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orig. Foto Führergeburtstag Bad Tölz Oberbayern 1939 Auction number: 0005651986 
End of auction: 12/16/25  at  12:37 PM a o clock    2 d. 19 h. 52 min. 51 sec.  
Number of bids: 0 Bids

Article Place: 83454 Anger (Deutschland)
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Condition: Used
Start of auction: 12/02/25  at  12:37 PM a o clock
Price: 19.95 €
Quantity: 1
Shipping cost: The buyer pays the shipping
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SELLER INFORMATION
   kumelek (121) 
      Rating: 132
      96,18% positively rated
      Member since 03/28/08
      City: 83454 Anger
      Country: Deutschland
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DESCRIPTION
Feier zum 50. Geburtstag des Führers 1939.
In der Unteren Marktstraße in Bad Tölz.
Originaler Fotoabzug von 1939.
Auf Mimosa Helioton – Fotopapier.
Auf der Rückseite handschriftlich mit Bleistift bezeichnet.
Größe 67 x 66 mm.
Mit minimalen Gebrauchsspuren, sonst sehr guter Zustand.
 
Stichworte: 30er – Jahre, Ortskunde, Landeskunde, Oberland, Oberbayern, Tölzer Land, Nationalsozialismus, Führergeburtstag, Vaterland, Patriotismus, Heimat, Fahnen, Hakenkreuz, Swastika, NSDAP, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, 83646 Bad Tölz
 
Versandkosten für diesen Artikel: 
Deutschland: 2,00 Euro
Europa: 4,00 Euro
Welt: 4,00 Euro
  

 

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Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.
 
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Der Kaufpreis wird sofort zurücküberwiesen.
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Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.

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Versand:
Versand nach Zahlungseingang (des Gesamtbetrages) innerhalb eines Werktages. Das Angebot ist freibleibend, Zwischenverkauf vorbehalten. Lieferzwang besteht nicht.
Versand ausschließlich per Einschreiben, bzw. versichertem Paket.
 
Historische Informationen zum Artikel selbst:
 
