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Luftbild Udine k.k. Luftwaffe Südfront 12. Isonzo 1917 Auction number: 0006755938 
End of auction: 09/19/26  at  8:20 AM a o clock    6 d. 10 h. 56 min. 52 sec.  
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Start of auction: 09/05/26  at  8:20 AM a o clock
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DESCRIPTION

Die eroberte italienische Provinzialhauptstadt Udine, von einem deutschen Flugzeug aus aufgenommen.

 

Fotoabbildung im Originaldruck von 1917.

Nach einer Originalaufnahme des Bild- und Filmamtes (Bufa).

 

Journalausschnitt in der Größe 160 x 125 mm.

 

Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.

 

Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

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Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.

 

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Historische Informationen zum Artikel:

 

Udine genommen

Der Vormarsch gegen den Tagliamento

Großes Hauptquartier, 30. Oktober 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz:

Italienische Front:
Udine ist von den verbündeten Truppen der 14. Armee genommen! Der bisherige Sitz der italienischen Obersten Heeresleitung ist damit am 6. Tage der erfolgreichen Operation in unsere Hand gefallen. Unaufhaltsam, keiner Anstrengung achtend, drängen unsere Divisionen in der Ebene dem Lauf des Tagliamento zu. An den wenigen Übergängen des durch die Regengüsse hochangeschwollenen Flusses staut sich der Rückzug des geschlagenen feindlichen Heeres. Die aus Kärnten vorgehenden Truppen haben auf der ganzen Front venezianischen Boden betreten und sind im Vorwärtsdrängen gegen den Oberlauf des Tagliamento.

 

Das Bild- und Filmamt (Bufa) ist eine am 30. Januar 1917 von der Obersten Heeresleitung (OHL) gegründete Einrichtung zur Einbeziehung des Filmmediums in die psychologische Kriegführung. Entstanden ist das Bufa aus der am 1. November 1916 bei der Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amtes eingerichteten "Militärischen Film- und Fotostelle". Maßgeblicher Betreiber der Bufa-Gründung war der Leiter der Militärabteilung des Auswärtigen Amtes, Oberstleutnant Hans von Haeften, der auch die Leitung des neuen Amtes übernahm.

Aufgaben und Arbeitsweise

Die Aufgaben der Bufa, das alle regierungsamtlichen und militärischen Film- und Presseabteilungen - das Foto- und Filmzensurbüro, das Pressebüro des Generalstabs und das Filmbüro des Auswärtigen Amtes - vereinigte, bestanden u. a. in der Versorgung mit Filmen im Inland und an der Front, der Einrichtung von Feldkinos, der Heranziehung von Filmgesellschaften zu Produktionen im regierungsamtlichen Auftrag, der Verteilung des Rohfilmmaterials der AGFA und dem Vertrieb von Filmen im Ausland. Das Bufa setzte Kriegsberichterstatter ein, produzierte Filme und besaß sogar eine eigene Kopieranstalt.

Obwohl verschiedene Privatfirmen wie die Oskar-Messter-Film GmbH in das Bufa eingegliedert wurden, unterlag seine gesamte Tätigkeit der Geheimhaltung.

Filme des Bufa (Auswahl)

Der Feldarzt (1917)

Jan Vermeulen, der Müller aus Flandern (1917)

Unsere Helden an der Somme (1917)

Der papierene Peter (1917)

Der magische Gürtel (1917)

Dem Licht entgegen (1917/18)

Kinderhände (1918)

Gründung der Ufa

Das Bufa wurde am 4. Juli 1917 durch Erich Ludendorff in die Universum Film AG (UFA) umgewandelt, aus der nach Ende des Zweiten Weltkrieges - neben einer Reihe westdeutscher Privatfirmen - wiederum die DEFA hervorging.

Propagandastellen anderer Länder

In Österreich war während des Ersten Weltkrieges das Kriegspressequartier für die Bild- und Filmpropaganda zuständig, in Frankreich das Maison de la Presse, in Großbritannien das War Propaganda Bureau und in den USA das Committee on Public Information.

 

Die k.u.k. Luftfahrtruppen waren die Luftstreitkräfte der k.u.k. Armee bis zur Auflösung des Vielvölkerstaates Österreich-Ungarn. Im ersten Weltkrieg kämpften sie an der Ostfront gegen die russischen und an der Südfront gegen die italienischen und britischen Luftstreitkräfte. Die k.u.k. Kriegsmarine hatte mit den k.u.k. Seefliegern eigene Luftstreitkräfte, die Kaiserlich Königliche Landwehr und die Königlich Ungarische Landwehr hatten keine eigenen Luftstreitkräfte.

Geschichte

Entstehung

Die militärische Luftfahrt in Österreich-Ungarn begann mit der Gründung der k.u.k. Militär-Aeronautischen Anstalt 1892 auf dem Gelände des Arsenalexerzierplatzes Wien. Diese beschäftige sich mit der militärischen Nutzung von Ballons. In den folgenden eineinhalb Jahrzehnten stellte die k.u.k. Armee mehrere Ballonabteilungen auf. Im Oktober 1909 wurde die Militär-Aeronautische Anstalt im Zuge einer Neuorganisation die k.u.k. Luftschifferabteilung umbenannt und in die neu geschaffene Verkehrstruppenbrigade eingegliedert. Der Grund war das durch den Erwerb von Lenkluftschiffen erweiterte Tätigkeitsfeld und der Bedeutungsverlust von Ballons für militärische Zwecke. Das Luftschiff konnte aber die österreichisch-ungarische Heeresverwaltung nicht überzeugen. Nach je zwei Ankäufen aus dem In- und dem Ausland verzichtete die Heeresverwaltung auf Luftschiffe und setzte das Budget für den Ausbau der Fliegerwaffe ein. Bis zum ersten Weltkrieg wurde die Luftschifferabteilung zu einer reinen Fliegertruppe.

Mit der Neuorganisation 1909 übersiedelte die Luftschifferabteilung auf eines neues Areal bei Fischamend. Weiter wurde Flugplatz Wiener Neustadt die Militäraviatische Station für die Fliegerkräfte geschaffen. Dort fanden im gleichen Jahr die ersten inoffiziellen militärischen Übungsflüge statt. Ab Mitte 1910 wurden die ersten Flugzeuge stationiert, bei denen es sich um Geschenke unterschiedlicher Herkunft handelte und offiziell mit dem Übungsbetrieb begonnen. Nach den Besuchen von Kaiser Franz Josef, des Generalstabschefs Conrad von Hötzendorf und des Kriegsministers von Krobatin wurde von der Heeresverwaltung die erste Ausschreibung von Heeresflugzeugen erlassen.

Mit der nächsten Neuorganisation im Oktober 1911 wurde die Leitung der k.u.k. Luftschifferabteilung dem Oberstleutnant Emil Uzelac übertragen, der die weitere Entwicklung der Fliegerkräfte der k.u.k. Armee prägen sollte. Das Heer schaffte in der folgenden Zeit Etrich-Tauben und Lohner Pfeilflieger an und die Fliegerkräfte wurden in taktische Überlegungen einbezogen, was sich auch in der Einsatz bei den Manövern bis Kriegsbeginn zeigte.

Erster Weltkrieg

Trotzdem waren die Luftfahrtruppen bei Kriegsausbruch nicht kriegsbereit. Es fehlte nicht nur an Flugzeugen und Piloten, die meisten Flugzeuge waren auch nicht kriegstauglich. Nach Kriegsbeginn kaufte die österreichisch-ungarische Heeresverwaltung zunächst im In- und Ausland, vor allem dem deutschen Reich Flugzeuge an, was zwangsläufig zu einer bunten Mischung von unterschiedlichen Flugzeugtypen führte. Der Zustand der Luftfahrtruppen wurde durch das Fehlen von Luftstreitkräften bei den Gegnern am Balkan sowie den schlechten Zustand der russischen Luftstreitkräfte relativiert.

Dass zu diesem Zeitpunkt nur Offiziere Feldpiloten und Beobachter werden durften, wirkte sich zusätzlich negativ aus. Bereits die ersten Kriegsmonate brachten schwere Niederlagen und einen überproportional hohen Verlust an Offizieren mit sich. In der ganzen Armee herrschte Offiziermangel. Nur mit Mühe gelang es Uzelac durchzusetzen, dass auch Unteroffiziere Feldpiloten werden konnten. Im Laufe des Krieges stellten diese schnell die Mehrheit der Piloten, aber Beobachter durften bis Kriegsende weiterhin nur Offiziere werden.

Organisation

Die Streitkräfte an der Front waren in Fliegerkompanien (kurz Flik) eingeteilt. Zur Versorgung der Einheiten mit Flugzeugen, Motoren, Waffen und anderen notwendigen Ausrüstungsgegenständen dienten die Fliegeretappenparks (kurz Flep). Jeder Fliegeretappenpark war für einen bestimmten Frontabschnitt verantwortlich und musste die dort stationierten Fliks versorgen. Hier wurden auch Reparaturen durchgeführt, die für die Fliegerkompanien selbst zu aufwendig waren. Die Fliegerersatzkompanien (kurz Flek) wiederum waren für die Ausbildung und Bereitstellung von Piloten, Mechanikern und Hilfspersonal für Fliegerkompanien zuständig. Die Fleks waren in zwei Fliegerersatzbataillonen zusammengefasst und unterstanden der Leitung der Fliegerersatztruppe.

Direkt dem Kriegsministerium unterstellt waren die Fliegerarsenale zur Beschaffung der kompletten Ausrüstung. Auch das Testen von neuen Flugzeugen übernahmen die Fliegerarsenale. Den Flugzeugherstellern wurden Bauaufsichten zugewiesen, meistens bestehend aus einem einzelnen Offizier, der ein fertiges Flugzeug überprüfte, bevor es an ein Fliegerarsenal gesandt wurde. Das Fliegerarsenal verteilte das Material an die Fliegerersatzkompanien und die Fliegeretappenparks.

Die Fliegerkompanie

Die Fliegerkompanien waren in arabischen Zahlen durchnummeriert. Der Sollstand an Flugzeugen einer Fliegerkompanie betrug sechs Flugzeuge und zwei Reserveflugzeuge. Die Kompanie gliederte sich im allgemeinen in ein Kommando, zwei Züge, einen Reservezug und den Train. Sie hatte etwa 10 Offiziere einschließlich vier Beobachtungsoffizieren und 100 Unteroffiziere und Mannschaften. Als "Bedeckung" (Sicherungspersonal) war höchstens eine Halbkompanie von 60 Mann zugeteilt. Die Fliegerkompanien waren sehr mobil und verlegten bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit ihren Standort. Eine Funkverbindung zu den Flugzeugen bestand nicht.

Ab 1917 setzte eine Spezialisierung der Fliegerkompanien ein. Zur Kennzeichnung ihrer Aufgabe führten sie in der Regel einen einzelnen Großbuchstaben nach ihrer Nummer. Die verschiedenen Fliegerkompanientypen unterschieden sich folglich in der Quantität und den Typen der Flugzeuge. Die Kurzzeichen waren:

D - Divisionsfliegerkompanie, für Artillerieaufklärung und Leitung, Infanterieunterstützung und Frontaufklärung im Nahbereich, einem Divisionskommando unterstellt

K - Korpsfliegerkompanie (ab 1918), Aufklärungseinheit, einem Korpskommando unterstellt

F - Fernaufklärungskompanie, zur Aufklärung im feindlichen Hinterland, einem Armeekommando unterstellt

G - Grossflugzeugkompanie, bestimmt zum Einsatz zweimotoriger Großlugzeuge (Bomber), aus Mangel an solchen später Typ C Flugzeuge verwendet

J - Jagdfliegerkompanie, zur Bekämpfung aller Arten feindlicher Flugobjekte, Sollstand waren 18 Jagdflugzeuge

S - Schutzfliegerkompanie (ab 1918 Schlachtfliegerkompanien), zunächst als Schutz für die Divisionsfliegerkompanien aufgestellt, später als Schlachtfliegerkompanien zur Infanterieunterstützung eingesetzt

P - Photoaufklärerkompanie (ab 1918)

Rb - Reihenbildaufklärerkompanie

Die Fliegerersatzkompanie

Vor dem Krieg diente die Flugmaschinen-Instruktionsabteilung zur Ausbildung von Personal für die Luftfahrtruppen. Um die personellen Verluste zu Kriegsbeginn auszugleichen wurde diese in eine Fliegerkompanie umgewandelt und an die Front verlegt. Zur Ausbildung wurden ab November 1914 die Fliegerersatzkompanien gegründet. Der steigenden Zahl der Kompanien wegen wurden im März alle Fleks im Fliegerersatzbattaillon I zusammengefasst. Bis Kriegsende entstanden 22 Fliegerersatzkompanien, zusammengefasst in zwei Fliegerersatzbattaillonen und dem Kommando der Fliegerersatztruppe unterstellt.

Truppenstärke

Zur Zeit des Kriegsausbruches 1914 existierten 15 Fliegerkompanien zu je 106 Mann. Im Frühjahr 1916 verfügten die k.u.k. Luftfahrtruppen erst über 12 Fliegerkompanien. Erst danach setzte ein gewisser Aufschwung ein, als die Gesamtzahl der Kompanien auf 48 erhöht werden konnte. 1000 Flugzeuge und 500 Ersatzmotoren konnten zugeschoben werden. Die bei Jahresende 1917 bestehenden 66 Fliegerkompanien krankten nach wie vor an mangelnder Ausstattung, sodaß lediglich ein Istbestand von 66% erreicht werden konnte. Bis Kriegsende wurde die Anzahl noch auf 77 Fliegerkompanien erhöht.

Ergänzungswesen (Stand 1917)

Offiziere wurden nach absolviertem zweijährigem Truppendienst zum Piloten- oder Beobachtungsdienst bestimmt. Sie blieben dann ständig bei der ihnen zugewiesenen Fliegerkompanie, bei zeitweiliger Dienstleistung bei ihrer Stammeinheit. Die Mannschaft wurde größtenteils aus dem Rekrutenkontingent bestimmt. Abkommandierungen aus den Einheiten waren eher selten. Im Krieg wurden die Fliegerkompanien den Höheren Kommanden, (Armee und Korps) zugewiesen. Die Bezeichnung der Offiziere im militärischen Sprachgebrauch lautete: "Luftfahroffiziere" und "Beobachtungsoffiziere". Zum Beobachtungsoffizier wurden Truppenoffiziere bestimmt, die vorher einen zweimonatigen "Beobachtungskurs" zu absolvieren hatten. Beobachter konnten nur Offiziere werden, während auch Mannschafts- bzw. Unteroffiziersdienstgrade zur Pilotenausbildung zugelassen waren.

Einsatz im Ersten Weltkrieg

Ostfront

Bis zum Kriegseintritt Italiens war das russische Zarenreich der Hauptgegner der Luftfahrtruppen. Russland besaß im August 1914 etwa 16 Luftschiffe und 360 Flugzeuge, davon war der Großteil veraltet. Außerdem verteilten sich die Einheiten über eine enorme Frontlänge.

Im Gegensatz zu anderen Bereichen der Rüstungsindustrie lief die Produktion von Flugzeugen nur sehr schleppend an. Russland produzierte in ähnlichen Stückzahlen wie Österreich-Ungarn, blieb jedoch in der Qualität des Materials und der Ausbildung hinter diesen zurück.

Balkan

Die Balkanfront war die Front mit der geringsten Lufttätigkeit. Obwohl knapp vor dem Krieg in Serbien mit dem Aufbau von Luftstreitkräften begonnen wurde, besaß das Königreich bei Kriegsbeginn nur drei einsatzbereite Flugzeuge[3]. Die Milizarmee Montenegros besaß keine Luftstreitkräfte. So hatten die Luftfahrtruppen in den ersten Kriegsmonaten die Luftherrschaft über dem Balkan. Diese verloren sie wieder, als die Ententemächte in Saloniki landeten.

Italienfront

Mit den italienischen Luftstreitkräften, dem Corpo Aeronautico Militare, stand Österreich-Ungarn der materiell stärkste Gegner gegenüber. Es gelang ihnen jedoch erst gegen Ende des Krieges die Luftherrschaft über der Front zu gewinnen, als sich die materielle Überlegenheit voll auszuwirken begann. Zusätzlich nahm die Unterstützung durch Einheiten des britischen Royal Flying Corps immer weiter zu, speziell nach der zwölften Isonzoschlacht. In geringen Umfang waren auch fränzösische Fliegerkräfte an der italienischen Front stationiert.

Bei Kriegsausbruch mit Italien 1915 lag in Kärnten eine Fliegerkompanie mit vier Flugzeugen sowie am Isonzo vier Fliegerkompanien mit 16 Flugzeugen. An der Tiroler Front befanden sich 2 Fliegerkompanien. An der Hochgebirgsfront wurden fast nur zweisitzige Beobachtungsflugzeuge zum Einsatz gebracht. Jagdflugzeuge, Bomber und das was man heute als Jagdbomber bezeichnen würde kamen dagegen fast ausschließlich am Isonzo, der Piave und um den Monte Grappa zum Einsatz.

Der Schwerpunkt der Luftfahrtruppen verschob sich mehr und mehr an diese Front. Nachdem Kriegsaustritt Russlands waren beinahe alle Fliegerkompanien an der italienischen Front stationiert. 1917 und 1918 umfasste der durchschnittliche Stand an Feldpiloten nur 500 bis 600 Mann, wobei man einen Abgang von 100% (!) als realistisch einkalkulierte. Die Überlebensdauer eines österreich-ungarischen Feldpiloten betrug 1917 vier Monate. Dadurch war im letzten Jahr des Krieges auf diesem Schauplatz gerade die Anzahl von ca. 200 Maschinen einsatzbereit. (Dem standen etwa 6500 italienische Flugzeuge gegenüber!)

Eingesetzte Flugzeugtypen

Bei den Zweisitzertypen wurden zunächst vor allem die B-Typen der Firma Lohner eingesetzt. Im Laufe des Jahres 1916 setzten die Luftfahrtruppen erstmals Hansa-Brandenburg C.I Flugzeuge ein. Dieses Modell fand für alle Einsatzarten Verwendung. Im Bereich der Luftaufklärung und bei Bombeneinsätzen blieb es bis Kriegsende das Rückgrat der Luftfahrtruppen. Die letzte Generation der zweisitzigen Mehrzweckflugzeuge bildeten unter anderen die C.I Modelle der Firmen Aviatik, Phönix und Ufag.

Als sich das Konzept der Jagdeinsitzer für den Kampf gegen feindliche Flugzeuge durchsetzte, wurden aus Mangel an eigenen Typen 1915 zunächst Fokker Eindecker aus dem deutschen Reich angekauft. Gegen Ende des Jahres 1916 wurden diese durch die ebenfalls importierten Hansa-Brandenburg D.I Kampfdoppeldecker abgelöst. Im späteren Verlauf des Krieges waren die Standardjagdflugzeuge die von Oeffag in Lizenz gebauten und verbesserten Albatros D.III, die österreichisch-ungarischen Jagdeinsitzer Aviatik D.I Berg und die D-Reihe der Firma Phönix.

Die meisten inländischen Flugzeughersteller versuchten sich auch am Bau von Großflugzeugen. Die Modelle kamen jedoch nicht über das Prototypenstadium hinaus. Sie wurden entweder von der Heeresverwaltung abgelehnt oder das Projekt wurde von der Firma selbst eingestellt. So musste wieder aus dem deutschen Reichs importiert werden. In nennenswerten Stückzahlen kamen nur Gotha G.IV zum Einsatz. Die meisten Bombeneinsätze wurden überhaupt mit für diesen Zweck adaptierten Hansa-Brandenburg C.I Flugzeugen durchgeführt.

Albatros B.I, D.II, D.III

Anatra C.I

Aviatik B.I, B.II, B.III, C.I, D.I, D.II

Etrich Taube A.I, A.II

Fokker A.III, B.I, B.II, B.III, D.I, D.II, D.VI, D.VII

Gotha G.IV

Hansa-Brandenburg B.I, C.I, D.I, G.I

Knoller B.I, C.I, C.II

Llyod C.I, C.II, C.III, C.IV, C.V

Lohner B.I, B.II, B.III, B.IV, B.V, B.VI, B.VII, C.I

Oeffag C.II

Phönix C.I, D.I, D.II, D.IIa

Ufag C.I

Nummernschema

Bei den k.u.k. Luftfahrtruppe wurde 8. Februar 1915 es ein Nummernschema zur eindeutigen Bezeichnung jedes Flugzeuges eingeführt. Jeder Flugzeughersteller, der in nennenswerten Stückzahlen für die Luftfahrtruppen produzierte, erhielt eine Ziffer (siehe unter Luftfahrtindustrie). Gefolgt von einer laufenden Zahl für jeden von dieser Firma produzierten Flugzeugtyp, wobei die Ziffer 0 für Prototypen reserviert war. Wurde dieses Modell mit bedeutenden Veränderungen, wie etwa einem anderen Motor, gebaut wurde dies mit einer weiteren Ziffer vor der bisherigen zweistelligen Zahl vermerkt. Nach einem Punkt folgte die laufende Produktionsnummer.

