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W. Gotschke Panzer Kesselschlacht Wjasma Ostfront 1942 Auction number: 0005613604 
End of auction: 12/16/25  at  12:37 PM a o clock    4 d. 2 h. 23 sec.  
Number of bids: 0 Bids

Article Place: 83454 Anger (Deutschland)
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Condition: Used
Start of auction: 12/02/25  at  12:37 PM a o clock
Price: 99.95 €
Quantity: 1
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Visitor: 1
SELLER INFORMATION
   kumelek (121) 
      Rating: 132
      96,18% positively rated
      Member since 03/28/08
      City: 83454 Anger
      Country: Deutschland
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DESCRIPTION
Aus der Kesselschlacht bei Wjasma.
Gegenangriff deutscher Panzer und motorisierter Schützenverbände bei einem nächtlichen Ausbruchsversuch der Sowjets.
Großformatige, farbige, gefaltete Offset-Lithographie.
Originaldruck von 1942.
Nach einer Originalzeichnung von Kriegsberichter Walter Gotschke.
 
Walter Gotschke (* 14. Oktober 1912 in Bennisch; † 28. August 2000 in Rangendingen) war ein deutscher Grafiker und Pressezeichner, der weltweite Bekanntheit erlangte durch seine Automobil- und Grand Prix-Illustrationen.
 
Sehr gute Bildqualität auf Kunstdruckpapier!
Größe 400 x 285 mm.
Mit minimalen Gebrauchsspuren, Papier altersfleckig, sonst guter Zustand.
 
Stichworte: 40er – Jahre, Drittes Reich, 2. Weltkrieg, 2.WK, Zeitgeschichte, Vaterland, Landser, Soldaten, Ostfront, Stahlhelm, Armee, Militär, Truppe, Nahkampf, Wehrmacht
 
Extrem selten!!!
 
Versandkosten (EINSCHREIBEN/REGISTERED LETTER) für diesen Artikel: 
Deutschland: 5,00 Euro
Europa: 15,00 Euro
Welt: 15,00 Euro
  

 

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Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
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100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.
Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.
 
Widerruf nach neuem EU-Recht:
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Der Kaufpreis wird sofort zurücküberwiesen.
Der Widerruf ist zu richten an: P. Welz, Magnolienweg 1, 83104 Tuntenhausen, Steuer Nr. 64 930 522 814

Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.

Bezahlung:
Der Besteller ist immer Zahlungspflichtiger, auch wenn die Bestellung Namens und Auftrags anderer Personen erfolgt.
Versand ausschließlich gegen Vorauskasse. Zahlungen aus Europa haben spesenfrei mit EU-Standard-Banküberweisung zu erfolgen. Zahlung mit PayPal oder moneybookers (zzgl. 8% Gebühren zu Lasten des Bestellers). Bargeldsendung werden nicht akzeptiert.
 
Versand:
Versand nach Zahlungseingang (des Gesamtbetrages) innerhalb eines Werktages. Das Angebot ist freibleibend, Zwischenverkauf vorbehalten. Lieferzwang besteht nicht.
Versand ausschließlich per Einschreiben, bzw. versichertem Paket.
 
Zusätzliche Informationen zum Artikel selbst:
 
