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Marine Flieger-Abt 2/3 Zeppelin Seeflieger England 1916 |
Auction number: 0006755941 |
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End of auction: |
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10/17/26 at 10:43 PM a o clock 2 d. 19 h. 7 min. 8 sec.
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Number of bids: |
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0 Bids |
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Article Place: |
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83454 Anger (Deutschland) |
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Garantie: |
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The seller guarantees unlimited for the genuineness of this item and grant a sale or return within 31 days from the day of shipping. |
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Condition: |
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Used |
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Start of auction: |
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10/03/26 at 10:43 PM a o clock |
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Price: |
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69.95 € |
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Quantity: |
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1 |
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| DESCRIPTION |
| Gegen England!.
Farbige, originale Offset – Lithographie von 1916.
Nach einer Originalzeichnung von Hans Rudolf Schulze.
In der Platte signiert.
Auf der Rückseite mit Monogramm-Stempel „GB“ und handschriftlichen Angaben:
Tölke Flugzeugführer Flieger Abteilung 2/3 im April 1916.
Größe 180 x 263 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!
Besichtigung jederzeit möglich.
100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint!
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Historische Informationen zum Artikel:
Professor Hans Rudolf Schulze, deutscher Marine- und Kriegsmaler und Buchillustrator. Geboren 1871 in Berlin, gestorben 1950 ebenda. Er fertigte zahlreiche Gemälde mit Kriegsdarstellungen (Marine, Luftwaffe)
an, die grafisch in Postkarten umgesetzt wurden; weitere Werke: Basar in Kairo (1907), Berliner Stadtschloss (1913),
Schloss Vahrenholz (1914). Er lebte und arbeitete hauptsächlich in Berlin und einige Zeit in Hamburg, wo er mehrere Stadtansichten anfertigte, u.a. mehrere Aquarelle im Auftrag für die Hamburg-Nummer des "Reclam-Universum".
Das Zeppelin-Luftschiff im Dienste der Marine.
Als sich im Jahre 1912 durch die Passagierfahrten und die Versuche, die von der Armee mit Heeresluftschiffen gemacht waren, die Brauchbarkeit von Luftschiffen auch für Fahrten von längerer Dauer und die Betriebssicherheit ergeben hatte, entschloß sich auch die Marine, für Aufklärungszwecke über See Luftschiffe in Dienst zu stellen. Da für den eigenen Betrieb Mannschaften ausgebildet werden mußten, so schloß man einen Kontrakt mit der Delag (Deutsche Luftschiffahrt A.-G.), ähnlich wie er bereits mit der Armee lief, um auf den Delagfahrten Offiziere und Mannschaften auszubilden. Zum Kommandeur der neugegründeten Marineluftschiffabteilung wurde Korv.-Kapt. Metzing ernannt, als erster Kommandant Kaptl. Hanne kommandiert. Nach kurzer Ausbildung im Sommer 1912 übernahm die Marine ihr erstes Luftschiff, den L.1, der am 7. Oktober 1912 auf der Werft in Friedrichshafen fertiggestellt war. Der L.1 überführte daher nach Johannistal, wo man vorläufig Besatzungen weiter ausbildete. Schon nach einigen Fahrten erkannte man, daß speziell in der Marine für die Durchführung größerer taktischer Aufgaben der L.1 nicht ausreichend in der Größe war. Er wurde dann auch im späteren Betriebe nur für kleinere Aufgaben verwendet, die Marine bestellte daher beim Luftschiffbau Zeppelin ein bedeutend größeres Schiff, den L.2. Bei dieser Weiterentwicklung des Luftschiffbaues war es vor allem der Marinebaumeister Pietzker, der mit klarem Blick schon die notwendigen Verbesserungen und Vervollkommnungen erkannte, und sich so ein großes Verdienst um die Marineluftschiffahrt schuf. Nach elfmonatiger Dienstzeit, seit April 1913, war der L.1 in Hamburg stationiert und hatte in Verbindung mit den Kriegsschiffen verschiedene Fahrten über Ost- und Nordsee ausgeführt, wurde er am 9. September in einem schweren Unwetter in der Nähe von Helgoland zerstört. Nur 4 Mann der Besatzung wurden von schnell herzukommenden Schiffen gerettet, die übrige Besatzung und auch der Kommandeur, Korv.-Kapt. Metzing, ertranken.
Doch wie so häufig ein solcher Unfall nicht alleine kommt, einen Monat später verlor die Marine auch noch ihr zweites Luftschiff, den L.2, der eben erst fertig gestellt war. Brennend stürzte der L.2 in Johannistal ab und begrub in seinen Flammen die Besatzung, mitgefahrene Werftangehörige und Baumeister des Reichs-Marine-Amtes, unter denen sich auch Baumeister Pietzker befand. Es war dies nicht nur fur die Marine ein schwerer Verlust, die ganze Luftschiffahrt erschien gefährdet. Doch mit unermüdlicher Zähigkeit und ZielbewuBtheit nahm Graf Zeppelin sein Werk wieder auf. Restlos wurden die Ursachen des Unglücksfalls aufgeklärt, und unter Vermeidung aller irgendwie gefahrenbringenden Punkte begann man wieder von neuem. Nicht zuletzt liegt hier auch das Verdienst des neuen Kommandeurs der Marineluftschiffabteilung, des Korv.-Kapt. Strasser. Der, um auch völlig Fachmann zu sein, sich in der für ihn neuen Materie von Grund auf ausbilden ließ, und dann mit seltenem Geschick es immer verstand, durch Vereinigung der Forderungen der Front mit den Möglichkeiten der technischen Entwickelung, seine ihm unterstellte Waffe in kurzer Zeit zu nie geahnten Höhe zu vervollkommnen.
Schon im Mai 1914 konnte der L. 3 von der Marine in Dienst gestellt werden. Neben dem eigenen Schiff hatte die Marine sich die Delag mit der „Sachsen" verpflichtet, so daß man nun mit zwei Schiffen an die Ausbildung von Personal ging, und unter der Leitung von Herrn Dr. Eckener wurden zahlreiche Ausbildungsfahrten gemacht. < zur Mobilmachungsstellung ihrer gemäß kam Sachsen Die werden. überführt Fuhlsbüttel nach konnte und fertig Augusttagen ersten den in bereits L.4 der wurde doch Verfügung, Schiff eigenes einziges ein nur Marine nun stand Kriegsausbruch.
In Friedrichshafen wurde mit Hochbetrieb ein Luftsschiff nach dem anderen fertiggestellt, so daß am Ende 1914 die Marine schon über 8 Zeppelinluftschiffe und 1 Schulschiff verfügen konnte, zu denen noch 1 Parseval und 1 halbstarres Luftschiff, der M.4, hinzukamen, die einen Teil der Ostseeaufklärung übernehmen konnten. Der 15. Dezember 1914 brachte erstmalig diese neue Waffe auf See mit dem Feinde in Berührung. Es war ein nebeliger Dezembermorgen, als durch Funkentelegraphie das Vorhandensein englischer Streitkräfte in der Nähe von Helgoland gemeldet wurde. Zwei Luftschiffe wurden sofort zur Aufklärung hinausgesandt, L.5 mit westlichem, L.6 mit nordwestlichem Kurse. Bereits wenige Minuten nach dem Aufstiege sichtete L.5 mehrere feindliche Flugzeuge, die offenbar den Luftschiffhafen Nordholz angreifen wollten. L.5 drehte auf sie zu, doch entkamen die Engländer dank ihrer höheren Geschwindigkeit. Eines der Flugzeuge erreichte nun auch schon den alarmierten Lufthafen, warf jedoch seine Bomben in einen Wald, fast 2 Kilometer abseits der Hallen, von denen es eine im Nebel in verhältnismäßig niedriger Höhe, anscheinend ohne Sicht nach unten zu haben, passierte, und drehte wieder auf die Nordsee hinaus.
L.5 hatte inzwischen das Flugzeugmutterschiff gesucht und erreichte es, als gerade zwei der Flugzeuge wieder neben ihm gelandet waren. Dem Engländer blieb keine Zeit mehr, seine Apparate zu bergen, die Flieger selber wurden schleunigst an Bord geholt, und mit hoher Fahrt dampfte der Feind davon, während L.5 mit Bombenabwürfen und Maschinengewehrfeuer die Flugzeuge vernichtete. So endete der Flugzeugangriff auf Cuxhaven als ein ziemliches Fiasko für den Feind.
Inzwischen war der L.6, wie befohlen, in nordwestlicher Richtung vorgestoßen. Die dichte Nebelschicht, die über der inneren Deutschen Bucht lag, verflüchtigte sich mehr und mehr schon bei Helgoland, so daß die Sicht besser wurde. Außerhalb Helgolands hingen vereinzelte Cumuluswolken am Himmel, so daß bei der warm scheinenden Sonne es fast den Anschein eines schönen Sommertages hatte. Über Helgoland stehend, sichtete L.6 bereits einen Teil des Feindes. Minenleger, die unter dem Schutze einer Zerstörerflottille offenbar ihre Minensperre vollendet hatten, denn die Fahrzeuge zogen sich wieder auf einem Sammelpunkt zusammen. Augenblicklich wurde ein Funkspruch über Standort und Stärke des Feindes abgegeben, aber mit den letzten Worten des Telegramms setzte der Funk-Generator aus und auch eine zweite Reservemaschine, die sofort eingesetzt wurde, versagte den Dienst nach wenigen Minuten, so konnte L.6 in den nun folgenden Stunden des Gefechtes keinerlei Meldung mehr abgeben. Einmal am Feinde, wurde Fühlung gehalten, bei den langsam beweglichen Minenlegern fand sich vielleicht eine Gelegenheit, einen Bombentreffer anzubringen.
Es bot sich aus der Luft das erstaunliche Bild, wie vor einem Luftschiff nahezu 20 Fahrzeuge mit hoher Fahrt davonliefen, allerdings unter heftigem Feuern aus Geschützen und Gewehren. Rings um den Zeppelin sah man das Platzen der weißen Schrapnellwölkchen, die mit scharfem bellenden Tone detonierten. Die beiden Kreuzer, es waren „Undouted" und „Arethusia" hatten sich an die Spitze gesetzt und und drehten allmählich auf westlichen Kurs, hinter ihnen die Zerstörer, während die schwerfälligen Minenleger den Schluß bildeten. Von Minute zu Minute näherte sich L.6 immer bedenklicher dem letzten der Fahrzeuge, das etwas zurückgeblieben war. Deutlich erkannte man von oben durch die Ferngläser, wie die Mannschaft an Deck stand und mit Gewehren und Maschinengewehren nach dem etwa 1000 m darüberstehenden Luftschiffe schoß. Nun wurde auch hier oben ein Maschinengewehr klargemacht, eine Salve prasselte hinunter, klar hoben sich im glatten Wasser neben dem Dampfer die Aufschläge der Geschosse ab, so daß man sich bequem in der Lage der Schüsse verbessern konnte. Jetzt schlugen die Kugeln auch auf das Schiff und in demselben Moment verschwand alles unter Deck, um sich nicht den Geschossen auszusetzen. Fast ist L.6 schon in Bombenwurfposition über dem Minenleger und die erste Salve soll fallen, als aus einer tieferliegenden Wolke ein deutsches Seeflugzeug auf den Dampfer herabstößt und zwei Bomben abwirft, die links und rechts dicht an der Bordwand detonieren. Schon ist auch von der Höhe des Zeppelin aus die erste Bombe in der Luft, als der Minenleger, die Gefahr erkennend, hart zur Seite drehte und sich so dem sicheren Treffer entzog. Mit hoher Wassersäule schlug die Bombe ca. 50 m seitlich hinter dem Schiff ein, ihm im Hinterschiff einigen Schaden anrichtend. Mit äußerster Energie schoß man von den Kreuzern und Zerstörern auf das Luftschiff, seine eigenen Kameraden dabei mit den herabfallenden Sprengstücken überschüttend. Fast 2 Stunden versuchte nun, immer mit westlichem Kurse aus der Bucht herauslaufend, L.6 wieder in günstige Wurfposition zu gelangen, doch, vom ersten Male gewitzigt, lavierte der Feind in Zickzackkursen hin und her und machte so einen Treffer unmöglich.Über Schillig Rheede, bei Wilhelmshaven, wo der größte Teil der Flotte zu Anker lag, fuhr L.6 wieder heimwärts und warf, dicht auf das Wasser heruntergehend, eine Meldung über sein Gefecht als Abwurfpost auf das Deck des Kreuzers Moltke ab.
Fast einen Monat später, am 18. Januar 1915, wurde mit vier Marineluftschiffen erstmalig eine Angriffsfahrt auf die englischen Küstenbefestigungen unternommen. Es stiegen L.3, L.4, L.5 und L.6 auf, nur 2 der Zeppeline erreichten ihr Ziel und konnten auf Batterien an der Südostküste Englands ihre Bomben erfolgreich abwerfen; L.5 und L.6 kehrten wegen Motorhavarie schon vorher um, L.6 sogar dicht vor der feindlichen Küste, aber im Angriffsbefehl war strikte Ordre gegeben, auf keinen Fall das Schiff beim Angriff einzusetzen, und bei nur drei vorhandenen Motoren war ein damaliger Zeppelin, wenn eine Maschine ausgefallen war, schon so in seiner Beweglichkeit gehemmt, daß ein Angriff nicht mehr in Frage kam.
Mitte April 1915 erfolgten bei günstigem Wetter mehrere Angriffe auf Egland, doch zeigte sich bei der stark einsetzenden Abwehr des Feindes schon damals, daß man nur in dunklen Nächten fahren durfte, um nicht durch die Flugabwehrgeschütze stark beschädigt zu werden. So blieben jeden Monat nur etwa 14 Tage übrig, an denen Angriffsfahrten überhaupt unternommen werden konnten, und bei der geringen Leistungsfähigkeit der derzeitigen Zeppeline mußte auf das Wetter beim Ansetzen der Fahrten auch noch Rücksicht genommen werden, damit die Schiffe nach Möglichkeit mit westlichen Winden von England auch in beschädigtem Zustande nach der Heimat zurückkehren konnten.
Mit dem L.9, der etwas größer war als die Schiffe L.1-8, hatte die Marine ein Schiff bekommen, das sich bald einen guten Namen machte. Nicht nur zahlreiche erfolgreiche Angriffsfahrten führte L.9 vor allem unter der Führung seines schneidigen Kommandanten Kaptl. Mathy aus, auch bei verschiedenen Gefechten über See gelang es dem L.9, dem Feinde erheblichen Schaden zuzufügen. Auf der Aufklärungsfahrt am 3. Mai 1915 traf L.9 bei Terschelling mit mehreren feindlichen U-Booten zusammen, die er rasch entschlossen angriff und eines der Boote durch Bombentreffer versenkte.
