Admiral von Schröder, der Oberbefehlshaber des Marinekorps in Flandern.
August Ludwig von Schröder, deutscher Admiral der Kaiserlichen Marine. Geboren am 17. Juli 1854 in Hintzenkamp bei Eggesin in Pommern; gestorben am 23. Juli 1933 in Berlin-Halensee. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Schröder reaktiviert und zum Kommandierenden Admiral in Flandern ernannt. Ihm unterstanden nicht nur Seestreitkräfte sondern vor allem große Teile der Marineinfanterie. Aus einem einzigen Seebataillon war innerhalb weniger Monate zunächst die Marine-Division Flandern und schließlich am 15. Dezember 1914 das Marinekorps Flandern entstanden. Diese Kräfte waren bereits 1914 in heftige Kämpfe in Flandern verwickelt und nahmen bis 1918 an allen Flandernschlachten teil. Aufgrund seiner entschlossenen Führung in den zum Teil äußerst blutigen Kämpfen wurde Ludwig von Schröder als Löwe von Flandern bekannt.
Das Marinekorps Flandern war ein deutscher militärischer Großverband im Ersten Weltkrieg. Der Name leitete sich vom belgischen Landesteil Flandern ab, in dem das Korps zur Küstensicherung gebildet worden war. Es war auch zuständig für die von Flandern ausgehenden Operationen der See- und Luftstreitkräfte im Ärmelkanal bis zur Irischen See. Kommandierender Admiral war von der Gründung bis Dezember 1918 Ludwig von Schröder. Wie die Schutztruppen war das Marinekorps Flandern eine Reichstruppe, da es weder der Preußischen Armee angehörte noch der Marine unterstellt war.
Originaler Fotodruck von 1918.
Unter der Fotoabbildung rechts mit eingeprägtem Adelswappen.
Größe 175 x 270 mm.
Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, im unteren unbedruckten Rand mit kleiner abgewetzter Stelle, sonst sehr guter Zustand.
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Historische Informationen zum Artikel:
Die Flandernhäfen Brügge, Zeebrügge und Ostende wurden ab November 1914 Ausgangspunkte gegen den Schiffsverkehr um England und in der Nordsee. S.M. U 12 lief als erstes Boot am 09.11.1914 in Zeebrügge ein, weitere folgten und aus diesen Booten wurde am 29.03.1915 die U-Flottille Flandern gegründet. Da die Flottille bereits im Juli 1917 auf 38 Boote angewachsen war und immer mehr Boote hinzukamen, wurde ab 01.10.1917 die U-Flottille Flandern in 1.U-Flottille Flandern und 2.U-Flottille Flandern aufgeteilt. Um die U-Boote im Hafen zu schützen wurden U-Bootunterstände gebaut. Im August 1917 begann der Bau des ersten U-Boot-Bunkers im nördlichen Torpedoboothafen von Brügge. Der Bunker war erstmals in Eisenbeton ausgeführt und bestand aus acht Boxen. Jede Box war 62 m lang und 8,80 m breit. Dieser Bunker wurde trotz zahlreicher Luftangriffe weder ernstlich beschädigt, noch von einer Bombe durchschlagen.
August Ludwig von Schröder (* 17. Juli 1854 in Hintzenkamp bei Eggesin in Pommern; † 23. Juli 1933 in Berlin-Halensee) war ein deutscher Admiral.
Marinelaufbahn
Ludwig Schröder trat am 31. Mai 1871 in die gerade neu entstandene Kaiserliche Marine ein. Er diente als Seeoffizier auf verschiedenen Schiffen, unter anderem als Kommandant des Avisos SMS Blitz, des Schulschiffs SMS Moltke sowie des Großen Kreuzers SMS Vineta. Außerdem war er Chef der Kreuzerdivision auf der Westindischen Station. 1912 in den erblichen Adelsstand erhoben, trat er 1913 in den Ruhestand.