Zum Beispiel stand die Nummer 153.07 für das siebente ( 07 ) von der Oesterreichischen Flugzeugfabrik AG ( Ziffer 5 ) produzierten Flugzeugs vom Typ Albatros D.III ( Ziffer 3 ). Dabei war Albatros D.III der dritte von diesem Flugzeughersteller produzierte Flugzeugtyp. Jedoch wurden gegenüber der ursprünglichen Serie ( 53 ) Veränderung in der Konstruktion oder Motorisierung vorgenommen. Das wurde mit der führenden Ziffer 1 vermerkt.

Flugzeugbezeichnungen

Die Flugzeugnamen setzten sich aus dem Herstellernamen (z.B. Albatros), einem Großbuchstaben zur Bezeichnung der Flugzeugtype und einer römischen Zahl als Modellnummer zusammen. Wurde das Flugzeug in Lizenz produziert, wurde dies durch das Kurzzeichen der Firma in Klammern vermerkt. So stellte Aviatik D.I (Ll) die erste Konstruktion eines Jagdeinsitzers in Doppeldeckerbausweise der Firma Aviatik dar. Dieser Typ wurde von der Ungarischen Llyod Flugzeugfabrik in Lizenz gebaut. Die Bezeichnungen konnten von den Werksbezeichnungen abweichen. Bei Flugzeugen aus dem Deutschen Reich konnten sie von den dort verwendeten Bezeichnungen abweichen.

Die Codierung der Flugzeugtypen war:

A - Eindecker, meist unbewaffnete Schulmaschinen

B - Doppeldecker, Zweisitzer, ältere Baumuster bis etwa 150 PS

C - Doppeldecker, Zweisitzer, neuere Typen ab 160 PS

D - Doppeldecker, Kampfeinsitzer

E - Eindecker, Kampfeinsitzer vom Typ Fokker

F - Doppeldecker, 350 PS, als Fernaufklärer

G - Doppeldecker, zweimotorige Großflugzeuge

H - Doppeldecker, mehrmotorige Riesenflugzeuge

Luftfahrtindustrie

Neben den inländischen Produkten und den Lizenzbauten wurden auch Flugzeuge und Motoren importiert. Herkunftsland war mit einer Ausnahme immer das deutsche Reich. Vor allem zu Kriegsbeginn musste importiert werden, da die inländische Produktion nicht ausreichte. Etwa Ende 1916 stoppte der Flugzeugimport, da das deutsche Reiche durch die steigende Intensität des Luftkrieges an der Westfront alle produzierten Flugzeuge selbst benötigte. Der für Österreich-Ungarn wichtigere Import von Motoren lief bis Kriegsende und gleichte die heimische Minderproduktion von Flugmotoren gegenüber Flugzeugen aus.

Flugzeughersteller für die Luftfahrtruppen

Flugzeughersteller   Sitz der Flugzeugfabrik   Start der Flugzeug- produktion 

Albatros Flugzeugwerke Ges.m.b.H Berlin-Johannisthal

Österreich-Ungarische Flugzeugfabrik Aviatik Wien-Heiligenstadt und Wien-Essling 1914

Hansa-Brandenburg Flugzeugsfabrik A.G. Brandenburg, Briest an der Havel und Hamburg-Fuhlsbüttel

Flugzeugfabrik des k.u.k. Fliegerarsenals Fischamend 1913

Fokker-Flugzeugwerke Schwerin-Görries

Jacob Lohner & Co. Wien-Floridsdorf 1910

Ungarische Llyod Flugzeugfabrik Budapest-Aszód 1914

Magyar Altalanos Gepyar (dt.:Ungarische Allgemeine Maschinenfabrik) Budapest 1916

Österreichische Flugzeugfabrik A.G. Wiener Neustadt 1915

Phönix Flugzeugwerke A.G.2) Wiener Neustadt 1914

Thöne & Fiala Wien-Alsergrund 1916

Ungarische Flugzeugwerke A.G. Budapest-Albertfalva 1912

Wiener Karosserie- und Flugzeugfabrik Dr.W.v.Gutmann Wien-Favoriten 1915

 

Luftkrieg

Die wenig robusten Flugzeuge bei Kriegsbeginn wurden hauptsächlich zur Fernaufklärung eingesetzt. Doch bereits in diesem Zeitraum erfüllten sie eine wichtige, von den Generälen anfangs unterschätzte Aufgabe.

Als die Briten in Frankreich ankamen, brachten sie gerade einmal 48 Aufklärungsmaschinen mit. Sie beobachteten ständig die Front und meldeten die Feindbewegungen an das Oberkommando. Ihnen war es besonders zu verdanken, dass General Joffre die Offensive an der Marne einleitete. Das deutsche Heer hatte bei seinem Vormarsch beabsichtigt, Paris westlich zu umgehen. Als es plötzlich nach Südosten abdrehte und dabei eine große Lücke zwischen den einzelnen Armeen hinterließ, wurde dies zuerst von den Fliegern der Royal Flying Corps (RFC) bemerkt. Sie gaben die Nachricht an die französische Kommandokette weiter, die daraufhin den Gegenangriff an der Marne einleiten konnte.

Auf diesem Wege gewann die Luftaufklärung zunehmend an Bedeutung. Als der Stellungskrieg einsetzte, wurden die Flieger auch zu Artilleriekoordinierung eingesetzt, weswegen erste Methoden zu ihrer Bekämpfung entwickelt wurden.

Der französische Luftfahrtpionier Roland Garros war der erste, der ein echtes Jagdflugzeug entwickelte. Er montierte ein Maschinengewehr an die Spitze seines Flugzeugs. Um den Propeller nicht zu beschädigen, verstärkte er ihn mit Stahlplatten. Im Frühjahr 1915 machte er mit seiner neuen Waffe 18 Tage lang über Flandern Jagd auf die Deutschen, bis er bei einer seiner Missionen abgeschossen wurde.

Wenig später baute der Niederländer Anton Herman Gerard Fokker ein Unterbrechergetriebe in seine Fokker E.III ein. Durch die Synchronisation setzte das MG immer dann sein Feuer aus, wenn es den Propeller getroffen hätte. Die ersten erfolgreichen Piloten dieser Maschinen waren Max Immelmann und Oswald Boelcke, die den Ruf der Fokkergeißel begründeten. Bis Anfang 1916 dominierten die Deutschen den Himmel über der Westfront.

Angriffe durch Bombenabwürfe kamen zuerst eher selten vor, wurden aber im Laufe des Krieges verstärkt. Die ersten Bomben wurden von einem deutschen Zeppelin am 24. August 1914 über Antwerpen abgeworfen.

Im Dezember desselben Jahres griff man auch die britische Insel an. Die Engländer wiederum konzentrieren sich bei ihren Angriffen auf die Industrie Westdeutschlands und die Zeppelinwerke am Bodensee. Der Erste Weltkrieg war die erste militärische Auseinandersetzung, in der Bomber eingesetzt wurden. Bei diesen handelte es sich um besonders große und stabile Doppeldecker, die Fliegerbomben mit einem Gewicht von teilweise über einer halben Tonne mit sich führten. Bis 1918 starben durch deutsche Bomben, die von Zeppelinen abgeworfen wurden, 1400 britische Zivilisten und fast 5000 wurden verwundet.

Im Zuge der Militarisierung der Luftfahrt wurde auch über den Meeren aufgerüstet. Bisher nur zur Aufklärung eingesetzte Wasserflugzeuge bzw. Marineflieger, die auf dem Wasser landeten, wurden bewaffnet und gegen Häfen, Küstenbefestigungen und militärische Einheiten zu Luft und zu Wasser eingesetzt. Der Erste Weltkrieg war zudem der erste Krieg, in dem frühe Flugzeugträger zum Einsatz kamen. Dazu bauten US-Amerikaner und Briten mehrere ihrer Kriegsschiffe um. Diese frühen Modelle waren nur für den Einsatz von Wasserflugzeugen geeignet, die vom Deck starteten und in der Nähe des Flugzeugträgers landeten, um mit einem Kran an Bord befördert zu werden. Die vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges beschleunigte Entwicklung von Flugzeugträgern sollte sich während des Zweiten Weltkrieges bei den Kämpfen im Pazifik als entscheidend herausstellen.

Bis 1917 wurden immer wieder schwere Angriffe auf London geflogen, worauf einige Industrien den Betrieb sogar stilllegen mussten. Danach wurden die Luftschiffe, welche eine zu große Angriffsfläche boten und zu unbeweglich waren, zunehmend durch Großflugzeuge abgelöst.

Ab 1916 verloren die Deutschen ihre Lufthoheit wieder. Die Alliierten hatten sich neu organisiert und flogen nun mit einigen robusten Flugzeugen (zum Beispiel Nieuport 11) sehr erfolgreiche Angriffe. Die Deutschen reagierten. Oswald Boelcke bildete einige der besten Flieger aus und vermittelte ihnen sein Kampfwissen, welches er in der Dicta Boelcke niederschrieb. Die deutschen Jagdstaffeln (kurz Jasta), insbesondere die Jasta 11, brachten den Alliierten schwere Verluste bei.

Nach dem Tod Boelckes wurde Anfang 1917 die Jasta 11 von Manfred von Richthofen geleitet. Er sorgte mit seinen Piloten für den blutigen April, in dem die Alliierten 443 Flieger verloren. Richthofen selber schoss in dieser Zeit 20 Flugzeuge ab, sein Bruder Lothar brachte es auf 15 Abschüsse. Ein anderer Pilot, Kurt Wolf, errang in diesem April 22 Luftsiege.

Als 1918 die US-Amerikaner eintrafen, wendete sich das Blatt. Die US-Amerikaner waren zwar unerfahren. Ihre zahlenmäßige Überlegenheit an Flugzeugen konnten die Deutschen jedoch nicht ausgleichen. Ab Sommer 1918 mussten die kaiserlichen Piloten ihr Glück mit Sturzangriffen versuchen, da sie sonst keine Chance gegen die alliierten Geschwader hatten. Daraufhin ließen die Alliierten mehrere Staffeln übereinander fliegen, wodurch die Deutschen weiterhin bedrängt wurden.

Am 21. April 1918 wurde Manfred von Richthofen durch einen australischen MG-Schützen abgeschossen, während er von Arthur Roy Brown verfolgt wurde. Er war mit 80 bestätigten Luftsiegen der erfolgreichste Jagdflieger des Ersten Weltkrieges. Durch den Verlust ihres Idols und durch zunehmende Nachschubschwierigkeiten verstärkte sich der Druck auf die kaiserlichen Jagdstaffeln. Zum Kriegsausgang konnten die Luftstreitkräfte wenig beitragen. Der Krieg wurde am Boden entschieden.

Zahlreiche gefallene Flieger, u. a. Richthofen, wurden in Berlin auf dem Invalidenfriedhof beigesetzt

 

Die Zwölfte Isonzoschlacht oder auch Schlacht von Karfreit (dem heutigen Kobarid), italienisch Battaglia di Caporetto, ist die Bezeichnung der letzten Isonzoschlacht im Ersten Weltkrieg. Sie begann am 24. Oktober 1917 und endete als solche am 27. Oktober 1917, mit dem Erreichen des als Minimalziel festgesetzten Tagliamento. Die weiteren Ereignisse machen es jedoch erforderlich die untrennbar damit verbundenen Kampfhandlungen bis zum Übergang in den Stellungskrieg am Piave zu behandeln. Letzteres geschah nach dem Befehl zum Einstellen der Offensive am 3. Dezember 1917.

Ausgangslage

Im österreichisch-ungarischen Hauptquartier in Baden bei Wien war man zu der Erkenntnis gekommen, dass ein weiterer Angriff wie der vorangegegangene (Elfte Isonzoschlacht) nicht mehr würde abgewehrt werden können. Man war daher gezwungen zu reagieren und sah die einzige Möglichkeit darin, selbst zum Angriff überzugehen. Mit eigenen Kräften allein würde dieses Vorhaben jedoch nicht durchfürbar sein, weswegen man den deutschen Bündnispartner um Unterstützung bat. Obwohl der deutsche Chef des Generalstabes Generalfeldmarschall von Hindenburg und mit ihm sein „Erster Generalquartiermeister“ General der Infanterie Ludendorff den Schwerpunkt auf den Osten legen wollten, sahen sie ein, dass eine Entlastung Österreich-Ungarns notwendig sein würde. Als operatives Minimalziel war zunächst nur die Rückeroberung der verlorenen Gebiete bis zur Reichsgrenze und falls der Angriffsschwung ausreichen sollte, ein Vordringen bis zum Tagliamento vorgesehen. Die deutschen Truppen sollten spätestens nach dem Erreichen des Flusses wieder abgezogen werden.

Wortlaut des Operationsbefehls

BEFEHL

* Ziel der Operation ist, die Italiener über die Reichsgrenze und, wenn möglich über den Tagliamento zurückzuwerfen. Hierzu wird die ganze Heeresfront an einem noch zu bestimmenden Tage gleichzeitig die Offensive ergreifen.

* Der deutschen 14. Armee wird die Aufgabe zufallen, die feindliche Front im Raume der Jeza-Höhe westlich Tolmein zu durchbrechen, dann zunächst die Linie: Höhen nördlich Cividale - Reichsgrenze nordwestlich der Korada zu gewinnen. Die Armee wird ferner dem rechten Flügel der 2. Isonzo-Armee das Überschreiten des Isonzo zu erleichtern haben.

* Dem Korps Krauß (k.u.k. I. Korps) wird obliegen, aus dem jetzigen Raum der k.u.k. 93. Infanterie-Truppendivision (bei Flitsch) vorbrechend, die rechte Flanke der 14. Armee zu decken.

* Die 2. Isonzo-Armee wird, den Nordflügel stark haltend, den Angriff gleichzeitig mit der 14. Armee aufnehmen und vorerst die Reichsgrenze nordwestlich Korada - Mt. Santo zu erreichen haben.

* Die 1. Isonzo-Armee wird zunächst durch kräftiges Anfassen möglichst starke feindliche Kräfte zu binden, bzw. auf sich zu ziehen haben.

* Als Angriffstag wird vorläufig der 22. Oktober in Aussicht genommen.

Kdo. der Südwestfront

Truppen

Neu aufgestellt wurde für diesen Zweck die 14. Armee, ein zunächst rein deutscher, später ein gemischter deutsch-österreich-ungarischer Verband unter dem Kommando von General der Infanterie Otto von Below, die den Hauptstoß (dieser zielte auf die linke Schulter der italienischen 2. Armee) führen sollte. Österreich-Ungarn zog die bisherige 1. und 2. Isonzoarmee zur „Heeresgruppe Boroëvić“ am linken Flügel zusammen und setzte zur Unterstützung die 10. (k.u.k) Armee unter dem Kommando von Feldmarschall Freiherr von Krobatin aus den Karnischen Alpen von Norden gegen die italienische Flanke an. Im Verlauf der Kampfhandlungen griff dann auch noch die 11. (k.u.k) Armee unter Feldmarschall Franz Conrad von Hötzendorf aus Tirol her ein.

An Verbänden standen sich 41 italienische Divisionen mit 3626 Geschützen und 34 Divisionen der Verbündeten mit 3302 Geschützen gegenüber.

Beteiligte Großverbände

I. II.

10. Armee (Österreich-Ungarn) unter Feldmarschall Freiherr von Krobatin

14. Armee (Deutsches Reich) unter General der Infanterie Otto von Below

Heeresgruppe Boroëvić (Österreich-Ungarn) unter Generaloberst Boroëvić

11. Armee (Österreich-Ungarn) unter Feldmarschall Franz Conrad von Hötzendorf 1. Amee - General Brusati

2. Armee - General Capello

3. Armee - General Herzog von Aosta

4. Armee - General Giardino

Bereitstellungen der 14. Armee

Links:

„Gruppe Scotti“ mit 1. (k.u.k.) InfTrpDiv bei Selo, dahinter 5. (d) InfDiv

„Gruppe Berrer“ mit 200 (d) InfDiv im Südteil des Tolmeiner Brückenkopfes, dahinter die 26. (d) InfDiv

Mitte:

„Gruppe Stein“ (kgl. bay. III. Korps) mit Alpenkorps im Nordteil des Brückenkopfes, 12. (d) InfDiv nördl. Tolmein, 50. (k.u.k.) InfTrpDiv bis zum Krn. Hinter dem Alpenkorps östl. Sela die 117. (d) InfDiv

Rechts:

Gruppe Krauß: (I. k.u.k. Korps) mit 55. (k.u.k.) InfTrpDiv bis zum Becken von Flitsch, 22. (k.u.k.) SchtzDiv im Becken von Flitsch, k.u.k. Edelweißdivision bis zum Rombon. Dahinter nordöstlich Soca die Deutsche Jägerdivision.

Armeereserven:

Hinter dem linken Flügel in der Tiefe: 13. (k.u.k.) SchtzDiv, 4. (k.u.k.) InfTrpDiv und 33. (k.u.k.) InfTrpDiv

Angriffsrichtungen

„Gruppe Scotti“: Globocak - Tribil - Castel del Monte

„Gruppe Berrer“: Monte Hum - Monte San Martino - Cividale

„Gruppe Stein“:

linker Flügel: Jeza - Kolowratrücke - Monte Matajur - Natisonetal

rechter Flügel: Idersko - Karfreit - Monte Mia - Monte Juanes - Monte Madlessena

„Gruppe Krauß“:

Hauptstoß im Tal von Flitsch über Saga auf den Stol

linker Flügel 55. (k.u.k.) InfTrp: Vrsic - Ravna - Starosela

alle Kräfte dann: Monteaperta - Monte le Zuffine

Nördliche Nebenkolonne im Gebirge: Prevalascharte - Neveasattel - Resiutta - Venzone

Die Italienischen Streitkräfte standen:

2. Armee: Vom Rombon bei Flitsch bis zur Wippach bei Görz (28 Divisionen)

3. Armee: Von der Wippach bei Görz über die südliche Karsthochfläche bis zum Meer (13 Divisionen)

Lageentwicklung bis zum 24. Oktober 1917

Obwohl der Angriffszeitpunkt von zwei übergelaufenen tschechischen und rumänischen Offizieren verraten worden war und auch die italienische Feindaufklärung bereits früher entsprechende Meldungen an die Heeresleitung weitergegeben hatte, konnte man sich auf italienischer Seite nicht rechtzeitig zu wirksamen Gegenmaßnahmen entschließen. Ein Untersuchungsausschuss unter Vorsitz von General Caneva stellte nach dem Krieg fest, dass die Evindenz folgende Erkenntnisse gewonnen und gemeldet habe:

14. September 1917: Sperrung der Österreichisch-Schweizer Grenze, Anwesenheit einer deutschen Division in Südtirol, Abzug Österreich-Ungarischer Truppenteile aus Südtrol und Verlegung an andere Fronten, Verlegung von etwa 15 Österreich-Ungarischen Divisionen von der russischen Front nach Kärnten und Krain

30. September 1917: Deutsche Offiziere erscheinen in größerer Zahl an der Front bei Tolmein, deutsche Truppen treffen in Grahovo ein

2. Oktober 1917: eine Österreich-Ungarische Division wird in das Baca-Tal verlegt, die 12. deutsche Infanterie-Division wird aus dem Elsaß nach Kärnten verlegt, deutsche Truppen erscheinen in Villach

3. Oktober 1917: an der Front bei Tolmein trifft deutsche Infanterie und Artillerie ein

18. Oktober 1917: umfangreiche Truppenbewegungen von Villach nach Laibach

General Cadorna war jedoch der Meinung, die Stellungen seien stark genug, um die Angreifer lange genug aufzuhalten bis Verstärkungen herangeführt seien. Aus diesem Grund unternahm er nichts gravierendes, es wurden lediglich Hindernisse ausgebaut, sowie die Artillerie etwas verstärkt und einige Bersaglieri und Alpini Kompanien in die betroffenen Abschnitte gelegt.

Durch die nun folgenden Ereignisse sah sich die 4. italienische Armee, die westlich der Linie Feltre - Belluno - Pieve stand und die Front nach Tirol hielt, plötzlich massiv im Rücken bedroht und war letztendlich gezwungen sich schnellstens aus den Höhenstellungen der Dolomiten zurückzuziehen.

Chronologischer Ablauf der Ereignisse der Schlacht

24. Oktober 1917

Von dem um 02.00 Uhr einsetzenden Artillerieschlag der Verbündeten wurden die italienischen Truppen völlig überrascht. Der hohe Anteil an Gasgranaten, sowie die, von den italienischen Soldaten auf ihrer Seite bisher nicht gekannt Intensität des Artilleriefeuers, führten unverzüglich nicht nur zu starken Verlusten in den viel zu dicht belegten vordersten Gräben, sondern auch zu ersten Auflösungserscheinungen. Der besonders angegriffene rechte Abschnitt der 2. (it) Armee gab fast sofort nach und begann die dadurch entstandenen und in der Luft hängenden Flügel mitzureissen. Aus diesem Grund konnten bereits am Morgen des gleichen Tages im Raum Flitsch und Tolmein tiefe Einbrüche erzielt und eine nicht erwartete Anzahl an Gefangenen gemacht werden. Der 12. (d) InfDiv war es bis zum Abend gelungen, 27 Kilometer zu überwinden und bis nahe Robic an der Landesgrenze vorzustoßen.