Mehrfach schon hatten die Engländer, genau wie die deutsche Flotte nach England zu, gegen die deutsche Küste Vorstöße mit Seestreitkräften versucht, aber hatten wir schon einen natürlichen Schutz durch die vorgelagerten Inseln, so waren es auch fast jedesmal die Luftschiffe, die solche Annäherungen frühzeitig zur Kenntnis der Flottenleitung brachten. So stießen am 4. Juli einige englische Streitkräfte in die Deutsche Bucht der Nordsee hinein. Schon mit Tagesanbruch wurde das Vorhandensein der Engländer von den zur Aufklärung draußen befindlichen Luftschiffen gemeldet, so daß ein Angriff auf die Küste, der auch mit auf Flugzeugmutterschiffen mitgeführten Seeflugzeugen beabsichtigt war, vereitelt wurde. An diesem Tage waren zum ersten Male acht Luftsschiffe strahlenförmig auf die Nordsee hinausgeschickt, von denen eine ganze Anzahl auch an den Feind herankamen und wertvolle Meldungen durch Funkspruch abgeben konnten. beim Fühlunghalten am Feinde kamen sie teils in schweres Abwehrfeuer, wobei der Engländer teilweise sogar mit schwersten Kalibern auf die niedrig fahrenden Zeppeline schoß. Wesentliche Treffer hatte der Feind jedoch nicht zu verzeichnen, denn alle Luftsschiffe landeten wohlbehalten in ihren Häfen.
Die größeren Schiffe hielten schon schlechterem Wetter stand, auf dem Heimwege von einer der Angriffsfahrten geriet L.11 Mitte August in ein schweres Gewitter. Vor der Küste nach Hause laufend sah er sich einer ausgedehnten schwarzen Wolkenwand gegenüber. Da ab und zu grelle Blitze aufleuchteten, beschloß der Kommandant, nicht in das Wetter hineinzufahren, sondern drehte nach Süden zu ab, um über Belgien nach Hause zu kommen. Weiter und weiter mußte L.11 ausweichen, es kam wieder die englische Küste in Sicht, der Kanal wurde überflogen, endlich wird es klar, aber leider nur zu klar, in heller, fast wolkenloser Sternennacht nähert sich der Zeppelin der Küste Frankreichs. Doch hier wird ihm ein warmer Empfang zuteil. Von überall her blitzen Kanonen auf, Scheinwerfer leuchten in die Höhe und ein so mörderisches Artilleriefeuer hagelt auf ihn ein, daß ein weiteres Durchhalten auf diesem Kurse den sicheren Verlust des Luftschiffes bedeutet hätte. So wendet es schleunigst seinen Kurs und geht wieder auf die See hinaus. Zum dritten Male passiert L.11 dicht an der englischen Küste entlang auf die Nordsee hinaus. Weit nach Norden zu zieht sich die Gewitterbank auf See hin. Der Benzinvorrat erlaubt aber nicht mehr einen weiteren Umweg, so beschließt der Kommandant, den Durchbruch zu versuchen. Mit äußerster Maschinenkraft geht es nun in die Wolken hinein, und schon gleich der Empfang ist kräftig. Von einer Böe wird L.11 emporgerissen, trotz heftigen Entgegenarbeitens des Höhensteuers steigt das Schiff auf 400 m in die Höhe, um im nächsten Augenblick wieder 500 m ebenso schnell und willenlos herabgeschleudert zu werden. Ein heißes, stummes Ringen beginnt, ein Kampf mit den Naturgewalten. Dicht prasselt der Regen und zeitweise auch noch Hagel auf das Schiff hernieder. In dichten Strömen läuft das Wasser am Schiffskörper herunter und tropft in die Gondel hinein. Ringsherum zucken die Blitze, für Bruchteile von Sekunden alles taghell erleuchtend, aber unheimlich ist dabei die Stille, man hört nur ein Zischen, wenn der Blitz dicht am Schiff vorbeifährt, von Donner ist nichts zu hören. Mitten drin im Hexenkessel scheint L.11 zu stehen, unter dem Schiff strahlt die Antenne, der Luftdraht für drahtlose Telegraphie, wie ein Nordlicht einen breiten blauen Flammenbogen aus. Oft zucken die Blitze mehrmals in der Sekunde und rings um den L.11 herum, so daß man nicht mehr feststellen kann, von woher sie eigentlich kommen. Aber unentwegt arbeiten die Motoren mit Vollgas gegen an, und wenn auch das Schiff sich oft hochaufbäumt oder in rasender Fahrt nach unten stößt, immer wieder fängt es der Höhensteuerer und mit Eilzugsgeschwindigkeit geht es über die Doggerbank hin. Ab und zu tauchen Lichter der Fischer unten auf, die sich wohl über den Spuk zu ihren Häuptern wundern werden. Schrill gellt der Pfeifenton von einem Sprachrohr, es ist der Posten oben auf der Maschinengewehrplattform auf dem Schiff. Er meldet, daß die Maschinengewehre brennen. Da man sich die Ursache nicht erklären kann und nach seiner Meldung die Flammen auch nur zeitweise in Erscheinung treten, wurde der Wachoffizier nach oben geschickt, um genaueres zu melden. Durch den engen Schacht geht es hinauf, vor allem bei dem stark arbeitenden Schiff keine kleine Arbeit, oben angekommen, bietet sich ihm ein Bild, das allerdings schon einiges Erstaunen erregen kann. Der Posten, der aufgestanden ist, um beim Herausklettern dem Offizier zu helfen, hat einen richtigen Heiligenschein auf dem Kopfe und die beiden Maschinengewehre strahlen aus ihren schräg nach oben gerichteten Mündungen lange, blaue Flammen aus, doch nach Sekunden schon ist das Phänomen wieder entschwunden. Ebenso lautlos wie es verschwand, ist es auch bald wieder da, und nun sieht man auch, wie hinten aus der scharfen Ecke der Stabilisierungsfläche ebenfalls eine lange, blaue Flamme herausschießt. Unheimlich ist dies St.Elmsfeuer, aber völlig unschädlich, wie die Leute sich überzeugen, indem sie die Hand emporhalten und nun auch aus jedem Finger heraus es aufleuchtet.
Ringsum zucken die Blitze, oft so schnell aufeinander folgend, daß man kaum beobachten kann, von wo sie kamen, manche schlagen offenbar auch ein in das metallische Gerippe, aber sie zünden nicht. So geht die Fahrt fast drei Stunden hindurch, bis mit dem ersten Dämmerschein im Osten die Gewalt des Wetters gebrochen ist und sich der Himmel wieder aufklärt. Mit den ersten Strahlen der Morgensonne kommt die deutsche Küste, die Insel Borkum, in Sicht und nach wenigen Stunden ist der L.11 wieder geborgen in seiner Halle. Beim Absuchen des Schiffes konnten dann am Bug des Schiffes verschiedene kleine Brandstellen, die vom Einschlagen der Blitze herrührten, festgestellt werden. Mit der Vermehrung der Luftschiffe wurden die vorhandenen Häfen vergrößert und, wo notwendig, neue Häfen angelegt. Schon 1912 hatte die Marine ihren Hafen Nordholz begonnen, es wurde dort eine große Doppeldrehhalle in einer Länge von 200 m gebaut, die zu Kriegsbeginn provisorisch fertiggestellt wurde, so daß sie bezogen werden konnte. In jedem Hafen wurde bei Neuanlage eine eigene Gasanstalt gebaut, da die Industrie derartige Mengen Wasserstoff nicht liefern konnte und der Transport auf die Dauer zu teuer gekommen wäre. Nordholz sollte von jeher den Zentralhafen bilden, so wurden hier schon 1914 noch zwei weitere feste kleine Einzelhallen gebaut, die für die Schiffe des L.10-Typs (30.000 cbm) noch ausreichten. 1915 gab man noch eine große Doppelhalle in Bau, die bei 220 m Länge eine lichte Weite von 60 m hatte. Bei der großen Schiffszunahme wurde im Jahre 1917 der Platz noch mehr vergrößert, indem noch zwei große Doppelhallen von je 240 m Länge und 70 m lichte Weite in Auftrag gegeben wurden, die erst kurz vor Kriegsende völlig fertig gestellt wurden, provisorisch belegt waren die Hallen schon seit Mitte 1918. In Nordholz, dem Sitz der Marineluftschiffabteilung, konnten demnach untergebracht werden: 2 kleine Schiffe Type L.10, die ab Herbst 1917 als Schulschiffe Verwendung fanden, und 8 große Schiffe des Typs L.30 (55.000 cbm), oder auch 6 Schiffe Typ L.70 (62.000 cbm), die eine Länge von 220 m hatten und 2 55.000-cbm-Schiffe, die normal 200 m lang waren. Die Gasanstalt hatte außer ihrer Tagesproduktion von 30.000 cbm noch einen Gasometer von 30.000 cbm Inhalt und ein bombensicher eingebautes Hochdrucklager von 125.000 cbm. Für die Unterbringung der Mannschaften waren Kasernen vorgesehen, und zwar so, daß die Schiffsbesatzungen sowie die Schiffspflegetrupps mit den Offizieren in nächster Nähe der Hallen, die Haltemannschaften jedoch in einem Zentral-Kasernement untergebracht waren. Hallen und Kasernement waren einerseits durch gute Straßen, andererseits durch Eisenbahngeleise miteinander verbunden, so daß die Leute mit Triebwagen oder Autos schnellstens nach jedem notwendigen Platz befördert werden konnten. Ein auch gut zentral gelegenes und wohl eingerichtetes Werkstatt- und Magazingebäude war vorhanden, in dem alle größeren Motorenreparaturen vorgenommen werden konnten, während man kleine Arbeiten in den einzelnen Hallenwerkstätten ausführte. Jede Halle hat ihr eigenes Benzinlager und kleine Handkesselwagen, aus denen mittels Stickstoffdruckanlage das Benzin ins Schiff gefüllt werden konnte. Für die Munition gab es auf jedem Platze ein bombensicheres Zentral-Munitionslager, während in der Nähe der Hallen ebenfalls bombensichere Bereitschaftslager den für die täglichen Aufklärungsfahrten benötigten Bedarf aufnahmen. Eine Funkenstation mit Send- und Empfangsanlage stellte die Verbindung zwischen den fahrenden Luftschiffen und dem Platz her, während die Plätze unter sich und mit dem Führer der Marineluftschiffe in Nordholz durch direktes Telephon sowie Fernschreiber verbunden war. Die Luftschiffhäfen hatten selbstverständlich Eisenbahnanschluß bis zu den Hallen und Magazinen hin.
Für Nacht- und Nebellandungen waren besondere Vorkehrungen getroffen. Bei Nacht hatte jeder Platz ein weithin sichtbares Hallenfeuer mit verschiedener Kennung, der Landeplatz selbst konnte mit kleinen Lampen und Scheinwerfern erleuchtet werden. Für Nebellandungen war ein Fesselballon dort stationiert, der auf einem genau festgelegten Orte aufgelassen wurde und sich oberhalb des Nebels zur Ansteuerung so lange aufhielt, bis das Schiff gelandet war. Durch Telephon konnten vom Ballon aus Nachrichten nach unten gegeben werden, zur Verbindung zwischen Ballon und Luftschiff benutzte man Winkflaggen oder Morselampen. Für den Fall, daß der Nebel höher hinaufreichte, als der Ballon zu steigen imstande war, hatte man ein System von akkustischen Signalen mit Glocken und Sirenen ausgearbeitet, vermittelst dessen es dem Schiff ermöglicht wurde, sich an den Platz heranzuhören. Scheinwerfer, die senkrecht nach oben in verschiedenen Kennungen leuchteten, gaben dazu auf kürzere Entfernungen die Standorte der Halle und des Landeplatzes an. In einigen der Häfen war außerdem noch eine Funkpeilstation, die auch in der Lage war, auf größerer Entfernungen, z.B. über die Nordsee bzw. über England dem Luftschiffe die Richtung von der Station anzugeben. Jeder Luftschiffhafen hatte eine eigene Wetterbeobachtungsstation, die Windmessungen vornahm und laufend Wetterkarten zeichnete.
Als Schutz gegen feindliche Luftangriffe hatte man in der Nähe der Plätze Luftabwehrbatterien gelegt, deren Bemannung für Luftschiffmanöver bei schwerem Wetter ebenfalls noch mit zur Verfügung standen.
Außer Nordholz hatte die Marine in Fuhlsbüttel bei Hamburg noch eine Halle von der Delag vor dem Kriege gemietet. Mit der Vergrößerung der Marineluftflotte wurden mehrere Neuanlagen geschaffen. Fuhlsbüttel wurde mit Frontluftschiffen belegt, ebenso die kleine Halle in Kiel, in der ein Parsevalluftschiff stationiert wurde. Der Schulbetrieb siedelte von Fuhlsbüttel nach Leipzig und später Dresden über. Als im Jahre 1916 die Hamburger Halle für Frontschiffe zu klein wurde, verlegte man die Schule wiederum nach dort, und nach einem Brand im September 1916, bei dem die beiden Schulschiffe L.6 und L.9 zerstört wurden, stationierte man die Schule in Nordholz, wo sie bis Kriegsende verblieb.
An der Nordseeküste errichtete die Marine einen Hafen ganz im Westen, nahe der holländischen Grenze bei Hage in Ostfriesland, und im äußersten Norden, etwa 30 km von der dänischen Grenze entfernt, den Luftschiffplatz Tondern. Hage hatte vier kleine Einzelhallen, Tondern zwei ebensolche und eine große Doppelhalle. Da alle diese Plätze, die dicht an der Küste lagen, häufig unter Nebel und schlechtem Wetter litten, wurde 1916 der Hafen Ahlhorn im Oldenburgischen etwa 70 km weiter landeinwärts mit meteorologisch günstigerer Lage errichtet. Zwei Nothäfen, Namur in Belgien und Düren, wurden gleich zu Kriegsbeginn eingerichtet, die beide für den Rückmarsch von England vorgesehen waren. Da jedoch die Hallen und Gasverhältnisse an beiden Stellen nicht sonderlich günstig waren, wurden sie nur selten benutzt.
An der Ostseeküste errichtete die Marine drei Stationen. Seddin bei Stolp in Pommern mit einer kleinen und einer großen Doppelhalle, Seerappen zwischen Königsberg und Pillau, sowie Wainoden unweit Liebau. Ende 1917 wurden diese drei Häfen außer Betrieb gesetzt, da mit dem Friedensschluß im Osten keine Luftsschiffe mehr Verwendung fanden.