Erster Weltkrieg
Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Schröder reaktiviert und zum Kommandierenden Admiral in Flandern ernannt. Ihm unterstanden nicht nur Seestreitkräfte sondern vor allem große Teile der Marineinfanterie. Aus einem einzigen Seebataillon war innerhalb weniger Monate zunächst die Marine-Division Flandern und schließlich am 15. Dezember 1914 das Marinekorps Flandern entstanden. Diese Kräfte waren bereits 1914 in heftige Kämpfe in Flandern verwickelt und nahmen bis 1918 an allen Flandernschlachten teil. Aufgrund seiner entschlossenen Führung in den zum Teil äußerst blutigen Kämpfen wurde Ludwig von Schröder als Löwe von Flandern bekannt. 1921 stiftete der Admiral für diese Truppe das Flandernkreuz.
In der Endphase des Krieges war er Chef der Marinestation der Ostsee. Auf Befehl des Kaisers sollte er gegen die meuternden Matrosen in Kiel vorgehen, jedoch wurde dieser Befehl nicht vom Reichskanzler Prinz Max von Baden gegengezeichnet, weil Schröder als zu hart galt.
In der Nachkriegszeit verlangte Belgien seine Auslieferung. Ludwig von Schröder war in den 1920er Erster Vorsitzender des Nationalverbandes Deutscher Offiziere (NVDO).
Er wurde auf dem Berliner Invalidenfriedhof beigesetzt. Sein Sohn war der General Ludwig von Schröder.
Ehrungen
Erhebung in den erblichen Adelsstand im Jahre 1912
Pour le Mérite mit Eichenlaub
Pour le Mérite am 20. Oktober 1915
Eichenlaub am 23. Dezember 1917
Roter Adlerorden I. Klasse mit Eichenlaub
Preußischer Kronenorden I. Klasse
Großkreuz des Bayerischen Militärverdienstordens mit Schwertern
Großkreuz des Albrechts-Ordens mit goldenem Stern und Schwertern
Großkreuz des Ordens der Württembergischen Krone mit Schwertern
1917 Ehrenbürger der Stadt Ueckermünde
1933–1947 Admiral von Schröder Straße, gegenüber dem ehemaligen Reichsmarineamt in Berlin-Tiergarten, im Gegenzug heute nach dem revolutierenden Matrosen Albin Köbis benannt.
(Aus wikipedia).
Das Marinekorps Flandern war ein deutscher militärischer Großverband im Ersten Weltkrieg. Der Name leitete sich vom belgischen Landesteil Flandern ab, in dem das Korps zur Küstensicherung gebildet worden war. Es war auch zuständig für die von Flandern ausgehenden Operationen der See- und Luftstreitkräfte im Ärmelkanal bis zur Irischen See. Kommandierender Admiral war von der Gründung bis Dezember 1918 Ludwig von Schröder. Wie die Schutztruppen war das Marinekorps Flandern eine Reichstruppe, da es weder der Preußischen Armee angehörte noch der Marine unterstellt war.
Aufstellung, Gliederung und Einsatz
Unmittelbar nach Kriegsausbruch im August 1914 stellte die Kaiserliche Marine aus den drei vorhandenen Seebataillonen und der Matrosenartillerie eine Marinebrigade auf, die noch im selben Monat zur Marine-Division erweitert wurde. Nachdem am 8. November 1914 die 2. Marine-Division aufgestellt worden war, wurden beide bereits am 15. November im Marinekorps Flandern zusammengefasst. Neben Personal der Kaiserlichen Marine setzte sich das Korps im geringen Umfang auch aus Landwehreinheiten des IX. Armeekorps in Altona und des X. Armeekorps in Hannover zusammen.
Das Korps wurde weitgehend aus überschüssigem seemännischen Personal der Kaiserlichen Marine rekrutiert. Dieser Personalüberhang war aufgrund der auch für die Kaiserliche Marine geltenden Wehrpflicht entstanden. Durch die Mobilmachung waren viele Reservisten eingezogen worden, die auf den schwimmenden Einheiten keine Verwendung finden konnten.
Am 1. Juni 1917 wurde die 3. Marine-Division aufgestellt. Sie setzte sich neben drei Marine-Infanterie-Regimentern auch aus Husaren des Husaren-Regiments Nr. 7, Pionieren und Feldartillerie zusammen. Sie unterstand direkt der Obersten Heeresleitung.
