren. In der Zeit von 1644 bis nach Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 gab es noch keine strukturellen Konfliktpunkte zwischen Zivilisten und Militär. Die Auseinandersetzungen, die stattfanden, waren persönlicher Natur. Ab den 1770er Jahren gab es vermehrt Kritik aus dem Bildungsbürgertum. Gründe waren insbesondere die niedere soziale Herkunft der Mannschaften, die ausgeklügelten Vorkehrungen gegen Desertionen und das mittlerweile als barbarisch empfundene Strafsystem. 1795 wurde aufgrund dieser Kritik, die mittlerweile auch von Offizieren geäußert wurde, eine Kommission eingesetzt. U.a. forderte der Stabsoffizier v. Boyen (später Kriegsminister und Reformer) eine Abschaffung der entehrenden Körperstrafen und Sold- und Broterhöhungen. Diese wurde von der Kommission auch anerkannt.
Friedrich der Große verstärkte den Anteil des Adels im preußischen Offizierskorps, da er von ihrem besonderen tadellosen Geist überzeugt war. Bis dahin gab es auch vielfach bürgerliche Offiziere in der Armee (zum Beispiel Derfflinger). Diese Veränderung der Offiziersstruktur wirkte sich auch auf die soziale Entwicklung und der Klassenstruktur der preußischen Gesellschaft aus. Mit der Verdrängung der bürgerlichen Offiziere setzte die Abkapselung der Armee von der Gesellschaft ein. Die Bezeichnung der preußischen Armee als Staat im Staat wurde von dieser Zeit an Wirklichkeit. Das Offizierskorps (gleichzeitig auch die Elite im Staat) bildete eine fest abgeschlossene mit festen Grenzen versehene Einheit. Ebenso bildeten sie den späteren Hort der Reaktion im 19. Jahrhundert.
„Die preußische Monarchie ist nicht ein Land, das eine Armee hat, sondern eine Armee, die ein Land hat, in welchem sie gleichsam nur einquartiert steht“
– (Mirabeau)
Die Rolle des Volkes im 18. Jahrhundert beschränkte sich darauf, für die Versorgung der Armee, also die Ausstattung mit Nahrungsmitteln, Uniformen, Geld, Wohnraum für die Soldaten und natürlich für Rekrutennachschub zu sorgen. 1806 bestand das Offizierskorps aus 7.000 Offizieren. 6.300 davon entstammten den Adel.
Während der Napoleonischen Zeit (1807–1815)
Die Grundüberlegungen der preußischen Reformer waren nicht originär in Preußen, sondern fanden auch in anderen deutschen Staaten, wie in Österreich, Bayern und den Rheinbundstaaten statt. Allerdings musste in Preußen mehr gegen den Widerstand des Adels gerungen werden, dafür waren die Reformen dann dauerhafter als in anderen Ländern und wurden 1814 Bestandteil der preußischen Heeresverfassung. Nach der Niederlage 1807, bis nach den Befreiungskriegen, entwickelte sich die bis dahin nach außen geschlossene Armee zu einer Volksarmee, wenn auch nur für eine kurze Zeit.
Bis 1806 setzte sich die Armee aus den Wehrpflichtigen der nicht-allgemeinen Wehrpflicht (Kantonreglement) und den nichtpreußischen geworbenen Söldnern zusammen. Im Zuge der Reformen wurden die Ungerechtigkeiten bei der Rekrutierung durch die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht beseitigt. Unter anderem deswegen entstand in dieser Zeit eine Volksarmee, bei der für alle Männer die gleichen Maßstäbe galten. Das Ziel der preußischen Reformer war es, das Volk durch den Dienst in der Armee zu einem neuen vaterländischen Geist zu erziehen. Der Bürger sollte den Staat und seine Strukturen und Prinzipien (und damit auch die Armee) „innerlich“ und freiwillig annehmen. Im Reglement am 6. August 1808 wurde folgendes erlassen (Brechung des Adelsprivilegs):
„Einen Anspruch auf Offiziersstellen sollen von nun an in Friedenszeiten nur Kenntnisse und Bildung gewähren, in Kriegszeiten ausgezeichnete Tapferkeit und Überblick. Aus der ganzen Nation können daher alle Individuen, die diese Eigenschaft besitzen, auf die höchsten Ehrenstellen im Militär Anspruch machen. Aller bisher stattgehabte Vorzug des Standes hört beim Militär ganz auf und jeder hat gleiche Pflichten und gleiche Rechte.“ Von diesem Zeitpunkt an erhöhte sich der Anteil der Bürgerlichen im Offizierkorps bis auf 70 % Anfang des Ersten Weltkrieges. Auch außerhalb des Militärs wurden die Standesschranken zwischen Adel, Bürgertum und Bauernschaft sowie die „Gutsunterthänigkeit“ aufgehoben und die Beteiligung der Bürger an der Selbstverwaltung der Städte eingeführt. Dies waren wichtige Voraussetzungen, für ein „Volk in Waffen“. In der Verfassung der Reserve-Armee hieß es 1807: „Alle Bewohner des Staates sind geborne Verteidiger desselben“.
Die preußische Regierung kündigte 1808 an, dass auch Männer aus dem Bürgertum eingezogen werden können. Da der gemeine Soldat bis dahin „keine bürgerliche Ehre besaß“, lehnte das Besitz- und Bildungsbürgertum dies ab. Die Hoffnung der Reformer, dass das Bürgertum seine Einstellung bis zu den Planungen bis 1810 geändert haben würde, waren Illusion. Erst 1812/13, nach jahrelangem Druck der französischen Willkürherrschaft, begann im Bürgertum der Wille zum militärischen Widerstand die früheren Vorbehalte zu überwiegen. Allerdings spielten auch Zugeständnisse des Königs eine Rolle. Wer in der Lage war, sich selbst einzukleiden und zu bewaffnen, konnte mit weitreichenden Privilegien bei den Jägern dienen. Auch der Adel wandte sich gegen die Öffnung für Bürgerliche, weil er um sein Anrecht auf die Besetzung von Offiziersstellen fürchtete.
Vom Wiener Kongress bis zur Revolution von 1848 (1815–1849)
Nach dem Wiener Kongress standen sich in Preußen zwei Lager gegenüber. Auf der einen Seite die Reformer wie der Kriegsminister Boyen, die ein modernes Volksherr auf Milizbasis schaffen wollten und dazu das Bürgertum gewinnen mussten. Das Offizierskorps sollte sich, dem liberalen Zeitgeist entsprechend, aus dem Bürgertum rekrutieren, sozial angesehen sein und ein hohes militärfachliches und allgemeines Wissen haben. Auf der anderen Seite standen der König und der Adel. Der König fürchtete um seinen Einfluss auf die Streitkräfte und lehnte eine „Außenkontrolle“ ab. Auch der Adel stand den Reformen ablehnend gegenüber, weil er um seine Privilegien und Sonderstellung im Staate fürchtete. Die folgenden Auseinandersetzungen drehten sich um die beiden Gegensätze liberales Volksheer oder diszipliniertes Kampfheer, welches in der Gesellschaft einen besonderen Stand einnimmt. Dies spitzte sich in der Kontroverse zu, ob die Armee an die Verfassung gebunden sei oder an den König und auf wen der Eid abgelegt werden soll.
Durch den Abschied sämtlicher Reformer (Boyen trat 1819 von seinem Amt als Kriegsminister zurück) wandelte sich nun das Bild des Bürgersoldaten, zu einem außerhalb der Gesellschaft stehenden Soldaten. An der Tagespolitik wollte und sollte ein Offizier nicht teilnehmen. Die Kluft zwischen Bürger und Militär verstärkte sich. Die restaurativen Elemente gewannen in den Jahren bis 1840 die Oberhand. Die von diesen Kreisen gewünschte Abschaffung der Wehrpflicht gelang aber nicht.
So veränderte die preußische Armee ihr inneres Gesicht. Die neue Offiziersschicht, die in diesen Jahren entstand, war weit vom humanistischen, universellen Geist der Reformer wie zum Beispiel Scharnhorst, Gneisenau oder Boyen entfernt. Es entstand ein Offiziersnachwuchs, der enger aufs Fachliche begrenzt und in der Truppenführung geschult wurde. Der Anteil des Adels sank insgesamt, aber die Bürgerlichen kopierten die Formen des „höheren Standes“, dadurch entstand ein Offiziersstand von großer innerlicher Geschlossenheit und mit festen Traditionen. Mit der Thronbesteigung Friedrich Wilhelm IV. stieg die Hoffnung auf eine Liberalisierung. Unter anderen wurde Boyen wieder Kriegsminister.
Diese Hoffnung endete als im Zuge des Pauperismus der einsetzenden Industriellen Revolution, die Armee nach 1846 immer häufiger zu blutigen Polizeieinsätzen gegen innere Unruhen eingesetzt wurden. Die Ordnungseinsätze verstärkten die zunehmende Entfremdung zwischen Zivilbevölkerung und Militär weiter. Bei einer Ansprache des Königs am 18. März 1848, in welcher er Zugeständnisse versprach, nahm das Volk die Zusagen mit Begeisterung auf. Die bereitstehenden Truppen jedoch deuteten die Freudenäußerungen falsch und eröffneten aus Angst vor dem Beginn einer Revolution das Feuer in die Menge, wobei dreizehn Menschen starben. Während der Revolution von 1848 sah sich die Armee als einziger Garant gegen die Revolution. Das Offizierskorps sah seine Grundlagen gefährdet und hielt sich bereit, auch ohne königlichen Befehl, nötigenfalls selbst in die inneren Wirren einzugreifen. Nach dem Eingreifen stärkerer preußischer Verbände gegen die Volksaufstände in großen Teilen des deutschen Bundes gelang es der preußischen Armee, den Aufstand in blutigen Kämpfen schließlich niederzuschlagen. Mit dem Ende der Revolution 1849 scheiterten endgültig alle Versuche, Armee und Zivilgesellschaft zu versöhnen.
Von 1849 bis zur Reichsgründung 1871
Seit der Einführung der oktroyierten Verfassung im Jahr 1849 bestand verfassungsrechtlich die militärische Kommandogewalt des Königs. Das Parlament hatte dem gegenüber die Budgetgewalt und bestimmte über die gesamten Militärausgaben. Während des preußischen Verfassungsstreites (1862–66) (Heereskonflikt) setzte sich der König in der Frage der militärischen Kommandogewalt gegenüber dem Parlament durch. Durch die Heeresreform konnte die Armee schließlich ihre Sonderstellung als monarchistisches Machtinstrument (es unterstand nur dem König) festigen. Die Armee wurde zum Erziehungsinstitut des Volkes. Das Leben in Deutschland wurde militarisiert und in dieser Zeit begann die Gesellschaft sich in ihrem Alltagsleben von anderen europäischen Gesellschaften zu unterscheiden. So vollzog sich die Reichsgründung im Spiegelsaal von Versailles als rein militärisches Schauspiel.
Rede des Deutschen Kaisers Wilhelm II. in Potsdam am 23. November 1893 bei einer Rekrutenvereidigung:
„Rekruten! Ihr habt jetzt vor dem geweihten Diener Gottes und angesichts dieses Altars Mir die Treue geschworen. Ihr seid noch zu jung, um die wahre Bedeutung des eben Gesprochenen zu verstehen, aber befleißigt euch zunächst, dass ihr die gegebenen Vorschriften und Lehren immer befolgt. Ihr habt Mir die Treue geschworen, das – Kinder Meiner Garde – heisst, ihr seid jetzt Meine Soldaten, ihr habt euch Mir mit Leib und Seele ergeben. Es gibt für euch nur einen Feind, und das ist Mein Feind. Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen – was ja Gott verhüten möge –, aber auch dann müsst ihr Meine Befehle ohne Murren befolgen.“
– Kaiser Wilhelm II.
Die Infanterie der altpreußischen Armee umfasste bei ihrem Höchststand 60 Regimenter. Hinzu kamen etliche sonstige Formationen und Garnison-Grenadier-Bataillone. Die Aufstellung der ersten Regimenter in einem stehenden Heer erfolgte nach dem Beschluss des brandenburgisch-preußischen Geheimen Rates vom 5. Juni 1644. Die nach und nach zunehmenden Regimenter gingen schließlich 1806 im Vierten Koalitionskrieg gegen das napoléonische Frankreich in ihrer großen Zahl unter. Lediglich acht Regimenter wurden in das neue Heer übernommen, das von Historikern zur Unterscheidung als „neupreußische Armee“ bezeichnet wird.
Erläuterung der Systematik
Die Nummerierung der preußischen Regimenter erfolgte erst kurz vor dem Zusammenbruch der Armee 1806. Zuvor wurden die Regimenter ausschließlich nach ihren Inhabern benannt. Bei gleichlautenden Namen wurde je nach Lebensalter ein „Alt-“ oder „Jung-“ hinzugefügt. Manche Regimenter führten allgemeine Namen, so „Prinz von Preußen“ (No. 18). Der preußische Heeresreformer Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau führte aber mit seinen „Spezifikationen“ 1729/1737 schon eine erste Stammliste ein, die nach dem Ancienitätsprinzip aufgebaut war. Zur Unterscheidung der neupreußischen Regimenter wird hier die von Hans Bleckwenn genutzte Bezeichnung „No.“ mit arabischer Zahl (neupreußisch „Nr.“) dargestellt. Garnisonstruppen werden mit „römischen No.“ versehen. Zusätzlich wurde der unten stehenden Liste das Gründungsjahr hinzugefügt. So soll eine Vergleichbarkeit erleichtert werden. Diese Nummerierung folgt konsequent den Aufstellungen von Tessin. Mit Regierungsantritt Friedrich Wilhelms II. 1786 wurde die Unterscheidung in traditionelle „Regimenter zu Fuß“ und nach 1740 neu geworbene „Füsilier-Regimenter“ aufgegeben. Alle wurden nun einheitlich „Infanterieregimenter“ genannt. 1806 erhielten die Infanterieregimenter zusätzlich zum Regimentschefnamen Nummern.
Feldinfanterie
Die Regimenter führten stets auch Grenadierkompanien, die in Kriegszeiten in Bataillone zusammengefasst wurden. Nur Kontingente der Garnison-Grenadiere blieben auch in Friedenszeiten zusammen.
Infanterieregiment No. 1 (1655/22)
Regiment zu Fuß. „Kurfürstliches Leibregiment“. Kurfürst (Kommandeure: 1655: Johann von Klingsporn, 1657: Gerhard Bernhard von Pölnitz, 1679: Wolmar von Wrangel, 1684: Hans Adam von Schöning, 1691: Heino Heinrich von Flemming, 1693: Johann Albrecht von Barfus), 1702: Alexander Hermann von Wartensleben, (1709 „Füsiliergarde“), 1723: Caspar Otto von Glasenapp, 1742: Hans Christoph Friedrich von Hacke, 1754: vakant Hacke, 1756: Hans Carl von Winterfeldt, 1758: Johann Siegismund von Lattorff, 1760: Karl Christoph von Zeuner, 1768: Ernst Julius von Koschenbahr, 1776: Christian Friedrich von Bandemer, 1778: Ludwig Gottlob von Kalckreuth, 1778: Hans Ehrentreich von Bornstedt (ab 1786: „Alt-Bornstedt“), 1792: Johann Ernst von Kunheim – Standort: Berlin.
Infanterieregiment No. 2 (1655/32)
1655: Bogislaw von Schwerin, 1668: Friedrich von Dönhoff, 1696: Otto Magnus von Dönhoff, 1717: Erhard Ernst von Röder, 1743: Samuel von Schlichting, 1750: Hans Wilhelm von Canitz, 1768: Joachim Friedrich von Stutterheim (ab 1778: „Alt-Stutterheim“), 1783: Heinrich Wilhelm von Anhalt, 1786: Viktor Amadeus Henckel von Donnersmarck, 1793: Wilhelm Magnus von Brünneck, 1805: Ernst von Rüchel
Infanterieregiment No. 3 (1665/3)
Regiment zu Fuß (1665) 1665 Johann von Fargel, 1679 Johann Georg von Anhalt-Dessau, 1693 Leopold von Anhalt-Dessau („Alt-Anhalt“), 1747 Leopold Maximilian von Anhalt-Dessau, 1752 Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, 1758 Henning Alexander von Kahlden, 1759 Franz Adolf von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym, 1784 Heinrich Ernst von Leipziger, 1788 Johann Leopold von Thadden, 1800 Johann Jeremias von Renouard. Standort: Magdeburg, ab 1717 Halle (Saale) (Hzm. Magdeburg).
Infanterieregiment No. 4 (1631/2)
Regiment zu Fuß (1672). 1672 Christian Albrecht von Dohna, 1677 Johann Albrecht von Barfus, 1698 Christoph zu Dohna (Jung-Dohna), 1716 Jakob von Bechefer, 1731 Georg Rudolph von Glaubitz, 1740 Konrad Heinrich von der Groeben, 1744 Samuel von Polentz, 1745 Christoph zu Dohna, 1745 Karl Erhard von Kalnein, 1757 Carl Friedrich von Rautter, 1758 Georg Friedrich von Kleist, 1761 Georg Reinhold von Thadden, 1774 Friedrich von Pelkowsky, 1782 Albrecht Dietrich Gottfried von und zum Egloffstein, 1789 Benjamin von Amaudruz, 1797 Wilhelm Heinrich Adolf von Kalckreuth. Standort: Preußisch Holland und Mühlhausen, ab 1773 Elbing (Ostpreußen).
Infanterieregiment No. 5 (1707)
Regiment zu Fuß (1655), 1655 Jonas Casimir von Eulenburg, 1667 Bogusław Radziwiłł, 1670 Karl Emil von Brandenburg, 1674 Hans Adam von Schöning, 1707 Georg Abraham von Arnim, 1731 Jakob von Bechefer, 1732 Christoph Heinrich von der Goltz, 1739 Johann von Wedell, 1742 Anselm Christoph von Bonin, 1755 Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel („Alt-Braunschweig“), 1766 Friedrich Christoph von Saldern, 1785 Christian August von Lengefeld, 1789 Ludwig Karl von Kalckstein, 1800 Franz Kasimir von Kleist. Standort: Magdeburg.
Infanterieregiment No. 6 (1675/3)
1675 Kronprinz Friedrich, 1688 Kronprinz Friedrich Wilhelm, ab 1713 König, 1740 Gottfried Emanuel von Einsiedel, 1745 Wolf Friedrich von Retzow, 1760 Friedrich Christoph von Saldern, 1766 Hans Sigismund von Lestwitz, 1779 Friedrich Wilhelm von Rohdich, 1796 Friedrich Adrian Dietrich von Roeder, 1798 Friedrich von Ingersleben, 1801 Karl Ludwig von Le Coq.
Infanterieregiment No. 7 (1676)
1676 Kurfürstin Dorothea, 1688 Carl Philipp von Brandenburg, 1695 Christian Ludwig von Brandenburg, 1734 Friedrich Casimir von Botzheim, 1737 Carl Wilhelm von Bredow, 1741 August Wilhelm von Braunschweig-Bevern, 1781 Carl Ludwig von Winterfeld, 1784 Wilhelm Heinrich von der Goltz, 1790 Karl Eduard von Tiedemann, 1790 Carl Philipp von Owstin
Infanterieregiment No. 8 (1698/4)
Regiment zu Fuß (1679). 1679 Johann Anton von Zieten, 1690 Anton Günther von Anhalt-Zerbst, 1714 Christian August von Anhalt-Zerbst, 1747 Hans Otto von Treskow („Alt-Treskow“), 1754 Georg Friedrich von Amstel, 1757 Karl Ferdinand von Hagen genannt „Geist“, 1759 Julius Dietrich von Queis, 1769 Levin Friedrich von Hacke, 1785 Johann Georg Wilhelm von Keller, 1786 Johann Andreas Anton von Scholten, 1791 Franz Otto von Pirch, 1795 Friedrich Leopold von Ruits. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2 in die neupreußische Armee übernommen. Standort: Minden (Westfalen).
Infanterieregiment No. 9 (1646)
1646 Johann Ernst von Pöllnitz, 1684 Heinrich de Briquemault, 1692 Anton Sigismund de Buys, 1694 Otto von Schlabrendorf, 1703 David Adolph von Wulffen, 1704 Rudolf Friedrich von Lattorff, 1713 Etienne du Trossel, 1714 Johann Sigismund von Heiden, 1719 Jonas Casimir von Auer, 1721 Johannes du Buisson, 1726 Christoph Rudolf von Schliewitz, 1732 Sigismund Rudolf von Waldow, 1735 Otto Friedrich von Leps, 1747 Johann Christian Rölemann Quadt von Wickrath, 1756 Friedrich Ludwig von Kleist, 1758 Jürgen Friedrich von Oldenburg, 1758 Nikolaus von Puttkamer, 1759 Friedrich August von Schenckendorff („Jung-Schenckendorff“), 1763 Karl Friedrich von Wolffersdorff, 1782 Alexander von Budberg, 1792 Wilhelm Dietrich von Manstein, 1796 Christian Ludwig von Winning, 1796 Johann Friedrich von Brehmer, 1802 Johann Friedrich Schenck zu Schweinsberg
Infanterieregiment No. 10 (1683/2)
Regiment zu Fuß (1683). „Regiment Kurland“. 1683 Alexander von Kurland, 1686 Ferdinand (Kettler) von Kurland, 1689 Friedrich von Heiden, 1703 Friedrich von Hessen-Kassel, 1714 Georg von Hessen-Kassel, 1730 Dietrich von Anhalt-Dessau, 1750 Dietrich Erhard von Knobloch, 1757 Gottlob Ernst von Pannewitz, 1759 Friedrich Wilhelm von der Mosel, 1768 Eggert Christian von Petersdorff, 1781 Sylvius Ferdinand von Stwolinsky, 1787 Friedrich Wilhelm Siegmund von der Marwitz, 1788 Friedrich Gisbert Wilhelm von Romberg, 1799 Wilhelm Albrecht von Burghagen, 1799 Ehrenreich Wilhelm Gottlieb von Besser, 1803 Karl Alexander von Wedell. Standorte: ab 1714 Bielefeld und Herford (Westfalen).
Infanterieregiment No. 11 (1685/2)
1685 Friedrich Ludwig von Holstein-Beck, 1720 Friedrich Wilhelm von Holstein-Beck, 1749 Lorenz Ludwig von Below, 1758 Johann Karl von Rebentisch, 1763 Hans von Tettenborn, 1776 Jakob Rüdiger von Zastrow, 1782 Friedrich Alexander von Rothkirch („Jung-Rothkirch“), 1786 Karl von Voß, 1790 Friedrich Karl Ludwig von Holstein-Beck, 1798 Ernst Siegmund von Schöning, 1807 Prinz Heinrich von Preußen. Traditionsnachfolge Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm I.“ (2. Ostpreußisches) Nr. 3
Infanterieregiment No. 12 (1685/2)
Regiment zu Fuß (1685). 1685 Philipp Wilhelm von Brandenburg-Schwedt, 1712 Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt, 1741 Wolf Balthasar von Selchow, 1743 Ludwig von Hessen-Darmstadt, 1757 Friedrich August von Finck, 1763 Johann Jakob von Wunsch, 1788 Franz Casimir von Kleist, 1800 Friedrich Wilhelm Herzog von Braunschweig-Oels. Standort: Lebus, ab 1716 Prenzlau (Brandenburg, Uckermark).
