Original-Fotografie.
Auf neutralem Fotopapier.
Größe 94 x 64 mm.
Auf der Rückseite handschriftlich mit Bleistift: „Garmisch – Kreuzeck 1944“.
Mit minimalen Gebrauchsspuren, auf der Rückseite mit Kleberesten, sonst sehr guter Zustand.
Stichworte: 40er – Jahre, Armee, Militär, Truppe, Heer, Soldaten, Wehrmacht, Uniform, Drittes Reich, 2. Weltkrieg, Oberayern, Alpen, Orden, Ehrenzeichen, Verwundetenabzeichen, Eisernes Kreuz, EK
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Historische Informationen zum Artikel selbst:
Die Gebirgstruppe ist der Teil der deutschen Bodenstreitkräfte, der speziell für den Kampf in schwierigem Gelände (insbesondere im Gebirge) und unter ungünstigen klimatischen Bedingungen ausgebildet und ausgerüstet ist.
Erstmals in Deutschland als solche aufgestellt im Ersten Weltkrieg, war die Gebirgstruppe auch im Zweiten Weltkrieg fester Bestandteil von Reichswehr, Wehrmacht und Waffen-SS. Gebirgstruppen verübten im Zweiten Weltkrieg eine Reihe von Kriegsverbrechen wie das Massaker auf Kefalonia, deren strafrechtliche Verfolgung als unzureichend kritisiert wird. Dem Kameradenkreis der Gebirgstruppe wird vorgeworfen, dass er deren militärische Leistungen lange Zeit unreflektiert gewürdigt habe, ohne sich mit ihren Kriegsverbrechen ernsthaft auseinandergesetzt zu haben.
Die Bundeswehr unterhielt von ihrer Gründungsphase bis 2001 eine Gebirgsdivision, danach nur noch eine Gebirgsjägerbrigade.
Die Gebirgsschützen in Bayern
Als Vorläufer können die bayerischen Gebirgsschützen angesehen werden. Um die bayerische Südgrenze vor österreichischen Übergriffen zu schützen, wurde 1805 ein Gebirgsschützen-Korps aufgestellt, dessen Vorgeschichte bis 1492 zurück reicht. 1869 wurden die Gebirgsschützen als staatliche Einrichtung der Armee aufgelöst, bestanden aber teilweise als private Traditionsverbände fort. Einen direkten Übergang von diesen Ur-Gebirgstruppen zu den modernen Gebirgstruppen wie in Österreich gab es im Deutschen Reich nicht. Ihre Tradition wird heute von zivilen Vereinigungen weitergeführt. Sie spielen in ihren Heimatregionen eine große Rolle für das kulturelle Selbstverständnis und pflegen gewisse militärische Bräuche, sind aber kein Bestandteil regulärer Streitkräfte mehr, obwohl sie durchaus Verbindungen zu den in den jeweiligen Regionen stationierten Truppenteilen pflegen.
Die Gebirgstruppe der Armee des Deutschen Reiches
1892 wurde bei den Goslarer und Schlettstadter Jäger-Bataillonen Skiausbildung durchgeführt. Eigene Schneeschuhtruppen stellte man aber erst auf, nachdem man zu Beginn des Ersten Weltkrieges in den Vogesen auf französische Chasseurs alpins getroffen war. Am 21. November 1914 trat in München das Bayerische Schneeschuhbataillon Nr. 1 zusammen. Kurz darauf folgten die Württembergische Schneeschuhkompanie Nr. 1 sowie die Preußischen Schneeschubataillone Nr. 2 und Nr. 3.
Im Mai 1915 wurde das Deutsche Alpenkorps unter dem Kommando von Generalleutnant Konrad Krafft von Dellmensingen zu dem Zweck aufgestellt, Österreich-Ungarn bei der Verteidigung seiner bedrohten Grenze zu Italien zu unterstützen. Es bestand aus der 1. bayerischen Jägerbrigade und der 2. Jägerbrigade, zu der auch die Schneeschuhbataillone gehörten. Hinzu traten noch Korpstruppen. Das Alpenkorps musste zunächst seine Soldaten auf schwierige Aufgaben vorbereiten: eine teils hochalpine Front und ein zahlenmäßig überlegener Gegner, der mit den Alpini über eine sehr gut ausgebildete Gebirgstruppe verfügte. Es wurde eine Verteidigungslinie mit zugehöriger Infrastruktur aufgebaut. Wertvolle Erfahrungen im Gebirgskampf konnten gesammelt werden, und das Alpenkorps wurde allmählich zu einer gefestigten Truppe. Die Gefechtstätigkeit selbst war eher gering, das Alpenkorps diente primär dazu, dem Verbündeten den Rücken zu stärken. Ohne die Mitwirkung des Deutschen Alpenkorps wäre jedoch ein italienischer Durchbruch im Dolomiten-Raum wohl möglich gewesen. Als das Deutsche Alpenkorps Mitte Oktober 1915 von der inzwischen gefestigten Tiroler Front zum Einsatz nach Serbien abrückte, wurde ihm das Edelweiß-Abzeichen der österreichischen Gebirgstruppe durch den Kommandierenden General der österreichischen Südwestfront, Erzherzog Eugen, im Hotel Elefant in Brixen als Anerkennung seiner Leistung zur Abwehr der italienischen Offensiven im österreichisch-ungarischen Alpenraum zuerkannt. Seitdem tragen Angehörige aller deutschen Gebirgstruppen dieses Emblem an der Mütze, allerdings anders als in Österreich mit dem Stiel nach vorne. 1916 war das Alpenkorps in der Schlacht von Verdun eingesetzt, 1916/17 kämpfte es in Siebenbürgen und Rumänien. Im Herbst 1917 wurde es während der 12. Isonzoschlacht eingesetzt, im Jahre 1918 in Flandern und an der Somme. Bei Kriegsende stand das Alpenkorps in Mazedonien.