Im Sommer 1915 trat zu dem normalen Aufklärungsdienst für die Flotte und die Minensucher eine Neuerung hinzu, als von verschiedenen Luftschiffen feindliche Minensperren gesichtet wurden. Es wurden nunmehr bei günstiger Beleuchtung Luftschiffe auch direkt zum Minensuchen verwandt. In niedriger Höhe, etwa 50 m über dem Wasser, in langsamer Fahrt hinfahrend, wurden bestimmte Gebiete abgesucht und bei gefundenen Sperren Bojen zur Kennzeichnung abgeworfen. Als sich vor allem in der Gegend von Terschelling häufiger Seeflugzeuge zeigten, denen auch im Jahre 1916 dann Luftschiffe zum Opfer fielen, gab man diese an sich wichtige Tätigkeit auf und beschränkte sich auf die Sicherung und Aufklärung. Die Nordsee wurde in 3 Abschnitte geteilt, so daß man bei drei patrouillierenden Luftschiffen, einem im Westen, einem mitteleren und einem im Norden, völlig ausreichende Gewähr dafür hatte, daß keine feindlichen Verbände ungesehen an die deutsche Küsten beziehungsweise vorgeschobenen Sperren herankamen. Für die Minensuchverbände, die ständig Ausschlupfwege für unsere U-Boote freihielten, war vor allem diese Tätigkeit von großem Werte, da sie nun beim Herannahen feindlicher Kräfte stets rechtzeitig gewarnt wurden und sich in Sicherheit bringen konnten, während andererseits deutsche Kreuzer, die in Bereitschaft innerhalb der Sperren patrouillierten, den Feind abwehren konnten.
Im September 1915 wurde in einem Gewitter der L.10 unweit des Platzes Nordholz vom Blitz getroffen und kam brennend von oben. Es fanden dann sofort genaue Untersuchungen statt, aus denen sich dann auch klar die Ursache herleiten ließ. L.10 hatte ein geringe Prallhöhe, wurde dann von der offenbar nicht erkannten Gewitterböe emporgerissen, so daß er stark Gas abließ. In diesem Augenblick schlug ein Blitz in das Schiff hinein, der das über dem Schiffe entstandene Knallgas zur Entzündung brachte. Aus diesem Unfall ist vielfach einen allgemeine Blitzgefahr für die Luftschiffe gefolgert worden, die jedoch durchaus nicht vorhanden ist. Wie schon geschildert, ist etwa 14 Tage vorher der L.11 drei Stunden hindurch in schwerem Gewitter gewesen, auch später sind Blitzschläge in Zeppelinluftschiffe einwandfrei beobachtet, man hat die Eintrittsstellen photographiert. bei einem Blitzschlage wurde das Gewicht der Antenne abgeschmolzen. So besteht eine Gefahr für das Schiff (sofern es sich um ein Luftschiff mit Metallgerippe handelt, bei den aus Holz gebauten Schütte-Lanz-Luftschiffen liegt der Fall anders ) nur in dem Augenblick, wo das Luftschiff Gas abbläst, und das läßt sich, solange das Luftschiff noch seine Maschine in Ordnung hat, nach heutigem Stand der Technik unbedingt verhindern, solange das Luftschiff sachgemäß gefahren wird.
Der Oktober 1915 brachte für die Marineluftschiffahrt eine große Aufgabe in Gestalt eines Flottenvorstoßes. Hierbei wurde schon am Vortage der von der Flotte gewählte Weg aufgeklärt, und am Tage der Aktion selbst umgaben sich die marschierenden Seestreitkräfte mit einem Sicherungsgürtel, den die Luftschiffe bildeten. Bereits hier zeigte es sich, daß für solche weitreichende Aufgaben die bisherigen Luftschifftypen nicht ausreichen würden. Nach Vereinbarungen zwischen Frontbehörden, Reichsmarineamt und Luftschiffbau Zeppelin wurden daher die Luftschiffe von L.21 an von 30.000 auf 36.000 cbm verlängert und ein neues Projekt von 55.000 cbm in Auftrag gegeben.
Den Winter 1915/16 über herrschte keine besonders rege Tätigkeit; erst im Frühjahr mit den längeren Tagen und helleren Nächten setzten auch Nachtaufklärungen und Nachtvorstöße ein, zu denen vor allem die neueren Schiffe verwandt wurden. Am Tage vor der Skagerrak-Schlacht traf das erste Schiff des 55.000 cbm Typs in Nordholz ein, konnte jedoch, da noch im Abnahmestadium und nicht völlig fertig, nicht mit eingesetzt werden.
An den Tagen vor der Skagerrak-Unternehmung herrschte außerordentlich schlechtes Wetter, so daß der Flottenchef seinen Vorstoß von Tag zu Tag verschob, da er auf die Luftschiffaufklärung nicht verzichten wollte. Ursprünglich war der Flottenvorstoß auf Sunderland geplant und wurde erst am 30. Mai nachmittags in der Richtung auf das Skagerrak hin geändert, da auf diesem Kurse eine Luftaufklärung auf der rechten Flanke ausfallen konnte, denn die Flotte marschierte an der dänischen Küste entlang. Die Flotte lief dann am frühen Morgen des 31. Mai aus. Auf den Luftschiffplätzen herrschte immer noch ein so starker Wind, daß die Ausfahrt der Luftschiffe unmöglich war. Erst gegen Mittag flaute es ab, und jetzt zeigte sich vor allem der Vorteil der Drehhalle in Nordholz, aus der die zwei dort stationierten Luftschiffe L.21 und L.23 sofort ausfahren konnten, während die in den festen Hallen liegenden Zeppeline erst mit 1—1½stündiger Verspätung in die Luft kamen. Fast 12 Stunden nach Auslaufen der Flotte marschierten die Luftschiffe dem Gros nach, so daß sie bei Gefechtsbeginn sämtlich noch hinter unserer Flotte standen. Auf die ersten Meldungen vom Zusammenstoß mit dem Feinde hin versuchten die Luftschiffe Fühlung zu bekommen. So drehte L.14 auf das Schlachtfeld zu und versuchte, westlich der Engländer zu kommen. Infolge tiefhängender Wolken und geringer Sicht lief er jedoch am Gebiet der Schlacht selber vorbei, ohne etwas zu sehen. Um 9 Uhr 30 abends drehte L.14 dann auf Südkurs, da er vom deutschen Gros einen südlicheren Standort als von ihm angenommen erfuhr. Um 10 Uhr abends lief er dann auf Befehl der Luftschifferabteilung ein, ohne etwas von der Schlacht gesehen zu haben.
L.23 übernahm die nordöstliche Sicherung der Flotte, hatte aber, da in dem von ihm aufgeklärten Gebiete kein Feind stand, ebenfalls nicht gesehen. Ebenso erging es dem L.21, der von Nordholz aus nach Nordwesten vorstieß. Zwei weitere Luftschiffe L.9 und L.16, die noch weiter nach Westen zu vorstießen, konnten ebenfalls über den Feind keine Meldungen beibringen, da der Engländer mit allen Streitkräften nur im Norden stand.
Etwas günstiger gestaltete sich die Lage am 1. Juni für die Luftschiffe, die schon um Mitternacht aufgestiegen waren. L.22 und L.24 konnten um 3 Uhr früh einzelne Nachtgefechte beobachten, um 4 Uhr wurde L.24 von feindlichen Streitkräften unter Feuer genommen und meldete dann früh um 5 Uhr 15 einen feindlichen Verband, der in der Jammerbucht lag. Die bedeutungsvollste Meldung kam jedoch vom L.11 5 Uhr 15 früh, der das Abdrehen der Engländer sichtete und an die Flotte melden konnte. Zwei weitere Zeppeline, L.17 und L.13, haben vom Feinde nichts gesehen. Das ganze Skagerrak-Unternehmen war für die Luftschiffahrt vom ungünstigen Wetter beeinflußt, so daß diese neue Waffe bei der ersten großen Seeschlacht nicht so in Aktion treten konnte, wie es von der Waffe erhofft war. Auch läßt sich heute, wo an der Hand des lückenlos vorliegenden geschichtlichen Materials die ganze Lage anders beurteilt werden kann, an vielem Kritik üben. Die Luftschiffe haben aber schon damals aus der Unternehmung viel gelernt und dann bei einer zweiten derartigen Fahrt am 19. August 1916 erheblich mehr leisten können, vor allem da das im August vorhandene Luftschiffmaterial unter Hinzutritt von drei Schiffen des 50.000-cbm-Typs bedeutend gewonnen hatte. Die damalige Aufgabe der Flotte war die gleiche, wie ursprünglich für die Skagerrak-Unternehmenung geplant, ein Vorstoß auf Sunderland. Die Geschwader standen auslaufend nachts 12 Uhr vor Helgoland, von wo aus in Richtung auf New Castle Kurs angesetzt wurde. Die Luftschiffe stiegen im Laufe der Nacht auf und fuhren strahlenförmig aus dem nassen Dreieck der Nordsee hinaus. Sieben von ihnen hatten eine Sicherung auszuführen, während das achte Schiff, der L.11, zur Verfügung des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte (B.d.A.) blieb, in dessen Nähe es kreuzte. Die Sicherungslinie selber, die von der Südspitze Norwegens nach Westen zu bis etwa Peterhead in Schottland reichte, um dann parallel mit der englischen Küste und in den Kanal hinein sich zu erstrecken, war im großen und ganzen um 12 Uhr mittags von ihnen eingenommen.
Im Laufe des Vormittages liefen aus der Kanalmündung vom L.13 Meldungen über feindliche Streitkräfte bei der Flotte ein, die eine Kursänderung der Geschwader auf den Kanal zu veranlaßten, da auch gleichzeitig von U-Booten feindliche Streitkräfte gemeldet waren. Der Feind drehte jedoch östlich und später südlich in den Kanal hinein, so daß die Flotte ihn nicht mehr erreichte. Vom L.31, der nördlicher stand, wurden ebenfalls schon am Vormittag feindliche Kreuzer gesichtet, am Nachmittag dann auch stärkere Verbände, doch war es an diesem Zeitpunkte für die Flotte zu spät, um noch vor Dunkelheit an die Engländer heranzukommen. Admiral Scheer drehte daher auf östlichem Kurs wieder der Heimat zu. In großer Entfernung sichtete man noch am Abend einige englische Kreuzer, mit denen wegen des großen Abstandes und Ausweichens des Feindes ein Gefecht nicht mehr zustande kam. Die Luftschiffe hatten noch an verschiedenen Stellen Zusammenstöße mit englischen Seestreitkräften, L.21 direkt vor der englischen Küste zwischen 2 und 3 Uhr nachmittags, und L.11 auf dem Heimwege zwischen 8 und 10 Uhr abends, wo er mit den von der Flotte gesichteten Kreuzern bei ihrem Abdrehen nach Süden zu Fühlung hielt, und L.30, der um 9 Uhr abends in eine feindliche Minensuchflottille hineinstieß.
Auf dieser Fahrt hatten sich die neueren großen Luftschiffe ausgezeichnet bewährt für lange Aufklärungsausgaben, während in der nun folgenden Zeit der Angriffe die Abwehr des Engländers sich so weit gesteigert hatte, daß eine Reihe von empfindlichen Verlusten auftrat, die wiederum zu Verbesserungen an den Zeppelinen Anlaß gaben, vor allem einer Erleichterung des Gesamtgewichts der Schiffe, um in größere Höhe hinaufzukommen. Die äußere Form wurde günstig gestaltet, so daß selbst unter Weglassung eines Motors in der hinteren Maschinengondel eine größere Geschwindigkeit als bisher erreicht wurde.
Am 16. Februar 1917 wurde vom L.16 von Hage aus eine Hilfsexpedition nach den der Küste vorgelagerten Inseln unternommen. Durch abwechselndes Frost- und Tauwetter waren die Inseln jeder Verbindung mit dem Festlande beraubt. L.16 stieg daher in Hage mit Proviant, Post und Hilfsmitteln auf, die er auf den Inseln landete.
Im Frühjahr setzte mit dem besseren Wetter wieder eine regere Tätigkeit in der Nordsee ein. Die Erfahrungen, die der Engländer beim Abschuß unserer Luftschiffe durch Flugzeuge in der Heimat gemacht hatte, wandte er nunmehr auch auf das Seegebiet an. Infolgedessen gelang es ihm mehrfach, die Zeppeline beim Minensuchen und der Aufklärung zu überraschen und zwei zum Absturz zu bringen. Die Fahrthöhe auf den Aufklärungsfahrten wurde daher wesentlich erhöht, so daß eine Überraschungsgefahr nicht in dem Maße mehr bestand. Zwei Ergebnisse aus demselben Frühjahr sollen auch nicht unerwähnt bleiben. L.23 wurde zum Suchen eines vermißten Seeflugzeuges ausgesandt. L.23 landete auf der ruhigen See, konnte die Flieger an Bord nehmen und sogar noch den Motor des Flugzeuges bergen.
Im April sichtete der gleiche Zeppelin eine norwegische Bark „Royal", die ihm Konterbande zu führen schien. L.23 warf eine Bombe als Warnungszeichen ab, worauf die Besatzung der Bark ihr Schiff verließ. Nun beorderte L.23 eines der Rettungsboote in seine Nähe, landete auf dem Wasser, prüfte die Ladepapiere und gab, da er die Ladung für Kriegsmaterial ansprach, eine Prisenbesatzung an Bord, die den Segler nach Cuxhaven aufbrachte.
