Fallschirmjäger Rudolf Floßmann.
Echter Fotoabzug auf professionellem Fotopapier.
Neuzeitlicher Abzug nach dem Original-Negativ.
Aufnahme vom Dezember 1935 - Fliegerhorst-Kommandantur Würzburg (Giebelstadt).
Fallschirmjäger mit dem extrem seltenen ersten Versuchs-Springeranzug!
Größe 200 x 270 mm.
Mit minimalen Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
Stichworte: 30er – Jahre, Armee, Militär, Truppe, Heer, Luftwaffe, Militärgeschichte, Deutsches Reich, Drittes Reich, Luftfahrtgeschichte, Fliegerei, Paratrooper, Parachute, German Air Force
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Historische Informationen zum Artikel selbst:
Die Fallschirmjäger der Wehrmacht waren eine Waffengattung der Luftwaffe für den operativen Einsatz im rückwärtigen Feindgebiet. Ihre Aufstellung begann 1935/1936 aus der Polizeiabteilung z.b.V. Wecke/Landespolizeigruppe General Göring.
Als Aufstellungstag der Fallschirmjägertruppe gilt der 29. Januar 1936, an dem 600 Offiziere und Fallschirmjäger zum 1. Jägerbataillon Regiment General Göring unter Oberstleutnant Bruno Bräuer mit der 15. Pionierkompanie in Döberitz aufgestellt wurden. Während des Zweiten Weltkrieges 1939–1945 wurde die Fallschirmjägertruppe 1940 in Dänemark und Norwegen während des Feldzugs Weserübung, in Belgien und den Niederlanden während des Feldzugs Fall Gelb und 1941 in Griechenland bei der Einnahme der Brücke von Korinth und dann zur Einnahme von Kreta eingesetzt.
Aufstellung
Am 29. Januar 1936 begann in der Wehrmacht die erste Rekrutierung von Freiwilligen für die Aufstellung deutscher Luftlandetruppen. Zur ersten Fallschirmschule wurde der Fliegerhorst Stendal-Borstel, auf dem die ersten deutschen Fallschirmjäger ausgebildet wurden. Bis zum 1. Juli wurden die Fallschirmregimenter 1 und 2 aufgestellt und unter dem Kommando von Generalmajor Kurt Student zur 7. Fliegerdivision zusammengefasst, die der Luftwaffe unterstand. Der wesentliche Unterschied zu den Fallschirmverbänden anderer Nationen bestand darin, dass Generalmajor Student durchsetzte, die Truppe nicht taktisch sondern operativ einzusetzen. Ergänzt wurde die Fallschirmtruppen durch die 22. Infanterie-(Luftlande)-Division des Heeres, die über leichte, luftverlastbare Ausrüstung für die Luftverlegbarkeit verfügte.
Operativer Einsatz
Zum ersten Einsatz dieser Verbände kam es im Zuge der Besetzung des Sudetenlandes, als im Herbst 1938 deutsche Luftlandetruppen bei Freudenthal hinter den tschechoslowakischen Linien landeten.
Luftlandungen 1940/41
Während des Zweiten Weltkriegs kam es zu zahlreichen Einsätzen von Luftlandetruppen. Die ersten führte die Rote Armee während des Winterkrieges (1939/40) in Finnland und während der Besetzung Bessarabiens durch. Diese Unternehmen scheiterten unter großen Verlusten, weil die Truppen nur örtlich in kleinen Gruppen abgesetzt wurden.
Eine wesentliche Rolle nahmen deutsche Luftlandetruppen im April 1940 bei der Durchführung des Angriffs auf Dänemark und Norwegen ein. Zu ihren Aufträgen zählten vor allem die Einnahme von Flugplätzen und operativ wichtigen Verkehrsknotenpunkten und ermöglichten damit die Anlandung weiterer deutscher Verbände. Die nächsten Einsätze der Luftlandeverbände erfolgte im Mai während des Westfeldzuges. Wichtige Einsatzziele waren die Einnahme operativ wichtiger Brücken in Holland sowie durch Fallschirm-Pioniere unter Rudolf Witzig das belgische Sperrfort Eben-Emael. Damit wurden große Teile der niederländischen Streitkräfte gebunden. Während des im folgenden Jahr durchgeführten Unternehmens Marita eroberten deutsche Fallschirmjäger den Übergang über den Kanal von Korinth (26. April 1941). Den Höhepunkt des operativen Einsatzes der deutschen Luftlandetruppen bildete vom 20. Mai bis zum 1. Juni 1941 die verlustreiche Eroberung der Insel Kreta.
Nach der Eroberung Kretas kam es zu „Sühnemaßnahmen“ an der Zivilbevölkerung, so beim Massaker von Kondomari, da sich griechische Zivilisten entgegen dem Kriegsvölkerrecht widerrechtlich an den Kämpfen beteiligt hatten und dabei Verwundete der Fallschirmjäger gefoltert und getötet sowie Leichen geschändet wurden. Auch auf anderen Kriegsschauplätzen waren Fallschirmjäger an der Partisanenbekämpfung beteiligt. Vor Gerichten wird zum Teil heute immer noch um Entschädigungen Deutschlands für diese Hinrichtungen gestritten. Wie von Verbänden anderer Waffengattungen auch wurden nach damaligen Kriegsgebräuchen in der Asymmetrischen Kriegsführung durch Fallschirmjäger nicht nur Zivilisten getötet, sondern teilweise auch (weibliche) Geiseln aus der Zivilbevölkerung genommen, um sie bei Transporten mitzuführen, in der Hoffnung, so vor Anschlägen von Partisanen sicher zu sein.