Bad Tölz ist die Kreisstadt des oberbayerischen Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen und ein sehr bekannter Kurort. Die Stadt liegt an der Isar, rund 50 Kilometer südlich von München.
Geografie
Bad Tölz liegt im mittleren Isartal, am Eingang zum Isarwinkel, von wo man einen herrlichen Blick auf die bayerischen und Nordtiroler Kalkalpen hat. Zu Tölz gehören die Ortsteile Kirchbichl, Ellbach und Flinthöhe. Die Nachbargemeinden sind:
im Norden: Sachsenkam, Dietramszell;
im Osten: Greiling, Reichersbeuern, Waakirchen;
im Süden: Gaißach, Wackersberg, Lenggries;
im Westen: Bad Heilbrunn.
Geschichte
Die heutige Stadt Bad Tölz wird 1155 erstmals urkundlich als Tolnze (nach Hainricus de Tolnze) erwähnt und geht auf eine römische Siedlung zurück (andere Quellen erwähnen die Namen Tollenz und Tellenzen). Erneut besiedelt wird das Gebiet von Bajuwaren im 9. Jahrhundert am östlichen Isarufer (das Gries ist der älteste Stadtteil), fiel jedoch den marodierenden Ungarn zum Opfer.
An der Stelle des heutigen (ehemaligen) Knabenschulhauses, errichtet Heinrich von Tollenz, der aus Döllnitz nahe Pressath in der Oberpfalz stammte, um 1180 die erste Tölzer Burg. Ab 1281 werden im Urbar des Herzogtums Baiern das Gries, die Burg und die Mühlen am Ried als Markt bezeichnet und etwa zum gleichen Zeitpunkt entsteht die erste Isarbrücke über den damals noch reißenden Fluss.
Die Wälder der Umgebung waren Grundlage für das Gewerbe der Flößerei. Die Zunft der Flößer verfügte über 24 Meister und zahlreiche Gesellen in Tölz.
Im Jahre 1331 erfolgt die Verleihung des Marktrechts durch Kaiser Ludwig den Bayern. 1374 wird das erste Siegel des Tölzer Marktes, das Sigillum Civium In Tollentze verliehen, das heutige Stadtwappen. Durch den Salzhandel Richtung Allgäu und Reichenhall, gelangt Tölz zu Wohlstand. „Der große Brand“ vernichtet 1453 die Marktstraße, Stadtpfarrkirche, Burg und Teile des Grieses. Nach dieser Feuersbrunst wird mit großer Hilfe von Herzog Albrecht III., bekannt durch seine Liebe zu Agnes Bernauer, die Marktstraße in Stein neu errichtet und 1460 entsteht eine neue Burg. Nach dem Brand leiten Kaspar I. Winzerer, sowie später dessen Sohn Kaspar II. Winzerer und Enkel Kaspar III. Winzerer als Pfleger, Ritter und Lehnsherr die Geschicke von Tölz und machen sich verdient und sind bei der Bevölkerung beliebt (siehe deren Hauptartikel). Noch 40 Jahre vor dem Erlass des berühmten bayerischen Reinheitsgebotes beginnt im Jahre 1476 in Tölz die Biersiederei.
Während des Dreißigjährigen Krieges wird die Stadt 1632 von schwedischen Truppen verwüstet, die Blütezeit des der für ihre Kunstschreiner bekannten Handwerker- und Flößerstadt (Tölzer Kästen) wurde dadurch beendet. Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges ist der der Markt Tölz, vor allem durch die Pest, fast völlig entvölkert.
Mitte des 17. Jahrhunderts gibt es in Tölz bereits 22 Brauereien, mit Absatz ins Werdenfelser Land und Tirol. Hauptabnehmer wird die Stadt München (8.730 Eimer Bier im Jahr 1782). Während des Spanischen Erbfolgekrieges, in dem die Österreicher Bayern besetzen, steht Tölz im Mittelpunkt des Aufstandes der Oberländer Bauern. In der Sendlinger Mordweihnacht findet diese Erhebung 1705 ihr tragisches Ende. 1742 fallen unter Oberst Trenk Truppen der Panduren und Tollpatschen in Folge des Österreichischen Erbfolgekrieges in Tölz ein, werden aber von Isarwinkler Bauern vertrieben. Ab 1750 kommt es zu einer erneuten Blütezeit der Flößerei und des Holzhandwerkes. Dabei gelangen Holz, Kalk und Möbel aus dem Isarwinkel auf der Isar (und Donau) bis nach München, Wien und Budapest.
In Folge eines Unwetters stürzen 1770 weite Teile des Schlosses an der oberen Marktstraße ein. Das Schloss war ein Ausbau der letzten Burg. Es wird jedoch nicht wieder aufgebaut, sondern deren Steine werden auf der Isar nach München transportiert und dort in der Residenz verbaut. Das Schloss befand sich an der Stelle des heutigen Schlossplatzes und dem neuen Rathaus. 1861 entsteht auf dem Griesfeld das schlossartige Städtische Krankenhaus (erweitert 1889), das das damalige Krankenhaus am Krottenbach von 1822 ablöst. Es bleibt das Städtische Krankenhaus, bis es 1990 von einem großen, modernen Bau im Badeteil abgelöst wird (heutige Asklepios Stadtklinik).