Walter Gotschke (* 14. Oktober 1912 in Bennisch; † 28. August 2000 in Rangendingen) war ein deutscher Grafiker und Pressezeichner, der weltweite Bekanntheit erlangte durch seine Automobil- und Grand Prix-Illustrationen.
Leben
Die ersten Jahre
Walter Gotschke wurde am 14. Oktober 1912 als sechstes von sieben Kindern eines Huf- und Wagenschmiedemeisters in Bennisch, Kreis Freudenthal, im damaligen Österreichisch-Schlesien geboren, das 1918 nach dem verlorenen 1. Weltkrieg zur neugebildeten Tschechoslowakei gehörte. Von frühester Kindheit an zeichnete er wie besessen, zuerst die Tiere seiner ländlichen Umgebung, ab seinem 11. Lebensjahr die Automobile der Frühzeit, die er zu sehen bekam. Zwischen 1928 und 1932 studierte Gotschke Architektur, Hochbau und Ingenieurwissenschaften an der Baufachschule/Bautechnik in Brünn (Brno), vor dessen Toren 1930 der erste Masaryk Grand-Prix stattfand. Für das nächstjährige Rennen 1931 gewann er den vom tschechischen Automobilclub ausgeschriebenen Plakatwettbewerb. Mit der Clubbinde versehen hatte Gotschke jetzt freien Zutritt zu allen stattfindenden Rennveranstaltungen. Seine Skizzen von diesen Rennen wurden in der Tageszeitung veröffentlicht. Nach dem Studium arbeitete Walter Gotschke anstatt in seinem erlernten Architektenberuf als selbständiger Gebrauchsgrafiker. Im Frühjahr 1938 unternahm er, auf Grund der sich zuspitzenden politischen Lage in der Tschechoslowakei nach dem Anschluss Österreichs zum Deutschen Reich, eine Berufs-Orientierungs-Rundreise bei Autofirmen in Deutschland. Zum 1. Juni 1938 bekam er eine Anstellung bei Daimler-Benz in Stuttgart. Sein Aufgabengebiet umfasste technische Zeichnungen, Prospekte und Anzeigen für Flug- und Schiffsmotoren. Nach Feierabend entstanden die Mercedes-Benz-Rennplakate, welche nach einem Sieg weltweit verschickt wurden. Ende 1939 heiratete Gotschke die Professorentochter Erika Krohmer (* 18. Juli 1915) aus Brünn, die er zu sich nach Stuttgart holte. 1940 gewann er den firmeninternen Kalenderwettbewerb, bei dessen Ausführung mit Gouachefarben er zu seiner Maltechnik fand, die er lebenslang beibehielt.
Kriegsjahre
Nach 1940 wurde aufgrund der Produktionsumstellung im Krieg die Werbetätigkeit bei Daimler-Benz gedrosselt, Walter Gotschke erhielt seine Entlassung. Als selbständiger Grafiker arbeitete er für Buch- und Zeitschriftenverlage, bis er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Im Auftrag der Zeitschrift Signal begleitete er als Sonderführer der Propaganda-Kompanie von Juli bis Oktober 1941 ein Panzerregiment im Unternehmen Barbarossa bis nach Leningrad, um zeichnerisch darüber zu berichten. 1942 erhielt er den Carl-Schnebel-Preis für die beste Kriegs-Pressezeichnung des Jahres. Ab November 1942 zeichnete Walter Gotschke auftragsgemäß in Südfrankreich, unter anderem im Kriegshafen von Toulon die Selbstversenkung der Vichy-Flotte und in Marseille die Demontage der französischen Flotte sowie die „Säuberung der Altstadt“. 1943 stellte der A. Daehler-Verlag im Auftrag des OKH zum „Geburtstag des F.“ eine Mappe mit Gotschke-Originalzeichnungen vom Russlandfeldzug zusammen. Bei der Überreichung fragte H. nach dem Künstler, woraufhin Gotschke per Depesche von Frankreich nach Deutschland zurückgeordert wurde. Aufgrund der sich verschärfenden Kriegsereignisse kam es nicht zum Treffen; Gotschke wurde von Generaloberst Guderian empfangen, der ihn zu den Panzertruppenschulen versetzte. Im Juli 1943 wurde Gotschkes Frau Erika mit den 1941 und 1943 geborenen Töchtern zu Verwandten nach Karlsthal (Sudetengau) evakuiert, wo die Kinder im Januar 1945 aufgrund eines Schwelbrandes an Rauchvergiftung starben. Ende