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Foto Admiral v. Schröder Kaiserliche Marine Wappen 1918 Auction number: 0006607725 
End of auction: 09/19/26  at  8:20 AM a o clock    6 d. 10 h. 23 min. 19 sec.  
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Admiral von Schröder, der Oberbefehlshaber des Marinekorps in Flandern.

 

August Ludwig von Schröder, deutscher Admiral der Kaiserlichen Marine. Geboren am 17. Juli 1854 in Hintzenkamp bei Eggesin in Pommern; gestorben am 23. Juli 1933 in Berlin-Halensee. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Schröder reaktiviert und zum Kommandierenden Admiral in Flandern ernannt. Ihm unterstanden nicht nur Seestreitkräfte sondern vor allem große Teile der Marineinfanterie. Aus einem einzigen Seebataillon war innerhalb weniger Monate zunächst die Marine-Division Flandern und schließlich am 15. Dezember 1914 das Marinekorps Flandern entstanden. Diese Kräfte waren bereits 1914 in heftige Kämpfe in Flandern verwickelt und nahmen bis 1918 an allen Flandernschlachten teil. Aufgrund seiner entschlossenen Führung in den zum Teil äußerst blutigen Kämpfen wurde Ludwig von Schröder als Löwe von Flandern bekannt.

 

Das Marinekorps Flandern war ein deutscher militärischer Großverband im Ersten Weltkrieg. Der Name leitete sich vom belgischen Landesteil Flandern ab, in dem das Korps zur Küstensicherung gebildet worden war. Es war auch zuständig für die von Flandern ausgehenden Operationen der See- und Luftstreitkräfte im Ärmelkanal bis zur Irischen See. Kommandierender Admiral war von der Gründung bis Dezember 1918 Ludwig von Schröder. Wie die Schutztruppen war das Marinekorps Flandern eine Reichstruppe, da es weder der Preußischen Armee angehörte noch der Marine unterstellt war.

 

Originaler Fotodruck von 1918.

 

Unter der Fotoabbildung rechts mit eingeprägtem Adelswappen.

 

Größe 175 x 270 mm.

 

Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, im unteren unbedruckten Rand mit kleiner abgewetzter Stelle, sonst sehr guter Zustand.

 

Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier – extrem selten!!!

 

100%-Echtheitsgarantie – kein Repro, kein Nachdruck!!!

Besichtigung jederzeit möglich.

 

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Historische Informationen zum Artikel:

 

Die Flandernhäfen Brügge, Zeebrügge und Ostende wurden ab November 1914 Ausgangspunkte gegen den Schiffsverkehr um England und in der Nordsee. S.M. U 12 lief als erstes Boot am 09.11.1914 in Zeebrügge ein, weitere folgten und aus diesen Booten wurde am 29.03.1915 die U-Flottille Flandern gegründet. Da die Flottille bereits im Juli 1917 auf 38 Boote angewachsen war und immer mehr Boote hinzukamen, wurde ab 01.10.1917 die U-Flottille Flandern in 1.U-Flottille Flandern und 2.U-Flottille Flandern aufgeteilt. Um die U-Boote im Hafen zu schützen wurden U-Bootunterstände gebaut. Im August 1917 begann der Bau des ersten U-Boot-Bunkers im nördlichen Torpedoboothafen von Brügge. Der Bunker war erstmals in Eisenbeton ausgeführt und bestand aus acht Boxen. Jede Box war 62 m lang und 8,80 m breit. Dieser Bunker wurde trotz zahlreicher Luftangriffe weder ernstlich beschädigt, noch von einer Bombe durchschlagen.

 

August Ludwig von Schröder (* 17. Juli 1854 in Hintzenkamp bei Eggesin in Pommern; † 23. Juli 1933 in Berlin-Halensee) war ein deutscher Admiral.

Marinelaufbahn

Ludwig Schröder trat am 31. Mai 1871 in die gerade neu entstandene Kaiserliche Marine ein. Er diente als Seeoffizier auf verschiedenen Schiffen, unter anderem als Kommandant des Avisos SMS Blitz, des Schulschiffs SMS Moltke sowie des Großen Kreuzers SMS Vineta. Außerdem war er Chef der Kreuzerdivision auf der Westindischen Station. 1912 in den erblichen Adelsstand erhoben, trat er 1913 in den Ruhestand.

Erster Weltkrieg

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Schröder reaktiviert und zum Kommandierenden Admiral in Flandern ernannt. Ihm unterstanden nicht nur Seestreitkräfte sondern vor allem große Teile der Marineinfanterie. Aus einem einzigen Seebataillon war innerhalb weniger Monate zunächst die Marine-Division Flandern und schließlich am 15. Dezember 1914 das Marinekorps Flandern entstanden. Diese Kräfte waren bereits 1914 in heftige Kämpfe in Flandern verwickelt und nahmen bis 1918 an allen Flandernschlachten teil. Aufgrund seiner entschlossenen Führung in den zum Teil äußerst blutigen Kämpfen wurde Ludwig von Schröder als Löwe von Flandern bekannt. 1921 stiftete der Admiral für diese Truppe das Flandernkreuz.

In der Endphase des Krieges war er Chef der Marinestation der Ostsee. Auf Befehl des Kaisers sollte er gegen die meuternden Matrosen in Kiel vorgehen, jedoch wurde dieser Befehl nicht vom Reichskanzler Prinz Max von Baden gegengezeichnet, weil Schröder als zu hart galt.

In der Nachkriegszeit verlangte Belgien seine Auslieferung. Ludwig von Schröder war in den 1920er Erster Vorsitzender des Nationalverbandes Deutscher Offiziere (NVDO).

Er wurde auf dem Berliner Invalidenfriedhof beigesetzt. Sein Sohn war der General Ludwig von Schröder.

Ehrungen

Erhebung in den erblichen Adelsstand im Jahre 1912

Pour le Mérite mit Eichenlaub 

Pour le Mérite am 20. Oktober 1915

Eichenlaub am 23. Dezember 1917

Roter Adlerorden I. Klasse mit Eichenlaub 

Preußischer Kronenorden I. Klasse 

Großkreuz des Bayerischen Militärverdienstordens mit Schwertern 

Großkreuz des Albrechts-Ordens mit goldenem Stern und Schwertern 

Großkreuz des Ordens der Württembergischen Krone mit Schwertern 

1917 Ehrenbürger der Stadt Ueckermünde

1933–1947 Admiral von Schröder Straße, gegenüber dem ehemaligen Reichsmarineamt in Berlin-Tiergarten, im Gegenzug heute nach dem revolutierenden Matrosen Albin Köbis benannt.

(Aus wikipedia).

 

Das Marinekorps Flandern war ein deutscher militärischer Großverband im Ersten Weltkrieg. Der Name leitete sich vom belgischen Landesteil Flandern ab, in dem das Korps zur Küstensicherung gebildet worden war. Es war auch zuständig für die von Flandern ausgehenden Operationen der See- und Luftstreitkräfte im Ärmelkanal bis zur Irischen See. Kommandierender Admiral war von der Gründung bis Dezember 1918 Ludwig von Schröder. Wie die Schutztruppen war das Marinekorps Flandern eine Reichstruppe, da es weder der Preußischen Armee angehörte noch der Marine unterstellt war.

