Ordensburg Sonthofen.
Originaler, großformatiger Journalausschnitt von 1938.
Mit zwölf Fotoabbildungen auf neun Seiten (davon zwei ganzseitige Tafeln):
Die Ordensburg Sonthofen vor dem Imberger Horn. Architekt Hermann Giesler. Lichtbild Heimhuber.
Ordensburg Sonthofen. Der Palas von Südosten. Lichtbild Schmölz.
Die Ordensburg Sonthofen, Modell der bisherigen Planung. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen, der Hof des ersten Bauteils mit dem Glockenturm im Hintergrund. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen. Durchblick zum zweiten Bauteil. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen. Laubengang nach Osten. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen. Laubengang nach Westen. Lichtbild Fritz Hege.
Ordensburg Sonthofen. Kamin-Nische im Gemeinschaftsraum. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen. Die Burgschenke. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen. Durchgangshalle. Adler aus Eichenholz von Winneberger. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen. Gemeinschaftsraum. Lichtbild Schmölz.
Ordensburg Sonthofen, Blick in den Speisesaal. Lichtbild Schmölz.
Hervorragende Bildqualität auf Kunstdruckpapier!
Größe 265 x 310 mm.
Mit minimalen Gebrauchsspuren, Papier geringfügig wellig, sonst sehr guter Zustand.
Stichworte: 30er – Jahre, Architektur, Deutsches Reich, Drittes Reich, 3. Reich, Allgäu, Bayern, Alpen, Landschaft, NSDAP, DAF, Bauwesen, Kunsthandwerk, Oberallgäu, 87527 Sonthofen
Versandkosten für diesen Artikel:
Deutschland: 5,00 Euro
Europa: 10,00 Euro
Welt: 10,00 Euro
Bitte warten hier kommt gleich eine große Abbildung:
_________________________________________________________________________________________
Verkaufs- und Lieferungsbedingungen
_________________________________________________________________________________________
100% Originalitätsgarantie auf alle angebotenen Gegenstände. Reproduktionen, sofern angeboten, werden von mir als solche unmißverständlich benannt.
Bücher und Alben sind, wenn nicht ausdrücklich erwähnt, nicht auf Vollständigkeit geprüft. Normale Alters- und Gebrauchsspuren, Unterstreichungen usw. werden nicht erwähnt, sind aber im Preis berücksichtigt.
Widerruf nach neuem EU-Recht:
Sie haben ein grundsätzliches Rückgaberecht von 1 Monat nach Erhalt der bestellten Ware. Bis zur Höhe von 40,00 Euro trägt der Käufer die Rücksendungskosten. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs oder des Artikels. Die Rücksendung hat per Einschreiben bzw. als Paket zu erfolgen. Rücksendungen haben innerhalb von 1 Monat zu erfolgen. Nachnahmesendungen werden nicht angenommen.
Der Kaufpreis wird sofort zurücküberwiesen.
Der Widerruf ist zu richten an: P. Welz, Magnolienweg 1, 83104 Tuntenhausen, Steuer Nr. 64 930 522 814
Verkauf und Lieferung von Gegenständen des Zeitraumes 1933 - 1945 erfolgt gemäss § 86 Abs. 3 u. § 86 a StGB. Der Käufer Verpflichtet sich Gegenstände die mit Emblemen des Dritten Reiches sowie derer Organisationen versehen sind nur für historisch & wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und sie in keiner Art u. Weise propagandistisch zu nutzen. Verkauf erfolgt nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungsfeindlicher- u. widriger Bestrebungen, der wissenschaftlich & zeitgenössischen Aufklärung sowie zur militärhistorischen Forschung. Der Besteller verpflichtet sich mit der Bestellung zur absoluten Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften.
Bezahlung:
Der Besteller ist immer Zahlungspflichtiger, auch wenn die Bestellung Namens und Auftrags anderer Personen erfolgt.
Versand ausschließlich gegen Vorauskasse. Zahlungen aus Europa haben spesenfrei mit EU-Standard-Banküberweisung zu erfolgen. Zahlung mit PayPal oder moneybookers (zzgl. 8% Gebühren zu Lasten des Bestellers). Bargeldsendung werden nicht akzeptiert.
Versand:
Versand nach Zahlungseingang (des Gesamtbetrages) innerhalb eines Werktages. Das Angebot ist freibleibend, Zwischenverkauf vorbehalten. Lieferzwang besteht nicht.
Versand ausschließlich per Einschreiben, bzw. versichertem Paket.
Historische Informationen zum Artikel selbst:
Die Generaloberst Beck-Kaserne ist eine Kaserne der Bundeswehr in Sonthofen im Oberallgäu. Ursprünglich war das Bauwerk eine von zwölf in ganz Deutschland verteilten Adolf-Hitler-Schulen zur Ausbildung von nationalsozialistischen Parteikadern. Neben Krössinsee und Vogelsang in der Eifel war sie eine von drei NS-Ordensburgen während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Kaserne ist nach dem ehemailgen Chef des Generalstabs des Heeres und hingerichtetem Widerstandkämpfer gegen das NS-Regime, Generaloberst Ludwig Beck benannt.