Zuletzt unterstand das Marinekorps der Heeresgruppe "Kronprinz Rupprecht". Das Korps wurde vermutlich Anfang 1919 aufgelöst; spätestens jedoch mit der Gründung der Vorläufigen Reichsmarine am 16. April 1919.
Seeflieger
Ende 1914 wurden das Kommando des Luftfahrtwesens des Marinekorps unter Kapitän zur See Hans Herr aufgebaut, am 7. Dezember die Seeflugstation Zeebrügge eingerichtet. 1915 wurden zwei Marine-Landfliegerabteilungen gebildet, die später in Marine-Feldflieger umbenannt wurden. Am 21. Dezember wurde zum ersten Mal ein britischer Küstenort, Dover, bombardiert, 1916 auch London.
Gliederung Juni 1917
Kommandeur: Korvettenkapitän Gerhard Stubenrauch (1880–1931).
Seeflugstation Flandern I – Zeebrügge ( Oberleutnant der Reserve Friedrich Christiansen), 35 C-Flugzeuge
Seeflugstatinon Flandern II – Ostende, 16 C-Flugzeuge
Seefrontstaffel Nieuwmunster, 18 Jagdflugzeuge
Gruppenkommandeur der Küstenflieger (Korvettenkapitän Franz Schröter)
Küsta I - Zeebrügge
Küsta II – Ostende
Küsta III – Uitkerke
Küsta IV – Utikerke
Schusta I - Uitkerke
Schusta II – Uitkerke
Marine-Jagdgruppe
Jasta I - Jabbeke
Jasta II – Jabbeke
I Feld – Vlissegern , 6 Flugzeuge
II Feld – Gistel, 6 Flugzeuge
Gruppenführer der Fernlenkwaffe (Kapitänleutnant der Reserve von Ketelhodt)
Fernlenkzug I, zwei Fernlenkboote und ein Fernlenk-Flugzeug
Fernlenkzug II, ebenso
U-Boote
Mit dem Eintreffen von U 12 am 9. November 1914 in Zeebrügge begann der von Flandern aus gestützte U-Boot-Krieg im Ärmelkanal und in der Irischen See. Am 29. März 1915 wurde die U-Bootflottille Flandern gebildet. Im Oktober 1917 wurde die Flottille geteilt (I und II). Führer der U-Boote Flandern wurde am 29. März 1915 Korvettenkapitän Karl Bartenbach (1881–1949). Beide Flottillen versenkten zusammen 2554 Schiffe bzw. Fahrzeuge und verloren 80 U-Boote mit 145 Offizieren und mehr als 1000 Mannschaften.
Zerstörer und Torpedoboote
Am 28. April 1915 wurde die Torpedobootflottille Flandern unter Kapitänleutnant Kurt Aßmann gebildet. Sie operierte gemeinsam mit Wasserflugzeugen und diente der Abwehr gegnerischer Invasionsversuche, dem Schutz von Minensuchern, der Rettung abgestürzter Flugzeugbesatzungen, aber auch Offensivunternehmungen gegen Dover oder die französische Küste. Mitte Mai 1918 bestand die T-Flottille Flandern aus zwei Halb-Flottillen, der 1. unter Kapitänleutnant Densch und der 2. unter Kapitänleutnant Günther Lütjens.
Ende Februar 1916 wurde eine Halbflottille von Torpedobootszerstörern unter dem Befehl von Korvettenkapitän Paul Cleve gebildet, der die Boote V47, V 67 und V68 angehörten. Unmittelbar nach der Skagerrakschlacht wurde eine 2. Halbflottille gebildet, der u.a. G102 angehörte. Sie führten vorzugsweise einen Kleinkrieg zur See zur Zerstörung britischer Minen und Sperrnetze, die den Einsatz der deutschen U-Boote behinderten. Zeitweise erhielten sie erhebliche Verstärkung aus Wilhelmshaven und führten Angriffe bis nach Calais durch. Ende September 1918 wurden die Einheiten aus Flandern evakuiert.