Infanterieregiment No. 13 (1702/2)
Regiment zu Fuß (1685). 1686 Jacques L’Aumonier, 1715 Anton von Pannewitz, 1722 Alexander von Dönhoff, 1740 Friedrich Sebastian Wunibald Truchsess zu Waldburg, 1745 Samuel von Polentz, 1746 Philipp Bogislav von Schwerin, 1750 August Friedrich von Itzenplitz, 1760 Friedrich Wilhelm von Syburg, 1762 Zar Peter III. von Russland, 1763 Friedrich Wilhelm von Wylich und Lottum, 1774 Heinrich Gottlob von Braun, 1794 Alexander Wilhelm von Arnim. Standort: Soest (Westfalen), ab 1724 Berlin.
Infanterieregiment No. 14 (1629/1)
Regiment zu Fuß (1687). 1629 Johann Streiff von Lauenstein, 1632 Henning von Goetze, 1634 Adam Valentin von Redern, 1653 Otto Wilhelm von Podewils, 1657 Pierre de la Cave, 1679 Wolfgang Christoph Truchsess von Waldburg, 1688 Johann Georg von Belling, 1689 Wilhelm von Brandt, 1702 Christoph Albrecht von Canitz, (Ab 1708 Formal: Prinz Friedrich Ludwig von Oranien), 1713 Albrecht Konrad Finck von Finckenstein, 1735 Andreas Joachim von Kleist, 1738 Johann von Lehwaldt, 1768 Friedrich von Anhalt, 1777 Johann Christian Wilhelm von Steinwehr, 1782 Viktor Amadeus Henckel von Donnersmarck, 1786 Franz Ludolph Ferdinand von Wildau, 1794 Johann Karl Leopold von Larisch, 1795 Georg Prinz von Hohenlohe-Ingelfingen, 1803 Ehrenreich Wilhelm Gottlieb von Besser. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Friedrich der Große“ (3. Ostpreußisches) Nr. 4 in die neupreußische Armee übernommen. Standort: Pillau, ab 1719 Bartenstein, Friedland und Schippenbeil (Ostpreußen).
Infanterieregiment No. 15 (1688/3)
1688 Philipp Karl von Wylich und Lottum, 1719 Friedrich Wilhelm von Koenen, 1720 Christoph Heinrich von der Goltz, 1732 Kronprinz Friedrich von Preußen, 1740 König Friedrich II. von Preußen, 1786 Franz Georg Gneomar von Kunitzky, 1793 Friedrich von Ingersleben, 1798 Karl Friedrich von Hirschfeld. Nach der preußischen Heeresreform als 1. Garde-Regiment zu Fuß in die neupreußische Armee übernommen. Standort: Wesel (Hzm. Kleve), ab 1733 Neuruppin und Nauen (Brandenburg, Mittelmark).
Infanterieregiment No. 16 (1689/4)
Regiment zu Fuß (1689). 1689 Alexander zu Dohna (Alt-Dohna), 1728 Adam Christoph von Flanß, 1748 Christoph zu Dohna, 1762 Friedrich Wilhelm von Syburg, 1771 Christian Ernst Wilhelm Benedikt von Borcke, 1776 Ludwig von Buddenbrock, 1782 Karl Adolf Schott von Schottenstein, 1785 Johann Friedrich Wilhelm Moritz von Romberg, 1789 Ernst Heinrich von Gillern, 1792 Friedrich Wilhelm Heinrich von Hausen, 1799 Friedrich Otto von Diericke. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Friedrich I.“ (4. Ostpreußisches) Nr. 5 in die neupreußische Armee übernommen. Standort: ab 1721 Königsberg, ab 1796 Braunsberg, Mühlhausen (Ostpreußen) und Preußisch Holland (Ostpreußen).
Infanterieregiment No. 17 (1695)
Regiment zu Fuß (1695). 1693 Baltzer Friedrich von Sydow, 1703 Friedrich Wilhelm von Grumbkow, 1739 Ernst August de la Chevallerie von la Motte, 1748 Adam Friedrich von Jeetze, 1756 Gerd Heinrich von Manteuffel, 1764 Karl Gustav von Rosen, 1772 Konstantin von Billerbeck, 1786 Heinrich Gottlieb von Könitz („Jung-Könitz“), 1786 Wilhelm Magnus von Brünneck, 1793 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1795 Karl Friedrich von Langen, 1802 Carl Peter von Tresckow. Standorte: Köslin und Rügenwalde (Hinterpommern).
Infanterieregiment No. 18 (1698), 1742–1786 hieß das Regiment „Prinz von Preußen“
Regiment zu Fuß (1703). 1698 Anton von Pannewitz, 1703 Daniel von Tettau, 1709 David Gottlob von Gersdorf, 1731 Georg Volrath von Kröcher, 1738 Christian Reinhold von Derschau, 1742 August Wilhelm von Preußen, 1758 Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen, 1786 König Friedrich Wilhelm II. von Preußen, 1790 Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen, 1797 König Friedrich Wilhelm III. von Preußen. Bezeichnung: „Weißes Grenadierbataillon“. Standort: Berlin, ab 1716 Bernau bei Berlin, Strausberg und Köpenick, ab 1763 Potsdam.
Infanterieregiment No. 19 (1702/1)
Regiment zu Fuß (1702). 1702 Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt, 1731 Carl Friedrich Albrecht von Brandenburg-Schwedt, 1763 Hans von Tettenborn, 1763 Friedrich August von Braunschweig-Wolfenbüttel-Oels, 1794 Karl Ludwig Bogislav von Goetze, 1806 Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau. Standort: Königsberg in der Neumark, ab 1737 Berlin-Friedrichstadt.
Infanterieregiment No. 20 (1704/5)
Regiment zu Fuß (1689). 1689: Karl von Schomberg, 1698 Johann Heinrich von Börstel, 1711: Ulrich Christoph von Stille, 1728: Wilhelm Chenu de Chalsac l’Aujardiere, 1732: David Jürgen von Graevenitz, 1741: Johann August von Voigt, 1742: Hans Kaspar von Herzberg, 1746: Franz Andreas von Borcke, 1756: Bernhard Asmus von Zastrow, 1757: August Gottlieb von Bornstedt, 1759: Otto Ludwig von Stutterheim („Jung-Stutterheim“), 1778: Ludwig Karl von Kalckstein, 1784: Matthias Wilhelm von Below, 1786: Dietrich Eugen Philipp von Bornstedt („Jung-Bornstedt“), 1793: Ludwig von Baden, 1795: Louis Ferdinand von Preußen. Standort: Magdeburg.
Infanterieregiment No. 21 (1713/2)
Regiment zu Fuß (1713). 1713: Ernst Wladislaus von Dönhoff, 1724: Heinrich Karl von der Marwitz, 1744: Asmus Ehrenreich von Bredow, 1756: Johann Dietrich von Hülsen, 1767: Carl Magnus von Schwerin, 1773: Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig. Standorte: Halberstadt und Quedlinburg (später Provinz Sachsen).
Infanterieregiment No. 22 (1713/3)
Regiment zu Fuß (1713). 1713: Adrian Bernhard von Borcke, 1741: Moritz von Anhalt-Dessau, 1760: Balthasar Rudolf von Schenckendorff (bis 1763: „Alt-Schenckendorff“), 1768: Karl Christoph von Plötz, 1777: Friedrich Karl von Schlieben, 1791: Karl Friedrich von Klinckowström, 1795: Franz Otto von Pirch. Standort: Stettin, ab 1746 Stargard in Pommern.
Infanterieregiment No. 23 (1713/4)
Regiment zu Fuß (1713). 1713 Paul Anton von Kameke, 1716 Johann Quirin von Forcade de Biaix, 1729 Egidius Ehrentreich von Sydow, 1743 Alexander Ernst von Blanckensee, 1745 Christoph zu Dohna, 1748 Friedrich Wilhelm Quirin von Forcade, 1765 Christian Ernst von Puttkamer, 1766 Christoph Friedrich von Rentzell, 1778 August Wilhelm von Thüna, 1786 Stephan von Lichnowski, 1796 Christian Ludwig von Winning. Standort: Berlin (Königsvorstadt und Spandauer Vorstadt).
Infanterieregiment No. 24 (1713/5)
Regiment zu Fuß (1715). 1715 Johann Sigmund von Schwendy, 1723 Curt Christoph von Schwerin, 1757 Karl Christoph von der Goltz, 1761 vakant Goltz, 1763 Bernhard Alexander von Düringshofen, 1776 Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1785 Gottlieb Ludwig von Beville, 1791 Karl Ludwig von Frankenberg, 1795 Johann Ludwig von Grünberg, 1799 August Wilhelm Hartmann von Zenge Standort: Frankfurt (Oder) (Brandenburg, Mittelmark).
Infanterieregiment No. 25 (1677/3)
Regiment zu Fuß (1715). 1715 Otto von Schlabrendorf, 1718 Johann Christoph von Wylich und Lottum, 1727 Martin von Thile, 1728 Friedrich August Rutowski, 1729 Christoph Wilhelm von Kalckstein, 1760 Friedrich Ehrenreich von Ramin, 1782 Wichard Joachim Heinrich von Möllendorff. Standort: Berlin-Friedrichstadt.
Infanterieregiment No. 26 (1678/2)
Regiment zu Fuß (1715). 1714 Kurt Hildebrand von Loeben, 1730 Henning Alexander von Kleist, 1749 Dietrich Reichard von Meyerinck, 1758 Carl Heinrich von Wedel, 1760 Christian Bogislaw von Linden, 1764 Anton Abraham von Steinkeller, 1778 Hans Christoph von Woldeck (ab 1782: „Alt-Woldeck“), 1789 Philipp Adolph von Schwerin, 1795 Johann Karl Leopold von Larisch. Standort: Berlin.
Infanterieregiment No. 27 (1715)
1715 Leopold Maximilian von Anhalt-Dessau, 1747 Franz Ulrich von Kleist, 1757 Moritz Wilhelm von der Asseburg, 1759 Daniel Georg von Lindstedt, 1764 Peter Heinrich von Stojentin, 1776 Alexander Friedrich von Knobelsdorff, 1800 Alexander von Tschammer.
Infanterieregiment No. 28 (1723/1)
Regiment zu Fuß (1723). 1723 Konrad Heinrich von der Mosel, 1733 Friedrich Ludwig zu Dohna, 1742 Heinrich Carl Ludwig Herault de Hautcharmoy, 1758 Lorenz Ernst von Münchow, 1758 Friedrich von Kreytzen, 1759 Friedrich Ehrenreich von Ramin, 1760 Friedrich Wilhelm von Thile, 1770 Michael Konstantin von Zaremba, 1786 Ludwig Karl von Kalckstein, 1789 August von Genzkow, 1792 Friedrich Leopold von Ruits, 1795 Carl Friedrich von Klinckowström, 1799 Johann von Malschitzky.
Infanterieregiment No. 29 (1723/2)
Regiment zu Fuß (1723). Als Füsilierregiment aufgestellt, später in Musketiere umgewandelt. Standort: Wesel (Westfalen), ab 1742 Breslau (Schlesien). 1723 Hans Christoph von Bardeleben, 1736 Georg Heinrich von Borcke (Jung-Borcke), 1747 Kaspar Ernst von Schultze, 1758 Carl Heinrich von Wedel, 1758 Karl Gottfried von Knobloch, 1764 Johann Ferdinand von Stechow, 1778 Heinrich Ludwig von Flemming, 1782 Balthasar Ludwig Christian von Wendessen, 1798 Wilhelm Karl von Treuenfels.
Infanterieregiment No. 30 (1717/3)
Regiment zu Fuß (1728). 1728 Martin von Thile, 1733 Joachim Christoph von Jeetze, 1752 Christian Gottfried von Uchtländer, 1755 Bernd Siegmund von Blankensee, 1756 Hans Samuel von Pritz, 1757 Ernst Ludwig von Kannacher, 1759 Joachim Friedrich von Stutterheim („Alt-Stutterheim“), 1768 Karl Franz von Sobeck, 1778 Philipp Wolfgang Teuffel von Birkensee, 1782 Georg August von Schönfeld, 1792 Georg Friedrich von Wegnern, 1793 Ernst Friedrich Wilhelm von Rüchel, 1798 Friedrich Adrian von Borcke. Als Füsilierregiment aufgestellt. Standort: Anklam (Vorpommern).
Infanterieregiment No. 31 (1729)
Regiment zu Fuß (1729). 1729 Friedrich Wilhelm von Dossow, 1743 Friedrich Wilhelm von Varenne, 1744 Philipp Bogislav von Schwerin, 1746 Johann Georg von Lestwitz, 1763 Friedrich Bogislav von Tauentzien, 1791 Philipp Ernst von Borcke, 1792 Philipp Friedrich Lebrecht von Lattorff, 1800 Bernhard Vollrad von Oldenburg, 1805 Heinrich von Kropff. Standort: Wesel (Westfalen), ab 1743 Breslau (Schlesien).
Infanterieregiment No. 32 (1718/2)
Regiment zu Fuß (1743). 1743 Friedrich Julius von Schwerin (Jung Schwerin), 1747 Joachim Christian von Tresckow, 1763 Johann Georg von Lestwitz, 1767 vakant Lestwitz, 1770 Hans Christoph von Rothkirch (ab 1782: „Alt-Rothkirch“), 1786 Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen. Standort: Neisse (Schlesien).
Infanterieregiment No. 33 (1736/2)
Regiment zu Fuß (1740). 1740 Andreas Johann Persode de Dommangeville, 1743 Samuel von Schlichting, 1743 Asmus Ehrenreich von Bredow, 1744 Heinrich August de la Motte Fouqué, 1774 Georg Reinhold von Thadden, 1784 Friedrich Wilhelm von Götzen, 1786 Julius Rudolph von Klingsporn, 1794 Theodor Philipp von Pfau, 1794 Franz Andreas von Favrat, 1804 August Ludwig von Schierstedt, 1804 Ludolf August Friedrich von Alvensleben. Als Füsilierregiment aufgestellt. Standort: Glatz (Schlesien).
Infanterieregiment No. 34 (1740/4)
Regiment zu Fuß (1740). 1740 August Ferdinand von Preußen. Standort: Neuruppin (Brandenburg, Mittelmark).
Infanterieregiment No. 35 (1740/5)
Regiment zu Fuß (1740). 1740 Heinrich Ludwig von Preußen, 1802 vakant Prinz Heinrich.
Infanterieregiment No. 36 (1740/6)
Füsilierregiment (1740). 1740 Gustav Bogislav von Münchow, 1766 Henning Alexander von Kleist, 1780 Peter Christoph von Zitzewitz, 1785 Wilhelm Magnus von Brünneck, 1786 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1793 Georg Henning von Puttkamer. Standort: Brandenburg an der Havel.
Infanterieregiment No. 37 (1740/7)
Füsilierregiment (1740). 1740 Paul Heinrich Tilio de Camas, 1741 Peter Ludwig du Moulin, 1755 Heinrich Adolf von Kurssel, 1758 August Wilhelm von Braun, 1770 Johann Georg Wilhelm von Keller, 1785 Adam Heinrich von Wolfframsdorff, 1794 Johann Eberhard Rudolf Hiller von Gaertringen, 1799 Johann Friedrich Gustav von Stockhausen, 1804 Karl Gottlieb von Tschepe. Standort: Glogau (Schlesien), ab 1795 Fraustadt und Lissa („Südpreußen“).
Infanterieregiment No. 38 (1740/8)
Füsilierregiment (1740). 1740 Wilhelm Alexander von Dohna-Schlodien, 1749 Johann Christian von Brandeis, 1758 Carl Anton Leopold von Zastrow, 1766 Friedrich Gotthelf von Falkenhayn, 1781 Heinrich Wilhelm von Anhalt, 1783 Eberhard von Hager, 1790 August Wilhelm von Vietinghoff, 1796 Christian August von der Marwitz, 1800 Carl von Pelchrzim. Standort: Breslau, ab 1782 Frankenstein, ab 1796 Neisse (Schlesien).
Infanterieregiment No. 39 (1740/9)
Füsilierregiment (1740). 1740 Ferdinand von Braunschweig, 1744 Albrecht von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1745 Friedrich Franz von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1758 vakant Braunschweig, 1763 Wilhelm Adolf von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1771 Wichard Joachim Heinrich von Möllendorff, 1783 Christian Ludwig von Kenitz, 1793 Daniel Ludwig von Crousaz, 1800 Friedrich Wilhelm Christian von Zastrow. Standort: Königsberg in der Neumark, ab 1795 Posen („Südpreußen“).
Infanterieregiment No. 40 (1740/10)
Füsilierregiment (1740). 1740 Wilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach, 1741 David Jürgen von Graevenitz, 1743 Georg Christoph von Kreytzen, 1750 Johann Friedrich von Kreytzen, 1759 Georg Carl Gottlob von der Gablenz, 1777 Friedrich August von Erlach, 1791 Carl Ludwig von Pfuel, 1794 Friedrich Wilhelm von Steinwehr, 1805 Dietrich Leberecht von Schimonsky. Standort: Breslau, ab 1763 Schweidnitz (Schlesien).
Infanterieregiment No. 41 (1741/7)
Füsilierregiment (1741). 1741 August Wilhelm Herzog von Braunschweig-Bevern, 1741 Johann Volprecht Riedesel zu Eisenbach, 1746 Franz Karl Ludwig von Wied zu Neuwied, 1765 Matthias Ludwig von Lossow, 1782 Alexander Friedrich von Woldeck (ab 1786: „Jung-Woldeck“), 1792 Karl Friedrich Gottlieb von Schladen, 1804 Karl Ernst Ludwig von Lettow. Zuvor württembergisches Regiment „Erbprinz“. Standort: Wesel, ab 1755 Minden (Westfalen), Grenadiere stets in Magdeburg.
Infanterieregiment No. 42 (1741/8)
Füsilierregiment (1741). 1741: Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt, 1789: Nikolaus Reinhard von Hanenfeldt, 1794: Kaspar Sigismund von Lüttwitz, 1796: Franz Heinrich Christian von Ploetz. Standort: Frankenstein (Schlesien), ab 1796 in Warschau (Südpreußen).
Infanterieregiment No. 43 (1741/9)
Füsilierregiment (1741). 1741: Maximilian von Rampusch, 1743: Philipp Ernst von Bardeleben, 1744: Joachim Ernst von Zimmernow, 1744: Christian Ludwig von Kalsow, 1757: Samuel Adolph von Kalckreuth, 1758: Joachim Leopold von Bredow, 1760: Christian Wilhelm von Zieten, 1767: Döring Wilhelm von Krockow, 1773: Carl Magnus von Schwerin, 1776: Leopold Ludwig von Anhalt, 1795: Leopold Alexander von Wartensleben, 1803: Ludwig von Strachwitz. Standort: Schweidnitz, ab 1763 in Liegnitz (Schlesien).
Infanterieregiment No. 44 (1742/1)
Füsilierregiment (1742). 1742: Friedrich Ludwig zu Dohna, 1749: Martin Eberhard von Jungkenn Müntzer von Mohrenstamm, 1759: Rudolph August von Hoffmann, 1760: Johann von Grant, 1764: Hans Christian von Brietzke, 1779: Friedrich Wilhelm Ernst von Gaudi, 1789: Franz Otto von Pirch, 1791: August von Dohna-Lauck, 1793: Franz Georg Gneomar von Kunitzky, 1799: Ludwig von Strachwitz, 1803: Christian Alexander von Hagken. Standort: Wesel (Westfalen).
Infanterieregiment No. 45 (1743/4)
Füsilierregiment (1743). 1743: Friedrich Wilhelm von Dossow, 1757: Friedrich II. von Hessen-Kassel, 1786: Johann Ludwig von Eckartsberg, 1792: Friedrich August von Graevenitz, 1795: Karl Philipp von Unruh, 1805: Johann Christian von Zweiffel. Standort: Wesel (Westfalen), ab 1792 in Bayreuth (Fsm. Brandenburg-Bayreuth), heute Bayern.
Infanterieregiment No. 46 (1743/5) trägt den Namen Carl Eugen von Württemberg bis 1757
Füsilierregiment (1743). 1743: Ernst Ludwig von Goetze, 1745: Friedrich Christoph Christian von Rindtorf, 1746: Friedrich Leopold von Schwerin, 1750: Christian Ludwig von Pfuel, 1756: Emanuel von Schöning, 1757: Johann Albrecht von Bülow, 1776: Heinrich Wilhelm von Lettow, 1779: Ernst Ludwig von Pfuhl, 1794: Alexander Heinrich von Thile. Standort: Deutsch-Rixdorf und Berlin, Köpenicker Vorstadt, ab 1796 in Warschau (Südpreußen)..
Infanterieregiment No. 47 (1743/6)
Füsilierregiment (1743). 1743: Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt, 1747: Karl Friedrich von Derschau, 1752: Leopold Friedrich Ludwig von Wietersheim, 1756: Kaspar Friedrich von Rohr, 1758: Christoph Heinrich von Grabow, 1764: Johann Adolph von Nassau-Usingen, 1778: Wenzeslaus Christoph von Lehwaldt, 1788: Friedrich Wilhelm von Wangenheim, 1790: Johann Karl von Hertzberg, 1797: Julius August von Grawert. Standort: Burg (Hzm. Magdeburg), ab 1789 in Glatz (Schlesien).
Infanterieregiment No. 48 (1743/7)
(Garnison) 1743 Alexander von Beaufort, 1743 Joachim Wocislaus von Wobeser, 1746 Johann Leonhard von Wutgenau, 1755, vakant, Kommandeur: Friedrich Wilhelm von Salmuth genannt Beringer
Füsilierregiment (1755). 1756 Friedrich von Hessen-Kassel, 1757 Friedrich Wilhelm von Salmuth genannt Beringer, 1763 Karl Friedrich von Beckwith, 1766 Martin Ludwig von Eichmann, 1791 Martin Ernst von Schlieffen, 1792 Georg Boguslav von Koethen, 1797 Wilhelm von Hessen-Kassel. Standort: Wesel (Westfalen).
Infanterieregiment No. 49 (1741/2)
Füsilierregiment (1742). 1742 Gerhard Cornelius von Walrave, 1748 Philipp Loth von Seers, 1758 Christian Friedrich von Diericke, 1770 Karl August von Schwartz, 1788 Otto Heinrich Friedrich von Borch, 1794 Friedrich Wilhelm von Schönfeld, 1800 Friedrich Wilhelm von Müffling. Standort: Neisse (Schlesien).
S 50 – S 59 (1756 bis z.T. 1763): ehemals kursächsische Regimenter
Infanterieregiment No. 50 (1772/1)
Bataillon zu Fuß (1773). 1773 Franz Ludwig von Rossieres, 1778 Karl Ludwig von Troschke, 1794 Georg von Steensen, 1799 Karl Wilhelm von Sanitz. Standort: Silberberg, ab 1800 Frankenstein (Schlesien).
