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Glt. Otto v. Stetten Orden Wappen Bayern München 1915 |
Auction number: 0006671786 |
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End of auction: |
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09/19/26 at 8:20 AM a o clock 6 d. 9 h. 36 min. 49 sec.
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Number of bids: |
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Article Place: |
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83454 Anger (Deutschland) |
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Garantie: |
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The seller guarantees unlimited for the genuineness of this item and grant a sale or return within 31 days from the day of shipping. |
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Condition: |
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Used |
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Start of auction: |
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09/05/26 at 8:20 AM a o clock |
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Price: |
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69.95 € |
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Quantity: |
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1 |
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| DESCRIPTION |
| Originaldruck von 1915.
Mit Fotoabbildung:
Generalleutnant Otto von Stetten.
Rahmenillustration von Ost-Petersen, München.
Im unteren Bereich mit eingeprägtem Adelswappen.
Größe 156 x 227 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!
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Besichtigung jederzeit möglich.
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Otto von Stetten (* 16. März 1862 in Bamberg; † 7. August 1937 in Schliersee) war ein bayerischer General der Kavallerie im Ersten Weltkrieg.
Leben
Familie
Otto war der Sohn des bayerischen Kammerjunkers Friedrich von Stetten und dessen Ehefrau Adele, geborene Hohe. Er hatte sich 1915 mit Marie Freifrau von Weinbach verheiratet.
Militärkarriere
Stetten trat nach dem Besuch des Gymnasiums am 1. Oktober 1879 als Vierjährig-Freiwilliger in das 3. Chevaulegers-Regiment „Herzog Karl Theodor“ der Bayerischen Armee in Dieuze ein, wurde am 18. März 1880 zum Portepeefähnrich ernannt und zum Sekondeleutnant am 29. April 1882 befördert. Von 1889 bis 1891 erfolgte seine Kommandierung an die Reitschule München. Im Anschluss absolvierte Stetten bis 1894 die Kriegsakademie, die er jedoch ohne besondere Qualifikation abschloss. In der Zwischenzeit war er am 25. März 1891 zum Premierleutnant befördert worden. Am 4. April 1895 wurde er für ein Jahr in den Generalstab kommandiert und die kommenden dreieinhalb Jahre verbrachte er an der Seite von Rupprecht von Bayern als dessen persönlicher Adjutant. Gemeinsam bereisten die beiden unter anderem den Nahen Osten, Indien, Japan und China. In dieser Funktion wurde Stetten am 7. November 1896 zum Rittmeister befördert. Als solcher übernahm er am 6. November 1899 eine Eskadron im 2. Chevaulegers-Regiment „Taxis“ in Regensburg. Als Nächstes wurde er am 13. September 1901 zum Generalstab der 2. Division nach Augsburg versetzt und am 28. Oktober 1902 zum Major befördert.
1904 ließ Stetten sich beurlauben und erhielt die Genehmigung, auf japanischer Seite am Russisch-Japanischen Krieg teilzunehmen, in dem er u. a. in der Schlacht von Mukden kämpfte. Die Stadtchronik von München vom 17. März 1904 weiss dazu Folgendes zu berichten: „Zur Teilnahme am russisch-japanischen Kriege wurde von Seiten des Generalstabes der bayerischen Armee der Major, im Generalstabe des 1. Armeekorps, Otto von Stetten entsendet. Derselbe trat heute seine Reise nach dem Osten bzw. nach dem Hauptquartier der japanischen Armee an“.