Der Herbst 1917 brachte mit dem 20. Oktober der Luftschiffahrt einen empfindlichen Verlust. Für den Abend des 19. war ein Angriff auf England, Mitte und Süd, angesetzt. Die Wetterlage war dergestalt, daß man mit dem Eintritt von schlechtem Wetter für den nächsten Tag und westlichen Winden rechnete. Auf dem Anmarsch nach England jedoch war der Wind schon über West auf Nordwest gegangen, ein Zeichen, daß das Tief (Schlechtwetterzentrum) weiter fortgeschritten war, als ursprünglich angenommen. Ein Teil der Luftschiffkommandanten hatte dies noch rechtzeitig genug erkannt und hielt daher weiter nach Norden gegen den Wind auf. Der übrige Teil der Schiffe kam nur bis nach Südengland, und da man sich der Windstärke wohl teilweise stark verschätzt hatte, wozu noch eine erhebliche Bewölkung kam, war die Orientierung durchaus mangelhaft geworden. Durch Funkpeilungen versuchten die Zeppeline ihren genauen Standort zu erhalten, der sie dann teils schon in den Kanal hineinversetzte. In der großen Fahrthöhe (etwa 5.000 m) herrschte ein so starker Nordwind, daß es für die Schiffe das Gegebene war, zu versuchen, sich über Belgien und Frankreich wieder nach Deutschland zurückzubegeben. Die Zeppeline, die von Anfang an im Norden gestanden hatten, erreichten sämtlich ihre Heimathäfen, da im Norden der Wind nicht so stark war, während vier Luftschiffe über Frankreich schwer gegen den Wind ankämpften. Eines, L.44, wurde über der Front durch Artillerie brennend zum Absturz gebracht, zwei landeten in Südfrankreich infolge Benzinmangels, die Besatzungen wurden gefangengenommen. Von diesen beiden konnte ein Schiff, L.45, noch durch Feuer vernichtet werden, der L.49 gelangte leider ziemlich unversehrt in die Hände der Franzosen. L.52, der ebenfalls Benzinmangel hatte, landete in Frankreich, ein Teil der Besatzung wurde gefangen, während sich das Schiff wieder losriß und mit nur vier Mann davonflog. Es hat dann in der Schweiz nochmals auf einem Berge aufgesetzt, die Leute stiegen aus, sind aber durch Kälte und Entkräftung auf dem Abstiege gestorben. Der Schiffskörper selber ist aller Wahrscheinlichkeit nach im Mittelmeer untergegangen. Ein fünftes Luftschiff, der L.55, wurde über Frankreich von einem feindlichen Flugzeug angegriffen, das ihn auf eine Höhe von 7.500 m hinaufklimmen ließ, so entkam das Schiff dem Flieger, hatte aber zu seiner Erleichterung noch erheblich Benzin abwerfen müssen. Infolgedessen konnte L.55 Ahlhorn nicht mehr erreichen; es landete bei Tiefenort an der Werra. Bei dem schlechten Wetter war es unmöglich, das Schiff mit den zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln so lange zu halten, bis Gas und Benzin für die Heimfahrt wieder zur Stelle war. L.55 wurde daher an Ort und Stelle abgewrackt.
Fünf moderne Luftschiffe hatte die Marine auf einmal verloren. Doch wie so häufig folgte ein zweiter Schlag kaum drei Monate später, als im Anfang Januar 1918 in Ahlhorn gleichzeitig wiederum fünf Luftschiffe verbrannten. Es entstand auf bisher ungeklärte Weise bei L.51 ein Brand, der dann fast augenblicklich auf die übrigen Schiffe übergriff und nicht nur sie, sondern auch die Hallen fast völlig zerstörte. Die Untersuchung dieses Falles hat sich leider so weit hinausgezögert, daß man, als die Revolution hinzukam, nicht mehr zu einem abschließendem Urteil kommen konnte. Doch liegt die Vermutung nahe, daß es sich um einen Racheakt gehandelt hat, über dessen Wirkung (es waren eine große Anzahl Toter zu beklagen) sich die Anstifter im voraus wohl kaum im klaren gewesen sind.
Erst nach dem Kriege wurde ein Ereignis in der Öffentlichkeit bekannt,das von wesentlicher Bedeutung für die jetzige Weiterentwicklung der ganzen Luftschiffahrt ist, die Afrikafahrt des L.59. Angeregt durch einen Vorschlag eines alten Ostafrikaners, des Stabsarztes Dr. Zupitza, wurde ein Zeppelin ausgerüstet, der 15 Tonnen Munition, Medikamente und andere Hilfsmittel dem in Ostafrika im Heldenkampf fern der Heimat stehenden General von Lettow-Vorbeck überbringen sollte. Daß eine solch lange Fahrt im Bereich des Möglichen lag, war schon vorher durch eine 105stündige Fahrt des L.Z.120 unter Führung des Diplomingenieurs d.R. zur See E.A. Lehmann über der Ostsee bewiesen worden. Im September 1917 wurde der L.57 für die Afrikafahrt hergerichtet. Um eine größere Tragfähigkeit zu erzielen, verlängerte der Luftschiffbau Zeppelin das Schiff um 25 m . Räume für die Aufnahme der Zuladung wurden im Laufgang eingebaut. In Jüterborg erledigte L.57 dann seine Probefahrten und letzte Ausrüstung. Nach der letzten Probefahrt mit voller Last für die Expedition konnte infolge von Querwind L.57 nicht in die Halle einfahren. Noch auf dem Platze liegend, um nötigenfalls in einen anderen Luftschiffhafen zu überführen, wo günstigere Bedingungen herrschten, beschädigte sich das Schiff in den Böen so erheblich,daß ein Aufstieg nicht mehr möglich war. Da auch das Einbringen des beschädigten Zeppelin in die Halle unmöglich war, ließ der Kommandant das Schiff durch eine Gewehrsalve in Brand schießen. L.59 wurde jetzt in Staaken genau wie der L.57 hergerichtet und überführte nach Jambol in Bulgarien, von wo aus die große Fahrt angetreten werden sollte. Nach zwei vergeblichen Versuchen, wobei einmal L.59 bis nach Kleinasien gelangte, dort jedoch in heftigem Gewitter ein Teil der Ladung über Bord geworfen werden mußte, wodurch eine Weiterfahrt zwecklos wurde, stieg das Luftschiff unter Führung von Kapitänleutnant Bockhold Ende November zur großen Fahrt auf. In glatt verlaufender Fahrt wurde das Mittelmeer überquert und am Rande der Sahara westlich des Nils weiter nach Süden gehalten. Die Fahrt verlangte von Kommandant und Besatzung viel, tagsüber in den glühenden Strahlen der Sonne und nachts eine Temperatur, die schon empfindlich kalt wurde; so war es oft fahrtechnisch schwierig, das Schiff ruhig in der Luft zu halten. Beim Passieren des Berges Dschebel Ain fiel das schwer gewordenen Schiff so starak durch, daß es nahezu auf den Boden aufstieß. Im letzten Augenblick konnte der L.59 noch durch das energische Eingreifen des früheren Delag-Führers Grußendorf wieder gerettet werden. Schon fast auf der Breite von Khartum stehend, erreichte das Schiff ein Funkspruch des Reichskolonialamtes, der es nach Hause zurückrief. In der Heimat hatte man erfahren, daß General von Lettow-Vorbeck Ostafrika verlassen und sich mit dem Reste der Truppen in portugiesisches Gebiet zurückgezogen hätte; so erschien es schwierig für die Besatzung des Luftschiffes, das an einem vorher bestimmten Orte landen sollte, mit den deutschen Truppen in Verbindung zu kommen, vor allem, da die erhaltenen Nachrichten über Lettow-Vorbeck recht ungünstig lauteten und man daraus schon ein Ende der Expedition erwarten konnte, ehe der L.59 an Ort und Stelle sei. Auf den Befehl zur Rückkher hin drehte L.59 dann seinen Kiel wieder nordwärts der Heimat zu und landete nach einer 95stündigen Fahrt unter Zurücklegung von fast 6.000 Kilometern glücklich wieder in seinem Ausgangshafen Jambol in Bulgarien, hatte dortselbst sogar noch Betriebsstoff für fast zwanzig Stunden Fahrt an Bord, trotzdem er auf seiner Fahrt nach Süden schon fast zwei Drittel der angenommenen Fahrtstrecke zurückgelegt hatte. Diese Fahrt des L.59 ist bis heute (März 1925) als luftschifftechnische Leistung noch nicht übertroffen worden, wenn auch einige Fahrten längerer Dauer oder scheinbar größerer Bedeutung gemacht wurden, so nach dem Kriege die erste Ozeanüberquerung von Schottland nach den Vereinigten Staaten und wieder zurück durch ein englisches Luftschiff, den R.34, der im Juni 1919 diese Fahrt unternahm, ferner mehrere Fahrten des an die Franzosen ausgelieferten ehemals deutschen Marineluftschiffes L.72, das unter dem Namen „Dixmude" in Frankreich eine Anzahl von Fahrten von über 100 Stunden Fahrtdauer zurücklegte, darunter sogar eine Fahrt von 118 Stunden, die das Schiff bis weit südlich in die Sahara vordringen ließ. Aus allerneuester Zeit sind noch zu erwähnen die Überfahrt des Z.R.III nach Amerika und fast gleichzeitig hiermit eine Fahrt, die aber wenig bekannt wurde, die Fahrt des amerikanischen Luftschiffes Shenandoah, die fast zur gleichen Zeit mit dem Z.R.III aufstieg und von der amerikanischen Ostküste quer durch den Kontinent hindurch bis nach Alaska fuhr, allerdings mit einigen Zwischenlandungen an Landemasten. Bis zur Rückkehr nach dem Ausgangshafen war die Shenandoah vier Wochen unterwegs gewesen und hatte in der Zwischenzeit keine Möglichkeit der Unterbringung in Hallen gehabt. So ist diese letzte Fahrt wohl diejenige, die der Afrikafahrt am nächsten kommt. L.59 mußte schon von drei Stunden nach dem Aufstiege mit feindlichen Fliegern oder Artillerie rechnen, er fuhr also dauernd über Feindesland, und dazu noch in ein meteorologisch äußerst ungünstiges Gebiet, die Wüste hinein, wo er tagsüber sehr hohe und nachts dem Gefriepunkt nahe Temperaturen erwarten mußte, wozu noch vor allen Dingen kam, daß er von dem Gebiet, in das er hineinfuhr, keinerlei Wetternachrichten zu seiner Orientierung bekam, was bei allen anderen Fahrten von großer Wichtigkleit für die einwandfreie Durchführung war, so daß bei der Fahrt des Z.R.III über den Ozean, wo auf Grund von gefunkten Wettermeldungen am Morgen des dritten Fahrttages der Kurs so geändert werden konnte, daß der R.Z.III bereits sieben Stunden später in ein gebiet günstigerer Ostwinde gelangte und so seine Fahrt bedeutend abkürzte.
L.59 wurde nach seiner Rückkehr nach Deutschland zurückbeordert, wo er als Aufklärungs- und Angriffsschiff umgebaut wurde. In den ersten Monaten des Jahres 1918 sind dann eine Anzahl von wertvollen weitreichenden Aufklärungen auf dem Mittelmeer und zwei Angriffsfahrten, eine auf Neapel und eine gegen Malta, von ihm unternommen worden, von welch letzterer er nicht wieder zurückkehrte. Zu der Zeit, als L.59 etwa über der Straße von Otranto stehen mußte, wurde von einem deutschen Unterseeboot dort ein heller Feuerschein am Himmel gesehen und auch ein dem L.59 gehöriges Abwurfbenzinfaß gefunden. So besteht die Möglichkeit, daß L.59 dort abgestürzt ist. Als Ursache nimmt man einen Benzinbrand an, der durch Leckagen in der Benzinleitung entstanden ist, da schon bei diesem Schiff verschiedentlich Benzinleckagen vorgekommen waren.
Das Frühjahr 1918 gestaltete sich in der Nordsee für die Aufklärung der Luftschiffe erheblich schwierig; die Engländer hatten zur Abwehr der ihnen unbequem gewordenen Zeppeline einen Kreuzer mit hoher Geschwindigkeit als Flugzeugmutterschiff mit einem glatten Deck für Aufstieg und Landung von Landflugzeugen ausgerüstet. Diese Flugzeugbasis legte sich dann an irgendeinem Punkte der Nordsee, wo man ein Luftschiff erwarten konnte, auf die Lauer. Es wurden dann von Deck aus schnelle Jagdflugzeuge hochgelassen bei der Annäherung eines Luftschiffes, das dann schon bei der Aufklärungsfahrt mindestens 5.000 m hoch stehen mußte, um nicht sofort dem Flieger zum Opfer zu fallen. Selbst bis an die deutschen Luftschiffhäfen drang der Engländer mit derartigen Flugzeugen vor; so gelang es ihm im Juli, den Hafen Tondern erfolgreich anzugreifen und dort in den Hallen zwei der modernsten Luftschiffe zu zerstören. Als Gegenmaßnahme wurden die Zeppeline nochmals vergrößert und erleichtert, um in noch größere Höhen, wo sie gegen einen Fliegerangriff sicher waren, hinaufkommen zu können.
Im August 1918 wollte dann der Führer der Luftschiffe, Fregattenkapitän Strasser, einen Angriff gegen die Südküste Englands unternehmen; er wurde jedoch infolge außerordentlich ungünstiger Temperaturen verhindert, die schützende Höhe zu erreichen und kurz vor der Küste abgeschossen. Bevor nun nicht wichtige Änderungen durchgeführt waren, wurde die Angriffstätigkeit eingestellt. Die Revolution schnitt jedoch weitere Operationen dann ab.
Ein letzter großer Flottenvorstoß im Oktober 1918, bei dem auch den Luftschiffen wieder eine bedeutende Aufgabe als Aufklärer zugeteilt war, und der bei seiner hervorragenden Anlage sicher von einschneidender Bedeutung für den weiteren Verlauf des Krieges hätte werden können, wurde ebenfalls durch den Streik der Heizer auf den Linienschiffen und die darauf folgende Revolution nicht mehr zur Ausführung gebracht.
In der Ostseekriegführung hatten die Luftschiffe in der Mitte des Krieges ebenfalls ein reiches Feld der Tätigkeit. Zu Anfang, im Jahre 1914, wurden die Zeppeline nur für Sonderaufgaben größeren Stiles angefordert, da für die täglichen Aufgaben die in der Ostsee stationierten kleinen Parsevalschiffe und der Groß-Basenachsche M.4 ausreichten. Ab Mitte 1915, mit Fertigstellung des Luftschiffhafens Seddin in Pommern, kamen dann auch Aufklärungsfahrten und Angriffe gegen die Russen in Frage. Da aber den ganzen russischen Krieg über die Abwehr des Feindes gering blieb und die Aufgaben nicht von der Größe der Nordsee-Aufgaben waren, so wurden in der Ostsee meist nur ältere Zeppeline und die Lanz-Schütte-Schiffe stationiert, die den dort gestellten Anforderungen genügten. Mit dem Frieden von Brest-Litowsk wurde die Luftschiffahrt in der Ostsee eingestellt.