25. Oktober 1917

Trotz der numerischen Überlegenheit der italienischen Infanterie und Artillerie ermöglichte das beginnende Chaos und letztendlich der falsche und zu späte Einsatz der Reserven den Erfolg der Verbündeten. Es standen zwar italienischerseits 144 Infanteriebataillone als Reserven zur Verfügung, diese waren jedoch nicht sofort verfügbar, sondern weit verstreut im Bereich der Ebene südlich des Gebirges zwischen Civedale, Palmanova und dem Isonzo disloziert. Sie wurden überstürtzt und ohne Plan den Angreifern entgegengeworfen und aufgerieben. Am Abend dieses Tages war das vordere italienische Stellungsstem, sowie der Monte Stol genommen.

Die südlich bis zur Adria operierende 3. (it) Armee begann an diesem Tag ebenfalls zu weichen, da ihre linke Flanke in der Luft hing und die Gefahr einer Einkesselung immer drohender wurde. Große Teile wurden in die Panik mit hineingezogen und vergößerten das Chaos noch.

Die auf den Karnischen Alpen stehenden Teile der 2. (it) Armee begannen ebenfalls zu weichen. Einerseits dem Druck der 10. (k.u.k.) Armee nachgebend, andererseits um nicht durch die vorwärtsdrängenden Teile der 14. (d/ö) Armee abgeschnitten zu werden.

Obwohl die Führung der 14. (d/ö) Armee von Anfang an bestrebt war, den Angriff über das ursprünglich fixierte Nahziel (Görz und die Reichsgrenze) hinaus weiterzutragen wurde man doch von den bisherigen Ergebnissen überrascht. Das Kommando der k.u.k. Südwestfront befahl nach den bisherigen Ergebnissen dann jedoch unverzüglich die Verfolgung zunächst bis an den Tagliamento und setzte diesen als vorläufiges operatives Ziel fest.

26. Oktober 1917

Nach der Erstürmung des Monte Matajur, Monte Hum und Globocak war die zweite italienische Stellung überwunden. Die dritte Stellung war praktisch nicht mehr vorhanden, der operativen Durchbruch somit gelungen.

Der beginnende Druck machte sich im Bereich vor der 1. (k.u.k.) Isonzoarmee bemerkbar. Auch hier wichen die Italiener zurück. Am Abend dieses Tages hatte die 2. (k.u.k.) Isonzoarmee den Isonzo erreicht. Lediglich der rechte Flügel der Armee kam im Rombon-Gebiet wegen des schwierigen Geländes und sehr schlechten Wetters langsamer vorwärts. Auch war hier der Widerstand erheblich stärker als in den übrigen Frontabschnitten.

27. Oktober 1917

Görz fiel ohne Widerstand an die österreichisch-ungarischen Truppen, womit das ursprünglich vorgegebene Minimalziel bereits erreicht war. Die 14. (d/ö) Armee traf auf die Ebene und begann mit der Verfolgung der 2. (it.) Armee. Zu diesem Zeitpunkt bestand diese nur noch aus einem Konglomerat von hastig zurückfluteten Truppenteilen, die von den Angreifern oftmals überflügelt und zu tausenden gefangengenommen wurden. Bis dahin hatte die italienische Armee bereits etwa 200.000 Gefangene und eine ungeheure Menge an Kriegsgerät verloren.

Als sich abzuzeichenen begann, dass man die Operation über den Tagliamento hinaus würde fortführen können, begann man die die Ziele weiter zu stecken. Die Truppen wurden angewiesen sich der Brücken über den Fluss zu bemächtigen, bevor sie zerstört werden konnten. Es galt die Masse der italienischen Isonzo Armeen vor oder hinter dem Fluss einzuholen und zu vernichten. Dazu erließ der der General von Below den folgenden Armeebefehl:

A.H.Qu. 27. Oktober 1917 10° Abends

Armeebefehl

1.Tagliamento-Brücken bei Ragogna-Dignano-Codroipo gewinnen, ehe sie der Feind zerstört

2.Gefechtsstreifen:

- Krauß links:Colloredo (ausschl.) - Daniele Süd (einschl.) - Vacile (einschl.)

- Stein links: Plaino (einschl.) - Silvella - (einschl.) - Gradiska (einschl.)

- Scotti links: Eisenbahn Udine -- Codroipo - (einschl.) - Casarsa - (einschl.)

3. A.O.K. am 28.10. Kneza, am 29.10. Karfreit.

Höchstkdo. Krainburg

Der italienische Generalstabschef, General Cadorna erließ den allgemeinen Rückzugsbefehl für das italienische Isonzo-Heer. Er selbst verließ sein Hauptqaurtier in Udine am Nachmittag. Die Zivilbevölkerung begann ebenfalls die Stadt zu verlassen und das Durcheinander auf den Rückzugsstrassen noch zu vergrößern.

Ablauf der folgenden Ereignisse vom 28. Oktober bis zum 11. November

28. Oktober

Am Abend begann der Angriff der 10. (k.u.k) Armee in die linke Flanke der 2. (it) Armee. Der Große Pal östlich des Plöcken Passes und Pontebba werden erobert. Die 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee erreicht die Linie Prepotto - Cormòns, die 1. (k.u.k.) Isonzo-Armee den Unterlauf des Isonzo.

Zwischen dem Meer und Kärnten befanden sich die gesamten italienischen Streitkräfte auf dem Rückzug. Um 10.00 Uhr hatten die letzten Nachuten unbehelligt den Isonzo überschritten. Die 3. (it) Armee zog sich auf die Höhe von Palmanova zurück, stark behindert durch etwa 250.000 Versprengte der 2. (it) Armee und unzählige zivile Flüchtlinge.

Am Tagliamento waren bedingt durch das Hochwasser mehrere Kriegsbrücken zerstört und weggerissen worden. Die zurückflutenten Truppenteile der 2. (it) und 3. (it) Armee konzentrierten sich daher in zwei Flügeln auf die Brücke von Pinzano im Norden und die von Codroipo im Süden. In dieses Vakuum zwischen den beiden Flüchtlingsströmen stießen die Spitzen der 14. (d/ö) Armee und standen bei Rivis kurz vor dem Tagliamanto.

Udine wurde an diesem Tag von der 29. (d) Infanteriedivision eingenommen.

Das Wetter war an diesem Tag geprägt von ungewöhnlich starken Regenfällen, die ein kämpfendes Vorwärtskommen stark erschwerten. Dazu kamen die bereits vorher hochgehenden Flüsse und Bäche, deren Pegel dadurch noch weiter anschwoll. Den abziehenden Italienern standen genügend feste Brücken zur Verfügung, die sie jedoch hinter sich weitgehend zerstörten, sodass die Verfolger auf Kriegsbrücken und die nicht gänzlich zerstörten Festbrücken angewiesen waren. Erstere mußten allerding zuerst gebaut, letztere instandgesetzt werrden.

Bei Salt konnte die feste Brücke über den Torrente Torre im brauchbaren Zustand eingenommen und das Gewässer vom (d) Reserve Jäger Bataillon Nr. 18 überquert werden.

Des weiteren fanden Kämpfe im Rombon - Gebiet und Resia Tal statt.

29. Oktober

Die Armeestäbe befanden sich ab diesem Tag in Krainburg (14. (d) Armee), Tarvis (10. (k.u.k.) Armee), Ober-Loitsch (2. (k.u.k.) Isonzo Armee), Sana (1. (k.u.k.) Isonzo-Armee), Adelsberg (Hgrp. Boroevic) und in Marburg a.d.Drau das Kdo k.u.k. Südwestftont.

Die 14. (d/ö) Armee erreichte mit Masse den Tagliamento, der weitere Vormarsch verzögerte sich jedoch zunächst, da die Truppen der Verbündeten umgruppiert und geordnet werden mussten. Die k.u.k Verbände des linken Abschnitts (1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee) hingen noch zurück. Die 1. (k.u.k.) Isonzo-Armee hatte Schwierigkeiten bei der Überwindung des Isonzo. Die Funktelegraphische Verbindung war wegen ungünstiger Witterungseinflüsse unterbrochen, man war sich im Hauptquartier der 14. (d/ö) Armee zu diesem Zeitpunkt über die Lage dieser Verbände im unklaren. Die 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee konnte mit ihrem rechten Flügel Anschluss an die 14. (d/ö) Armee finden. Die 10. (k.u.k.) Armee erreichte die Linie Forni Avoltri - Rigolata - Paluzza - Paidaro - Moggio - Udinese.

Generalleutnant Albert von Berrer war an diesem Tag gefallen, den Befehl über die „Gruppe Berrer“ übernahm Generalleutnant Eberhard von Hofacker.

Die 22. (k.k.) Schützendivision erhielt den Befehl bei Tarcento eine Kriegsbrücke über den „Torrente Torre“ zu schlagen. Nach der Fertigstellung gelangte noch während des Vormittags die 43. (k.k.) Schützenbrigade auf das westliche Ufer und besetzte Tarcento.

Am Abend war das Panzerwerk „Chiusaforte“ im Raccolanatal durch das k.u.k. Feldjägerbtaillon Nr. 30 eingenommen worden.

Die 200. (d) InfDiv eroberte bei Bonzicco einen Brückenkopf

Die 7. (k.u.k.) Gebrigsbrigade rückt über die nicht vollständig gesprengte Brücke von Firmano vor und erreichte ohne Feindberührung das Gebiet um San Gottardo - La Buse dai Veris - Laipacco. In der irrigen Annahme, diese Brücke sei nicht mehr passierbar bog die 22. (k.k.) Gebirgsbrigade über Cividale in den Raum Remanzacco - Selvis - Orzano ab. Auch diese Brigade hatte keinen Feindkontakt.

Die 3. (it) Armee begann mit dem XXIII. (it) und dem XIII. (it) Korps im südlichen Bereich mit dem Übergang über den Tagliamento. Am nördlichen Flügel vermengte sich der Rückzug stark mit den ohne Ordnung zurückflutenden Teilen der 2. (it) Armee, was hier teilweise zu chaotischen Zuständen führte.

30. Oktober

Der linke Flügel der 14. (d/ö) Armee schwenkte nach Südwesten ab und griff bei Codroipo und östlich davon an, um die italienischen Truppen vor dem Tagliamento abzuschneiden. Als Folge dessen wurde die Brücke bei Codroipo gegen 14:30 Uhr gesprengt. Dadurch gerieten über 60.000 Mann des II., VI., XXIV. und XXVII. Korps der 2. (it) Armee, sowie des V. und IX. Korps der 3. (it) Armee in Gefangenschaft. Die hier diszipliniert zurückmarschierenden Truppenteile der 2. (it) Armee konnten rechtzeitig nach Süden ausweichen und zusammen mit den Resten der 3. (it) Armee (die alles schwere Gerät bereits vor Ort zurückgelassen hatte) bei Madrisio und Latisana ungehindert den Fluss überschreiten.

Als Folge der nicht mit der Führung der 2. (k.u.k) Isonzo-Armee abgesprochenen Linksschwenkung der 14. (d/ö) Armee kam es dazu, dass sich die beiden Truppenkörper im Vormarsch kreuzten, was einerseits zu Problemen vor Ort als auch zu Unstimmigkeiten auf der Kommandoebene führte.

Bei der 10. (k.u.k.) Armee erreicht die 22. (k.k.) Schützendivision Gemona. Dort wurde ein, sich aus dem Gebirge zurückziehendes Alpinibataillon gefangengenommen. Die Sperrwerke von Osoppo und Ospedaletto waren bereits verlassen und wurden besetzt. Spitzen der Division erreichten den Tagliamento, auf dessen gegenüberliegenden Ufer die Ortschaften Bordano, Braulins, Trasaghis und Peonis noch von italienischen Truppen besetzt waren.

Für die Gruppe Stein wurde die Verfolgung der zurückweichenden Italiener in südwestlicher Richtung befohlen.

Die (k.u.k.) 50. InfTrpDiv und die (d) 12. InfDiv griffen die italienischen Stellungen auf dem Monte Ragogna an

Der Ort Pozzuolo wurde von der 10. (k.u.k.) Gebirgsbrigade eingenommen.

31. Oktober 1917

Die 10. (k.u.k.) Armee war auf ganzer Breite bis zum Plöckenpass auf dem Vormarsch. Italienische Truppen begannen bereits bis hinauf nach Cortina d'Ampezzo ihr stationäres Gerät abzubauen und zurückzuschaffen. Auf Seiten der Verbündeten schloss man hieraus, dass die Italiener nicht beabsichtigten am Tagliamento stehen zu bleiben, sondern erst am Piave eine neue Front zu errichten.

Am Spätabend dieses Tages stellte sich die Situation am linken Flügel der 14. (d/ö) Armee folgendermaßen dar:

Das Alpenkorps stand östlich Dignano mit der Absicht den Übergang über den Tagliamento zu erzwingen. Dazu stand eine große Menge an erbeutetem Brückengerät zur Verfügung.

Die 200.(d) InfDiv befand sich bei San Odorico und östlich davon

Die 26. (d) InfDiv hatte Condroipo eingenommen und versuchte die Brücken (eine Eisenbahnrücke, eine Holzbrücke und eine Kriegsbrücke) intakt in die Hände zu bekommen.

Die 5. (d) InfDiv kämpfte in der Linie Rivolto-Galleriano-Sclaunico. Die Artillerie litt hier bereits unter Munitionsmangel.

Die 117. (d) InfDiv Stand mit Teilen bei Pasian di Prato, bei Pozzuolo und in Udine

Die (k.u.k.) 1. InfTrpDiv bei Udine und in Mortigliano

Die 28. (k.u.k) InfTrpDiv mit Teilen zwischen Pozzuolo und Udine

Die 57. (k.u.k) InfTrpDiv mit Teilen zwischen Pozzuolo und Udine

Die 15. (k.u.k.) Gebirgsbrigade erhielt den Befehl, den Monte Ragnogna einzunehmen. Dieser Berg beherrschte die Brücken von Cornino und San Pietro und musste unbedingt erobert werden. (Was aber an diesem Tage nicht mehr gelang.) Danach sollte die 5. (k.u.k.) Gebirgsbrigade den Tagliamento auf der Brücke von Cornino überschreiten und auf Pinzano vorstoßen.

Im Bereich der 3. (it) Armee befanden sich zu diesem Zeitpunkt nur noch vier Infanteriebrigaden als Nachhuten auf dem östlichen Ufer des Tagliamento. Sechs Infanteriebrigaden hatten sich in völliger Ordnung über den Fluss zurückgezogen. Noch warteten dagegen die Teile der 2. (it) Armee mit den Resten des II., VI. und XXIV. Korps auf eine Möglichkeit zum Übergang.

Wegen unzureichender Absprachen gerieten wieder Teile der 14. (d/ö) Armee und der 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee ineinander

Gegen 17.00 Uhr erreichten die 60. (k.u.k.) InfTrpDiv von Süden und die 5. (d) InfDiv von Norden den Ort Roveredo.

Zu nennenswerten Kämpfen kam es an diesem Tag lediglich östlich von Latisana, wo die deutsch/österreichischen Kräfte starken Druck auf die zurückweichenden Italiener ausübten.

1. November 1917

Die Truppen der Verbündeten versuchten an diesem Tag an mehreren Stellen vergeblich den Tagliamento zu überschreiten. Frühmorgens wurde die Tagliamentobrücke bei Cornino von italienischen Pionieren gesprengt. Die Sprengungen waren jedoch nur unvollständig, sodass es gelang ein Bataillon des (k.u.k.) InfRgt Nr. 30 auf die unter der Brücke liegenden Flussinsel vorzuschieben. Bedingt durch den starken Widerstand vom westlichen Ufer und den immer noch reißenden Fluss (obwohl er inzwischen um ca. 80 cm gefallen war) gelang zu diesem Zeitpunkt kein weiteres Vordringen.

Die von den Italienern nur unzureichend gesprengte Brücke bei Madrisio wurde instandgesetzt und würde in absehbarer Zeit wieder benutzbar sein.

Der Monte Ragogna wurde an diesem Tag eingenommen, die rückwärtige Bedrohung der Flussübergänge war somit ausgeschaltet.

Die gesprengte Brücke bei Pinzano war vorläufig nicht wieder herzustellen. Dieser Flussübergang fiel somit zunächst aus.

Die weniger schlagkräftige 10. (k.u.k) Armee rückte nur stockend vor und verhinderte dadurch zunächst die wichtige Wegnahme des Panzerwerks „Monte Festa“, das das für den Nachschub wichtige Fellatal sperrte. Daraufhin wurde umgruppiert und die 10. (k.u.k) Armee erhielt die (k.u.k.) Edelweiß-Division und die 22. (k.k.) Schützendivision zugeteilt.

Versuche der (d) Jägerdivision, den Fluss bei Braulins zu überqueren scheiterten am Feindwiderstand und der immer noch reißenden Strömung.

Den ganzen Tag über erfolgten Verschiebungen und Umgruppierungen, um die durcheinandergeratenen Truppenteile in ihre zugewiesenen Gefechtsabschnitte einzuweisen.

Nach hartnäckigem Widerstand im Häuserkampf erreichte die 10. (k.u.k.) InfTrpDiv in Latisana die (bereits gesprengten) Brücken.

2. November 1917

Auf dringliche Forderungen des AOK 14 begannen an diesem Tag die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv und die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv (General d. Inf. Krauß) mit Versuchen den Tagliamento zu überqueren.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv hatte hierzu bei Cornio, die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv bei Pontaiba anzutreten. (Die hier stehende Holzbrücke war nur ungenügend zerstört und wieder begehbar zu machen.) Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv würde von den nachfolgenden 22. (k.k.) Schützendivision und der (k.u.k.) Edelweiß-Division unterstützt. Die (d) Jäger-Division sollte bei Braulins den Fluss überqueren und von dort aus die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv unterstützen.

Nach mehreren missglückten Versuchen bei Codroipo und Madrisio gelang es dem IV. Bataillon des bosnisch-herzegowinischen Infanterieregiments Nr. 2 den Fluss gegen 18.00 Uhr auf einer wiederhergestellten Brücke zu überqueren und einen Brückenkopf zu bilden. Bis zum späten Abend hatte der Brückenkopf ausgeweitet werden können, musste sich aber die ganze Nacht über gegen starke italienische Gegenangriffe behaupten, die nur mit Mühe abgewiesen werden konnten.

Am oberen Tagliamento machte die 10. (k.u.k.) Armee erhebliche Fortschritte. Die 1. (k.u.k.) und die 2. (k.u.k.) Isonzo Armee waren den ganzen Tag mit dem Umgruppieren ihrer Verbände beschäftigt und traten dadurch zunächst auf der Stelle.

Der Versuch der 50. (k.u.k.) InfTrpDiv bei Pontaiba überzusetzen scheiterte an der Strömung, die den Bau von Schwimmbrücken nicht zuließ.

3. November 1917

Bis zum Abend waren die Umgruppierungen abgeschlossen. Neue Angriffe sollten jedoch erst nach dem Nachziehen der schweren Artillerie erfolgen. Desungeachtet brach am Morgen die 38. (k.u.k.) Infanteriebrigade unter ihrem Kommandanten Oberst Graf Zedtwitz aus dem Brückenkopf aus, drangen über den Torrento Pontaiba vor und besetzten den Monte Santos bei Manazzos. Die Übergangsstellen über den Tagliamento waren damit gesichert.

Die Feindaufklärung fing Telegramme von General Cadorna ab mit denen er, in völliger Unkenntnis der tatsächlichen Lage immer noch versuchte die Front am Tagliamento zu stabilisieren. An Truppen stand ihm im Zentrum lediglich noch das Korps des Generalleutnant di Giorgio, bestehend aus den Resten der 20. (it) InfDiv bei Ragogna und der 33. (it) InfDiv bei Pinzano zur Verfügung.

Der für diesen Zeitpunkt geplante Abzug von zunächst fünf deutschen Divisionen wurde zurückgestellt.

Die Versuche, den Tagaliamento bei Amaro, Venzone und Braulins zu überqueren, wurden von der Deutschen Jägerdivision ergebnislos abgebrochen. Sie erhielt nunmehr den Befehl, den Fluss bei Cornino zu passieren.

Die nach Norden zur Unterstützung der 10. (k.u.k.) Armee in Marsch gesetzte 22. (k.k.) Schützendivision wurde zurückgerufen um der 55. (k.u.k.) InfTrpDiv über den Tagliamento zu folgen.

4. November 1917

Im Laufe des Vormittags drangen die Verbündeten bis an den Torrente Arzino vor und besetzten die Brücken. Durch selbstständiges Vorgehen konnte auch der Torrente Pontaiba überschritten werden.

Der Kommandeur der 14. (d/ö) Armee, General d. Inf. von Below trug dem Oberbefehlshaber der k.u.k. Südwestfront, Erzherzog Eugen seine Absicht vor, das Operationsziel bis an die Etsch auszudehnen. Dieser hielt jedoch an der Piave als größtmöglicher Geländegewinn fest. Des weiteren wurde das Eingreifen der 11. (k.u.k.) Armee aus dem Trentino besprochen zu der von Below glaubte, größere Kräfte abgeben zu können. Von Below wollte möglichst bald von Belluno aus über das westliche Piaveufer vordringen um dann nach Süden abzudrehen, während gleichzeitig die 11. (k.u.k.) Armee Rückendeckung gewähren sollte. Gleichzeitig wurde eine eventuelle amphibische Landung hinter der Piavemündung besprochen. Nunmehriges Fernziel sollte die Etsch und Verona sein.