Infanterieregiment No. 51 1742/2
Füsilierregiment (1773). 1773 Otto Heinrich von Laxdehnen, 1773 Döring Wilhelm von Krockow, 1789 Ernst Friedrich Carl von Hanstein, 1803 Friedrich August von Kauffberg. Standort: Marienburg (Ostpreußen), ab 1794 Danzig (Westpreußen).
Infanterieregiment No. 52 1772/3
Füsilierregiment (1773). 1772 Christian August von Lengefeld, 1785 Wilhelm Friedrich Karl von Schwerin, 1795 Franz Joachim von Reinhart, 1807 Carl Friedrich von Hamberger. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „Graf Kleist Nollendorf“ (1. Westpreußisches) Nr. 6 in die neupreußische Armee übernommen. Standort: Preußisch Holland, ab 1800 Rastenburg (Ostpreußen).
Infanterieregiment No. 53 1772/4
Füsilierregiment (1773). 1773 Kaspar Fabian Gottlieb von Luck, 1780 Wilhelm Heinrich von der Goltz, 1784 Wilhelm Friedrich Karl von Schwerin, 1785 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1786 Franz Andreas von Favrat, 1794 Albert von Anhalt, 1800 Wilhelm Christian von Larisch. Standort: Braunsberg (Ostpreußen), ab 1795 Thorn („Südpreußen“).
Infanterieregiment No. 54 1772/5
Füsilierregiment (1773). 1773 Albrecht Ehrentreich von Rohr, 1783 Karl Kuno Ludwig von Klitzing, 1786 Bogislav Ernst von Bonin, 1794 Christoph Friedrich von Mosch, 1799 Hans Christoph von Natzmer. Standort: Graudenz (Westpreußen).
Infanterieregiment No. 55 1773/2
Füsilierregiment (1774). 1774 Adolph von Hessen-Philippsthal, 1780 Georg Ewald von Blumenthal, 1784 Melchior Sylvius von Koschenbahr, 1790 Karl Eduard von Tiedemann, 1792 Albert Christian Heinrich von Brühl, 1792: Friedrich Christian Karl von Holwede, 1796: Hermann Johann Ernst von Manstein. Standort: Preußisch Stargard (Westpreußen), ab 1796 in Bromberg und Gnesen („Südpreußen“).
Infanterieregiment No. 56, (1794).
1794: Christoph Ludwig Rudolph von Reitzenstein, 1796 Friedrich Gottlieb von Laurens, 1804 Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien. Standort: Ansbach (Fsm. Brandenburg-Ansbach, heute Bayern).
Infanterieregiment No. 57, (1795/2).
1795: Friedrich August von Graevenitz. Standort: Glogau (Schlesien).
Infanterieregiment No. 58, (1797/1)
1797: Wilhelm René de l’Homme de Courbière. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Westpreußisches) Nr. 7 in die neupreußische Armee übernommen. Standort: Wartenstein (Hinterpommern).
Infanterieregiment No. 59, (1803/2).
1803: Leopold Alexander von Wartensleben. Standort: Erfurt.
Infanterieregiment No. 60, (1802/2).
1802: Christian Wilhelm von Chlebowsky. Nach der preußischen Heeresreform als Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm II.“ (1. Schlesisches) Nr. 10 in die neupreußische Armee übernommen. Standort: Warschau (Südpreußen).
Garnisonregimenter
In den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts als Bataillone gegründet und nur funktionsmäßig von den Feldregimentern abgegrenzt, wurden die Garnisonregimenter Einheiten für Soldaten geringer Größe und Strafversetzte. Auch Offiziere waren strafversetzt, zusammen mit Halbinvaliden und Bürgerlichen.
Garnisonregiment No. I
1718 Jacques de Brion, 1728 Ludwig von l’Hospital, 1755 Christoph Georg von Luck, 1757 Werner Friedrich von Puttkamer (seit 1766 „Alt-Puttkamer“), 1772 Friedrich Sylvius von Hallmann, 1786 Karl Ernst von Bose - † 1787/88
Garnisonregiment No. II
1717 Georg Boguslav von Wobeser, 1723 Kaspar Dietlof von Winterfeld, 1725 Peter von Seers, 1727 Jean de Natalis, 1742 Georg Werner von der Schulenburg, 1743 Christoph Ernst von Roeder, 1754 Hans Siegmund von Sydow (1759–1763 „Alt-Sydow“), 1773 Georg Wolf von Tümpling, 1777 George Lorenz von Pirch - † 1787/88
Garnisonregiment No. III
1718 Siegmund von Sack, 1740 Georg Rudolph von Glaubitz, 1740 Vorath Hellermann (ab 1743 von Hellermann), 1756 Georg Arnold von Grolman, 1763 August Friedrich Marschall von Bieberstein, 1767 Ernst Friedrich von der Heyden, 1772 Freiherr Detlef von Vietinghoff - † 1787/88 → Kolberg
Garnisonregiment No. IV
1736 Caspar Joachim von Wachholtz, 1737 Peter d’Arbaud, 1739 Andreas Johann Persode de Dommangeville, 1740 Adam von Weyherr, 1744 vakant Weyherr, 1746 Johann Heinrich von Grape, 1759 Martin Eberhard von Jungkenn gen. Müntzer von Mohrenstamm, 1760 Ewald Georg von Lettow, 1763 Friedrich Franz Ernst von Plotho, 1766 Franz Thuro von Großkreutz, 1769 Ludwig von Gohr, 1772 Peter Georg von Puttkamer, 1775 Heinrich Ludwig von Gotter, 1782 Valentin Friedrich von Rüchel, 1784 Otto Kasimir von Hüllessem - † 1787/88
Garnisonregiment No. V
1741 Christoph Friedrich von Thümen, 1743 Friedrich Julius von Mützschefall, 1759 Gustav Adolph von Sydow („Jung-Sydow“), 1763 Christian Friedrich von Berner, 1770 Johann Benjamin von Hasslocher, 1771 Adam Friedrich von Arnstedt, 1778 Paul von Natalis - † 1787/88
Garnisonregiment No. VI (Cosel)
1740 Kaspar Heinrich von Stechow, 1743 Heinrich von Saldern, 1745 Johann Georg von Lehmann, 1750 Heinrich Günther Gottfried von Bosse, 1752 Christoph Friedrich von Lattorf, 1762 Gerhard Alexander von Saß - † 1787/88
Garnisonregiment No. VII
1741 Carl Wilhelm von Bredow, 1746 Hans Christoph von Jeetze, 1754 Christian Henning von Lange, 1760 Joachim Christian Friedrich von Itzenplitz, 1766 Christoph Friedrich von Rentzell, 1766 Christian Ernst von Puttkamer („Jung-Puttkamer“), 1771 Georg Lorenz von Kowalski - † 1787/88
Garnisonregiment No. VIII
1741 Karl von der Recke, 1745 Rudolf Kurt Leberecht von Loeben, 1746 Kaspar Friedrich von Knobelsdorff, 1748 Georg Ernst von Nettelhorst, 1757 Freiherr Friedrich Wilhelm Quadt zu Wickrath, 1763 Franciscus de Le Noble, 1772 Karl Benedikt von Bremer, 1778 Sigismund August von Berrenhauer, 1782 Ulrich von Heyking - † 1787/88
Garnisonregiment No. IX
1743 Georg Volrath von Kröcher, 1748 Ernst August de la Chevallerie von la Motte, 1759 Bernd Eckard von Bonin, 1763 Konstantin Nathanael von Salenmon - † 1787/88 → Stationiert in Geldern ab 1778 Wesel
Garnisonregiment No. X
1742 Georg Ewald von Puttkamer, 1744 Arnold Goswin von Rittberg, 1747 Busso Christian von Blanckensee, 1765 Christoph Ludwig von der Mülbe, 1780 Heinrich Gottlieb von Könitz, 1786 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1786 Friedrich von Oven - † 1787/88
Garnisonregiment No. XI
1744 Georg Ewald von Puttkamer, 1748 Franz Christoph von Manteuffel, 1760 Henning Christian von Mellin, 1769 Carl Ludwig von Ingersleben, 1782 Sigismund August von Berrenhauer - † 1787/88
Garnisonregiment No. XII
1748 Ernst Georg von Kalckreuth, 1763 Wilhelm René de l’Homme de Courbière, 1787 Philipp Lambert de Bauvrye - † 1787/88
Neues Garnisonregiment – eigentlich Invalideneinheit
1748 – ohne Regimentschef - † 1763
Stehende Grenadier-Bataillone
Grenadier-Bataillone waren kombinierte Einheiten aus Grenadierkompanien der Garnison-, aber auch Feldregimenter, die in Friedenszeiten zusammenblieben.
I. Stehendes Grenadier-Bataillon
1742: I. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus Grenadieren von No. III, No. IV, No. VII (nicht 1756–1763 und 1778/79) und Neues Garnisonregiment. Heinrich Wilhelm von Byla, 1749 Henning Alexander von Kahlden, 1758 Friedrich Just von Wangenheim, 1758 Wilhelm Ernst von Buddenbrock, 1759 Georg Karl von Carlowitz, 1771 Hans Ernst Otto Christian von Rohr, 1778 Johann Heinrich von Oldenburg, 1779 Johann Andreas Anton von Scholten, 1786 Konstantin Johann von Budritzki, 1787 Friedrich Adrian von Borcke - † 1787/88.
II. Stehendes Grenadier-Bataillon
1744 (de facto), formal 1748: II. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus Grenadieren von No. 45, No. IX (1756–1760) bzw. No. XIII (1760–1763). 1748 Rudolf August von Ingersleben, 1757 Kaspar Rudolph von Unruh, 1760 Kriegsgefangenschaft, 1763 Carl Ludwig von Ingersleben, 1765 Joachim Adam von Voß, 1771 Wilhelm Ludwig von Meusel - † 1787 an No. 48.
III. Stehendes Grenadier-Bataillon
1746 (de facto), formal 1753: IV. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus Grenadieren von No. 41 und No. 44. 1748 Eberhard von Gemmingen, 1757 Johann Friedrich von Benkendorf, 1765 Christoph Siegmund von Wallenrodt, 1775 Friedrich Gisbert Wilhelm von Romberg, 1780 Johann Wilhelm Leopold von Borcke, 1784 Johann Heinrich von Drost - † 1787
IV. Stehendes Grenadier-Bataillon ab 1753 „Königsbergsches Grenadier-Bataillon“
1746 (de facto), formal 1753: IV. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus Grenadieren von No. I, No. II (1757–1760 nicht im Bataillon) bzw. No. XI. 1751 Ludolf August von Katte, 1753 Heinrich Sigismund von der Heyde, 1760 Matthias Ludwig von Lossow, 1765 Joachim Friedrich von der Hardt, 1779 Friedrich Wilhelm von Hacke, 1780, Julius Rudolph von Klingsporn, 1785 Friedrich Karl Ludwig von Holstein-Beck - † 1789
V. Stehendes Grenadier-Bataillon
1753: V. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus Grenadieren von No. V, No. X. 1753 Leopold von Rath, 1760 Hans Siegismund von Koschenbahr, 1776 Carl Elias Adolph von Hachenberg, 1776 Georg Ludwig von Lentzke, 1780 Johann Karl Leopold von Larisch - † 1788
VI. Stehendes Grenadier-Bataillon
1753: VI. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus Grenadieren von No. VI, No. VIII. 1753 Johann Ernst von Plötz, 1757 Hans Leberecht Ehrentreich von Rohr, 1759 Karl Leberecht von dem Bussche, 1764 Friedrich Ernst von Zabeltitz, 1773 Ernst Heinrich von Gillern - † 1789
VII. Stehendes Grenadier-Bataillon
1775: VII. „Stehendes“ Grenadier-Bataillon: bestand aus zwei Grenadier-Kompanien des IV. Stehendes Grenadier-Bataillons (vom Garnisons-Regiment No. II) und Neugeworbenen, 1775 Nikolaus Albrecht von Baehr - † 1788
Leichte Infanterie oder Freiregimenter
Im Jahr 1786 wurde von König Friedrich II. drei Regimenter von jeweils 10 Kompanien geschaffen. Das Konzept wurde er aber bereits im Jahr darauf zu Gunsten der Füsilier-Bataillone aufgegeben.
Leichtes Infanterie Regiment Chaumontet
Emanuel Franz Anton Eugen von Chaumontet
Leichtes Infanterie Regiment Arnauld de la Perière
Johann Gabriel Arnauld de la Perière
Leichtes Infanterie Regiment Müller von Andolfingen (auch:Schweizerregiment)
Johann Rudolph Müller von Andolfingen
Füsilier-Bataillone
Mit der Auflösung der stehenden Grenadier-Bataillone wurden 1787/88 die Füsilier-Bataillone geschaffen.
Füsilier-Bataillon Nr. 1
1787 Friedrich Karl von Langelair, 1789 Friedrich Adolf von Schencke, 1793 Karl Alexander von Wedel, 1800 Karl Gottfried von Carlowitz, 1806 Friedrich Ernst Ewald von Keyserlingk
Füsilier-Bataillon Nr. 2
1787 Johann Jeremias von Renouard, 1794 Karl Anton von Bila
Füsilier-Bataillon Nr. 3
1787 Alexander Heinrich von Thile, 1793 Friedrich Georg von Tilly, 1797 Leopold von Wackenitz
Füsilier-Bataillon Nr. 4
1787 Christian Ludwig von Lieberoth, 1794 Karl August von Greiffenberg
Füsilier-Bataillon Nr. 5
1787 Friedrich Adrian von Borcke, 1797 Erhard Gustav von Wedel
Füsilier-Bataillon Nr. 6
1787 Friedrich Karl Ludwig von Holstein-Beck, 1789 Michael Szabszinski von Rembow
Füsilier-Bataillon Nr. 7
1787 Friedrich Benignus von Schmidthenner, 1788 Johann Karl August von Schultz, 1800 Joachim Ernst von Rosen
Füsilier-Bataillon Nr. 8
1787 Julius Hans Friedrich von Plüskow, 1790 Karl Gottfried von Hanff, 1793 Johann Friedrich von Eisenhardt, 1795 Franz Leopold von Kloch
Füsilier-Bataillon Nr. 9
1787 Ernst Heinrich von Gillern, 1789 Kasper Gottlob von Diebitsch (Jung-Diebitsch), 1789 August Friedrich von Prosch, 1797 Heinrich Christoph von Ladebur, 1802 Jakob Borell du Vernay, 1807 Karl Friedrich von Danielewitz
Füsilier-Bataillon Nr. 10
1787 Johann Karl Leopold von Larisch, 1788 Friedrich Ehrenreich von Diebitsch (Alt-Diebitsch), 1791 Heinrich Leopold von Forcade, 1792 Karl Friedrich von Martini, 1795 Friedrich Ferdinand von Anhalt-Köthen-Pless, 1802 Karl Gustav von Erichsen
Füsilier-Bataillon Nr. 11
1787 Johann Anton von Dessaunieres, 1795 Georg Joachim von John, 1795 Ernst Wilhelm von Eichler, 1798 Heinrich Ludwig von Thümen, 1805 Karl Ludwig von Bergen
Füsilier-Bataillon Nr. 12
1787 Nikolaus Albrecht von Baehr, 1788 Graf Albrecht von Anhalt, 1795 Johann August von Eicke, 1805 Johann Karl von Knorr
Füsilier-Bataillon Nr. 13
1787 Christian Ludwig von Thadden, 1794 Leopold Ludwig Maximilian Nordeck zu Rabenau
Füsilier-Bataillon Nr. 14
1787 Karl Friedrich von Pollitz, 1794 Karl von Pelet, 1807 Ernst Schuler von Senden
Füsilier-Bataillon Nr. 15
1787 Karl Leopold Friedrich von Schurff, 1788 Heinrich Leopold von Forcade, 1791 Franz von Rühle
Füsilier-Bataillon Nr. 16
1787 Johann Tobias von Kümpel, 1789 Friedrich Gottlieb von Oswald
Füsilier-Bataillon Nr. 17
1787 Eugen Reinhard von Wallbrunn, 1788 Johann Christoph von Hinrichs
Füsilier-Bataillon Nr. 18
1787 Georg Gerhard von Wilhelmi, 1789 Friedrich Wilhelm von Müffling, 1794 Siegmund Heinrich von Holtzschuher, 1800 August von Sobbe
Füsilier-Bataillon Nr. 19
1787 Johann Wilhelm von Ernest
Füsilier-Bataillon Nr. 20
1787 August Christoph Heinrich von Legat, 1797 Friedrich Adrian von Borcke, 1798 Philipp von Ivernois
Füsilier-Bataillon Nr. 21
1796 Ludwig August von Stutterheim
Füsilier-Bataillon Nr. 22
1797 Friedrich Ludwig von Puttlitz, 1800 Karl Andreas von Boguslawski
Füsilier-Bataillon Nr. 23
1797 Hans David Ludwig von York, 1799 Benjamin von Schachtmeyer
Füsilier-Bataillon Nr. 24
1797 Friedrich Wilhelm von Bülow
Landregimenter
Es gab in Preußen vier Landregimenter, die nur bei Kriegsgefahr einberufen wurden. Die Offiziere, Unteroffiziere und Tamboure erhielten halben Sold. Die Gemeinen erhielten keinen Sold, da diese nur bei Kriegsgefahr von der Landständen einberufen wurden. Die Offiziere und Unteroffiziere wurden oftmals aus Altersgründen in die Landregimenter versetzt, um sie so versorgen zu können.
Berliner Land-Regiment BL
1730 Anton von Blankensee; 1740 Karl Friedrich von Cratz; 1747 Karl Friedrich von Lüderitz; 1763 Christian Ernst Emanuel von Lembcke; 1767 (14. Januar bis 27. April): Ernst Friedrich von der Heyden; 1767 Johann Sylvius von Rothkirch; 1782 Karl Friedrich Albrecht von Loeben († 1788)
Königsberger Land-Regiment KL
1730: Karl Friedrich von Fehr; 1731: Kasper von Fresin; 1745 Hans Albrecht von Polenz; 1756 Bernhard Friedrich von Hülsen; 1765 Christoph Friedrich von Rentzell; 1765 Albrecht Friedrich von Borck; 1775 Franz Wilhelm von Iselstein; 1777 Friedrich Sigmund von Sommerfeld († 1792)
Magdeburger Land-Regiment ML
1730 Johann Adolph Marschall von Bieberstein; 1735 Kaspar Wilhelm von Düringshofen; 1745 Bernhard Sigismund von Berg; 1755 Bernhard Friedrich von Ahlimb; 1757 Johann Christoph von Wegener (Alt-Wegener); 1778 Johann Friedrich Christoph von Weißenfels; 1780 Karl Wilhelm von Kottwitz († 1792)
Stettiner Land-Regiment SL
1735 Johann Arend; 1737 Kaspar Ehrenreich von Thermo; 1750 Baltzer Julius von Kahlbutz; 1752–1759 Johann Gottfried von Stockhausen; 1759 Ernst Heinrich von Langenau; 1764 Wolfgang Albrecht von Hohendorf; 1770 Karl Heinrich von Poseck; 1784 Friedrich August von Eyff († 1792)
Ehemals kursächsische Regimenter
Nach der Kapitulation von Pirna 1756 presste Preußen die unterlegenen kursächsischen Regimenter in seine Armee. Die meisten Regimenter lösten sich auf Grund von Desertion frühzeitig auf.
→ Liste der kursächsischen Regimenter der Frühen Neuzeit
Infanterieregiment S 50 1756/1 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 10 (1756) Friedrich Ludwig von Rochow 1741/1
1756 errichtet, Leopold Friedrich Ludwig von Wietersheim - † 1757
Infanterieregiment S 51 1756/2 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 2 (1756) Albert Christian Heinrich von Brühl 1680/2
1756 errichtet, Friedrich von Wylich - † 1757
Infanterieregiment S 52 1756/3 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 1 (1756) Garde (Kurfürst Friedrich August II./König August III. von Polen) 1663
1756 errichtet, Bernd Siegmund von Blankensee, 1757 Georg Friedrich von Oldenburg - † 1757
Infanterieregiment S 53 1756/4 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 6 (1756) Johann Christian von Minckwitz 1709/2
1756 errichtet, Christoph Hermann von Manstein - † 1757
Infanterieregiment S 54 1756/5 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 3 (1756) Johann Adolf von Sachsen-Gotha-Altenburg „Sachsen-Gotha“ 1682/5
1756 errichtet, Wilhelm von Saldern, 1758 Friedrich Franz Ernst von Plotho - † 1763 > Infanterieregiment No. 33 (1806) 1736/2
Infanterieregiment S 55 1756/6 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 12 (1756) Alexander Jakob Lubomirski 1742/5
1756 errichtet, Friedrich Christian von Hauss, 1760 Ludwig Philipp von Röbel - † 1763 > Infanterieregiment No. 36 (1756) 1740/6
Infanterieregiment S 56 1756/7 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 4 (1756) Kurprinz Friedrich August von Sachsen 1701/05
1756 errichtet, Johann Bernhard von Loen – 1758 Samuel Adolph von Kalckreuth – 1758 Leopold Friedrich Ludwig von Wietersheim – 1759 Friedrich Magnus von Horn - † 1763 > Infanterieregiment No. 32 (1806) 1718/2
Infanterieregiment S 57 1756/8 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 7 (1756) Prinz Carl Maximilian von Sachsen 1711/03
1756 errichtet, Friedrich Karl Ferdinand von Braunschweig-Bevern „Prinz Friedrich“ - † 1757
Infanterieregiment S 58 1756/9 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 5 (1756) Prinz Clemens Wenzeslaus von Sachsen 1704/06
1756 errichtet, Ernst Bogislaus von Flemming - † 1757
Infanterieregiment S 59 1756/10 < Kursächsisches Infanterieregiment No. 8 (1756) Prinz Franz Xaver von Sachsen 1723
1756 errichtet, Friedrich Wilhelm von Preußen - † 1757
Feldjägerregiment
Feldjäger zu Fuß von 1756/15
Feldjäger-Regiment. 1740 Major Egmont von Chasôt, 1750 Oberst Ludwig von der Osten, 1751 Oberst Wilhelm Ludwig von Aweyde, 1756 Major Karl von Hardwig, 1759 Major Baader, 1759 Friedrich Wilhelm von Gaudi (Flügeladjutant), 1760 Philipp Ludwig Siegmund Bouton des Granges, 1761 Friedrich von Anhalt, 1778 des Granges (ab 1785 Regimentschef), 1790 Oberst Karl Friedrich von Voß, 1800 Johann David Ludwig von York, 1805 (Kommandeur) Ernst Heinrich von Witzleben. Es wurde bereits 1744 als „Korps Feldjäger zu Fuß“ aufgestellt. Nach der preußischen Heeresreform als Garde-Jäger-Bataillon in die neupreußische Armee übernommen
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| Description |
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Flags and Banners of the German Army (Prussian Army).
Large-format, original color heliogravure, around 1910.
After the original painting by Richard Knötel. Signed on the plaque.
The lower edge features an adjusted noble coat of arms.
Size: 690 x 275 mm.
With two vertical fold lines.