Aufstellung, Gliederung und Einsatz

Unmittelbar nach Kriegsausbruch im August 1914 stellte die Kaiserliche Marine aus den drei vorhandenen Seebataillonen und der Matrosenartillerie eine Marinebrigade auf, die noch im selben Monat zur Marine-Division erweitert wurde. Nachdem am 8. November 1914 die 2. Marine-Division aufgestellt worden war, wurden beide bereits am 15. November im Marinekorps Flandern zusammengefasst. Neben Personal der Kaiserlichen Marine setzte sich das Korps im geringen Umfang auch aus Landwehreinheiten des IX. Armeekorps in Altona und des X. Armeekorps in Hannover zusammen.

Das Korps wurde weitgehend aus überschüssigem seemännischen Personal der Kaiserlichen Marine rekrutiert. Dieser Personalüberhang war aufgrund der auch für die Kaiserliche Marine geltenden Wehrpflicht entstanden. Durch die Mobilmachung waren viele Reservisten eingezogen worden, die auf den schwimmenden Einheiten keine Verwendung finden konnten.

Am 1. Juni 1917 wurde die 3. Marine-Division aufgestellt. Sie setzte sich neben drei Marine-Infanterie-Regimentern auch aus Husaren des Husaren-Regiments Nr. 7, Pionieren und Feldartillerie zusammen. Sie unterstand direkt der Obersten Heeresleitung.

Zuletzt unterstand das Marinekorps der Heeresgruppe "Kronprinz Rupprecht". Das Korps wurde vermutlich Anfang 1919 aufgelöst; spätestens jedoch mit der Gründung der Vorläufigen Reichsmarine am 16. April 1919.

Seeflieger

Ende 1914 wurden das Kommando des Luftfahrtwesens des Marinekorps unter Kapitän zur See Hans Herr aufgebaut, am 7. Dezember die Seeflugstation Zeebrügge eingerichtet. 1915 wurden zwei Marine-Landfliegerabteilungen gebildet, die später in Marine-Feldflieger umbenannt wurden. Am 21. Dezember wurde zum ersten Mal ein britischer Küstenort, Dover, bombardiert, 1916 auch London.

Gliederung Juni 1917

Kommandeur: Korvettenkapitän Gerhard Stubenrauch (1880–1931).

Seeflugstation Flandern I – Zeebrügge ( Oberleutnant der Reserve Friedrich Christiansen), 35 C-Flugzeuge

Seeflugstatinon Flandern II – Ostende, 16 C-Flugzeuge

Seefrontstaffel Nieuwmunster, 18 Jagdflugzeuge

Gruppenkommandeur der Küstenflieger (Korvettenkapitän Franz Schröter)

Küsta I - Zeebrügge

Küsta II – Ostende

Küsta III – Uitkerke

Küsta IV – Utikerke

Schusta I - Uitkerke

Schusta II – Uitkerke

Marine-Jagdgruppe

Jasta I - Jabbeke

Jasta II – Jabbeke

I Feld – Vlissegern , 6 Flugzeuge

II Feld – Gistel, 6 Flugzeuge

Gruppenführer der Fernlenkwaffe (Kapitänleutnant der Reserve von Ketelhodt)

Fernlenkzug I, zwei Fernlenkboote und ein Fernlenk-Flugzeug

Fernlenkzug II, ebenso

U-Boote

Mit dem Eintreffen von U 12 am 9. November 1914 in Zeebrügge begann der von Flandern aus gestützte U-Boot-Krieg im Ärmelkanal und in der Irischen See. Am 29. März 1915 wurde die U-Bootflottille Flandern gebildet. Im Oktober 1917 wurde die Flottille geteilt (I und II). Führer der U-Boote Flandern wurde am 29. März 1915 Korvettenkapitän Karl Bartenbach (1881–1949). Beide Flottillen versenkten zusammen 2554 Schiffe bzw. Fahrzeuge und verloren 80 U-Boote mit 145 Offizieren und mehr als 1000 Mannschaften.

Zerstörer und Torpedoboote

Am 28. April 1915 wurde die Torpedobootflottille Flandern unter Kapitänleutnant Kurt Aßmann gebildet. Sie operierte gemeinsam mit Wasserflugzeugen und diente der Abwehr gegnerischer Invasionsversuche, dem Schutz von Minensuchern, der Rettung abgestürzter Flugzeugbesatzungen, aber auch Offensivunternehmungen gegen Dover oder die französische Küste. Mitte Mai 1918 bestand die T-Flottille Flandern aus zwei Halb-Flottillen, der 1. unter Kapitänleutnant Densch und der 2. unter Kapitänleutnant Günther Lütjens.

Ende Februar 1916 wurde eine Halbflottille von Torpedobootszerstörern unter dem Befehl von Korvettenkapitän Paul Cleve gebildet, der die Boote V47, V 67 und V68 angehörten. Unmittelbar nach der Skagerrakschlacht wurde eine 2. Halbflottille gebildet, der u.a. G102 angehörte. Sie führten vorzugsweise einen Kleinkrieg zur See zur Zerstörung britischer Minen und Sperrnetze, die den Einsatz der deutschen U-Boote behinderten. Zeitweise erhielten sie erhebliche Verstärkung aus Wilhelmshaven und führten Angriffe bis nach Calais durch. Ende September 1918 wurden die Einheiten aus Flandern evakuiert.

Minensuch-Halbflottille Flandern

Sie bestand Mitte Mai 1918 aus zwei Gruppen mit insgesamt sieben alten Torpedobooten unter dem Kommando von Kapitän zur See der Reserve Schladebach und einer Bootsabteilung mit einer unbekannten Anzahl von Fischerbooten, Schleppern, Barkassen und Motorbooten unter Leitung von Korvettenkapitän der Reserve Zedel.

Küstenbatterien

Die Küstenbatterien gliederten sich in die Küstenverteidigung Ost und die Küstenverteidigung West. In der Nähe von Ostende befanden sich auch zwei Luftabwehrbatterien, "Großherzog" und "Friedrich". Außerdem bestanden hier besondere Batterien, die direkt dem Einfahrtkommandanten unterstellt waren: "Blücher", "Eylau", "Gneisenau I", "Seekamp" und "Württemberg". Die Batterien trugen oft Namen von außer Dienst gestellten schwimmenden Einheiten, von denen die Geschütze stammten.

Küstenverteidigung West

Batterie "Kaiser Wilhelm" in Knokke am Zegemeer, 4 30,5-cm-Geschütze, Reichweite 37.500 m.

Batterie "Hessen" in Uitkerke: 4 28-cm-Geschütze, Reichweite 27.700 m.

Batterie "Braunschweig" in Knokke, 4 28-cm-Geschütze.

Batterie "Hertha" in Wenduine, 4 21-cm-Geschütze

Batterie "Schleswig-Holstein", 2 17-cm-Geschütze, Reichweite 24.000 m.

Batterie "Augusta" in Heist (Duinbergen), 3 15-cm-Geschütze, Reichweite 24.000 m.