Der Versuch der 216. (d) InfBrig den Taglaimento bei Tolmezzo zu überschreiten scheiterte am Widerstand der auf dem Westufer stehenden 36. (it) InfDiv und 63. (it) InfDiv.

Abgefangene Funknachrichten des italienischen Oberkommandos sagten aus, dass die 4. (it) Armee den rechten Flügel der 14. (d) Armee aus Norden her anzugreifen habe.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv überquert den Taglaimento bei Cornino. Hinter ihr folgten Teile der (d) Jägerdivision mit dem Garde-Reserve-Jäger-Bataillon und dem Garde-Reserve-Schützen-Bataillon.

5. November 1917

Wohl auch durch den ständigen Rückgang des Hochwassers gelang es der 9. (k.u.k.) InfTrpDiv gegen 21:00 Uhr bei schwacher Abwehr den Tagliamento bei Cordroipo zu überqueren. Ab etwa 03:00 Uhr konnte dieser Brückenkopf ausgebaut und Verstärkungen nachgeführt werden. Ein großer Teil der hier das Westufer verteidigenden italienischen Soldaten wurde gefangengenommen.

Die 22. (k.k.) Schützendivision überquerte am Morgen bei Cornino den Tagliamento. In Treviso wurde das Haupquartier der „Gruppe Krauß“ eingerichtet.

Der bei Pinzano geschaffene Brückenkopf konnte durch die 12. (d) InfDiv und Teile der 50. (k.u.k.) InfTrpDiv nach Westen und Süden ausgweitet werden.

Von der 11. (k.u.k.) Armee wurde gemeldet, dass die Italiener das Gebiet der Drei Zinnen, der Tofana Gruppe mit Cortina d'Ampezzo sowie südlich von Arabba bis zum Rolle-Pass räumen würden.

Ein Befehl des Oberkommandos der Südwestfront verlangte die unausgesetzte Verfolgung über den Piave hinaus, sowie inzwischen die Brenta als operatives Ziel.

Von der Einkesselung bedrohte Teile der 4. (it) Armee setzten sich nach Südwesten in Bewegung und versuchten Anschluss an die zurückgehenden Verbände der 2. (it) Armee zu gewinnen. Die Deutsche Jägerdivision brachte diese Bewegung nach schweren Kämpfen bei Gerchia zum stehen.

Bis zum Abend befanden sich die italienischen Truppen der Dolomitenfront bis zum Colbricon auf dem völligen Rückzug. Österreich-Ungarische Truppen besetzten Cortina d'Ampezzo und Tredolo.

Die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee überquerten den nur noch schwach verteidigten Tagliamento und erreichten die Linie Azzano Decimo - Villotta - Pramaggiore - Belflore - Lison.

6. November 1917

Der linke Flügel der 10. (k.u.k.) Armee setze die Verfolgung im Gebirge fort. Die 59. (k.u.k.) GebBrig und die 216. (k.u.k.) InfBrig erreichten Tramonti.

Die Deutsche Jägerdivision wehrte starke italienische Gegenagriffe im Raum Gerchia ab und griff dann ihrerseits die hier kämpfende 36. (it) InfDiv an. Bis zum Abend konnte bis in den Raum Pielungo - Palamagior und mit einzelnen Abteilungen bis Palazzo Ceonis vorgestoßen werden. An diesem Tag wurden etwa 4.000 Gefangene gemacht und eine große Menge an Material erbeutet.

Bei der „Gruppe Krauß“ erreichten die 55. (k.u.k.) und die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv ihre Marschziele in Malnisio, bzw. Montereale ohne auf größeren Widerstand zu stoßen. Die 22. (k.k.) SchützenDiv erreichte Meduno und erhielt dort den Befehl über das Gebirge auf Belluno vorzugehen. Die 55. (k.u.k.) und die 50. (k.u.k.) InfTrpDiv erhielten den Auftrag entlang des Torrente Cellina den Vormarsch auf Vittorio fortzusetzen.

Die 12. (d) InfDiv setzte die Verfolgung fort und erreichte, in drei Kolonnen marschierend die Livenza-Übergänge bei Fiaschetti, Sacile und Carolana. Alle Brücken waren jedoch zerstört worden.

Die 13. (k.k.) SchützenDiv überschritt den Tagliamento und drang bis Vivaro vor.

Inzwischen waren die Truppen der italienischen Tirolfront bereits bis zum Valsugana zurückgewichen.

Das AOK 14 hatte jetzt vor, die sich vom Valsugana über das Grappa-Massiv zum Piave langsam bildende feindliche Front an der schwächsten Stelle zwischen Brenta und Piave anzugreifen und hier durchzustoßen.

Die 10. (k.u.k.) Armee rückte im Gebirge weiter vor, die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo-Armee erreichten in der Ebene die Livenza.

7. November 1917

Erste Meldungen über das Auftauchen von englischen und französischen Divisionen bei Conegliano und Treviso erreichten das AOK 14.

Die „Gruppe Krauß“ erhielt den Befehl noch vor der 10. (k.u.k) Armee bis Longarone und Belluno vorzudringen und den Angriff der 14 (d/ö) Armee auf den Piave durch einen Angriff auf Feltre zu unterstützen.

Die „Gruppe Scotti“ sollte am Gebirgsfuß gegen den Piave vorrücken.

Die italienische Tirolfront wich vor der nachdrängenden 11. (k.u.k.) Armee weiter zurück. Primör, das Cordevole- und Boite-Tal sowie Auronzo wurden eingenommen.

Das Panzerwerk „Monte Festa“ ergab sich, nachdem ein Ausbruchversuch der Besatzung gescheitert war.

Die Radfahr-Kompanie des (d) Reserve-Jäger-Bataillons Nr. 8 konnte bei einer eigenen Stärke von 60 Mann bei Tramonti ein 3.000 Mann starkes italienisches Infanterieregiment mit 22 Maschinengewehren und zwei Revolverkanonen gefangennehmen.

Die 117. (d) InfDiv erkämpfte sich gegen hinhaltenden Widerstand bei Brugnera den Übergang über die Livenza. Am Abend konnte auf dem westlichen Ufer ein Brückenkopf gebildet werden.

Die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee überquerten die Livenza.

8. November 1917

Wegen des erwarteten heftigen Widerstandes hinter Vittorio wurden hier die Truppen durch das Nachziehen schwerer Artillerie, der 1. (k.u.k.) InfTrp Div und der 5. (d) InfDiv verstärkt.

Das I. (k.u.k.) Korps erhielt den Befehl, über Longarone - Belluno auf Feltre vorzugehen.

Die 15. (k.u.k.) GebBrig erreichte Vittorio und drang weiter nach Westen vor um möglichst eine oder mehrer Piavebrücken in die Hand zu bekommen. Der Vormarsch blieb jedoch bei Revine Lago stecken.

Südlich der (d/ö) 14 Armee erreichten die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee den Monticano-Abschnitt

9. November 1917

Eine Kompanie des Württembergischen Gebirgsbataillons unter Oberleutnant Erwin Rommel und eine Kompanie des (k.k.) slowenischen Schützeregiments „Marburg“ Nr. 26 überquerten südlich Langarone den Piave auf einem Wehr und errichteten einen Brückenkopf auf dem westlichen Ufer. Der Kommandant der 22. (k.k.) Schützdivision, Generalmajor Müller, schob sofort Verstärkungen nach, sodass dieser Brückenkopf gegen italienische Angriffe gehalten werden konnte.

Die Spitzen der 10. (k.u.k.) Armee hatten inzwischen das östlich Piaveufer bei Codissaga (nördlich von Langarone) erreicht und schossen von dort auf die zusammengedrängten italienischen Truppen in der Stadt.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv trat um 07:00 Uhr von Vittorio aus den Vormarsch gegen Belluno an. Bei Fadalto blieb dieser jedoch zunächst vor einer italienischen Riegelstellung liegen und konnte auch bis zum Abend nicht fortgesetzt werden.

Die 117. (d) InfDiv erreichte mit Teilen gegen 15:00 Uhr den Piave und wurden vom gegenüberliegenden Ufer mit Artillerie beschossen. Die 200. (d) InfDiv überschritt als Armeereserve den Tagliamento bei Bonzicco und hielt zunächst im Raum Pordenone - Pozzo an. Die 1. (k.u.k.) InfTrpDiv verlegte in den Raum Flaibano - Plasencis, die 5. (d) InfDiv, sowie die 4. (k.u.k) und die 33. (k.u.k.) InfTrpDiv verblieben in ihren Verfügungsräumen westlich und östlich von Udine.

Im Bereich der „Heeresgruppe Conrad“ (11. (k.u.k.) Armee) räumten die Italiener ihre Stellungen im Raum Asiago. Nördlich des Valsugana zogen sie sich in den Bereich östlich Castello Tesino zurück.

Die 1. (k.u.k.) und 2. (k.u.k.) Isonzo Armee erreichte nach Kämpfen mit italienischen Nachhuten den Piave.

10. November 1917

Das Württembergische Gebirgsbataillon als Vorhut der 22. (k.k.) Schützendivision erreichte Belluno. Die Division selbst traf am Abend ebenfalls dort ein. Die Edelweiß-Division wurde nach Longarone beordert um dort den Rücken der 22. (k.k.) Schützedivision gegen aus dem Norden anrückende italienische Verbände zu decken.

Die 55. (k.u.k.) InfTrpDiv marschierte bis Castione gegenüber Belluno. Die Piavebrücken waren jedoch hier, bei Ponte nelle alpi und Cesana bereits gesprengt.Die 50. (k.u.k) InfTrpDiv gelangte bei Bas und San Vito an den Piave. Wegen der gesprengten Brücken und des heftigen Artillerifeuers unterblieb der Versuch den Fluss zu überqueren.

Bei Vidor versuchte die 12. (d) InfDiv den hier vorhandenen italienischen Brückenkopf einzudrücken und gleichzeitig mit Masse über die Brücke vorzudringen. Starke italienische Gegenwehr, unterstützt von massivem Artilleriefeuer verhinderte dieses Vorhaben. In der Nacht wurde der Brückenkopf jedoch aufgegeben und die Brücke gesprengt.

Die 13. (k.k.) Schützendivision erreichte bei Nervesa den Fluss und entwickelte sich in ganzer Breite auf dem östlichen Ufer. Dabei wurden auf der gegenüberliegenden Seite starke feindliche Kräfte und Feldbefestigungen erkannt. Auf Grund einlaufender Meldungen und sonstiger Informationen musste das Oberkommando zur Kenntnis nehmen, dass am Piave nun doch mit erheblichem Widerstand zu rechnen sein würde. Des weiteren drohte eine Überdehnung der Nachschublinien, da sich der letzte nutzbare Bahnhof in San Lucia bei Tolmein befand. Nichstdestoweniger stand die „Gruppe Krauß“ (noch vor den Einheiten der 10. (k.u.k.) Armee) auf beiden Seiten des Flusses und war bereit, flussabwärts die italienischen Stellungen flankierend aufzurollen. Allerdings befand sich südlich von Feltre das Grappa Massiv, was sich dann als unüberwindbares Hinernis herausstellen sollte. Die italienischen Einheiten hatten das Becken von Feltre bereits unter Zurücklassung nahezu der gesamten Ausrüstung geräumt und sich so der Umklammerung entzogen. Die nachdrängende (k.u.k.) 10. Armee unter Generaloberst von Krobatin und (k.u.k.) 11. Armee unter Feldmarschall Conrad von Hötzendorf durchbrachen die italienischen Sperrriegel bei Pieve di Cadore und im Val Sugana, kamen jedoch über die Linie Asiago - Monte Baldo nicht hinaus.

Der Mangel an Artilleriemunition bewog die Führung, von einem gewaltsamen Vordringen über den Piave auf breiter Front zunächst abzusehen.

11. November 1917

Am 11. November wurde an mehreren Stellen der Piave überschritten und auf dem westlichen Ufer Brückenköpfe eingerichtet. ein weiters vordringen war jedoch nicht mehr möglich.

Ausklingen der Offensive vom 12. November - 3. Dezember 1917

Insbesondere durch den Mangel an Artilleriemunition zur Unterstützung eines weiteren Angriffs über den Piave hinaus, kam die Offensive hier zum Stillstand. Es folgten bis Ende des Monats noch weitere verlustreiche Versuche das Grappa Massiv zu erobern, diese hatten jedoch gegen die stark ausgebauten Gebirgsstellungen keinen Erfolg. Auch die 11. (k.u.k.) Armee kam nicht weiter vorwärts. Beides wäre jedoch nötig gewesen, um die italienische Verteidigungsstellung am Piave vom Norden her zum Einsturz zu bringen und so Vicenza, Padua und letztendlich Venedig zu bedrohen. Es rächte sich jetzt, dass man nicht dem Vorschlag von Generalfeldmarschall von Hindenburg gefolgt war, der angeregt hatte durch Judikarien und am Gardasee entlang einen Stoß auf Brescia und Mailand zu führen.

Am 29. November 1917 entschloss sich das Oberkommando der Südwestfront zum Einstellen der Offensivbewegungen. Dieser Befehl wurde am 3. Dezember 1917 erlassen.Die Umstände sind bis heute nicht gänzlich geklärt, eine nicht unwesentliche Rolle dürfte jedoch die schlechte allgemeine Versorgungslage gespielt haben.

Die Brückenköpfe auf dem Westufer wurden aufgegeben, die k.u.k. Truppen zogen sich auf das Ostufer zurück und gingen in den Stellungskrieg über.

Der größte Teil der italienische Armee war zu diesem Zeitpunkt völlig demoralisiert und am Ende. Man hatte jedoch begonnen, am Piave frische Truppen eingesetzt die an dem vorhergegangenen Desaster nicht beteiligt waren und deren Widerstnd sich zusehends versteifte, je mehr sich die Front dem italienischen Kernland näherte.

Die sofort einsetzenden alliierten Verstärkungen und der Materialnachschub kamen zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Entfaltung. Mit Hilfe der USA konnten dann aber die existenzbedrohenden italienischen Materialverluste schnell wieder ausgeglichen werden. Am Korsett der englischen und französischen Unterstützungsdivisionen richtete man die Armee wieder auf.

Italienische Verluste

Die Angaben über die italienischen Verluste während der Zwölften Isonzoschlacht und den unmittelbar darauffolgenden Kämpfen differenzieren stark. Das ist hauptsächlich auf die massive Geschichtsklitterung der faschistischen Ära Mussolini zurückzuführen, als man aus Gründen des Nationalstolzes solche Ereignisse schönredete und eigene Erfolge wie die sog. Schlacht von Vittorio Veneto über Gebühr aufbauschte. Diese verfälschten Angaben findet man heute noch in diverser italienischer Literatur ebenso wie auf der it.wp. Auch gibt es manchmal Zahlen, die sich nur auf die 2. (it) Armee beziehen und die daher ebenfalls irreführend sind.

Die tatsächlichen italienischen Verluste von Menschen und Material wurden 1918 von einer Kommission des k.u.k. Evidenzbureaus unter der Leitung von Oberst Ritter von Pohl für den Zeitraum 20. Oktober 1917 bis 20. November 1917 wie folgt eruiert:

Personalverluste:

ca. 13.000 Gefallene

ca. 30.000 Verwundete

ca. 300.000 Versprengte

ca. 66.000 Deserteure

298.745 Gefangene + 6220 Überläufer

Gesamtverluste (wenn auch nur temporär)ca: 714.000 Mann. Das entsprach bei einer Truppenstärke von ca. 667.000 Mann bei der 2. (it) Armee und ca. 207.000 Mann bei der 3. (it) Armee einem Prozentsatz von 84 %

Materialverluste:

3152 Geschütze aller Kaliber

1732 Minenwerfer aller Kaliber

2899 Maschinengewehre

ca. 300.000 Gewehre

eine nicht mehr feststellbare Menge an Pionier, - und Traingerät, Kleidung und Ausrüstung, Munition, Verpflegung und Schlachtvieh

Politische Folgen

Die italienische Regierung überlegte im November bereits eine Umsiedlung nach Neapel, da sich westlich des Piave zunächst ein militärisches Vakuum aufgetan hatte und man das schlimmste befürchtete.

Erst die Niederlage von Caporetto bewog die italienische Politik von den Forderungen des Londoner Vertrags etwas abzugehen und eine Verständigung mit Serbien und dem Südslawischen Komitee unter Ante Trumbić zu suchen.

Die, im Abschnitt „Lageentwicklung bis zum 24. Oktober 1917“ erwähnte Untersuchungskommission, deckte schonungslos die Mängel auf die zu dieser Katastrophe geführt hatten und brachte teilweise erschreckendes Versagen in Organisation und Führung zum Vorschein.

Dem vormaligen Generalstabschef Luigi Cadorna wurde im Jahre 1919 vom Parlament sein Rang kassiert und die Bezüge gestrichen.

Sonstiges

Der Roman von Ernest Hemingway A Farewell to Arms (deutsch In einem andern Land), in dem er seine persönlichen Erlebnisse mit verarbeitet, spielt vor dem Hintergrund der Schlacht von Karfreit.

Erwin Rommel nahm als Oberleutnant im württembergischen Gebirgsbataillon an der Schlacht teil und spielte eine wichtige Rolle durch die Eroberung des Monte Matajur. Für seine Leistungen erhielt er den Orden Pour le Mérite verliehen.

Fazit

Die Zwölfte Isonzoschlacht war keinesfalls als Durchbruchschlacht geplant, sondern sollte lediglich der Entlastung der äußerst bedrängten Isonzofront dienen. Bei anderer Vorbereitung und mehr Ressourcen wäre es vielleicht möglich gewesen, die Zangenbewegung aus dem Trentino nach Süden zu vollenden um damit auch die 4. italienische Armee zu vernichten, was für Italien die endgültige Niederlage bedeutet hätte. Die österreichisch-ungarische Führung war von dem anfänglichen Erfolg völlig überrascht worden. Im großen und Ganzen gesehen hat man strategisch versagt (wie bereits 1916 bei der Südtiroloffensive), als man in Deutschland die ungeheuere Tragweite eines Durchbruchs nach Venetien nicht sehen wollte und statt dessen seine Kräfte bei Verdun vergeudete. Man war wieder einmal nicht Willens oder in der Lage gewesen, so etwas als möglich vorherzusehen und es dann vollständig auszunutzen.

Zur Unterstützung der italienischen Seite mussten mehrere britische und französische Divisionen nach Italien verlegt werden. So wurde ein Auseinanderfallen des italienischen Heeres und ein Ausscheiden Italiens aus dem Krieg verhindert. (hierzu vgl. „Erste Piaveschlacht“). In diesem Falle hätte die Entente nicht nur Russland, das in Folge der nach westlichem gregorianischem Kalender im November 1917 stattfindenden Oktoberrevolution aus dem Weltkrieg ausschied, sondern auch noch Italien verloren. „Caporetto“ wurde in Italien zum Synonym für eine „schwere Niederlage“. Benito Mussolini bezeichnete den gescheiterten Generalstreik in Italien 1922 als das „Caporetto des italienischen Sozialismus“.

Die Gebietsgewinne für die Mittelmächte gingen bis zum Kriegsende auf Grund der sich rapide verschlechternden militärischen Stärke wieder verloren.

Aufstellung 14. Armee und 2. (it) Armee

Deutschland/Österreich-Ungarn

14. Armee

Armeeoberkommando: General der Infanterie Otto von Below
Chef des Stabes: Generalleutnant Konrad Krafft von Dellmensingen
Höherer Artilleriekommandeur: Generalmajor Richard von Berendt
Stabssitz: Gorenji Log

I. k.u.k. Korps (Gruppe Krauß - General der Infanterie Alfred Krauß)

Stabssitz: Am Monte Nero (Krn)

33. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Edelweiß-Division)

22. k.u.k. Schützendivision

55. k.u.k. Infanterie-Truppendivision

Deutsche Jägerdivision

Kgl. Bay. III. Armeekorps (Gruppe Stein - Generalleutnant Hermann von Stein)

Stabssitz: Mengore

50. Infanterie-Truppendivision

12. (d) Infanteriedivision

117. (d) Infanteriedivisison

Deutsches Alpenkorps

LI. (d) Armeekorps (Gruppe Berrer - Generalleutnant Albert von Berrer)

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

26. (d) Infanteriedivision

200. (d) Infanteriedivision

XV. k.u.k. Korps (Gruppe Scotti - Feldmarschalleutnant Karl Scotti

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

1. k.u.k. Infanterie-Truppendivision

5. (d) Infanteriedivision

Armeereserve

4. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant Alfred Pfeffer von Ehrenstein)

13. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant von Kalser)

33. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Generalmajor Arthur Iwansky von Iwanina)

Der 14. Armee in der Folgezeit noch zugewiesene Großverbände

35. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant von Podhoransky)

94. k.u.k. Infanterie-Truppendivision (Feldmarschalleutnant Lawrowski)

Stärke:

98.400 Soldaten (nur Infanterie)

164 Bataillone (einschl. 65 deutsche)

1.759 Geschütze aller Kaliber

Italien

2ª ARMATA (2. Armee)

Comandante in capo: (Oberbefehlshaber) Generalleutnant Luigi Capello
Stabschef: Oberst Silvio Egidi
Stabssitz: Am Monte Rombon in Vipacco

Erste Linie:

IV Corpo d'armata (IV. Armeekorps) Generalleutnant Alberto Cavaciocchi

Stabssitz: Am Monte Rombon in Dolje

50ª Divisione (50. Infanteriedivision) Generalmajor Giovanni Arrighi

Brigata (Brigade) "Friuli" - 87. und 88. Infanterieregiment

Brigata "Foggia" - 280. Infanterieregiment

Battaglioni alpini (Alpinibataillone) "Borgo S. Dalmazio", "Dronero" und "Saluzzo"

2º Gruppo alpini - (2. Alpinigruppe) mit den Alpinibatillonen "Ceva", "Mondovì" und "Monviso"

43ª Divisione Generalleutnant Angelo Farisoglio

Brigata "Genova" und "Etna" - 223. Infanterieregiment

V raggruppamento alpini: 5º gruppo (5. Alpinigruppe) mit den Bataillonen "Albergian", "Chisone" und "Belluno")

9º reggimento bersaglieri (9. Bersaglieriregiment)

46ª Divisione Generalleutnant Giulio Amadei

Brigata "Caltanissetta" - 147. und 148. Infanterieregiment

Brigata "Alessandria" - 155. und 156. Infanterieregiment

Brigata "Etna" - 224. Infanterieregiment

2º reggimento bersaglieri (2. Bersaglieriregiment)

34ª Divisione, riserva di corpo d'armata (Korpsreserve)

Brigata "Foggia" (ohne 280. Infanterieregiment)

Battaglione alpini (Alpinibataillon) "Argentera".