1874 wird die Eisenbahnlinie Holzkirchen–Tölz als Vicinalbahn eröffnet. Das erste Bahnhofsgebäude, komplett aus rotem Backstein, entsteht im selben Jahr. Nach dem Weiterbau der Strecke nach Lenggries 1924 wird zeitgleich ein neuer, größerer Bahnhof im Südosten etwas außerhalb der Stadt errichtet (inzwischen aber von der gewachsenen Ortschaft wieder einverleibt). Architekt war der Münchener Georg Buchner. Die alten Bahnanlagen wurden daraufhin aufgegeben; an ihrer Stelle befindet sich heute die Fach- und Berufsoberschule und im weiteren Verlauf die Eisenburger Straße.
Im Jahre 1846 entdeckt der Jaudbauer am Blomberg am Sauersberg Deutschlands stärkste Jodquellen. Bald darauf bestätigt Dr. Sendtner diese Entdeckung. Ein Aufschwung des westlich der Isar gelegenen Ortsteils Krankenheil durch den aufkommenden Badebetrieb setzt ein. Diese Entwicklung führt zur Verleihung des Titels Bad an den Ort Tölz am 22. Juni 1899 (Die Bezeichnung Krankenheil Tölz verschwindet). Eine weitere positive Entwicklung erlaubt es Prinzregent Luitpold am 14. Oktober 1906 dem Markt Bad Tölz das Stadtrecht zu verleihen.
Der geniale und heimatbegeisterte Münchner Architekturprofessor Gabriel von Seidl belebt ab 1903 das verfallene Stadtbild von Tölz in malerischer und architektonischer Weise. Durch ihn entstehen neue Gebäude, Fassadenmalereien und große Umgestaltungen, die das Bild der Stadt bis heute prägen. Ab 1. Juni 1905 nimmt die erste Kraftpostlinie Deutschlands ihren ständigen Betrieb zwischen Bad Tölz und Lenggries auf. Nach dem Bau des Walchenseekraftwerkes 1924 führt die Isar nun kaum noch genug Wasser zur Flößerei (der Bau des Sylvensteinspeichers 1954 bis 1959 lähmt den Fluss dann total). 1928 wird der EC Bad Tölz gegründet, der sich später zu einem der traditions- und erfolgreichsten bayerischen Eishockeyvereine entwickelt und der Grundstein gelegt, Tölz den Ruf einer Eishockeystadt zu geben. 1934 entsteht das Natureisstadion, das 1952 zum Kunsteisstadion umgebaut wird.
Im Dritten Reich nimmt 1934 die erste der SS-Junkerschulen in Bad Tölz den Lehrgangsbetrieb auf. Mitte 1940 wird in Bad Tölz ein Außenlager des KZ Dachau errichtet. 1940/41 wird in Bad Tölz und Umgebung aus Einheimischen die 97. Jägerdivision Spielhahnjäger aufgestellt. Von hier aus wurde diese im Russlandfeldzug, in Polen, der Ukraine und im Kaukasus eingesetzt. Bei Kriegsende 1945 wurde die Spielhahnjägerdivision in der Tschechoslowakei aufgelöst. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges steht Tölz unmittelbar vor einer Bombardierung durch die Alliierten, vor allem aufgrund der im Ort ansässigen SS-Junkerschule. Doch aufgrund der dichten Wolkendecke und des starken Schneefalls müssen die alliierten Bomber 3 km vor dem Ort wieder abdrehen. Dieses Ereignis, das manche Einheimische als „Wunder von Tölz“ bezeichnen, führte dazu, dass der riesige Reichsadler, der ein Hakenkreuz in den Krallen hält, der an der Isarbrücke stand, nach dem Krieg eingeschmolzen und zum Dank in eine Marienstatue gegossen wurde, die heute den Brunnen in der unteren Marktstraße ziert.
Am 27. März 1945 wird in Bad Tölz noch die 38. SS-Grenadier-Division „Nibelungen“ aufgestellt, überwiegend aus Angehörigen der Junkerschule und der Hitlerjugend. Bis in die letzten Kriegstage liefert sich in Bad Tölz und Umgebung die SS-Division „Götz von Berlichingen“ Gefechte mit den anrückenden US-amerikanischen Streitkräften. Dabei werden die Isarbrücke und Teile der unteren Marktstraße stark beschädigt.