Nach Kriegsende kehrte Stetten am 17. September 1905 nach Bayern zurück und erhielt die Ernennung zum Chef des Generalstabes des I. Armee-Korps in München am 17. Oktober 1905. Als Oberstleutnant (seit 15. August 1906) erhielt er am 12. Juli 1908 das Kommando über 2. Schwere-Reiter-Regiment „Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este“ in Landshut und wurde kurz darauf am 12. August 1908 zum Oberst befördert. Am 26. März 1909 folgte die Ernennung zum Kommandeur der 5. Kavallerie-Brigade und ein Jahr später der 1. Kavallerie-Brigade. Nach der Beförderung zum Generalmajor am 16. Oktober 1911 wurde er im März 1912 zum Abteilungschef im Kriegsministerium und zum Staatsrat ernannt. Vom 18. März 1913 bis 1. August 1914 war er außerdem Inspekteur der Kavallerie und ersetzte in dieser Funktion Rudolf von Frommel. Am 17. Dezember 1913 erhielt er schließlich die Beförderung zum Generalleutnant.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs ernannte man Stetten Anfang August 1914 zum Kommandeur der Kavallerie-Division, einem Großverband der 6. Armee, die an der Westfront zum Einsatz kam. Bei den ersten Kampfhandlungen, dem Gefecht bei Lagarde, in das die Division bereits am 11. August verwickelt war, konnte durch Stetten ein erster Erfolg an der Westfront verbucht werden. Wenn auch die Ulanen der Division mit 235 gefallenenen Offizieren und Mannschaften hohe Verluste zu verzeichnen hatten, konnte das Dorf im Angriff genommen werden. Eine Fahne, elf Geschütze, sechs Maschinengewehre konnten erbeutet und über 1400 Gefangene an diesem Tag gemacht werden. Zudem konnte man bei einem gefallen französischen Brigadegeneral einen Armeebefehl sicherstellen, der Aufschluss über den Gefechtsplan der Franzosen in Lothringen geben konnte. Die Attacke von Lagarde war die letzte erfolgreiche Kavallerieattacke im größeren Verbandsrahmen an der Westfront.
Im Oktober kämpfte die Division im Grenzraum von Nordfrankreich und Belgien und konnte bereits auf Hazebrouck vorrücken, als sie wegen anrückender britischer Truppen zurückgenommen werden musste. Stetten wurde am 11. Oktober 1914 mit dem Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens beliehen. Am 5. November 1914 folgte seine Versetzung und in Vertretung beauftragte man ihn mit der Führung des II. Armee-Korps. Am 10. November desselben Jahres gelang dem Korps in der Ersten Flandernschlacht die Einnahme von St. Eloi. Während der Schlacht an der Somme wurde die 3. Infanterie-Division stellenweise überrannt. Südöstlich von Martinpuich, am Rand des Foureaux-Waldes und nördlich von Combles hingegen konnte die 4. Infanterie-Division zusammen mit der preußischen 185. Division die seitwärts der Tanks vorgehenden britischen Sturmtruppen durch ihr Maschinengewehrfeuer aufhalten. Für seine Leistungen bei dieser Schlacht erhielt Stetten am 22. September 1916 den Orden Pour le Mérite.
Am 5. Januar 1917 übernahm Stetten als Kommandierender General das Korps und wurde am 17. Januar 1917 zum General der Kavallerie ernannt. Zu diesem Zeitpunkt unterstanden ihm dann die 3. Infanterie-Division unter Generalleutnant Wenninger und die 4. Infanterie-Division unter Generalmajor Franz von Bayern. Am Morgen des 21. Mai 1917 begann die 2. Britische Armee ein massives Bombardement mit über 2000 Geschützen, bei dem die Deutschen in Vorbereitung der Schlacht bei Messines ununterbrochen beschossen wurden. Dieses Bombardement hatte eine weitgehende Vernichtung der deutschen Verteidigungsanlagen zur Folge, diente Stetten aber andererseits als Warnung für den bevorstehenden Angriff. Dieser begann dann am 7. Juni mit der für die Deutschen völlig unvorhergesehenen Sprengung von 19 Minen unter den deutschen Stellungen. Die Detonation der Minen war das bis dahin am lautesten von Menschenhand erzeugte Geräusch und eine der größten nicht nuklearen Explosionen aller Zeiten. Durch diese Explosionen kamen bis zu 10000 Soldaten der 3. Infanterie-Division, für die Stetten auch Verantwortung trug, auf einen Schlag zu Tode. Unter Trommelfeuer aus allen Rohren, dem Einsatz von Giftgas und 72 Tanks konnte die Britische 2. Armee dann innerhalb von drei Stunden den Frontbogen einnehmen und mehrere tausend deutsche Soldaten gefangen nehmen. Nicht umsonst gilt die Schlacht bei Messines als erfolgreichste Offensive der Alliierten im Ersten Weltkrieg und war gleichzeitig die größte Niederlage für Stetten.