Januar erhielt Erika Gotschke die Erlaubnis, zu ihrem Mann in die Kaserne nach Potsdam-Krampnitz zu fahren. Kurz darauf wurde seine Einheit nach Landeck in Tirol verlegt, wobei ihn seine Frau begleitete. Sie fand eine Unterkunft auf der Wand oberhalb des 30 Kilometer entfernt liegenden Dorfes Pfunds. Walter Gotschke besuchte sie dort und blieb eines Tages ganz da. Er meldete sich bei einer schwäbischen Infanterie-Einheit, die in Pfunds stationiert war, half aber den Bauern bei der Beseitigung von Lawinenschutt und hütete ihre Kühe. Nach Kriegsende 1945 kam er zusammen mit der schwäbischen Infanterie-Einheit, die der auf dem Rückzug befindlichen Italienarmee zugeschlagen wurde, nach Bayern in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wo er bald entlassen wurde und als heimatloser Volksdeutscher aus der Tschechoslowakei nach Tirol zurückkehren durfte. Bei den Bauern nahm er seine Tätigkeit als Kuhhirte wieder auf. Es dauerte nicht lange und es erschienen seine Berg- und Kuhskizzen in der Tiroler Tageszeitung.
Der Auto-Autodidakt
Durch seine Publikationen begann Walter Gotschke bekannt zu werden. Er erhielt Aufträge von Firmen und Verlagen und bewohnte ein kleines Atelier im Stubaital. Auf der Suche nach Arbeit ständig zwischen Innsbruck und Bregenz unterwegs, sah er eines Tages in Bregenz die amerikanischen Autos, die zur Festwoche aus der Schweiz herüberkamen, und deren Formgebung ihn sehr beeindruckte und nicht mehr losließ. Im Februar 1946 wurde ihm eine dritte Tochter geboren. Daimler-Benz, für die er schon von Tirol aus wieder als Werbegrafiker arbeitete, holte ihn Ende 1949 zurück nach Stuttgart. Dort bekam er Kontakt zu dem Chefredakteur der Zeitschrift Das Auto, in der dann 1951 Gotschkes, durch die Formgebung der amerikanischen Autos inspirierter, Artikel Automobilarchitektur - Eine fast zu späte Betrachtung der Formprobleme im Automobilbau erschien. Der Daimler-Benz-Vorstand empfand den Artikel als öffentliche Kritik an der Formgebung seiner Kraftfahrzeuge, weshalb die Firma Walter Gotschke ihre Aufträge entzog. 1952 engagierte Ford Deutschland Gotschke als Grafiker für die Werbedrucksachen ihres neukonzipierten Taunus M-Modells. Fallweise arbeitete er außerdem für Schenk-Anhänger, MAN Nutzfahrzeuge, Klöckner-Humboldt-Deutz (Magirus-Deutz), Kässbohrer, Shell, Maybach, Goodyear, Gulf Benzol, Austin, Ford England, Fiat, Nissan, Marwitz-Brillen, Volkswagen, Clymer Publications und andere. Im Februar 1955 wurde Gotschke Vater eines Sohnes. Soweit es die Arbeitstermine erlaubten, besuchte Walter Gotschke Automobil-Rennen. Ab Mitte 1960 wurden in der Werbung die Zeichnungen vermehrt durch Fotografien ersetzt. Gotschke verlegte seinen Arbeitsschwerpunkt deshalb auf Illustrationen zu aktuellen wie historischen Themen des Automobilsports in Magazinen und Automobilpublikationen wie Motor-Revue, ams, Sports-Illustrated, Quattroroute, Road&Track, Automobile Quarterly und anderen. 1976 starb seine Frau Erika Gotschke an Magenkrebs. 1981 heiratete Walter Gotschke seine Nichte Gerhild Drücker, geb. Klenner (* 19. Februar 1938 in Neisse, Oberschlesien), die ihn bei seiner Arbeit unterstützte. Seine publizistischen Arbeiten wurden durch Ausstellungen ergänzt, er wurde Mitglied der Automotive Fine Art Society (AFAS) in den USA, Autokunstsammler begannen, sich für seine Werke zu interessieren. Nach dem Dallas-Grand-Prix 1984 irritierten Sehstörungen Gotschke am rechten Auge; das linke war schon vor Jahren durch einen leichten Schlaganfall erblindet. Im folgenden Jahr erblindete er ganz. Anfang 1990 zog er mit seiner zweiten Frau aufs Land, wo er am 28. August 2000 verstarb.
 