Minensuch-Halbflottille Flandern
Sie bestand Mitte Mai 1918 aus zwei Gruppen mit insgesamt sieben alten Torpedobooten unter dem Kommando von Kapitän zur See der Reserve Schladebach und einer Bootsabteilung mit einer unbekannten Anzahl von Fischerbooten, Schleppern, Barkassen und Motorbooten unter Leitung von Korvettenkapitän der Reserve Zedel.
Küstenbatterien
Die Küstenbatterien gliederten sich in die Küstenverteidigung Ost und die Küstenverteidigung West. In der Nähe von Ostende befanden sich auch zwei Luftabwehrbatterien, "Großherzog" und "Friedrich". Außerdem bestanden hier besondere Batterien, die direkt dem Einfahrtkommandanten unterstellt waren: "Blücher", "Eylau", "Gneisenau I", "Seekamp" und "Württemberg". Die Batterien trugen oft Namen von außer Dienst gestellten schwimmenden Einheiten, von denen die Geschütze stammten.
Küstenverteidigung West
Batterie "Kaiser Wilhelm" in Knokke am Zegemeer, 4 30,5-cm-Geschütze, Reichweite 37.500 m.
Batterie "Hessen" in Uitkerke: 4 28-cm-Geschütze, Reichweite 27.700 m.
Batterie "Braunschweig" in Knokke, 4 28-cm-Geschütze.
Batterie "Hertha" in Wenduine, 4 21-cm-Geschütze
Batterie "Schleswig-Holstein", 2 17-cm-Geschütze, Reichweite 24.000 m.
Batterie "Augusta" in Heist (Duinbergen), 3 15-cm-Geschütze, Reichweite 24.000 m.
Batterie "Hamburg" in Knokke, 4 10,5-cm-Geschütze, Reichweite 12.700 m.
Batterie "Bremen" in Knokke, 4 10,5-cm-Geschütze.
Batterie "Lekkerbek" in Knokke, 2 8,8-cm-Geschütze, Reichweite 7.000 m.
Batterie "Schützennest" in Knokke, 6 5-cm-Geschütze, Reichweite 3.000 m.
Hafenschutzgruppe Zeebrügge
Batterie "Friedrichsort" westlich Zeebrügge, 4 17-cm-Geschütze, Reichweite 21.300 m.
Batterie "Lübeck" in Zeebrügge, Nähe Hafenmole, 2 15-cm-Geschütze, Reichweite 18.700 m.
Batterie "Mole", Bestückung unklar.
Batterie "Kanal" in Zeebrügge, 4 8,8-cm-Geschütze.
Batterie "Leopoldskanal" in Zeebrügge, 2 5,2-cm-Geschütze Reichweite 7.100 m.
Batterie "Kaiserin" in den Dünen von Blankenberge, 4 15-cm-Geschütze Reichweite 18.700 m.
Hafenschutzgruppe Blankenberge
Batterie "Groden", 4 28-cm-Haubitzen, Reichweite 10.400 m.
Batterie "Mittel", 3 10,5-cm-Geschütze, Reichweite 12.700 m.
Batterie "Hafen", 4 8,8-cm-Geschütze Reichweite 7.000 m.
Küstenverteidigung West
Batterie "Deutschland" zwischen Bredene und Klemskerke, nach der Lage eines Hofes auch Batterie "Jacobinessen" genannt, 4-38,0 cm Geschütze, Reichweite 38.000 m.
Batterie "Pommern" im Park von Moere (Gistel), 1-38,0 cm, Reichweite 47.000 m. Das Geschütz war ursprünglich für eine Einheit der Bayern-Klasse vorgesehen gewesen.
Batterie "Tirpitz" bei Stene südwestlich von Ostende, 4-28,0 cm, Reichweite 35.000 m.
Batterie "Preußen" bei Bredene, 4-28,0 cm, Reichweite 27.400 m.
Batterie "Hannover" bei Vlissegem, 3-28,0 cm, Reichweite 27.000 m.
Nahkampfgruppe Mariakerke
Batterie "Oldenburg" in Raversijde bei Leffinge, 4-17,0 cm, Reichweite 18.300 m. Sie war als alleinstehende Bauernhäuser bzw. Scheunen getarnt.
