Der Deutsche Kronprinz mit seinem Generalstabschef Oberst Graf von der Schulenburg.
Der Kronprinz ist bekanntlich der Führer der um Reims kämpfenden deutschen Armee, die infolge ihrer gewaltigen Widerstandskraft die französischen Durchbruchspläne siegreich Abschlug.
Das Hauptquartier des Kronprinzen Wilhelm war vom September 1914 bis zum Februar 1918 im von 1879-1881 erbauten Schloß der Familie Verdier in Stenay im damals zum Deutschen Reich gehörenden Lothringen. Er nannte es „Unter den Linden“ („Château des tilleuls“).
Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen war der letzte Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußen, sowie nach dem Tode seines Vaters von 1941 bis 1951 Chef des Hauses Hohenzollern. Geboren am 6. Mai 1882 im Marmorpalais in Potsdam; gestorben am 20. Juli 1951 in Hechingen).
Friedrich Bernhard Karl Gustav Ulrich Erich Graf von der Schulenburg, war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Kavallerie. Geboren am 21. November 1865 in Bobitz als Sohn von Werner Graf von der Schulenburg (1832–1880) und der Mary Freiin von Maltzahn (1843–1900); gestorben am 19. Mai 1939 in St. Blasien.
Als Chef des Generalstabes des Gardekorps rückte er 1914 im Rang eines Oberstleutnants ins Feld. 1915 wurde er zum Obersten befördert und am 28. August 1916 zum Chef des Generalstabes der 6. Armee ernannt. Im November 1916 wurde Schulenburg Generalstabschef der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz, die von Februar 1917 an im schwersten Abwehrkampf an der Aisne und in der Champagne stand.
Fotoabbildung im Originaldruck von 1917.
Nach einer Aufnahme des Bild- und Filmamt, Berlin.
Das Bild- und Filmamt (Bufa) ist eine am 30. Januar 1917 von der Obersten Heeresleitung (OHL) gegründete Einrichtung zur Einbeziehung des Filmmediums in die psychologische Kriegführung. Entstanden ist das Bufa aus der am 1. November 1916 bei der Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amtes eingerichteten "Militärischen Film- und Fotostelle". Das Bufa wurde am 4. Juli 1917 durch Erich Ludendorff in die Universum Film AG (UFA) umgewandelt.
Journalausschnitt in der Größe 235 x 175 mm.
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Historische Informationen zum Artikel:
Das Bild- und Filmamt (Bufa) ist eine am 30. Januar 1917 von der Obersten Heeresleitung (OHL) gegründete Einrichtung zur Einbeziehung des Filmmediums in die psychologische Kriegführung. Entstanden ist das Bufa aus der am 1. November 1916 bei der Nachrichtenabteilung des Auswärtigen Amtes eingerichteten "Militärischen Film- und Fotostelle". Maßgeblicher Betreiber der Bufa-Gründung war der Leiter der Militärabteilung des Auswärtigen Amtes, Oberstleutnant Hans von Haeften, der auch die Leitung des neuen Amtes übernahm.
Aufgaben und Arbeitsweise
Die Aufgaben der Bufa, das alle regierungsamtlichen und militärischen Film- und Presseabteilungen - das Foto- und Filmzensurbüro, das Pressebüro des Generalstabs und das Filmbüro des Auswärtigen Amtes - vereinigte, bestanden u. a. in der Versorgung mit Filmen im Inland und an der Front, der Einrichtung von Feldkinos, der Heranziehung von Filmgesellschaften zu Produktionen im regierungsamtlichen Auftrag, der Verteilung des Rohfilmmaterials der AGFA und dem Vertrieb von Filmen im Ausland. Das Bufa setzte Kriegsberichterstatter ein, produzierte Filme und besaß sogar eine eigene Kopieranstalt.
Obwohl verschiedene Privatfirmen wie die Oskar-Messter-Film GmbH in das Bufa eingegliedert wurden, unterlag seine gesamte Tätigkeit der Geheimhaltung.
Filme des Bufa (Auswahl)
Der Feldarzt (1917)
Jan Vermeulen, der Müller aus Flandern (1917)
Unsere Helden an der Somme (1917)
Der papierene Peter (1917)
Der magische Gürtel (1917)
Dem Licht entgegen (1917/18)
Kinderhände (1918)
Gründung der Ufa
Das Bufa wurde am 4. Juli 1917 durch Erich Ludendorff in die Universum Film AG (UFA) umgewandelt, aus der nach Ende des Zweiten Weltkrieges - neben einer Reihe westdeutscher Privatfirmen - wiederum die DEFA hervorging.