With minimal signs of aging and wear, otherwise in very good condition.
Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!!
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Richard Knötel (born January 12, 1857 in Glogau; died April 26, 1914 in Berlin) was a German painter, lithographer, and writer. He is considered one of the most important German historical painters. Knötel was the son of the head teacher, painter, and writer Augustin Knötel. He received drawing lessons from his father, studied at the Berlin Academy of Fine Arts starting in 1880, and extensively researched military history. He worked as an illustrator for magazines such as Illustrirte Zeitung, Daheim, Über Land, and Meer, as well as a draftsman for the “Berlin Calendar” and the “Association for the History of Berlin”. The Knötel illustrated many military works and published the treatise "The Prussian Army from Ancient Times to the Present Day" (1883). He also released a 18-volume sourcebook on uniform studies.He also illustrated two beloved children's books alongside the war artist Carl Röchling. Carl Röchling, Richard Knötel: The Old Fritz in 50 Images for Children and Adults, 1895 Carl Röchling, Richard Knötel: The Queen Luise in 50 Illustrations for Children and Adults, 1896
The Royal Prussian Army (Prussian Army) was the army of the Prussian state from 1701 to 1919. It originated from the standing army of Brandenburg-Prussia that had existed since 1644. In 1871, it merged into the German Army and was dissolved in 1919 due to the defeat of the German Empire in World War I. The military strength of this army was a prerequisite for Brandenburg-Prussia to become one of the five European great powers during the 18th and 19th centuries. Its defeat at the beginning of the Napoleonic Wars in 1806 marked a turning point in its history. It initiated fundamental modernization under the leadership of Gerhard von Scharnhorst, which completely transformed the army.Therefore, historians refer to the Old Prussian Army (1644–1807) and the New Prussian Army (1807–1919). After the reform, the Prussian army participated in the Liberation Wars between 1813 and 1815 and played a crucial role in liberating German states from French foreign rule. From the Vienna Congress until the German Unification Wars, the Prussian army became a tool of restoration and significantly contributed to the failure of the 1848 national-state bourgeois revolution. The military successes of the Prussian Army during the Unification Wars were crucial for the victory of German troops allied with other nations over France. In the Imperial Reich, it formed the core of the German army. The Constitution of 1871 stipulated that during wartime, the Prussian army units would be integrated into the German army forces. During World War I, the Prussian Army was not legally independent.After the war ended, Germany was required to reduce its land forces to 100,000 according to the terms of the Versailles Treaty. The existing army units of Prussia, Bavaria, Saxony, and Württemberg were dissolved. One of the most distinctive features of the Prussian army, which has shaped its image to this day, was its significant social role. Its influence in the civil sector of state governance also made Prussia an embodiment of a militaristic state. History Under the Great Elector (1640–1688) The beginnings of the Prussian army as a standing force date back to the reign of the Brandenburg Elector Frederick William the Great (1640–1688). On June 5, 1644, during a meeting of the Secret Council, it was decided to establish a standing army. Previously, Brandenburg had maintained a paid mercenary army in times of war, which was disbanded after the conflict ended.This procedure, as shown by the course of the Thirty Years' War, was no longer appropriate. The growth of the army required massive recruitment efforts in Brandenburg. The necessary number of recruits could only be obtained through coercion. The campaigns conducted for the new army gathered a total of 4,000 men alone in Kleve. In the Duchy of Prussia, 1,200 regular soldiers and approximately 6,000 militia members were recruited. In Kurmark, the result was much lower due to the reduced population. Only 2,400 soldiers could be recruited. This included the 500 musketeers from the Elector’s personal guard. By 1646, two years after its establishment, the Elector’s army consisted of 14,000 men: 8,000 regular soldiers and 6,000 armed militia members.Friedrich Wilhelm was also the one who implemented the essential principles of the later Prussian army: 1. Combining the recruitment system with the military service obligation for local peasant boys, 2. Recruiting officers from local nobility, 3. Funding the army through the income from the Elector's estates. During the Second Swedish-Polish War (1655–1660), the Brandenburg-Prussian army reached a total strength of around 25,000 men, including garrison troops and artillery. Led personally by the Elector of Saxony, 8,500 Brandenburgers and 9,000 Swedes defeated 40,000 Poles in the Battle of Warsaw. In this war, Frederick William gained sovereignty over the Duchy of Prussia through the Oliva Treaty in 1660. In 1675, Frederick William and his Field Marshal Derfflinger defeated the Swedish army during the Swedish-Brandenburg War at the Battle of Fehrbellin. Subsequently, the Elector's army expelled the Swedes from Germany and later from Prussia during the "Hunt over the Curian Sea" in 1678. Frederick William earned the title "The Great Elector" thanks to these victories. During the reign of King Friedrich Wilhelm, the army occasionally reached a peace strength of 7,000 and a war strength of 15,000 to 30,000 men. Under Elector and King Frederick I (1688–1713) At the beginning of the War with France in 1688, Elector Frederick III ordered for the first time that, in addition to recruitment efforts by individual regiments, local Brandenburg state authorities within the Empire should also provide a portion of recruits for the troops. Since then, the army forces have been mostly replenished with forcibly recruited "domestic" soldiers rather than newly hired "foreign" soldiers. In the year 1701, Frederick III was crowned "King of Prussia." This led to his army being called "Kingly-Prusian" from then on, rather than "Kur-Brandenburgian." Over the 18th century, the name Prussia came to refer to the entire Brandenburg-Prussian state, both within and outside the Empire.The price Prussia had to pay for imperial recognition of its rank elevation was participation in the Spanish War of Succession. Prussian troops took part in battles such as those at Höchstädt, Ramillies, Turin, Toulon, and Malplaquet. During the Spanish War of Succession, Frederick I distributed his troops across various battlefields. 5,000 men were sent to the Netherlands, and 8,000 soldiers to Italy.Approximately three-quarters of the Prussian troops were serving with the Allies. At that time, the Prussian troops were renowned as the best in Europe. The associated financial burden, along with his luxurious lifestyle, forced the king to temporarily reduce the army to 22,000 men after the war ended. This was the last reduction of the Brandenburg-Prussian army. In 1692, a military court was established to improve soldier discipline. Starting in the 1700s, the Prussian army began dressing its soldiers more uniformly. Uniform clothing offered several benefits: First, it instilled a sense of unity among the soldiers. Second, it made it easier to distinguish friends from enemies. Third, mass production made uniform clothing cheaper. Blue was the dominant color in the Prussian army. Under the Soldier King Frederick William I (1713–1740) The military gained special importance during the reign of the Soldier King Frederick William I (1713–1740). The army was given a priority status within the now-existing Kingdom of Prussia in such a way that the state could not be imagined without it. Friedrich Wilhelm I was also the one who introduced the first legal recruitment system (Canton Regulations) in 1733, which would remain in effect until 1814. The goal was to end the often violent recruitment practices by the army. The Canton Regulations required all male children to register for military service. Additionally, the country was divided into cantons, each assigned a regiment from which conscripts were recruited.The service period for a conscript (military recruit) was typically two to three months per year. During the remaining time of the year, soldiers could return to their homes. City residents were often exempt from military service, but were required to provide accommodations for the soldiers. The army expansion was carried out step by step. In 1719 it numbered 54,000 men, reaching a substantial 70,000 in 1729, and over 80,000 by 1739. For comparison, in 1739 Austria had 100,000 soldiers, Russia 130,000, and France 160,000 on active duty. Prussia was “a dwarf wearing the armor of a giant.” Ranked 13th among European nations, it had the third- or fourth-largest military force. In total, at that time, Prussia spent 85% of its state expenditures on the military. What was still missing to match the powerful adversaries was compensated for by the quality of training.The Königs-Regiment of the Long Kerl soldiers served as a training and model unit in Potsdam. This regiment originated from the love for soldiers characteristic of the “Soldier King,” which escalated into a kind of insane obsession. The king sent advertising officers to all corners of Europe in order to capture every tall man over 1.88 meters tall that existed. The king’s passion for “long-bodied soldiers” had a practical purpose: these soldiers could use longer strides. The musket could be drawn and loaded more quickly from the front loader. This allowed them to shoot more accurately and farther during combat. This was a significant advantage over other armies. The regiment consisted of three battalions, each with 2,400 men. The king knew each soldier personally—by name, origin, background, and personal circumstances.Since the reign of Frederick William I, the officer corps has primarily consisted of members of the nobility. However, the nobility was systematically forced to enlist in the army. Frederick William I prohibited noble individuals from serving in any military force other than the Prussian army. He also issued an order that the nobility was to send their sons between the ages of 12 and 18 to the newly established cadet corps for training and education. Thus, the nobility, similar to ordinary peasants or citizens, was subject to military service obligations. In times of peace, officers were generally appointed only in exceptional cases by non-noble non-commissioned officers who had served for a long time and proven themselves exceptionally well.Although Frederick William I became a figure in history as the Soldier King, he only led his army to war once during his entire reign—during the Great Northern War when he besieged Stralsund in 1715. Under Friedrich the Great (1740–1786) until the defeat in 1806 The successor of Frederick William I, Frederick the Great (1740–1786), began the War of Silesia half a year after ascending to the throne following the reorganization of the Prussian infantry. From a European perspective, this marked the overarching Austrian Succession War. The Prussian army achieved a victory over Austria at the Battle of Mollwitz (1741) under the command of Field Marshal Kurt Christoph von Schwerin, thereby determining the first War of the Schlesian Lands in favor of Prussia.Austria tried to reclaim Silesia during the Second War of Silesia. However, the Prussian army increased its forces during the two peace years by nine field battalions, 20 Husaren squadrons (including 1 squadron of Bosniaks), and seven garrison battalions. Additionally, on June 1, 1743, a new regulation was introduced for cavalry and infantry, taking into account the experiences from the First War of Silesia. In 1745, Austria and Saxony were defeated in the Battle of Hohenfriedberg. In particular, the Hussars under General Zieten stood out during this battle.Austria then allied with France during the Diplomatic Revolution (1756); Austria, France, and Russia stood together against Prussia. Frederick the Great launched a preventive attack on his enemies with an army of 150,000 men, thereby triggering the Seven Years' War. Although outnumbered, the Prussian army achieved notable victories in the Battle of Roßbach and the Battle of Leuthen in 1757.On the other hand, the Prussian forces were significantly defeated in the Battle of Kunersdorf in 1759. As physical resources dwindled rapidly, small-scale warfare became increasingly important. To counter the superiority of the Austrians (Grenzers, Pandurens) and Russians (Cossacks), Friedrich established Freibataillons ("Three times blue, three times damnation—a bunch of useless scum!") and even took charge of the military developments of the Liberation Wars by deploying militia units. The offensive-minded Frederick II was a proponent of the "oblique battle order," which required considerable discipline and troop mobility. In this method, most of his forces were concentrated on the left or right flank of the enemy. These forces then advanced around the enemy's flanks. In order to cover up the attack, Friedrich also attacked the enemy line with additional units in a frontal manner, in order to keep the enemy busy and prevent them from having time to adjust their formation to match the attack. When the Prussian troops were positioned close to the enemy’s flanks, they could gain a local advantage, penetrate into the flanks, roll up the enemy lines from the side, and thus break up the enemy’s formation.Although this tactic failed at Kunersdorf, it was successfully applied in the Battle of Leuthen and the Battle of Roßbach. At the end of the Seven Years' War, Frederick II began developing new tactics to replace the oblique battle line.The Prussian defeat seemed imminent, but Frederick the Great was saved by the "Miracle of Brandenburg Castle". The sudden death of Empress Elizabeth led to Russia withdrawing from the war and Prussia being saved. The territory of Silesia was confirmed in the Peace of Hubertusburg (1763).By the end of Friedrich's reign (1786), the Prussian army had become an integral part of Prussian society. The size of the Prussian army's troops amounted to approximately 193,000 soldiers. This led the French politician and writer, Marquis de Mirabeau, to say that "Prussia was not a country with an army, but an army with a country." Friedrich Wilhelm II, the successor to Frederick the Great, his nephew, paid little attention to the army. He had little interest in military matters and delegated responsibility for it primarily to Karl-Wilhelm Ferdinand, Duke of Brunswick, Wichard von Möllendorff, and Ernst von Rüchel. As a result, the army's military quality standards declined over time.Led by aging veterans from the Schlesian War, and lacking proper equipment, they were unable to compete with Napoleon's French army during the Napoleonic Wars. The Army Reforms under Scharnhorst to the Liberation Wars The year 1806 brought a major transformation. The army, which until then consisted of conscripts and recruited soldiers, was utterly defeated by the French army at the battles of Jena and Auerstedt. As a result of this defeat, Prussia lost a large portion of its territory in the Treaty of Tilsit in 1807, and the army was limited to a strength of 42,000 men. Following this, Gerhard von Scharnhorst began military reform. August von Gneisenau, Carl von Clausewitz and other officers helped him with the reorganization of the army. Scharnhorst opened up the army to commoners with the goal of strengthening the concept of performance over the privileges of the nobility. This was especially true for the officer corps. The commoners and the nobility were supposed to form a new class of officers—officers with scientific education. He supported the concept of mass mobilization (French: levée en masse) for the Prussian army to strengthen the limited Prussian army; as a result, the Landwehr was created as a militia that reached a strength of 120,000 men. After the reorganization was completed in September 1808, only 22 out of the 142 Prussian generals from 1806 remained in service, 6 had died, and 17 were dismissed for misconduct. Scharnhorst implemented the “Krümpers system” by granting leave to up to one-third of the soldiers and replacing them with new recruits. This allowed the established maximum strength of 42,000 men to be circumvented, while at the same time creating a pool of able-bodied men for service.Scharnhorst also reformed the punishment catalog. Fist corporal punishments and stick runs were banned, and the new system only allowed arrest penalties. For minor offenses, punishments were adjusted accordingly, ranging from re-education to labor service or duty on the police station. This reform of disciplinary penalties was necessary so that the concept of the military force could be implemented.The image of the conscript soldier who was threatened with desertion and forced to stay in the army should be replaced. Instead, the soldier should become a respected and honorable profession, fulfilling his duties voluntarily. The success of this reform policy enabled Prussia to participate effectively in the Liberation Wars a few years later. The Alliance Treaty of February 24, 1812 required Prussia to deploy a contingent of 20,000 men (14,000 infantry, 4,000 cavalry, and 2,000 artillery troops with 60 cannons) for the war against Russia. This contingent was assigned to the 27th Division of the Xth Army Corps of the "Grande Armée". The units participating were selected by lottery.However, the Prussian auxiliary corps (Yorck’s Corps) did not suffer any losses during the Grand Army’s journey to and from Moscow, as it was stationed on the left flank in Courland. On the other hand, by unlawful orders from Napoleon, two units of the Prussian artillery regiment of the French Guard Artillery were forcibly incorporated into the guard troops. These troops reached Moscow and perished there along with the Guard Artillery.Of these two units, there were almost no returners. Despite some battles, Yorck's auxiliary forces were largely spared, and after reinforcements in January/February 1813 in Tilsit, they became the core of the first troops in the liberation campaign against France. After the defeat of the "Grande Armée" in Russia, on December 30, 1812, at Tauroggen (Tauragė in Lithuania), the armistice between Prussia and Russia was signed by Prussian Lieutenant General Count Yorck and von Diebitsch, General of the Russian Army. Yorck acted on his own initiative, without any orders from his king.The agreement stipulated that Yorck should withdraw his Prussian troops from the alliance with the French army. In Prussia, this was seen as the beginning of a rebellion against French foreign rule. When the people were called to the liberation struggle on March 17, 1813, 300,000 Prussian soldiers (6 percent of the total population) were ready. During the war, universal military service was introduced, and from 1814, it applied even in peacetime. In addition to the standing army and the land militia, the Landsturm Edict of the 21st...In April 1813, a third recruitment unit was created, known as the Landsturm, which could only be deployed in defense situations and represented the last such recruitment effort. By the end of 1815, the Prussian army had a strength of 358,000 men. From the Vienna Congress to the Unification Wars After the Vienna Congress, a large portion of the landwehr and some of the line army were demobilized, causing the strength to drop from 358,000 men in 1815 to approximately 150,000 men by 1816. Between 1816 and 1840 (until the death of Frederick William III), the military budget was limited due to structural budget deficits in the Prussian state through various austerity measures.Misallocation of the household share in 1819 was 38%, so the military share in the state budget in 1840 amounted to: 32%. After the Liberation Wars, many of the once idealistic military reforms faded away. This coincided with the general restoration of the old conditions. The Landwehr was unable to take up the role assigned to it alongside the standing army, as its military value was too limited. Although the officer position remained open to the bourgeoisie, the nobility was clearly given preference.Thus, the Prussian army once again became a stronghold for conservative, aristocratic, and monarchical beliefs. During the 1848 Revolution, the Prussian army served as the instrument that caused the revolution to fail and allowed the existing power structures to remain intact. After Prussia adopted a constitution in 1850, the soldiers were sworn to the ruler, rather than the Prussian state. In 1859, Albrecht von Roon (War and Navy Minister) was appointed by Wilhelm I to implement a military reform to adapt to changing circumstances. The reasons for the need for further reforms were technological advancements and a significantly increased population (the army size remained at 150,000 men as in 1816). After two chaotic mobilizations in 1850 and 1859, it became clear that the Landwehr was useful for a defensive war, but had limited value in a war of attack.The goal was to expand the Scharnhorst system and create a military nation. To achieve this, he proposed reforms to the army system: maintaining conscription at three years, increasing the number of recruits by one-third, expanding the field army, and reducing the land army. A constitutional conflict resulting from these changes delayed the reform until 1866 when it was adopted by the North German Confederation.Through further reduction of the local militia, the process of "de-citizenship" of the army was further advanced. Additionally, during this period (the 1850s and 1860s), outdated equipment was modernized. The Prussian army was the first to equip all infantry with drawn guns and percussion caps. Similarly, existing smooth-bored cannons were gradually replaced by new drawn cannons. The rigorous training regimen continued under King Frederick William IAs a result, it was increasingly replaced by a better training system, with more emphasis on combat drills and target shooting. This significantly improved the military’s combat capabilities. After professional training for officers had been neglected for a long time, it was brought back to a high level. Through these changes, the Prussian army once again became one of the most combat-effective armies of its time.The German-Danish War of 1864 and the German War of 1866 clearly demonstrated this fact. In the Emperor's Empire With the establishment of the German Empire in 1871, the Prussian Army became a core component of the German Army, while the Baden Army joined as the XIV Corps. During times of peace, the Prussian Army remained legally separate from the other state armies (Saxonian Army, Bavarian Army, Württemberg Army). According to Article 63, Paragraph 1 of the Reich Constitution of April 16, 1871, during wartime, there was a unified German army under the supreme command of the Emperor. In times of peace, however, the federal princes with their own armies (Prussia, Saxony, Württemberg, and Bavaria) were given exclusive command. Thus, in times of peace, the Prussian King (who was also the German Emperor) held supreme command over the Prussian army.Additionally, during times of peace, the Prussian Parliament retained the authority to manage the military budget. With the establishment of the Empire, no state had any sovereign right to conduct warfare anymore. The Prussian Army, as a legally independent army, was dissolved in 1919 with the establishment of the Reichswehr. An important reference material about the Prussian army—and still today, for example, by historians or genealogists—was the rank list regularly published by the War Ministry in Berlin. After Resolution Article 160 of the Treaty of Versailles limited the size of the land army to 100,000 and that of the navy to 15,000 professional soldiers. The maintenance of air