Batterie "Gneisenau" in Ostende auf dem Deich, 4-17,0 cm, Reichweite 18.300 m.
Batterie "Cecilie" in Mariakerke, 4-15,0 cm, Reichweite 15.800 m.
Batterie "Aachen" bei Raversijde, 4-15,0 cm, Reichweite 18.700 m. Die bei Kriegsende gesprengte Batterie ist heute Teil des Freilichtmuseums Atlantikwall.
Batterie "Beseler" in Mariakerke, 4-15 cm.
Batterie "Antwerpen" in Raversijde, 4-10,5 cm, Reichweite 12.200 m.
Hafenschutzgruppe Ostende-Ost
Batterie "Hindenburg", 4-28,0 cm, Modell 1887, Reichweite 12.300 m.
Batterie "Schlesien", 4-17,0 cm, Reichweite 24.000 m.
Batterie "Ludendorff", 4-15,0 cm, Reichweite 18.700 m.
Batterie "Irene", 3-15,0 cm, Reichweite 12.600 m.
Uniformierung
Das Marinekorps Flandern war anfänglich mit sehr gemischten Uniformen ausgestattet. Die Seesoldaten trugen die Uniformen der Seebataillone, Matrosen blaues oder weißes Matrosenzeug, über das feldgrau gefärbtes Arbeitszeug getragen wurde. 1915 wurde das Korps einheitlich mit feldgrauen Uniformen ausgestattet, zu denen jedoch Dienstgradabzeichen der Marine als Schulterstücke oder Ärmelstreifen oder aber in Kombination getragen wurden. Die Mannschaften trugen weiterhin die Kopfbedeckung der Marine.
(Aus wikipedia).
Zeebrügge ist eine Ortslage des Stadtteils Lissewege der Stadt Brügge an der Nordsee, Belgien, Provinz Westflandern. Zeebrügge zählt 3865 Einwohner (2008).
Geschichte
Zeebrügge entstand aus einem Fischerdorf an der Nordsee. 1134 riss eine Sturmflut eine Fahrrinne in die Meeresbucht Zwin, so dass die ca. 15 Kilometer weit im Hinterland liegende Stadt Brügge danach direkten Zugang zur Nordsee hatte. Die Zwin-Zufahrt versandete jedoch ab dem 15. Jahrhundert zusehends und konnte auch mit wasserbaulichen Maßnahmen nicht wieder hergestellt werden.
Etwa um 1870 war Brügge wieder völlig von Landmassen umschlossen. Die in der Stadt entstehende Industrie forderte jedoch zunehmend eine Wiederherstellung der ehemals vorhandenen direkten Nordseeanbindung, um insbesondere den Handel mit England effektiver abwickeln zu können. Ab 1892 begann deshalb der Ausbau des neuen Überseehafens Zeebrügge. Der erste Hafenkomplex wurde 1907 vom belgischen König Leopold II. eingeweiht.
Während des Ersten Weltkriegs wurde Zeebrügge vom Deutschen Reich besetzt und als U-Boot- und Seeflugzeugbasis genutzt. Deswegen planten die Briten 1917 während der Dritten Flandernschlacht einen Vorstoß in Richtung Zeebrügge, der jedoch scheiterte. Am 23. April 1918 unternahm die Royal Navy mit dem Raid gegen Zeebrügge und Ostende einen erfolglosen Angriff auf die Marinebasis, die ihnen im Gegenteil hohe Verluste bescherte. Die Briten feierten die Aktion dennoch als Erfolg, weil ihre versenkten Landungsschiffe zeitweilig die Hafenausfahrt blockierten. Im Oktober 1918 war Zeebrügge erneut heftig umkämpft.
Öffentliche Aufmerksamkeit erlangte Zeebrügge durch die Kenterung der RoRo-Fähre Herald of Free Enterprise am 6. März 1987, bei der 193 Menschen starben.
Beschreibung
Zeebrügge selbst ist in drei Viertel geteilt: das Zentrum, das Bahnhofsviertel und das Strandviertel. Im Zentrum befindet sich ein großer Yachthafen. Das Strandviertel wird auch Bad Zeebrügge genannt.