Nach Kriegsende wird die SS-Junkerschule von den US-amerikanischen Streitkräften übernommen. Der US-General George S. Patton übernimmt nach dem Krieg das Amt des Militärgouverneurs von Bayern und regiert vorübergehend von Bad Tölz aus. Zum Gedenken an einen gefallenen Freund tauft er die Junkerschule in Flint-Kaserne um. Bis zum Abzug 1991 war die Flint-Kaserne neben einer Ingenieursschule auch europäischer Stützpunkt der Special Forces, vulgo Green Berets. Über dem Haupteingang prangte der Schriftzug „Cleanest American Camp In Europe“. Die Kaserne existiert heute nicht mehr. Es sind nur noch einige Grundzüge der Architektur erkennbar, da die Stadt ab Ende der 1990er mit einer großangelegten Umgestaltung begann. Dort finden sich heute unter dem Namen Flint-Center diverse Ämter, Geschäfte und Gaststätten, das Polizeirevier und die architektonisch reizvolle „Schnecke“ (deren Baukosten vom Bund der Steuerzahler moniert wurden).
1969 folgt, zusätzlich zum Jodbad, die Anerkennung von Bad Tölz als Heilklimatischer Kurort und 2006 die Anerkennung als Moorheilbad. 2005 wird das neue Eisstadion, die moderne Hacker-Pschorr-Arena (mit zwei Eisflächen) eröffnet. Dieses löst das alte Peter-Freisl-Stadion, den sogenannten Wellblechpalast, ab und dient auch als Austragungsort von Veranstaltungen wie Konzerten und Messen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Ein Anziehungspunkt für viele Besucher ist das prachtvolle Ensemble der Marktstraße mit den breitgelagerten Häusern der Tölzer Kaufleutefamilien und Patrizier im barocken Stil, welche allesamt mit Fassadenmalereien (Lüftlmalerei) geschmückt sind. Besonders hervorzuheben sind dabei der Khanturm von 1353, die alte Posthalterei von 1600, das Sporerhaus, das Moralthaus und das Alte Rathaus mit dem Zwiebelturm aus dem 15. Jahrhundert, das ehemalige Mädchenschulhaus (1843 bis 1982) von 1588, der Marienstift, das Höckhenhaus und das Pflegerhaus Kaspar Winzerers des II. von 1485. Im Keller des heutigen Metzgerbräus (Burgkeller) unterhalb der Stadtpfarrkirche sind bis heute Gewölbeüberreste der ersten Tölzer Burg erhalten. Das letzte Tölzer Schloss stand, bis es 1770 wegen eines Unwetters zu weiten Teilen einstürzte, an der Stelle des heutigen Schlossplatzes und des neuen Rathauses, das 1772 erbaut wurde und ab 1779 als Sitz des Landrichters diente.
An ihrem oberen (östlichen) Ende befindet sich ein Denkmal (errichtet 1887) für Kaspar Winzerer III. (Der Goldene Ritter), der Landpfleger in Tölz war. Gleichzeitig dient dieses Denkmal als Andenken an die sechs gefallenen Tölzer des Deutsch-Französischen Krieges. Ebenfalls am Beginn der Marktstraße befindet sich im prunkvollen Heimat- und Bürgerhaus von 1602 das sehenswerte Stadtmuseum. Dieses Heimat- und Bürgerhaus dient auch als Kulisse für das Polizeipräsidium der Fernsehserie „Der Bulle von Tölz“ (wobei die Innenaufnahmen inzwischen in einem Nebenraum der Wandelhalle im Badeteil entstehen).
Weiter hinab in Richtung Isar liegt die spätmittelalterliche Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, das älteste bestehende Bauwerk des Isarwinkels (erbaut 1454), die 1875 bis 1877 den neugotischen Turm erhielt und deren Ausstattung teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammt (siehe Hauptartikel: Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt). Die Stadt im Norden überblickend liegt der Kalvarienberg mit der Heilig-Kreuz-Kirche, einer interessanten Doppelkirchen-Anlage des 18. Jahrhunderts (erbaut 1735), der Heiliggrabkapelle (Nachbildung der Scala Santa in Rom) und der Leonhardikapelle. Diese Kapelle wurde 1718 zu Ehren des Heiligen Leonhards und der Gefallenen des Bauernaufstandes von 1705 errichtet. Zudem ist sie das Ziel der alljährlich seit 1855 am 6. November stattfindenden Leonhardifahrt, mit mehr als 80 Wagen und jährlich rund 25.000 Besuchern, die größte (und authentischste) ihrer Art. 1965 hielt sich ein US-amerikanischer Millionär zufällig in der Stadt auf als die Leonhardifahrt abgehalten wurde. Davon war dieser so begeistert, dass er die gesamte Fahrt käuflich erwerben wollte und nur mit Mühe zur Vernunft gebracht werden konnte.