Ende der Luftlandungen
Nach diesem Einsatz bemerkte Hitler am 17. Juli jedoch, dass die Zeit der Fallschirmtruppe nun vorüber sei, weil sich ihr Überraschungseffekt verflogen hätte. In den folgenden Jahren wurden weitere Fallschirm-Großverbände wie die 2. Fallschirmjäger-Division aufgestellt. Diese wurden aber in einzelnen Regimentern als reguläre Infanterie und "Feuerwehr" an Brennpunkten im Osten und in Afrika eingesetzt. Diese trugen diese Bezeichnung teilweise nur aus Prestigegründen, ohne durchgehend eine Fallschirmsprungausbildung erhalten zu haben. Tatsächlich waren nur zwei Divisionen für den Fallschirmsprung ausgebildet und ausgerüstet. Letzter Großeinsatz im Fallschirmsprung wurde 1944 während der Ardennenoffensive mit dem Unternehmen Stößer durch eine Fallschirmjägerkampfgruppe unter Oberst Friedrich August von der Heydte durchgeführt.
Motivation
Die amerikanische Military Intelligence Division, die den Auftrag der Feindaufklärung hatte, versuchte während des Zweiten Weltkriegs, durch Befragung von Kriegsgefangenen Aufschluss darüber zu erhalten, was den inneren Zusammenhalt der deutschen Wehrmacht ausmachte. Sie fanden ihre Annahme vielfach bestätigt, dass ein harter Kern von Nationalsozialisten die militärischen Einheiten ideologisch und militärisch zusammenhielt. Die Größe des harten Kerns lag bei 10 bis fünfzehn Prozent. Fallschirmjäger- und Waffen-SS-Divisionen hätten jedoch einen weit höheren Anteil überzeugter Nationalsozialisten gehabt, oft die gesamte befragte Gruppe.
(Aus wikipedia).
Der Fliegerhorst Giebelstadt ist zweifelsohne einer der traditionsreichsten Plätze in Deutschland. Heute durch die US-Army genutzt, finden sich leider nur noch wenige Spuren der ursprünglichen Infrastruktur. Der Platz selber und seine Baugeschichte sind jedoch gut dokumentiert und in jedem Fall einer näheren Betrachtung wert.
Die landschaftlichen Gegebenheiten südlich von Würzburg ließen die Gegend um Giebelstadt schon früh in das Blickfeld der Planer um den für den Aufbau von Fliegerhorsten verantwortlichen Fliegerkommodore der D.V.S. - später General - Kesselring rücken. Das flache Gelände sowie die günstigen klimatischen Verhältnisse boten sich für den Bau eines Platzes geradezu an. Bereits im Juni 1934 wurden erste Geländeerkundungen durchgeführt, denen sich ab 28.08.1934 Verhandlungen mit den beteiligten Gemeinden Giebelstadt und Acholshausen sowie den individuellen Grundeigentümern anschlossen. Insgesamt wurden für eine erste Ausbaustufe des Platzes 180 ha Land benötigt. Die Bauarbeiten begannen im Spätsommer 1934 und wurden - wie auch von anderen Plätzen her bekannt - zügig durchgeführt, so daß bereits am 2.5.1935 Richtfest gefeiert werden konnte. Da 1934 offiziell noch keine Luftwaffe existierte, wurden die Bauarbeiten unter der Tarnbezeichnung "Höhenflugzentrale der Deutschen Verkehrsflieger Schule" durchgeführt. Die Enttarnung der Luftwaffe fand ja bekanntlich zum 1.3.1935 statt.
Der Platz war vorgesehen für die Aufnahme einer Gruppe eines Kampfgeschwaders, und zwar zunächst der I. Gruppe des KG 155. Diese Gruppe wurde zum 1.10. 1935 als "Fliegergruppe Giebelstadt" aufgestellt. Aber bereits per 1.4.1935 wird in der Literatur das Kampfgeschwader 455 als interne Bezeichnung der "Fliegergruppe Giebelstadt" erwähnt. Die I. Gruppe des KG 155 blieb bis zum 1.2.38 am Platz und verlegte dann nach dem Anschluß Österreichs nach Wiener Neustadt. Ab 1.4.1937 wurde dann die III./KG 355 in Giebelstadt aufgestellt. Die Gruppe wurde dann zur III./KG 53 "Legion Condor". Stab und erste Gruppe lagen ins Ansbach, die II. Gruppe in Schwäbisch Hall. Für den Bau des Platzes zeichnete Walter Schüßler verantwortlich. Als Schüler der "Münchener Postbauschule" errichtete er in Giebelstadt Bauten, die zunächst nicht viel mit herkömmlichen Kasernenbauten zu tun hatten und so mit den Begriff der "Luftwaffenmoderne" in der Architektur begründete, gleichzeitig aber auch geradezu musterhaft die im Nationalsozialismus charakteristische Zuordnung von Baustilen zu Gebäuden unterschiedlicher Zweckbestimmung zeigt. Hier sei verwiesen auf Schlichtheit der Unterkunftsgebäude und dazu im Gegensatz die rustikale Ausführung der Mannschaftskantine unter reichlicher Verwendung von Bruchstein und Holz. Die Verpflichtung eines Architekten, der an ästhetisch hochwertigen Baulösungen geschult war, führte zu einer besonders attraktiven Ausführung der Gesamtanlage, die dann auch in der einschlägigen zeitgenössischen Literatur ihren Niederschlag fand. Das Flugfeld bestand zunächst aus einer Grasnarbe samt zweier befestigter Startplattformen.