Bei Zeebrügge liegt der Hafen von Brügge-Zeebrügge, der modernste und zweitgrößte Hafen Belgiens (hinter Antwerpen). Der Hafen gilt auch als einer der modernsten in Europa.
Verkehr
Zeebrügge ist aufgrund seiner geografischen Lage ein bedeutendes Verkehrskreuz für Verkehr aller Art und aus allen Richtungen. Es ist über den Expressweg (Schnellstraße) N 31 über Brügge mit den Autobahnen E 40 und E 403 verbunden, und über den N 34 mit der Autobahn E 34. Die Kusttram bildet den Bahnanschluss und gewährleistet die Verbindung mit allen belgischen Küstenorten.
Vom Hafen bietet P&O Ferries tägliche Fährverbindungen nach Hull an (Abends ab, morgens dort).
Bauwerke und Sehenswürdigkeiten
Kirche
Boudewijnkanal, ein zwölf Kilometer langer, für Seeschiffe befahrbarer Kanal zwischen Brügge und Zeebrügge
Leuchtturm
ein Nachbarschafts-Haus
Seafront, ein Maritim-Themenpark
(Aus wikipedia).
Die Kaiserliche Marine entstand nach der Reichsgründung 1871 aus der Marine des Norddeutschen Bundes. Die Reichsverfassung vom 16. April 1871 bezeichnet die Marine des Reichs meist als Kriegsmarine, an einer Stelle aber auch als Kaiserliche Marine. Für den Marinegebrauch wurde letztere Bezeichnung am 1. Februar 1872 eingeführt. Sie bestand bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918.
Den Schiffsnamen der Kaiserlichen Marine wurde – vergleichbar der Tradition in der britischen Marine (HMS = His/Her Majesty's Ship) – das Kürzel S.M.S. (für "Seiner Majestät Schiff") vorangestellt.
1871 bis 1890
1. Februar 1872 wurden deren bisherige Marinebehörden zur Kaiserlichen Admiralität zusammengefasst, deren erster Chef General der Infanterie Albrecht von Stosch wurde. Den Oberbefehl hatte der Kaiser inne.
Anfangs bestand die Hauptaufgabe im Küstenschutz und im Schutz der deutschen Seehandelswege, obwohl schon bald erste Auslandsstationen gegründet wurden. In den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts beteiligte sich die Kaiserliche Marine an der Gewinnung von Kolonien in Afrika, Asien und Ozeanien. Kiel an der Ostsee und Wilhelmshaven an der Nordsee waren gemäß der Reichsverfassung Reichskriegshäfen.
Zu den Aufgaben der Marine gehörte auch die allgemeine Repräsentanz des Reichs im Ausland und vor allem in Übersee. Bereits die Preußische Marine hatte, wie in der damaligen Zeit üblich, Auslandskreuzer eingesetzt, die die diplomatische Interessenvertretung Preußens und später des Reichs insbesondere gegenüber kleineren Staaten zu unterstützen hatten. Ein besonderes Beispiel für diese Form der Zusammenarbeit von Diplomatie und Marine, der klassischen Kanonenbootdiplomatie, war die sogenannte Eisenstuck-Affäre in Nicaragua 1876-1878.
1890 bis 1914
Unter dem flottenbegeisterten Kaiser Wilhelm II. (1888 - 1918) gewann die Marine an Bedeutung, und eine große maritime Rüstungsindustrie entstand. Der Kaiser-Wilhelm-Kanal wurde 1895 fertiggestellt und erlaubte eine schnelle Verlegung der Seestreitkräfte zwischen Nord- und Ostsee.
Ab 1889 änderte sich die Führungsstruktur. Marinekabinett, Oberkommando der Marine und Reichsmarineamt (von 1897-1916 war Großadmiral (seit 1911) Alfred von Tirpitz dessen Staatssekretär) entstanden. 1898 beschloss der Reichstag ein neues Flottengesetz, welches den weiteren Ausbau festlegte. Das Oberkommando wurde 1899 durch den Generalstab abgelöst, und der Kaiser übernahm erneut den Oberbefehl. Tirpitz gelang es mit Hilfe seines "Nachrichtenbüros" und des Deutschen Flottenvereins, durch geschickte Propaganda im Deutschen Reich eine große Begeisterung für die Flotte zu erzeugen.