Die Gebirgstruppe der Reichswehr
Der Versailler Vertrag begrenzte die Stärke der neuen deutschen Reichswehr auf 100.000 Mann. Trotz dieser geringen Stärke wollte man auf die sich im Ersten Weltkrieg bewährten Gebirgstruppen nicht verzichten. Der Versailler Vertrag verbot allerdings auch, Gebirgstruppen zu unterhalten. Dennoch wurde bei jeder Division ein Jägerbataillon aufgestellt und mit Gebirgsausrüstung versehen. Im Juli 1925 ist ein Teil dieser Bataillone als Gebirgstruppe mit Hochgebirgsausrüstung ausgestattet worden, ein anderer Teil erhielt eine Sonderausrüstung für Mittelgebirge.
Die Gebirgstruppe der Wehrmacht
Formationsgeschichte
Am 16. März 1935 wurden in Deutschland im Rahmen der Kriegsvorbereitungen die Rüstungsbeschränkungen des Versailler Vertrags für gegenstandslos erklärt und das „Gesetz über den Aufbau der Wehrmacht“ erlassen. Die Allgemeine Wehrpflicht wurde wieder eingeführt und die bestehende Reichswehr in Wehrmacht umbenannt. Die Aufstellung von 36 Armee-Divisionen war geplant. Aus den vorhandenen wenigen Gebirgseinheiten entstand zunächst eine Gebirgsbrigade, die durch Neuaufstellungen bis zum Spätherbst 1937 zur 1. Gebirgs-Division aufwuchs. Die Angliederung Österreichs im Jahre 1938 brachte eine Verstärkung durch die Gebirgstruppen des ehemaligen Bundesheeres, die bei Aufstellung der 2. und 3. Division als deren Kerntruppen verwendet wurden. Insgesamt verfügte die Wehrmacht über elf Gebirgsdivisionen:
1. Gebirgs-Division
2. Gebirgs-Division
3. Gebirgs-Division
4. Gebirgs-Division
5. Gebirgs-Division
6. Gebirgs-Division
7. Gebirgs-Division
8. Gebirgs-Division
9. Gebirgs-Division, vormals 9. Gebirgs-Division (Ost)
10. Gebirgs-Division (vormals 9. Gebirgs-Division (Nord))
188. Gebirgs-Division (vormals 188. Reserve-Gebirgs-Division)
Hinzu kamen die 1. Ski-Jäger-Division und einige außerhalb der Gebirgsdivisionen verwendete Gebirgstruppenteile.
Übergeordnete Großverbände (20. Gebirgs-Armee, XV., XVIII., XIX., XXI., XXII., XXXVI., XXXXIX. und LI. Gebirgs-Armeekorps, Gebirgs-Korps Norwegen) konnten auch ganz oder teilweise aus Nicht-Gebirgstruppen bestehen.
Einsätze
Die Gebirgstruppe kämpfte weniger im Hochgebirge, als vielmehr in unwegsamen Gebieten, so in Norwegen, Jugoslawien, Griechenland, der UdSSR und Finnland. Auch bei Seelandeunternehmen wie der Invasion Norwegens im Jahre 1940 und der Landung auf Kreta 1941 fand sie Verwendung. Da in den von Deutschland besetzten Ländern Europas unwegsame Bergregionen das bevorzugte Operationsgebiet von Partisanen waren, wurde die Gebirgstruppe insbesondere zur Partisanenbekämpfung eingesetzt.
Das Kreuzeck ist ein Berg 4 km südlich von Garmisch-Partenkirchen mit einer Höhe von 1.651 m. Das Skigebiet Kreuzeck auf 1.340 m Höhe wurde aus Anlass der Olympischen Winterspiele 1936 angelegt. Die auch dort gelegene Kandahar-Abfahrt wird heute für Weltcup-Rennen genutzt. Zu erreichen ist das Kreuzeck mit der Kreuzeckbahn.Direkt daran angeschlossen ist das Kreuzeckhaus. Auf dem Kreuzeck befindet sich auch der Fernsehsender Garmisch/Kreuzeck,der zukünftig 11 DVB-T Kanäle für die Region Garmisch-Partenkirchen abstrahlen wird.
Das Kreuzeckhaus (1.652 m), auch unter dem Namen Adolf-Zoeppritz-Haus bekannt, ist eine fast ganzjährig bewirtschaftete Berghütte des DAV-Sektion Garmisch-Partenkirchen. Sie befindet sich auf dem Kreuzeck, direkt gegenüber der markant geformten Alpspitze.
Zugänge
Mit der Kreuzeck-Bergbahn von Garmisch/Hammersbach bis ins Haus.
Von Hammersbach über das „Waldeck“(ca. 3 Stunden Bergsteig)
Übergänge
Zur Höllental- und Reintalangerhütte.
Zur Meilerhütte über Unteren Bernadeinweg, Bockhütte, Oberreintal und Schachenhäuser (6 Stunden, Trittsicherheit erforderlich)
Gipfel
Alpspitze (2.620 m) über „Schöngänge“ und Ostgrat (3½ Stunden, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich), oder über den „Nordwand-Ferrata“-Klettersteig (nur für Geübte mit der entsprechenden Ausrüstung)
Hoher Gaif (2.289 m) über Schöngänge, Nordflanke und oberen Ostgrat (3½ Stunden, Klettertour mit Schwierigkeitsgrad II).