Die Armee, die schon vor dem Kriege eine Anzahl von Zeppelinen besaß, verwandte ihre Luftschiffe in erster Linie zu Angriffszwecken. Sofort nach Ausbruch des Krieges wurden so einige wichtige Punkte an der Front mit Bomben durch Luftschiffe belegt. Im Verlaufe des Krieges steigerte sich die Abwehr des Feindes an der Front so erheblich, daß ein Überschreiten der Kampfzone immer schwerer wurde und dies bald schon gleich dem Einsatz des Luftschiffes war. So konnten Angriffe nur bei besonders günstigen Wetterlagen durchgeführt wrden. Im Osten hielt sich die Armeeluftschiffahrt noch länger, wurde jedoch dann auch dort im Laufe des Jahres 1917 aufgegeben. Ein Teil der Zeppeline ging dann an die Marine über, der man auch die Weiterentwicklung der Waffe von da ab völlig überließ.
Als Marineflieger bezeichnet man die zu den Seestreitkräften eines Landes gehörenden Fliegerkräfte. Sie können mit Flugzeugen und Hubschraubern ausgerüstet sein, die von Schiffen oder Flugplätzen an Land für Marineaufgaben eingesetzt werden. Die bekanntesten Marineflieger sind die von Flugzeugträgern aus operierenden Kräfte.
Geschichte
Bereits früh wurde die Bedeutung von Luftfahrzeugen für die Seekriegführung erkannt. Österreich-Ungarn errichtete bereits 1911 die erste Seeflugstation in Pola. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden die 10 österreichischen Seeflugzeuge bewaffnet. Die ersten Angriffe wurden alsbald geflogen, im November 1914 wurde der erste belegte nächtliche Angriff geflogen. Bald konnten die Flieger, 65 gegen Ende des Jahres 1915, Bomben abwerfen und 1916 wurden auch 40 Jagdflugzeuge angeschafft. Einsatzgebiete waren die Abwehr feindlicher Bomber und Luftschiffe, die Verfolgung feindlicher Marineeinheiten sowie Angriffe auf feindliche Häfen, Kampfeinheiten und Infrastruktur. 1915 konnte erstmals auch ein (französisches) U-Boot von einem Marineflugzeug zerstört werden.
In Deutschland wurden die ersten Marinefliegerkräfte 1913 aufgestellt. Im Ersten Weltkrieg spielten Flugzeuge und Marineluftschiffe eine bedeutende Rolle. Großbritannien baute die ersten Flugzeugträger während dieses Krieges. Die USA stellten ihren ersten Träger USS Langley, einen umgebauten Kohlenfrachter, erst 1922 in Dienst. Auch andere Schiffe wurden mit Flugzeugen ausgestattet, die von einem Katapult gestartet wurden. Sie konnten auf dem Wasser landen und wurden mit einem Kran wieder an Bord genommen. Marineluftschiffe dienten der militärischen Aufklärung, griffen aber auch Ziele an Land mit Bomben an.
Die große Zeit der Flugzeugträger kam im Zweiten Weltkrieg. Vor allem die USA nutzten die neuen Möglichkeiten, nachdem sie bei Pearl Harbor viele ihrer Schlachtschiffe verloren hatten. Die Schlacht um Midway war die erste große Seeschlacht, bei der ausschließlich Trägerflugzeuge zum Kampferfolg kamen. Seitdem sind Trägerkampfgruppen das Rückgrat der amerikanischen Fähigkeit zur Machtprojektion in aller Welt.
Mit der Einführung von Hubschraubern entstand die Möglichkeit, auch auf kleineren Kriegsschiffen Luftfahrzeuge unterzubringen. Eines der ersten Kriegsschiffe mit Bordhubschrauber war der deutsche Minentender Drache, der ab etwa 1943 einen Hubschrauber mitführte.
Arten von Marinefliegerkräften
Trägerflugzeuge
Die großen Flugzeugträger der U.S. Navy führen eine Vielzahl verschiedener Flugzeuge mit, darunter
Angriffsflugzeuge zur Bekämpfung von See- und Landzielen
Jagdflugzeuge zur Abwehr gegnerischer Flugzeuge
U-Jagdflugzeuge zur Bekämpfung von U-Booten
Störflugzeuge für die Elektronische Kampfführung
Tankerflugzeuge
Transportflugzeuge
Hubschrauber für die U-Boot-Jagd und Seenotrettung
Aufklärungsflugzeuge
Mit dieser Ausstattung kann das Fliegergeschwader eines großen Flugzeugträgers alle Arten der Luftkriegführung über See und über Land bestreiten. Andere Nationen haben kleinere Flugzeugträger mit einem reduzierten Einsatzspektrum.
Bordhubschrauber
Bordhubschrauber können auch auf Schiffen mitgenommen werden, die sehr viel kleiner sind als ein Flugzeugträger. Sie dienen vor allem folgenden Aufgaben:
Bekämpfung von U-Booten
Seeraumüberwachung
Kampf gegen Seeziele
Transport
Sie werden von Schiffen wie Zerstörern und Fregatten mitgeführt. Größere Versorgungsschiffe sind meistens ebenfalls mit Transporthubschraubern ausgestattet. Zudem verfügen Länder wie die USA, Großbritannien und Frankreich - aber auch andere - über spezielle Hubschrauberträger oder amphibische Docklandungsschiffe, auf denen Hubschrauber stationiert werden können.
Seefernaufklärer
Um weite Seegebiete zu überwachen, werden große Flugzeuge mit langer Flugausdauer eingesetzt. Eine wichtige Aufgabe dieser Seefernaufklärer (engl. Maritime Patrol Aircraft, MPA) ist die Ortung und Bekämpfung von U-Booten. Mit weitreichenden elektronischen Sensoren können sie außerdem gegnerische Schiffe erkennen. Seefernaufklärer können mit Torpedos und Wasserbomben gegen U-Boote und mit Flugkörpern gegen Überwasserschiffe ausgerüstet sein.
Sonstige Marineflugzeuge
Außer den genannten Typen haben Marinen verschiedene Sorten von Flugzeugen und Hubschraubern für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. So werden zur Minenabwehr auch Hubschrauber eingesetzt. Sie können Minen optisch orten und mit nachgeschleppten Magnetspulen und Geräuschsimulatoren zur Explosion bringen.
Insbesondere in der Anfangsphase der Seefliegerei kamen Wasserflugzeuge in größerer Zahl zum Einsatz. Sie wurden entweder von Landstationen oder von Schiffen aus eingesetzt. Beim Schiffseinsatz wird entweder vom Wasser oder von einem Katapult aus gestartet. Das Flugzeug landet auf dem Wasser und wird mit einem Kran geborgen. Als Bordflugzeuge wurden Wasserflugzeuge vor allem zur Aufklärung und zur Minenortung eingesetzt. Viele große Kampfschiffe der beiden Weltkriege trugen solche Flugzeuge. Außerdem gab es Flugzeugmutterschiffe, deren Aufgabe der Betrieb eines Wasserflugzeugstützpunkts war. Im Ersten Weltkrieg trugen allein acht deutsche Sperrbrecher Seeflugzeuge. Landgestützte Wasserflugzeuge dienten häufig der Seenotrettung. Gegenwärtig haben Wasserflugzeuge nur eine geringe militärische Bedeutung.
Marineflieger in Deutschland
Mit Allerhöchster Kabinettsorder (AKO) vom 3. Mai 1913 wurden die ersten Marinefliegerkräfte der Kaiserlichen Marine aufgestellt. Es handelte sich um eine Luftschifferabteilung in Berlin-Joachimsthal und eine Gruppe von Flugzeugen in Putzig. Im Ersten Weltkrieg machten in erster Linie die Marineluftschiffe von sich reden. Sie griffen England mit Bomben an und lieferten vor allem wichtige Aufklärungsergebnisse für die Marine. In der Ostsee wurden zu Flugzeugmutterschiffen umgebaute Dampfer eingesetzt, um die Baltische Küste mit Flugzeugen anzugreifen.
Während der Weimarer Republik besaß die Reichsmarine keine offiziellen Marineflieger, weil der Versailler Vertrag Deutschland den Besitz von militärischen Flugzeugen untersagte. Gleichwohl gab es geheime Projekte und Tarnorganisationen wie die zusammen mit der Lufthansa betriebene Seeflug-Versuchsanstalt (SEVERA), in denen die Marinefliegerei fortbetrieben und fortentwickelt wurde. Mit der Deutschen Wiederaufrüstung, die 1933 zunächst heimlich, ab 1935 offen einsetzte, wurden auch wieder Seefliegerkräfte aufgestellt. Sie wurden gegen den Widerstand der Marine auf Druck Görings („Alles was fliegt, gehört mir“) ab 1939 Teil der ab 1935 neu aufgestellten Luftwaffe, einschließlich der Bordfliegerstaffel für den in Bau genommenen Flugzeugträger „Graf Zeppelin“. Dieser wurde zu 90 Prozent fertig gestellt, jedoch während des Krieges nicht vollendet.
Weil sich die Unterstellung der Marineflieger im Krieg nicht bewährt hatte und die Marine häufig ohne Fliegerunterstützung hatte operieren müssen, erhielt die Bundesmarine ab 1956 wieder eigene Fliegerkräfte. Das Kommando der Marineflieger, später Marinefliegerdivision und Flottille der Marineflieger, war zeitweise das größte Typkommando der Flotte. Es bestand in seiner Hochzeit aus fünf Marinefliegergeschwadern mit bis zu 200 Flugzeugen und Hubschraubern. Ungewöhnlich war der große Anteil von bis zu 110 Jagdbombern der Typen Seahawk, Starfighter und Tornado. Sie waren für die Bekämpfung von Landungsverbänden des Warschauer Pakts vorgesehen. Diese Jagdbomber waren auf zwei Fliegerhorste in Schleswig-Holstein stationiert.
Hinzu kamen in der Reihenfolge der Indienststellung:
Hubschrauber
Saunders Roe Skeeter, Bristol Sycamore, Sikorsky Chocktow, Westland Seaking, Westland Sealynx und
Seefernaufklärer
Fairey Gannet, Dassault-Breguet Atlantic und Lockheed Orion sowie
Transport- und Verbindungsflugzeuge
Dornier DO 27, Hunting Percival Pembroke, Grumman Albatros, Dornier Skyservant und Dornier DO 228.
Auch die Volksmarine der DDR hatte Marinefliegerverbände. Es wurde das Marinehubschraubergeschwader (MHG) mit dem Standort Parow bei Stralsund aufgestellt. Flächenflugzeuge gehörten zunächst nicht zu den Fliegerkräften der Volksmarine. Erst 1988 wurde das Marinefliegergeschwader (MFG) 28 mit dem Standort Laage bei Rostock aufgestellt. Das Geschwader verblieb zunächst im Verband der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und sollte der Marine nur einsatzmäßig unterstellt werden. Erst im Frühjahr 1990 wurde das MFG an die Volksmarine übergeben. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch der Wechsel der Uniformen von den Luftstreitkräften zur Marine.
Seit der Wiedervereinigung 1990 sind die Marinefliegerkräfte stark reduziert worden. Bis 2005 wurden alle Jagdbomber an die Luftwaffe abgegeben. Die Marine wird auf mittlere Sicht noch über ein Geschwader, das Marinefliegergeschwader 3 Graf Zeppelin, mit Hubschraubern und Seefernaufklärern in Nordholz (bei Cuxhaven) verfügen. Die landgestützten Hubschrauber sind zur Zeit noch im Marinefliegergeschwader 5 mit Hauptstützpunkt in Kiel-Holtenau stationiert. Die Marineflieger der Deutschen Marine haben folgende Aufgaben:
Bordhubschrauber (eingesetzt auf Fregatten und Versorgungsschiffen)
Seeraumüberwachung und Ortung mit Radar und Sonar
Bekämpfung von Überwasserzielen mit Flugkörpern und Maschinengewehren
Bekämpfung von U-Booten mit Torpedos
Transport von Personal und Material
Landgestützte Hubschrauber
Such- und Rettungsdienst
Transport von Personal und Material
Seefernaufklärer
Seeraumüberwachung und Ortung mit Radar, elektronischen Aufklärungsgeräten und Sonarbojen
Bekämpfung von U-Booten mit Torpedos
Ölüberwachung in Nord- und Ostsee (Spezialflugzeuge).