Batterie "Hamburg" in Knokke, 4 10,5-cm-Geschütze, Reichweite 12.700 m.

Batterie "Bremen" in Knokke, 4 10,5-cm-Geschütze.

Batterie "Lekkerbek" in Knokke, 2 8,8-cm-Geschütze, Reichweite 7.000 m.

Batterie "Schützennest" in Knokke, 6 5-cm-Geschütze, Reichweite 3.000 m.

Hafenschutzgruppe Zeebrügge

Batterie "Friedrichsort" westlich Zeebrügge, 4 17-cm-Geschütze, Reichweite 21.300 m.

Batterie "Lübeck" in Zeebrügge, Nähe Hafenmole, 2 15-cm-Geschütze, Reichweite 18.700 m.

Batterie "Mole", Bestückung unklar.

Batterie "Kanal" in Zeebrügge, 4 8,8-cm-Geschütze.

Batterie "Leopoldskanal" in Zeebrügge, 2 5,2-cm-Geschütze Reichweite 7.100 m.

Batterie "Kaiserin" in den Dünen von Blankenberge, 4 15-cm-Geschütze Reichweite 18.700 m.

Hafenschutzgruppe Blankenberge

Batterie "Groden", 4 28-cm-Haubitzen, Reichweite 10.400 m.

Batterie "Mittel", 3 10,5-cm-Geschütze, Reichweite 12.700 m.

Batterie "Hafen", 4 8,8-cm-Geschütze Reichweite 7.000 m.

Küstenverteidigung West

Batterie "Deutschland" zwischen Bredene und Klemskerke, nach der Lage eines Hofes auch Batterie "Jacobinessen" genannt, 4-38,0 cm Geschütze, Reichweite 38.000 m.

Batterie "Pommern" im Park von Moere (Gistel), 1-38,0 cm, Reichweite 47.000 m. Das Geschütz war ursprünglich für eine Einheit der Bayern-Klasse vorgesehen gewesen.

Batterie "Tirpitz" bei Stene südwestlich von Ostende, 4-28,0 cm, Reichweite 35.000 m.

Batterie "Preußen" bei Bredene, 4-28,0 cm, Reichweite 27.400 m.

Batterie "Hannover" bei Vlissegem, 3-28,0 cm, Reichweite 27.000 m.

Nahkampfgruppe Mariakerke

Batterie "Oldenburg" in Raversijde bei Leffinge, 4-17,0 cm, Reichweite 18.300 m. Sie war als alleinstehende Bauernhäuser bzw. Scheunen getarnt.

Batterie "Gneisenau" in Ostende auf dem Deich, 4-17,0 cm, Reichweite 18.300 m.

Batterie "Cecilie" in Mariakerke, 4-15,0 cm, Reichweite 15.800 m.

Batterie "Aachen" bei Raversijde, 4-15,0 cm, Reichweite 18.700 m. Die bei Kriegsende gesprengte Batterie ist heute Teil des Freilichtmuseums Atlantikwall.

Batterie "Beseler" in Mariakerke, 4-15 cm.

Batterie "Antwerpen" in Raversijde, 4-10,5 cm, Reichweite 12.200 m.

Hafenschutzgruppe Ostende-Ost

Batterie "Hindenburg", 4-28,0 cm, Modell 1887, Reichweite 12.300 m.

Batterie "Schlesien", 4-17,0 cm, Reichweite 24.000 m.

Batterie "Ludendorff", 4-15,0 cm, Reichweite 18.700 m.

Batterie "Irene", 3-15,0 cm, Reichweite 12.600 m.

Uniformierung

Das Marinekorps Flandern war anfänglich mit sehr gemischten Uniformen ausgestattet. Die Seesoldaten trugen die Uniformen der Seebataillone, Matrosen blaues oder weißes Matrosenzeug, über das feldgrau gefärbtes Arbeitszeug getragen wurde. 1915 wurde das Korps einheitlich mit feldgrauen Uniformen ausgestattet, zu denen jedoch Dienstgradabzeichen der Marine als Schulterstücke oder Ärmelstreifen oder aber in Kombination getragen wurden. Die Mannschaften trugen weiterhin die Kopfbedeckung der Marine.

(Aus wikipedia).

 

Zeebrügge ist eine Ortslage des Stadtteils Lissewege der Stadt Brügge an der Nordsee, Belgien, Provinz Westflandern. Zeebrügge zählt 3865 Einwohner (2008).

Geschichte

Zeebrügge entstand aus einem Fischerdorf an der Nordsee. 1134 riss eine Sturmflut eine Fahrrinne in die Meeresbucht Zwin, so dass die ca. 15 Kilometer weit im Hinterland liegende Stadt Brügge danach direkten Zugang zur Nordsee hatte. Die Zwin-Zufahrt versandete jedoch ab dem 15. Jahrhundert zusehends und konnte auch mit wasserbaulichen Maßnahmen nicht wieder hergestellt werden.

Etwa um 1870 war Brügge wieder völlig von Landmassen umschlossen. Die in der Stadt entstehende Industrie forderte jedoch zunehmend eine Wiederherstellung der ehemals vorhandenen direkten Nordseeanbindung, um insbesondere den Handel mit England effektiver abwickeln zu können. Ab 1892 begann deshalb der Ausbau des neuen Überseehafens Zeebrügge. Der erste Hafenkomplex wurde 1907 vom belgischen König Leopold II. eingeweiht.

Während des Ersten Weltkriegs wurde Zeebrügge vom Deutschen Reich besetzt und als U-Boot- und Seeflugzeugbasis genutzt. Deswegen planten die Briten 1917 während der Dritten Flandernschlacht einen Vorstoß in Richtung Zeebrügge, der jedoch scheiterte. Am 23. April 1918 unternahm die Royal Navy mit dem Raid gegen Zeebrügge und Ostende einen erfolglosen Angriff auf die Marinebasis, die ihnen im Gegenteil hohe Verluste bescherte. Die Briten feierten die Aktion dennoch als Erfolg, weil ihre versenkten Landungsschiffe zeitweilig die Hafenausfahrt blockierten. Im Oktober 1918 war Zeebrügge erneut heftig umkämpft.

Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte Zeebrügge durch die Kenterung der RoRo-Fähre Herald of Free Enterprise am 6. März 1987, bei der 193 Menschen starben.

Beschreibung

Zeebrügge selbst ist in drei Viertel geteilt: das Zentrum, das Bahnhofsviertel und das Strandviertel. Im Zentrum befindet sich ein großer Yachthafen. Das Strandviertel wird auch Bad Zeebrügge genannt.

Bei Zeebrügge liegt der Hafen von Brügge-Zeebrügge, der modernste und zweitgrößte Hafen Belgiens (hinter Antwerpen). Der Hafen gilt auch als einer der modernsten in Europa.

Verkehr

Zeebrügge ist aufgrund seiner geografischen Lage ein bedeutendes Verkehrskreuz für Verkehr aller Art und aus allen Richtungen. Es ist über den Expressweg (Schnellstraße) N 31 über Brügge mit den Autobahnen E 40 und E 403 verbunden, und über den N 34 mit der Autobahn E 34. Die Kusttram bildet den Bahnanschluss und gewährleistet die Verbindung mit allen belgischen Küstenorten.