Geschichte
Am 24. August 1934 besichtigte der Leiter der Deutschen Arbeitsfront Dr. Robert Ley den Bauplatz. Der Komplex wurde dann im Herbst 1934 als NSDAP-Ordensburg Sonthofen nach Plänen des Architekten Hermann Giesler von der Deutschen Arbeitsfront für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) errichtet und diente als Adolf-Hitler-Schule. Prominentester Schüler war der Schauspieler Hardy Krüger (1941 bis 1944). Kommandant der Ordensburg war von 1936 bis 1941 der Reichstagsabgeordnete Robert Bauer.
1937 wurde eine Adolf-Hitler-Schule (AHS) eingerichtet, eine Schule, die wie der Schüler Theo Sommer (August 1942 bis Mai 1945) berichtete, sogar von einer Delegation der Eton Public School besichtigt wurde. 1938 waren es 600, 1942 bereits 1500 Schüler.
Im letzten Kriegsjahr diente die Ordensburg auch als Krankenhaus (Lazarett).
In wunderschöner Lage liegt die Anlage hoch über dem Tal der Iller im Herzen des Oberallgäus. Vom Turm an der Westseite bis zur östlichen Ecke des Hauptgebäudes, ist der ganze Gebäudezug etwa 160 Meter lang. Die Länge der Seitenflügel beträgt etwa 85 Meter. Um im Sinne nationalsozialistischer Werbung zu wirken, wurde die Anlage mit gewaltigen Gebäuden und Ausdehnung geplant. In ihrem Glockenturm wurden für ein Glockenspiel 16 Glocken aus der Glockengießerei Franz Schilling in Apolda aufgehängt. Mit diesen Anleihen an eine christliche Kirche wollte der Nationalsozialismus seinen Anspruch als damals neue Religion des modernen Menschen herausstellen. In der NS-Zeit war die Schulungsburg zunächst für eine vorgesehene Nutzung von etwa 400 Personen geplant. Am 19. Oktober 1935 fand das erste Richtfest statt. Am 23. November 1937 besuchte Adolf Hitler persönlich die Ordensburg. Am 5. und 24. Mai sowie am 21. Juni 1944 hielt Heinrich Himmler Reden vor Offizieren des Chefs Heeresrüstungsamts und Befehlshabern des Ersatzheeres und Allgemeinen Heeresamtes. Ebenso am 21. Juni 1944 hielt der NS-Chefideologe Alfred Rosenberg eine politische Rede über das Thema Europa.
Nach Kriegsende kam das westliche Allgäu zunächst unter französische Besatzung, deren Armeeführung die Burg übernahm. Ab Februar 1947 richteten die US-Streitkräfte dort die zentrale Schulungsstätte der Spezialeinheit US Constabulary ein.
1956 ging die Burg in den Besitz der Bundeswehr über und wurde nach dem Widerstandskämpfer und ehemaligen Chef des Generalstabs des Heeres, Generaloberst Ludwig Beck, benannt. Unter anderem befand sich von 1964 bis 1972 die Heeresunteroffizierschule I (HUS I) in der Generaloberst Beck-Kaserne.
Gegenwärtige Nutzung
Die Generaloberst Beck-Kaserne, von den hier stationierten Soldaten und den Einheimischen schlicht Die Burg genannt, dient der Aus- und Fortbildung, etwa in der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr oder in der Sportschule der Bundeswehr, Außenstelle Sonthofen.
Die Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr verlegt Mitte 2009 an den Standort Hannover in die Emmich-Cambrai-Kaserne. Nach Überlegungen des Bundesverteidigungsministeriums, die Burg aufzugeben und für eine neue, zivile Nutzung zu veräußern, gab Staatssekretär Christian Schmidt am 18. April 2008 in einer Pressekonferenz bekannt, dass sie weiterhin von der Bundeswehr genutzt wird. Das Bundesverteidigungsministerium wird nach Abzug der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw) die beiden anderen Kasernen im Stadtgebiet auflösen und deren 900 Soldaten in die Burg umquartieren. Der Bund plant bis 2013 rund 76 Mio. Euro in die Grundsanierung der Burg und die Anpassung des Kasernengeländes zu investieren.
Die Burg steht heute unter Ensembleschutz.
Gerüchte über weitreichende Tunnelsysteme unterhalb der Kaserne entsprechen nicht der Realität. Es existiert nur ein Tunnel zu einem heute leer stehenden Haus unterhalb der Kaserne.
Statt tiefgründige Fundamente bis auf tragende Schichten auszuheben, entschied man sich bei der Errichtung einiger Gebäude, das Erdreich bis zu den tragfähigen Lagen abzutragen und mehrere Kellergeschosse zu errichten. Örtliche Hilfsorganisationen (Feuerwehr, THW und Katastrophenschutz) verwenden die heute nicht mehr genutzten Bereiche gelegentlich für Notfallübungen.
(Aus wikipedia).