Propagandastellen anderer Länder
In Österreich war während des Ersten Weltkrieges das Kriegspressequartier für die Bild- und Filmpropaganda zuständig, in Frankreich das Maison de la Presse, in Großbritannien das War Propaganda Bureau und in den USA das Committee on Public Information.
(Aus wikipedia).
Das Hauptquartier des Deutschen Kronprinzen im 1. Weltkrieg war in Stenay im damals zum Deutschen Reich gehörenden Lothringen. Im September 1914 bezog er das von 1879-1881 erbaute Schloß der Familie Verdier. Es blieb sein Hauptquartier bis zum Februar 1918. Er nannte es „Unter den Linden“ („Château des tilleuls“).
Stenay ist eine französische Gemeinde im Arrondissement Verdun im Département Meuse in der Region Lothringen (Lorraine).
Geografie
Die Gemeinde Stenay liegt am Rand der Ardennen am Ufer der Maas (frz: Meuse) in von jeher französischsprachigem Gebiet. Der Ort wird auch vom Schifffahrtskanal Canal de la Meuse (früher: Canal de l’Est, branche Nord) erschlossen, der von der kanalisierten Maas gebildet wird. Hier mündet auch ein kleiner Nebenfluss der Maas, die Wiseppe.
Nachbargemeinden von Stenay sind Martincourt-sur-Meuse im Norden, Olizy-sur-Chiers, Nepvant und Brouennes im Nordosten, Baâlon im Osten, Mouzay im Südosten, Saulmory-et-Villefranche im Süden, Wiseppe im Südwesten, Laneuville-sur-Meuse im Westen sowie Cesse im Nordwesten.
Geschichte
Eine Niederlassung bestand bereits zur Zeit des Römischen Reichs um 50 v. Chr. In der Nähe von Stenay wurde am 23. Dezember 679 der Merowingerkönig Dagobert II. ermordet, der dann in einem Kloster im Ort beerdigt wurde.
(Aus wikipedia).
Friedrich Wilhelm Victor August Ernst von Preußen (* 6. Mai 1882 im Marmorpalais in Potsdam; † 20. Juli 1951 in Hechingen) war der letzte Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußen, sowie nach dem Tode seines Vaters von 1941 bis 1951 Chef des Hauses Hohenzollern.
Leben
Wilhelm war der Sohn Kaiser Wilhelms II. und dessen Ehefrau Kaiserin Auguste Viktoria. Er war seit 6. Juni 1905 mit Cecilie Herzogin zu Mecklenburg-Schwerin verheiratet.
Im Ersten Weltkrieg kommandierte er formal die 5. Armee, u. a. in der Schlacht um Verdun, später die Heeresgruppe "Deutscher Kronprinz." Die tatsächliche operative Führung lag indessen bei seinem Generalstabschef, erst General v. Knobelsdorff, später Oberst v.d. Schulenburg. Nach dem Sturz der deutschen Monarchie am 9. November 1918 ging er wie sein Vater in die Niederlande ins Exil. Er unterschrieb eine Abdankungserklärung und verzichtete damit auf den deutschen Thron, lehnte aber die Weimarer Republik ab.
Wilhelm kehrte 1923 nach Deutschland zurück und zeigte sich viel in der Öffentlichkeit. Er war sportbegeistert und hat daher den Sport – vor allem den Fußball – gefördert und u. a. Pokale gestiftet, die Kronprinzenpokale (Bundespokal). Er liebte die Frauen, was allgemein bekannt war. Mit Kurt Tucholsky (Berliner Bälle): Der Kronprinz wohnte zunächst dem Feste bei. Von Republikanern wurde er als "Der lachende Mörder von Verdun" bezeichnet.
1930 tritt er dem "Stahlhelm" bei. 1932 wurde diskutiert, ob er bei der Reichspräsidentenwahl 1932 als Kandidat der rechtsextremistischen "Harzburger Front" gegen Hitler antreten solle, um diesen als Reichspräsidenten zu verhindern. Sein Vater verbot ihm dies. Daraufhin setzte er sich offen für die Wahl Hitlers zum Reichspräsidenten ein. Im Januar 1933 setzte sich Wilhelm mit anderen (u. a. Elard von Oldenburg-Januschau) bei Hindenburg für die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ein.