Dort verläuft ebenfalls einen Kreuzweg, der wie die Kalvarienbergkirche vom reichen Salzbeamten Nockher gestiftet wurde. Auf diesem Kalvarienberg befand sich im Mittelalter und der frühen Neuzeit auch eine der beiden Hinrichtungsstätten in Tölz, woran heute noch der Name Galgenleite erinnert.
Vom Kalvarienberg genießt man einen schönen Panoramablick über den Isarwinkel, bis in das Karwendelgebirge hinein. Östlich der Marktstraße befindet sich die Mühlfeldkirche (Wallfahrtskirche Maria Hilf, erbaut 1736) mit einem Fresko der Tölzer Pestprozession von Matthäus Günther im Altarraum und einem schönen Zwiebelturm. Im Badeteil der Stadt, westlich der Isar gelegen, laden der Kurpark, der Streidlpark und der Rosengarten zum spazieren ein. Ebenso befinden sich dort die stattliche große Franziskanerkirche (erbaut 1624), die ebenfalls als Kloster dient, sowie die evangelische Johanneskirche (erbaut 1879/80), mit einem Deckengemälde von Hubert Distler von 1970 und einem Altarbild von Lovis Corinth von 1898.
Auf einer Anhöhe über der Stadt, Richtung Wackersberg, steht das Ehrenmal der Spielhahnjägerdivision. Dieses Denkmal wurde dort 1957 an Stelle eines Pavillons (genannt Belvedére) errichtet und dient zum Gedenken an mehr als 10.000 im Zweiten Weltkrieg gefallene Spielhahnjäger.
Sehenswert sind im Badeteil zudem das Flößerdenkmal und die 1929-1930 von Heinz Moll neu errichtete Wandelhalle, die größte in Europa (110 m lang), wo bereits ab 1898 eine Wandelbahn und Trinkhalle dienten. Außerdem wurde im Badeteil das schöne Kurhaus, dessen Entwurf von Gabriel von Seidl stammt, erbaut. Allerdings konnte der 1913 verstorbene Baumeister die Fertigstellung nicht mehr miterleben, weshalb sein Bruder Emanuel von Seidl dessen Arbeit übernahm.
Ebenfalls interessant sind der letzte verbliebene historische Kalkofen nahe dem Isarufer beim Jägerwirt, sowie der 1906 eingeweihte Waldfriedhof (nachdem die alten Friedhöfe um den Tölzer Kirchen aus hygienischen und Platzgründen nach und nach aufgelöst wurden). Etwas im Schatten der berühmten Marktstraße, aber einen Besuch wert, ist das Gries, mit seinen engen, verwinkelten, mittelalterlichen Gassen und Plätzen und den zahlreichen Brunnen. Dieser Stadtteil, der älteste von Tölz, diente einst als Wohn- und Herbergsort der Handwerker (vor allem Flößer, Kalkbrenner, Siebmacher, Fischer, Köhler und Tischler). Weil sich viele der armen Handwerker damals kein eigenes Haus leisten konnten, besaßen oder mieteten diese oft nur ein Stockwerk. Daher gibt es heute noch an vielen Häusern im Gries die auffallenden Holztreppen, die an der Außenwand der Häuser angebracht sind.
Da Tölz im Laufe seiner Geschichte mehrmals von verheerenden Großbränden heimgesucht wurde, wurde zu Ehren des Heiligen Florian der Floriansbrunnen am Fritzplatz erbaut. Um das Finanzamt zu verspotten, wurde dessen bunte Holzskulptur mit entblößtem Hintern dargestellt.
Als schönes Bindeglied zwischen der Tölzer Altstadt und dem Badeteil dient die Isarbrücke. Diese wurde im Laufe der Jahrhunderte häufig erneuert und umgestaltet und durchlebte ihre eigene Geschichte.
Seit Sommer 2007 bietet die Stadt Bad Tölz, als eine der ersten Deutschlands, Podcast-Stadtführungen an. Zu diesem Zwecke kann auf der offiziellen Seite der Stadt diese Datei kostenlos heruntergeladen werden. Personen, die keinen eigenen MP3-Spieler besitzen, könne solche an den Touristeninformationen in Tölz ausleihen. Die Führung, die 15 Ziele der Altstadt abdeckt und rund 2 Stunden dauert, soll jenen Personen dienen, die an keiner richtigen Stadtführung teilnehmen können oder möchten und die Stadt lieber auf eigene Faust erkunden.
Regelmäßige Veranstaltungen
Leonhardifahrt
Christkindlmarkt
Töpfermarkt
Kunsthandwerkermarkt
Ostermarkt
Nacht der blauen Wunder
Hillside Festival
Der Süden bebt-Festival
Tölzer Rosentage
jährliches Volksfest mit Bierzelt
Wochenmarkt (mittwochs und montags am Jungmayrplatz)
Maibaum-Aufstellen
Kurparkfest
Flohmarkt (alle zwei Wochen)
großer Nachtflohmarkt (einmal pro Sommer an der Isarpromenade)
Herbstzauber – Tölzer Gartentage
(Aus wikipedia).
 