forces, tanks, heavy artillery, submarines, and battleships was prohibited for the Reich. At the same time, the dissolution of the General Staff, military academies, and military schools was ordered. Most soldiers were discharged; many had difficulty adapting to civilian life after the war. During his tenure, Reichswehrminister Otto Geßler was limited to limited political and administrative duties; Hans von Seeckt, head of the Army Command, managed to largely take away control of the Reichswehr from the Reichstag. Under Seeckt, the Reichswehr evolved into a "state within a state". She felt more committed to an abstract state ideology than to the constitution, and held a strong distrust of the left-wing political party. V. Seeckt joined the Prussian Army in 1885 and had a remarkable career until 1918. During the Kapp Uprising in 1920, Seeckt refused to use the Reichswehr against the rebellious Freikorps; however, he brutally suppressed the uprising of the Red Ruhr Army.The Reichswehr also organized a secret reserve force known as the "Black Reichswehr" with paramilitary units, which served as its leadership cadre. V. Seeckt was overthrown in 1926. Under Hindenburg’s Reich Presidenthip, the leadership of the Reich Army gained increasing political influence and ultimately determined the composition of the Reich governments. As a result, the Reich Army played a significant role in the development of an authoritarian presidential system during the final stages of the Weimar Republic. Standardization General Information Uniforms in a modern sense were introduced only with the establishment of standing armies and the founding of textile manufacturing industries. The primary color of uniforms was blue in Prussia. This color was inexpensive to produce and was typically the color of resource-poor Protestant states in northeastern Europe, such as Sweden or Hesse-Kassel.In contrast, wealthy Roman Catholic states generally wore light colors (white, gray, and yellow), while wealthy Protestant states wore red uniforms (Kurhannover, Denmark, Great Britain). Originally, it was called "Uniform Livree" or "Montierung" in Brandenburg-Prussia. It was not until Friedrich II that the term "Uniform" became standard. However, the old terms still persist in colloquial usage for a long time. As a general rule, a Prussian soldier received a new uniform once a year. In total, there could be up to five units. The first unit was worn for parades, the second for outfits for social events, the third and fourth were for daily service, and the fifth unit, if available, was stored in the wardrobe for wartime use.Every soldier could keep his old uniform at his disposal after receiving a replacement set. Typically, this uniform was used to dress family members. As a result, especially in rural areas, the discarded uniforms were worn by the civilian population for many years. The Prussian uniforms were mostly produced by the royal workshop established in 1713 by royal decree in Berlin. In particular, the officer uniform served not only a representative function, but was also used by its wearers as a distinction mark within the specific regiment culture. Even without rank insignia, internal distinctions could be made through details of the uniform (such as hat feathers and portepees). Infantry Kurbrandenburgian/preussian infantry uniforms (1644–1709) Blue coat with open front, accompanied by a neckcloth, vest, trousers, and socks in regiment colors. Wide half-boots with buckles, a large soldier’s bag, and a wide, open hat or grenadier cap. Officers differed from each other through better fabrics, cuts, and embroidery on their uniforms. Signs of their rank also included sponton boots, swords, and officer’s stripes. Altpreußian Infantry Uniforms (1709–1806) In 1709, a regulation for uniformed Prussian uniforms was introduced. All soldiers—soldiers, non-commissioned officers, and officers— wore the same blue coat, with variations based on fabric quality and cut. This consisted of a white or yellow vest and matching pants. The boots were initially white, but from 1756, they became black with half-boots.Stiefels were usually worn only by staff officers and generals. The sleeves, patches, collars, and reinforcements were made in the regiment's colors. Additionally, each regiment could be identified by the style of sleeve reinforcements, as well as the color and design of buttons, cords, ribbons, braids, and embroidery. The headwear was a three-tassel hat, while grenadiers wore grenadier caps. Officers could be identified by their collars, sashes, and cuffs. The officers themselves differed from each other based on the embroidery on their coats. Starting from 1742, generals were recognized by a stork feather on the hat brim. Non-commissioned officers were identifiable by smooth lace on the hat, braids at the sleeve cuffs, and sidearms.Since 1741 in the Guard, and since 1789, non-commissioned officers up to the rank of second lieutenant were also allowed to wear a military badge. Hunters wore a green dress with a green vest, along with olive-colored pants with black gaiters, and boots starting from 1760. Neapolitan Infantry Uniforms (1806–1871) Due to the French Revolution and the subsequent successes of the Napoleonic armies after 1789, even the Prussian uniforms began to adapt more closely to the new French style. Until the fall of the Old Prussian army in the Battle of Jena and Auerstedt, they largely resembled the uniforms from the time of Frederick II. As part of the military reforms after the fall of the old Prussian army in 1806, new uniforms were introduced. The base color remained blue. The new coats were very short according to fashion, with pants pulled up high, sometimes even gray in color, with very tall standing collars. High and wide hats called "tschakos" were introduced as headwear. Shoulder pieces, orShoulder pads for distinguishing ranks were introduced starting from 1808. The newly formed Landwehr wore a simple uniform consisting of a Litewka made of blue or black fabric, with colored collars and loose linen pants. The badges on the collars, front flaps, hat edges, and crown edges were colored according to the respective province. On the hat, they wore a large Landwehr cross. In 1843 a new helmet, commonly known as "Pickelhaube," was introduced. Initially, the visor was cut very high. Over time, uniforms changed with fashion at the mid-19th century, becoming lower and softer collars, longer skirt sections, more extensive trouser linings, and a lower helmet with shorter and round goggles, gradually over several stages.In 1853, the so-called "Ensign Button" on the collar was introduced as a rank insignia. In 1866, the final shoulder boards for officers were added. The uniform became numbered with eight buttons. The boots were made lower, down to the well-known "knobbed shape". Prussian Infantry Uniforms in the Imperial Germany 1871–1919 The uniforms remained largely unchanged until the war broke out. After the establishment of the Empire, starting from 1897, in addition to the regional cockade, the Imperial Cockade was also worn. In 1907, the first gray uniform was introduced experimentally, but it was intended to be worn only in times of war.The field gray uniform underwent several changes up until the start of the war and during the war itself. For example, the color became more of a gray-green, but the name "Field Gray" was retained. During World War I, only the field gray uniform was worn, initially the "Pickelhaube" with a cover, and by mid-war, the steel helmet M1916 was introduced universally. Sniper and gunners wore dark green uniforms with chakos as head coverings. The artillery also wore dark blue uniforms with black collars. The helmet tip ended in a ball shape. The soldiers of the train wore light blue uniforms with light blue collars and chakos. cavalry The hussars wore an Attila coat in regiment colors with buckles and belts at the ankles. Some regiments also added fur to the outfit. The dragoons wore a military robe made of lupine blue fabric, with collars, accents, and shoulder pads of various colors depending on the regiment. The helmet was similar to that of the infantry.The Ulanen wore an Ulanka (weapon coat) made of dark blue fabric, with epaulettes and collars of various colors depending on the regiment. As a head covering, they wore a Tschapka. The cuirassiers wore a collar made of white kirsey material, with matching-colored collars and shoulder pads; the colors varied depending on the regiment, along with colored arm cuffs, ribbons, protrusions, and collar panels. The head covering was a steel helmet (cuirassier helmet).The horseback hunters wore a furrowed armor coat made of gray-green fabric, with light green shoulder pads and lapels. A stained steel helmet served as their head covering. Rank Rank Groups There were six rank groups in the Prussian army: 1. Private soldiers (Common), 2. Non-commissioned officers (with and without service stripes), 3. Junior officers, 4. Company commanders, 5. Staff officers, and 6. Generals. The rank for troops was limited to simple soldiers, known at that time as “General” soldiers. It was also classified according to the type of weapon used. As a second rank, it was equivalent to non-commissioned officers in infantry. In cavalry, the non-commissioned officer rank was completely abandoned. It wasn’t until 1859 that this changed partially with the introduction of the “Obergefreiten” rank. However, this rank was only applied to the artillery units. In the 18th century, some rank designations in Prussia were modernized. Instead of the previous titles of Obristwachtmeister and Obrist, the title of Major and Oberst became more common.In the 18th century, rank insignias to distinguish different ranks were not yet common. They were introduced in Prussia in 1808. With the implementation of a uniform uniform system in the Prussian army, officers gradually received insignias to identify different ranks. Thus, carrying a sword was already considered a rank insignia in the 18th century.Other distinguishing features included, for example, the quality and cut of the uniform itself. The ranks of the Prussian Army served as a model for the ranks of subsequent German armies until today's Bundeswehr. Rank Badges The corporals wore a decoration button on each shoulder strap (the so-called Corporal Button) with the Prussian eagle. The non-commissioned officers wore the larger decoration button of the sergeants and corporals on each shoulder strap, along with the non-commissioned officer sashes. Non-portee officers wore golden or silver queues at the collars and on the epaulets of their armor. Belt cords or cuffs with a ornament mixed from regional colors. Sergeants wore a large badge button. Non-commissioned officers with their rank insignia (Feldwebel, Wachtmeister, Vizefeldwebel, and Vizewachtmeister) carried the officer's rifle with its rank insignia. The Deputy Officers' Deputies wore the badges of Second Lieutenants (or Second Ensigns) with the officers' underclasp. The shoulder pads had a braided border. Lieutenants and captains wore shoulder boards composed of several stacked patches. On these were metal-engraved numbers or names, which also were worn by the troops. A simple lieutenant did not wear a star, a first lieutenant wore a silver star, and a captain had two silver stars. The shoulder boards had no frills; otherwise, they were similar to the shoulder boards. The shoulder boards of staff officers had braided cords lined with silver. For a major without a star, the lieutenant colonel had a golden star; an colonel had two golden stars. On top of these were numbers or namesets engraved on metal, which were also worn by the troops. Shoulder boards with silver frills, otherwise similar to shoulder patches. Generals uniforms featured oak leaf embroidery on the collars and epaulets. The golden braided cords on the shoulder straps were silver-threaded. Major General without stars, Lieutenant General with one star, Army General, etc., two stars; Colonel General with three stars, and Field Marshal with two crossed command badges. Shoulders adorned with golden frills. Armament The weapons of the Prussian army soldiers varied depending on rank and regiment. In the 17th and 18th centuries, the military equipment included sabers, daggers, pikes, bayonets, muskets, rifles (Steinschlossflinte), carabiners, cannons, howitzers, and mortars. Bladed and thrusting weapons changed little throughout the 19th century. In the second half of the 19th century, the so-called Additional flintlock guns were added, of which 60,000 units were produced in 1840 at the request of King Friedrich Wilhelm IV. In addition, a largely newly developed, more efficient material was also applied to well-established smooth cannons and howitzers, where both effectiveness and mobility were carefully balanced. Organization Altpreußian Army Like all armies between 1644 and 1806, the Prussian army consisted of infantry and cavalry branches. Artillery became a separate branch later on. The Prussian army focused more on infantry. In the eyes of the commanders at that time, the cavalry and artillery branches were little more than support forces for the infantry. This is evident, for example, in the highly focused training of artillery or dragoon units on infantry. As can be inferred from the increasing numerical size of the army over time, the number of newly established military units also increased accordingly. In all three types of weapons, the regiment represented the largest organizational unit within the army. Of course, its strength changed over time, so uniform numerical figures are not possible.By 1806, the infantry gradually formed a total of 60 infantry regiments. By 1806, the cavalry had formed a total of 35 regiments. In 1806, the artillery consisted of 4 Field Artillery Regiments, one Cavalry Artillery Regiment, and 17 Garrison Artillery Companies. In addition to these three types of weapons, there were also smaller groups within the Prussian army. These include technical troops (such as sappers and engineers), gamesmen, rudimentary medical services, and field preachers. German Army The Old Prussian Army was completely destroyed by Napoleon during the 1806 war, and many soldiers were captured. In 1806, Prussian generals painfully realized that the existing organizational structure, with regiments as the largest organizational units strictly separated by weapon types, was no longer appropriate. With the reformation of the army starting in 1807, it was decided to dissolve the old regiments in their current form and create a new structure.The reformers led by Scharnhorst then formed mixed army units that integrated various military branches (artillery, cavalry, infantry). These units were supposed to be able to independently handle all issues and tasks that arise during a battle or campaign. As a result, the following large units were created in addition to the existing structure: 1. Army Corps, 2. Division, 3. Brigade. The new organization of the Prussian Army was as follows: Army Corps, Division, Brigade Regiment, Battalion, Company. After the reform and the introduction of universal military service in 1814, the typical arrangement of the Line Army and Landwehr emerged in the military. In case of war, each Line regiment was assigned a Landwehr regiment, forming a brigade together. Another important structural change was the establishment of the Prussian War Ministry starting from the 25thOn December 1808, instead of the military administration previously distributed among various authorities. From 1807, Prussian infantry was divided into line infantry, light infantry/jagers, and landwehr infantry. Line infantry continued to use the old terms such as musketiers, füsilier, and grenadiers, but there were no further differences outside of these names. Cavalry was also divided into line cavalry and landwehr cavalry; however, the latter was disbanded in 1866.The line cavalry continued to consist of various cavalry types: cuirassiers, hussars, dragooners, and newly added ulani. A special case in the army were the guard regiments, which together formed the Guard Corps (an army corps with its own structure). By 1914, the Prussian army consisted of a total of eight Guard Cavalry Regiments and 11 Guard Infantry Regiments. From the end of 1815 to 1859, the structure of the Prussian army remained largely unchanged. A major change occurred in 1861 due to the military reform implemented by von Roon, when additional line regiments were established at the expense of the landwehr, which lost much of its importance. With the formation of the North German Confederation, smaller states' troops were also integrated into the army.From the establishment of the German Empire until the outbreak of World War I, the strength of the Prussian army increased significantly. It constituted up to 80% of the Imperial Army. 1900 files: 17 Prussian Army Corps (in addition to three Bavarian Corps with separate numbering, two Saxonian and one Württembergian). Typically, one Army Corps was under the command of two Divisions. The total strength of an Army Corps was: 1,554 officers, 43,317 men, 16,934 horses, and 2,933 vehicles. The divisions typically consisted of two infantry brigades, each with two regiments, two cavalry regiments with four squadrons, and one field artillery brigade with two regiments. An infantry regiment was normally made up of three battalions, which in turn consisted of four companies each; therefore, there were twelve companies per regiment.In addition, a military corps was provided with one to two field artillery regiments, a scouting battalion, one to two engineers battalions, a training battalion, as well as various other units such as a telegraph battalion, one to two field engineers companies, one to two medical companies, railway companies, etc. In 1900, a infantry regiment had a peace strength of 69 officers, six doctors, 1,977 non-commissioned officers and soldiers, as well as six military clerks—a total of 2,058 men. A cavalry regiment had 760 men and 702 service horses. This strength was applicable to regiments with high budgets; regiments with medium or low budgets had a smaller strength.A infantry company with a high budget had five officers and 159 non-commissioned officers and soldiers, while a lower-budget unit had four officers and 141 non-commissioned officers and soldiers.In 1914, the Prussian Army consisted of: 166 infantry regiments, 14 scouts/scute battalions, 9 machine gun sections, 86 cavalry regiments, 76 artillery regiments, 19 foot artillery regiments (fortress artillery), 28 engineering battalions, 7 railway battalions, 6 telegraph battalions, 4 air force battalions, 1 motor train battalion, and 19 train sections. The living conditions of military personnel in the Old Prussian Army (1644–1807) Living Conditions After the introduction of the standing army by Elector Frederick William, the lives of soldiers changed fundamentally. During the Thirty Years' War, the Landsknecht soldiers claimed pay and loot when capturing and plundering an occupied city. They had no other claims for food. There was also no unified legal and punishment system for the soldiers. During the summer season, the troops remained in temporary camps, and during the winter season, they were settled into permanent quarters.This form of conscription became common for standing regiments. This meant that citizens had to provide soldiers with a room (located near the street) in their homes. These conscriptions imposed a significant burden on landlords (especially for married soldiers). As compensation, landlords received 14 Groschen per month for a married soldier and 10 Groschen per month for an unmarried one.The cavalry regiments were initially stationed in rural villages, but later were also moved to cities. The reason for this relocation was to better control the soldiers in the city (where the city functions as a closed system) and the excessive indiscipline of those soldiers towards the rural population. All homeowners who were not affected by the conscription were required to pay a tax. Unmarried soldiers had to manage their households in a team-like manner alongside other soldiers. Daily food purchases and meal preparation were done independently and without supervision. Only in the fortress locations of Magdeburg and Kolberg did the troops live in barracks before the Seven Years' War. Otherwise, it took a very long time for the entire army to be housed in their own barracks. Shortly after the Seven Years' War, the first cavalry barracks were built in Berlin, and more followed soon after. These were primarily intended to house married soldiers and their families.The first infantry barracks was built in Prenzlau in 1767. It was designed to accommodate 240 soldiers. Additional barracks were later established in Berlin, Spandau, Nauen, Neuruppin, Frankfurt/O. and Königsberg. These barracks also had a capacity of 240 soldiers. However, the barracks were far from sufficient to house all soldiers and their families. In the barracks, a married man with his wife, children, and two soldiers was housed in one room. The cleaning was the responsibility of the married man’s wife. In return, she received 6 groschen from each soldier per month. These cramped living conditions led to frequent conflicts and violent disputes. Soldiers were allowed to marry, if the ratio of unmarried soldiers in a company did not exceed one-third. They needed permission from the company commander for this. It was particularly encouraged among recruited foreigners to get married, as this significantly reduced the risk of desertion. Honors and Support A simple foot soldier received one taler and eight groschen per month after deducting costs for bread and clothing[ (for comparison: a meal with drinks cost approximately 2 groschen around 1750, and one taler consisted of 24 groschen). In contrast, the soldiers' quarters were free, and each soldier received 1 1/2 pounds of rations of bread daily. Also, due to this extremely meager pay, the soldiers were allowed to engage in some trade to earn extra income.So there were master craftsmen who worked for those without skills at cloth makers, wool spinners, or as laborers in the construction industry. During a military campaign, the soldier was provided with his salary and allowances. These included two pounds of bread per day and two pounds of meat per week. As for the officer rank, an officer of lower ranks had to be satisfied with a very low salary of 9–13 talers per month. They also had to cover the complex official lifestyle expected of an officer. Therefore, such a position was a loss for a long time. Only with the rank of Captain (commander of a company), which was achieved after an average of 15 years of service, could an officer expect a more substantial income. The commander of a company was responsible not only for military leadership but also for managing the economic affairs of the company. If a company captain managed his finances well, he could indeed earn a surplus of 2,000 talers per year, which he was entitled to claim for himself.However, the actual salary was still quite limited, amounting to around 30 talers per month.Recruitment and Desertion One change in the lifestyle of soldiers during the transition from mercenary forces to standing armies was recruitment. Around 1700, free recruitment was the norm. The Spanish Succession War was meant to bring about permanent changes. Prussia was no longer able to replace the high casualties of its regiments through voluntary recruitment. Thus, it was not the financing system but the problem of raising troops that became the main concern of the Prussian army. So, forced recruitment was adopted. Despite the problems that arose from this (desertion), the practice persisted, forcing some members of the population to become soldiers. During the Spanish Succession War, there were even full-blown hunts for people.The recruiters used all sorts of lists and methods to find as large and strong men as possible. As a result, the Spanish War of Succession radically changed the type of soldier within the Prussian army—from