Sein Sohn Louis Ferdinand unterhielt mit Billigung seines Vaters Wilhelm II. (im Exil in Doorn/Niederlande) bereits seit Ende der 1930er Jahre enge Kontakte zum Widerstand und war auch im Gespräch, nach dem 20. Juli 1944 Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches zu werden. Unter den Beteiligten waren viele Monarchisten bzw. Anhänger des deutschen Kaiser- und preußischen Königshauses, die beabsichtigten, im Falle eines Erfolges wieder zur Monarchie zurückzukehren. Reichsverweser bzw. Deutscher Kaiser wäre zunächst Wilhelm (III.) geworden, der das Amt umgehend an seinen Sohn Louis Ferdinand weitergeben hätte. Eine entsprechende Erklärung war bereits vorbereitet.
Bis Oktober 1945 in französischer Gefangenschaft, lebte er danach in einer Villa in Hechingen am Fuße der Burg Hohenzollern.
Der Kettenraucher Wilhelm von Preußen starb 1951 an den Folgen eines Herzinfarkts.
Kinder
Wilhelm (1906–1940, gefallen in Nivelles) ∞ 1933 Dorothea von Salviati
Louis Ferdinand (1907–1994) ∞ 1938 Kira Kirillowna Romanow, frühere Großfürstin von Russland
Hubertus (1909–1950)
Friedrich (1911–1966)
Alexandrine Irene von Preußen (1915–1980)
Cecilie (1917–1975) Siehe auch: 1. Leibhusaren-Regiment Nr. 1, 1. Weltkrieg, 1. WK, 1915, 20. Jahrhundert, 55502, 55700, Adel, Altdeutschland, Aristokratie, Armee, Arrondissement Verdun, Bromsilber, Danzig-Langfuhr, Département Meuse, Der Europäische Krieg, Deutsche Geschichte, Deutsches Kaiserhaus, Deutsches Kaiserreich, Deutsches Reich, Dynastie, Dynastien, Edelleute, Ehrenzeichen, Elite, Erster Weltkrieg, Fotografie, France, Frankreich, Front, Generalstab, Heer, Heeresleitung, Heerführer, Heerwesen, Heldentaten, Heldentum, Herrscher, Herrscherhäuser, Historische Bilder, Hochadel, Hohenzollern, Kaiserzeit, Kanton Stenay, Kavallerie, Königlich Preußische Armee, Kriegsauszeichnung, Kriegs-Bilder, Kriegsführung, Kriegsgeschichte, Kriegsland, Kriegsschauplatz, Kriegsschauplätze, Krone, Kronprinz Wilhelm, Landser, Lichtbild, Majestät, Militär, Militärgeschichte, Militaria, Monarchie, Oberster Kriegsherr, Orden, Patriotismus, Persönlichkeiten, Photographie, Portepee, Porträtfotografie, Preußen, Preußenkorps, Preußisches Heer, Pro Gloria et Patria, Prominente, Region Lothringen, Reiter, Säbel, Silbergelatineabzug, Silver bromide, silver gelatine print, Soldat, Soldaten, Staatsoberhaupt, Stenay, Tapferkeit, Thronerbe, Thronfolger, Totenkopf, Totenkopfhusaren, Tradition, Truppe, Truppenformationen, Uniform, Uniformkunde, Vaterland, Vintage Print, Westfront, wilhelminische Epoche, Wilhelminisches Kaiserreich, Wilhelminisches Zeitalter, Zeitgeschehen, Zeitgeschichte
(Aus wikipedia).
Friedrich Bernhard Karl Gustav Ulrich Erich Graf von der Schulenburg (* 21. November 1865 in Bobitz; † 19. Mai 1939 in St. Blasien) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Kavallerie, sowie Politiker (NSDAP).
Leben
Friedrich war der zweitälteste Sohn von Werner Graf von der Schulenburg (1832–1880) und der Mary Freiin von Maltzahn (1843–1900).
Er studierte zunächst einige Semester an der Universität Heidelberg, ehe er 1888 in das 2. Garde-Ulanen-Regiment in Berlin eintrat. 1890 in das Regiment der Gardes du Corps versetzt, wurde er 1894 Regimentsadjutant und 1897 Flügeladjutant des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin. 1899 wurde er zum Großen Generalstab in Berlin kommandiert. Nach verschiedenen Posten dort war er von 1902 bis 1906 Militärattaché an der Deutschen Botschaft in London. Im Jahr 1913 wurde Schulenburg Kommandeur des Regiments der Gardes du Corps. Gleichzeitig ernannte ihn Kaiser Wilhelm II. zu seinem Flügeladjutanten.