Vom Hafen bietet P&O Ferries tägliche Fährverbindungen nach Hull an (Abends ab, morgens dort).

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten

Kirche

Boudewijnkanal, ein zwölf Kilometer langer, für Seeschiffe befahrbarer Kanal zwischen Brügge und Zeebrügge

Leuchtturm

ein Nachbarschafts-Haus

Seafront, ein Maritim-Themenpark

(Aus wikipedia).

 

Die Kaiserliche Marine entstand nach der Reichsgründung 1871 aus der Marine des Norddeutschen Bundes. Die Reichsverfassung vom 16. April 1871 bezeichnet die Marine des Reichs meist als Kriegsmarine, an einer Stelle aber auch als Kaiserliche Marine. Für den Marinegebrauch wurde letztere Bezeichnung am 1. Februar 1872 eingeführt. Sie bestand bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918.

Den Schiffsnamen der Kaiserlichen Marine wurde – vergleichbar der Tradition in der britischen Marine (HMS = His/Her Majesty's Ship) – das Kürzel S.M.S. (für "Seiner Majestät Schiff") vorangestellt.

1871 bis 1890

1. Februar 1872 wurden deren bisherige Marinebehörden zur Kaiserlichen Admiralität zusammengefasst, deren erster Chef General der Infanterie Albrecht von Stosch wurde. Den Oberbefehl hatte der Kaiser inne.

Anfangs bestand die Hauptaufgabe im Küstenschutz und im Schutz der deutschen Seehandelswege, obwohl schon bald erste Auslandsstationen gegründet wurden. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts beteiligte sich die Kaiserliche Marine an der Gewinnung von Kolonien in Afrika, Asien und Ozeanien. Kiel an der Ostsee und Wilhelmshaven an der Nordsee waren gemäß der Reichsverfassung Reichskriegshäfen.

Zu den Aufgaben der Marine gehörte auch die allgemeine Repräsentanz des Reichs im Ausland und vor allem in Übersee. Bereits die Preußische Marine hatte, wie in der damaligen Zeit üblich, Auslandskreuzer eingesetzt, die die diplomatische Interessenvertretung Preußens und später des Reichs insbesondere gegenüber kleineren Staaten zu unterstützen hatten. Ein besonderes Beispiel für diese Form der Zusammenarbeit von Diplomatie und Marine, der klassischen Kanonenbootdiplomatie, war die sogenannte Eisenstuck-Affäre in Nicaragua 1876-1878.

1890 bis 1914

Unter dem flottenbegeisterten Kaiser Wilhelm II. (1888 - 1918) gewann die Marine an Bedeutung, und eine große maritime Rüstungsindustrie entstand. Der Kaiser-Wilhelm-Kanal wurde 1895 fertiggestellt und erlaubte eine schnelle Verlegung der Seestreitkräfte zwischen Nord- und Ostsee.

Ab 1889 änderte sich die Führungsstruktur. Marinekabinett, Oberkommando der Marine und Reichsmarineamt (von 1897-1916 war Großadmiral (seit 1911) Alfred von Tirpitz dessen Staatssekretär) entstanden. 1898 beschloss der Reichstag ein neues Flottengesetz, welches den weiteren Ausbau festlegte. Das Oberkommando wurde 1899 durch den Generalstab abgelöst, und der Kaiser übernahm erneut den Oberbefehl. Tirpitz gelang es mit Hilfe seines "Nachrichtenbüros" und des Deutschen Flottenvereins, durch geschickte Propaganda im Deutschen Reich eine große Begeisterung für die Flotte zu erzeugen.

Die Flottenrüstung war, wie auch in den anderen Marinen der damaligen Zeit, von einer schnellen technischen Entwicklung gekennzeichnet. Nacheinander wurden neue Waffensysteme eingeführt, wie die Seemine, der Torpedo, das U-Boot und die Marineflieger mit Flugzeugen und Luftschiffen. Obwohl alle diese Entwicklungen bereits mit einfachen Modellen im amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz gekommen waren, war ihre Bedeutung für künftige Seekriege zunächst kaum erkannt worden.

Eine Veränderung der Doktrin zu Verteidigungskrieg und Seeschlacht mündete mit dem Aufbau der Hochseeflotte in einem Wettrüsten mit England. Die aus dem deutsch-englischen Gegensatz entstandene Isolierung des Deutschen Reichs hatte entscheidenden Einfluss auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs.

Eines der wesentlichen Probleme der Kaiserlichen Marine war bis gegen Ende des Ersten Weltkriegs die mangelhafte interne Koordination. Da der Kaiser selber den Oberbefehl ausübte, fehlte es an der Koordination zwischen den diversen direkt unterstellten Marinedienststellen mit direktem Vorspracherecht beim Kaiser, den sogenannten Immediatstellen, von denen es zeitweise bis zu acht gab. Dazu gehörten der Staatssekretär des Reichsmarineamts, der Chef der Hochseeflotte, die Chefs der Marinestationen.

Organisatorisch bildete die Hochseeflotte ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts den Kern der Kaiserlichen Marine. Daneben gab es das Ostasiengeschwader, die Mittelmeer-Division und diverse Landdienststellen, wie etwa die Marinestationen der Nordsee und der Ostsee.

Hochseeflotte

Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war es allgemein üblich, Flotten nur in den Sommermonaten aktiv zu halten, während im Winter die meisten Schiffe aufgelegt wurden. Nach der Aktivierung im Frühjahr bedurfte es großer Übungen, um die Schiffe einsatzfähig zu machen. Zu diesem Zweck wurde in der Kaiserlichen Marine alljährlich die so genannte Übungsflotte zusammengezogen, an deren Spitze ein Admiral als Flottenchef stand. Um 1900 wurde die Übungsflotte zunächst in Schlachtflotte und 1906 in Hochseeflotte umbenannt. Ihr erster Chef war der Bruder des Kaisers, Prinz Heinrich. Die Hochseeflotte bildete den Kern der Kaiserlichen Marine.

Bei Kriegsausbruch im August 1914 betrug ihre Stärke:

14 Schlachtschiffe

22 Linienschiffe

8 Küstenpanzerschiffe

5 Große Kreuzer (Schlachtkreuzer)

7 Große Kreuzer (Panzerkreuzer)

12 Kleine Kreuzer

89 Torpedoboote (im Flottendienst)

19 U-Boote

Die Schlachtschiffe, Linienschiffe und Küstenpanzerschiffe bildeten zu dieser Zeit sechs Geschwader, die Kreuzer bildeten fünf Aufklärungsgruppen, die Flottentorpedoboote waren in acht, die U-Boote in zwei Flottillen eingeteilt.

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Einheiten gehörten zur Hochseeflotte vier Hafenflottillen mit Kleinen Kreuzern und Torpedobooten.