voluntary mercenaries to forced, compulsory soldiers. Instead of a career, “being a soldier” became an irreversible lifelong fate.After the war and the return of troops to their barracks, a wave of desertions occurred, surpassing everything that had existed before. In 1714 alone, 3,471 musketiers deserted (almost three complete regiments). The resulting shortage of soldiers led to another manhunt, as recruiters brutally, mercilessly, and arbitrarily recruited every man they could capture.As a result, unrest among the population occurred in some provinces of the country. Due to the fear of lifelong military service, many young men left the country during this time. This changed only with the introduction of the Cantonal System in 1733. This system made the virtually existing military service more predictable. The Cantonal System also helped to keep desertions under control. From 1713 to 1740, a total of 30,216 Prussian soldiers deserted. In 1720, 820 infantrymen deserted, and by 1725, only 400 infantrymen deserted. This number remained roughly constant until 1740. During the Seven Years' War, the desertion rate of the Prussian army was not higher than that of other European armies. A good evidence for this is, alongside the numbers, the refusal of the vast majority of Prussian soldiers captured in battle to join the Austrian army. This despite the fact that they had no hope of returning and the conditions of captivity were very poor.Even in the most difficult moments, such as after the Battle of Kunersdorf in 1759, the Prussian army lost only a few men due to desertion compared to other European armies. Non-Prussians serving in Prussia did not have a higher desertion rate than the Prussians themselves. Military Training and Daily Life For the military tactics of that time during battles, soldiers were needed who perfectly mastered their weapons and marching steps, and who could reliably "function" under the immense stress of battle. Thus, a system was created in which soldiers were trained to be obedient executioners of their superiors' orders. The military daily routine during the one-and-a-half-year training period or the annual two-month service period consisted of up to five-hour drills and exercises on drill grounds, followed by cleaning and maintaining equipment. Service began at 5:30 AM, but typically service ended by noon.In terms of exercises and drills, the corporal punishment penalty was also used (it was in effect until 1812), although it was legally restricted. According to the military punishment catalog, someone would be punished if they beat a man until he bled from the blows. As for dragon-like corporal punishments, the gauntlet race was also listed among the new war regulations in 1713, which were threatened multiple times. In cases where the gauntlet race could be carried out up to 30 times, this punishment was equivalent to a death sentence. Despite these somewhat severe penalties, it is also necessary to consider the context that violence within regiments was part of the character of that era. It was also normal for the farmer to be beaten by his lord. In contrast, punishments such as running with a stick or being hanged were much more severe during the Thirty Years’ War than in later times. The difference between the punishments imposed by the Prussian army and those of other European armies lay not in severity, but in legality.Thus, the traditional harsh treatment and abuse of ordinary soldiers throughout the army were carried out according to the same rules, legal principles, and not based on personal whim.Under Friedrich Wilhelm II, corporal punishment was restricted. After the military reorganization in 1807, it was almost abolished and only retained for those in the second class of the soldier rank. With the Military Punishment Act of 1872, all corporal punishments were removed. Starting from 1714, a leave system was introduced. Soldiers who received training for approximately 18 months were granted ten months of leave each year after a two-month drill period. However, this rule did not apply to recruited foreigners (1740: one-third of the army's personnel), who served continuously as guards and training staff in the garrison. Those suspended from duty were required to wear military clothing during their leave period (likely boots). This made them visually identifiable and protected from the arbitrary actions of landowners, as they were subject to military justice. The service in the army was theoretically lifelong until incapacitation. However, in practice, most soldiers served for 10–15 years. Only starting from 1787 did there be official guidelines stating that cavalry soldiers should serve for 12 years and infantry soldiers for 10 years before being discharged. Alternative and Invalid Service For the Prussian leadership, well-trained and battle-experienced soldiers were of great value. Therefore, they were kept in the army for as long as possible. However, only a few were able to serve as a respected example for young recruits. Most were pitiful figures who were kept in the army solely for social reasons. Veterans who were no longer able to perform their duties received a monthly welfare allowance of 1 taler from the Invalid Fund. After the end of the Second Schlesian War, Frederick II ordered the construction of Invalid Homes in Berlin, Stolp, and Carlshafen for retired war-invalids. On November 15th, the Invalid House in Berlin was opened. This institution had a total capacity of 631 places, including 13 officers and 126 women. The role of the Invalid House was to provide free accommodation, food, clothing, and medical care to war-damaged officers, non-commissioned officers, and soldiers. The Invalidenhäuser had a distinctly military appearance; therefore, the Invalid residents had to wear uniforms not only during their guard duties but also outside of them as well.The unfit officers were given governors or commanders positions in fortresses if they were in need. When vacancies were not available, the king paid the generals a one-time pension of 1,000 to 2,000 talers, while staff officers received several hundred, and captains and lieutenants even less. However, there was no requirement to claim this benefit. All provisions were purely based on kindness. To alleviate the hardships of frequently destitute widows with many children, Frederick assigned active officers to act as their guardians, or prioritized enrolling sons in the army when they reached the appropriate age. Frederick William I ensured the care for numerous war orphans through the Military Orphanage he established in 1724. Initially, this institution was intended only for the children of his own regiment, the Langen Kerls.Later, children from other soldiers also found shelter there, and the space requirements increased. As a result, the house had to be expanded in 1742 and replaced by a new building in 1771. In 1758, the house housed 2,000 orphans. The Living Conditions of Army Personnel in the New Prussian Army (1807–1919) Honor and Maintenance (around 1900) The income (salary) of soldiers and non-commissioned officers consisted of salary, bread money, food subsidies, as well as clothing, housing with heating, lighting, etc. In special cases, financial compensation was paid for these items. Additionally, free medical treatment and medications were provided. Married non-commissioned officers also received free medical treatment and medications for their families.Some non-commissioners (such as Wallmeister and Zeugfeldwebel) also received a salary. Details of individual ranks and honors (around 1900) Rank Salary or Wage Food Subsidy or Service Housing Allowance Assistance Teams and non-commissioners – Monthly pay in Marks Average 6.60 approx. 9,— accommodation provided Lieutenant 8,10 approx. 9,— Accommodation provided Second Lieutenant 21.60 approx. 13,— Accommodation provided Sergeant 32,10 ca. 13,— Accommodation provided Vizefeldwebel 41,10 approx. 13,— Accommodation provided Feldwebel 56,10 approx. 13,— Accommodation provided Officers – Annual salary in Marks Zeugfeldwebel (not an officer, but a salary recipient) 1.104,— up to 1.404,— 300,— Service apartment Lieutenant 900,— up to 1.188,— 288,— up to 420,— 216,— up to 420,— (unmarried Lieutenants 6,— Table fee) Hauptleute and Rittmeister II. Class 2.700,— 432,— up to 972,— 360,— up to 900,— Hauptleute and Second Class Rittmeister: 3,900,— 432,— up to 972,— 360,— up to 900,— Stabsoffiziere (not a Regiment Commander) 5.850,— 594,— up to 1.314,— 540,— up to 1.200,— Stabsoffiziere (as Regiment Commander) 7.800,— 594,— up to 1.314,— 600,— up to 1.500,— Commander General 12.000,— 1.188,— up to 2.520,— Service apartment with amenities For comparison: In 1910, a metal worker (turner, locksmith, ironworker, shaper, etc.) earned between M 20,– and M 40,– per week. 10,00 M would today be equivalent to a purchasing power of 54,49 Euro. Officer's Living Conditions The financial conditions for lower officer ranks were extremely poor. Lieutenants relied on allowances from home. Depending on the exclusivity of the regiment and the resulting lifestyle, monthly allowances ranging from M 50,– to M 200,– were required. A lieutenant could not live off his salary alone. Of course, this also ensured a social selection. The upcoming officer had to come from backgrounds that could afford to subsidize officers. Typically, it took around 10 years until promotion to captain, and another around 15 years for the next promotion to major. Few officers made it to staff officer status; instead, they left the army before that time, which was always possible since there were no mandatory service periods.For a marriage, an annual income of at least M 4,000– was considered necessary, and only the captain reached this level. Before that, officers could only marry if the bride brought sufficient money into the marriage. To get married, a “marriage permit” issued by a superior was required. The financial issue played an important role in granting the marriage permit, just as the bride’s background did. Only starting from Captain and above, officers' salaries became comparable to those of higher-ranking officials. Military Training, Daily Life, and Recruitment Each army corps had its own replacement region to meet its personnel needs. From today’s perspective, compulsory military service has proven to be a factor of integration. With around 200,000 to 300,000 men conscripted annually, it is impossible to include every person subject to military service. These young men experienced an organization with high discipline, where efforts were made to uphold justice, though not always successfully.Inadequate measures and individual abuses were even discussed in the Reichstag, and the higher leadership tried to take drastic action. However, military management was significantly better than during the times before the Liberation War reforms and even ahead of many foreign armies at that time. Service in the army became much more attractive over the 19th century, and by 1912, 64,000 men volunteered for service. The majority of non-commissioners came from ranks of captives and conscripts who voluntarily extended their two-year military service by one year. It was generally not possible to advance to officer status, so most served for twelve years before transferring to civilian administration due to lack of advancement opportunities. In the officer training program, more and more reliance was placed on non-noble social classes. In Prussia, primary education was a requirement for applicants to become officers. However, by the First World War, two-thirds of applicants already had a high school diploma. In 1913, 70% of officers were of civilian background. After 1815, the officer corps acquired a dominant social position in Prussia, so that the burghers began to imitate the lifestyle of the military elite. Every officer was obligated to uphold and defend the “standehre.” The standehre included loyalty to the monarch, the people, and the homeland; it also involved the “Prussian” sense of duty under the umbrella of “service.” Additionally, it entailed loyalty toward those below, as well as a personal responsibility for caring for one’s subordinates.This uniform policy led to a homogeneous, closed officer corps that adhered to unified conservative standards and values. Military Service Obligation (Valid from around 1900, with minor adjustments throughout the period since the Liberation Wars.) Any Prussian, if qualified, was required to serve from the full 17th to the full 45th year of life. Any conscript could be called up for service in the army or navy from the 20th to the 39th year of life. The military service obligation was divided into active military service, reserve service, landwehr service, and substitute reserve service. Those who did not belong to any of these categories belonged to the Landsturm.Details on Prussian Military Services Job Start Description Active Service Duration: 2 years for infantry and all other troops; 3 years for cavalry and mounted artillery; 1 or 2 years for the training corps, and 3 years for the navy. One-year volunteer young men who demonstrated scientific competence or had passed a test and were able to dress themselves could fulfill their service obligation as so-called one-year volunteers. They were required to voluntarily apply between the age of 17 and 20.The examination covered three languages (German and two foreign languages), as well as subjects in Geography, History, Literature, Mathematics, Physics, and Chemistry. The assessment was conducted on October 1 of each year, with an exception on April 1 of any given year. One-year volunteers were allowed to choose their unit, if possible, and served for only one year. The one-year volunteers were trained to become officers in the reserve and landwehr, if they were suitable, otherwise to become non-commissioned officers in the reserve and landwehr. Reserve obligation: Those who were dismissed from active service joined the reserve force. The reserve obligation lasted until seven years were completed together with the active service obligation. During the reserve period, they were required to participate in eight-week-long drills. Compulsory reserve requirement: There were the first and second calls-ups for the Landwehr. After serving in the reserve, they went through the first call-up. For men who served at least three years actively, the service obligation lasted only three years in the first call-up. Men from the first call-up could be used for exercises. They then went through a second recruitment process. The military service obligation ended on March 31 of the year in which they reached their 39th birthday. For those who started serving before reaching 20 years of age, the obligation ended earlier accordingly. The Landsturm included all individuals from the 17th until the full age of 45 who did not belong to the above groups and were capable of serving in the military. Exercises did not take place during times of peace. Each army corps had its own replacement district from which it recruited soldiers. Only the Garrison Corps and the Navy did not have their own district. The Garrison Corps recruited soldiers from all Prussian provinces and individual states, while the Navy recruited from across the entire Empire. The Garrison Corps could select the most mentally and physically capable conscripts who were at least 1.70 meters tall. At least At least half of them must be 1.75 meters tall or more.Service in the military began in October of each year. The oath-taking ceremony took place after reading the war articles and after preparation by clergy, depending on religion, in churches or synagogues, with the hand on the flag or at the artillery piece on the cannon. Each state had its own oath formula. The ceremony was performed before the local ruler and the Emperor. The Alsace and Lorraine populations were sworn to the Emperor only. Those conscripts from Leisteten who served their military duty in another state performed the oath of their own state, acknowledging their obligation to the commander of their unit as well. There was a possibility to voluntarily enlist for two, three, or four years of active service. The military service could also be voluntarily extended; these volunteers were then called capitulants, from whom the non-commissioned officers were preferentially recruited.Relationship between Army and Civil Society (1644–1871) During the Old Prussian Army period (1644–1806) Until the establishment of a standing army in 1644, the relationship between the army and civilians was just as poor as in other countries at that time. The recruits had no connection to the land they were supposed to defend. As a result, their own mercenaries were at least as feared as the enemies they were meant to protect against. After the creation of a standing army, the reputation of the soldiers gradually improved. The reason for this was the heavy burdens placed on civilians. It was they who had to bear the financial strains and were constantly threatened by forced recruitment. However, the standing army improved the discipline of the soldiers, and attacks on civilians decreased.Due to the quartering of Prussian soldiers, the civilians were closer to them than soldiers from other armies. The isolation of soldiers only occurred through the establishment and quartering of soldiers in enclosed barracks starting from the second half of the 18th century. Due to the cantonal system, it was difficult to establish a separation between civilians and the military. In the 18th century, Prussian soldiers were only required to serve for two months per year during times of peace. From 1644 until the end of the Seven Years’ War in 1763, there were no structural conflicts between civilians and the military. The disputes that occurred were of a personal nature.Starting from the 1770s, there was increasing criticism from the educated bourgeoisie. The reasons were mainly the low social background of the soldiers, the elaborate measures taken against desertion, and the penal system, which was now considered barbaric. In 1795, due to this criticism—which was also expressed by officers—a commission was established. Among other things, the staff officer v.Boyen (later Minister of War and reformer) proposed the abolition of humiliating corporal punishments and military and bread increases. This was also recognized by the commission.Friedrich the Great increased the proportion of the nobility in the Prussian officer corps, as he was convinced of their exceptional, impeccable spirit. Until then, civilian officers were also present in the army (for example, Derfflinger). This change in the officer structure also had an impact on the social development and class structure of Prussian society.By eliminating civilian officers, the military was isolated from society. The concept of the Prussian army as a "state within a state" became a reality from that time on. The officer corps (which also constituted the elite in the state) formed a tightly structured unit with defined boundaries. They also served as the stronghold of reaction in the 19th century. „The Prussian monarchy is not a country that has an army, but an army that exists in a country where it is merely stationed“ – (Mirabeau) In the 18th century, the role of the people was limited to ensuring the supply for the army—including providing food, uniforms, money, living space for soldiers, and, of course, fresh recruits. In 1806, the officer corps consisted of 7,000 officers. 6,300 of these were from the nobility. During the Napoleonic Period (1807–1815) The basic ideas of the Prussian reformers were not unique to Prussia; they also occurred in other German states, such as Austria, Bavaria, and the Rhine Confederation states. However, more resistance from the nobility was required in Prussia, which made these reforms more lasting than in other countries. In 1814, they became part of the Prussian military constitution.After the defeat of 1807, until the Liberation Wars, the previously closed-off army evolved into a people's army, though only for a short period of time. By 1806, the army was formed from conscripts under non-general conscription regulations (Canton regulations) and non-Polish mercenaries. As part of these reforms, injustices in recruitment were eliminated through the introduction of general conscription. It was for this reason that a people's army was established during this period, where equal standards applied to all men. The goal of the Prussian reformers was to educate the people into a new national spirit through service in the army. The citizen should accept the state, its structures, and principles—and thus the army—“internally” and voluntarily. In the regulations dated August 6, 1808, the following was established (breaking of the nobility’s privileges):„In times of peace, claims to officer positions should now be based solely on knowledge and education, while in times of war, it should be determined by exceptional bravery and vision. Therefore, all individuals who possess these qualities can claim the highest ranks in the military from across the nation. The privileges granted by the noble class up to then ceased in the military, and everyone had equal duties and rights. From that point on, the proportion of citizens among officers rose to 70% by the beginning of World War I. Even outside the military, the distinctions between nobility, urban citizens, and peasants based on social status, as well as “feudal servitude,” were abolished, and citizens' participation in the self-governance of cities was introduced.These were important prerequisites for a "people armed with weapons." In the Constitution of the Reserve Army in 1807, it stated: "All inhabitants of the state are born defenders of it."In 1808, the Prussian government announced that men from the urban class could also be conscripted. Since ordinary soldiers had "no civic honor" up to that point, the landed and educated urban class rejected this. The reformers’ hope that the urban class would change its attitude by 1810 was an illusion.It was not until 1812/13, after years of resistance to French arbitrary rule, that the desire for military resistance among the bourgeoisie began to overcome the previous reservations. However, the king’s concessions also played a role. Those who could dress themselves and arm themselves could serve as hunters with extensive privileges. The nobility also opposed the opening up to citizens, as they feared losing their right to hold officer positions. From the Vienna Congress to the 1848 Revolution (1815–1849) After the Vienna Congress, two factions stood against each other in Prussia. On one side were reformers like Minister of War Boyen, who wanted to create a modern people’s ruler based on militia, and for this they needed to win over the bourgeoisie. In line with the liberal spirit of the time, the officer corps should be recruited from the bourgeoisie, be socially respected, and possess advanced military and general knowledge. On the other side stood the king and the nobility. The king feared losing his influence over the military forces and refused to accept “external control”. The nobility also opposed the reforms, as they were concerned about their privileges and special status in the state. The subsequent conflicts revolved around the two opposing concepts: a liberal civilian army or a disciplined fighting force that holds a special position in society.The controversy reached a climax over whether the army is bound by the constitution or to the king, and who the oath should be taken to.With the departure of all reformers (Boyen resigned from his position as War Minister in 1819), the image of the citizen soldier changed into that of a soldier outside society. An officer did not want to, nor should, participate in daily politics. The gap between citizens and the military became wider. By 1840, restorationist elements gained the upper hand.The abolition of military service requested by these circles was however not achieved. Thus, the Prussian army changed its internal structure. The new officer class that emerged over these years was far removed from the humanistic, universal spirit of reformers such as Scharnhorst, Gneisenau, or Boyen. A new generation of officers emerged, confined more to specialized fields and trained in military leadership. The proportion of the nobility overall declined, but the commoners emulated the customs of the "higher class," thereby creating an officer class with strong internal cohesion and established traditions. With the ascension to the throne of Frederick William IV, hopes for liberalization grew. Among others, Boyen once again became Minister of War.This hope ended with the onset of the Industrial Revolution, which led to the paupery system. After 1846, the army was increasingly used for bloody police operations against internal unrest. These order-implementing actions further intensified the growing alienation between the civilian population and the military. When the king addressed the people on March 18, 1848, promising concessions, the citizens accepted these promises with enthusiasm.However, the available troops misinterpreted these expressions of joy and fired at the crowd out of fear of a revolution starting. Thirteen people died as a result. During the 1848 Revolution, the army saw itself as the only guarantee against the revolution. The officer corps felt its foundations were at risk and was ready to intervene in the internal turmoil, even without royal orders.After the intervention of stronger Prussian forces against the uprisings in large parts of the German Confederation, the Prussian army was able to suppress the rebellion through bloody battles. With the end of the 1849 revolution, all attempts to reconcile the army and civil society were ultimately failed. From 1849 until the establishment of the Empire in 1871 Since the imposed constitution was introduced in 1849, military command authority of the King was established under constitutional law. In contrast, Parliament had budgetary authority and control over all military expenditures. During the Prussian Constitutional Debate (1862–66) (Military Conflict), the King succeeded in securing military command authority over Parliament. Through the military reform, the army was finally able to solidify its special status as a monarchist tool of power (it was subordinate only to the king). The army became an educational institution for the people. Life in Germany was militarized, and during this time, society began to differ from other European societies in its daily life. Thus, the establishment of the Reich took place in the Hall of Mirrors at Versailles as a purely military spectacle.Speech by German Emperor Wilhelm II in Potsdam on November 23, 1893 during a recruits oath ceremony: “Recruits! You have now sworn loyalty to the ordained servant of God and before this altar to Me. You are still too young to understand the true meaning of what has just been said, but first, strive to always follow the given rules and teachings. You have sworn loyalty to Me—being the children of My Guard—which means you are now My soldiers. You have dedicated yourself to Me with body and soul.”There is only one enemy for you, and that is My Enemy. In the current socialist turmoil, it may happen that I command you to shoot down your own relatives, brothers, even parents—may God prevent that—but even then, you must obey My commands without resistance. – Kaiser Wilhelm II.