Die Flottenrüstung war, wie auch in den anderen Marinen der damaligen Zeit, von einer schnellen technischen Entwicklung gekennzeichnet. Nacheinander wurden neue Waffensysteme eingeführt, wie die Seemine, der Torpedo, das U-Boot und die Marineflieger mit Flugzeugen und Luftschiffen. Obwohl alle diese Entwicklungen bereits mit einfachen Modellen im amerikanischen Bürgerkrieg zum Einsatz gekommen waren, war ihre Bedeutung für künftige Seekriege zunächst kaum erkannt worden.
Eine Veränderung der Doktrin zu Verteidigungskrieg und Seeschlacht mündete mit dem Aufbau der Hochseeflotte in einem Wettrüsten mit England. Die aus dem deutsch-englischen Gegensatz entstandene Isolierung des Deutschen Reichs hatte entscheidenden Einfluss auf den Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
Eines der wesentlichen Probleme der Kaiserlichen Marine war bis gegen Ende des Ersten Weltkriegs die mangelhafte interne Koordination. Da der Kaiser selber den Oberbefehl ausübte, fehlte es an der Koordination zwischen den diversen direkt unterstellten Marinedienststellen mit direktem Vorspracherecht beim Kaiser, den sogenannten Immediatstellen, von denen es zeitweise bis zu acht gab. Dazu gehörten der Staatssekretär des Reichsmarineamts, der Chef der Hochseeflotte, die Chefs der Marinestationen.
Organisatorisch bildete die Hochseeflotte ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts den Kern der Kaiserlichen Marine. Daneben gab es das Ostasiengeschwader, die Mittelmeer-Division und diverse Landdienststellen, wie etwa die Marinestationen der Nordsee und der Ostsee.
Hochseeflotte
Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war es allgemein üblich, Flotten nur in den Sommermonaten aktiv zu halten, während im Winter die meisten Schiffe aufgelegt wurden. Nach der Aktivierung im Frühjahr bedurfte es großer Übungen, um die Schiffe einsatzfähig zu machen. Zu diesem Zweck wurde in der Kaiserlichen Marine alljährlich die so genannte Übungsflotte zusammengezogen, an deren Spitze ein Admiral als Flottenchef stand. Um 1900 wurde die Übungsflotte zunächst in Schlachtflotte und 1906 in Hochseeflotte umbenannt. Ihr erster Chef war der Bruder des Kaisers, Prinz Heinrich. Die Hochseeflotte bildete den Kern der Kaiserlichen Marine.
Bei Kriegsausbruch im August 1914 betrug ihre Stärke:
14 Schlachtschiffe
22 Linienschiffe
8 Küstenpanzerschiffe
5 Große Kreuzer (Schlachtkreuzer)
7 Große Kreuzer (Panzerkreuzer)
12 Kleine Kreuzer
89 Torpedoboote (im Flottendienst)
19 U-Boote
Die Schlachtschiffe, Linienschiffe und Küstenpanzerschiffe bildeten zu dieser Zeit sechs Geschwader, die Kreuzer bildeten fünf Aufklärungsgruppen, die Flottentorpedoboote waren in acht, die U-Boote in zwei Flottillen eingeteilt.
Zusätzlich zu den oben aufgeführten Einheiten gehörten zur Hochseeflotte vier Hafenflottillen mit Kleinen Kreuzern und Torpedobooten.
Die Chefs der Hochseeflotte im Ersten Weltkrieg waren:
1914 - 1915 Admiral Friedrich von Ingenohl
1915 - 1916 Admiral Hugo von Pohl
1916 - 1917 Admiral Reinhard Scheer
1917 - 1918 Admiral Franz Ritter von Hipper
Ostasiengeschwader
Das Ostasiengeschwader ging 1897 aus dem vormaligen Kreuzergeschwader hervor. Es war ein selbständiger Verband, der die Aufgabe hatte, deutsche Interessen im asiatisch-pazifischen Raum zu unterstützen. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs versuchte das Geschwader, unter Vizeadmiral Graf Spee, rund um Südamerika nach Deutschland durchzubrechen, wurde aber bei den Falklandinseln durch überlegene britische Kräfte gestellt und vernichtet.