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Against England! Original colored offset lithograph from 1916. Based on an original drawing by Hans Rudolf Schulze. Signed on the plate. On the reverse side with monogram stamp “GB” and handwritten information: Tölke, pilot, Flying Division 2/3, April 1916. Size 180 x 263 mm. With minimal signs of age and use, otherwise in very good condition. Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!! 100% authenticity guaranteed – no reproduction, no reprint!!! Viewing is possible at any time. 100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint! Visit anytime. Shipping only via registered mail (registered mail with delivery confirmation and/or insurance also available upon request). Shipping costs for this item: Germany: 4.00 euros Europe: 5.00 euros World: 6.00 euros From a large image archive, more offers in my other listings!!! Out of a large archive, more interesting items in my other offers!!! This item is being sold as a collector's item - copyrights are expressly NOT included in the purchase!!! This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here. You can find more original historical items in my other listings!!! For more original historical prints please take a look at other offers!!! World War I, 1st WWI, 1915, 20th century, Aeronautica, aircraft, Academic painting, Army, Aviation, Aviation, Aviation Military History, Balkenkreuz, Bluecoats, D-18050 Rostock, D-18119 Warnemünde, D-88045 Friedrichshafen, The European War, German history, German economy, German economic history, German Air Fleet Association, German Empire, Germany, Biplane, Empire, England, First World War, Enemy flight, Enemy flights, Enemy flight, Field airship pilots, Company history, Flying, Aviators, Air battalions, Aviation, Air officers, Air force, Aviation, Fleet, Air department, Air defense, Air defense service, Aircraft, Wing, Aircraft, Air combat, Air command, Flying machine, Flying machines, Aviation pioneers, Air traffic, Air defense, Aviation, Airplane, Aircraft Aircraft technology, Front, Frontline events, Battle, Graphics, Graphics, Great Britain, Great Britain, Army, Military affairs, Heroic struggle, Heroic deeds, Heroism, Historically, Historical images, History, Industry, Industrial history, Fighter pilot, Fighter aircraft, Fighter squadron, Fighter squadron, Jasta, Imperial Air Force, Imperial Navy, Imperial era, Combat, Fighter pilot, Fighter aircraft, Fighter pilot, Channel coast, War images, War pictures, Navy, War history, War year 1915, War country, War artist, War painting, Navy, Theater of war, Theaters of war, War technology, War economy, Culture, Cultural history, Art, Art history, Guided balloon, Aviation, Aviation history, Aviation pioneers, Aircraft, Air fleet, Air combat, Air cruiser, Air war, Airship, Airship travel, Airships, Airship development, Airship crew, Air force, Air traffic, Air traffic technology, Air Force, Navy Naval aviators, naval air forces, naval airships, marine painters, naval troops, military, military aviators, military aviation, military aviation, military history, militaria, military airships, naval power, military technology, military aviation, Central Powers, monarchy, nautical science, naval, navy, Northern Germany, Northland, North Sea, North Sea, officer aviator, officer pilot, local views, local studies, patriotism, pilot, propeller, propeller-driven aircraft, armaments, floatplane, maritime reconnaissance aircraft, seafaring, seaplane, seagoing aircraft, naval warfare, naval weapon, naval forces, naval defense, soldier, soldiers, system technology, systems engineering, technology, history of technology, topography, transport, means of transport, transport technology, transport system, troops, fatherland, weapons, weapons technology, seaplane, Western Front, Wilhelmine era, Wilhelmine Empire, Wilhelmine Age, World War I, current events, contemporary history, Zeppelin _________________________________________________________________________________________ Terms and conditions of sale and delivery _________________________________________________________________________________________
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Shipment: Shipping within one business day after receipt of payment (of the total amount). This offer is subject to change without notice and prior sale is reserved. There is no obligation to deliver. Shipping is exclusively via registered mail or insured parcel. Historical information about the article: Professor Hans Rudolf Schulze, German marine and war painter and book illustrator. Born in Berlin in 1871, died there in 1950. He produced numerous paintings depicting war scenes (navy, air force). which were graphically translated into postcards; other works: Bazaar in Cairo (1907), Berlin City Palace (1913), Vahrenholz Castle (1914). He lived and worked mainly in Berlin and for a time in Hamburg, where he produced several cityscapes, including several watercolors commissioned for the Hamburg issue of the "Reclam Universe". The Zeppelin airship in the service of the navy. In 1912, after passenger flights and army airship trials had demonstrated the suitability of airships for longer journeys and their operational reliability, the Navy also decided to commission airships for reconnaissance purposes at sea. Since crews needed to be trained for their own operations, a contract was signed with Delag (Deutsche Luftschiffahrt A.-G.), similar to the existing agreement with the army, to train officers and crew on Delag flights. Lieutenant Commander Metzing was appointed commander of the newly founded naval airship division, with Captain Hanne serving as its first commanding officer. After a brief training period in the summer of 1912, the Navy took delivery of its first airship, the L.1, which was completed at the shipyard in Friedrichshafen on October 7, 1912. The L.1 was then transferred to Johannistal, where crew training continued temporarily. After only a few flights, it became clear that the L.1 was too small for the Navy to carry out larger tactical tasks. It was subsequently used only for smaller missions, and the Navy ordered a significantly larger airship, the L.2, from Zeppelin Airship Construction. During this further development of airship construction, it was primarily the naval architect Pietzker who, with his clear vision, recognized the necessary improvements and refinements, thus making a significant contribution to naval airship travel. After eleven months of service, beginning in April 1913, the L.1 was stationed in Hamburg and had conducted various flights over the Baltic and North Seas in conjunction with warships. On September 9th, it was destroyed in a severe storm near Heligoland. Only four crew members were rescued by ships that arrived quickly; the rest of the crew, including the commanding officer, Lieutenant Commander Metzing, drowned. But as so often happens, such accidents don't come alone; a month later, the navy also lost its second airship, the L.2, which had just been completed. The L.2 crashed in Johannistal, engulfing its crew, shipyard workers, and engineers from the Imperial Naval Office, including engineer Pietzker, in its flames. This was not only a heavy loss for the navy; the entire airship industry seemed to be in jeopardy. However, with tireless tenacity and determination, Count Zeppelin resumed his work. The causes of the accident were fully investigated, and, avoiding any potentially dangerous situations, they started anew. The new commander of the naval airship division, Lieutenant Commander Strasser, deserves considerable credit for this. In order to be a complete expert, he had himself thoroughly trained in this new subject, and then with rare skill always managed to perfect his assigned weapon to unprecedented heights in a short time by combining the demands of the front with the possibilities of technical development. The L. 3 was commissioned by the Navy as early as May 1914. In addition to its own ship, the Navy had also committed to the Delag with the "Sachsen," so that personnel training was now carried out with two ships, and numerous training voyages were conducted under the direction of Dr. Eckener. [The text abruptly shifts to a different topic:] The Sachsen was transferred to Fuhlsbüttel and was ready for mobilization in the first days of August. The L. 4 was already available, but the Navy's own ship was now its only vessel when war broke out. In Friedrichshafen, airships were being completed one after another at a rapid pace, so that by the end of 1914 the navy already had eight Zeppelin airships and one training ship at its disposal. These were supplemented by one Parseval and one semi-rigid airship, the M.4, which could take over part of the Baltic Sea reconnaissance missions. December 15, 1914, brought this new weapon into contact with the enemy at sea for the first time. It was a foggy December morning when the presence of British forces near Heligoland was reported via radio telegraphy. Two airships were immediately dispatched for reconnaissance: L.5 on a westerly course and L.6 on a northwesterly one. Just a few minutes after takeoff, L.5 sighted several enemy aircraft, which apparently intended to attack the Nordholz airship base. L.5 turned towards them, but the British escaped thanks to their superior speed. One of the aircraft reached the alerted airfield, but dropped its bombs into a forest almost 2 kilometers away from the hangars, one of which it passed in the fog at a relatively low altitude, apparently without any visibility below, and turned back out towards the North Sea. L.5 had meanwhile located the aircraft carrier and reached it just as two of the planes had landed alongside it. The Englishman had no time to recover his equipment; the aircraft themselves were quickly brought aboard, and the enemy steamed away at high speed, while L.5 destroyed the planes with bombing runs and machine-gun fire. Thus, the air raid on Cuxhaven ended as a considerable fiasco for the enemy. Meanwhile, L.6 had advanced northwest as ordered. The dense layer of fog lying over the inner German Bight was gradually dissipating near Heligoland, improving visibility. Outside Heligoland, scattered cumulus clouds hung in the sky, so that, with the warm sunshine, it almost resembled a beautiful summer's day. Over Heligoland, L.6 sighted part of the enemy force: minelayers, apparently having completed their minefield under the protection of a destroyer flotilla, as the vessels were regrouping at a rally point. A radio message detailing the enemy's location and strength was immediately transmitted, but the radio generator failed with the last words of the telegram, and a second backup generator, deployed at once, also failed after a few minutes. Thus, L.6 was unable to transmit any further reports during the ensuing hours of the battle. Once close to the enemy, contact was maintained; with the slow-moving minelayers, an opportunity might be found to land a bomb hit. From the air, the astonishing sight was that nearly 20 vessels were fleeing at high speed ahead of an airship, albeit under heavy fire from cannons and rifles. All around the Zeppelin, one could see the bursting of white shrapnel clouds, detonating with a sharp, barking sound. The two cruisers, the Undouted and the Arethusia, had taken the lead and were gradually turning west, followed by the destroyers, while the lumbering minelayers brought up the rear. Minute by minute, L.6 drew ever closer to the last of the vessels, which had fallen somewhat behind. Through binoculars from above, one could clearly see the crew on deck firing rifles and machine guns at the airship, which was about 1000 meters above. Up here, a machine gun was also made ready, a volley rained down, the impacts of the shells clearly visible in the smooth water beside the steamer, allowing for easy adjustment of aim. Now the bullets were also striking the ship, and at that same moment everyone disappeared below deck to avoid being hit. L.6 was almost in bomb-dropping position above the minelayer, and the first salvo was about to fall, when a German seaplane dived from a lower cloud toward the steamer and dropped two bombs, which detonated close to the hull on either side. The first bomb was already airborne from the Zeppelin's height when the minelayer, recognizing the danger, banked sharply, thus avoiding a direct hit. The bomb struck with a high column of water about 50 meters to the side and aft of the ship, causing some damage to its stern. With maximum force, the cruisers and destroyers fired on the airship, showering their own comrades with falling explosives. For almost two hours, L.6 attempted to regain a favorable launching position, always sailing west out of the bay, but, having been slyly warned the first time, the enemy maneuvered back and forth in zigzag courses, making a hit impossible. Passing Schillig Roads, near Wilhelmshaven, where most of the fleet was anchored, L.6 headed homeward again and, descending low to the water, dropped a report of its engagement onto the deck of the cruiser Moltke. Almost a month later, on January 18, 1915, four naval airships were used for the first attack on the English coastal fortifications. L.3, L.4, L.5, and L.6 took to the air, but only two of the Zeppelins reached their target and successfully dropped their bombs on batteries along the southeast coast of England. L.5 and L.6 turned back earlier due to engine failure, L.6 even close to the enemy coast. However, the attack order contained strict instructions not to use the airship in the attack under any circumstances, and with only three engines available, a Zeppelin of that era was so severely hampered in its maneuverability if one engine failed that an attack was no longer feasible. In mid-April 1915, several attacks on England were carried out in favorable weather. However, the increasingly strong enemy defenses made it clear even then that flights could only be undertaken on dark nights to avoid heavy damage from anti-aircraft guns. This left only about 14 days each month on which attack flights could be conducted at all. Given the limited performance of the Zeppelins at that time, the weather also had to be taken into account when scheduling flights, so that the airships could return home from England, even damaged, with westerly winds if possible. With the L.9, which was somewhat larger than the ships L.1-8, the navy had acquired a vessel that quickly made a name for itself. Not only did the L.9 carry out numerous successful raids, especially under the command of its dashing captain, Captain Mathy, but it also inflicted considerable damage on the enemy in various naval engagements. On a reconnaissance patrol on May 3, 1915, the L.9 encountered several enemy submarines near Terschelling, which it quickly and decisively attacked, sinking one of the boats with bomb hits. Several times the British, just like the German fleet heading towards England, had attempted naval raids against the German coast. While we had natural protection from the offshore islands, it was almost always the airships that alerted the fleet command to such approaches in a timely manner. Thus, on July 4th, some British forces entered the German Bight of the North Sea. At daybreak, the presence of the British was reported by the airships conducting reconnaissance, so that an attack on the coast, which was also planned with seaplanes carried on aircraft carriers, was thwarted. On that day, for the first time, eight airships were sent out into the North Sea in a radial pattern, a number of which were able to approach the enemy and transmit valuable information by radio. While maintaining contact with the enemy, they sometimes encountered heavy defensive fire, with the British even firing at the low-flying airships with the heaviest calibers. However, the enemy did not suffer any significant hits, as all airships landed safely in their ports. The larger ships could withstand even worse weather, but on its way home from one of its sorties, L.11 encountered a severe thunderstorm in mid-August. Running along the coast, it found itself facing an extensive wall of black clouds. As flashes of bright lightning occasionally illuminated the sky, the commander decided not to sail into the storm but instead turned south to return home via Belgium. L.11 had to veer further and further away; the English coast came into view again, the Channel was crossed, and finally the sky cleared, but unfortunately, it was too clear. In a bright, almost cloudless starry night, the Zeppelin approached the coast of France. There, it received a warm welcome. Cannons flashed from all directions, searchlights shone into the sky, and such a murderous artillery barrage rained down upon it that continuing on this course would have meant the certain loss of the airship. So it quickly changed course and headed back out to sea. For the third time, L.11 sailed close to the English coast out into the North Sea. A bank of thunderstorms stretched far to the north. Fuel reserves no longer allowed for a further detour, so the captain decided to attempt a breakout. With maximum engine power, the ship headed into the clouds, and the encounter was immediately fierce. A gust of wind ripped L.11 into the air; despite the ship's violent counter-steering, it climbed to 400 meters, only to be plummeted just as swiftly and uncontrollably 500 meters down the next instant. A fierce, silent struggle began, a battle with the forces of nature. Rain and, at times, hail pelted the ship down heavily. Water streamed down the hull in torrents and dripped into the gondola. Lightning flashes all around, illuminating everything for fractions of a second as bright as day, but the silence is eerie; only a hissing sound can be heard as the lightning passes close by, there is no thunder. L.11 seems to be right in the middle of this cauldron of lightning, its antenna, the aerial wire for wireless telegraphy, radiating a broad blue arc of flame like the Northern Lights. Often the lightning flashes several times a second, all around L.11, so that it is impossible to determine its origin. But the engines work tirelessly at full throttle against it, and although the ship often rears up or plunges rapidly downwards, the elevator always catches it, and it speeds across the Dogger Bank. Every now and then, the lights of the fishermen below appear, who must be wondering at the spectacle above them. A shrill whistle blares from a speaking tube; it's the sentry on the machine gun platform atop the ship. He reports that the machine guns are on fire. Since the cause is unclear and, according to his report, the flames only appear intermittently, the watch officer is sent up to provide further information. He climbs up the narrow shaft—no small feat, especially on a ship under heavy load—and is met with a sight that is quite astonishing. The sentry, who has stood up to help the officer climb out, has a veritable halo on his head, and long, blue flames are shooting from the two machine guns, their muzzles angled upwards. However, after only a few seconds, the phenomenon vanishes. Just as silently as it disappeared, it soon reappears, and now another long, blue flame can be seen shooting out from the sharp corner of the stabilizing plate at the rear. This St. Elmo's fire is eerie, but completely harmless, as people convince themselves by holding up their hands and