Während der anschließenden Dritten Flandernschlacht unterstand das Korps als Gruppe „Lille“ der 4. Armee am südlichen Frontabschnitt und konnte seine Stellungen halten. Bei der Vierten Flandernschlacht, auch bekannt als Schlacht von Armentières, konnte Stetten gemeinsam mit General der Infanterie Carlowitz die feindlichen Stellungsdivisionen schon im ersten Anprall aufreiben und bereits gegen 10 Uhr morgens die dritte feindliche Linie überall überschreiten. Gegen Abend konnte das rechte Flügelkorps Stettens nach Überschreiten des völlig verschlammten Trichterfeldes im Flankenstoß nach rechts Bois-Grenier nehmen, in Fleurbaix eindringen und bei Bac St. Maur den Zutritt zur Lys erstreiten. Dieses Gebiet konnten andere Einheiten dann als Ausgangsbasis für die Überschreitung des Flusses nutzen, während Teile des Korps „Stetten“ bei Pont Mortier mit dem Gegner in schwerem Kampf standen. Schließlich konnte das Korps in der Nacht zum 11. April einen weiteren Angriffsbogen um den Ostrand von Armentières nach Houplines geschlagen, was dann am Nachmittag diesen Tages zur erfolgreichen Einnahme der Stadt führte. Der erfolgreiche Ausgang der Schlacht von Armentières hat in wenigen Wochen den Geländeverlust in Flandern 1917 mehr als ausgeglichen und eine potentielle Grundlage für weiteres Vorgehen geschaffen. Die Alliierten mussten hohe Verluste in Form von rund 20000 Gefangenen, 400 Geschützen und tausenden von Maschinengewehren hinnehmen. Konrad Krafft von Dellmensingen löste Stetten am 18. April 1918 von seinem Kommando ab. Er wurde daraufhin zu den Offizieren von der Armee überführt und am 12. Mai 1918 aus dem Militärdienst verabschiedet. Gleichzeitig ernannte ihn König Ludwig III. in Würdigung seiner Verdienste zum Kommandeur des Militär-Max-Joseph-Ordens.
Nachkriegszeit
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs engagierte sich Stetten im 1921 gegründeten paramilitärischen Dachverband „Bayern und Reich“, der damals stärksten paramilitärischen Vereinigung in Bayern. Als er jedoch 1926 dessen Vorsitzender wurde, hatte der Bund, der enge Kontakte zur Reichswehr pflegte, seinen Zenit bereits überschritten.
Ehrungen und Auszeichnungen
Eine Kaserne auf dem Oberwiesenfeld in München erhielt in Anerkennung seiner militärischen Verdienste 1938 seinen Namen. Außerdem war Stetten Inhaber folgender Orden und Ehrenzeichen:
Offizierskreuz des Ordens der Aufgehenden Sonne am 19. Februar 1906
Komtur des Verdienstordens der Bayerischen Krone 1913
Verdienstorden vom Heiligen Michael IV. Klasse mit der Krone und Schwertern
Roter Adlerorden II. Klasse
Preußischer Kronenorden IV. Klasse
Eisernes Kreuz II. Klasse am 13. Oktober 1914
Eisernes Kreuz I. Klasse am 14. November 1914
Großkreuz des Militärverdienstorden mit Schwertern am 21. Oktober 1915
Großkreuz des Albrechts-Ordens mit Schwertern am 28. Oktober 1915.