XXVII Corpo d'armata (XXVII. Armeekorps) Generalleutnant Pietro Badoglio

Stabssitz: Breg

19ª Divisione - Generalmajor Giovanni Villani

Brigate "Napoli", "Taro" und "Spezia"

65ª Divisione - 274. Infanterieregiment, I. und II. Bataillon /275. Infanterieregiment

22ª Divisione - brigata (Brigade) "Pescara"

64ª Divisione - 276. Infanterieregiment, III. Btl /275. Infanterieregiment und II. Btl/208. Infanterieregiment

Riserva di corpo d'armata: (Korpsreserve)

X Gruppo Alpini: (X. Alpinigruppe) Bataillone "Vicenza", "Monte Berico", "Morbegno" und "Adige"

Brigata "Puglie" und brigata "Roma" (bereits in die Front eingeschoben)

XXIV Corpo d'armata (XXIV. Armeekorps) Generalleutnant Enrico Caviglia

Stabssitz: Breg al monte Zgorevnice

49ª Divisione - brigata "Lambro", "Sele" und "Ravenna" (am Morgen des 24. Oktober wurde die „brigata Lambro“ dem XIV Corpo d'armata zugewiesen und ersetzte dort die Brigade "Palermo")

68ª Divisione - brigata "Grosseto"

10ª Divisione - brigate "Verona" und "Campobasso"

II Corpo d'armata (II. Armeekorps) Generalmajor Alberico Albricci

Stabssitz: Zgorevnice al monte Sella di Dol

67ª Divisione - brigate "Cremona" und "Tortona"

44ª Divisione - brigate "Re" und "Brescia"

8ª Divisione - brigate "Udine" und "Forlì"

Riserva di corpo d'armata: (Korpsreserve) brigata "Aquila"

VI Corpo d'armata (VI. Armeekorps) Generalleutnant Giacomo Lombardi

Stabssitz: Sella di Dol a Borgo Carinzia (Gorizia)

66ª Divisione - brigate "Cuneo" ed "Abruzzi" (die brigata "Milano" war aus taktischen Gründen dem AOK direkt unterstellt)

24ª Divisione - brigate "Gaeta" ed "Emilia"

VIII Corpo d'armata (VIII. Armeekorps) Generalamajor Francesco Grazioli

Stabssitz: Borgo Carinzia (Gorizia) al Vipacco

48ª Divisione - brigate "Piemonte" und "Borgo Maurizio"

59ª Divisione - brigate "Pesaro" und "Modena"

7ª Divisione - brigate "Lucca" und "Bergamo"

Brigata "Sesia" in Görz (aus taktischen Gründen dem AOK direkt unterstellt)

Zweite Linie:

VII Corpo d'armata (VII. Armeekorps) Generalmajor Luigi Bongiovanni

Stabssitz: Zwischen dem Monte Matajur und dem Globočak

3ª Divisione - brigate "Elba" und "Arno"

62ª Divisione - brigata "Salerno" und IV brigata bersaglieri (IV. Bersaglieri Brigade)

Riserva di Corpo d'armata: (Korpsreserve) brigata "Firenze"

XIV Corpo d'armata (VII. Armeekorps) Generalleutnant Sagramoso - (Armeereserve)

Stabssitz: zwischen der Quelle des Judrio und demIsonzo

20ª Divisione brigate "Palermo" und "Livorno"

30ª Divisione brigate "Treviso" und "Girgenti"

XXVIII Corpo d'armata (XXVII. Armeekorps) Generalmajor Saporiti - (Armeereserve)

Stabssitz: Im Judrio-Tal nördlich von Cormons

23ª Divisione - brigate "Messina", "Sassari", "Venezia" und "Avellino"

47ª Divisione I. und V. brigate bersaglieri

Brigata "Milano"

Riserve del Comando Supremo (Reserve des Oberkommandos)

60ª Divisione - brigate "Taranto" und "Ferrara" (bei VIII Corpo d'armata)

53ª Divisione - brigate "Vicenza" und "Potenza" (bei XIV Corpo d'armata)

13ª Divisione - brigate "Massa Carrara" und "Jonio" (bei XXVIII Corpo d'armata ausgenommen brigata "Teramo" )

Stärke der 2. Armee:

20.222 Offiziere

646.795 Unteroffiziere und Mannschaften

353 Infanteriebataillone (davon 17. Alpinibataillone und 24 Bersaglieribataillone

2430 Geschütze aller Kaliber

 

Udine (furlanisch Udin, slowenisch Videm, deutsch veraltet: Weiden in Friaul) ist eine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens und mit 96.588 Einwohnern (Stand am 31. Mai 2005) die zweitgrößte der Region. Die Stadt liegt auf 46,07° n.B. und 13,24° ö.L. zwischen den Alpen und der Adria, nur 20 Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt. Udine ist die wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul und Hauptstadt der Provinz Udine.

Geschichte

Erstmalig erwähnt wurde die Stadt im Jahr 983 in einer von Kaiser Otto II. verbrieften Urkunde, archäologische Funde jedoch weisen auf ein wesentlich höheres Alter hin. Zu jener Zeit waren Städte mit Stadtmauern befestigt; im Fall von Udine wurden sie im Laufe der Jahrhunderte fünfmal erweitert, um der wachsenden Bevölkerung mehr Platz zu geben. Zur fünften und letzten Mauer, welche die Stadt fast kreisförmig umlief, gehört der Turm der Porta Aquileia. In der Via Mercatovecchio entstand der erste Markt, der im Jahre 1223 von dem Patriarchen Berthold von Andechs dem damals mittelalterlichen Flecken gewährt wurde. „Die Marktfreiheit zusammen mit der (1248 gewährten) Steuerfreiheit zogen viele Freie an, welche so d.h. Bürger von Udine wurden, neue Häuser errichteten, den von Mauern umgebenen Flecken vergrößerten und zur Stadt machten“. Der Ort gelangte erst im 14. Jahrhundert zu einiger Bedeutung. 1420 fiel Friaul unter die Herrschaft Venedigs. Im 17. und 18. Jahrhundert eiferten einheimische Adelsfamilien mit den reichen Patriarchen in einem kostspieligen Wettstreit um die prachtvollsten Paläste. So kam auch Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) von Venedig nach Udine, um die Ausschmückung der Palazzi vorzunehmen. Nach den Wirren der Napoleonischen Zeit kam es zum Risorgimento, der Wiederauferstehung des italienischen Staates.

Söhne und Töchter der Stadt

Afro Basaldella, italienischer Maler

Dino Basaldella, italienischer Maler

Mirko Basaldella, italienischer Maler

Giuseppe Battiston, italienischer Schauspieler

Viktor Dankl, K.K. Generaloberst im Ersten Weltkrieg

Luigi De Agostini, italienischer Fußballspieler

Tina Modotti, Fotografin

Giuseppe Virgili, italienischer Fußballspieler

Stadtmuseen

Schlosskomplex

Der Bogen spannt sich von einer Galerie antiker Kunst, einem Archäologiemuseum, über eine Galerie der Entwürfe und Drucke bis hin zum Friulanischen Museum der Fotografie.

Palazzo Valvason Morpurgo

Das Gebäude bewahrt die Archive von Architektur und Design auf, ist Gastgeber von Ausstellungen zur Thematik und nimmt sich im Speziellen der Welt Friulanischer Projekte an.

Kirchenmuseen

Die Kapelle Manin kann wochentags nach Voranmeldung besucht werden, das Diözesanmuseum und das Dommuseum zeigen weitere sakrale Kunstwerke.

 

Italienfront ist die deutsche Bezeichnung für die zwischen Italien und Österreich-Ungarn verlaufende Front des Ersten Weltkrieges.

Die Front verlief zwischen 1915 und 1917 vom Stilfser Joch an der Schweizer Grenze über den Ortler und den Adamello zum nördlichen Gardasee. Östlich der Etsch verlief die Front dann über den Pasubio und weiter auf die Sieben Gemeinden. Von dort aus bedrohte Österreich-Ungarn die italienischen Isonzoarmeen im Rücken, weswegen durchaus von einem Zweifrontenkrieg gesprochen werden kann.

Ausgangslage

Italien war vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges im sogenannten Dreibund mit Österreich-Ungarn und Deutschland verbündet. 1914 weigerte sich Italien, auf der Seite der Mittelmächte in den Krieg einzutreten mit der Begründung, dass der Dreibund ein Defensivpakt sei. Es bestehe nur eine Bündnispflicht, wenn einer der Bündnispartner angegriffen würde, laut italienischer Ansicht hätten jedoch Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg begonnen und somit bestehe keine Bündnispflicht.

Der tatsächliche Grund war, dass die Entente von Beginn an Italien Versprechungen machte, welche den Bestrebungen der italienischen Irredenta entsprachen. In Friaul und Südtirol sowie im Trentino und in Triest lebten unterschiedlich starke italienische Minderheiten und die Entente versprach diese österreichischen Gebiete Italien im Falle eines Kriegseintrittes auf ihrer Seite. Österreich wies zwar darauf hin, dass mehr Italiener als Minderheit in Frankreich und in der Schweiz lebten, fand damit aber kein Gehör. Ein weiterer Grund dafür war wohl auch, dass Italien Österreich als den vermeintlich schwächeren Gegner betrachtete. So gab es Pläne im italienischen Generalstab, binnen vier Wochen bis nach Wien vorzurücken. Auch die italienische Wirtschaft hatte kein Interesse daran, an der Seite der Mittelmächte zu kämpfen. Die italienische Wirtschaft war sehr abhängig von Rohstoffimporten auf dem Seeweg, diese wären im Falle eines Krieges gegen die Entente blockiert worden.

Die italienische Bevölkerung war allerdings keineswegs kriegsbegeistert und musste mittels Propaganda erst motiviert werden. Hier tat sich vor allem der Dichter Gabriele d'Annunzio hervor, der es verstand, antiösterreichische Stimmung zu erzeugen. Auch General Luigi Cadorna gelang es, mit optimistischen Versprechungen und Prognosen das Parlament auf seine Seite zu ziehen.

Kriegshandlungen

Am 23. Mai 1915 trat Italien trotz des Bündnisses auf Seiten der Entente gegen Österreich-Ungarn in den Ersten Weltkrieg ein. Im Manifest vom 23. Mai 1915 An meine Völker! sagte dazu Kaiser Franz Josef: “Der König von Italien hat mir den Krieg erklärt. Ein Treubruch, dessengleichen die Geschichte nicht kennt, ist von dem Königreiche Italien an seinen beiden Verbündeten begangen worden.“ Italien verfügte bei Kriegsbeginn über ein Heer von 900.000 Mann, das sich in vier Armeen sowie die Karnische Gruppe gliederte. Oberbefehlshaber war General Luigi Cadorna. Der festgelegte Operationsplan sah vor, mit der 2. und 3. Armee über den Fluss Isonzo in Richtung Laibach vorzustoßen, um ein strategisches Zusammenwirken mit dem russischen und serbischen Heer zu ermöglichen. Die Karnische Gruppe sollte Richtung Villach in Kärnten vorstoßen, die 4. Armee Toblach angreifen. Die gegen Südtirol eingesetzte 1. Armee sollte sich defensiv verhalten. Bereits in den ersten Wochen zeigte sich, dass die geplanten Operationsziele völlig unrealistisch waren.

Bis Oktober 1917 lief die Front in nördlicher Richtung durch die Dolomiten und dann in östlicher Richtung durch die Karnischen Alpen. In den Julischen Alpen verlief sie im Wesentlichen entlang der heutigen italienisch-slowenischen Grenze und am Isonzo entlang nach Süden. Südlich von Görz fanden etliche Schlachten auf dem östlich des Isonzounterlaufes gelegenen Karstplateau statt (1.–12. Isonzoschlacht), von wo aus die italienische Armee in Richtung Triest und Laibach vorstoßen wollte. Die Frontlinie endete bei Duino an der Adria. Insgesamt handelte es sich um eine ca. 600 km lange Front (Luftlinie), die zwischen der Schweiz und der Adria in Form eines liegenden „S“ verlief. Der Großteil der Front lag im Hochgebirge, weswegen die genannten 600 km aus topografischen Gründen in Wirklichkeit um mehrere hundert Kilometer verlängert werden müssen.

Von Oktober 1917 bis Oktober 1918 verlief die Front nach der Schlacht von Karfreit (12. Isonzoschlacht) von der Hochfläche der Sieben Gemeinden über den Monte Grappa und im Tiefland am Piave entlang bis zur Adria.

An der Italienfront fanden folgende größere Ereignisse statt:

der Gebirgskrieg 1915–1918

zwölf Isonzoschlachten

drei Piaveschlachten.

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Description

The captured Italian provincial capital Udine was captured by a German aircraft

 

Image from the original print of 1917.

After original recording by the Picture and Film Office (Bufa).

 

A journal page measuring 160 x 125 mm.

 

With minimal signs of aging and wear, in very good condition.

 

Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!!

 

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Historical information about the item:

 

Udine selected

The advance against the Tagliamento River

Grand Headquarters, October 30, 1917.
Western Battlefield:

Italian Front:
Udine has been captured by the allied troops of the 14th Army! The current headquarters of the Italian High Command has fallen into our hands on the 6th day of the successful operation. Unstoppably, without regard for effort, our divisions are pushing toward the course of the Tagliamento River in the plain.
At the few crossings of the river, which has swollen due to the rain, the retreat of the defeated enemy army is forming a backlog. The troops advancing from Carinthia have entered Venetian territory across the entire front line and are pushing forward against the upper course of the Tagliamento.

 

The Picture and Film Office (Bufa) is an institution established on January 30, 1917, by the Supreme Military Leadership (OHL) to integrate the film industry into psychological warfare strategies. The Bufa originated from the “Military Film and Photography Unit” created on November 1, 1916, within the Information Department of the Ministry of Foreign Affairs.The key figure behind the establishment of Bufa was Lieutenant Colonel Hans von Haeften, head of the Foreign Ministry's military department, who also took charge of the new office.

Tasks and Work Methods

The tasks of the Bufa, which are unified by all government and military film and press departments – the Photography and Film Censorship Office, the Press Office of the General Staff, and the Film Office of the State Department – included among others

In domestic film distribution and frontline operations, the establishment of field cinemas, the involvement of film companies in government-mandated productions, the distribution of AGFA raw film material, and the export of films abroad. Bufa appointed war correspondents, produced films, and even had its own film copying facility.

Although various private companies such as the Oskar-Messter-Film GmbH were incorporated into Bufa, its entire activities were subject to confidentiality.

Bufa Films (Selection)

Field Doctor (1917)

Jan Vermeulen, the Flemish Müller (1917)

Our Heroes at the Somme (1917)

Paper Peter (1917)

Magical Belt (1917)

Oppose the Light (1917/18)

Kinderhände (1918)

Establishment of Ufa

The Bufa was transformed into the Universum Film AG (UFA) on July 4, 1917, by Erich Ludendorff. After the end of World War II, along with a number of West German private companies, the DEFA was formed from this entity.

Propaganda stations of other countries

In Austria, during World War I, the War Propaganda Quartet was responsible for visual and film propaganda. In France, it was the Maison de la Presse. In Great Britain, it was the War Propaganda Bureau, and in the USA, it was the Committee on Public Information.

 

The k.u.k. Air Forces were the air forces of the k.u.k. Army until the dissolution of the multi-ethnic state of Austria-Hungary. During World War I, they fought on the Eastern Front against the Russian air forces and on the Southern Front against the Italian and British air forces. The k.u.k. Navy was part of the k.u.k.

The Seefliegern constitute their own air forces, while the Imperial Royal Landwehr and the Royal Hungarian Landwehr did not have their own air forces.

History

Origin

The military aviation in Austria-Hungary began with the establishment of the k.u.k. Military Aeronautical Institute in 1892 on the grounds of the Vienna Arsenal Exercising Ground. This institution focused on the military use of balloons. Over the next one and a half decades, the k.u.k. Army established several balloon departments. In October 1909, as part of a reorganization, the Military Aeronautical Institute was merged into the k.u.k.

Renamed as the Aircraft Division and incorporated into the newly established Military Transport Brigade. The reason was the expanded scope of activities due to the acquisition of control aircraft, as well as the declining importance of balloons for military purposes. However, the aircraft did not manage to convince the Austro-Hungarian Army administration. After purchasing two aircraft from both domestic and foreign sources each, the army administration gave up on aircraft and redirected its budget toward the development of aerial weapons.By the First World War, the Air Raiders unit had become a purely flying force unit.

In 1909, due to the reorganization, the Airship Department moved to a new area near Fischamend. Additionally, the Wiener Neustadt Airport was established as a military aviation station for the air force units. In the same year, the first unofficial military training flights took place there.Starting from mid-1910, the first aircraft were deployed. These were gifts from various sources, and official training operations began with them. Following visits by Emperor Franz Joseph, General Staff Chief Conrad von Hötzendorf, and War Minister von Krobatin, the Army Administration issued the first procurement order for military aircraft.

With the next reorganization in October 1911, the leadership of the k.u.k. Air Corps was transferred to Lieutenant Colonel Emil Uzelac, who would shape the further development of the k.u.k. Army's air forces. Over the following period, the army established the Etrich Taube and Lohner Pfeil aircraft, and the air forces were incorporated into tactical considerations, which was also evident in their use during maneuvers until the war began.

World War I

Nevertheless, the air force was not ready for war at the outbreak of the conflict. There was not only a lack of aircraft and pilots, but most aircraft were also not suitable for combat use. After the war began, the Austro-Hungarian military administration initially purchased aircraft both domestically and abroad, especially from the German Empire, which inevitably resulted in a mixed collection of various types of aircraft.

The status of the air forces is offset by the absence of air forces on the enemy's side in the Balkans, as well as the poor condition of the Russian air forces.

At that time, only officers were allowed to become field pilots and observers, which had a negative impact. Even in the first months of the war, there were severe defeats and an excessively high loss of officers. There was a shortage of officers throughout the army. It was difficult for Uzelac to get approval for non-commissioned officers to also become field pilots.During the war, these quickly became the majority of pilots, but observers were only allowed to become officers until the end of the war.

Organization

The troops on the front lines were organized into Air Regiment Companies (abbreviated as Flik). The Air Regiment Parks (abbreviated as Flep) served to supply the units with aircraft, engines, weapons, and other necessary equipment. Each Flep was responsible for a specific front section and had to supply the Fliks stationed there.In addition, repairs were also carried out that were too costly for the aircraft companies themselves. The aircraft replacement companies (abbreviated as Flek), on the other hand, were responsible for training and providing pilots, mechanics, and support staff for the aircraft companies. The Flek were grouped into two aircraft replacement battalions and were under the command of the aircraft replacement force.

The aircraft arsenals were subordinate to the War Ministry to procure all necessary equipment. They also handled the testing of new aircraft. Aircraft manufacturers were assigned construction supervisors, typically consisting of a single officer who would inspect a completed aircraft before it was sent to an aircraft arsenal.

The Air Force Arsenal distributed the materials to the Air Force Replacement Battalions and the Air Force Training Parks.

Fighter Regiment

The fighter companies were numbered in Arabic numerals. The required number of aircraft for a fighter company was six aircraft and two reserve aircraft. The company was generally structured as one command, two squads, one reserve squad, and the training unit. It had approximately 10 officers, including four observer officers, and 100 non-commissioned officers and soldiers.As "Security Personnel" (Bedeckung), at most a half-company of 60 men was assigned. The fighter squadrons were highly mobile and could change their location within the shortest time if necessary. There was no radio communication with the aircraft.