seeing it light up from every finger. Lightning flashed all around, often so rapidly that it was almost impossible to see where it came from; some even struck the metallic frame, but they didn't ignite. The journey continued like this for almost three hours until, with the first light of dawn in the east, the storm's fury subsided and the sky cleared again. With the first rays of the morning sun, the German coast, the island of Borkum, came into view, and after a few hours, the L.11 was safely back in its hangar. During the inspection of the airship, several small burn marks, caused by the lightning strikes, were discovered on its bow. With the increasing number of airships, existing ports were enlarged, and new ones were built where necessary. As early as 1912, the Navy had begun construction of its Nordholz port, building a large, double-gymnastic hangar 200 meters long, which was provisionally completed at the outbreak of war so that it could be occupied. Each new port had its own gasworks built, as industry could not supply such quantities of hydrogen, and transport would have become too expensive in the long run. Nordholz was always intended to be the central port, so as early as 1914, two additional small, permanent sheds were built there, sufficient for the L.10-type ships (30,000 cubic meters). In 1915, a large double shed was also built, measuring 220 meters in length with a clear span of 60 meters. Due to the large increase in the number of airships, the available space was further expanded in 1917 by commissioning two additional large double hangars, each 240 m long and 70 m wide. These were only fully completed shortly before the end of the war, but were provisionally occupied from mid-1918. Nordholz, the headquarters of the Naval Airship Division, could therefore accommodate: 2 small L.10 type airships, which were used as training ships from autumn 1917, and 8 large L.30 type airships (55,000 cbm), or alternatively 6 L.70 type airships (62,000 cbm), which were 220 m long, and 2 55,000 cbm airships, which were normally 200 m long. In addition to its daily production of 30,000 cubic meters, the gasworks also had a 30,000 cubic meter gasometer and a bombproof, high-pressure storage facility with a capacity of 125,000 cubic meters. Barracks were provided for the crews, arranged so that the ship's crews and maintenance teams, along with the officers, were housed in close proximity to the production halls, while the maintenance crews were accommodated in a central barracks complex. The halls and barracks were connected by both good roads and railway lines, allowing personnel to be quickly transported to any necessary location by railcar or car. A well-equipped and centrally located workshop and storage building was also available, where all major engine repairs could be carried out, while smaller jobs were performed in the individual hall workshops. Each hall had its own gasoline storage and small hand-operated tank cars, from which gasoline could be pumped into the ship using a nitrogen pressure system. Each airfield had a bombproof central ammunition depot, while bombproof supply depots near the hangars held the ammunition needed for daily reconnaissance flights. A radio station with transmitting and receiving equipment provided communication between the airships in flight and the airfield, while the airfields themselves and the naval airship commander in Nordholz were connected by direct telephone and teletype. Naturally, the airship bases had railway connections extending to the hangars and magazines. Special precautions were taken for night and fog landings. At night, each landing site had a highly visible hangar light with a different characteristic, and the landing area itself could be illuminated with small lamps and spotlights. For fog landings, a tethered balloon was stationed there, which was launched at a precisely designated location and remained above the fog for guidance until the ship had landed. Messages could be transmitted from the balloon to the ground via telephone, and signal flags or Morse code lamps were used to communicate between the balloon and the airship. In case the fog extended higher than the balloon could ascend, a system of acoustic signals with bells and sirens had been developed, allowing the ship to locate the landing site by ear. Searchlights shining vertically upwards with different characteristics indicated the locations of the hangar and the landing area at shorter distances. Some of the airship ports also had a radio direction-finding station capable of giving airships directions from the station over greater distances, for example across the North Sea or England. Each airship port had its own weather observation station, which took wind measurements and continuously drew weather maps. As protection against enemy air attacks, anti-aircraft batteries had been placed near the airfields, whose crews were also available for airship maneuvers in severe weather. Besides Nordholz, the Navy had also rented a hangar from the Delag (German Naval Air Station) in Fuhlsbüttel near Hamburg before the war. With the expansion of the naval air fleet, several new facilities were built. Fuhlsbüttel was occupied by front-line airships, as was the small hangar in Kiel, which housed a Parseval airship. The training operations moved from Fuhlsbüttel to Leipzig and later to Dresden. When the Hamburg hangar became too small for front-line airships in 1916, the school was moved there again, and after a fire in September 1916, in which the two training ships L.6 and L.9 were destroyed, the school was stationed in Nordholz, where it remained until the end of the war. On the North Sea coast, the navy built a port in the far west, near the Dutch border at Hage in East Frisia, and in the far north, about 30 km from the Danish border, the Tondern airship base. Hage had four small single hangars, Tondern two such hangars and one large double hangar. Since all these bases, located close to the coast, frequently suffered from fog and bad weather, the Ahlhorn airship base in Oldenburg, about 70 km further inland, was built in 1916 in a more meteorologically favorable location. Two emergency ports, Namur in Belgium and Düren, were established at the very beginning of the war, both intended for the return voyage from England. However, since the hangar and gas conditions at both locations were not particularly favorable, they were rarely used. The navy established three stations on the Baltic coast: Seddin near Stolp in Pomerania, with a small and a large double hangar; Seerappen, between Königsberg and Pillau; and Wainoden, near Liebau. These three ports were decommissioned at the end of 1917, as the peace treaty in the East rendered airships obsolete. In the summer of 1915, a new element was added to the regular reconnaissance duties for the fleet and minesweepers when enemy minefields were sighted by various airships. Under favorable lighting conditions, airships were now also used directly for minehunting. Flying at low altitude, approximately 50 meters above the water, at a slow speed, they searched specific areas and dropped buoys to mark any minefields they found. When seaplanes became more frequently sighted, particularly in the Terschelling area, and airships were subsequently destroyed by them in 1916, this otherwise important activity was abandoned, and the focus shifted to security and reconnaissance. The North Sea was divided into three sections, so that with three patrolling airships—one in the west, one in the center, and one in the north—there was sufficient assurance that no enemy units could approach the German coast or forward minefields undetected. For the minesweeping units, which constantly kept escape routes clear for our submarines, this activity was of particular value, as they were now always warned in time when enemy forces approached and could take refuge, while on the other hand German cruisers, which patrolled within the barriers on standby, were able to repel the enemy. In September 1915, during a thunderstorm, the L.10 airship was struck by lightning near Nordholz airfield and came down from above in flames. A thorough investigation was immediately carried out, from which the cause could be clearly deduced. The L.10 had a low impact height and was then lifted by an apparently undetected gust of wind during the storm, causing it to release a large amount of gas. At that moment, lightning struck the airship, igniting the hydrogen gas that had formed above it. From this accident, many have concluded that there is a general risk of lightning strikes for airships, which, however, is entirely unfounded. As already described, about two weeks earlier, the L.11 was caught in a severe thunderstorm for three hours, and lightning strikes on Zeppelin airships were also clearly observed later, with the points of entry photographed. In one instance, the weight of the antenna melted off. Thus, a danger to the ship (provided it is an airship with a metal frame; the situation is different for the wooden Schütte-Lanz airships) exists only at the moment when the airship releases gas, and this can absolutely be prevented according to the current state of technology, as long as the airship's engine is still in working order and it is operated properly. October 1915 presented naval airships with a major challenge in the form of a fleet advance. The route chosen by the fleet was reconnoitered the day before, and on the day of the operation itself, the advancing naval forces surrounded themselves with a security belt formed by the airships. It was already apparent at this stage that the existing airship types would be insufficient for such long-range missions. Following agreements between front-line authorities, the Imperial Naval Office, and the Zeppelin Airship Company, the airships of the L.21 and later were lengthened from 30,000 to 36,000 cubic meters, and a new project with a volume of 55,000 cubic meters was commissioned. During the winter of 1915/16, there was little activity; only in the spring, with the longer days and brighter nights, did night reconnaissance and night patrols begin, for which the newer ships were primarily used. The day before the Battle of Jutland, the first ship of the 55,000 cubic meter type arrived in Nordholz, but, as it was still in the acceptance phase and not completely finished, it could not be deployed. In the days leading up to the Skagerrak expedition, the weather was exceptionally bad, so the fleet commander postponed his advance day after day, as he did not want to forgo airship reconnaissance. Originally, the fleet's advance was planned for Sunderland, but on the afternoon of May 30th, the direction was changed to the Skagerrak. This course meant that aerial reconnaissance on the starboard flank would be unnecessary, as the fleet would be sailing along the Danish coast. The fleet then set sail in the early morning of May 31st. At the airship bases, the wind was still so strong that launching the airships was impossible. It only subsided around noon, and now the advantage of the rotating hangar in Nordholz became particularly evident. The two airships stationed there, L.21 and L.23, could take off immediately, while the Zeppelins in the fixed hangars only got airborne after a delay of one to one and a half hours. Almost 12 hours after the fleet set sail, the airships followed the main body of ships, so that at the start of the battle they were all still behind our fleet. Upon receiving the first reports of an encounter with the enemy, the airships attempted to make contact. L.14 turned towards the battlefield and tried to get west of the British. However, due to low-hanging clouds and poor visibility, it flew past the area of the battle itself without seeing anything. At 9:30 p.m., L.14 then turned south, having learned that the main German fleet was located further south than it had assumed. At 10:00 p.m., it entered the harbor on orders from the airship detachment, without having seen anything of the battle. L.23 was responsible for securing the fleet's northeastern flank, but since there was no enemy in the area it had reconnoitered, it too had not spotted anything. The same was true for L.21, which advanced northwest from Nordholz. Two further airships, L.9 and L.16, which advanced even further west, were likewise unable to report the enemy, as the British forces were concentrated entirely in the north. The situation was somewhat more favorable on June 1st for the airships, which had already taken to the skies at midnight. L.22 and L.24 were able to observe isolated night skirmishes at 3:00 a.m., and at 4:00 a.m. L.24 was fired upon by enemy forces. At 5:15 a.m., it reported an enemy squadron anchored in Jammerbugt (Bay of Woe). The most significant report, however, came from L.11 at 5:15 a.m., which sighted the British turning away and was able to report this to the fleet. Two other Zeppelins, L.17 and L.13, saw nothing of the enemy. The entire Skagerrak operation was hampered by unfavorable weather for airship operations, so that this new weapon could not be deployed in the first major naval battle as had been hoped. Furthermore, with the complete historical record now available, allowing for a different assessment of the entire situation, much can be criticized. The airships had already learned a great deal from that expedition and were able to achieve considerably more on a second such flight on August 19, 1916, primarily because the airship fleet available in August had been significantly expanded with the addition of three 50,000-cubic-meter vessels. The fleet's mission at that time was the same as originally planned for the Skagerrak expedition: a sortie to Sunderland. The squadrons were positioned off Heligoland at midnight, from where they set a course for Newcastle. The airships ascended during the night and radiated out from the wet triangle of the North Sea. Seven of them were assigned to provide escort, while the eighth, the L.11, remained at the disposal of the Commander of the Reconnaissance Forces (BdA), cruising near him. The defensive line itself, which stretched from the southern tip of Norway westward to about Peterhead in Scotland, and then ran parallel to the English coast and into the Channel, was largely captured by them by noon. During the morning, reports of enemy forces from the Channel estuary reached the fleet from L.13, prompting a course change for the squadrons into the Channel, as enemy forces were also reported from submarines. However, the enemy turned east and later south into the Channel, preventing the fleet from reaching it. Enemy cruisers were also sighted from L.31, which was positioned further north, earlier in the morning, and larger groups were sighted in the afternoon. However, by this time it was too late for the fleet to reach the British before nightfall. Admiral Scheer therefore turned east, heading back towards home. Some British cruisers were sighted at a great distance in the evening, but an engagement was not possible due to the large distance and the enemy's retreat. The airships had several encounters with English naval forces: L.21 directly off the English coast between 2 and 3 pm, and L.11 on its way home between 8 and 10 pm, when it kept contact with the cruisers sighted by the fleet as they turned south, and L.30, which ran into an enemy minesweeping flotilla at 9 pm. On this flight, the newer, larger airships had proven themselves exceptionally well for long reconnaissance missions, while in the subsequent period of attacks, the British defenses had intensified to such an extent that a number of significant losses occurred. These losses, in turn, prompted improvements to the Zeppelins, primarily a reduction in the overall weight of the airships to enable them to reach greater altitudes. The external shape was optimized so that even without one engine in the rear engine gondola, a higher speed than before could be achieved. On February 16, 1917, a relief expedition to the islands off the coast was launched from the L.16 in Hage. Due to alternating freezing and thawing weather, the islands were cut off from all contact with the mainland. The L.16 therefore took off from Hage with provisions, mail, and supplies, which it then landed on the islands. In the spring, with the improved weather, activity in the North Sea increased again. The Englishman applied the experience he had gained from shooting down our airships with airplanes back home to the sea area. As a result, he succeeded several times in surprising the Zeppelins during mine-hunting and reconnaissance missions, bringing two down. The altitude flown during reconnaissance flights was therefore significantly increased, so that the risk of being surprised was no longer as great. Two results from that same spring should also be mentioned. L.23 was sent out to search for a missing seaplane. L.23 landed on the calm sea, was able to take the airmen on board, and even recovered the aircraft's engine. In April, the same Zeppelin sighted a Norwegian barque, the "Royal," which appeared to be carrying contraband. L.23 dropped a bomb as a warning, whereupon the barque's crew abandoned ship. L.23 then ordered one of the lifeboats to approach, landed on the water, checked the shipping documents, and, suspecting the cargo was war materiel, put a prize crew on board who captured the sailing vessel and took it to Cuxhaven. The autumn of 1917 brought a significant loss to airship travel on October 20th. An attack on central and southern England had been scheduled for the evening of the 19th. The weather forecast predicted bad weather and westerly winds for the following day. However, on the approach to England, the wind had already shifted from west to northwest, a sign that the low-pressure system (center of bad weather) had progressed further than initially thought. Some of the airship commanders recognized this in time and therefore continued northwards against the wind. The remaining airships only reached southern England, and since the wind strength had likely been significantly underestimated in some cases, compounded by considerable cloud cover, navigation became extremely difficult. The airships attempted to determine their precise location using radio direction finding, which in some cases placed them already in the English Channel. At high altitude (around 5,000 m), a strong northerly wind prevailed, forcing the airships to attempt to return to Germany via Belgium and France. The Zeppelins that had been positioned in the north from the outset all reached their home ports, as the wind was less severe there. However, four airships struggled against the wind over France. One, L.44, was brought down by artillery fire over the front lines. Two landed in southern France due to a lack of fuel, and their crews were taken prisoner. Of these two, one airship, L.45, was destroyed by fire, while L.49 unfortunately fell into French hands relatively unscathed. L.52, which also ran out of fuel, landed in France; some of its crew were captured, while the airship broke free and flew off with only four men. It then landed again on a mountain in Switzerland. The people disembarked, but died from cold and exhaustion during the descent. The hull itself most likely sank in the Mediterranean. A fifth airship, the L.55, was attacked over France by an enemy aircraft, which forced it to climb to an altitude of 7,500 