Führergeburtstag
In der Zeit des Nationalsozialismus war der Führergeburtstag (auch Geburtstag des Führers oder Führers Geburtstag) ein „besonders begangener Tag“, an dem jährlich am 20. April, dem Geburtstag des „Führers und Reichskanzlers“ Adolf Hitler, Beflaggung angeordnet war. Lediglich der 20. April 1939, Hitlers 50. Geburtstag, war ein staatlich verordneter Feiertag, zu dem auch Vertreter ausländischer Regierungen und Streitkräfte in die Reichshauptstadt eingeladen wurden.
Abläufe
Der Abend des 19. April war das Datum, an dem jährlich im ganzen Deutschen Reich Jugendliche feierlich in die Hitler-Jugend aufgenommen wurden. So berichtet die Donau-Bodensee-Zeitung von einer Feierstunde mit Gelöbnis und anschließendem Marsch durch die Straßen der Stadt Ravensburg am 19. April 1944:
„Am Vorabend des Geburtstags des Führers traten über eine Million Jungen und Mädel im ganzen Reiche an, um in die große Gemeinschaft der Hitler-Jugend aufgenommen zu werden. Auch in Ravensburg waren die Zehnjährigen mit leuchtenden Augen und strahlenden Herzens gekommen, um sich als Geburtstagsgeschenk dem Führer zu geben.“
Am 20. April, dem Geburtstag selbst, wurden Parteifeiern und Gedenkstunden im ganzen Reichsgebiet und in den annektierten Gebieten abgehalten (zuletzt 1944). Bei diesen waren neben Reden über die Größe des Führers und seine Rolle in der Geschichte auch antisemitische Hetzreden an der Tagesordnung. Üblich war auch das Singen von nationalsozialistischen Liedern, so genannten „Liedern der Bewegung“, und der Nationalhymnen (Deutschlandlied als offizielle und Horst-Wessel-Lied als inoffizielle Hymne). Nicht immer gelang es den NSDAP-Führern, den festlichen Charakter der Feiern zu bewahren: nach der Parteifeier am 20. April 1944 im Rigaer Opernhaus entbrannte ein Streit um die Rangfolge der auffahrenden Automobile, der sich zu einer handfesten Prügelei unter den nationalsozialistischen Parteiführern auswuchs.
Vorbild: Kaisers Geburtstag
Im deutschen Kaiserreich war bis 1918 Kaisers Geburtstag, also der Geburtstag Kaiser Wilhelms II. am 27. Januar, ein staatlicher Feiertag. Er wurde in großem Rahmen mit Festansprachen, Festtagsessen usw. gefeiert, und Kinder lernten Gedichte, die zu Kaisers Geburtstag aufgesagt wurden. Insofern bedienten sich die Nationalsozialisten mit den Feiern zu Führers Geburtstag einer Tradition aus der Kaiserzeit.

(Aus wikipedia).

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