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| Description |
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Original print from 1915. With photo illustration: Lieutenant General Otto von Stetten. Frame illustration by Ost-Petersen, Munich. The lower section features an embossed coat of arms. Size 156 x 227 mm. With minimal signs of age and use, in very good condition. Excellent image quality on art print paper – extremely rare!!! 100% authenticity guaranteed – no reproduction, no reprint!!! Viewing is possible at any time. 100% guarantee of authenticity - not a reproduction, not a reprint! Visit anytime. Shipping only via registered mail (registered mail with delivery confirmation and/or insurance also available upon request). Shipping costs for this item: Germany: 4.00 euros Europe: 5.00 euros World: 6.00 euros From a large image archive, more offers in my other listings!!! Out of a large archive, more interesting items in my other offers!!! This item is being sold as a collector's item - copyrights are expressly NOT included in the purchase!!! This offer is sold as a collector's item only and no copyrights are being sold here. You can find more original historical items in my other listings!!! For more original historical prints please take a look at other offers!!! _________________________________________________________________________________________ Terms and conditions of sale and delivery _________________________________________________________________________________________
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Life Family Otto was the son of the Bavarian chamberlain Friedrich von Stetten and his wife Adele, née Hohe. He married Marie Baroness von Weinbach in 1915. military career After attending grammar school, Stetten joined the 3rd Chevau-légers Regiment "Duke Karl Theodor" of the Bavarian Army in Dieuze as a four-year volunteer on October 1, 1879. He was appointed ensign on March 18, 1880, and promoted to second lieutenant on April 29, 1882. From 1889 to 1891, he was seconded to the riding school in Munich. Following this, Stetten attended the War Academy until 1894, graduating without any particular qualifications. In the meantime, he had been promoted to first lieutenant on March 25, 1891. On April 4, 1895, he was seconded to the General Staff for one year, and for the next three and a half years, he served as personal adjutant to Rupprecht of Bavaria. Together, they traveled to the Middle East, India, Japan, and China, among other places. In this capacity, Stetten was promoted to captain on November 7, 1896. As such, he took command of a squadron in the 2nd Chevaulegers Regiment "Taxis" in Regensburg on November 6, 1899. Next, on September 13, 1901, he was transferred to the General Staff of the 2nd Division in Augsburg and promoted to major on October 28, 1902. In 1904, Stetten took a leave of absence and received permission to fight on the Japanese side in the Russo-Japanese War, where he participated in the Battle of Mukden, among other engagements. The Munich city chronicle of March 17, 1904, reports the following: "Major Otto von Stetten, of the 1st Army Corps, was dispatched by the General Staff of the Bavarian Army to participate in the Russo-Japanese War. He departed today for the east, specifically for the headquarters of the Japanese Army." After the war ended, Stetten returned to Bavaria on September 17, 1905, and was appointed Chief of the General Staff of the I Army Corps in Munich on October 17, 1905. As a lieutenant colonel (since August 15, 1906), he received command of the 2nd Heavy Cavalry Regiment "Archduke Franz Ferdinand of Austria-Este" in Landshut on July 12, 1908, and was promoted to colonel shortly thereafter on August 12, 1908. On March 26, 1909, he was appointed commander of the 5th Cavalry Brigade, and a year later, of the 1st Cavalry Brigade. After his promotion to major general on October 16, 1911, he was appointed head of department in the War Ministry and a member of the State Council in March 1912. From March 18, 1913, to August 1, 1914, he also served as Inspector of Cavalry, replacing Rudolf von Frommel in that position. On December 17, 1913, he was finally promoted to Lieutenant General. At the outbreak of the First World War, Stetten was appointed commander of the Cavalry Division, a large unit of the 6th Army deployed on the Western Front, in early August 1914. During the first engagements, the Battle of Lagarde, in which the division was involved as early as August 11th, Stetten achieved an initial success on the Western Front. Although the division's lancers suffered heavy losses, with 235 officers and men killed, the village was successfully attacked. A flag, eleven cannons, and six machine guns were captured, and over 1,400 prisoners were taken that day. Furthermore, an army order was recovered from a fallen French brigadier general, which provided information about the French battle plan in Lorraine. The Lagarde attack was the last successful large-scale cavalry charge on the Western Front. In October, the