Der Erste Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg offenbarte schnell die konzeptionellen Fehler der deutschen Flottenrüstung. Großbritannien verhängte eine Fernblockade gegen das Deutsche Reich und hielt seine Schlachtflotte außerhalb der Reichweite der Hochseeflotte. Die Seeschlachten des Ersten Weltkriegs (u.a. Gefecht auf der Doggerbank, Skagerrakschlacht) hatten deshalb für den Gesamtverlauf keine entscheidende Bedeutung.
Zum Kriegsende sollte die Kaiserliche Marine gemäß einem Flottenbefehl vom 24. Oktober 1918 zu einer letzten großen Schlacht ("ehrenvoller Untergang") gegen die Royal Navy antreten. Das wurde durch den Matrosenaufstand verhindert. Dieser mündete in die Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs bedeutete.
Die Verluste an Menschenleben im Seekrieg werden für das Deutsche Reich mit 1.569 Offizieren, 8.067 Deck- und Unteroffizieren und 25.197 Mannschaften angegeben. An sie erinnert das 1936 am 20. Jahrestag der Skagerrakschlacht eingeweihte Marineehrenmal in Laboe bei Kiel.
Selbstversenkung der Hochseeflotte
Nach Ende der Kampfhandlungen wurde die Hochseeflotte gemäß den Waffenstillstandsbestimmungen im schottischen Scapa Flow interniert. Die Schiffe waren entwaffnet worden und nur mit Notbesatzungen besetzt. Als im Sommer 1919 die Bedingungen des Versailler Vertrages und die damit verbundene Ablieferung großer Teile der Flotte an die Siegermächte bekannt wurde, ließ Konteradmiral Ludwig von Reuter die unter seinem Kommando befindliche Hochseeflotte am 21. Juni 1919 versenken. Damit war der Kern der Kaiserlichen Marine zerstört.
Mit der Selbstversenkung hatte die Marine zwar einen Teil des im Krieg und insbesondere während der Revolution verlorenen Ansehens zurückgewonnen, jedoch waren harte Konsequenzen zu tragen. Die Alliierten verlangten nicht nur die Übergabe anderer, zum Teil recht moderner Schiffe, die für die neue Reichsmarine hätten den Grundstock bilden sollen, sondern auch den größten Teil der noch bestehenden deutschen Handelsflotte.
Die durch die Versenkung unbrauchbar gewordenen Schiffe hatten noch einen großen Schrottwert. Außerdem blockierten sie die besten Ankerplätze in der Bucht von Scapa Flow. Deshalb wurden sie bis zum Zweiten Weltkrieg zum größten Teil gehoben und verschrottet. Bis heute wird jedoch gelegentlich hochwertiger Stahl aus den Wracks für medizinische Geräte geborgen. Dieser Stahl ist deswegen wertvoll, weil er nicht atmosphärischer Strahlung während der Zeit der oberirdischen Nukleartests ausgesetzt war und sich deshalb gut zum Bau von derartigen Messgeräten eignet.
Bilanz
Hatte die Marine in den Einigungskriegen von 1866 und 1871 noch keine praktische Rolle gespielt, so wurde sie in den Folgejahren mit Augenmaß und den Bedürfnissen des Reichs entsprechend aufgebaut. Nach Bismarcks Entlassung 1890 begann unter Kaiser Wilhelm II. und Tirpitz das große Flottenwettrüsten, das eine der wesentlichen, jedoch nicht die einzige Ursache des Ersten Weltkriegs war. Es war ein Element einer verfehlten Bündnis- und Rüstungspolitik.
Im Ersten Weltkrieg zeigte sich, dass die Hochseeflotte falsch konzipiert und schlecht geführt war. Sie konnte nicht entscheidend zum Kriegsausgang beitragen, und der Unmut ihrer Soldaten entlud sich in Meutereien, die wesentlich zum Ende der Monarchie beigetragen haben.
(Aus wikipedia).