Die Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk bezeichnet eine Kesselschlacht zwischen der deutschen Wehrmacht und der sowjetischen Roten Armee im Zweiten Weltkrieg. Sie fand vom 2. bis 20. Oktober 1941 im Laufe des Versuchs der Wehrmacht statt, die sowjetische Hauptstadt Moskau zu erobern. Die Kesselschlacht um Wjasma und Brjansk war die letzte für die Deutschen erfolgreiche große Umfassung von feindlichen Truppen.
Die Kessel
Am 2. Oktober 1941 begann die verstärkte Heeresgruppe Mitte bei sonnigem und klarem Herbstwetter mit ihrem Angriff auf Moskau (Operation Taifun) gegen die Kalininer Front (Konew), Westfront (Timoschenko) und die Brjansker Front (Jerjomenko). Die Rote Armee wurde taktisch und auch operativ überrascht, so dass der deutsche Vormarsch zügig voran ging. Am 3. Oktober konnte die Panzergruppe 2 (Guderian), die einige Tage später in 2. Panzerarmee umbenannt wurde und ihren Angriff bereits am 29. September begann, die Stadt Orjol handstreichartig einnehmen. Die anderen deutschen Armeen durchbrachen beiderseits der Rollbahn Smolensk-Moskau die sowjetischen Stellungen an mehreren Stellen.
Am 3. Oktober hielt Hitler im Berliner Sportpalast eine Rede an die deutsche Bevölkerung, in der er von einer „gigantischen Offensive“ berichtete, die mithelfen sollte, den „Gegner im Osten zu zerschmettern“.
Am folgenden Tag erreichten die Deutschen die Vororte der Stadt Moschaisk, die fast 100 km östlich von Wjasma liegt; am 6. Oktober wurde Brjansk erobert. In der Nacht vom 6./7. Oktober fiel in einigen Bereichen der Heeresgruppe der erste nasse Schnee und es begann stellenweise die gefürchtete Schlammperiode. Am 7. Oktober trafen sich die Spitzen der Panzergruppe 4 (Hoepner) mit den Verbänden der Panzergruppe 3 (Hoth) nach einer Fahrt von fast 250 km durch Feindesland an der Rollbahn nach Moskau bei Wjasma und schlossen damit westlich der Stadt stärkere Teile von fünf sowjetischen Armeen ein. Zur gleichen Zeit schloss die 2. Panzerarmee aus südöstlicher Richtung kommend im Verbund mit der deutschen 2. Armee (Maximilian von Weichs) einen weiteren Kessel östlich von Brjansk.
Am 7. Oktober besuchte Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch die Heeresgruppe Mitte, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Die deutsche Führung unterlag der trügerischen Fehleinschätzung, dass die Heeresgruppe Mitte stark genug sei, beide Kessel zu räumen und gleichzeitig den Vormarsch nach Moskau fortzusetzen. Am gleichen Tage unternahmen die Sowjets stärkere Ausbruchsversuche aus dem Kessel bei Wjasma Richtung Süd-Osten, die durch Teile der Panzergruppe 4 abgeriegelt werden mussten.
Tags darauf erklärte Jodl bei einer Lagebesprechung im Führerhauptquartier, dass mit der Bildung der Kessel der Krieg „endgültig und ohne Übertreibung“ als gewonnen betrachtet werden könne. Am 9. Oktober gab der Reichspressechef Dr. Dietrich der in- und ausländischen Presse bekannt, dass der „Russlandkrieg“ entschieden und die UdSSR geschlagen sei.
Die Rote Armee führte am 11. Oktober weitere Ausbruchsversuche im Raum Wjasma durch, so dass ein Herauslösen deutscher Truppen aus den Umschließungsfronten zur Verstärkung des Angriffes gegen Moskau nicht möglich war. Der Kessel von Brjansk konnte durch die Wehrmacht aufgrund schlechter Straßen- und Wegeverhältnisse sowie mangels Truppen vorerst nicht vollständig geschlossen werden und durch eine Lücke entwichen größere sowjetische Verbände in nord-östlicher Richtung, wo sie in die vor Moskau entstandenen Verteidigungslinien eingereiht wurden.