Als Chef des Generalstabes des Gardekorps rückte er 1914 im Rang eines Oberstleutnants ins Feld. 1915 wurde er zum Obersten befördert und am 28. August 1916 zum Chef des Generalstabes der 6. Armee ernannt. Im November 1916 wurde Schulenburg Generalstabschef der Heeresgruppe Deutscher Kronprinz, die von Februar 1917 an im schwersten Abwehrkampf an der Aisne und in der Champagne stand. Nachdem im April 1917 ein großangelegter französischer Durchbruchversuch unter General Nivelle zurückgeschlagen worden war, vertrat Schulenburg gemeinsam mit Kronprinz Wilhelm die Auffassung, dass dieser Teilerfolg politisch genutzt werden müsse, um „den Krieg unter allen Umständen, wenn auch mit Opfern zu Ende zu bringen“. Er zog einen Verzicht auf Elsaß-Lothringen in Erwägung und hielt „einen weisen und weitsichtigen Frieden mit Rußland“ ohne Annexionen und Reparationen für notwendig. Er hielt es für ausgeschlossen, dass Deutschland noch die Kraft habe, einen Siegfrieden zu erkämpfen. Nach Ende des Krieges wurde Schulenburg am 28. Dezember 1918 zu den Offizieren von der Armee versetzt und am 29. März 1920 unter Verleihung des Charakters als Generalmajor aus dem aktiven Dienst entlassen.
1924 wurde Schulenburg als Abgeordneter der Deutschnationalen Volkspartei in den Reichstag gewählt. 1931 trat er der NSDAP (Nr. 852947) und 1933 der SA bei. Seit 1933 war Schulenburg Abgeordneter für die NSDAP und wurde 1934 von der SA als Sachverständiger für Militärfragen beauftragt. Bereits im selben Jahr schied er auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst der SA aus und wurde am 21. September 1934 als SS-Oberführer in diese übernommen. 1936 wurde er gleich zweimal in der SS befördert und zwar Brigadeführer und zum Gruppenführer.
Am 1. April 1938 wurde ihm anlässlich der 50-jährigen Wiederkehr seines Diensteintritts in die Armee der Charakter eines Generals der Kavallerie verliehen. Er war als Militärattaché u. a. in London und Moskau tätig.
Er starb im 74. Lebensjahr. Auf seinem Begräbnis war Adolf Hitler persönlich anwesend und kondolierte unter anderem dem Sohn und späteren Widerstandskämpfer Fritz-Dietlof.
Nachkommen
Am 21. Juli 1897 heiratete er in Muskau Freda-Marie Gräfin von Arnim (1873–1939). Aus dieser Ehe gingen folgende Kinder hervor:
Johann Albrecht (1898–1944), Gutsbesitzer, Rittmeister
Wolf-Werner (1899–1944), SA-Brigadeführer, Oberstleutnant, Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 13
Adolf-Heinrich (1901–1940), SA-Obersturmführer
Fritz-Dietlof (1902–1944), Vizeoberpräsident der preußischen Provinz Schlesien, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944
Elisabeth (1903–2001), Künstlerin und Ordensschwester
Wilhelm (1904–1936)
Auszeichnungen
Kronenorden III. Klasse
Ehrenritter des Johanniterordens
Preußisches Dienstauszeichnungskreuz
Bayerischer Militärverdienstorden III. Klasse
Ritterkreuz II. Klasse des Ordens Heinrichs des Löwen
Ritterkreuz des Ordens der Wendischen Krone
Ritterkreuz des Greifenordens
Ehrenritterkreuz II. Klasse des Oldenburgischen Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig mit silberner Krone
Ritterkreuz I. Klasse des Albrechts-Ordens
Ritterkreuz II. Klasse des Hausordens vom Weißen Falken
Komtur I. Klasse des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens
Komtur des Ordens Leopolds II.
Ritterkreuz des Dannebrog-Ordens
Offizier des Ehrenlegion
Kommandeur des Erlöser-Ordens
Komtur des Royal Victorian Order
Offizier des Ritterordens der Hl. Mauritius und Lazarus
Ritter des Ordens der Krone von Rumänien
Komtur II. Klasse des Schwertordens
Offizier des Orden vom Weißen Elefanten
Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
Pour le Mérite mit Eichenlaub
Pour le Mérite am 24. Juli 1917
Eichenlaub am 23. März 1918
Königlicher Hausorden von Hohenzollern
Ritterkreuz mit Schwertern am 5. Juni 1915
Komturkreuz mit Schwertern im Jahre 1917
Roter Adlerorden II. Klasse mit Schwertern, Eichenlaub und Krone
Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP am 1. April 1938
(Aus wikipedia).