Starting from 1917, a specialization of fighter companies was implemented. To identify their role, they typically used a single uppercase letter after their number. The various types of fighter companies differed in the number and types of aircraft they used. The abbreviations were:

D - Division Fliegerkompanie, responsible for artillery reconnaissance and command, infantry support, and close-range front reconnaissance, under the command of a Division Headquarters

K - Korpsfliegerkompanie (starting from 1918), reconnaissance unit, under the command of a corps detachment

F - Fernaufklärungskompanie, dedicated to reconnaissance in enemy rear areas, under the command of an army unit

G - Grossflugzeugkompanie, designed for two-engine large aircraft (Bombers), used later due to a lack of Type C aircraft

J - Jagdfliegerkompanie, designed to combat all types of enemy aircraft, had 18 fighter planes in reserve

S - Schutzfliegerkompanie (from 1918 Schlachtfliegerkompanien), initially established as protection for divisional flyer companies, later used as battle flyer companies to support infantry

P - Photoaufklärerkompanie (starting 1918)

Rb - Row Image Intelligence Company

Fighter Replacement Company

Before the war, the Aircraft Instruction Department served to train personnel for the air force units. To compensate for the personnel losses at the start of the war, it was converted into a Flying Company and moved to the front lines. From November 1914, Flying Replacement Companies were established for training purposes. Due to the increasing number of companies, all Fleks were consolidated into the Flying Replacement Battalion I in March.

By the end of the war, 22 Air Force Replacement Companies were formed, consolidated into two Air Force Replacement Battalions and under the command of the Air Force Replacement Force.

Troop Strength

During the outbreak of World War I in 1914, there were 15 air regimentes, each with 106 men. In spring 1916, the k.u.k. Air Forces only had 12 air regimentes. It was only later that a certain improvement occurred, when the total number of regimentes increased to 48. 1,000 aircraft and 500 replacement engines were able to be supplied.The 66 air force companies that existed at the end of 1917 were still suffering from inadequate equipment, resulting in only a current level of 66%. By the end of the war, the number was increased to 77 air force companies.

Supplementary Items (as of 1917)

After completing a two-year military service, officers were assigned to pilot or observation duties. They then remained with the aircraft company assigned to them, providing temporary service at their main unit. The troops were mostly selected from the recruits pool. Assignments from other units were rather rare. During the war, aircraft companies were assigned to higher commanders, (armies and corps).In military terminology, officers were referred to as "Air Force Officers" and "Observation Officers." Observation Officers were assigned to troop officers who had previously completed a two-month "Observation Course." Only officers could become observers, while ranks such as non-commissioned officers or enlisted personnel were also allowed to participate in pilot training.

Use in World War I

Ostfront

By the time Italy entered war, the Russian Empire was the main opponent of the air forces. In August 1914, Russia had approximately 16 airships and 360 aircraft, most of which were outdated. Additionally, these units were distributed across a very long front line.

Unlike other parts of the military industry, aircraft production progressed very slowly. Russia produced at a similar volume to Austria-Hungary, but fell short in terms of material quality and training standards.

Balkan

The Balkan Front was the front with the lowest air activity. Although the construction of air forces in Serbia began just before the war, the kingdom had only three operational aircraft at the start of the war[3]. Montenegro’s militia force did not have any air forces. Therefore, during the first months of the war, the air forces held control over the Balkans. They lost this control when the Allied forces landed in Salonika.

Italienfront

Opponent to Austria-Hungary in terms of material strength was the Italian Air Force, the Corpo Aeronautico Militare. However, it was only toward the end of the war that they managed to gain control of the air over the front, as their material superiority began to yield full results. Additionally, support from units of the British Royal Flying Corps continued to increase, especially after the twelfth Battle of the Isonzo.In a limited number, French air force units were also stationed on the Italian front.

In 1915, during the war with Italy, a fighter company with four aircraft was located in Carinthia, and four fighter companies with 16 aircraft were located along the Isonzo River. On the Tyrolean front, there were 2 fighter companies. On the high mountain front, almost exclusively two-seater observation aircraft were used.Fighter planes, bombers, and what we would call fighter bombers today were almost exclusively used along the Isonzo, Piave, and around Monte Grappa.

The focus of the air forces gradually shifted to this front. After Russia’s withdrawal from the war, almost all air regiment units were stationed on the Italian front. In 1917 and 1918, the average number of field pilots was only 500 to 600 men, with a 100% (!) loss being considered realistic. The survival time for an Austro-Hungarian field pilot in 1917 was four months.Thus, during the last year of the war, there were approximately 200 machines available at this location. (This was in contrast to around 6,500 Italian aircraft!)

Installed Aircraft Types

For the two-seater types, the B-type aircraft from Lohner company was primarily used at first. Throughout 1916, the air forces began using Hansa-Brandenburg C.I aircraft for the first time. This model was used for all types of operations. In the field of air reconnaissance and during bombing missions, it remained the backbone of the air forces until the end of the war.The latest generation of two-seat multi-purpose aircraft included the C.I models from companies such as Aviatik, Phönix, and Ufag.

When the concept of fighter aircraft for combating enemy planes became popular, due to a lack of suitable types, Fokker single-seater aircraft from the German Empire were purchased in 1915. By the end of 1916, these were replaced by the similarly imported Hansa-Brandenburg D.I fighter double-seater aircraft.In the later stages of the war, the standard fighter aircraft included the Albatros D.III, which was licensed and improved by Oeffag, the Austrian-Hungarian fighter aircraft Aviatik D.I Berg, and the D-series from the Phönix company.

Most domestic aircraft manufacturers also tried to develop large aircraft. However, these models never progressed beyond the prototype stage. They were either rejected by the military administration or the company discontinued the project itself. As a result, they had to be imported from Germany again. Only a few units of the Gotha G.IV were used in significant quantities.Most bomb drops were carried out at all using the specially adapted Hansa-Brandenburg C.I aircraft for this purpose.

Albatros B.I, D.II, D.III

Anatra C.I

Aviatik B.I, B.II, B.III, C.I, D.I, D.II

Etrich Taube A.I, A.II

Fokker A.III, B.I, B.II, B.III, D.I, D.II, D.VI, D.VII

Gotha G.IV

Hansa-Brandenburg B.I, C.I, D.I, G.I

Knoller B.I, C.I, C.II

Llyod C.I, C.II, C.III, C.IV, C.V

Lohner B.I, B.II, B.III, B.IV, B.V, B.VI, B.VII, C.I

Oeffag C.II

Phönix C.I, D.I, D.II, D.IIa

Ufag C.I

Number Scheme

In the k.u.k. Air Force, on February 8, 1915, a numbering system was introduced to uniquely identify each aircraft. Every aircraft manufacturer that produced significant quantities for the air forces received a number (see Air Force Industry). This was followed by a sequential number for each aircraft model manufactured by that company, with number 0 reserved for prototypes.

This model was built with significant changes, such as a different engine. This is indicated by another number preceding the current two-digit number. After a period, followed by the production serial number.

For example, the number 153.07 referred to the seventh (07) aircraft of the Albatros D.III type produced by the Austrian Aircraft Manufacturing Company (Reference 5) (Reference 3). The Albatros D.III was the third aircraft model manufactured by this manufacturer. However, compared to the original series (53), changes were made to its design or engine configuration. This was indicated by the leading digit 1.

Aircraft Designations

Airplane names were composed of the manufacturer’s name (e.g., Albatros), a capital letter to indicate the aircraft type, and a Roman number as the model number. If the aircraft was produced under license, this was indicated by the company abbreviation in parentheses. Thus, Aviatik D.I (Ll) represented the first seat-in-a-side cockpit design in a biplane format developed by Aviatik.This model was built by the Hungarian Llyod Aircraft Factory under a license. The designations may differ from the factory names. For aircraft from the German Reich, they might also differ from the designations used there.

The coding of aircraft types was:

A - Eindecker, mostly unarmed school machines

B - Biplane, two-seater, older aircraft models up to approximately 150 HP

C - Biplane, two-seater, newer models with 160 HP or more

D - Dual-wheeler Combat Vehicle

E - Eindecker, a Fokker-type combat aircraft

F - Biplane, 350 PS, as a reconnaissance aircraft

G - Monoplanes, two-engine large aircraft

H - Twin-engine super jets with multiple engines

Aerospace Industry

In addition to domestic products and licensed models, aircraft and engines were also imported. The origin country was always the German Empire, with one exception. Especially at the beginning of the war, imports were necessary because domestic production was insufficient. Around late 1916, aircraft imports stopped because the German Empire, due to the increasing intensity of the war on the Western Front, needed all produced aircraft itself.

The more important import of engines for Austria-Hungary continued until the end of the war, compensating for the lower production of domestic aircraft engines compared to aircraft.

Aircraft manufacturer for military forces

Aircraft Manufacturer   Headquarters of the Aircraft Factory   Start of aircraft production 

Albatros Flugzeugwerke Ges.m.b.H Berlin-Johannisthal

Austro-Hungarian Aircraft Factory Aviatik Vienna-Heiligenstadt and Vienna-Essling 1914

Hansa-Brandenburg Flugzeugsfabrik A.G. Brandenburg, Briest an der Havel and Hamburg-Fuhlsbüttel

K.u.k. Aviation Arsenal Aircraft Factory Fischamend 1913

Fokker-Flugzeugwerke Schwerin-Görries

Jacob Lohner & Co. Wien-Floridsdorf 1910

Hungarian Llyod Aircraft Factory Budapest-Aszód 1914

Magyar Altalanos Gepyar (trans: Hungarian General Machine Factory) Budapest 1916

Austrian Aircraft Manufacturing Company A.G. Wiener Neustadt 1915

Phönix Flugzeugwerke A.G.2) Wiener Neustadt 1914

Thöne & Fiala Wien-Alsergrund 1916

Ungarische Flugzeugwerke A.G. Budapest-Albertfalva 1912

Wiener Karosserie- und Flugzeugfabrik Dr.W.v.Gutmann Wien-Favoriten 1915

 

War in the Air

The less robust aircraft at the beginning of the war were primarily used for long-range reconnaissance. However, even during this period, they fulfilled an important task that generals initially underestimated.

When the British arrived in France, they brought only 48 reconnaissance machines. They continuously monitored the front line and reported enemy movements to the high command. It was thanks to them that General Joffre launched the offensive at the Marne. During their advance, the German army intended to bypass Paris to the west.As suddenly it turned southeast, leaving a large gap between the various armies, this was first noticed by the Royal Flying Corps (RFC) aircraft. They relayed the information to the French command chain, which then could launch a counterattack at the Marne.

In this way, air reconnaissance became increasingly important. When trench warfare began, pilots were also used for artillery coordination, which led to the development of early methods to counter them.

The French aviation pioneer Roland Garros was the first to develop a real fighter aircraft. He mounted a machine gun at the front of his plane. To avoid damaging the propeller, he reinforced it with steel plates. In spring 1915, he used his new weapon to hunt down the Germans across Flanders for 18 days until he was shot down during one of his missions.

Shortly thereafter, the Dutchman Anton Herman Gerard Fokker incorporated a breakout gear into his Fokker E.III. Through synchronization, the engine would stop firing whenever it hit the propeller. The first successful pilots of these machines were Max Immelmann and Oswald Boelcke, who established the reputation of the Fokker Devil. By early 1916, the Germans dominated the sky over the Western Front.

Attacks via bomb drops were relatively rare at first, but increased over the course of the war. The first bombs were dropped by a German zeppelin over Antwerp on August 24, 1914.

In December of the same year, attacks were also launched on the British island. The English, in turn, focus their attacks on West Germany’s industry and the zeppelin factories near the Bodensee. World War I was the first military conflict in which bombers were used.

These were particularly large and stable biplanes that carried air bombs weighing up to half a ton. As a result, German bombs dropped from zeppelins killed 1,400 British civilians by 1918, and nearly 5,000 people were injured.

As aviation became militarized, efforts were also made on the seas. Watercraft used previously only for reconnaissance—those that landed on water—were armed and deployed against ports, coastal defenses, and military units both by air and on land. The First World War was also the first war in which early aircraft carriers were used.In addition, Americans and Britons modified several of their warships. These early models were only suitable for using waterplanes that took off from the deck and landed near the aircraft carrier, then were transported onto the ship using a crane. The rapid development of aircraft carriers that took place during World War I should prove to be crucial during the Pacific battles of World War II.

Until 1917, severe attacks on London were carried out using various aircraft, which forced some industries to suspend operations altogether. After that, airships—which offered too large an attack area and were too stationary—were gradually replaced by larger aircraft.

Starting from 1916, the Germans regained their air dominance. The Allies reorganized themselves and now conducted very successful attacks using some sturdy aircraft (such as the Nieuport 11). The Germans responded. Oswald Boelcke trained some of the best pilots and imparted his combat knowledge to them, which he recorded in the Dicta Boelcke.

The German Luftkrieg Units (abbreviated as Jasta), especially Jasta 11, caused heavy losses to the Allies.

After Boelcke's death, Jasta 11 was led by Manfred von Richthofen at the beginning of 1917. He and his pilots caused the bloody April, during which the Allies lost 443 airmen. Richthofen himself shot down 20 aircraft during this period, while his brother Lothar managed 15 shootdowns. Another pilot, Kurt Wolf, achieved 22 aerial victories that April.

When the Americans arrived in 1918, things changed. Although the Americans were inexperienced, their numerical superiority in aircraft couldn’t offset the Germans. Starting from summer 1918, the German pilots had to rely on dive attacks to try their luck, as they had no chance against the Allied squadrons.Thus, the Allies allowed several squadrons to fly one above another, continuing to put the Germans under continuous pressure.

On April 21, 1918, Manfred von Richthofen was shot down by an Australian machine gunner while being pursued by Arthur Roy Brown. With 80 confirmed aerial victories, he was the most successful hunting pilot during World War I. The loss of his "idol" and increasing supply difficulties increased the pressure on the imperial air combat units. The air forces could contribute little to the end of the war.The war was decided on the ground.

Many fallen pilots, including Richthofen, were buried on the Invalidenfriedhof in Berlin

 

The Twelfth Battle of Isonzo, also known as the Battle of Karfreit (today Kobarid), in Italian: Battaglia di Caporetto, is the last battle of Isonzo during World War I. It began on October 24, 1917, and ended as such on October 27, 1917, when the target point of Tagliamento was reached.However, subsequent events make it necessary to address the closely linked combat operations up until the transition to trench warfare on the Piave River. This occurred following the order to cease the offensive on December 3, 1917.

Initial Situation

At the Austrian-Hungarian headquarters in Baden bei Wien, it was realized that another attack, like the previous one (The Eleventh Isonzo Battle), could no longer be repelled. Therefore, they were forced to respond, and the only option seenHowever, this project would not be feasible by itself with just their own efforts, which is why they asked for support from the German ally. Although the German head of the General Staff, Field Marshal von Hindenburg, and his “First General Quartermaster” General of Infantry Ludendorff wanted to focus on the east, they recognized that it was necessary to relieve Austria-Hungary of some burden.The initial minimal objective for the operatives was simply reclaiming the lost territories up to the Reich borders. If the attack momentum proved sufficient, they were also to advance as far as the Tagliamento River. The German troops should withdraw by the latest by reaching the river.

Operation Command Text

ORDER

* The objective of the operation is to push the Italians back across the imperial border and, if possible, over the Tagliamento. To this end, the entire army front will launch a offensive simultaneously on a yet to be determined date.

* The 14th German Army will be tasked with breaking through the enemy front at the Jeza Heights west of Tolmein, starting with capturing the area: the heights north of Cividale – the imperial border northwest of Korada. Additionally, the army will assist the right wing of the 2nd Isonzo Army in crossing the Isonzo River.

* The Dem Korps Krauß (k.u.k. I. Korps) will be dispatched from the current location of the k.u.k. 93rd Infantry Brigade (at Flitsch), to cover the right flank of the 14th Army.

* The 2nd Isonzo Army, with a strong hold on the northern wing, will launch an attack simultaneously with the 14th Army. For now, their goal is to reach the imperial border northwest of Korada - Mt. Santo.

* The 1st Isonzo Army must first engage as many strong enemy forces as possible through forceful action, or draw them towards itself.

* October 22 is currently scheduled as the attack date.

Person. Southwest Front

Troops

The 14th Army was deployed for this purpose—initially purely German, later a mixed German-Austro-Hungarian force under the command of Infantry General Otto von Below—to deliver the main strike (aimed at the left shoulder of the Italian 2nd Army). Austria-Hungary deployed the previous 1st and 2nd Armies.

An army unit from the "Boroëvić Army Group" gathered on the left flank and deployed the 10th (K.u.k.) Army under Field Marshal Freiherr von Krobatin from the Carnic Alps from the north against the Italian flank. During the combat operations, the 11th (K.u.k.) Army under Field Marshal Franz Conrad von Hötzendorf from Tyrol also joined in.

41 Italian divisions with 3,626 guns faced off against 34 allied divisions with 3,302 guns.

Participating Major Organizations

I. II.

10. Army (Austro-Hungarian Empire) under Field Marshal Freiherr von Krobatin

14. Army (German Reich) under General of the Infantry Otto von Below

Heeresgruppe Boroëvić (Austro-Hungarian Empire) under Generaloberst Boroëvić

11. Army (Austro-Hungary) under Field Marshal Franz Conrad von Hötzendorf, 1st Army - General Brusati

2. Army - General Capello

3. Army - General Herzog von Aosta

4. Army - General Giardino

Deployments of the 14th Army

Links:

„Gruppe Scotti“ with 1. (k.u.k.) InfTrpDiv at Selo, followed by 5. (d) InfDiv

„Berrer Group“ with 200 (d) InfDiv in the southern part of the Tolmeiner bridge head, behind it the 26th (d) InfDiv

Midnight:

„Stein Group“ (royal Bavarian III Corps) with the Alpine Corps in the northern part of the bridgehead, 12th (d) InfDiv north of Tolmein, 50th (k.u.k.) InfTrpDiv up to Krn. Behind the Alpine Corps, east of Sela, the 117th (d) InfDiv

Right side:

Gruppe Krauß: (I. k.u.k. Corps) with 55. (k.u.k.) InfTrpDiv up to the Flitsch bay, 22. (k.u.k.) SchtzDiv in the Flitsch bay, k.u.k. Edelweißdivision up to the Rombon. Behind them, to the northeast of Soca is the German Hunter Division.

Army Forces:

Behind the left panel in the background: 13. (k.u.k.) SchtzDiv, 4. (k.u.k.) InfTrpDiv, and 33. (k.u.k.) InfTrpDiv

Attack Methods

„Gruppe Scotti“: Globocak - Tribil - Castel del Monte

„Berrer Group“: Monte Hum - Monte San Martino - Cividale

„Stein Group”:

Linker Flügel: Jeza - Kolowratrücke - Monte Matajur - Natisonetal

Right Wing: Idersko - Karfreit - Monte Mia - Monte Juanes - Monte Madlessena

„Krauß Group“:

Main shot in Flitsch Valley over Saga on the Stol

Linker Flügel 55. (k.u.k.) InfTrp: Vrsic - Ravna - Starosela

All forces then: Monteaperta - Monte le Zuffine

Northern Mountain Side Column: Prevalascharte - Neveasattel - Resiutta - Venzone

The Italian Armed Forces were:

2. Army: From Rombon near Flitsch to Wippach near Görz (28 Divisions)

3. Army: Von der Wippach near Görz across the southern Karst plateau to the sea (13 Divisions)

Area development up to October 24, 1917

Although the timing of the attack was revealed by two former Czech and Romanian officers, and the Italian intelligence service had already sent similar reports to the army command earlier, the Italian side failed to decide on effective countermeasures in time.

A committee of inquiry led by General Caneva identified that after the war, Evindenz had made the following findings and reported them:

September 14, 1917: Blockade of the Austrian-Swiss border, the presence of a German division in South Tyrol, the withdrawal of Austro-Hungarian troops from South Tyrol and their relocation to other fronts, and the transfer of approximately 15 Austro-Hungarian divisions from the Russian front to Carinthia and Carniola

September 30, 1917: German officers arrive in large numbers at the front near Tolmein, German troops arrive in Grahovo

October 2, 1917: an Austro-Hungarian division is moved to the Baca Valley, the 12th German Infantry Division is transferred from Alsace to Carinthia, German troops arrive in Villach

October 3, 1917: German infantry and artillery arrive at the front near Tolmein

October 18, 1917: extensive troop movements from Villach to Laibach

However, General Cadorna believed that the positions were strong enough to hold the attackers at bay for a long time until reinforcements arrived. For this reason, he did nothing drastic; merely built up obstacles, strengthened the artillery slightly, and placed some Bersaglieri and Alpini companies in the affected areas.

Due to the subsequent events, the 4th Italian Army, which was located west of the Feltre - Belluno - Pieve line and held the front in Tyrol, suddenly found itself under severe rear threats and was ultimately forced to quickly withdraw from its positions on the Dolomites.

Chronological sequence of battle events

October 24, 1917

The artillery attack initiated at 02:00 by the Allies completely caught the Italian troops off guard. The high proportion of gas bombs, along with the intensity of the artillery fire that the Italian soldiers had never seen before, immediately led to heavy losses not only in the densely packed front trenches, but also to early signs of disintegration.

The particularly heavily attacked right sector of the 2nd (It) Army almost immediately surrendered and began to pull down the hanging wings caused by the attack. As a result, deep breakthroughs were achieved in the areas of Flitsch and Tolmein by the morning of the same day, and an unexpected number of prisoners were captured. By evening, the 12th (D) InfDiv was able to cover 27 kilometers and advance close to Robic on the border.

October 25, 1917

Despite the numerical superiority of Italian infantry and artillery, the emerging chaos, and ultimately the wrong and late use of reserves, allowed the Allied forces to achieve success.