Die Auswirkungen auf die Rote Armee
Am 18. bzw. 20. Oktober konnten beide Kessel durch die Wehrmacht ausgeräumt werden.
Im Raum Wjasma wurden die sowjetische 1. Armee (Generalleutnant Lukin), 20. Armee (Generalleutnant Jerschakow), 24. Armee (Generalmajor Rakutin), 30. Armee (Generalmajor Schomenko), 32. Armee (Generalmajor Wischnewski) und die 43. Armee (Generalleutnant Akimow) aufgerieben, während bei Brjansk die 3. Armee (Generalmajor Kreiser), 13. Armee (Generalmajor Gorodnjanski) und die 50. Armee (Generalmajor Petrow) durch die Deutschen zerschlagen wurden, wobei die Stärke einer sowjetischen Armee etwa der eines deutschen Armeekorps entsprach. Zersplitterten sowjetischen Einheiten gelang es jedoch in den riesigen Wäldern unterzutauchen und später für die Wehrmacht gefährliche Partisanenherde im Rücken der Front zu bilden. Die wichtige Nachschubstraße über Brjansk nach Orjol blieb außerdem wegen Kriegszerstörungen vorerst unpassierbar und deshalb unbrauchbar.
Der Wehrmachtbericht meldete die Vernichtung von 80 sowjetischen Divisionen. Es wurden 663.000 Gefangene gemacht, 1242 Panzer und 5412 Geschütze wurden zerstört oder erbeutet. Außerdem verlor die Rote Armee die drei Armeeoberbefehlshaber Jerschakow, Lukin und Wischnewski.
Die Brjansker Front wurde am 11. November aufgelöst; ihre Reste übernahmen die West- und Südwestfront. Eine neue Brjansker Front wurde im Januar 1942 gebildet und beteiligte sich unter Timoschenko an der sowjetischen Winteroffensive.
Folgen
Diese Doppelschlacht war ein Beispiel einer -im militärischen Sinne- erfolgreichen Zangenoperation. Die deutschen Infanteriearmeen haben die feindlichen Truppen gebunden, während die motorisierten und gepanzerten Truppen den Durchbruch und die Einschließung vollendeten.
Der für die Wehrmacht erfolgreiche Ausgang der Doppelschlacht von Wjasma und Brjansk nährte zum letzten Mal die deutschen Hoffnungen auf einen raschen Zusammenbruch der Sowjetunion und eine Eroberung Moskaus vor dem Wintereinbruch. Doch war durch den im August 1941 von Hitler befohlenen Angriff auf die Ukraine, welcher in der Kesselschlacht von Kiew mündete, bereits viel Zeit verloren, so dass der Angriff auf Moskau nicht mehr bei guten Wetterbedingungen stattfinden konnte.
Ab Mitte/Ende Oktober behinderten Schneeregen und schlammiger Boden die deutschen Truppen und fesselten diese de facto an die wenigen vorhandenen Vormarschstraßen, da Nachschub- und Transportbewegungen abseits der Straßen unter diesen Wetterverhältnissen fast unmöglich war. Aber auch die wenigen vorhandenen Straßen verwandelten sich nach Beginn der Schlammperiode in grundlosen Morast. Im Hinterland operierende Partisanengruppen verschärften diese Problematik. Auf diese Weise und durch den hinhaltenden Widerstand der Roten Armee in Wjasma und Brjansk gewannen die Verteidiger wichtige Zeit, um die Verteidigung der Hauptstadt zu organisieren und sibirische Eliteverbände der Fernostarmee heranzuführen. An dem ab Mitte November 1941 extremen Kälteeinbruch, den schlechten Versorgungsstraßen sowie an der sowjetischen Verteidigung scheiterte die deutsche Offensive gegen die Hauptstadt Moskau letztendlich.

(Aus wikipedia).

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