Die Chefs der Hochseeflotte im Ersten Weltkrieg waren:

1914 - 1915 Admiral Friedrich von Ingenohl

1915 - 1916 Admiral Hugo von Pohl

1916 - 1917 Admiral Reinhard Scheer

1917 - 1918 Admiral Franz Ritter von Hipper

Ostasiengeschwader

Das Ostasiengeschwader ging 1897 aus dem vormaligen Kreuzergeschwader hervor. Es war ein selbständiger Verband, der die Aufgabe hatte, deutsche Interessen im asiatisch-pazifischen Raum zu unterstützen. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs versuchte das Geschwader, unter Vizeadmiral Graf Spee, rund um Südamerika nach Deutschland durchzubrechen, wurde aber bei den Falklandinseln durch überlegene britische Kräfte gestellt und vernichtet.

Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg offenbarte schnell die konzeptionellen Fehler der deutschen Flottenrüstung. Großbritannien verhängte eine Fernblockade gegen das Deutsche Reich und hielt seine Schlachtflotte außerhalb der Reichweite der Hochseeflotte. Die Seeschlachten des Ersten Weltkriegs (u.a. Gefecht auf der Doggerbank, Skagerrakschlacht) hatten deshalb für den Gesamtverlauf keine entscheidende Bedeutung.

Zum Kriegsende sollte die Kaiserliche Marine gemäß einem Flottenbefehl vom 24. Oktober 1918 zu einer letzten großen Schlacht ("ehrenvoller Untergang") gegen die Royal Navy antreten. Das wurde durch den Matrosenaufstand verhindert. Dieser mündete in die Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs bedeutete.

Die Verluste an Menschenleben im Seekrieg werden für das Deutsche Reich mit 1.569 Offizieren, 8.067 Deck- und Unteroffizieren und 25.197 Mannschaften angegeben. An sie erinnert das 1936 am 20. Jahrestag der Skagerrakschlacht eingeweihte Marineehrenmal in Laboe bei Kiel.

Selbstversenkung der Hochseeflotte

Nach Ende der Kampfhandlungen wurde die Hochseeflotte gemäß den Waffenstillstandsbestimmungen im schottischen Scapa Flow interniert. Die Schiffe waren entwaffnet worden und nur mit Notbesatzungen besetzt. Als im Sommer 1919 die Bedingungen des Versailler Vertrages und die damit verbundene Ablieferung großer Teile der Flotte an die Siegermächte bekannt wurde, ließ Konteradmiral Ludwig von Reuter die unter seinem Kommando befindliche Hochseeflotte am 21. Juni 1919 versenken. Damit war der Kern der Kaiserlichen Marine zerstört.

Mit der Selbstversenkung hatte die Marine zwar einen Teil des im Krieg und insbesondere während der Revolution verlorenen Ansehens zurückgewonnen, jedoch waren harte Konsequenzen zu tragen. Die Alliierten verlangten nicht nur die Übergabe anderer, zum Teil recht moderner Schiffe, die für die neue Reichsmarine hätten den Grundstock bilden sollen, sondern auch den größten Teil der noch bestehenden deutschen Handelsflotte.

Die durch die Versenkung unbrauchbar gewordenen Schiffe hatten noch einen großen Schrottwert. Außerdem blockierten sie die besten Ankerplätze in der Bucht von Scapa Flow. Deshalb wurden sie bis zum Zweiten Weltkrieg zum größten Teil gehoben und verschrottet. Bis heute wird jedoch gelegentlich hochwertiger Stahl aus den Wracks für medizinische Geräte geborgen. Dieser Stahl ist deswegen wertvoll, weil er nicht atmosphärischer Strahlung während der Zeit der oberirdischen Nukleartests ausgesetzt war und sich deshalb gut zum Bau von derartigen Messgeräten eignet.

Bilanz

Hatte die Marine in den Einigungskriegen von 1866 und 1871 noch keine praktische Rolle gespielt, so wurde sie in den Folgejahren mit Augenmaß und den Bedürfnissen des Reichs entsprechend aufgebaut. Nach Bismarcks Entlassung 1890 begann unter Kaiser Wilhelm II. und Tirpitz das große Flottenwettrüsten, das eine der wesentlichen, jedoch nicht die einzige Ursache des Ersten Weltkriegs war. Es war ein Element einer verfehlten Bündnis- und Rüstungspolitik.

Im Ersten Weltkrieg zeigte sich, dass die Hochseeflotte falsch konzipiert und schlecht geführt war. Sie konnte nicht entscheidend zum Kriegsausgang beitragen, und der Unmut ihrer Soldaten entlud sich in Meutereien, die wesentlich zum Ende der Monarchie beigetragen haben.

(Aus wikipedia).

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Description

Admiral von Schröder, the commander-in-chief of the Marine Corps in Flanders.

 

August Ludwig von Schröder, German Admiral of the Imperial Navy. Born on July 17, 1854, in Hintzenkamp near Eggesin in Pomerania; died on July 23, 1933, in Berlin-Halensee. With the outbreak of the First World War, Schröder was reactivated and appointed Commanding Admiral in Flanders. He commanded not only naval forces but, above all, large parts of the marine infantry. From a single naval battalion, the Marine Division Flanders was formed within a few months, and finally, on December 15, 1914, the Marine Corps Flanders. These forces were already involved in fierce fighting in Flanders in 1914 and participated in all the Battles of Flanders until 1918. Due to his resolute leadership in these sometimes extremely bloody battles, Ludwig von Schröder became known as the Lion of Flanders.

 

The Flemish Marine Corps was a major German military formation during the First World War. Its name derived from the Belgian region of Flanders, where the corps was formed for coastal defense. It was also responsible for naval and air operations originating from Flanders in the English Channel and as far as the Irish Sea. Admiral Ludwig von Schröder served as its commanding officer from its founding until December 1918. Like the colonial troops, the Flemish Marine Corps was an imperial force, as it belonged neither to the Prussian Army nor was subordinate to the Prussian Navy.

 

Original photographic print from 1918.

 

Below the photograph on the right, with an embossed coat of arms.

 

Size 175 x 270 mm.

 

With minimal signs of age and use, a small worn spot on the lower unprinted edge, otherwise in very good condition.

 

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Historical information about the article:

 

From November 1914, the Flemish ports of Bruges, Zeebrugge, and Ostend became bases for countering shipping traffic around England and in the North Sea. SM U 12 was the first boat to arrive in Zeebrugge on November 9, 1914; others followed, and from these boats the Flanders U-boat Flotilla was formed on March 29, 1915. As the flotilla had already grown to 38 boats by July 1917, and more boats continued to join, the Flanders U-boat Flotilla was divided into the 1st Flanders U-boat Flotilla and the 2nd Flanders U-boat Flotilla on October 1, 1917. To protect the U-boats in port, U-boat shelters were built. Construction of the first U-boat bunker in the northern torpedo boat harbor of Bruges began in August 1917. The bunker was the first to be constructed of reinforced concrete and consisted of eight boxes. Each box was 62 m long and 8.80 m wide. Despite numerous air raids, this bunker was neither seriously damaged nor penetrated by a bomb.