The infantry of the Old Prussian army included 60 regiments at its peak. In addition, there were several other formations and garrison grenadier battalions. The formation of the first regiments in a standing army was carried out according to the decision of the Brandenburg-Prussian Secret Council on June 5, 1644. The successive regiments gradually perished in 1806 during the Fourth Coalition War against Napoleonic France. Only eight regiments were incorporated into the new army, which historians refer to as the "Neupreuss Army" for distinction.Explanation of Systematics The numbering of Prussian regiments began shortly before the army's collapse in 1806. Prior to that, regiments were named solely after their commanders. When names were identical, an “Old” or “Young” suffix was added depending on age. Some regiments had general names, such as “Prince of Prussia” (No. 18). The Prussian military reformer, Duke Leopold I.In 1729/1737, von Anhalt-Dessau already provided a first list of units using his “specifications”. This list was organized according to the Ancienité principle. To distinguish the new Prussian regiments, the term “No.” used by Hans Bleckwenn, along with an Arabic number (used in the new Prussia as “Nr.”), is used here. Garrison troops are denoted by “Roman No.”. Additionally, the year of establishment has been added to the list below, so as to facilitate comparison.This numbering follows Tessin's established arrangements. With the appointment of Friedrich Wilhelm II in 1786, the distinction between traditional "foot infantry regiments" and "light infantry regiments" recruited after 1740 was abandoned. All were now uniformly called "infantry regiments." In 1806, the infantry regiments received numbers in addition to their regiment leaders' names. Field Infantry The regiments also always had Grenadier companies, which were consolidated into battalions during wartime. Only the garrison grenadier units remained together even in times of peace. 1st Infantry Regiment (1655/22) Foot Regiment. “Crown Prince’s Personal Regiment”. Crown Prince (Commanders: 1655: Johann von Klingsporn, 1657: Gerhard Bernhard von Pölnitz, 1679: Wolmar von Wrangel, 1684: Hans Adam von Schöning, 1691: Heino Heinrich von Flemming, 1693: Johann Albrecht von Barfus), 1702: Alexander Hermann von Wartensleben, (1709 “Foot Guard”), 1723: Caspar Otto von Glasenapp, 1742: Hans Christoph Friedrich von Hacke, 1754: vacant Hacke, 1756: Hans Carl vonWinterfeldt, 1758: Johann Siegismund von Lattorff, 1760: Karl Christoph von Zeuner, 1768: Ernst Julius von Koschenbahr, 1776: Christian Friedrich von Bandemer, 1778: Ludwig Gottlob von Kalckreuth, 1778: Hans Ehrentreich von Bornstedt (starting from 1786: “Alt-Bornstedt”), 1792: Johann Ernst von Kunheim – Location: Berlin. Infantry Regiment No. 2 (1655/32) 1655: Bogislaw von Schwerin, 1668: Friedrich von Dönhoff, 1696: Otto Magnus von Dönhoff, 1717: Erhard Ernst von Röder, 1743: Samuel von Schlichting, 1750: Hans Wilhelm von Canitz, 1768: Joachim Friedrich von Stutterheim (starting 1778: “Alt-Stutterheim”), 1783: Heinrich Wilhelm von Anhalt, 1786: Viktor Amadeus Henckel von Donnersmarck, 1793: Wilhelm Magnus von Brünneck, 1805: Ernst von Rüchel Infantry Regiment No. 3 (1665/3) Regiment zu Fuß (1665) 1665 Johann von Fargel, 1679 Johann Georg von Anhalt-Dessau, 1693 Leopold von Anhalt-Dessau (“Alt-Anhalt”), 1747 Leopold Maximilian von Anhalt-Dessau, 1752 Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, 1758 Henning Alexander von Kahlden, 1759 Franz Adolf von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym, 1784 Heinrich Ernst von Leipziger, 1788 Johann Leopold von Thadden, 1800 Johann Jeremias von Renouard.Location: Magdeburg, since 1717 Halle (Saale) (Hzm. Magdeburg). Infantry Regiment No. 4 (1631/2) Foot Regiment (1672). 1672 Christian Albrecht von Dohna, 1677 Johann Albrecht von Barfus, 1698 Christoph zu Dohna (Young-Dohna), 1716 Jakob von Bechefer, 1731 Georg Rudolph von Glaubitz, 1740 Konrad Heinrich von der Groeben, 1744 Samuel von Polentz, 1745 Christoph zu Dohna, 1745 Karl Erhard von Kalnein, 1757 Carl Friedrich von Rautter, 1758 Georg Friedrich von Kleist, 1761 Georg Reinhold von Thadden, 1774 Friedrich von Pelkowsky, 1782 Albrecht Dietrich Gottfried von und zum Egloffstein, 1789 Benjamin von Amaudruz, 1797 Wilhelm Heinrich Adolf von Kalckreuth. Location: Preußisch Holland and Mühlhausen; starting from 1773 in Elbing (East Prussia).Infantry Regiment No. 5 (1707) Foot Regiment (1655), 1655 Jonas Casimir von Eulenburg, 1667 Bogusław Radziwiłł, 1670 Karl Emil von Brandenburg, 1674 Hans Adam von Schöning, 1707 Georg Abraham von Arnim, 1731 Jakob von Bechefer, 1732 Christoph Heinrich von der Goltz, 1739 Johann von Wedell, 1742 Anselm Christoph von Bonin, 1755 Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel (“Alt-Braunschweig”), 1766 Friedrich Christoph von Saldern, 1785 Christian August von Lengefeld, 1789 Ludwig Karl von Kalckstein, 1800 Franz Kasimir von Kleist. Location: Magdeburg.Infantry Regiment No. 6 (1675/3) 1675 Kronprinz Friedrich, 1688 Kronprinz Friedrich Wilhelm, from 1713 King, 1740 Gottfried Emanuel von Einsiedel, 1745 Wolf Friedrich von Retzow, 1760 Friedrich Christoph von Saldern, 1766 Hans Sigismund von Lestwitz, 1779 Friedrich Wilhelm von Rohdich, 1796 Friedrich Adrian Dietrich von Roeder, 1798 Friedrich von Ingersleben, 1801 Karl Ludwig von Le Coq. Infantry Regiment No. 7 (1676) 1676 Kurfürstin Dorothea, 1688 Carl Philipp von Brandenburg, 1695 Christian Ludwig von Brandenburg, 1734 Friedrich Casimir von Botzheim, 1737 Carl Wilhelm von Bredow, 1741 August Wilhelm von Braunschweig-Bevern, 1781 Carl Ludwig von Winterfeld, 1784 Wilhelm Heinrich von der Goltz, 1790 Karl Eduard von Tiedemann, 1790 Carl Philipp von Owstin Infantry Regiment No. 8 (1698/4) Foot Regiment (1679). 1679 Johann Anton von Zieten, 1690 Anton Günther von Anhalt-Zerbst, 1714 Christian August von Anhalt-Zerbst, 1747 Hans Otto von Treskow ("Alt-Treskow"), 1754 Georg Friedrich von Amstel, 1757 Karl Ferdinand von Hagen known as "Geist", 1759 Julius Dietrich von Queis, 1769 Levin Friedrich von Hacke, 1785 Johann Georg Wilhelm von Keller, 1786 Johann Andreas Anton von Scholten, 1791 Franz Otto von Pirch, 1795 Friedrich Leopold by von Ruits. After the Prussian military reform, it was transferred to the Neuprusian Army as the Grenadier Regiment "King Friedrich Wilhelm IV." (1st Pomeranian) No. 2. Station: Minden (Westphalia).Infantry Regiment No. 9 (1646) 1646 Johann Ernst von Pöllnitz, 1684 Heinrich de Briquemault, 1692 Anton Sigismund de Buys, 1694 Otto von Schlabrendorf, 1703 David Adolph von Wulffen, 1704 Rudolf Friedrich von Lattorff, 1713 Etienne du Trossel, 1714 Johann Sigismund von Heiden, 1719 Jonas Casimir von Auer, 1721 Johannes du Buisson, 1726 Christoph Rudolf von Schliewitz, 1732 Sigismund Rudolf von Waldow, 1735 Otto Friedrich von Leps, 1747 Johann Christian Rölemann Quadt vonWickrath, 1756 Friedrich Ludwig von Kleist, 1758 Jürgen Friedrich von Oldenburg, 1758 Nikolaus von Puttkamer, 1759 Friedrich August von Schenckendorff (“Jung-Schenckendorff”), 1763 Karl Friedrich von Wolffersdorff, 1782 Alexander von Budberg, 1792 Wilhelm Dietrich von Manstein, 1796 Christian Ludwig von Winning, 1796 Johann Friedrich von Brehmer, 1802 Johann Friedrich Schenck zu Schweinsberg Infantry Regiment No. 10 (1683/2) Foot Regiment (1683). “Kurland Regiment”. 1683 Alexander von Kurland, 1686 Ferdinand (Kettler) von Kurland, 1689 Friedrich von Heiden, 1703 Friedrich von Hessen-Kassel, 1714 Georg von Hessen-Kassel, 1730 Dietrich von Anhalt-Dessau, 1750 Dietrich Erhard von Knobloch, 1757 Gottlob Ernst von Pannewitz, 1759 Friedrich Wilhelm von der Mosel, 1768 Eggert Christian von Petersdorff, 1781 Sylvius Ferdinand von Stwolinsky, 1787 Friedrich Wilhelm Siegmund von der Marwitz, 1788 Friedrich Gisbert Wilhelm von Romberg, 1799 Wilhelm Albrecht von Burghagen, 1799 Ehrenreich Wilhelm Gottlieb von Besser, 1803 Karl Alexander von Wedell. Locations: since 1714 Bielefeld and Herford (Westphalia).Infantry Regiment No. 11 (1685/2) 1685 Friedrich Ludwig von Holstein-Beck, 1720 Friedrich Wilhelm von Holstein-Beck, 1749 Lorenz Ludwig von Below, 1758 Johann Karl von Rebentisch, 1763 Hans von Tettenborn, 1776 Jakob Rüdiger von Zastrow, 1782 Friedrich Alexander von Rothkirch (“Jung-Rothkirch”), 1786 Karl von Voß, 1790 Friedrich Karl Ludwig von Holstein-Beck, 1798 Ernst Siegmund von Schöning, 1807 Prinz Heinrich von Preußen. Traditionsnachfolge Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm I.“ (2. Ostpreußisches) Nr. 3Infantry Regiment No. 12 (1685/2) Regiment zu Fuß (1685). In 1685: Philipp Wilhelm von Brandenburg-Schwedt, in 1712: Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt, in 1741: Wolf Balthasar von Selchow, in 1743: Ludwig von Hessen-Darmstadt, in 1757: Friedrich August von Finck, in 1763: Johann Jakob von Wunsch, in 1788: Franz Casimir von Kleist, in 1800: Friedrich Wilhelm Herzog von Braunschweig-Oels. Deployment location: Lebus; from 1716: Prenzlau (Brandenburg, Uckermark). Infantry Regiment No. 13 (1702/2) Foot Regiment (1685). 1686 Jacques L’Aumonier, 1715 Anton von Pannewitz, 1722 Alexander von Dönhoff, 1740 Friedrich Sebastian Wunibald Truchsess zu Waldburg, 1745 Samuel von Polentz, 1746 Philipp Bogislav von Schwerin, 1750 August Friedrich von Itzenplitz, 1760 Friedrich Wilhelm von Syburg, 1762 Tsar Peter III. of Russia, 1763 Friedrich Wilhelm von Wylich und Lottum, 1774 Heinrich Gottlob von Braun, 1794 Alexander Wilhelm von Arnim. Location: Soest (Westphalia), starting from 1724 in Berlin.Infantry Regiment No. 14 (1629/1) Regiment to Foot (1687). 1629 Johann Streiff von Lauenstein, 1632 Henning von Goetze, 1634 Adam Valentin von Redern, 1653 Otto Wilhelm von Podewils, 1657 Pierre de la Cave, 1679 Wolfgang Christoph Truchsess von Waldburg, 1688 Johann Georg von Belling, 1689 Wilhelm von Brandt, 1702 Christoph Albrecht von Canitz, (Starting from 1708: Formal: Prinz Friedrich Ludwig von Oranien), 1713 Albrecht Konrad Finck von Finckenstein, 1735 Andreas Joachim von Kleist, 1738 Johann von Lehwaldt, 1768 Friedrich von Anhalt, 1777 Johann Christian Wilhelm von Steinwehr, 1782 Viktor Amadeus Henckel von Donnersmarck, 1786 Franz Ludolph Ferdinand von Wildau, 1794 Johann Karl Leopold von Larisch, 1795 Georg Prinz von Hohenlohe-Ingelfingen, 1803 Ehrenreich Wilhelm Gottlieb von Besser. After the Prussian military reform, he was transferred to the Grenadier Regiment “King Friedrich the Great” (3rd East Prussia) No. 4 within the new Prussian army.Location: Pillau, since 1719 Bartenstein, Friedland and Schippenbeil (East Prussia).Infantry Regiment No. 15 (1688/3) 1688 Philipp Karl von Wylich und Lottum, 1719 Friedrich Wilhelm von Koenen, 1720 Christoph Heinrich von der Goltz, 1732 Crown Prince Friedrich of Prussia, 1740 King Friedrich II of Prussia, 1786 Franz Georg Gneomar von Kunitzky, 1793 Friedrich von Ingersleben, 1798 Karl Friedrich von Hirschfeld. After the Prussian military reform, it was transferred to the new Prussian army as the 1st Foot Guard Regiment. Location: Wesel (Hzm.) Kleve), starting from 1733 Neuruppin and Nauen (Brandenburg, Mittelmark).Infantry Regiment No. 16 (1689/4) Regiment to Foot (1689). 1689 Alexander zu Dohna (Alt-Dohna), 1728 Adam Christoph von Flanß, 1748 Christoph zu Dohna, 1762 Friedrich Wilhelm von Syburg, 1771 Christian Ernst Wilhelm Benedikt von Borcke, 1776 Ludwig von Buddenbrock, 1782 Karl Adolf Schott von Schottenstein, 1785 Johann Friedrich Wilhelm Moritz von Romberg, 1789 Ernst Heinrich von Gillern, 1792 Friedrich Wilhelm Heinrich von Hausen, 1799 Friedrich Otto von Diericke. After the Prussian military reform, it was transferred to the Neuprusian army as the Grenadier Regiment "King Frederick I" (4th East Prussian) No. 5. Deployment locations: from 1721, Königsberg; from 1796, Braunsberg, Mühlhausen (East Prussia), and Prussian Holland (East Prussia).17th Infantry Regiment (1695) Regiment to Foot (1695). 1693 Baltzer Friedrich von Sydow, 1703 Friedrich Wilhelm von Grumbkow, 1739 Ernst August de la Chevallerie von la Motte, 1748 Adam Friedrich von Jeetze, 1756 Gerd Heinrich von Manteuffel, 1764 Karl Gustav von Rosen, 1772 Konstantin von Billerbeck, 1786 Heinrich Gottlieb von Könitz (“Jung-Könitz”), 1786 Wilhelm Magnus von Brünneck, 1793 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1795 Karl Friedrich von Langen, 1802 Carl Peter vonTresckow. Locations: Köslin and Rügenwalde (Hinterpommern). Infantry Regiment No. 18 (1698); from 1742–1786, the regiment was called "Prince of Prussia" Foot Regiment (1703). 1698 Anton von Pannewitz, 1703 Daniel von Tettau, 1709 David Gottlob von Gersdorf, 1731 Georg Volrath von Kröcher, 1738 Christian Reinhold von Derschau, 1742 August Wilhelm von Preußen, 1758 Crown Prince Friedrich Wilhelm of Prussia, 1786 King Friedrich Wilhelm II of Prussia, 1790 Crown Prince Friedrich Wilhelm of Prussia, 1797 King Friedrich Wilhelm III of Prussia. Designation: “White Grenadier Battalion”. Location: Berlin; from 1716: Bernau bei Berlin, Strausberg, and Köpenick; from 1763: Potsdam.Infantry Regiment No. 19 (1702/1) Regiment zu Fuß (1702). 1702 Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt, 1731 Carl Friedrich Albrecht von Brandenburg-Schwedt, 1763 Hans von Tettenborn, 1763 Friedrich August von Braunschweig-Wolfenbüttel-Oels, 1794 Karl Ludwig Bogislav von Goetze, 1806 Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau. Station: Königsberg in der Neumark, from 1737 Berlin-Friedrichstadt. Infantry Regiment No. 20 (1704/5) Foot Regiment (1689). 1689: Karl von Schomberg, 1698: Johann Heinrich von Börstel, 1711: Ulrich Christoph von Stille, 1728: Wilhelm Chenu de Chalsac l’Aujardiere, 1732: David Jürgen von Graevenitz, 1741: Johann August von Voigt, 1742: Hans Kaspar von Herzberg, 1746: Franz Andreas von Borcke, 1756: Bernhard Asmus von Zastrow, 1757: August Gottlieb von Bornstedt, 1759: Otto Ludwig von Stutterheim (“Jung-Stutterheim”), 1778: Ludwig Karl vonKalckstein, 1784: Matthias Wilhelm von Below, 1786: Dietrich Eugen Philipp von Bornstedt (“Jung-Bornstedt”), 1793: Ludwig von Baden, 1795: Louis Ferdinand von Preußen. Location: Magdeburg. Infantry Regiment No. 21 (1713/2) Regiment zu Fuß (1713). 1713: Ernst Wladislaus von Dönhoff, 1724: Heinrich Karl von der Marwitz, 1744: Asmus Ehrenreich von Bredow, 1756: Johann Dietrich von Hülsen, 1767: Carl Magnus von Schwerin, 1773: Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig. Locations: Halberstadt and Quedlinburg (later Province of Saxony). Infantry Regiment No. 22 (1713/3) Regiment zu Fuß (1713). 1713: Adrian Bernhard von Borcke, 1741: Moritz von Anhalt-Dessau, 1760: Balthasar Rudolf von Schenckendorff (until 1763: “Alt-Schenckendorff”), 1768: Karl Christoph von Plötz, 1777: Friedrich Karl von Schlieben, 1791: Karl Friedrich von Klinckowström, 1795: Franz Otto von Pirch. Deployment location: Stettin, starting from 1746: Stargard in Pomerania. Infantry Regiment No. 23 (1713/4) Foot Regiment (1713). 1713 Paul Anton von Kameke, 1716 Johann Quirin von Forcade de Biaix, 1729 Egidius Ehrentreich von Sydow, 1743 Alexander Ernst von Blanckensee, 1745 Christoph zu Dohna, 1748 Friedrich Wilhelm Quirin von Forcade, 1765 Christian Ernst von Puttkamer, 1766 Christoph Friedrich von Rentzell, 1778 August Wilhelm von Thüna, 1786 Stephan von Lichnowski, 1796 Christian Ludwig von Winning. Location: Berlin (Königsvorstadt and Spandauer Vorstadt).Infantry Regiment No. 24 (1713/5) Foot Regiment (1715). 1715 Johann Sigmund von Schwendy, 1723 Curt Christoph von Schwerin, 1757 Karl Christoph von der Goltz, 1761 vacant Goltz, 1763 Bernhard Alexander von Düringshofen, 1776 Leopold von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1785 Gottlieb Ludwig von Beville, 1791 Karl Ludwig von Frankenberg, 1795 Johann Ludwig von Grünberg, 1799 August Wilhelm Hartmann von Zenge Location: Frankfurt (Oder) (Brandenburg, Mittelmark). Infantry Regiment No. 25 (1677/3) Regiment to Foot (1715). 1715 Otto von Schlabrendorf, 1718 Johann Christoph von Wylich and Lottum, 1727 Martin von Thile, 1728 Friedrich August Rutowski, 1729 Christoph Wilhelm von Kalckstein, 1760 Friedrich Ehrenreich von Ramin, 1782 Wichard Joachim Heinrich von Möllendorff. Station: Berlin-Friedrichstadt. Infantry Regiment No. 26 (1678/2) Regiment to Foot (1715). 1714 Kurt Hildebrand von Loeben, 1730 Henning Alexander von Kleist, 1749 Dietrich Reichard von Meyerinck, 1758 Carl Heinrich von Wedel, 1760 Christian Bogislaw von Linden, 1764 Anton Abraham von Steinkeller, 1778 Hans Christoph von Woldeck (starting 1782: “Alt-Woldeck”), 1789 Philipp Adolph von Schwerin, 1795 Johann Karl Leopold von Larisch. Location: Berlin. Infantry Regiment No. 27 (1715) 1715 Leopold Maximilian von Anhalt-Dessau, 1747 Franz Ulrich von Kleist, 1757 Moritz Wilhelm von der Asseburg, 1759 Daniel Georg von Lindstedt, 1764 Peter Heinrich von Stojentin, 1776 Alexander Friedrich von Knobelsdorff, 1800 Alexander von Tschammer. Infantry Regiment No. 28 (1723/1) Foot Regiment (1723). 1723 Konrad Heinrich von der Mosel, 1733 Friedrich Ludwig zu Dohna, 1742 Heinrich Carl Ludwig Herault de Hautcharmoy, 1758 Lorenz Ernst von Münchow, 1758 Friedrich von Kreytzen, 1759 Friedrich Ehrenreich von Ramin, 1760 Friedrich Wilhelm von Thile, 1770 Michael Konstantin von Zaremba, 1786 Ludwig Karl von Kalckstein, 1789 August von Genzkow, 1792 Friedrich Leopold von Ruits, 1795 Carl Friedrich von Klinckowström, 1799 Johann von Malschitzky.Infantry Regiment No. 29 (1723/2) Regiment zu Fuß (1723). Formed as a Füsilierregiment, later converted into Musketiere. Station: Wesel (Westphalia), from 1742 Breslau (Silesia). 1723 Hans Christoph von Bardeleben, 1736 Georg Heinrich von Borcke (Jung-Borcke), 1747 Kaspar Ernst von Schultze, 1758 Carl Heinrich von Wedel, 1758 Karl Gottfried von Knobloch, 1764 Johann Ferdinand von Stechow, 1778 Heinrich Ludwig von Flemming, 1782 Balthasar Ludwig Christian von Wendessen, 1798 Wilhelm Karl von Treuenfels.Infantry Regiment No. 30 (1717/3) Regiment zu Fuß (1728). 1728 Martin von Thile, 1733 Joachim Christoph von Jeetze, 1752 Christian Gottfried von Uchtländer, 1755 Bernd Siegmund von Blankensee, 1756 Hans Samuel von Pritz, 1757 Ernst Ludwig von Kannacher, 1759 Joachim Friedrich von Stutterheim (“Alt-Stutterheim”), 1768 Karl Franz von Sobeck, 1778 Philipp Wolfgang Teuffel von Birkensee, 1782 Georg August von Schönfeld, 1792 Georg Friedrich von Wegnern, 1793 Ernst Friedrich Wilhelm von Rüchel, 1798 Friedrich Adrian von Borcke. Formed as a Füsilier regiment. Station: Anklam (Pomerania Occidental).Infantry Regiment No. 31 (1729) Regiment to Foot (1729). 1729 Friedrich Wilhelm von Dossow, 1743 Friedrich Wilhelm von Varenne, 1744 Philipp Bogislav von Schwerin, 1746 Johann Georg von Lestwitz, 1763 Friedrich Bogislav von Tauentzien, 1791 Philipp Ernst von Borcke, 1792 Philipp Friedrich Lebrecht von Lattorff, 1800 Bernhard Vollrad von Oldenburg, 1805 Heinrich von Kropff. Location: Wesel (Westphalia), from 1743 Breslau (Silesia). Infantry Regiment No. 32 (1718/2) Regiment to Foot (1743). In 1743: Friedrich Julius von Schwerin (Young Schwerin), in 1747: Joachim Christian von Tresckow, in 1763: Johann Georg von Lestwitz, in 1767: vacant Lestwitz, in 1770: Hans Christoph von Rothkirch (starting 1782: “Old-Rothkirch”), in 1786: Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen. Deployment location: Neisse (Silesia). Infantry Regiment No. 33 (1736/2) Foot Regiment (1740). 1740 Andreas Johann Persode de Dommangeville, 1743 Samuel von Schlichting, 1743 Asmus Ehrenreich von Bredow, 1744 Heinrich August de la Motte Fouqué, 1774 Georg Reinhold von Thadden, 1784 Friedrich Wilhelm von Götzen, 1786 Julius Rudolph von Klingsporn, 1794 Theodor Philipp von Pfau, 1794 Franz Andreas von Favrat, 1804 August Ludwig von Schierstedt, 1804 Ludolf August Friedrich von Alvensleben.Formed as a Füsilier regiment. Base location: Glatz (Silesia). Infantry Regiment No. 34 (1740/4) Regiment zu Fuß (1740). August Ferdinand of Prussia in 1740. Location: Neuruppin (Brandenburg, Mittelmark). Infantry Regiment No. 35 (1740/5) Regiment zu Fuß (1740). 1740 Heinrich Ludwig von Preußen, 1802 vacant Prince Heinrich. Infantry Regiment No. 36 (1740/6) Lieutenant Regiment (1740). 1740 Gustav Bogislav von Münchow, 1766 Henning Alexander von Kleist, 1780 Peter Christoph von Zitzewitz, 1785 Wilhelm Magnus von Brünneck, 1786 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1793 Georg Henning von Puttkamer. Deployment location: Brandenburg an der Havel. Infantry Regiment No. 37 (1740/7) Second Company Regiment (1740). 