meters. The airship thus escaped the aircraft, but to its relief, it had to jettison a considerable amount of fuel. Consequently, the L.55 could no longer reach Ahlhorn; it landed near Tiefenort on the Werra River. Due to the bad weather, it was impossible to keep the airship aloft with the available resources until gas and fuel could be replenished for the return journey. The L.55 was therefore scrapped on site. The navy had lost five modern airships at once. But, as so often happens, a second blow followed barely three months later when, at the beginning of January 1918, another five airships burned simultaneously in Ahlhorn. A fire broke out on airship L.51 in a manner that remains unexplained, and then spread almost instantly to the remaining airships, destroying not only them but also the hangars almost completely. The investigation into this incident was unfortunately delayed for so long that, with the onset of the revolution, a definitive conclusion could no longer be reached. However, it seems likely that this was an act of revenge, the consequences of which (a large number of deaths were incurred) were probably not foreseen by the instigators. Only after the war did an event become public knowledge that is of crucial importance for the current development of the entire airship industry: the L.59's African voyage. Prompted by a suggestion from an elderly East African, Staff Surgeon Dr. Zupitza, a Zeppelin was outfitted to deliver 15 tons of ammunition, medicine, and other supplies to General von Lettow-Vorbeck, who was fighting heroically far from home in East Africa. That such a long voyage was feasible had already been demonstrated by a 105-hour flight of the LZ120 over the Baltic Sea under the command of the retired naval engineer EA Lehmann. In September 1917, the L.57 was prepared for the African voyage. To achieve greater carrying capacity, the Zeppelin airship company lengthened the airship by 25 meters. Compartments for the cargo were built into the walkway. The L.57 then completed its sea trials and final outfitting in Jüterborg. After the final test flight with a full load for the expedition, L.57 was unable to enter the hangar due to crosswinds. Still lying on the ground, ready to be transferred to another airship base with more favorable conditions if necessary, the airship sustained such severe damage in the gusts that ascent was no longer possible. Since bringing the damaged Zeppelin into the hangar was also impossible, the commander ordered the ship to be set ablaze with a volley of rifle fire. L.59 was then prepared in Staaken, just like L.57, and transferred to Yambol in Bulgaria, from where the long voyage was to commence. After two unsuccessful attempts, one of which saw L.59 reach Asia Minor but where a violent thunderstorm forced the jettisoning of part of its cargo, rendering further travel pointless, the airship, under the command of Lieutenant Commander Bockhold, finally took off for the long voyage at the end of November. The crossing of the Mediterranean was smooth, and the ship continued south along the edge of the Sahara, west of the Nile. The voyage demanded much of the commander and crew, with blazing sun during the day and bitterly cold temperatures at night; it was often technically challenging to keep the ship steady in the air. While passing Jebel Ain, the ship, now heavy, dipped so heavily that it almost struck the ground. At the last moment, the L.59 was saved by the energetic intervention of the former Delag commander, Grußendorf. Almost at the latitude of Khartoum, the ship received a radio message from the Imperial Colonial Office ordering it home. Back home, it had been learned that General von Lettow-Vorbeck had left East Africa and retreated with the remnants of his troops into Portuguese territory. It thus seemed difficult for the crew of the airship, which was supposed to land at a predetermined location, to make contact with the German troops, especially since the news received about Lettow-Vorbeck was quite unfavorable, and it seemed likely that the expedition would be over before the L.59 even arrived. Upon receiving orders to return, the L.59 turned its keel northward again, heading home, and after a 95-hour flight covering almost 6,000 kilometers, landed safely back in its home port of Yambol, Bulgaria. It even had enough fuel on board for almost twenty more hours of flight, despite having already covered almost two-thirds of its planned distance on its southward journey. This flight of the L.59 remains unsurpassed to this day (March 1925) as an achievement in airship technology, although some flights of longer duration or seemingly greater importance have been made, such as the first transatlantic crossing from Scotland to the United States and back after the war by an English airship, the R.34, which undertook this flight in June 1919, and also several flights of the former German naval airship L.72, which was delivered to the French and, under the name "Dixmude", completed a number of flights of over 100 hours in France, including one flight of 118 hours that took the airship far south into the Sahara. More recently, the ZRIII's crossing to America should be mentioned, and almost simultaneously, a little-known voyage: the flight of the American airship Shenandoah. Shenandoah took off at nearly the same time as the ZRIII and traveled from the American East Coast across the continent to Alaska, making several stopovers at landing masts. The Shenandoah was underway for four weeks before returning to its home port, during which time it had no access to hangars. This last voyage is therefore probably the closest thing to a flight to Africa. L.59 had to expect enemy aircraft or artillery from as early as three hours after takeoff; he was therefore constantly flying over enemy territory, and moreover into a meteorologically extremely unfavorable area, the desert, where he had to expect very high temperatures during the day and near freezing at night. In addition, and most importantly, he received no weather information from the area he was flying into for his orientation, which was of great importance for the smooth execution of all other voyages. Thus, during the ZRIII's voyage across the ocean, where, based on radioed weather reports, the course could be changed on the morning of the third day of the voyage, the ZRIII reached an area of more favorable easterly winds just seven hours later, thereby significantly shortening its journey. L.59 was recalled to Germany after its return, where it was converted into a reconnaissance and attack ship. In the first months of 1918, it undertook a number of valuable long-range reconnaissance missions in the Mediterranean and two attack patrols, one against Naples and one against Malta, from the latter of which it did not return. At the time when L.59 was likely over the Strait of Otranto, a bright flash of light in the sky was observed by a German submarine, and a fuel drum belonging to L.59 was also found. Thus, it is possible that L.59 crashed there. The cause is assumed to be a fuel fire resulting from leaks in the fuel line, as fuel leaks had occurred on this ship on several occasions. The spring of 1918 proved considerably difficult for airship reconnaissance in the North Sea. To defend against the increasingly troublesome Zeppelins, the British had equipped a high-speed cruiser with a smooth deck for launching and landing land-based aircraft. This aircraft base would then lie in wait at any point in the North Sea where an airship was expected. Fast fighter planes would be launched from the deck as an airship approached. Even during reconnaissance flights, the airship had to be at least 5,000 meters high to avoid being immediately targeted. The British even penetrated as far as the German airship bases with such aircraft; in July, they successfully attacked the port of Tondern, destroying two of the most modern airships in the hangars there. As a countermeasure, the Zeppelins were enlarged and lightened to allow them to ascend to even higher altitudes, where they were safe from air attack. In August 1918, the airship commander, Commander Strasser, planned an attack against the south coast of England; however, exceptionally unfavorable temperatures prevented him from reaching a safe altitude, and he was shot down just off the coast. Until significant changes were implemented, attack activity was suspended. The revolution, however, brought further operations to a halt. A final major naval offensive in October 1918, in which airships were again assigned a significant role as reconnaissance aircraft, and which, given its excellent design, could certainly have been of decisive importance for the further course of the war, was also prevented from being carried out due to the strike of the stokers on the battleships and the subsequent revolution. In the Baltic Sea warfare, airships also played a significant role in the middle of the war. Initially, in 1914, Zeppelins were only requested for large-scale special missions, as the small Parseval airships and the large Basenach M.4 airships stationed in the Baltic Sea were sufficient for daily operations. From mid-1915 onward, with the completion of the Seddin airship base in Pomerania, reconnaissance flights and attacks against the Russians also became possible. However, since the defense against the enemy remained weak throughout the Russian war and the missions were not on the scale of those in the North Sea, mostly only older Zeppelins and the Lanz-Schütte airships, which were adequate for the requirements there, were stationed in the Baltic. With the Treaty of Brest-Litovsk, airship operations in the Baltic Sea came to an end. The army, which already possessed a number of Zeppelins before the war, primarily used them for offensive purposes. Immediately after the outbreak of war, several key points on the front were bombed by airships. As the war progressed, the enemy's defenses on the front lines intensified so significantly that crossing the combat zone became increasingly difficult, soon amounting to nothing more than deploying an airship. Attacks could therefore only be carried out under exceptionally favorable weather conditions. Army airship operations persisted longer in the east, but were eventually abandoned there as well during 1917. Some of the Zeppelins were then transferred to the navy, which was subsequently given complete control over the further development of the weapon. Naval aviation refers to the air force belonging to a country's navy. It can be equipped with airplanes and helicopters, which are operated from ships or airfields on land for naval tasks. The most well-known naval aviation forces are those operating from aircraft carriers. Story The importance of aircraft for naval warfare was recognized early on. Austria-Hungary established its first seaplane base in Pola as early as 1911. At the outbreak of the First World War, the ten Austrian seaplanes were armed. The first attacks were soon flown, and the first documented night attack took place in November 1914. The aircraft, numbering 65 by the end of 1915, were soon able to drop bombs, and in 1916, 40 fighter planes were also acquired. Their missions included defending against enemy bombers and airships, pursuing enemy naval units, and attacking enemy ports, combat units, and infrastructure. In 1915, a (French) submarine was destroyed by a naval aircraft for the first time. The first naval air force in Germany was established in 1913. Aircraft and naval airships played a significant role in the First World War. Great Britain built its first aircraft carriers during this war. The USA commissioned its first carrier, the USS Langley, a converted coal freighter, only in 1922. Other ships were also equipped with aircraft launched from a catapult. They could land on the water and were retrieved by crane. Naval airships served for military reconnaissance but also attacked land targets with bombs. The golden age of aircraft carriers came during World War II. The United States, in particular, capitalized on these new capabilities after losing many of its battleships at Pearl Harbor. The Battle of Midway was the first major naval battle in which carrier-based aircraft alone achieved combat success. Since then, carrier strike groups have formed the backbone of America's ability to project power globally. The introduction of helicopters made it possible to accommodate aircraft even on smaller warships. One of the first warships with an onboard helicopter was the German mine tender Drache, which carried a helicopter from around 1943. Types of naval aviation Carrier aircraft The large aircraft carriers of the US Navy carry a wide variety of aircraft, including Attack aircraft for engaging sea and land targets Fighter aircraft for defense against enemy aircraft Anti-submarine aircraft for combating submarines Electronic warfare jamming aircraft Tanker aircraft Transport aircraft Helicopters for submarine hunting and sea rescue reconnaissance aircraft With this equipment, the air squadron of a large aircraft carrier can conduct all types of air warfare over sea and land. Other nations have smaller aircraft carriers with a reduced operational capability. Onboard helicopter Shipboard helicopters can also be carried on ships much smaller than aircraft carriers. They primarily serve the following tasks: Anti-submarine warfare Maritime surveillance Combat against naval targets transport They are carried by ships such as destroyers and frigates. Larger supply ships are also usually equipped with transport helicopters. In addition, countries such as the USA, Great Britain, and France—but also others—have dedicated helicopter carriers or amphibious dock landing ships on which helicopters can be stationed. Maritime patrol aircraft To monitor vast sea areas, large aircraft with long flight endurance are used. A key task of these maritime patrol aircraft (MPAs) is the detection and combating of submarines. Equipped with long-range electronic sensors, they can also identify enemy ships. Maritime patrol aircraft can be equipped with torpedoes and depth charges for anti-submarine warfare and missiles for anti-surface warfare. Other naval aircraft In addition to the types mentioned, navies have used various types of aircraft and helicopters for different purposes. For example, helicopters are also used for mine countermeasures. They can visually locate mines and detonate them using towed magnetic coils and sound simulators. Especially in the early stages of naval aviation, seaplanes were used in large numbers. They were operated either from land-based stations or from ships. When launched from ships, they were taken off either from the water or from a catapult. The aircraft landed on the water and was recovered with a crane. As shipboard aircraft, seaplanes were primarily used for reconnaissance and mine detection. Many large warships of both World Wars carried such aircraft. There were also seaplane carriers whose purpose was to operate a seaplane base. In the First World War alone, eight German minelayers carried seaplanes. Land-based seaplanes were frequently used for search and rescue operations. Currently, seaplanes have only minor military significance. Naval aviators in Germany By Supreme Cabinet Order (AKO) of May 3, 1913, the first naval air forces of the Imperial German Navy were established. These consisted of an airship detachment in Berlin-Joachimsthal and a group of aircraft in Puck. During the First World War, it was primarily the naval airships that gained prominence. They attacked England with bombs and, above all, provided crucial reconnaissance for the Navy. In the Baltic Sea, steamers converted into aircraft carriers were used to launch attacks along the Baltic coast. During the Weimar Republic, the German Navy (Reichsmarine) had no official naval air arm because the Treaty of Versailles prohibited Germany from possessing military aircraft. Nevertheless, secret projects and front organizations, such as the Seaplane Research Institute (SEVERA), operated jointly with Lufthansa, continued and further developed naval aviation. With German rearmament, which began secretly in 1933 and became open in 1935, naval air forces were re-established. Against the Navy's resistance, and under pressure from Göring ("Everything that flies belongs to me"), they became part of the Luftwaffe (Air Force), which had been newly established in 1935, starting in 1939. This included the aircrew for the aircraft carrier "Graf Zeppelin," which was under construction. The carrier was 90 percent complete but was not finished during the war. Because the subordination of naval air forces to the German Navy had proven ineffective during the war, and the navy had frequently been forced to operate without air support, the West German Navy regained its own air force in 1956. The Naval Air Command, later the Naval Air Division and Naval Air Flotilla, was at times the largest type command in the fleet. At its peak, it comprised five naval air wings with up to 200 aircraft and helicopters. The large proportion of up to 110 fighter-bombers of the Seahawk, Starfighter, and Tornado types was unusual. These were intended for engaging Warsaw Pact landing forces. These fighter-bombers were stationed at two air bases in Schleswig-Holstein. The following were added in order of commissioning: helicopter Saunders Roe Skeeter, Bristol Sycamore, Sikorsky Chocktow, Westland Seaking, Westland Sealynx and Maritime patrol aircraft Fairey Gannet, Dassault-Breguet Atlantic and Lockheed Orion as well Transport and liaison aircraft Dornier DO 27, Hunting Percival Pembroke, Grumman Albatros, Dornier Skyservant and Dornier DO 228. The East German People's Navy also had naval air units. The Naval Helicopter Wing (MHG) was established, based in Parow near Stralsund. Fixed-wing aircraft were not initially part of the People's Navy's air force. It wasn't until 1988 that Naval Air Wing (MFG) 28 was established, based in Laage near Rostock. The wing initially remained within the Air Force/Air Defense structure and was only intended to be operationally subordinate to the Navy. It wasn't until the spring of 1990 that MFG was transferred to the People's Navy. At that time, the uniforms were also changed from those of the Air Force to those of the Navy. Since reunification in 1990, naval air forces have been significantly reduced. By 2005, all fighter-bombers had been transferred to the Air Force. In the medium term, the Navy will still have one squadron, Naval Air Wing 3 Graf Zeppelin, with helicopters and maritime patrol aircraft based in Nordholz (near Cuxhaven). The land-based helicopters are currently stationed at Naval Air Wing 5, headquartered in Kiel-Holtenau. The naval aviators of the German Navy have the following tasks: Shipboard helicopters (used on frigates and supply ships) Maritime surveillance and location using radar and sonar Combating surface targets with missiles and machine guns Combating submarines with torpedoes Transport of personnel and materials Land-based helicopters Search and rescue service Transport of personnel and materials Maritime patrol aircraft Maritime surveillance and detection using radar, electronic reconnaissance equipment and sonar buoys Combating submarines with torpedoes Oil monitoring in the North and Baltic Seas (special aircraft). |
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