 

August Ludwig von Schröder (* July 17, 1854 in Hintzenkamp near Eggesin in Pomerania; † July 23, 1933 in Berlin-Halensee) was a German admiral.

naval career

Ludwig Schröder joined the newly formed Imperial German Navy on May 31, 1871. He served as a naval officer on various ships, including as commander of the aviso SMS Blitz, the training ship SMS Moltke, and the battlecruiser SMS Vineta. He also commanded the cruiser division on the West Indies Station. Elevated to the hereditary nobility in 1912, he retired in 1913.

World War I

With the outbreak of the First World War, Schröder was reactivated and appointed Commanding Admiral in Flanders. He commanded not only naval forces but, more importantly, large parts of the marine infantry. From a single naval battalion, the Flanders Marine Division was formed within a few months, and finally, on December 15, 1914, the Flanders Marine Corps. These forces were already involved in fierce fighting in Flanders in 1914 and participated in all the Battles of Flanders until 1918. Due to his resolute leadership in these sometimes extremely bloody battles, Ludwig von Schröder became known as the Lion of Flanders. In 1921, the Admiral established the Flanders Cross for these troops.

In the final stages of the war, he was head of the Baltic naval station. On the Kaiser's orders, he was supposed to take action against the mutinous sailors in Kiel, but this order was not countersigned by Chancellor Prince Max von Baden because Schröder was considered too harsh.

In the post-war period, Belgium demanded his extradition. Ludwig von Schröder was the first chairman of the National Association of German Officers (NVDO) in the 1920s.

He was buried in the Invalidenfriedhof cemetery in Berlin. His son was General Ludwig von Schröder.

Honors

Elevation to the hereditary nobility in 1912

Pour le Mérite with oak leaves

Pour le Mérite on October 20, 1915

Oak leaves on December 23, 1917

Order of the Red Eagle, First Class with Oak Leaves

Prussian Crown Order, 1st Class

Grand Cross of the Bavarian Military Merit Order with Swords

Grand Cross of the Order of Albrecht with golden star and swords

Grand Cross of the Order of the Württemberg Crown with Swords

1917 Honorary citizen of the city of Ueckermünde

1933–1947 Admiral von Schröder Straße, opposite the former Imperial Naval Office in Berlin-Tiergarten, in return today named after the revolutionary sailor Albin Köbis.

(From Wikipedia).

 

The Flemish Marine Corps was a major German military formation during the First World War. Its name derived from the Belgian region of Flanders, where the corps was formed for coastal defense. It was also responsible for naval and air operations originating from Flanders in the English Channel and as far as the Irish Sea. Admiral Ludwig von Schröder served as its commanding officer from its founding until December 1918. Like the colonial troops, the Flemish Marine Corps was an imperial force, as it belonged neither to the Prussian Army nor was subordinate to the Prussian Navy.

Setup, structure and deployment

Immediately after the outbreak of war in August 1914, the Imperial Navy formed a naval brigade from its three existing sea battalions and naval artillery, which was expanded into a naval division later that same month. After the 2nd Naval Division was formed on November 8, 1914, both were merged into the Flanders Marine Corps on November 15. In addition to personnel from the Imperial Navy, the corps also included a small number of Landwehr units from the IX Army Corps in Altona and the X Army Corps in Hanover.

The corps was largely recruited from surplus naval personnel of the Imperial Navy. This surplus had arisen due to conscription, which also applied to the Imperial Navy. Mobilization had resulted in the drafting of many reservists who could not be deployed on the ships.

The 3rd Marine Division was formed on June 1, 1917. Besides three marine infantry regiments, it also consisted of hussars from Hussar Regiment No. 7, engineers, and field artillery. It was directly subordinate to the Supreme Army Command.

The Marine Corps was last subordinate to Army Group "Crown Prince Rupprecht". The corps was presumably disbanded at the beginning of 1919; however, at the latest with the founding of the Provisional Imperial Navy on April 16, 1919.

Seaplane

At the end of 1914, the Naval Air Command of the Marine Corps was established under Captain Hans Herr, and on December 7th, the Zeebrugge seaplane station was set up. In 1915, two naval land aviation detachments were formed, which were later renamed naval field aviators. On December 21st, a British coastal town, Dover, was bombed for the first time, followed by London in 1916.

Outline June 1917

Commander: Lieutenant Commander Gerhard Stubenrauch (1880–1931).

Seaplane station Flanders I – Zeebrugge (First Lieutenant of the Reserve Friedrich Christiansen), 35 C-aircraft

Seaplane station Flanders II – Ostend, 16 C-aircraft

Sea Front Squadron Nieuwmunster, 18 fighter planes

Group Commander of the Coastal Air Force (Corvette Captain Franz Schröter)

Coastline I - Zeebrugge

Küsta II – Ostend

Küsta III – Uitkerke

Küsta IV – Utikerke

Schusta I - Uitkerke

Schusta II – Uitkerke

Naval hunting group

Jasta I - Jabbeke

Jasta II – Jabbeke

I Field – Vlissegern, 6 aircraft

II Field – Gistel, 6 aircraft

Group leader of the remotely guided missile (Lieutenant Commander of the Reserve von Ketelhodt)

Remote-controlled train I, two remote-controlled boats and one remote-controlled airplane

Remote control train II, likewise

Submarines

With the arrival of U-12 in Zeebrugge on November 9, 1914, the Flanders-backed submarine war in the English Channel and the Irish Sea began. The Flanders U-boat Flotilla was formed on March 29, 1915. In October 1917, the flotilla was split (I and II). Lieutenant Commander Karl Bartenbach (1881–1949) became commander of the Flanders U-boats on March 29, 1915. Together, the two flotillas sank 2,554 ships and vessels and lost 80 U-boats with 145 officers and more than 1,000 crew members.

Destroyers and torpedo boats

On April 28, 1915, the Flanders Torpedo Boat Flotilla was formed under Lieutenant Commander Kurt Aßmann. It operated in conjunction with seaplanes and served to defend against enemy invasion attempts, protect minesweepers, rescue downed aircrews, and also participate in offensive operations against Dover or the French coast. By mid-May 1918, the Flanders Torpedo Boat Flotilla consisted of two half-flotillas: the 1st under Lieutenant Commander Densch and the 2nd under Lieutenant Commander Günther Lütjens.

At the end of February 1916, a half-flotilla of torpedo boat destroyers was formed under the command of Lieutenant Commander Paul Cleve, comprising the boats V47, V67, and V68. Immediately after the Battle of Jutland, a second half-flotilla was formed, which included G102. They primarily engaged in guerrilla warfare at sea, destroying British mines and minefields that hampered the operations of German U-boats. At times, they received considerable reinforcements from Wilhelmshaven and conducted raids as far as Calais. At the end of September 1918, the units were evacuated from Flanders.

Flanders Minesweeping Half-Flotilla

In mid-May 1918, it consisted of two groups with a total of seven old torpedo boats under the command of Captain at Sea of the Reserve Schladebach and a boat detachment with an unknown number of fishing boats, tugboats, launches and motorboats under the command of Corvette Captain of the Reserve Zedel.

Coastal batteries

The coastal batteries were divided into the eastern and western coastal defenses. Near Ostend were also two anti-aircraft batteries, "Grand Duke" and "Friedrich." In addition, there were special batteries directly subordinate to the harbor commander: "Blücher," "Eylau," "Gneisenau I," "Seekamp," and "Württemberg." The batteries often bore the names of decommissioned naval vessels from which their guns had been salvaged.