division fought in the border region of northern France and Belgium and had already advanced on Hazebrouck when it had to be withdrawn due to advancing British troops. Stetten was awarded the Knight's Cross of the Military Order of Max Joseph on October 11, 1914. On November 5, 1914, he was transferred and, as a substitute, entrusted with the command of the II Army Corps. On November 10 of the same year, the corps succeeded in capturing St. Eloi during the First Battle of Ypres. During the Battle of the Somme, the 3rd Infantry Division was overrun in places. Southeast of Martinpuich, on the edge of the Foureaux Forest, and north of Combles, however, the 4th Infantry Division, together with the Prussian 185th Division, was able to halt the British assault troops advancing alongside the tanks with their machine-gun fire. For his services in this battle, Stetten received the Pour le Mérite order on September 22, 1916. On January 5, 1917, Stetten took command of the corps as Commanding General and was promoted to General of Cavalry on January 17, 1917. At that time, he commanded the 3rd Infantry Division under Lieutenant General Wenninger and the 4th Infantry Division under Major General Franz von Bayern. On the morning of May 21, 1917, the British Second Army began a massive bombardment with over 2,000 guns, subjecting the Germans to continuous fire in preparation for the Battle of Messines. This bombardment largely destroyed the German defenses but also served as a warning to Stetten of the impending attack. This attack began on June 7 with the completely unexpected detonation of 19 mines beneath the German positions. The detonation of the mines was the loudest man-made noise ever recorded and one of the largest non-nuclear explosions of all time. These explosions killed up to 10,000 soldiers of the 3rd Infantry Division, for which Stetten was also responsible, in one fell swoop. Under relentless artillery fire, the use of poison gas, and 72 tanks, the British 2nd Army was then able to capture the salient within three hours and take several thousand German soldiers prisoner. It is no coincidence that the Battle of Messines is considered the most successful Allied offensive of the First World War and, at the same time, Stetten's greatest defeat. During the subsequent Third Battle of Ypres, the corps, as Group "Lille," was subordinate to the 4th Army on the southern sector of the front and was able to hold its positions. In the Fourth Battle of Ypres, also known as the Battle of Armentières, Stetten, together with General of Infantry Carlowitz, was able to annihilate the enemy's entrenched divisions in the initial assault and had already crossed the third enemy line everywhere by 10:00 a.m. Toward evening, Stetten's right wing corps, after crossing the completely muddy crater field, captured Bois-Grenier in a right flank attack, penetrated Fleurbaix, and secured access to the Lys River at Bac St. Maur. Other units were then able to use this area as a base for crossing the river, while elements of Stetten's corps were engaged in heavy fighting with the enemy at Pont Mortier. Finally, on the night of April 11, the corps was able to launch another offensive around the eastern edge of Armentières towards Houplines, which led to the successful capture of the town that afternoon. The successful outcome of the Battle of Armentières more than compensated for the territorial losses in Flanders in 1917 within just a few weeks and created a potential foundation for further action. The Allies suffered heavy losses in the form of approximately 20,000 prisoners, 400 artillery pieces, and thousands of machine guns. Konrad Krafft von Dellmensingen relieved Stetten of his command on April 18, 1918. He was then transferred to the officers' corps of the army and discharged from military service on May 12, 1918. At the same time, King Louis III appointed him Commander of the Military Order of Max Joseph in recognition of his service. Post-war period After the end of the First World War, Stetten became involved in the paramilitary umbrella organization "Bavaria and Reich," founded in 1921 and at that time the strongest paramilitary association in Bavaria. However, by the time he became its chairman in 1926, the organization, which maintained close ties to the Reichswehr, had already passed its peak. Honors and awards A barracks on the Oberwiesenfeld in Munich was named after him in 1938 in recognition of his military service. Stetten also held the following orders and decorations: Officer's Cross of the Order of the Rising Sun on 19 February 1906 Commander of the Order of Merit of the Bavarian Crown 1913 Order of Merit of Saint Michael, 4th Class with Crown and Swords Order of the Red Eagle, 2nd Class Prussian Order of the Crown, 4th Class Iron Cross 2nd Class on October 13, 1914 Iron Cross 1st Class on November 14, 1914 Grand Cross of the Military Merit Order with Swords on 21 October 1915 Grand Cross of the Order of Albrecht with Swords on October 28, 1915. |
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