Although Italy had 144 infantry battalions available as reserves, they were not immediately available and were scattered across the plain south of the mountains between Civedale, Palmanova, and the Isonzo. They were overwhelmed and rushed against the attackers without any plan and destroyed. By evening that day, the Italian front positions and Monte Stol were taken by force.

The 3rd (Italian) Army, operating south to the Adriatic Sea, also began to collapse that day, as its left flank was exposed in the air and the risk of being trapped became increasingly severe. Large sections were swept up in panic, further increasing the chaos.

The parts of the 2nd (It) Army stationed in the Carnic Alps also began to collapse. On one hand, they were under pressure from the 10th (K.u.K.) Army, and on the other hand, they wanted to avoid being cut off by the advancing parts of the 14th (D/O) Army.

Although the command of the 14th (d/ö) Army has been striving from the beginning to expand the attack beyond the originally designated close targets (Görz and the Imperial border), they were surprised by the current results. However, based on these outcomes, the k.u.k. Southwestern Front command immediately ordered a pursuit that would first reach the Tagliamento river, setting this as a temporary operational goal.

October 26, 1917

After capturing Monte Matajur, Monte Hum, and Globocak, the second Italian position was overcome. The third position was virtually no longer present, thus an operational breakthrough was achieved.

The initial pressure began to be felt in the area before the 1st (Hungary–Austria) Isonzo Army. The Italians also retreated here. That evening, the 2nd (Hungary–Austria) Isonzo Army reached the Isonzo River. Only the right wing of the army progressed more slowly in the Rombon region due to the difficult terrain and very bad weather. Additionally, the resistance here was significantly stronger than in the other front areas.

October 27, 1917

Görz surrendered to the Austrian-Hungarian troops without resistance, thus achieving the originally set minimum goal. The 14th (d/ö) Army encountered the terrain and began pursuing the 2nd (it.) Army. At that time, the latter consisted only of a cluster of hurried retreating units, which were often outnumbered by the attackers and captured by thousands.So far, the Italian army had already lost approximately 200,000 prisoners and a vast amount of military equipment.

As it became clear that the operation could be continued beyond the Tagliamento river, the targets were further placed on the ground. The troops were instructed to capture the bridges over the river before they were destroyed. The goal was to catch up with and destroy the majority of the Italian Isonzo army either ahead or behind the river. To this end, General von Below issued the following army command:

A.H.Qu. October 27, 1917 10° Evening

Military Order

1. Tagliamento-Bridges near Ragogna-Dignano-Codroipo win, before they are destroyed by the enemy

2. Action Movies:

- Krauß left: Colloredo (excluded) - Daniele Süd (included) - Vacile (included)

- Stein links: Plaino (one link) - Silvella - (one link) - Gradiska (one link)

- Scotti links: Eisenbahn Udine -- Codroipo - (part) - Casarsa - (part)

3. A.O.K. on 28.10. Kneza, on 29.10. Karfreit.

Top Performer. Krainburg

Italian Chief of Staff General Cadorna issued the general retreat order for the Italian Army along the Isonzo River. He himself left his main camp in Udine in the afternoon. The civilian population also started leaving the city, further increasing the chaos on the retreat routes.

The sequence of the following events from October 28 to November 11

October 28

In the evening, the 10th (Hungary–Austria) Army launched an attack on the left flank of the 2nd (Italy) Army. The Greater Pal area east of the Plöcken Pass and Pontebba will be captured. The 2nd (Hungary–Austria) Isonzo Army reaches the Prepotto-Cormòns line, while the 1st (Hungary–Austria) Isonzo Army controls the lower section of the Isonzo River.

All Italian troops were retreating between the sea and Carinthia. At 10:00, the last reinforcements crossed the Isonzo without any resistance. The 3rd (IT) Army retreated to the heights of Palmanova, greatly hindered by approximately 250,000 scattered troops from the 2nd (IT) Army and countless civilian refugees.

Due to the flood, several war bridges over the Tagliamanto River were destroyed and removed. As a result, the troops from the 2nd (IT) and 3rd (IT) Armies concentrated in two groups on the bridge at Pinzano in the north and the bridge at Codroipo in the south. Into this gap between the two refugee flows, the top units of the 14th (DÖ) Army advanced and were near the Tagliamanto River at Rivis.

On this day, Udine was captured by the 29th (d) Infantry Division.

On that day, the weather was characterized by unusually heavy rainfall, which greatly hindered progress. Additionally, rivers and streams that were already high were further elevated due to this rain.

The retreating Italians had enough fixed bridges at their disposal, but they largely destroyed them behind themselves, forcing the pursuers to rely on war-built bridges and those bridges that were not completely destroyed. Nevertheless, the former had to be built first, while the latter needed to be repaired.

The fixed bridge over the Torrente Torre stream was captured in usable condition by Bei Salt, allowing the water to be crossed by the (d) Reserve Scout Battalion No. 18.

Further battles took place in the Rombon area and the Resia Valley.

October 29

From this day on, the military units were located in Krainburg (14th (d) Army), Tarvis (10th (Hungarian Empire) Army), Ober-Loitsch (2nd (Hungarian Empire) Isonzo Army), Sana (1st (Hungarian Empire) Isonzo Army), Adelsberg (Hgrp. Boroevic), and in Marburg a.d.Drau as the Hungarian Empire’s Southwestern Division Headquarters.

The 14th Army (d/ö) reached the Tagliamento River in large numbers, but further advances were initially delayed because the allied troops had to be reorganized and rearmed. The Hungarian-Croatian forces in the left sector (1st (Hungarian-Croatian) and 2nd (Hungarian-Croatian) Isonzo Army) were still lagging behind. The 1st (Hungarian-Croatian) Isonzo Army faced difficulties in crossing the Isonzo River.

The telegraphic communication link was interrupted due to unfavorable weather conditions. At that time, the headquarters of the 14th (D/Ö) Army was uncertain about the situation of these units. The 2nd (K./U.K.) Isonzo Army managed to connect with the 14th (D/Ö) Army through its right flank. The 10th (K./U.K.) Army reached the line of Forni Avoltri - Rigolata - Paluzza - Paidaro - Moggio - Udinese.

General Lieutenant Albert von Berrer fell that day, and General Lieutenant Eberhard von Hofacker took command of the "Berrer Group".

The 22nd (k.k.) Guard Division was ordered to build a war bridge over the "Torrente Torre" at Tarcento. After completion, during the morning hours, the 43rd (k.k.) Guard Brigade reached the western bank and occupied Tarcento.

In the evening, the "Chiusaforte" artillery unit was taken over by the k.u.k. Field Scouts Battalion No. 30 in Raccolanatal.

The 200th (d) InfDiv seized a foothold at Bonzicco

The 7th (k.u.k.) Hussars brigade advanced across the partially destroyed bridge at Firmano and reached the area around San Gottardo - La Buse dai Veris - Laipacco without any contact with the enemy. In a mistaken belief that the bridge was no longer passable, the 22nd (k.k.) Mountain Brigade moved through Cividale into the area of Remanzacco - Selvis - Orzano. This brigade also had no contact with the enemy.

The 3rd (Italian) Army began with the XXIII and XIII Corps in the southern area, crossing the Tagliamento river. On the northern flank, the retreat mixed heavily with the disorganized units of the 2nd (Italian) Army, which led to some chaotic conditions here.

October 30

The left wing of the 14th (d/ö) Army moved westward and attacked near Codroipo and east of it to cut off the Italian troops at the Tagliamento river. As a result, the bridge at Codroipo was blown up around 14:30. This led to the capture of over 60,000 soldiers from the 2nd (it) Army’s II., VI., XXIV., and XXVII. Corps, as well as the 3rd (it) Army’s V. and IX. Corps.

The disciplined units of the 2nd Army that were retreating here were able to move southward in time, and together with the remnants of the 3rd Army (which had already left all heavy equipment behind), they were able to cross the river without obstruction at Madrisio and Latisana.

Due to the 14th (d/ö) Army's leftward turn that was not agreed upon with the command of the 2nd (k.u.k) Isonzo Army, the two military units encountered each other during their advance. This led to problems on the ground as well as disagreements at the command level.

In the 10th (Hungarian-Austrian) Army, the 22nd (Austrian) Schützendivision reaches Gemona. There, an Alpine battalion retreating from the mountains was captured. The blockades at Osoppo and Ospedaletto had already been abandoned and were taken over. Top units of the division reached the Tagliamento, on whose opposite bank the towns of Bordano, Braulins, Trasaghis, and Peonis were still under Italian troops control.

For the Stein group, the pursuit of the retreating Italians in the southwest direction was ordered.

The (k.u.k.) 50th InfTrpDiv and the (d) 12th InfDiv attacked the Italian positions on Monte Ragogna

The town of Pozzuolo was captured by the 10th (Hungarian Empire) Mountain Brigade.

October 31, 1917

The 10th (K.u.k.) Army was in full advance all the way to the Plöcken Pass. Italian troops had already begun dismantling their permanent units up to Cortina d’Ampezzo. From this, the allies concluded that the Italians did not intend to stay at the Tagliamento, but would establish a new front at the Piave instead.

On this late evening, the situation on the left wing of the 14th (d/ö) Army looked like this:

The Alps Corps was located east of Dignano with the aim of forcing a crossing over the Tagliamento river. A large quantity of captured bridge equipment was available for this purpose.

The 200.(d) InfDiv was located at San Odorico and to the east of it

The 26th (d) InfDiv had Condroipo and tried to capture the bridges (a railway bridge, a wooden bridge, and a war bridge) intact.

The 5th (d) InfDiv fought along the Rivolto-Galleriano-Sclaunico line. The artillery was already suffering from a shortage of ammunition here.

The 117th (d) InfDiv stand with parts at Pasian di Prato, Pozzuolo, and Udine

The (K.u.k.) 1. InfTrpDiv in Udine and Mortigliano

The 28th (k.u.k) InfTrpDiv with sections between Pozzuolo and Udine

The 57th (k.u.k) InfTrpDiv with sections between Pozzuolo and Udine

The 15th (k.u.k.) Mountain Brigade was ordered to capture Monte Ragnogna. This mountain controlled the bridges at Cornino and San Pietro and had to be conquered. (However, this was no longer possible on that day.) Afterwards, the 5th (k.u.k.) Mountain Brigade was to cross the Tagliamento at the Cornino bridge and advance towards Pinzano.

At that time, only four infantry brigades were stationed on the eastern bank of the Tagliamento River as rearguard units within the 3rd (Italian) Army. Six infantry brigades had retreated across the river in perfect order. Meanwhile, parts of the 2nd (Italian) Army with the remnants of the II., VI., and XXIV. Corps were waiting for a chance to cross over.

Due to insufficient agreements, parts of the 14th (d/ö) Army and the 2nd (k.u.k.) Isonzo Army clashed with each other

Around 5:00 PM, the 60th (k.u.k.) InfTrpDiv from the south and the 5th (d) InfDiv from the north reached the town of Roveredo.

On this day, notable battles took place only east of Latisana, where German/Austrian forces exerted strong pressure on the retreating Italians.

November 1, 1917

On this day, allied troops attempted in vain to cross the Tagliamento at several locations. In the early morning, the Tagliamento bridge near Cornino was blown up by Italian pioneers. However, the explosions were only partial, allowing a battalion from the (k.u.k.) InfRgt No. 30 to be pushed onto the river island below the bridge.Due to strong resistance from the western shore and the still rushing river (although it had dropped by about 80 cm), no further progress was possible at this time.

The bridge near Madrisio, which was only partially destroyed by the Italians, has been repaired and will be usable again in the foreseeable future.

The Monte Ragogna was captured on this day, thereby eliminating the rear threat to the river crossings.

The collapsed bridge in Pinzano cannot be restored yet. Therefore, this river crossing is temporarily unavailable.

The less effective 10th (k.u.k) Army advanced slowly, which initially prevented the important capture of the tank factory "Monte Festa," which blocked the vital Fellatal supply route. As a result, the unit was reorganized, and the 10th (k.u.k) Army was assigned the (k.u.k) Edelweiß Division and the 22nd (k.k.) Schützendivision.

The attempts by the (d) Hunter Division to cross the river at Braulins failed due to enemy resistance and the still-rushing current.

Throughout the day, there were movements and rearrangements to assign the misplaced units to their assigned combat sectors.

After persistent resistance in the house battle, the 10th (K.u.k.) InfTrpDiv in Latisana reached the (already blown up) bridges.

November 2, 1917

On this day, the 50th (K.u.k.) InfTrpDiv and the 55th (K.u.k.) InfTrpDiv (General d. Inf. Krauß) began attempts to cross the Tagliamento following urgent demands from the AOK 14.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv was to take place with Cornio, and the 50th (k.u.k.) InfTrpDiv with Pontaiba. (The wooden bridge here was only partially destroyed and could not be made accessible again.) The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv would be supported by the subsequent 22nd (k.k.) Schützendivision and the (k.u.k.) Edelweiß-Division. The (d) Jäger-Division was to cross the river at Braulins and then support the 55th (k.u.k.) InfTrpDiv from there.

After several failed attempts at Codroipo and Madrisio, the 4th Battalion of the Bosnian-Herzegovinian Infantry Regiment No. 2 managed to cross the river on a restored bridge around 6:00 PM and establish a bridgehead.By late evening, the bridgehead had been able to expand, but it had to hold off intense Italian counterattacks throughout the entire night, which could only be repelled with great difficulty.

The 10th (k.u.k.) Army made significant progress on the Upper Tagliamento region. The 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Armies were busy reorganizing their units throughout the day and were thus initially unable to move forward.

The attempt to construct a 50th (Hungarian Empire) InfTrpDiv bridge over Pontaiba failed due to currents that prevented the construction of floating bridges.

November 3, 1917

By evening, the reorganizations were completed. However, new attacks were to be carried out only after the heavy artillery arrived. Nevertheless, early in the morning, the 38th (Habsburg) Infantry Brigade under Colonel Graf Zedtwitz broke out from the bridgehead, advanced through the Torrento Pontaiba area, and occupied Monte Santos near Manazzos. Thus, the crossings over the Tagliamento were secured.

The enemy reconnaissance began receiving messages from General Cadorna, in which he, completely unaware of the actual situation, still tried to stabilize the front at the Tagliamento river. At the center of the troops, he was only provided with the corps of Lieutenant General di Giorgio, consisting of the remnants of the 20th (IT) Infantry Division at Ragogna and the 33rd (IT) Infantry Division at Pinzano.

The reduction of the initial five German divisions planned for this time has been postponed.

The attempts to cross the river at Amaro, Venzone, and Braulins were discontinued without success by the German Hunting Division. They have now been ordered to cross the river at Cornino.

The 22nd (K.K.) Guard Division, which was deployed northward to support the 10th (Hungarian Empire) Army, was recalled to follow the 55th (Hungarian Empire) Infantry Replacement Division across the Tagliamento River.

November 4, 1917

During the morning hours, the allies advanced to the Arzino stream and seized the bridges. By acting independently, the Pontaiba stream could also be crossed.

The commander of the 14th (d/ö) Army, General d. Inf. von Below, informed Archduke Eugen, the commander of the k.u.k. Southwestern Front, of his intention to extend the operational goal as far as the Etsch River. However, Eugen insisted on crossing the Piave River for maximum terrain advantage. Additionally, intervention by the 11th (k.u.k.) Army from Trentino was discussed, as Below believed it could provide greater forces.

Von Below wanted to advance from Belluno as soon as possible across the western Piave River, then turn south, while at the same time the 11th (Habsburg-Russian) Army would provide cover. Meanwhile, a potential amphibious landing behind the Piave estuary was discussed. The current long-term goal was to reach the Etsch and Verona.

The attempt by the 216th (d) InfBrig to cross the Laimento near Tolmezzo failed due to the resistance from the 36th (it) InfDiv and 63rd (it) InfDiv on the western shore.

intercepted military communications from the Italian high command stated that the 4th (IT) Army was to attack the right wing of the 14th (D) Army from the north.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv unit crosses the Taglaimento at Cornino. Behind them were parts of the (d) Hunter Division, including the Garde-Reserve-Hunter Battalion and the Garde-Reserve-Cannonnery Battalion.

November 5, 1917

Also due to the continuous decline of the flood, by around 21:00, the 9th (K.u.k.) InfTrpDiv managed to cross the Tagliamento near Cordroipo with a weak defense. Around 03:00, this bridgehead was expanded and reinforcements were sent to assist. A large portion of the Italian soldiers defending the western shore here were captured.

On the morning near Cornino, the 22nd (k.k.) Protection Division crossed the Tagliamento River. A main headquarters for the "Krauß Group" was established in Treviso.

The bridgehead established at Pinzano could be expanded westward and southward through the 12th (d) InfDiv and parts of the 50th (k.u.k.) InfTrpDiv.

It has been reported from the 11th (k.u.k.) Army that the Italians will withdraw from the Three Peaks area, the Tofana Group with Cortina d’Ampezzo, and up to the Rolle Pass south of Arabba.

A command from the Supreme Command of the Southwest Front demanded continuous pursuit beyond the Piave, with the Brenta now serving as the operational target.

Parts of the 4th (German) Army under threat of encirclement moved southwest, attempting to join the retreating units of the 2nd (German) Army. The German Scouts Division halted this movement after fierce battles at Gerchia.

By evening, the Italian troops on the Dolomites front had completely retreated all the way to Colbricon. The Austro-Hungarian troops occupied Cortina d'Ampezzo and Tredolo.

The 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Army crossed the barely defended Tagliamento River and reached the line of Azzano Decimo - Villotta - Pramaggiore - Belflore - Lison.

November 6, 1917

The left wing of the 10th (Habsburg-Royal) Army continues the pursuit in the mountains. The 59th (Habsburg-Royal) GebBrig and the 216th (Habsburg-Royal) InfBrig have reached Tramonti.

The German Hunter Division repelled strong Italian counterattacks in the Gerchia area, and then attacked the 36th (Italian) InfDiv that was fighting there. By evening, advances had been made as far as the Pielungo - Palamagior area, and individual units reached even Palazzo Ceonis. Approximately 4,000 prisoners were taken that day, and a large amount of equipment was captured.

In the "Krauß Group," the 55th (k.u.k.) and 50th (k.u.k.) InfTrpDiv units reached their targets in Malnisio, or Montereale, without encountering significant resistance. The 22nd (k.k.) SchützenDiv unit arrived at Meduno and was ordered to attack the mountains near Belluno. The 55th (k.u.k.) and 50th (k.u.k.) InfTrpDiv units were tasked with continuing their advance toward Vittorio along the Torrente Cellina river.

The 12th (d) InfDiv continued its pursuit and reached the Livenza crossings at Fiaschetti, Sacile, and Carolana, marching in three columns. However, all bridges had been destroyed.

The 13th (k.k.) SchützenDiv crossed the Tagliamento and advanced to Vivaro.

By now, the Italian Tyrol front troops had retreated to the Valsugana.

The AOK 14 was now planning to attack and break through the enemy front that is slowly forming from Valsugana across the Grappa Range to the Piave, at the weakest point between the Brenta and Piave rivers.

The 10th (k.u.k.) Army advanced further into the mountains, while the 1st and 2nd (k.u.k.) Isonzo Armies reached Livenza in the plains.

November 7, 1917

The first reports of the emergence of English and French divisions at Conegliano and Treviso reached the AOK 14.

The "Krauß Group" was ordered to advance before the 10th (Hungarian Empire) Army to Longarone and Belluno, and to support the attack by the 14th (Austro-Hungarian) Army on the Piave by attacking Feltre.

The "Scotti Group" was to advance against the Piave River at the mountain base.

The Italian Tyrol front retreated further before the pursuing 11th (K.u.k.) Army. Primör, the Cordevole and Boite valleys, and Auronzo were captured.

The "Monte Festa" tank unit was surrendered after a crew attempt to escape failed.

The cycling unit of the (d) Reserve-Jäger-Battalion No. 8 was able to capture a 3,000-man Italian infantry regiment at Tramonti with 22 machine guns and two revolver cannons, using a force of only 60 men.

The 117th (d) InfDiv managed to overcome persistent resistance at Brugnera and cross the Livenza River. That evening, a bridgehead was established on the western bank.

The 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Army crossed the Livenza River.

November 8, 1917

In view of the expected strong resistance behind Vittorio, the troops were reinforced by deploying heavier artillery, the 1. (k.u.k.) InfTrp Division and the 5. (d) InfDiv.

The 1st (K.u.k.) Corps was ordered to advance over Longarone – Belluno on Feltre.

The 15th (K.u.k.) Brigade reached Vittorio and advanced further west in order to capture one or more Piave bridges. However, the advance came to a halt at Revine Lago.

South of the (d/ö) 14th Army, the 1st (k.u.k.) and 2nd (k.u.k.) Isonzo Armies reached the Monticano sector

November 9, 1917

A company from the Württemberg Mountain Battalion under Lieutenant Oberleutnant Erwin Rommel and a company from the (K.K.) Slovenian Guard Regiment "Marburg" No. 26 crossed the Piave River south of Langarone on a embankment and established a bridgehead on the western bank. The commander of the 22nd

(k.k.) The Schützdivision, Major General Müller, immediately sent reinforcements, allowing this bridgehead to hold off Italian attacks.