Coastal Defense West

Battery "Kaiser Wilhelm" in Knokke on the Zegemeer, 4 30.5 cm guns, range 37,500 m.

Battery "Hessen" in Uitkerke: 4 28-cm guns, range 27,700 m.

Battery "Braunschweig" in Knokke, 4 28-cm guns.

Battery "Hertha" in Wenduine, 4 21-cm guns

Battery "Schleswig-Holstein", 2 17-cm guns, range 24,000 m.

Battery "Augusta" in Heist (Duinbergen), 3 15-cm guns, range 24,000 m.

Battery "Hamburg" in Knokke, 4 10.5 cm guns, range 12,700 m.

Battery "Bremen" in Knokke, 4 10.5 cm guns.

Battery "Lekkerbek" in Knokke, 2 8.8 cm guns, range 7,000 m.

Battery "Schützennest" in Knokke, 6 5-cm guns, range 3,000 m.

Zeebrugge Harbor Protection Group

Battery "Friedrichsort" west of Zeebrugge, 4 17-cm guns, range 21,300 m.

Battery "Lübeck" in Zeebrugge, near the harbor pier, 2 15-cm guns, range 18,700 m.

Battery "Mole", components unclear.

Battery "Kanal" in Zeebrugge, 4 8.8 cm guns.

Battery "Leopoldskanal" in Zeebrugge, 2 5.2 cm guns, range 7,100 m.

Battery "Kaiserin" in the dunes of Blankenberge, 4 15-cm guns, range 18,700 m.

Blankenberge Harbor Protection Group

"Groden" battery, 4 28cm howitzers, range 10,400m.

Battery "Medium", 3 10.5 cm guns, range 12,700 m.

Battery "Harbor", 4 8.8 cm guns, range 7,000 m.

Coastal Defense West

Battery "Deutschland" between Bredene and Klemskerke, also called Battery "Jacobinessen" after the location of a farm, 4-38.0 cm guns, range 38,000 m.

Battery "Pommern" in the park of Moere (Gistel), 1-38.0 cm, range 47,000 m. The gun was originally intended for a unit of the Bayern class.

"Tirpitz" battery near Stene southwest of Ostend, 4-28.0 cm, range 35,000 m.

Battery "Preußen" near Bredene, 4-28.0 cm, range 27,400 m.

"Hannover" battery near Vlissegem, 3-28.0 cm, range 27,000 m.

Mariakerke close combat group

Battery "Oldenburg" in Raversijde near Leffingen, 4-17.0 cm, range 18,300 m. It was disguised as isolated farmhouses or barns.

Battery "Gneisenau" in Ostend on the dike, 4-17.0 cm, range 18,300 m.

Battery "Cecilie" in Mariakerke, 4-15.0 cm, range 15,800 m.

Battery "Aachen" near Raversijde, 4-15.0 cm, range 18,700 m. The battery, which was blown up at the end of the war, is now part of the Atlantic Wall open-air museum.

Battery "Beseler" in Mariakerke, 4-15 cm.

"Antwerpen" battery in Raversijde, 4-10.5 cm, range 12,200 m.

East End Port Protection Group

"Hindenburg" battery, 4-28.0 cm, model 1887, range 12,300 m.

Battery "Schlesien", 4-17.0 cm, range 24,000 m.

Battery "Ludendorff", 4-15.0 cm, range 18,700 m.

Battery "Irene", 3-15.0 cm, range 12,600 m.

Uniforms

The Flanders Marine Corps initially wore a mix of uniforms. Seamen wore the uniforms of the naval battalions, while sailors wore blue or white sailor suits over which they wore field-gray work clothes. In 1915, the corps was issued a uniform of field gray, to which naval rank insignia were added as shoulder boards or sleeve stripes, or in combination. Enlisted men continued to wear naval headgear.

(From Wikipedia).

 

Zeebrugge is a locality within the Lissewege district of the city of Bruges on the North Sea coast of Belgium, in the province of West Flanders. Zeebrugge has a population of 3,865 (2008).

Story

Zeebrugge originated as a fishing village on the North Sea coast. In 1134, a storm surge carved a channel into the Zwin inlet, giving the city of Bruges, located about 15 kilometers inland, direct access to the North Sea. However, the Zwin channel silted up considerably from the 15th century onwards and could not be restored even with hydraulic engineering measures.

Around 1870, Bruges was once again completely surrounded by land. However, the burgeoning industries in the city increasingly demanded the restoration of the former direct connection to the North Sea, particularly to facilitate more efficient trade with England. Therefore, construction of the new overseas port of Zeebrugge began in 1892. The first port complex was inaugurated in 1907 by King Leopold II of Belgium.

During the First World War, Zeebrugge was occupied by the German Empire and used as a submarine and seaplane base. Therefore, in 1917, during the Third Battle of Ypres, the British planned an offensive towards Zeebrugge, which, however, failed. On April 23, 1918, the Royal Navy launched a raid against Zeebrugge and Ostend, an unsuccessful attack on the naval base that, on the contrary, resulted in heavy losses for them. The British nevertheless celebrated the operation as a success because their sunken landing craft temporarily blocked the harbor entrance. In October 1918, Zeebrugge was once again the scene of fierce fighting.

Zeebrugge gained public attention through the capsizing of the RoRo ferry Herald of Free Enterprise on March 6, 1987, in which 193 people died.

Description

Zeebrugge itself is divided into three quarters: the center, the station district, and the beach district. A large marina is located in the center. The beach district is also known as Bad Zeebrugge.

Near Zeebrugge lies the port of Bruges-Zeebrugge, the most modern and second largest port in Belgium (after Antwerp). The port is also considered one of the most modern in Europe.

Traffic

Due to its geographical location, Zeebrugge is a major transport hub for all types of traffic from all directions. It is connected to the E40 and E403 motorways via Bruges by the N31 expressway, and to the E34 motorway via the N34. The coastal tram provides rail access and links to all Belgian coastal towns.

From the port, P&O Ferries offers daily ferry services to Hull (departing in the evening, arriving in the morning).

Buildings and sights

Church

Boudewijn Canal, a twelve-kilometer-long canal navigable for seagoing vessels between Bruges and Zeebrugge

lighthouse

a neighborhood house

Seafront, a maritime theme park

(From Wikipedia).

 

The Imperial Navy was formed after the founding of the German Empire in 1871 from the navy of the North German Confederation. The Imperial Constitution of April 16, 1871, usually refers to the navy of the Empire as the Kriegsmarine (War Navy), but also, in one instance, as the Imperial Navy. For naval use, the latter designation was adopted on February 1, 1872. It existed until the end of the First World War in 1918.

The names of ships in the Imperial Navy were preceded by the abbreviation SMS (for "His Majesty's Ship") – similar to the tradition in the British Navy (HMS = His/Her Majesty's Ship).

1871 to 1890

On February 1, 1872, their existing naval authorities were merged to form the Imperial Admiralty, whose first chief was General of the Infantry Albrecht von Stosch. The Emperor held supreme command.