1740 Paul Heinrich Tilio de Camas, 1741 Peter Ludwig du Moulin, 1755 Heinrich Adolf von Kurssel, 1758 August Wilhelm von Braun, 1770 Johann Georg Wilhelm von Keller, 1785 Adam Heinrich von Wolfframsdorff, 1794 Johann Eberhard Rudolf Hiller von Gaertringen, 1799 Johann Friedrich Gustav von Stockhausen, 1804 Karl Gottlieb von Tschepe. Deployment location: Glogau (Silesia), starting from 1795: Fraustadt and Lissa ("Southern Prussia"). Infantry Regiment No. 38 (1740/8) Fusilier regiment (1740). In 1740, Wilhelm Alexander von Dohna-Schlodien; in 1749, Johann Christian von Brandeis; in 1758, Carl Anton Leopold von Zastrow; in 1766, Friedrich Gotthelf von Falkenhayn; in 1781, Heinrich Wilhelm von Anhalt; in 1783, Eberhard von Hager; in 1790, August Wilhelm von Vietinghoff; in 1796, Christian August von der Marwitz; in 1800, Carl von Pelchrzim. Deployment location: Breslau, starting from 1782; Frankenstein, starting from 1796; Neisse (Silesia). Infantry Regiment No. 39 (1740/9) Lieutenants' Regiment (1740). 1740 Ferdinand von Braunschweig, 1744 Albrecht von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1745 Friedrich Franz von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1758 vacant in Braunschweig, 1763 Wilhelm Adolf von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1771 Wichard Joachim Heinrich von Möllendorff, 1783 Christian Ludwig von Kenitz, 1793 Daniel Ludwig von Crousaz, 1800 Friedrich Wilhelm Christian von Zastrow. Location: Königsberg in the New Mark, from 1795 onward Posen ("Southern Prussia").Infantry Regiment No. 40 (1740/10) Lieutenants' Regiment (1740). 1740 Wilhelm Heinrich von Sachsen-Eisenach, 1741 David Jürgen von Graevenitz, 1743 Georg Christoph von Kreytzen, 1750 Johann Friedrich von Kreytzen, 1759 Georg Carl Gottlob von der Gablenz, 1777 Friedrich August von Erlach, 1791 Carl Ludwig von Pfuel, 1794 Friedrich Wilhelm von Steinwehr, 1805 Dietrich Leberecht von Schimonsky. Deployment location: Breslau, starting from 1763 Schweidnitz (Silesia). Infantry Regiment No. 41 (1741/7) Lieutenant Regiment (1741). In August 1741: Wilhelm Herzog von Braunschweig-Bevern, Johann Volprecht Riedesel zu Eisenbach, Franz Karl Ludwig von Wied zu Neuwied in 1746, Matthias Ludwig von Lossow in 1765, Alexander Friedrich von Woldeck (starting 1786: “Jung-Woldeck”), Karl Friedrich Gottlieb von Schladen in 1782, and Karl Ernst Ludwig von Lettow in 1804. Previously, it was the Württemberg regiment “Erbprinz”. Location: Wesel, since 1755 Minden (Westphalia), the grenadiers have always been in Magdeburg.Infantry Regiment No. 42 (1741/8) Fusilier regiment (1741). 1741: Friedrich Heinrich von Brandenburg-Schwedt, 1789: Nikolaus Reinhard von Hanenfeldt, 1794: Kaspar Sigismund von Lüttwitz, 1796: Franz Heinrich Christian von Ploetz. Deployment location: Frankenstein (Silesia), from 1796 in Warsaw (Southern Prussia). Infantry Regiment No. 43 (1741/9) Second Company Regiment (1741). 1741: Maximilian von Rampusch, 1743: Philipp Ernst von Bardeleben, 1744: Joachim Ernst von Zimmernow, 1744: Christian Ludwig von Kalsow, 1757: Samuel Adolph von Kalckreuth, 1758: Joachim Leopold von Bredow, 1760: Christian Wilhelm von Zieten, 1767: Döring Wilhelm von Krockow, 1773: Carl Magnus von Schwerin, 1776: Leopold Ludwig von Anhalt, 1795: Leopold Alexander von Wartensleben, 1803: Ludwig von Strachwitz.Location: Schweidnitz, from 1763 in Liegnitz (Silesia). Infantry Regiment No. 44 (1742/1) Second Lieutenant Regiment (1742). 1742: Friedrich Ludwig zu Dohna, 1749: Martin Eberhard von Jungkenn Müntzer von Mohrenstamm, 1759: Rudolph August von Hoffmann, 1760: Johann von Grant, 1764: Hans Christian von Brietzke, 1779: Friedrich Wilhelm Ernst von Gaudi, 1789: Franz Otto von Pirch, 1791: August von Dohna-Lauck, 1793: Franz Georg Gneomar von Kunitzky, 1799: Ludwig von Strachwitz, 1803: Christian Alexander von Hagken. Location: Wesel (Westphalia). 45th Infantry Regiment (1743/4) Lieutenant Regiment (1743). 1743: Friedrich Wilhelm von Dossow, 1757: Friedrich II. von Hessen-Kassel, 1786: Johann Ludwig von Eckartsberg, 1792: Friedrich August von Graevenitz, 1795: Karl Philipp von Unruh, 1805: Johann Christian von Zweiffel. Location: Wesel (Westphalia), starting from 1792 in Bayreuth (Fsm. Brandenburg-Bayreuth), currently in Bavaria. Infantry Regiment No. 46 (1743/5) was named Carl Eugen von Württemberg until 1757 Fusilier regiment (1743). 1743: Ernst Ludwig von Goetze, 1745: Friedrich Christoph Christian von Rindtorf, 1746: Friedrich Leopold von Schwerin, 1750: Christian Ludwig von Pfuel, 1756: Emanuel von Schöning, 1757: Johann Albrecht von Bülow, 1776: Heinrich Wilhelm von Lettow, 1779: Ernst Ludwig von Pfuhl, 1794: Alexander Heinrich von Thile. Deployment locations: Deutsch-Rixdorf and Berlin, Köpenicker Vorstadt; from 1796 in Warsaw (South Prussia).. Infantry Regiment No. 47 (1743/6) Lieutenant Regiment (1743). 1743: Georg Wilhelm von Hessen-Darmstadt, 1747: Karl Friedrich von Derschau, 1752: Leopold Friedrich Ludwig von Wietersheim, 1756: Kaspar Friedrich von Rohr, 1758: Christoph Heinrich von Grabow, 1764: Johann Adolph von Nassau-Usingen, 1778: Wenzeslaus Christoph von Lehwaldt, 1788: Friedrich Wilhelm von Wangenheim, 1790: Johann Karl von Hertzberg, 1797: Julius August von Grawert. Deployment location: Burg (Hzm.)In Magdeburg), starting from 1789 in Glatz (Silesia). Infantry Regiment No. 48 (1743/7) (Garrison) 1743 Alexander von Beaufort, 1743 Joachim Wocislaus von Wobeser, 1746 Johann Leonhard von Wutgenau, 1755, vacant, Commander: Friedrich Wilhelm von Salmuth known as Beringer Fusilier regiment (1755). 1756 Friedrich von Hessen-Kassel, 1757 Friedrich Wilhelm von Salmuth known as Beringer, 1763 Karl Friedrich von Beckwith, 1766 Martin Ludwig von Eichmann, 1791 Martin Ernst von Schlieffen, 1792 Georg Boguslav von Koethen, 1797 Wilhelm von Hessen-Kassel. Deployment location: Wesel (Westphalia). Infantry Regiment No. 49 (1741/2) Fusilier regiment (1742). 1742 Gerhard Cornelius von Walrave, 1748 Philipp Loth von Seers, 1758 Christian Friedrich von Diericke, 1770 Karl August von Schwartz, 1788 Otto Heinrich Friedrich von Borch, 1794 Friedrich Wilhelm von Schönfeld, 1800 Friedrich Wilhelm von Müffling. Deployment location: Neisse (Silesia). S 50 – S 59 (1756 bis z.T. 1763): formerly Kursachsen regiments Infantry Regiment No. 50 (1772/1) Foot unit (1773). 1773 Franz Ludwig von Rossieres, 1778 Karl Ludwig von Troschke, 1794 Georg von Steensen, 1799 Karl Wilhelm von Sanitz. Location: Silberberg, starting from 1800 Frankenstein (Silesia). Infantry Regiment No. 51 1742/2 Lieutenant Regiment (1773). 1773 Otto Heinrich von Laxdehnen, 1773 Döring Wilhelm von Krockow, 1789 Ernst Friedrich Carl von Hanstein, 1803 Friedrich August von Kauffberg. Deployment location: Marienburg (East Prussia), starting from 1794 Danzig (West Prussia). Infantry Regiment No. 52 1772/3 Second Lieutenant Regiment (1773). 1772: Christian August von Lengefeld, 1785: Wilhelm Friedrich Karl von Schwerin, 1795: Franz Joachim von Reinhart, 1807: Carl Friedrich von Hamberger. After the Prussian military reform, it was transferred to the Neupreussian Army as the Grenadier Regiment "Graf Kleist Nollendorf" (1st West Prussian) No. 6. Station: Preussisch Holland, from 1800: Rastenburg (East Prussia). Infantry Regiment No. 53 1772/4 Second Company Regiment (1773). 1773 Kaspar Fabian Gottlieb von Luck, 1780 Wilhelm Heinrich von der Goltz, 1784 Wilhelm Friedrich Karl von Schwerin, 1785 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1786 Franz Andreas von Favrat, 1794 Albert von Anhalt, 1800 Wilhelm Christian von Larisch. Deployment location: Braunsberg (East Prussia), starting in 1795 Thorn („South Prussia“). Infantry Regiment No. 54 1772/5 Second Regiment (1773). In 1773: Albrecht Ehrentreich von Rohr, in 1783: Karl Kuno Ludwig von Klitzing, in 1786: Bogislav Ernst von Bonin, in 1794: Christoph Friedrich von Mosch, in 1799: Hans Christoph von Natzmer. Deployment location: Graudenz (West Prussia). Infantry Regiment No. 55 1773/2 Fusilier regiment (1774). In 1774: Adolph von Hessen-Philippsthal; in 1780: Georg Ewald von Blumenthal; in 1784: Melchior Sylvius von Koschenbahr; in 1790: Karl Eduard von Tiedemann; in 1792: Albert Christian Heinrich von Brühl; 1792: Friedrich Christian Karl von Holwede; 1796: Hermann Johann Ernst von Manstein. Deployment location: Preußisch Stargard (West Prussia), starting from 1796 at Bromberg and Gnesen („South Prussia“). Infantry Regiment No. 56, (1794). 1794: Christoph Ludwig Rudolph von Reitzenstein, 1796 Friedrich Gottlieb von Laurens, 1804 Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien. Location: Ansbach (Fsm. Brandenburg-Ansbach, now Bavaria). Infantry Regiment No. 57, (1795/2). 1795: Friedrich August von Graevenitz. Location: Glogau (Silesia). Infantry Regiment No. 58, (1797/1) 1797: Wilhelm René de l’Homme de Courbière. After the Prussian military reform, he was transferred to the Neapolitan army as a Grenadier Regiment "King Wilhelm I." (2nd West Prussia) No. 7. Station: Wartenstein (Hinterpommern). Infantry Regiment No. 59, (1803/2). 1803: Leopold Alexander von Wartensleben. Location: Erfurt. Infantry Regiment No. 60, (1802/2). 1802: Christian Wilhelm von Chlebowsky. After the Prussian military reform, he was transferred to the Grenadier Regiment "King Frederick William II" (1st Schlesian) No. 10 in the new Prussian army. Station: Warsaw (Southern Prussia). Garrison Regiments Established as battalions in the first decades of the 18th century and only functionally separated from field regiments, garrison regiments were units for smaller-sized soldiers and conscripts. Officers were also conscripted, along with semi-invalids and civilians. Garnison regiment No. I 1718 Jacques de Brion, 1728 Ludwig von l’Hospital, 1755 Christoph Georg von Luck, 1757 Werner Friedrich von Puttkamer (since 1766 "Alt-Puttkamer"), 1772 Friedrich Sylvius von Hallmann, 1786 Karl Ernst von Bose - † 1787/88 Garnisonregiment No. II 1717 Georg Boguslav von Wobeser, 1723 Kaspar Dietlof von Winterfeld, 1725 Peter von Seers, 1727 Jean de Natalis, 1742 Georg Werner von der Schulenburg, 1743 Christoph Ernst von Roeder, 1754 Hans Siegmund von Sydow (1759–1763 "Alt-Sydow"), 1773 Georg Wolf von Tümpling, 1777 George Lorenz von Pirch - † 1787/88 Garnisonregiment No. III 1718 Siegmund von Sack, 1740 Georg Rudolph von Glaubitz, 1740 Vorath Hellermann (starting 1743 von Hellermann), 1756 Georg Arnold von Grolman, 1763 August Friedrich Marschall von Bieberstein, 1767 Ernst Friedrich von der Heyden, 1772 Freiherr Detlef von Vietinghoff - † 1787/88 → Kolberg Garnisonregiment No. IV 1736 Caspar Joachim von Wachholtz, 1737 Peter d’Arbaud, 1739 Andreas Johann Persode de Dommangeville, 1740 Adam von Weyherr, 1744 vacant Weyherr, 1746 Johann Heinrich von Grape, 1759 Martin Eberhard von Jungkenn gen. Müntzer from Mohrenstamm, 1760 Ewald Georg von Lettow, 1763 Friedrich Franz Ernst von Plotho, 1766 Franz Thuro von Großkreutz, 1769 Ludwig von Gohr, 1772 Peter Georg von Puttkamer, 1775 Heinrich Ludwig von Gotter, 1782 Valentin Friedrich von Rüchel, 1784 Otto Kasimir von Hüllessem - † 1787/88Garnisonregiment No. V 1741 Christoph Friedrich von Thümen, 1743 Friedrich Julius von Mützschefall, 1759 Gustav Adolph von Sydow (“Jung-Sydow”), 1763 Christian Friedrich von Berner, 1770 Johann Benjamin von Hasslocher, 1771 Adam Friedrich von Arnstedt, 1778 Paul von Natalis - † 1787/88 Garnison regiment No. VI (Cosel) 1740 Kaspar Heinrich von Stechow, 1743 Heinrich von Saldern, 1745 Johann Georg von Lehmann, 1750 Heinrich Günther Gottfried von Bosse, 1752 Christoph Friedrich von Lattorf, 1762 Gerhard Alexander von Saß - † 1787/88 Garnisonregiment No. VII 1741 Carl Wilhelm von Bredow, 1746 Hans Christoph von Jeetze, 1754 Christian Henning von Lange, 1760 Joachim Christian Friedrich von Itzenplitz, 1766 Christoph Friedrich von Rentzell, 1766 Christian Ernst von Puttkamer („Jung-Puttkamer“), 1771 Georg Lorenz von Kowalski - † 1787/88 Garnisonregiment No. VIII 1741 Karl von der Recke, 1745 Rudolf Kurt Leberecht von Loeben, 1746 Kaspar Friedrich von Knobelsdorff, 1748 Georg Ernst von Nettelhorst, 1757 Freiherr Friedrich Wilhelm Quadt zu Wickrath, 1763 Franciscus de Le Noble, 1772 Karl Benedikt von Bremer, 1778 Sigismund August von Berrenhauer, 1782 Ulrich von Heyking - † 1787/88 Garnisonregiment No. IX 1743 Georg Volrath von Kröcher, 1748 Ernst August de la Chevallerie von la Motte, 1759 Bernd Eckard von Bonin, 1763 Konstantin Nathanael von Salenmon - † 1787/88 → Stationed in Geldern starting from 1778 in Wesel Garnison regiment No. X 1742 Georg Ewald von Puttkamer, 1744 Arnold Goswin von Rittberg, 1747 Busso Christian von Blanckensee, 1765 Christoph Ludwig von der Mülbe, 1780 Heinrich Gottlieb von Könitz, 1786 Karl Albrecht Friedrich von Raumer, 1786 Friedrich von Oven - † 1787/88 Garnisonregiment No. XI 1744 Georg Ewald von Puttkamer, 1748 Franz Christoph von Manteuffel, 1760 Henning Christian von Mellin, 1769 Carl Ludwig von Ingersleben, 1782 Sigismund August von Berrenhauer - † 1787/88 Garnisonregiment No. XII 1748 Ernst Georg von Kalckreuth, 1763 Wilhelm René de l’Homme de Courbière, 1787 Philipp Lambert de Bauvrye - † 1787/88 New Garrison Regiment – actually Invalid Unit 1748 – without a regiment commander - † 1763 Standing Grenadier Battalions Grenadier-Battalions were combined units formed from grenadier companies of garrison units, as well as field regiments, which remained together during peacetime. I. Standing Grenadier Battalion 1742: I. „Standing“ Grenadier Battalion: composed of Grenadiers from No. III, No. IV, No. VII (not 1756–1763 and 1778/79) and the New Garrison Regiment.Heinrich Wilhelm von Byla, 1749 Henning Alexander von Kahlden, 1758 Friedrich Just von Wangenheim, 1758 Wilhelm Ernst von Buddenbrock, 1759 Georg Karl von Carlowitz, 1771 Hans Ernst Otto Christian von Rohr, 1778 Johann Heinrich von Oldenburg, 1779 Johann Andreas Anton von Scholten, 1786 Konstantin Johann von Budritzki, 1787 Friedrich Adrian von Borcke - † 1787/88. II. Standing Grenadier Battalion 1744 (de facto), formal 1748: II. „Standing“ Grenadier Battalion: composed of Grenadiers from No. 45, No. IX (1756–1760) or No. XIII (1760–1763). 1748 Rudolf August von Ingersleben, 1757 Kaspar Rudolph von Unruh, 1760 war captive of war, 1763 Carl Ludwig von Ingersleben, 1765 Joachim Adam von Voß, 1771 Wilhelm Ludwig von Meusel - † died in 1787 in No. 48. III. Standing Grenadier Battalion 1746 (de facto), formal 1753: IV. „Standing“ Grenadier Battalion: composed of Grenadiers from No. 41 and No. 44. 1748 Eberhard von Gemmingen, 1757 Johann Friedrich von Benkendorf, 1765 Christoph Siegmund von Wallenrodt, 1775 Friedrich Gisbert Wilhelm von Romberg, 1780 Johann Wilhelm Leopold von Borcke, 1784 Johann Heinrich von Drost - † 1787 IV. Standing Grenadier Battalion since 1753 „Königsbergsche Grenadier-Bataillon“ 1746 (de facto), formal 1753: IV. „Standing“ Grenadier Battalion: composed of Grenadiers from No. I, No. II (not in the battalion from 1757–1760) or No. XI. 1751 Ludolf August von Katte, 1753 Heinrich Sigismund von der Heyde, 1760 Matthias Ludwig von Lossow, 1765 Joachim Friedrich von der Hardt, 1779 Friedrich Wilhelm von Hacke, 1780, Julius Rudolph von Klingsporn, 1785 Friedrich Karl Ludwig von Holstein-Beck - † 1789 V. Standing Grenadier Battalion 1753: V. "Standing" Grenadier Battalion: composed of Grenadiers from No. V, No. X. 1753 Leopold von Rath, 1760 Hans Siegismund von Koschenbahr, 1776 Carl Elias Adolph von Hachenberg, 1776 Georg Ludwig von Lentzke, 1780 Johann Karl Leopold von Larisch - † 1788 VI. Standing Grenadier Battalion 1753: VI. "Standing" Grenadier Battalion: consisted of Grenadiers from No. VI, No. VIII. 1753 Johann Ernst von Plötz, 1757 Hans Leberecht Ehrentreich von Rohr, 1759 Karl Leberecht von dem Bussche, 1764 Friedrich Ernst von Zabeltitz, 1773 Ernst Heinrich von Gillern - † 1789 VII. Standing Grenadier Battalion 1775: VII. "Stationed" Grenadier Battalion: consisted of two Grenadier Companies from the IV. Stationed Grenadier Battalion (from Garrison Regiment No. II) and newly recruited personnel, 1775 Nikolaus Albrecht von Baehr - † 1788 Light Infantry or Free Regimenters In the year 1786, King Frederick II established three regiments, each consisting of 10 companies. However, he abandoned this concept the following year in favor of infantry battalions. Leichtes Infanterie Regiment Chaumontet Emanuel Franz Anton Eugen von Chaumontet Leichtes Infanterie Regiment Arnauld de la Perière Johann Gabriel Arnauld de la Perière Leichtes Infanterie Regiment Müller von Andolfingen (also: Swissregiment) Johann Rudolph Müller von Andolfingen Second Lieutenant Battalion With the dissolution of the standing Grenadier battalions, the Light Infantry battalions were created in 1787/88. 1st Company of the Light Infantry 1787 Friedrich Karl von Langelair, 1789 Friedrich Adolf von Schencke, 1793 Karl Alexander von Wedel, 1800 Karl Gottfried von Carlowitz, 1806 Friedrich Ernst Ewald von Keyserlingk 2nd Lieutenant Battalion 1787 Johann Jeremias von Renouard, 1794 Karl Anton von Bila 3rd Grenadier Battalion 1787 Alexander Heinrich von Thile, 1793 Friedrich Georg von Tilly, 1797 Leopold von Wackenitz 4th Private Batalion 1787 Christian Ludwig von Lieberoth, 1794 Karl August von Greiffenberg 5th Company of Infantry 1787 Friedrich Adrian von Borcke, 1797 Erhard Gustav von Wedel 6th Company of Light Infantry 1787 Friedrich Karl Ludwig von Holstein-Beck, 1789 Michael Szabszinski von Rembow 7th Company Guard Battalion 1787 Friedrich Benignus von Schmidthenner, 1788 Johann Karl August von Schultz, 1800 Joachim Ernst von Rosen 8th Light Battalion 1787 Julius Hans Friedrich von Plüskow, 1790 Karl Gottfried von Hanff, 1793 Johann Friedrich von Eisenhardt, 1795 Franz Leopold von Kloch 9th Light Battalion 1787 Ernst Heinrich von Gillern, 1789 Kasper Gottlob von Diebitsch (Jung-Diebitsch), 1789 August Friedrich von Prosch, 1797 Heinrich Christoph von Ladebur, 1802 Jakob Borell du Vernay, 1807 Karl Friedrich von Danielewitz 10th Company of Fuzileers 1787 Johann Karl Leopold von Larisch, 1788 Friedrich Ehrenreich von Diebitsch (Alt-Diebitsch), 1791 Heinrich Leopold von Forcade, 1792 Karl Friedrich von Martini, 1795 Friedrich Ferdinand von Anhalt-Köthen-Pless, 1802 Karl Gustav von Erichsen 11th Private Batalion 1787 Johann Anton von Dessaunieres, 1795 Georg Joachim von John, 1795 Ernst Wilhelm von Eichler, 1798 Heinrich Ludwig von Thümen, 1805 Karl Ludwig von Bergen 12th Company of Fuzileers 1787 Nikolaus Albrecht von Baehr, 1788 Graf Albrecht von Anhalt, 1795 Johann August von Eicke, 1805 Johann Karl von Knorr 13th Company of Füsilier 1787 Christian Ludwig von Thadden, 1794 Leopold Ludwig Maximilian Nordeck zu Rabenau 14th Grenadier Battalion 1787 Karl Friedrich von Pollitz, 1794 Karl von Pelet, 1807 Ernst Schuler von Senden 15th Lieutenant Battalion 1787 Karl Leopold Friedrich von Schurff, 1788 Heinrich Leopold von Forcade, 1791 Franz von Rühle 16th Infantry Battalion 1787 Johann Tobias von Kümpel, 1789 Friedrich Gottlieb von Oswald 17th Company Battalion 1787 Eugen Reinhard von Wallbrunn, 1788 Johann Christoph von Hinrichs 18th Company of Fusiliers 1787 Georg Gerhard von Wilhelmi, 1789 Friedrich Wilhelm von Müffling, 1794 Siegmund Heinrich von Holtzschuher, 1800 August von Sobbe 19th Company Guard Battalion 1787 Johann Wilhelm von Ernest 20th Private Batalion 1787 August Christoph Heinrich von Legat, 1797 Friedrich Adrian von Borcke, 1798 Philipp von Ivernois 21th Company Battalion 1796 Ludwig August von Stutterheim 22nd Company of Light Infantry 1797 Friedrich Ludwig von Puttlitz, 1800 Karl Andreas von Boguslawski 23rd Private Batalion 1797 Hans David Ludwig von York, 1799 Benjamin von Schachtmeyer 24th Company of Fuzileers 1797 Friedrich Wilhelm von Bülow Landregimenters In Prussia, there were four military regiments that were called up only during wartime. Officers, non-commissioned officers, and drummers received half their pay. Ordinary soldiers did not receive any pay, as they were called up by the local militia only in times of war. Officers and non-commissioned officers were often transferred to these military regiments due to age reasons, so that they could be provided for. Berlin Land-Regiment BL 1730 Anton von Blankensee; 1740 Karl Friedrich von Cratz; 1747 Karl Friedrich von Lüderitz; 1763 Christian Ernst Emanuel von Lembcke; 1767 (January 14 to April 27): Ernst Friedrich von der Heyden; 1767 Johann Sylvius von Rothkirch; 1782 Karl Friedrich Albrecht von Loeben († 1788) Königsberger Land-Regiment KL 1730: Karl Friedrich von Fehr; 1731: Kasper von Fresin; 1745 Hans Albrecht von Polenz; 1756 Bernhard Friedrich von Hülsen; 1765 Christoph Friedrich von Rentzell; 1765 Albrecht Friedrich von Borck; 1775 Franz Wilhelm von Iselstein; 1777 Friedrich Sigmund von Sommerfeld († 1792) Magdeburger Land-Regiment ML 1730 Johann Adolph Marschall von Bieberstein; 1735 Kaspar Wilhelm von Düringshofen; 1745 Bernhard Sigismund von Berg; 1755 Bernhard Friedrich von Ahlimb; 1757 Johann Christoph von Wegener (Alt-Wegener); 1778 Johann Friedrich Christoph von Weißenfels; 1780 Karl Wilhelm von Kottwitz († 1792) Stettiner Land-Regiment SL 1735 Johann Arend; 1737 Kaspar Ehrenreich von Thermo; 1750 Baltzer Julius von Kahlbutz; 1752–1759 Johann Gottfried von Stockhausen; 1759 Ernst Heinrich von Langenau; 1764 Wolfgang Albrecht von Hohendorf; 1770 Karl Heinrich von Poseck; 1784 Friedrich August von Eyff († 1792) Formerly Kursachsen regiments After the surrender of Pirna in 1756, Prussia incorporated the defeated Saxonian regiments into its army. Most regiments disbanded early due to desertions. → List of Saxon Regiments from the Early Modern Period Infantry Regiment S 50 1756/1 < Kursächsische Infantry Regiment No. 10 (1756) Friedrich Ludwig von Rochow 1741/1 Built in 1756 by Leopold Friedrich Ludwig von Wietersheim - † 1757 Infantry Regiment S 51 1756/2 < Kursächsische Infantry Regiment No. 2 (1756) Albert Christian Heinrich von Brühl 1680/2 Built in 1756 by Friedrich von Wylich - † 1757 Infantry Regiment S 52 1756/3 < Kursächsische Infantry Regiment No. 1 (1756) Guard (Elector Friedrich August II./King August III of Poland) 1663 Built in 1756 by Bernd Siegmund von Blankensee, in 1757 by Georg Friedrich von Oldenburg - † 1757 Infantry Regiment S 53 1756/4 < Kursachsische Infantry Regiment No. 6 (1756) Johann Christian von Minckwitz 1709/2 Built in 1756 by Christoph Hermann von Manstein - † 1757 Infantry Regiment S 54 1756/5 < Kursächsische Infantry Regiment No. 3 (1756) Johann Adolf von Sachsen-Gotha-Altenburg "Sachsen-Gotha" 1682/5 Built in 1756 by Wilhelm von Saldern, in 1758 by Friedrich Franz Ernst von Plotho - † 1763 > Infantry Regiment No. 33 (1806) 1736/2 Infantry Regiment S 55 1756/6 < Kursachsische Infantry Regiment No. 12 (1756) Alexander Jakob Lubomirski 1742/5 Built in 1756 by Friedrich Christian von Hauss, in 1760 by Ludwig Philipp von Röbel - † 1763 > Infantry Regiment No. 36 (1756) 1740/6 S 56 1756/7 Infantry Regiment < Kursächsische Infantry Regiment No. 4 (1756) Crown Prince Friedrich August of Saxony 1701/05 Built in 1756 by Johann Bernhard von Loen – 1758 by Samuel Adolph von Kalckreuth – 1758 by Leopold Friedrich Ludwig von Wietersheim – 1759 by Friedrich Magnus von Horn - † 1763 > Infantry Regiment No. 32 (1806) 1718/2 Infantry Regiment S 57 1756/8 < Kursächsische Infantry Regiment No. 7 (1756) Prince Carl Maximilian of Saxony 1711/03 Built in 1756 by Friedrich Karl Ferdinand von Braunschweig-Bevern "Prinz Friedrich" - † 1757 Infantry Regiment S 58 1756/9 < Kursächsische Infantry Regiment No. 5 (1756) Prince Clemens Wenzeslaus of Saxony 1704/06 Built in 1756 by Ernst Bogislaus von Flemming - † 1757 Infantry Regiment S 59 1756/10 < Kursächsische Infantry Regiment No. 8 (1756) Prince Franz Xaver of Saxony 1723 Built in 1756 by Friedrich Wilhelm of Prussia - † 1757 Feldjäger regiment 1756/15 Foot soldiers Feldjäger-Regiment. 1740 Major Egmont von Chasôt, 1750 Oberst Ludwig von der Osten, 1751 Oberst Wilhelm Ludwig von Aweyde, 1756 Major Karl von Hardwig, 1759 Major Baader, 1759 Friedrich Wilhelm von Gaudi (Flügeladjutant), 1760 Philipp Ludwig Siegmund Bouton des Granges, 1761 Friedrich von Anhalt, 1778 des Granges (from 1785 Regimentschef), 1790 Oberst Karl Friedrich von Voß, 1800 Johann David Ludwig von York, 1805 (Commander) Ernst Heinrich vonWitzleben. It was established in 1744 as “Korps Feldjäger zu Fuß”. After the Prussian military reform, it was incorporated into the Neapolitan army as a Garde-Jäger-Battalion |
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