The top ranks of the 10th (K.u.k.) Army had now reached the eastern bank of the Piave near Codissaga (north of Langarone), and fired from there at the concentrated Italian troops in the city.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv unit began its advance against Belluno at 07:00 from Vittorio. However, at Fadalto, the unit remained stationary in front of an Italian position until evening, and continued movement was not possible.

The 117th (d) InfDiv reached the Piave around 15:00 with parts, and was bombarded by artillery from the opposite shore. The 200th (d) InfDiv crossed the Tagliamento near Bonzicco as a military reserve and initially stayed in the area of Pordenone - Pozzo. The 1st (k.u.k.) InfTrpDiv moved to the area of Flaibano - Plasencis, along with the 5th (d) InfDiv, the 4th (k.u.k.), and the 33rd.

(k.u.k.) InfTrpDiv remains in its storage areas to the west and east of Udine.

Within the "Conrad Army Group" (11th (Habsburg) Army), the Italians withdrew their positions in the Asiago area. To the north of Valsugana, they retreated into the area east of Castello Tesino.

The 1st (K.u.k.) and 2nd (K.u.k.) Isonzo Army reached the Piave after battles with Italian remnants.

11 November 1917

The Württembergische Gebirgsbataillon, as the vanguard of the 22nd (k.k.) Schützendivision, reached Belluno. The division itself arrived there that evening as well. The Edelweiß-Division was ordered to go to Longarone to cover the rear of the 22nd (k.k.) Schützendivision against Italian forces approaching from the north.

The 55th (k.u.k.) InfTrpDiv marched to Castione opposite Belluno. However, the Piave bridges at Ponte nelle Alpi and Cesana had already been blown up. The 50th (k.u.k.) InfTrpDiv reached the Piave near Bas and San Vito. Due to the blown-up bridges and intense artillery fire, attempts to cross the river were abandoned.

At Vidor, the 12th (d) InfDiv attempted to crush the existing Italian foothold and advance across the bridge with force. Strong Italian resistance, supported by heavy artillery fire, prevented this attempt. However, during the night, the foothold was abandoned and the bridge was blown up.

The 13th (k.k.) Guard Division reached the river at Nervesa and expanded across the entire eastern bank. Meanwhile, strong enemy forces and field fortifications were identified on the opposite side. Based on incoming reports and other information, the high command realized that significant resistance would be expected along the Piave River.Furthermore, there was a risk of overstretching the supply lines, as the last usable station was located in San Lucia near Tolmein. Nevertheless, the “Krauß Group” (before even reaching the units of the 10th (K.u.K.) Army) stood on both sides of the river, ready to roll along downstream to flank the Italian positions. However, south of Feltre lay the Grappa Massif, which turned out to be an insurmountable obstacle.The Italian forces had already cleared the basin of Feltre, leaving almost all equipment behind, thereby escaping the encirclement. The pursuing 10th Army under Generaloberst von Krobatin and the 11th Army under Field Marshal Conrad von Hötzendorf broke through the Italian barriers at Pieve di Cadore and in the Val Sugana, but they were unable to advance beyond the Asiago-Monte Baldo line.

The shortage of artillery ammunition prompted the leadership to initially refrain from a violent advance across the Piave River on a broad front.

November 11, 1917

On November 11th, the river level exceeded the mark at several locations along the Piave, and bridgeheads were built on the western bank. However, further advance was no longer possible.

Aftermath of the Offensive from November 12 to December 3, 1917

In particular, due to a shortage of artillery ammunition to support another attack beyond the Piave River, the offensive here came to a halt. Further costly attempts to capture the Grappa Range were made until the end of the month, but they failed against the well-defended mountain positions. The 11th (Habsburg-Romantic) Army also failed to advance further.

However, both approaches would have been necessary to bring down the Italian defensive position on the Piave from the north, thereby threatening Vicenza, Padua, and ultimately Venice. Now, it is a retribution for not following the proposal of General Field Marshal von Hindenburg, who suggested launching an attack on Brescia and Milan along the Garda Lake and through Judikarien.

On November 29, 1917, the Supreme Command of the Southwest Front decided to cease all offensive operations. This order was issued on December 3, 1917. The circumstances remain partially unclear to this day, but the poor overall supply situation is likely to have played a significant role.

The bridgeheads on the western bank were abandoned, and the k.u.k. troops retreated to the eastern bank and entered trench warfare.

At that time, most of the Italian army was completely demoralized and at its end. However, fresh troops were beginning to be deployed along the Piave River, those who had not been involved in the previous disaster. Their resistance became increasingly strong as the front line approached the Italian core territory.

The immediate arrival of allied reinforcements and supplies had not yet arrived at that time. However, with US assistance, the critical Italian material losses could be quickly restored. The army was able to rebuild itself under the support of the British and French auxiliary divisions.

Italian losses

The details regarding the Italian losses during the Twelfth Isonzo Battle and the subsequent battles differ significantly. This is mainly due to the extensive historical distortion of the fascist era under Mussolini, where such events were glorified for national pride, and one’s own successes, such as the so-called Battle of Vittorio Veneto, were exaggerated excessively.

These distorted statements can still be found today in various Italian literature and on it.wp. Sometimes there are also numbers that refer only to the 2nd (Italian) army, and therefore are also misleading.

The actual Italian losses of people and materials were recorded in 1918 by a commission from the k.u.k. Evidence Bureau under the leadership of Colonel Ritter von Pohl for the period from October 20, 1917, to November 20, 1917, as follows:

Personal loss:

Approximately 13,000 casualties

Approximately 30,000 wounded

Approximately 300,000 Dispersed

Approximately 66,000 deserters

298.745 Captives + 6220 Rebels

Total losses (even if only temporary): approximately 714,000 people. This corresponded to 84% of the 667,000 troops in the 2nd (it) Army and 207,000 people in the 3rd (it) Army

Material loss:

3152 guns of all calibers

1732 Miners of all Calibers

2899 Machine Guns

Approximately 300,000 guns

A quantity of pioneers, trainer devices, clothing and equipment, ammunition, supplies, and livestock that cannot be determined anymore

Political Consequences

In November, the Italian government already considered relocating to Naples, as a military void emerged to the west of the Piave river, and they feared the worst would happen.

It was the defeat at Caporetto that prompted Italian policy to deviate slightly from the demands of the London Treaty, and to seek a settlement with Serbia and the South Slavic Committee under Ante Trumbić.

The investigation committee mentioned in the "Position Development until October 24, 1917" section harshly exposed the shortcomings that led to this disaster, revealing some frightening failures in organization and leadership.

The former Chief of Staff Luigi Cadorna was stripped of his rank by Parliament in 1919 and had his salary cut.

Other

Ernest Hemingway's novel A Farewell to Arms (German: In einem andern Land), in which he processes his personal experiences, is set against the backdrop of the Battle of Carphait.

As a Oberleutnant, Erwin Rommel participated in the battle with the Württemberg Mountain Battalion and played an important role by capturing Monte Matajur. For his achievements, he was awarded the Pour le Mérite Order.

Conclusion

The Twelfth Isonzo Battle was not planned as a breakthrough battle at all; it was intended solely to relieve the extremely strained Isonzo front. With different preparations and more resources, it might have been possible to complete the advance from Trentino to the south, thereby destroying the 4th Italian Army as well—which would have meant the final defeat for Italy.The Austrian-Hungarian leadership was completely surprised by the initial success. Overall, they failed strategically (just as they did in the Southern Tyrol offensive in 1916), as they were unwilling to see the immense significance of breaking through into Venice in Germany, instead wasting their forces at Verdun. Once again, they lacked the will or ability to anticipate such a situation and fully exploit it.

To support the Italian side, several British and French divisions had to be moved to Italy. This prevented the breakdown of the Italian army and Italy’s withdrawal from the war. (See also “First Piage Battle” for more details).

In this case, the Entente would have lost not only Russia—which withdrew from World War I due to the October Revolution in November 1917 according to the Western Gregorian calendar—but also Italy. “Caporetto” became a synonym for a “severe defeat” in Italy. Benito Mussolini referred to the failed general strike in Italy in 1922 as the “Caporetto of Italian Socialism.”

The territorial gains for the Central Powers were lost again by the end of the war due to the rapidly deteriorating military strength.

Deployment of the 14th Army and the 2nd (Italian) Army

Germany/Austria-Hungary

14. Army

Army High Command: Infantry General Otto von Below
Staff Chief: Lieutenant General Konrad Krafft von Dellmensingen
Senior Artillery Commander: Major General Richard von Berendt
Staff Headquarters: Gorenji Log

I. k.u.k. Corps (Krauß Group - General of Infantry Alfred Krauß)

Stabssitz: Am Monte Nero (Krn)

33. k.u.k. Infantry Brigade (Edelweiß Brigade)

22. k.u.k. Protection Division

55. k.u.k. Infantry Division

German Hunting Division

Kgl. Bay. III. Army Corps (Stein Group – General Hermann von Stein)

Stabssitz: Mengore

50. Infantry Division

12. (d) Infantry Division

117. (d) Infantry Division

German Alpine Corps

LI. (d) Army Corps (Berrer Group - Major General Albert von Berrer)

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

26. (d) Infantry Division

200. (d) Infantry Division

XV. K.u.K. Corps (Scotti Group – Field Marshal Lieutenant Karl Scotti

Stabssitz: Santa Lucia d'Isonzo

1. k.u.k. Infantry Division

5. (d) Infantry Division

Army Reserve

4. k.u.k. Infantry Divisional Army (Field Marshal Lieutenant Alfred Pfeffer von Ehrenstein)

13. k.u.k. Infantry Division (Feldmarschalleutnant von Kalser)

33. K.u.k. Infantry Divisional Corps (Major General Arthur Iwansky von Iwanina)

Large units assigned to the 14th Army later on

35. K.u.K. Infantry Division (Field Marshal Lieutenant von Podhoransky)

94. k.u.k. Infantry Division (Field Marshal Lieutenant Lawrowski)

Strength:

98.400 soldiers (only infantry)

164th Battalion (including 65 German)

1.759 guns of all calibers

Italy

2ª ARMATA (2nd Army)

Commander-in-Chief: (Oberbefehlshaber) General Lieutenant Luigi Capello
Chief of Staff: Colonel Silvio Egidi
Staff Headquarters: Am Monte Rombon in Vipacco

First Line:

IV Army Corps (IV. Armeekorps) Major General Alberto Cavaciocchi

Stabssitz: Am Monte Rombon in Dolje

50th Division (50th Infantry Division) Major General Giovanni Arrighi

Brigade "Friuli" - 87th and 88th Infantry Regiment

Brigade "Foggia" - 280th Infantry Regiment

Alpine battalions ("Borgo S. Dalmazio", "Dronero" and "Saluzzo")

2nd Alpini Group - (2. Alpinigruppe) consisting of the Alpini battalions "Ceva", "Mondovì" and "Monviso"

43rd General Lieutenant Division Angelo Farisoglio

Brigade "Genova" and "Etna" - 223rd Infantry Regiment

Alpine Alpini grouping: 5th group (5. Alpinigruppe) consisting of battalions "Albergian", "Chisone" and "Belluno")

9th Bersaglieri Regiment (9. Bersaglieriregiment)

46th General Lieutenant Division Giulio Amadei

Brigade "Caltanissetta" - 147th and 148th Infantry Regiment

Brigade "Alessandria" - 155th and 156th Infantry Regiment

Brigade "Etna" - 224th Infantry Regiment

2nd Bersaglieri Regiment (2. Bersaglieriregiment)

34th Division, Army Reserve (Korpsreserve)

Brigade "Foggia" (without the 280 Infantry Regiment)

Alpine Battalion "Argentera".

XXVII Army Corps (XXVII. Armeekorps) Major General Pietro Badoglio

Stabssitz: Breg

19th Division - Major General Giovanni Villani

Brigade "Napoli", "Taro" and "Spezia"

65th Division - 274th Infantry Regiment, 1st and 2nd Battalions /275th Infantry Regiment

22nd Division - Pescara Brigade (Brigade)

64th Division - 276th Infantry Regiment, 3rd Battalion / 275th Infantry Regiment and 2nd Battalion / 208th Infantry Regiment

Army Reserve Unit: (Korpsreserve)

X Gruppo Alpini: (X. Alpinigruppe) Battalion "Vicenza", "Monte Berico", "Morbegno" and "Adige"

Brigade "Puglia" and brigade "Rome" (already deployed to the front)

XXIV Army Corps (XXIV. Armeekorps) Lieutenant General Enrico Caviglia

Stabssitz: Breg al monte Zgorevnice

49th Division – Lambro Brigade, "Sele" and "Ravenna" (On the morning of October 24, the “Lambro Brigade” was assigned to the XIV Army Corps and replaced the Palermo Brigade there)

68th Division - Grosseto Brigade

10th Division - "Verona" and "Campobasso" Brigades

II Corps (II. Armeekorps) Major General Alberico Albricci

Stabssitz: Zgorevnice on the Sella di Dol Mountain

67th Division - "Cremona" and "Tortona" Brigades

44th Division - "Re" and "Brescia" Brigades

8th Division - "Udine" and "Forlì" Brigades

Army Reserve Unit: (Korpsreserve) Aquila Brigade

VI Army Corps (VI. Armeekorps) Major General Giacomo Lombardi

Stabssitz: Sella di Dol a Borgo Carinzia (Gorizia)

66th Division - "Cuneo" and "Abruzzi" Brigades (the "Milan" brigade was directly subordinate to the AOK for tactical reasons)

24th Division - "Gaeta" and "Emilia" Brigades

VIII Army Corps (VIII. Armeekorps) Major General Francesco Grazioli

Stabssitz: Borgo Carinzia (Gorizia) at Vipacco

48th Division - "Piemonte" and "Borgo Maurizio" Brigades

59th Division - "Pesaro" and "Modena" Brigades

7th Division - "Lucca" and "Bergamo" Brigades

Brigade "Sesia" in Görz (directly subordinate to the AOK for tactical reasons)

Second Line:

VII Army Corps (VII. Armeekorps) Major General Luigi Bongiovanni

Stabssitz: Between Monte Matajur and Globočak

3rd Division - "Elba" and "Arno" Brigades

62nd Division – Salerno Brigade and IV Bersaglieri Brigade (IV. Bersaglieri Brigade)

Army Corps Reserve: (Korpsreserve) Firenze Brigade

XIV Army Corps (VII Army Group) Lieutenant General Sagramoso - (Reserve Army)

Stabssitz: located between the source of Judrio and Isonzo

20th Brigade "Palermo" and "Livorno" Divisions

30th Brigade Divisions "Treviso" and "Girgenti"

XXVIII Army Corps (XXVII. Armies Corps) Major General Saporiti - (Reserve Army)

Stabssitz: Located in the Judrio Valley north of Cormons

23rd Division – brigades "Messina", "Sassari", "Venezia" and "Avellino"

47th Division of I. and V. Bersaglieri Brigades

Brigata "Milano"

Supreme Command Reserve (Reserve des Oberkommandos)

60th Division – "Taranto" and "Ferrara" Brigades (under VIII Army Corps)

53rd Division – "Vicenza" and "Potenza" Brigades (under 14th Army Corps)

13th Division – brigades "Massa Carrara" and "Jonio" (except for the brigade "Teramo" within the XXVIII Army Corps)

Strength of the 2nd Army:

20.222 Officers

646.795 Non-commissioners and Crews

353 Infantry Battalion (including 17 Alpine Battalion and 24 Bersaglieri Battalion)

2430 guns of all calibers

 

Udine (Friuli language: Udin, Slovenian: Videm, outdated German: Weiden in Friaul) is a city in the Friuli-Venezia Giulia region in northeastern Italy. With 96,588 inhabitants as of May 31, 2005, it is the second-largest city in the region. The city is located at 46.07° north latitude and 13.24° east longitude, between the Alps and the Adriatic Sea, just 20 kilometers from the Slovenian border.Udine is the most important city in the historical Friaul region and the capital of the Udine Province.

History

The city was first mentioned in 983 in an official document issued by Emperor Otto II. However, archaeological findings suggest a much older history. At that time, cities were fortified with city walls; in the case of Udine, they were expanded five times over the centuries to accommodate the growing population.The fifth and last wall that surrounded the city in a nearly circular shape includes the tower of Porta Aquileia. The first market was established on Via Mercatovecchio; in the year 1223, Patriarch Berthold of Andechs granted this then medieval town this right. “The freedom to trade, along with the tax exemption granted in 1248, attracted many people. They became citizens of Udine, built new houses, expanded the town surrounded by walls, and turned it into a city.”The place gained some importance only in the 14th century. In 1420, Friuli fell under the rule of Venice. During the 17th and 18th centuries, local noble families engaged in a costly competition with the wealthy patriarchs for the most magnificent palaces. Thus, Giovanni Battista Tiepolo (1696–1770) from Venice came to Udine to decorate the palaces.After the turmoil of the Napoleonic period, the Risorgimento occurred—the rebirth of the Italian state.

Sons and Daughters of the City

Afro Basaldella, Italian painter

Dino Basaldella, Italian painter

Mirko Basaldella, Italian Painter

Giuseppe Battiston, Italian actor

Viktor Dankl, K.K. Generaloberst during World War I

Luigi De Agostini, Italian football player

Tina Modotti, Photographer

Giuseppe Virgili, Italian football player

City Museums

Schlosskomplex

The exhibition spans from a gallery of ancient art, an archaeological museum, a gallery of designs and prints, all the way to the Friulian Photography Museum.

Palazzo Valvason Morpurgo

The building houses archives of architecture and design, hosts exhibitions on this theme, and is particularly dedicated to showcasing world Friulian projects.

Churches Museums

The Manin Chapel can be visited on weekdays after registration, while the Diocesan Museum and the Cathedral Museum display other sacred artworks.

 

Italienfront is the German term for the front line of World War I that ran between Italy and Austria-Hungary.

The front line ran between 1915 and 1917 from the Stiervaal Pass on the Swiss border, through the Ortler mountain range and the Adamello, to the northern Lake Garda. To the east of the Etsch River, the front line continued through the Pasubio and extended to seven municipalities. From there, Austria-Hungary threatened the Italian Isonzo forces from behind, which makes it appropriate to refer to this as a two-front war.

Initial Situation

Before the outbreak of World War I, the Italian War was allied with Austria-Hungary and Germany in what was known as the Triple Alliance. In 1914, Italy refused to enter the war on the side of the Central Powers, arguing that the Triple Alliance was a defensive pact.

According to Italian opinion, a alliance obligation only exists if one of the alliance partners is attacked. However, Germany and Austria-Hungary initiated the war, so there is no alliance obligation.

The real reason was that the Entente promised Italy from the start commitments that aligned with the efforts of the Italian non-recognition movement. In Friuli and South Tyrol, as well as Trentino and Trieste, there were various strong Italian minorities, and the Entente promised these Austrian territories to Italy if war broke out on their side.

While Austria pointed out that more Italians lived as a minority in France and Switzerland, it was ignored. Another reason for this was probably that Italy regarded Austria as a supposedly weaker opponent. Thus, there were plans in the Italian general staff to advance within four weeks to Vienna. The Italian economy also had no interest in fighting alongside the minor powers.The Italian economy was highly dependent on raw material imports by sea; these would be blocked in the event of a war against the Entente.

However, the Italian population was by no means enthusiastic about war, and had to be motivated through propaganda. Here, the poet Gabriele d'Annunzio stood out, as he knew how to create an anti-Austrian sentiment. General Luigi Cadorna also succeeded in winning the parliament on his side with optimistic promises and predictions.

War Activities

On May 23, 1915, Italy joined World War I despite being part of the Entente against Austria-Hungary. In the manifest dated May 23, 1915, "To My Peoples!", Emperor Franz Joseph said: "The King of Italy has declared war on me."

A betrayal of this kind, unlike anything the history has seen, was committed by the Kingdom of Italy to its two allies. At the start of the war, Italy had an army of 900,000 men, which was divided into four armies and the Carnian Group. The supreme commander was General Luigi Cadorna. The planned operational plan called for the use of the 2nd and 3rd armies.To advance across the Isonzo River towards Ljubljana, enabling strategic coordination with the Russian and Serbian armies. The Carnian Group was to advance toward Villach in Carinthia, while the 4th Army would attack Toblach. The 1st Army, deployed against South Tyrol, should adopt a defensive posture. Already in the first weeks, it became clear that the planned operational objectives were completely unrealistic.

From October 1917, the front moved north through the Dolomites and then east through the Carpathian Alps. In the Julian Alps, it mainly ran along the current Italian-Slovenian border and along the Isonzo River toward the south. South of Gorz, several battles took place on the karst plateau located east of the Isonzo River (1.–12.(Isonzo Battle), from which the Italian army intended to advance towards Trieste and Ljubljana. The front line ended at Duino on the Adriatic Sea. Overall, it was a frontline of approximately 600 km (in air distance) that ran in the shape of a lying “S” between Switzerland and the Adriatic Sea. Most of the front line was located in the high mountains, so the aforementioned 600 km actually need to be extended by several hundred kilometers due to topographical reasons.)

From October 1917 to October 1918, the front line, after the Good Friday Battle (12th Isonzo Battle), stretched from the plateau of the Seven Communities, along Monte Grappa, through the Piave lowlands, all the way to the Adriatic Sea.

The following major events took place on the Italian Front:

The Mountain War 1915–1918

Twelve Isonzo battles

Three Battles of the Piaveschlachten.

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