Initially, the main task was coastal defense and the protection of German maritime trade routes, although the first overseas stations were soon established. In the 1880s, the Imperial Navy participated in the acquisition of colonies in Africa, Asia, and Oceania. Kiel on the Baltic Sea and Wilhelmshaven on the North Sea were designated Imperial naval ports under the Imperial Constitution.

The navy's duties also included representing the Reich abroad, particularly overseas. As was common practice at the time, the Prussian Navy had already deployed cruisers abroad to support the diplomatic representation of Prussia's, and later the Reich's, interests, especially vis-à-vis smaller states. A prime example of this form of cooperation between diplomacy and the navy, classic gunboat diplomacy, was the so-called Eisenstuck Affair in Nicaragua from 1876 to 1878.

1890 to 1914

Under the naval enthusiast Kaiser Wilhelm II (1888-1918), the navy gained in importance, and a large maritime arms industry developed. The Kiel Canal (formerly Kaiser Wilhelm Canal) was completed in 1895, allowing for the rapid deployment of naval forces between the North Sea and the Baltic Sea.

From 1889 onwards, the command structure changed. The Naval Cabinet, the Supreme Naval Command, and the Imperial Naval Office (Grand Admiral Alfred von Tirpitz served as its State Secretary from 1897 to 1916) were established. In 1898, the Reichstag passed a new naval law that stipulated further expansion. The Supreme Naval Command was replaced by the General Staff in 1899, and the Kaiser once again assumed supreme command. With the help of his "Intelligence Bureau" and the German Naval League, Tirpitz skillfully generated widespread enthusiasm for the navy throughout the German Empire through effective propaganda.

Naval armament, like that of other navies of the time, was characterized by rapid technological development. New weapon systems were introduced one after another, such as the sea mine, the torpedo, the submarine, and naval aviation with airplanes and airships. Although all these developments had already been used in simple models during the American Civil War, their significance for future naval warfare was initially hardly recognized.

A shift in doctrine towards defensive warfare and naval battles, culminating in the construction of the High Seas Fleet, led to an arms race with England. The isolation of the German Empire resulting from the Anglo-German rivalry had a decisive influence on the outbreak of the First World War.

One of the major problems of the Imperial German Navy until near the end of the First World War was its lack of internal coordination. Since the Kaiser himself held supreme command, there was a lack of coordination between the various directly subordinate naval offices with direct access to the Kaiser, the so-called "Immediate Offices," of which there were sometimes up to eight. These included the State Secretary of the Imperial Naval Office, the Chief of the High Seas Fleet, and the chiefs of the naval stations.

Organizationally, the High Seas Fleet formed the core of the Imperial Navy from the beginning of the 20th century. Alongside it were the East Asia Squadron, the Mediterranean Division, and various land-based units, such as the naval stations in the North Sea and the Baltic Sea.

High Seas Fleet

Until the end of the 19th century, it was common practice to keep fleets active only during the summer months, while most ships were laid up during the winter. After reactivation in the spring, extensive exercises were necessary to make the ships ready for combat. For this purpose, the Imperial Navy assembled its so-called training fleet annually, commanded by an admiral. Around 1900, the training fleet was renamed the battle fleet and in 1906 the High Seas Fleet. Its first commander was the Emperor's brother, Prince Henry. The High Seas Fleet formed the core of the Imperial Navy.

At the outbreak of war in August 1914, their strength was:

14 battleships

22 ships of the line

8 coastal defense ships

5 Large Cruisers (Battlecruisers)

7 Large Cruisers (Armored Cruisers)

12 small cruisers

89 torpedo boats (in fleet service)

19 submarines

At that time, the battleships, battleships and coastal defense ships formed six squadrons, the cruisers formed five reconnaissance groups, the fleet torpedo boats were divided into eight flotillas, and the submarines into two flotillas.

In addition to the units listed above, the High Seas Fleet included four harbor flotillas with light cruisers and torpedo boats.

The commanders of the High Seas Fleet in the First World War were:

1914 - 1915 Admiral Friedrich von Ingenohl

1915 - 1916 Admiral Hugo von Pohl

1916 - 1917 Admiral Reinhard Scheer

1917 - 1918 Admiral Franz Ritter von Hipper

East Asia Squadron

The East Asia Squadron emerged in 1897 from the former Cruiser Squadron. It was an independent unit tasked with supporting German interests in the Asia-Pacific region. After the outbreak of the First World War, the squadron, under Vice Admiral Graf Spee, attempted to break through to Germany around South America, but was intercepted and destroyed by superior British forces near the Falkland Islands.

World War I

The First World War quickly exposed the conceptual flaws of German naval armament. Great Britain imposed a distant blockade on the German Empire, keeping its battle fleet out of range of the High Seas Fleet. The naval battles of the First World War (including the Battle of Dogger Bank and the Battle of Jutland) were therefore not decisive for the overall course of the war.

At the end of the war, according to a fleet order of October 24, 1918, the Imperial German Navy was to engage in a final major battle ("honorable demise") against the Royal Navy. This was prevented by the sailors' revolt, which culminated in the November Revolution, marking the end of the German Empire.

The German Reich suffered losses in naval warfare of 1,569 officers, 8,067 warrant officers and petty officers, and 25,197 enlisted men. The naval memorial in Laboe near Kiel, inaugurated in 1936 on the 20th anniversary of the Battle of Jutland, commemorates them.

Scuttling of the High Seas Fleet

After the end of hostilities, the High Seas Fleet was interned in Scapa Flow, Scotland, in accordance with the armistice terms. The ships had been disarmed and manned only by skeleton crews. When the terms of the Treaty of Versailles and the associated surrender of large parts of the fleet to the victorious powers became known in the summer of 1919, Rear Admiral Ludwig von Reuter ordered the High Seas Fleet under his command to be scuttled on June 21, 1919. With that, the core of the Imperial German Navy was destroyed.

While the scuttling of the ship allowed the navy to regain some of the prestige it had lost during the war and especially the revolution, it also had harsh consequences. The Allies demanded not only the surrender of other, in some cases quite modern, ships that were intended to form the basis of the new Imperial Navy, but also the majority of the remaining German merchant fleet.

The ships, rendered unusable by the sinking, still had considerable scrap value. Furthermore, they blocked the best anchorages in Scapa Flow. Therefore, most of them were raised and scrapped before World War II. Even today, however, high-quality steel is occasionally recovered from the wrecks for use in medical equipment. This steel is valuable because it was not exposed to atmospheric radiation during the period of above-ground nuclear testing and is therefore well-suited for the construction of such instruments.

balance sheet

While the navy had played no practical role in the Wars of German Unification of 1866 and 1871, it was built up in the following years with careful consideration and in accordance with the needs of the Reich. After Bismarck's dismissal in 1890, the great naval arms race began under Kaiser Wilhelm II and Tirpitz, which was one of the main, but not the only, causes of the First World War. It was one element of a flawed alliance and armament policy.

The First World War revealed that the High Seas Fleet was poorly conceived and badly managed. It failed to make a decisive contribution to the outcome of the war, and the discontent of its sailors erupted in mutinies that significantly contributed to the end of the monarchy.

(From Wikipedia).

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